New Order
Thomas Fischer gewohnt meinungsstark über die „neue Weltordnung“:
„Die Bundesaußenministerin »zeigte sich«, wie man erfuhr, (…) »tief entsetzt«, einmal mehr fassungslos und zudem empört; sie hat deshalb, wie man las, »von Peking transparente Aufklärung gefordert«. Da wird sich Peking sehr gefürchtet haben. Es hat derzeit etwa 22 Millionen Einwohner, also so viel wie NRW, Berlin und Hamburg zusammen. Es funktionierte schon als Hauptstadt, als der Westen noch 200 Jahre auf die Geburt Homers warten musste. (…)
Wenn die Berufung von Staaten auf das Recht tatsächlich nicht trägt, ist das keine Frage persönlicher »Heuchelei« oder individueller Selbstüberschätzung. Es bedarf dann vielmehr einer anderen, tragfähigen Begründung.
Dies ist, was die Bürger des »Westens«, falls dies etwas Inhaltliches bedeuten soll, von ihren Staaten erwarten können und fordern müssen. »Glotze und Bild« und »zeigt sich schockiert« sind erstens inhaltlich, zweitens schön und gut bei Hempels hinterm Sofa, taugen drittens aber nicht ansatzweise für die neue Weltordnung – die, wenn wir die Performance richtig deuten, einfach nur die alte sein soll.“
Cheblis Weisheiten

Ist das jetzt „kulturelle Aneignung“ oder hat da jemand nicht alle Latten am Zaun?
Offenbar oder: Gute und schlechte Nachrichten
Zuerst die [bitte selbst ausfüllen] Nachrichten:
– Putin ist schon fast tot.
– Die russischen Truppen haben nur noch für drei Tage Vorräte.
– Stockt die Invasion? Die russischen Invation stockt! Die Russen können die Ukrainer nicht schlagen.
– High-Tech-Guerilla schwächt die Russen.
– Der Teufel Putin nutzt seine Höllenwaffe und lässt Feuer vom Himmel regnen.
– Russland hat zu wenig Soldaten.
– Die Ukraine gewinnt den Krieg!

Staatsbürgerliche Aufklärung: Tattoos der „Verteidiger“ von Azovstal oder: Gibt es eigentlich Nazis in der Ukraine oder sind das nur Tausende von Einzelfällen?
Jetzt die [bitte selbst ausfüllen] Nachrichten:
– Kissinger rät den Ukrainern, territoriale Zugeständnisse zu machen.
– Russland ist in der Region Luhansk offenbar überlegen.
– Die Russen Russian stoßen östlich und westlich von Popasna vor, um die ukrainische Nachschublinien südwestlich von Severodonetsk zu unterbrechen und die ukrainischen Truppen im Oblast Luhansk vollständig einzukesseln.
– Die Russen erstürmen die nördlichste Stadt in der Oblast Donezk.
– Der Angriff auf die Großstadt Sewerodonezk (100.000 Einwohner) wird bald starten, sobald die Region abgeriegelt ist.
– Russland ist deutlich überlegen.
– Selenskij: Ukrainer sind unterlegen.
– Russland gewinnt im Osten.
Miscellaneous

Gibt es eigentlich wirklich etwas Neues, die Weltläufte betreffend?
– Vor Zoom hatte ich schon gewarnt.
– Computerspiele machen süchtig und gleichzeitig intelligenter.
– Es gibt noch Länder mit Telefonzellen, die scheinen aber eine Ausnahme zu sein.
– Russland erhöht Pensionen und den Mindestlohn.

– Die Uiguren hatten wir schon. Die Platte Propaganda-Textbausteine werden bei Bedarf auch in Zukunft immer wieder hervorgeholt werden.
– Softwareprobleme? Softwareprobleme!
– Ich warte auf den Herbst. Vielleicht ist die Linke dann nicht mehr im Bundestag und Merz Kanzler.
– Die Motivation der ukrainischen Truppen ist wie immer sehr hoch.
– Die Chinesen üben in der Nähe von Taiwan.
– „Homecoming soldiers“ gibt es jetzt auch auf Russisch.
– Viele Deutschen haben einen Knall.

Marsch auf [bitte selbst ausfüllen]

Die Geschichte wiederholt sich usw.. Man muss nur manche Kriegsberichte, die zwei Jahrtausende alt sind, mit anderem Personal heute wiederholen. Ich habe Thomas Fischers Gladius – Roms Legionen in Germanien fast durch und vergebe die maximale Anzahl von Sternchen. 500 Jahre Römer gegen Germanen und umgekehrt – von Caesar bis Chlodwig. Der Titel ist ein bisschen irreführend, weil man auch alles, was es zu sagen und zu wissen gibt, über die Germanen erfährt.
Die Faktenfülle ist schier unermesslich, aber nie langweilig, wenn man sich für das Thema interessiert. Sogar ich, der meint, eine ganze Menge zum Thema zu wissen, konnte vieles lernen und musste auch manches korrigieren. Die unzähligen Sandalenfilme wiederholen immer nur ein Klischee, was Bewaffnung und Outfit angeht: Die Römer übernahmen in Lauf der Jahrhunderte von ihren Feinden aber alles, was praktisch war, bis hin zu runden Schilden, Steigbügeln und Langschwertern. Großartig sind auch die archäologischen Einschübe, was man wo gefunden hat, zum Beispiel im Kammerngrab von Gommern.
Und umgekehrt: Die Germanen imitierten Roms überlegenen militärischen Mittel, die herrschende Klasse stattete ihre Gefolgschaft mit römischen Beutewaffen aus, so dass dieser Vorteil der Römer irgendwann verschwunden war. Schon im Krieg gegen den Markomannen Marbod agierten die Germanen nicht mehr als ein undisziplinierter Haufen. Nur in der Logistik, bei der Artillerie und beim Straßen- und Städtebau blieben die Römer unschlagbar.
Fischers Buch ist für mich besonders dann spannend, wenn man die Passagen über die Spätantike liest, die in der Popkultur so gut wie nie vorkommt oder nur als Bullshit-Hollywood-Bingo. Kennt jemand das germanische Königreich der Sueben – im heutigen Portugal? Wer weiß, dass die ostgermanischen Vandalen ein Reich in Afrika gründeten? Oder die Brukterer, die in der Varus-Schlacht den Adler der 19. Leguon erbeuteten und in der Spätantike den Kern der späteren Franken bildeten, und die bei einem ihrer Beutezüge die heutige spanische Stadt Tarragona plünderten: Die Germanen haben sich endlich als herrschende Klasse über die Struktur des römischen Reiches gestülpt, ähnlich wie es die spanischen Konquistadoren mit den indianischen Reichen in Südamerika taten.
Man könnte auch über die aktuelle Völkerwanderung in Gegenrichtung sinnieren. Damals hätte niemand die Idee gehabt, die Germanen als „Klimaflüchtlinge“ zu bezeichnen, obwohl sie das auch waren. Sie „flohen“ auch vor Krieg, weil die Stämme im Osten, zum Beispiel die Goten, die anderen Gruppen vor sich her trieben. Ich sehe da starke Parallelen, würde aber Shitstorms ernten, äußerte ich diese Meinung außerhalb dieses Blogs das bekanntlich niemand rezipiert.

Römische Russische Soldaten auf dem Marsch
Protokollstrecken und coordinated inauthentic behavior
Ich rekonvaleszenziere hier vor mich hin in Sichtweite der Waldsiedlung. Die, die hier wohnten, werden bis auf wenige Ausnahmen, irgendwann fast vergessen sein. Vielleicht ist das nicht richtig. Zum Beispiel:
Da Axens Tätigkeiten im Politbüro der SED nicht mit den Grundsätzen der Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit zu vereinbaren seien, wurde der Witwe, Sonja Axen, die Entschädigungsrente von monatlich 800 DM, die sie nach ihrem verstorbenen Mann erhielt, 1992 aberkannt. Sie war die Tochter des antifaschistischen Widerstandskämpfers Harry Kuhn.
Nein, so etwas muss man den Nachgeborenen ab und zu unter die Nase reiben. By the way: Das Kunstwerk oben, das ich online nicht finden konnte, gefällt mir – es erinnert mich irgendwie an meine neue Hüfte.
Die Zeitläufte sind hier weit weg. Ich empfehle aber dringend, sich das Video von The New Atlas anzusehen: „Russian Ops in Ukraine – Ukraine Losing M777 Howitzers, Continues Losing Ground in Donbas“ (in Englisch, ca 23 Minuten). Danach lacht man sich über die Berichte in deutschen Medien nur kaputt. („Formally known as „Land Destroyer,“ The New Atlas provides geopolitical analysis by Brian Berletic (aka Tony Cartalucci) with a focus on Eurasia, based in Bangkok, Thailand.“) Nein, das ist kein russischer Propagandakanal. Das Publikum mag sich selbst ein Bild machen.
Oder auch Time lesen:
„While 141 countries in the UN voted to condemn Russia’s aggression, the number of African, Middle Eastern and South American countries who have imposed sanctions on Russia is 0. (…) …two-thirds of the world doesn’t see the war that we see.“
Leadership failures
For the mayor of Odessa, the Azovstal fighters are real heroes. “In my opinion, Mariupol saves not only Odessa, but the whole of Ukraine,” said Hennady Trukhanov, according to the Unian agency. “Because this selflessness shown by our military in Mariupol is a true example of heroism.”
Ach. Damit ist es jetzt wohl vorbei. Ich erwarte bald die ersten Filmcrews in den Ruinen, um Postakopalyptisches abzulichten.

Source: russische Propaganda und deshalb natürlich voll gelogen
Die Lage? Ich muss zugeben, dass ich mich nicht mehr aus deutschen Quellen informiere. Ein kurzer Überblick über die Themen reicht mir schon, damit ich mich voll Grausen abwende. Komplett Propaganda, nur nicht so offen wie die russische Version, sondern subtil und oft auf die Tränendrüsen drückend. Muss ich nicht haben: Nach dem ersten Satz kennt man den Rest schon.
Wir wollen alle Rüstungsexporte aus Deutschland verbieten. (…) Umbau der Rüstungsindustrie mit guter Arbeit für die Beschäftigten. (Die Linke)
Keine Analyse, nirgends. Keine verlässlichen Quellen, nirgends. Nehmt dies, Linke: Eure Forderungen nützen gar nichts, null. Man verhindert keine Kriege, indem man keine Waffen exportiert. Viel mehr sollten die Linken fordern: Waffen für die Guten! Ich habe nichts gegen eine vergesellschaftete Rüstungsindustrie. Ich fordere das aber erst, wenn die Linke unter fünf Prozent stürzt, was bekanntlich bei der nächsten Wahl geschehen wird.

Mariupol, Bahnhof Азовсталь, 1988
Die Lage, revisited? Die Russen sagen: …the Russian army has changed the tactics of military operations in the Donbass. Instead of trying to create one big cauldron for the entire 40,000-strong group of the Armed Forces of Ukraine, now the enemy forces are dismembered, deprived of supplies and beaten in parts.
So, the largest boiler is being created in Lisichansk – there the catch can significantly beat the record of Azovstal. Nearly 10,000 Ukrainian soldiers will be surrounded. If the cauldron takes place, it will be not only a major military, but also a moral victory.
Ist das realistisch? Ich lese kaum etwas in den Mainstream-Medien über die Motivation der zwangsrekrutierten ukrainischen Soldaten, sehe aber viele Videos von welchen, die sich weigern zu kämpfen oder sich ergeben. Das kann ich nicht verifizieren, es ist aber logisch. Für was sollen die den Kopf hinhalten? Für die Kleptokratie der Ukraine und deren Marionette Selenskij? Die wollen doch nur überleben, und das ist ihr gutes Recht. Ich behaupte immer noch, dass Putin die gesetzen Ziele weitgehend erreichen wird.

Russische Soldaten bei Sjewjerodonezk
Die Motivationsfrage stellt sich natürlich auch den Russen. Sie fangen an, ihr bestes Gerät aufzufahren, was meine These bestärkt, dass sie sich verschätzt haben, weil sie dachten, das werde ein Durchmarsch. Aber auch der „Terminator“ (unten) wird keine Schlachten entscheiden, wenn die Offiziere Pappnasen sind, korrupt und keine Initiative zulassen, und wenn der Nachschub bröckelt, je weiter die russische Armee vorrückt. Das tut sie:
Russian Airborne (VDV) forces reportedly took control of Volodymirivka and Lypove, and broke through Ukrainian defenses in Komyshuvakha, all north of Popasna. Troops of the Russian ”Wagner” Private Military Company reportedly took control of Trypillya and Vyskrivka to the west of Popasna. (ISW)

BMPT (auch BMP-T, russisch Боевая машина поддержки танков, Bojewaja maschina podderschki tankow, zu deutsch: „Panzerunterstützungsfahrzeug“
Jetzt die guten Nachrichten. Ich habe zum ersten Mal von Volodymyr Ishchenko gehört, der in in Berlin lehrt. Roman Grabowski, der gerade bei den „Linken“ ausgetreten ist, zitierte mehrere seiner Artikel, u.a.
– Courthouse News: „This is a war of leadership failures at many levels“.
Grabowski fasst das zusammen: Den Angriff auf die Ukraine rekonstruiert er hier als Folge einer dreifachen Krise der Hegemonie im Sinne der „capacity of the ruling class to lead the whole society, not simply to dominate it but to actually present themselves as actual leaders in the development of society“.
Auf globaler Ebene sei es eine Krise der Hegemonie der USA.
Zweitens sei es im Hinblick auf den postsowjetischen Raum eine Krise der Hegemonie nach außen, wo sich Russland durch den Mangel eines „attractive soft power project“, wie sie die USA oder die EU ausüben, auszeichne. Deshalb setze Russland nun für die Machtausübung auf Zwang und Gewalt (“So we should see this invasion as the failure of soft power, the failure of anything like an attractive development project,” he said. “Russia resorts to hard power.“).
Drittens handle es sich aber auch um eine Hegemoniekrise Russlands im Inneren, denn die russländischen Eliten würden von den Bürgern nicht als legitim betrachtet, das Putin-Regime sei grundlegend instabil und paternalistisch-klientelistisch sowie ideologielos („fundamentally unstable system based on paternalism and not on ideology“, „very non-ideological, […] relied on patronage networks, patron-clientelistic relations and […] discussed in concepts like clans, financial industrial groups“). (…)
„No, the war is in the rational interests of the Russian ruling class. A stronger ideological regime might be an outcome of the war, not the other way round.“ He said Russian elites want to „assert their status globally, to empower themselves regionally and to consolidate their power on the domestic level.“

„Donbass“ painting by Alexander Deineka, USSR, 1947
Dem kann man vorbehaltlos zustimmen. Ich glaube auch nicht wie die alarmistische Fraktion der Linken, dass in Russland ein faschistischen Regime droht. Dazu sitzt die herrschende Klasse viel zu fest im Sattel, und außer dem städtischen Kleinbürgertum, das politisch irrelevant ist, aber um so mehr in den westlichen Medien abgefeiert wird, empört sich niemand.
Ich mach jetzt wieder Reha.
Wg. Mariugrad
Im Rahmen der Spezialoperation „Barbarossa“ wurden Soldaten der Wehrmacht aus Stalingrad evakuiert. #wording #propadanda
Wait a minute. Habe ich etwa ein falsches Foto zum falschen Thema genommen?
FYI: Tag 5 nach Operation, et al

Eine Krankenschwester bei der Morgentoilette (Symbolbild)
Komisch, das Gehen wieder neu lernen zu müssen. Eine meiner Physiotherapeutinnen hat mich vor den Badspiegel hier gestellt und gezeigt, wie ich ein paar Male die Beinchen heben kann, ohne die Schultern schräg zu halten. Ich hatte vergessen, wie das geht. Ich kann sogar das Becken bewegen, obwohl es zum Salsa nie mehr reichen wird. Alles ist jetzt schon besser als vorher, und ich bin guten Mutes.
Gibt es irgendwo eine Website, auf der ich dieses Krankenhaus bewerten könnte? Gerade hat eine Krankenschwester zwei heiße Tassen Kaffee neben den Laptop gestellt, ohne dass ich den gesondert hätte bestellen müssen. Und gestern bekam ich eine Fußwaschung mit anschließender Ölung händisch aufgetragener Creme – auch das hätte das Personal nicht machen müssen.
Einer meiner Operateure sagte mir, er habe mich an dem Röntgenbild meiner Hüfte „wiedererkannt“. Decken die das Gesicht während des Eingriffs ab? Machte Sinn, dass sie sich bei einem hässlichen Mann nicht weniger Mühe geben als bei einem nackichten Model, obwohl die selten neue Hüften brauchen.
Zum Glück hatte ich schon im letzten Jahr einen Teil meines Urlaubs eingereicht, ohne zu wissen, dass der Termin für die Operation ausgerechnet im Mai sein würde. Dank Corona könnte man eh nicht genau planen. Ab heute habe ich Urlaub, aber doch nicht, sondern später. Mal sehen, ob das Kapital das auch weiß, oder ob jemand meint herumzicken zu müssen zuungunsten der arbeitenden Klasse.

Eine Physiotherapeutin zeigt mir eine Körperhaltung, die dem muskulären Aufbau dient (Symbolbild)

Meine temporäre beschränkte Weltsicht, ohne Krankenschwester (Symbolbild)
Wahlergebnisse? Sagte hier jemand Wahlergebnisse? Wer in NRW regiert, wird in 1000 Jahren so wichtig sein wie für uns heute die Schlacht bei Mursa. Oder wie Söldner in der Ukraine kämpfen. Oder wie die Schlacht um Severodonezk.

Hat schon mal jemand versucht, zum Anziehen einfacher Socken Werkzeug zu benutzen?
By the way: Möchte jemand den Russen gutes Essen verkaufen? Oder einen Moskwitch erwerben?

Mittagessen, vermutlich ca. 134 Kalorien, aber mehr brauche ich auch nicht, wenn ich auf meinen Schrittzähler schaue.
And now for something completely different: Deniz Yücel im Interview: „[Bitte selbst ausfüllen] wird dominiert von einem Haufen Spießern und Knallchargen“.
Wer ist gemeint?
[ x ] die Linke?
[ x ] der Deutsche Journalisten-Verband?
[ x ] der PEN?
[ x ] alles?
Freut mich, dass der Kollege wieder Klartext spricht. Wenn er in den DJV einträte, insbesondere in Berlin, könnte er die Textbausteine wiederverwenden. Hier ist gerade ein Mitglied des Vorstands zurückgetreten. Er hat Streikbrecher gespielt hat und wurde von seinen Kollegen (nicht Verbandskollegen) anschließend gegrillt. Auch eine freie Mitarbeiterin beim RBB war einschlägig „tätig“ – um die kümmere ich mich noch, wenn ich wieder fit bin. Der Streikordnung des DJV bestimmt in § 13: Alle DJV-Mitglieder sind verpflichtet, den Streikaufruf zu befolgen. Arbeit in bestreikten Betrieben bzw. Rundfunkanstalten während des Arbeitskampfes ist Streikbruch. Die zentrale Streikleitung kann beim jeweiligen Landesverband beantragen, Streikbrecher aus dem Verband auszuschließen.
Leider war ich nicht in dieser Streikleitung. Ich muss gerade an meinen Gewährsmann Caligula denken. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wurde mir zugetragen, dass schon wieder ein paar abgehalfterte Funktionärinnen dort planen, mich irgendwie auszuschließen, weil ich immer so pöhse bin und auf die Satzung poche und Mauscheleien aufdecken möchte Viel Spaß dabei!

Vermutlich wird mein Zimmer in der Reha so aussehen, mit Physiotherapeutin (Symbolbild von Van Morrison).
Agitprop oder: Was ist Wahrheit?

Mihály von Munkácsy (1844-1900): Jesus vor Pontius Pilatus
Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme. Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit? Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. (Johannes 18,38)
Bis zum Jahresende werde die Ukraine wieder die Kontrolle über alle ihre Gebiete zurückerlangen, auch über die Halbinsel Krim, sagt der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes. Und vorher steckt Selenskij noch Moskau in Brand.
Seriously, folks: Wenn man beide Seiten – die russische und die ukrainische Propaganda (die vorwiegend und unkritisch in den „westlichen“ Medien wiedergekäut wird), fühlt man sich wie Pontius Pilatus: Wahrheit? Nirgends. Ich lese nebenher Gladius – Roms Legionen in Germanen und wurde an den aktuellen Krieg erinnert. Brücken – hier und dort, allüberall. Die Römer kannten das: Die „Germanen“ feixend auf der anderen Seite des Rheins. Dann bringen wir den Barbaren die Zivilisation, heiße Bäder, Steinbauten und Steuern und bauen mal kurz so ein Ding über da Flüsschen hier – weil wir es können. Könnt ihr gern kaputtmachen, falls ihr das könnt, was wir bezweifeln, aber dann müsst ihr wieder schwimmen oder paddeln. Ich schweife ab…

Jan Lievens (1607-1674): Pilatus wäscht sich die Hände
Ich weise auf total gelogene russische Propaganda Scott Ritter hin, der Anfang Mai auf RT deutsch schriebt: „Die Ukraine gewinnt den Kampf auf Twitter – nicht aber in der Realität des Krieges“. Interessant, weil die Russen – was so gut wie nie vorkommt – selbstkritisch sind und auflisten, was alles schief gelaufen ist. Nur wenige Analysten – einschließlich der Autor dieser Zeilen – haben erwartet, dass ein ernsthafter ukrainischer Widerstand länger als einen Monat andauern wird. Tatsächlich hatte General Milley den Kongress Anfang Februar während einer Anhörung hinter verschlossenen Türen darüber informiert, dass eine umfassende russische Invasion in der Ukraine innerhalb von 72 Stunden zum Fall von Kiew führen könnte.
Das hat bekanntlich nicht funktioniert. Alles deute darauf hin, dass Russland ein Geheimdienstversagen erlitten hat, wie es seit dem israelischen Versagen während des Jom-Kippur-Krieges im Oktober 1973, die Überquerung des Suezkanals durch ägyptische Truppen vorherzusagen, nicht mehr gesehen wurde. Und weiter: Es besteht kein Zweifel, dass die Anwesenheit von Ukrainern in der Asowstal-Fabrik einen Propagandasieg für die Ukraine darstellt. Aber die Realität ist, dass die Stadt Mariupol an Russland gefallen ist.
Natürlich besteht die russische Welt auch aus Wünschen und Wollen: Russland hat die Eisenbahnlinien, die als Versorgungslinien dienen entweder im Auge oder bereits zerstört. Die Wahrscheinlichkeit, dass die ukrainische Streitkräfte die vom Westen bereitgestellten schweren Waffen erhalten und die Front in erkennbarer Stärke erreichen werden, ist praktisch null. Ich halte es aber eher für wahrscheinlich, dass die Motivation der ukrainischen Armee am Boden liegt, zumal viele Männer zum Kämpfen gezwungen wurden.
Realistisch ist die politische Komponente, die gar nicht soviel damit zu tun hat, wer was und wo erobert oder nicht. Der heutigen Analyse des ISW kann ich nur beipflichten: The Kremlin likely plans to annex much of the Ukrainian territory currently occupied by Russian forces—portions of Kherson and Zaporizhia oblasts in the south and the areas of Donetsk and Luhansk oblasts in the east that Russian forces and their proxies control. Moscow may also annex other Kremlin proxy statelets like South Ossetia (in Georgia) and Transnistria (in Moldova).
Wenn die bis dahin eroberten Gebiete dann „zu Russland“ gehören, kann Putin ein neues Fass aufmachen und mit Atombomben drohen, falls jemand versucht, die Krim, Mariupol oder Luhansk und Donezk zurückzuerobern. Dazu ist die Ukraine allein gar nicht in der Lage. Genauso und mit ähnlichen Folgen könnte die NATO versuchen, Königberg einzunehmen. Das wird noch ein paar Monate dauern – der Knackpunkt wird Odessa werden. Ich denke nicht, dass die Russen auf die Landbrücke nach Tiraspol verzichten werden, zumal sie die Luftüberlegenheit haben.

George Hinke (1883-1953): Pilatus wäscht seine Hände
By the way: Die beiderseitige Propaganda ist erbärmlich und auf einem Niveau für Teenager. Das gilt auch für Thomas Röper. Ich überfliege das Geschreibsel manchmal, um zu bestimmten Themen selbst zu recherchieren. Wie geht man mit Propaganda um? Doch nicht so, dass man die Konten Alina Lipps und ihrer Familie sperrt? Wie armselig ist das denn?
Das erinnert mich an die Diskussion über meine Nazi-Linksammlung. Man darf auf Solidarität der Journaille nicht hoffen, wenn man nur einen Millimeter vom Mainstream abweicht, und wenn es nur der Tonfall ist, mit Ausnahme derjenigen, mit denen man befreundet ist. Das galt auch für meine Hausdurchsuchung. Im Zweifel ist die Leserschaft dieses Blogs solidarischer als Journalisten. Ich schweife schon wieder ab…
FYI: Tag 1

Tag 1 nach der Operation: Ich kann ohne Krücken stehen und mit Krücken laufen. Schmerzfrei! Meine sonstigen Werte sind alle hervorragend. Die Ärzte nicken, lächeln und sind erstaunt. Sie haben auch schon andere Fälle gesehen.
Am 19. komme ich in die Reha. Wie lange genau – zwei oder drei Wochen – entscheidet sind erst dort. Drei Monate das rechte Knie nicht mehr als 90 Grad beugen und nicht übermäßig drehen.
Was sonst noch geschah: Meine Lieblingsschwester hier, die am häufigsten kommt, sieht so aus, als sei sie einem Titelblatt von Fitness & Beauty entsprungen (den Vergleich mit unanständigeren Magazinen, bei denen es auch um die Form der weiblichen Körper geht, erspare ich mir). Die schlechte Nachricht: Sie könnte meine Enkelin sein, also bleibt das Lechzen der Fantasie vorbehalten und rein platonisch.
Noch eine gute Nachricht, überbracht von einer ebenso liebreizenden, jungen, aber offenbar sehr professionellen Physiotherapeutin: Meine Fehlhaltung sei muskulär und knochenmäßig nicht nötig, könne also, wenn auch mühsam und langwierig, wieder abtrainiert werden. Das hatte eine andere Physiotherapeutin gestern nicht (so) gesehen. Leider wird sie mir nur eine Woche erhalten bleiben.
Verstand zuschalten! Oder: Bösartigkeit muss organisiert werden

„De omnibus dubitandum“. (Karl Marx)
Nimm dies, [wer sitzt eigentlich der „Linken“ vor?] „Eine Linke, die sich über Zoff nicht freut, sondern ihm ausweicht, ist reif fürs Pflegeheim.“ (Wolfgang Pohrt, zitiert nach Klaus Bittermann: Der Intellektuelle als Unruhestifter: Wolfgang Pohrt)
Ich bin von Pohrts Biografie restlos begeistert, fühle mich aber außerstande, sie zu rezensieren, weil man dazu so viel zitieren müsste, dass es den Gebräuchen krass widerspräche. „Sich zuverlässig in die linken Nesseln setzen“, wie eine Zeitung aus dem Gendersterchen-Milieu schrieb, ist eine höchst erquickliche und notwendige Attitude – ein großer Querulant eben.
Diese Deutschnationalen und Antiimpis sind doch einfach nur verwahrlost. Wo die sind, bin ich nicht.
Pohrt hätte sich sicher auch gegen das Verdikt undogmatischer Linker gewehrt. Ich stimme mit ihm nicht immer überein, aber er ist eben nicht so langweilig wie fast alle, die sich für „links“ halten. Um so alt zu werden, wie heute die 20jährigen sind, hätte ein Mensch früher dreihundert Jahre gebraucht.
In Bittermanns Buch passieren alle Irrungen und Wirrungen der deutschen Linken seit den 68-ern Revue. Vieles kannte ich, aber ich war zu unwissend und zu jung, um damals zu begreifen, um was es ging. Pohrt ist eine halbe Generation älter als ich; das machte in den 70-ern viel aus.
Ein Lesebefehl gilt für die Passagen, die sich mit dem Antisemitismus in der deutschen Linken beschäftigen – und dessen Ursachen. Leider ist es heute noch schlimmer, weil es einen intellektuellen Echoraum gar nicht mehr gibt – die „Diskutanten“ der Jetztzeit sind meistens brunzdumm, tragen Wursthaare, essen vegan, brüllen irgendwas von „Palestine“ und hielten Jesus vermutlich für einen Araber. Mit so einer dämlichen Mischpoke argumentiert man nicht. Wie Pohrt richtig vermutete: Die Zivilgesellschaft, aus der angeblich die Boykott-Bewegung gegen Israel entstand (was eine Lüge ist und Pallywood) ist ein Synonym für brothers in crime. Ich sage nur: Einfach mal den Merkava an der richtigen Stelle parken.
Wenn ich weiß, dass die Natur mir eine übergroße Neigung zu Jähzorn oder Trübsinn ins Erbgut packte, kann ich Präventivmaßnahmen ergreifen, zum Beispiel keine geladene Pistole herumliegen lassen. Oder ich kann meinen Verstand zuschalten, wenn es mich wieder überkommt. Ich sollte meine Marotten, egal ob angeboren oder erworben, als solche erkennen, um die Welt und mich selbst vor ihnen schützen zu können. Zu diesen Marotten gehört wohl auch der Drang, ein Paradies auf Erden zu errichten.
Ich weiß nicht, ob das Werk den Nachgeborenen nützlich sein könnte. Wie es es denn mit Kapitalismus forever? Hat das jemand gelesen, und lohnt es sich?
March of Immortals
Die Idee finde ich gar nicht schlecht. Beim diesjährigen „Unsterblichen Regiment“ liefen allein in Moskau angeblich eine Million Menschen mit. Auch im Weltraum wurde gefeiert, man trank Stalin-Wein und feierte auch bei Mistwetter.
Man müsste jetzt natürlich über die Funktion der unsichtbaren Masse bei Elias Canetti reden.
Gedämmte Flüsse
Theweleit, übernehmen Sie! (Männerphantasien 1, S. 447ff: Damm und ‚Fluss – das Ritual der Massenaufmärsche“). Oder ist das unangemessen?
Die Flut bekommt einen Namen. „Fahneneinmarsch““ (codierter Strom). Ihr überschwemmendes Element ist getilgt. man geht in ihr nicht unter, aber erregend und faszinierend ist sie immer noch. Ihr bedrohlicher Teil ist ihr sicher durch die Formierung genommen, die Verwandlung der Flüsse in „Säulen“, des fließenden „Weiblichen“ in etwa starres „Männliches““.(…)
[Bitte selbst ausfüllen übersetzt so innere Zustände in riesige äußere Monumente, Ornamente als Kanalisationssysteme, in die die Menschen in großer Zahl einfließen, in denen ihr Wunsch wenigstens im (monumental vergrößert) vorgeschriebene Bett fließen darf, in denen sie erfahren können, dass sie nicht isoliert und gespalten sind, (…) Daher ertragen diese Massen auch nicht, wenn nur ein Einziger neben den Blöcken marschiert.
Besuch bei der Antifa, revisited
Never forget: (jetzt kommt eine kühne These!) Wenn es keine russische Revolution gegeben hätte und keine Rote Armee, wäre jetzt ganz Osteuropa unter der Herrschaft der Nationalsozialisten.
Spassiba! Merci! Thanks!

Der deutsche Nationalcharakter erlaubte es offenbar nicht, sich selbst zu befreien. Und leider ging die Befreiung auch nicht weit und war nicht gründlich genug.
Вечная слава Красной Армии!
204 Jahre Wirkmächtig
Jan Korte schreibt auf Fratzenbuch:
Heute vor 204 Jahren wurde in Trier Karl Marx geboren. Die Gedanken und Ideen des wirkmächtigsten deutschen Denkers der Moderne und zusammen mit Friedrich Engels einflussreichsten Theoretikers des Sozialismus und Kommunismus sind bis heute topaktuell. Und der Auftrag „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“, steht nach wie vor auf der Tagesordnung!
Happy Birthday, Karl Marx! #Marx204
Fotografie von John Mayall jun. (1875)
Vielleicht könnte man das Deutsch ein wenig optimieren? Die Gedanken und Ideen des wirkmächtigsten deutschen Denkers der Moderne und zusammen mit Friedrich Engels einflussreichsten Theoretikers des Sozialismus und Kommunismus sind bis heute topaktuell. 25 Wörter und viel zu lang! Wer – die Gedanken und Ideen? Kann man mit die Theorien beschreiben. Was tun diese flüchtigen Dinge?
Jetzt kommt Mark Twain ins Spiel: „Ein durchschnittlicher Satz in einer deutschen Zeitung stellt eine erhabene und eindrucksvolle Sehenswürdigkeit dar; er nimmt ein Viertel einer Spalte in Beschlag; er enthält alle zehn Wortarten – nicht in der üblichen Reihenfolge, sondern durcheinander; er ist überwiegend aus zusammengesetzten Wörtern gebaut, die der Verfasser an Ort und Stelle konstruiert hat und die in keinem Wörterbuch zu finden sind – sechs oder sieben Wörter zu einem zusammengedrängt, ohne Naht oder Saum – das heißt ohne Bindestriche; er behandelt vierzehn oder fünfzehn verschiedene Gegenstände, ein jeder eingeschlossen in eine eigene Parenthese, hier und da zusätzliche Parenthesen, die wiederum drei oder vier der kleinen Parenthesen einschließen, sodass Pferche innerhalb von Pferchen entstehen; schlussendlich werden sämtliche Parenthesen und untergeordneten Parenthesen zwischen zwei Königs-Parenthesen gezwängt, von denen die eine in die erste Zeile des majestätischen Satzes gesetzt wird und die andere in die Mitte der letzten Zeile – und danach folgt das VERB, und zum ersten Mal erfährt man, wovon dieser Mensch eigentlich die ganze Zeit spricht; und hinter das Verb – nur so zur Zierde, soweit ich das beurteilen kann – schaufelt der Verfasser noch »haben sind gewesen gehabt haben geworden sein« oder Wörter ähnlicher Beschaffenheit, und fertig ist das Monument.“
So auch hier. Wir haben Ideen, die Moderne, Karl Marx und seine damaligen Gedanken, Friedrich Engels, beide zusammen (nicht etwa einzeln!), irgendjemand ist noch einflussreich, aber wir haben schon vergessen, ob es Marx oder die Moderne oder noch etwas anderes war, und dann dräuen Sozialismus und Kommunismus, und dann – aber hallo! – da taumelt ein Verb einher, aber wo fing es an und wer tat das Tun? Und dazwischen, halb versteckt, irrlichtert das merkwürdige „wirkmächtig“ – redet so jemand? Ich habe einen wirkmächtigen Kartoffelsalat angerichtet?
Korte will sagen: Die Theorien Karl Marxens sind immer noch aktuell. Er war der einflussreichste Theoretiker der Moderne (WTF?) des Kapitalismus und der darauf folgenden Gesellschaftsformationen, zusammen mit Friedrich Engels. Sozialismus brauchen wir noch nicht, und Kommunismus schon überhaupt nicht. Dafür sind die Chinesen zuständig.
Gern geschehen.
Faszination des Vormodernen

„Inzwischen kann man sich die Frage stellen, ob die gegenwärtige Gesellschaft überhaupt noch eine bürgerliche ist oder ob nicht vielmehr der Verfall soweit fortgeschritten ist, dass sie sich schon gar nicht mehr als solche begreifen lässt. Zumindest die Produktivkräfte sind inzwischen so weit entwickelt, dass sie über die bürgerliche Gesellschaft hinausgewachsen sind, und wenn man einen Zusammenhang zwischen diesen Kräften und der Gesellschaftsordnung voraussetzt, dann nimmt es nicht wunder, dass bürgerliche Verkehrsformen nur noch rudimentär vorhanden sind. Aber da alles, was verschwindet, plötzlich interessant wird, so wie alte Menschen die Erinnerung an früher am Leben hält, steigt auch die Faszination des vormodernen Lebens und der untergegangenen Kulturen und Städte.“ (Klaus Bittermann: Der Intellektuelle als Unruhestifter: Wolfgang Pohrt)
Herumfräsern, einzelfallgeprüft

Burks.de-exklusiv: Die chinesische Hackerin 你是如此的可爱 manipuliert einen Journalisten der New York Times via Webcam, eine E-Mail mit dem Attachment 安装自己.exe anzuklicken.
„Alle Macht ist Raub und all ihre Rechtfertigung ist pure Ideologie.“ (Niccoló Machiavelli)
– Eine gute Nachricht zuerst: „US agrees with Russia that nuclear war could not be won“.
– Aber: Die „spezielle Militäroperation“ könnte vielleicht bald in „Krieg“ umbenannt werden. Dann ist ja alles gut.
– (Via Fefe): Die Cyberhotline der Digitalagentur Berlin (montags-freitags, 9-17 Uhr) kann Ihnen ausschließlich allgemeine Auskünfte und Informationen zu den von Ihnen gestellten Fragen aus der Informationssicherheit geben. Wir können keine Einzelfallprüfung vornehmen, da hierfür regelmäßig eine Analyse der Systeme und Prozesse erforderlich wäre. Im Übrigen haftet die DAB Digitalagentur Berlin GmbH nur in Fällen des Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit. Angesichts des allgemein informatorischen Charakters unserer Hotline scheidet eine Haftung in Fällen leichter Fahrlässigkeit [vgl. Foto oben] gänzlich aus. Die spinnen, die.
– Ich fäsere mir jetzt einen Luftschutzkeller und höre dabei Valentina Lisitsa.


































