Uralt Porn

venus

Credits: Matthias Kabel/Wikipedia

The Art Newspaper (u.v.a.m.): „Facebook censors 30,000 year-old Venus of Willendorf as ‚pornographic‘ – Nude statue is latest artwork to be deemed inappropriate by social media giant.“

Bautzen gleich Auschwitz?

Die Bundestagsfraktion der CDU/CSU setzt, wie gehabt, auf die Totalitarismus-Doktrin.

Wie gut, dass es noch Gesetze gibt, oder: Das Problem ist doch viel mehr, dass nicht gekämpft wird

Ruhrbarone (ja, ja): „Linke NRW: Bundestagsnachrückerin und Chefin des Jugendverbandes tritt aus der Partei aus“.

„Aber ich weiß auch, dass der Sieg der Revolution ein geschichtliches Gesetz ist. Ich weiß, dass die politische Überlegenheit meiner Gegner daraus resultiert, dass sie mit diesem Staat verknüpft sind. Doch ich stelle meine Arbeit in den Dienst der wütenden und desillusionierten Volksmassen. (…) Für die Rekonstitution der KPD!“

Ich bin mal gespannt, was die Volksmassen in Bochum und anderswo dazu sagen. Wie gut, dass es noch Gesetze gibt….

Gesundes Volksempfinden

Lesebefehl: Bundesrichter a.D. Thomas Fischer auf meedia.de: „Kenntnisfreie ‚Fakten-Checker‘ bei ‚Hart aber fair‘: Plasberg und Bild strapazieren das ‚gesunde Volksempfinden'“.

Vereinigte Maoisten

Das Handelsblatt (!) berichtet, dass es in Nepal eine rein kommunistische Regierung gebe.

Die beiden kommunistischen Parteien Nepals wollen sich nach ihrem gemeinsamen Wahlsieg von 2017 nun zusammenschließen. Die regierende Vereinigte Marxistisch-Leninistische Partei (CPN-UML) und die Partei ehemaliger maoistischer Rebellen hätten ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet, sagte CPN-UML-Sprecher Yogesh Bhattarai am Dienstag. Die Partei der Maoisten wird demnach kommende Woche in die Regierung eintreten. Das Amt des Regierungschefs wollen sich die beiden Parteien teilen. Die Maoisten hatten bis 2006 einen zehn Jahre dauernden Krieg gegen die Regierung geführt.

Warum sind die US-Amerikaner da noch nicht einmarschiert?

Orgy of Murder

Haaretz: „‚Orgy of Murder‘: The Poles Who ‚Hunted‘ Jews and Turned Them Over to the Nazis. More than 200,000 Jews were killed, directly or indirectly, by Poles in World War II, says historian Jan Grabowski, who studied the brutal persecution of the victims. His conclusion: There were no bystanders in the Holocaust.“

Ein interessanter Beitrag vor dem Hintergrund des neuen polnisches Gesetzes.

Wie ein falscher Islamist deutsche Behörden vorführt

Die Presse: „Der israelische Journalist Zvi Jecheskeli hat unter Lebensgefahr gezeigt, wie man zum „syrischen Flüchtling“ werden und Zugang nach Deutschland erlangen kann. Und was die wachsende islamistische Gemeinde in Europa langfristig vorhaben könnte.“

Jede Zeile lesenswert. Zum Beispiel: „Wenige Tage später erschien er in einem Flüchtlings-Auffanglager in Berlin und traf dort just auf einen Beamten mit Wurzeln im Gazastreifen, der vor Jahrzehnten nach Deutschland gekommen war – und laut der Reportage sehr rasch mit dem Neuankömmling sympathisierte. Es habe nur Stunden gedauert, bis ihm der Beamte – ein Sozialarbeiter – vorläufige Aufenthaltspapiere samt solcher über Ansprüche auf Sozialleistungen gegeben habe. Dazu der Kommentar: ‚Mit Allahs Hilfe beginnst Du hier ein neues, islamisches Leben.'“

Der Original-Artikel der ‚Welt‘ versteckt sich hinter einer Paywall.

Meine Meinung zu Dresden

dresden

#FreeDeniz

#FreeDeniz!

Keine Katzenbilder

katzenbild

Ich habe gerade so viel zu arbeiten, dass ich kaum Zeit habe, etwas Vernünftiges zu bloggen. Morgen oder übermorgen wieder….

Bildersturm oder: Obsessed by Naked Nymphs

hylas and the nymphs

Von John William Waterhouse hörte ich jetzt zum ersten Mal. Seine Bilder gefallen mir, nachdem ich sie mir angesehen habe. So geht es offenbar nicht allen:

„In January 2018, curators at Manchester Art Gallery removed Waterhouse’s Hylas and the Nymphs from public display leaving an empty space to encourage debate as to how artistic depictions of women’s bodies should be displayed. Post-it notes were provided for visitors to air their views and postcards of the painting were removed from the gift shop. The galley’s actions prompted a backlash with accusations of censorship, puritanism, and political correctness. The painting was rehung after a week’s absence.“

Sehr aufschlussreich zum Thema finde ich einen Artikel im Telegraph: „Pre-Raphaelite art: the paintings that obsessed the Victorians“.

Den gebildeten Leserinnen und den in Kunstgeschichte bewanderten Lesern empfehle ich auch, sich mit der Lady of Shalott zu befassen: „…dürfe im Viktorianismus auch die Frau nur aus der abgeschotteten privaten Sphäre heraus das Weltgeschehen beobachten. Die unmittelbare Interaktion mit der Welt sei – für die dann: ‚gefallene‘ Frau – nur um den Preis möglich, dass sie wie der schöne Leichnam der ‚Lady von Shalott‘ selbst zu einem passiven Objekt des ästhetischen und sexuellen Begehrens werde.“

Das ist doch spannend. Doch wie soll man über Kunst diskutieren, wenn sie nicht gezeigt wird? Ich halte das Abhängen/Übermalen/Sprengen für primitive Magie; „Primitiv“ nicht abwertend, sondern im Sinne der ethnologischen Definition, wie etwa in Marcel Mauss‘ Soziologie und Anthropologie: Band 1: Theorie der Magie.

Man versucht, sich mit Abwehrhandlungen der Wirkung eines Objekts oder Bildes zu entledigen.

Francesco Furini hat das Thema auch gemalt, es hängt im Palazzo Pitti in Florenz. Die Italiener sind keine Protestanten, denen der Puritanismus und die Prüderie ab Werk weltanschaulich eingebaut worden sind. Dort werden sie nichts abhängen.

Der Name ist Heimat genug

Oliver Tolmein: „Horst wird #Heimat-Minister, es hätte nicht schöner kommen können!!! Wenn jetzt Andrea, statt gegen Klara weiter am Bundes-Leidernurwenig-Teilhabegesetz zu werkeln Heidi wird, kann #Außenminister Schulz (der Name ist Heimat genug) uns beruhigt verlassen“.

Mehr Geld für Berufsflüchtlinge und Terrororganisationen

The Independent: „EU pledges €42.5m extra aid to Palestinians after Donald Trump cuts US contribution“.

Reginald Grünenberg auf Facebook: „Das ist jetzt aber doch total irre, oder?! Vor ein paar Wochen habe ich darüber noch Witze gemacht, aber jetzt stockt die EU ernsthaft ihre Apanagen an die sich „Palästinenser“ nennenden Berufsflüchtlinge und ihre Fürsten auf, um etwas durchzusetzen, was niemand im Nahen Osten ernsthaft will und was nie kommen wird: die absurde Zwei-Staaten-Lösung. Aus diesem Widerstand gegen Trumps Entscheidung, Israels Hauptstadt als solche anzuerkennen, wird eine erweiterte Edelsubventionierung der arabischen Schmarotzer- und Terrororganisationen in ihrem Kampf zur Vernichtung Israels.“

Echt gefährlich!

antideutsch

Ich bin immer ganz froh, dass meine politische Meinung in kein bekanntes Klischee oder Parteiorganisationsvereinsraster passt. Am ehesten gehöre ich natürlich zu den so genannten Antideutschen. Die werden von allen gehasst, was darauf hindeutet, dass sie irgendetwas politisch richtig machen.

Artikel wie jetzt in Rubikon bestätigen mich nur. „Die echte Gefahr – Die sogenannten Antideutschen bauen an einer ‚Querfront‘ mit der Neuen Rechten. Inhaltlich ist das selbstredend gequirlter Kehricht. Wenn einem nichts mehr einfällt, wirft man halt den Textbaustein „Querfront“ in den Raum.

Ruhm den Befreiern

Befreiung

Am 27. Januar 1945 erreichte die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz.

Warum sie Nazis wurden

Hinweis von Panorama auf eine Untersuchung des amerikanischen Soziologen Theodore Fred Abel: „Nach einem Besuch in Deutschland kam dem US-Wissenschaftler Abel die Idee, einen Wettbewerb unter Nazis zu starten. (…) Der amerikanische Soziologe wollte nun ‚die beste persönliche Lebensgeschichte eines Anhängers der Hitler-Bewegung‘ prämieren. Voraussetzung für die Teilnahme war, dass man schon vor 1933 Mitglied der NSDAP gewesen ist.“

Aus den wenigen Anhängern wurden immer mehr. Ihre „Freude war unbeschreiblich“, als Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde. „Jetzt wussten wir, dass es mit der Macht der schwarzen und roten Bonzen vorbei war. Dass ein neues Deutschland geschaffen werden würde“. So schrieb es damals Fritz Hafkesbrink aus Oberhausen. Weitere wiederkehrende Motive der Biogramme sind ein angeschlagener Nationalstolz, die Wut auf die alten Parteien und die Angst vor sozialem Abstieg. Aber auch die Angst vor den Fremden im Land, „wo deutsche Frauen und Mädchen von schwarzen Bestien (…) ungestraft geschändet werden konnten“.

Wer Parallelen findet, darf sie behalten.

Ein Erdogan

erdogan

Moscheen
Moscheen und Bajonette
Bajonette
Bajonette und Gläubige
Moscheen und Bajonette und Gläubige
Ein Erdogan

Freiwild

Rollingstone.de: „Angriff auf Frei.Wild und Co.: Grüne wollen Live-Auftritte zensieren“.

Eberhard Seidel dazu: „Mir gefällt die Musik von Frei.Wild nicht. Ich mag ihre Art von Heimatverbundenheit nicht. Nicht ihre völkischen Anklänge und ihr Männlichkeitsgetue. Aber ich muss zur Kenntnis nehmen, dass sie eine klare Grenze zu Pegida, AfD & Co gezogen haben, zu Neonazis ohnehin. Und dass sie und ihr zahlreiches Publikum ganz einfach existieren. Wer den Aufritt dieser Band verbieten will, kann auch gleich alle Parteien links oder rechts der Grünen verbieten. Absurd. Und wenn Künstler vor ihrem Auftritt eine Neutralitäsverpflichtung unterschreiben müssen, wie jetzt in Bremen offensichtlich geplant, möchte man eigentlich diese Kunst nicht mehr. Liebe Grüne, könnt ihr eigentlich nicht einfach demonstrieren und protestieren, wenn euch etwas nicht passt, anstatt Mutti Staat anzurufen? Braucht es den Inquisitor wirklich für das störungsfreie, bequeme Leben?“

Die Grünen sind mittlerweile in manchen Fragen wesentlich reaktionärer als die CSU.

Wer hat uns usw.

spd

Aktuelle blinde Flecken

im Griff der rechten szene

Michael Kraske twittert: „Die Eskalation der Gewalt in #Wurzen zeigt, was passiert, wenn #Medien ihre Wächterfunktion vernachlässigen. Rechte Gewalt ist gerade mal wieder out“.

Der Mediendienst Ost weiß etwas von einem „Versprechen. Nie wieder wollten Journalisten rechte Gewalt übersehen“.

Ach. Wer hat denn dieses Versprechen gegeben? Wieso langweilt mich das jetzt ein bisschen?

Weil ich alles das, was jetzt wieder wie eine Sau durchs Dorf getrieben wird, weil ich alle Textbausteine und Sprechblasen schon vor zwanzig Jahren genau so im obigen Buch beschrieben habe. Nichts hat sich geändert, und schon gar nicht die Berichterstattung der Medien.

Das geht auch gar nicht: Medien sind Teil des kommunikativen Mainstreams, und der ist nun mal in Deutschland, wie er ist. Wie über die Realität kommuniziert wird, hat mit der Realität nicht viel zu tun. Sogar der dümmliche Begriff „Rechtsextremismus“, den ich damals schon kritisiert habe, ist nicht verschwunden. So what?

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