OK, Human!


A cinematic conceptual illustration showing the contrast between authentic human creativity and artificial intelligence. In the center, a human writer sits at a glowing desk, surrounded by handwritten notes, evolving drafts, flowing ink, fingerprints, and organic creative chaos. Around the writer, transparent timelines, revision layers, heartbeat-like data streams, and luminous process trails visualize the journey of genuine human thought. In the background, faceless AI-generated text clouds dissolve into geometric patterns and sterile machine grids. The scene symbolizes proof of human authorship rather than AI detection. Emotional, intellectual, trustworthy atmosphere. Futuristic but human-centered. Soft warm lighting mixed with cool digital holograms. Highly detailed, symbolic storytelling, editorial illustration style, cinematic depth, ultra realistic, subtle cyberpunk aesthetics, 8k –ar 16:9 –stylize 250

Der folgende Text wurde von ChatGPT verfasst; das obige Bild von Midjourney, das Schaubild und das Bild unten von ChatGPT.

Ich frug: „Was kannst du mir über die Website/Software OKHuman sagen, die angeblich KI-generierte Texte erkennen kann und menschliche Texte zertifiziert?“ (Fünf Sekunden für die Antwort.) „Verfasse aus deiner Antwort einen journalistischen Text, den man in ein WordPress-Blog einfügen kann.“


okhuman

OKHuman: Kann diese Plattform wirklich menschliche Texte zertifizieren?

Seit dem Siegeszug von ChatGPT, Claude und anderen generativen KI-Systemen stehen Schulen, Universitäten und Unternehmen vor einer neuen Herausforderung: Wie lässt sich überhaupt noch feststellen, ob ein Text von einem Menschen oder von einer KI geschrieben wurde?

Während zahlreiche sogenannte „AI Detectoren“ versuchen, KI-generierte Texte anhand statistischer Muster zu erkennen, verfolgt die Plattform OKHuman einen anderen Ansatz. Das Unternehmen behauptet nicht, künstliche Intelligenz direkt zu entlarven. Stattdessen soll der eigentliche Schreibprozess eines Menschen nachvollziehbar dokumentiert werden.

Doch wie funktioniert das – und wie glaubwürdig ist dieser Ansatz wirklich?

Weg von der KI-Erkennung, hin zum Schreibprozess

Klassische KI-Detektoren analysieren fertige Texte. Sie suchen nach sprachlichen Mustern, typischen Satzstrukturen oder statistischen Auffälligkeiten, die auf Systeme wie GPT [Sprachmodelle aus der GPT-Familie, also die Technik hinter OpenAIs ChatGPT] hindeuten könnten.

Das Problem dabei: Moderne Sprachmodelle werden immer besser. Inzwischen gelten viele KI-Erkennungssysteme als unzuverlässig. Menschliche Texte werden teilweise fälschlich als KI-generiert markiert, während überarbeitete KI-Texte oft unerkannt bleiben.

Genau hier setzt OKHuman an.

Die Plattform konzentriert sich nicht auf den fertigen Text, sondern auf dessen Entstehung. Während des Schreibens werden offenbar verschiedene Metadaten erfasst, darunter:

Am Ende entsteht daraus eine Art Zertifikat oder „Stamp“, der bestätigen soll, dass ein Mensch tatsächlich an diesem Text gearbeitet hat.


okhuman

Kein KI-Detektor im klassischen Sinn

OKHuman betont ausdrücklich, kein klassischer KI-Scanner zu sein. Statt zu fragen: „Ist dieser Text von einer KI geschrieben worden?“ lautet die eigentliche Frage: „Kann nachgewiesen werden, dass ein Mensch aktiv an diesem Dokument gearbeitet hat?“

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Denn die Plattform versucht nicht, künstliche Intelligenz direkt zu identifizieren – etwas, das selbst Experten zunehmend für schwierig halten. Stattdessen soll eine Art Vertrauensnachweis entstehen, vergleichbar mit einer Versionshistorie in Google Docs oder Commit-Verläufen bei Softwareentwicklern.

Die Schwächen des Systems

Trotzdem bleibt die Idee nicht ohne Kritik. Denn ein dokumentierter Schreibprozess beweist nicht automatisch, dass keine KI beteiligt war. Nutzer könnten weiterhin:

Das System kann also eher belegen, dass jemand mit dem Dokument gearbeitet hat – nicht jedoch, dass der gesamte Inhalt ausschließlich menschlichen Ursprungs ist.

Hinzu kommen Datenschutzfragen. Auch wenn OKHuman nach eigenen Angaben nicht den eigentlichen Text analysiert, entsteht dennoch eine umfangreiche Schreib-Telemetrie. Dazu gehören möglicherweise Informationen über Arbeitsweise, Tippverhalten, Bearbeitungsgeschwindigkeit oder Pausen.

Gerade im Bildungsbereich könnte das kritisch gesehen werden. Datenschützer dürften sich fragen:

Die Branche sucht nach neuen Lösungen

Der Fall OKHuman zeigt vor allem eines: Die Diskussion um KI-generierte Inhalte verschiebt sich gerade grundlegend.

Viele Experten gehen inzwischen davon aus, dass reine KI-Erkennung langfristig kaum zuverlässig funktionieren wird. Sprachmodelle imitieren menschliche Schreibweisen mittlerweile zu gut.

Deshalb entstehen neue Ansätze:

Die Idee dahinter lautet nicht mehr: „Erkenne die Maschine.“ Sondern vielmehr: „Dokumentiere den Menschen.“

Fazit

OKHuman wirkt auf den ersten Blick moderner und plausibler als klassische KI-Detektoren. Statt fragwürdiger Textanalysen setzt die Plattform auf die Dokumentation des Schreibprozesses.

Allerdings bleibt auch dieser Ansatz weit von einem eindeutigen Beweis menschlicher Autorschaft entfernt. Letztlich handelt es sich eher um ein Vertrauenssystem als um eine technisch unangreifbare Zertifizierung.

Ob sich solche Plattformen langfristig durchsetzen, dürfte vor allem davon abhängen, wie Schulen, Universitäten und Unternehmen künftig mit KI-generierten Inhalten umgehen wollen.

Denn eines scheint bereits klar zu sein: Die Zeit, in der sich KI-Texte zuverlässig allein anhand ihres Sprachstils erkennen ließen, geht wahrscheinlich zu Ende.


okhuman

Zur Ehrenrettung der Humanoiden muss ich natürlich noch etwas anmerken. Außerdem habe ich gern das letzte Wort. Was hätte ich anders formuliert? In willkürlicher Reihenfolge:

Luxury und andere Beliefs

Bild
Die Qualitätsboulevardmedien von gestern (digitaler Ausriss)

Wir nehmen wieder Dinge zusammen durch, die gar nicht zusammengehören.

Medien und die Ostfront

Manchmal frage ich mich ganz ernsthaft, ob es heute nicht ehrenrührig ist, sich „Journalist“ in Deutschland zu nennen. Mit dieser haltungsaffinen belehrungsfreundlichen Mischpoke möchte ich eigentlich gar nichts mehr zu tun haben.

Ich sehe in der Tagespresse keinen Journalismus, wie ich ihn verstehe, nirgends. „Expertin entlarvt“ – soll ich da etwa weiterlesen? „Digital-Terror“? WTF? Und wieso denke ich jetzt an Immobilienmakler?

Tagesspiegel
Die Qualitätshauptstadtmedien von gestern (digitaler Ausriss)

Es kömmt darauf an, was mit dem suggeriert wird, was als Cluster von „Nachrichten“ angeboten wird. „Ukraine meldet“ ist kein Journalismus, sondern ungefragte Weitergabe von Propaganda. Das ist genau so „seriös“ wie die zahlreichen Krankheiten Putins, von denen die üblichen Verdächtigen gern herumraunen.

„Seine Frau versucht“ – auch das ist suggestiv und hat mit dem Thema rein gar nichts zu tun. „Politisch isoliert“ bedeutet nur, das man in der selbstreferenziellen Medienblase nicht mehr auftaucht. Außerdem ist das nicht mess- und verifizierbar, gehörte also in einen gekennzeichneten Kommentar, nicht in eine Nachricht.

FAZ
Das gefühlte Zentralorgan der deutschen Bourgeoisie von gestern (digitaler Ausriss)

Schröder ist Putins Mann. Weitere Nachrichten: Spaniens Regierungschef ist der Mann der Hamas und der Hisbollah. Merz ist Selenskijs Mann. Stegner ist der Mann des Islam. Man kann den Blödsinn bis ins Unendliche fortführen.

Fernost

Wechseln wir das Thema. Falls übrigens jemand eine Bombe auf den nordkoreanischen Diktator würfe, wäre das eine schlechte Idee. Und noch schlechter wäre dieser Bombenwurf, wenn der Täter sich gar nicht zu erkennen gäbe.

Luxurybeliefniks

Kommen wir zu den Sich-gut-Fühlenden.

„Der Artikel argumentiert, dass der Erfolg der Grünen in London weniger von ärmeren Wählern getragen wird, sondern vor allem von wohlhabenden, gut situierten Bewohnern attraktiver Innenstadtviertel. Obwohl Zack Polanski mit Forderungen wie Vermögenssteuer, höheren Kapitalertragssteuern und Gehaltsobergrenzen auftritt, zeigen die Wahlergebnisse laut Autor ein anderes Bild.

Die Grünen erzielten besonders gute Ergebnisse in reichen und beliebten Stadtteilen wie Highbury, Clissold Park oder De Beauvoir Town – Gegenden mit hohen Immobilienpreisen und wohlhabender Bevölkerung. Dagegen hielten ärmere Viertel mit höherer Kriminalität oder sozialen Problemen, etwa Homerton, Notting Dale oder Northumberland Park, eher zur Labour-Partei.

Der Autor interpretiert dies als Beispiel für sogenannte „Luxury Beliefs“: Wohlhabende Menschen unterstützen politische Ideen, die ihnen moralisches Prestige verleihen, deren negative Folgen aber eher ärmere Bevölkerungsschichten tragen müssten. Die Grünen würden damit vor allem das politische und moralische Selbstbild der urbanen Mittelschicht bedienen.“

Ist also exakt wie hier. Den Begriff Luxury Beliefs merke ich mir. Die Taz ist das Zentralorgan der Luxurybelievers (ChatGPT schlägt auch „Luxurybelieflings“, „Luxurybeliefocrats“ und „Luxurybeliefarians“ vor – gefällt mir!).

vpn

Internet verbieten!

Dann hatten wir noch eine lustige Meldung: „Der Wissenschaftliche Dienst des EU-Parlaments stuft VPNs als Gefahr für den Jugendschutz ein und fordert Auflagen gegen das Umschiffen von Altersverifikation.“ (Die Original-Quelle ist CyberInsider.

Virtual Private Networks seien ein „loophole that needs closing“. Tor haben sie vergessen. Und was ist mit dem Verbot von Verschlüsselung?

Übrigens surfe ich über das VPN meiner eigenen Fritzbox, wenn ich nicht zu Hause bin. Wie wollen die das verbieten?

Man muss es ganz unverblümt aussprechen: „Jugendschutz“ ist seit vierzig Jahren nur ein Vorwand, Zensur im Sinn der herrschenden Klasse im Internet einzuführen. Zum Glück sind die alle so dämlich, dass daraus nie etwas wird oder nur für Klein Fritzchen. Ernst würde es erst, wenn der European Parliamentary Research Service (EPRS) eine Bildungsreise nach China machen würde.

mossad
a static shot featuring a figure in military attire and a balaclava with their back to the viewer, against a large blue star of david symbol on a white wall. a laptop is placed on a shiny case in the foreground, displaying source code on the left of its screen and a stylized, luminous blue brain icon with „ai“ on the right, accompanied by network information below the code. –ar 16:9 –s 750

Naher-Osten-Front

– Wir haben das Gewohnte vom künstlich intelligenten Mossad: „Inside Israel’s AI targeting system: How data from a phone becomes a death sentence“.

„Der Artikel beschreibt, wie Israel mithilfe von künstlicher Intelligenz und umfassender Überwachung gezielt Mitglieder und Unterstützer der Hisbollah aufspürt und tötet. Im Mittelpunkt steht Ahmad Turmus, ein älterer Hisbollah-Funktionär aus dem libanesischen Grenzdorf Talloussah, der im Februar nach einem Anruf eines israelischen Offiziers bei einem Drohnenangriff getötet wurde.

Das israelische System kombiniert Daten aus Smartphones, Kameras, Drohnen, WLAN-Signalen, sozialen Medien und staatlichen Datenbanken. KI analysiert daraus Bewegungen, Kontakte und Verhaltensmuster, um sogenannte „Bedrohungsprofile“ zu erstellen. Laut dem Bericht kann die Software Ziele in Sekunden identifizieren – Aufgaben, für die früher viele Analysten Wochen gebraucht hätten.

Experten warnen jedoch vor großen Risiken: Die KI arbeite oft mit Wahrscheinlichkeiten statt mit sicherem Wissen. Menschen könnten allein wegen ihrer Kontakte oder ähnlicher Kommunikationsmuster fälschlich als Kämpfer eingestuft werden. Dadurch entstehe eine gefährliche „Illusion von Gewissheit“.

Der Artikel zeigt außerdem, dass Israel die Infrastruktur und Kommunikationsnetze im Libanon über Jahre infiltriert hat. Gleichzeitig versucht die Hisbollah inzwischen, sich anzupassen, etwa durch kleinere Gruppen und sicherere Kommunikationsmethoden.

Am Ende schildert der Text die letzten Stunden von Turmus: Nachdem er einen Anruf der Israelis erhalten hatte, sagte er seiner Familie, sie solle das Haus verlassen, weil „sie sein Gesicht kennen“ und es keine Möglichkeit gebe zu entkommen. Kurz darauf wurde er getötet.“

Jerusalem
Jerusalem, Nachlaot, Oktober 2025

– Ich traue mich jetzt nicht mehr, den Ausgang der Wahlen in Israel im Oktober vorherzusagen. Netanjahu hat zwar jetzt eine ganz große Koalition gegen sich, die wesentlich mehr Stimmen bekäme als der Likud, aber man sieht schon im Ansatz, dass dieses Bündnis sehr brüchig ist.

Die Die Jerusalem Post „berichtet über die schwere Personalkrise der israelischen Armee (IDF). Generalstabschef Eyal Zamir fordert dringend mehr Soldaten, insbesondere die Einberufung großer Zahlen ultraorthodoxer Juden (Haredim), die bisher oft vom Militärdienst befreit sind.

Zamir warnte, dass die Armee wegen der vielen Gefallenen, Verwundeten und psychisch belasteten Soldaten sowie der anhaltenden Einsätze in Gaza, Libanon, Syrien und dem Westjordanland an ihre Grenzen komme. Laut ihm brauche die IDF bis 2027 etwa 15.000 zusätzliche Soldaten, darunter viele Kampfsoldaten.

Er fordert drei neue Gesetze: längere Wehrpflicht, längeren Reservedienst, sowie ein wirksames Gesetz zur Einberufung der Haredim.

Politisch ist das Thema hoch umstritten, weil Premierminister Benjamin Netanyahu auf die Unterstützung ultraorthodoxer Parteien angewiesen ist. Kritiker werfen der Regierung vor, aus politischen Gründen keine gerechte Wehrpflicht durchzusetzen und damit die Sicherheit Israels zu gefährden.

Oppositionspolitiker wie Naftali Bennett und Gadi Eisenkot erklärten, dass die Verweigerung der Einberufung ultraorthodoxer Männer Soldatenleben koste und die Einsatzfähigkeit der Armee schwäche.“

Das Thema Armee und Einberufung der Orthodoxen wird die Wahl entscheiden. In Israel kann jeder mit jedem koalieren. Man sollte trotz der Umfragen den Machiavellisten Netanjahu nicht abschreiben.

Schwarzer Senf und anderes

senf

Ich hatte mir vor einiger Zeit aus dem Senfladen Unna „Ruhfpott-Senf“ mitgebracht und ihn gestern einigen Freunden, die ich eingeladen hatte, kredenzt, natürlich zusammen mit Wurstwaren. Der ist wirklich schwarz – aber nicht aus Kohle gemacht.

senfsenfsenf

Ich bin jetzt mit den Aufräumungsarbeiten der kleinen Party fertig.

Es gab übrigens Süßkartoffel-Erdnuss-Kokosmilch-Suppe, Westfälischen Kartoffelsalat, Nudelsalat nach Burkscher Art, Käsekuchen sowie Erdbeer-Buttercreme-Torte (eigene Entwicklung, auf dem Foto noch in Arbeit und ohne Sahne), dazu Talisker aus Schottland, Penderyn aus Wales, Bushmills aus Nordirland, Casillero del Diablo (Rotwein aus Chile) und Cepa Lebrel aus Spanien.

Den Backofen musste ich auch von Grund auf reinigen.

senf

Tag der Befreiung

sowjetisches Ehrenmal Treptow

Dazu höre man die passende Musik oder singt etwas.

Die Deutschen so: „Auch die Buchstaben [ ] und [ ] mit denen die russischen Pan[ ]er im Ukrainekrieg gekenn[ ]eichnet sind, dürfen der Mitteilung [ ]ufolge nicht ge[ ]eigt werden.“

Zwischenruf

„Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“ Weitere Nachrichten: „SPD hat in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit.“ – „Immer mehr Muslime sagen sich vom Islam los.“

Keychronig [Update]

keyboard

Ich brauchte eine neue Tastatur, weil bei meiner alten schon die Buchstaben abfielen. Ich habe ausnahmsweise nicht sofort das Angebot der Großbourgeoisie durchsucht, sondern mich beraten lassen – ich muss nicht verraten von wem.

keyboard

🏁 Meine klare Empfehlung (für dich)
Wenn dir wichtig ist:
Beleuchtung + Linux + langlebig[
👉 nimm Keychron V6 (egal ob normal oder 8K)
Das ist die einzige Option hier, die alles sauber kombiniert.

Ich wanderte alsbald zum einheimischen Elektronikfachhandel, um die Keychron zu bestellen (sie hatten sie natürlich nicht da).

Ich werde sie behalten, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht noch einmal kaufen. 1) Ich habe sie mit Bluetooth nicht zum Laufen bekommen. Linux ist im Manual nicht vorgesehen, außerdem ist das so winzig geschrieben, dass ich es kaum lesen konnte.

Das mitgelieferte Kabel ist sowohl zum Verbinden mit dem PC als auch zum Aufladen da – das erfuhr ich erst von ChatGPT. Wenn man das Kabel benutzt, muss man den Akku nicht aufladen (steht nicht im Handbuch). 2) Außerdem ist es viel zu kurz. Ich musste zwei USB-Kabelverlängerungen dranstecken – zum Glück hatte ich noch welche.

3) Die Tastatur ist überraschend klein, man muss sich erst an das Gefühl gewöhnen. Mir kam es vor allem darauf an, dass sie nicht gleich wieder auseinanderdröselt oder Tasten verliert (es werden sogar einige Ersatztasten, für ESC zum Beispiel, mitgeliefert.) Einige Tasten findet man nicht sofort.

Auch die Beleuchtung ist, was die Usability angeht, ungenügend, wie auch die zwei Seiten im Handbuch. 4) Es sind nicht die Tasten beleuchtet, sondern die Zwischenräume – was ist recht blödsinnig finde. Das ist einfach respektlos und nicht kundenfreundlich.

5) Merkwürdig finde ich, dass die Tastatur auf allen Seiten offen ist (vgl. Foto unten). Der Staub kann also von überallher eindringen.

Positiv ist der Anschlag – zwar nicht so schwer wie bei einer Schreibmaschine, aber man fühlt, was man tippt. Wenn das Teil stabil und langlebig bleibt, kann ich damit leben.

keyboard

[Update]

– Mehrere Tasten sind doppelt belegt, wenn man herumprobiert, findet man sie. Vermutlich kann man das mit einer (Web)App regeln, aber ich benutze keine Apps für eine einfache Tastatur.
– Die Anleitung, wie der Wireless-Modus funktionieren soll, ist beschissen unverständlich, zumal noch nicht einmal erklärt wird, welches Modell wie funktioniert („some models only support wired mode“).
– Die seitlichen Öffnungen könnten, wie das Publikum schon anmerkte, das Reinigen mit Druckluft einem Fön erleichtern – daran habe ich nicht gedacht.
– Ich fragte ChatGPT: Ich brauche eine kabelgebundene Gaming-Tastatur, beleuchtet, die auch für Linux funktioniert, schlage welche mit gutem Preis-Leistungsverhältnis vor. ChatGPT empfahl die Redragon Kumara K552 RGB, die weniger als 50 Euro kostet, aber auch so klein ist wie die, die ich jetzt habe. Ich bestand auf einem Vergleich von „Mittelklasse“-Tastaturen (vgl. oben).

Quid est veritas oder: #WirVerlassenXNicht

x

„Spricht Pilatus zu yhm: Was ist warheyt?“

Wir gehen das Thema X aka social media, das gerade wie ein Sau durch’s Dorf gejagt wird, anders an. Man weiß schon immer vorher, wer was warum sagt. Oder: Wer gendert, verlässt X aka Twitter und begibt sich zu irrelevanten Nischenprodukten wie Bluesky und bleibt unter Seinesgleichen. Was wollen mir die Künstler damit sagen? Feigheit vor dem imaginären Feind?

„Die politische Geschäftsführerin Pegah Edalatian über dieses parteiübergreifende Zeichen gegen Hass und Hetze blabla fasel…“ Muss man das noch kommentieren? Ein sinnfreier Textbaustein nach dem anderen. Zeichen setzen oder auch: Flagge, wahlweise Gesicht zeigen (und nicht etwas das Gesäß). Entschieden natürlich. Geschlossen. Und jetzt alle Klatschmarsch gemeinsam.

Ich bin schon seit Ewigkeiten bei X, aber noch nie hat mir ein wohl- oder übelwollender Algorithmus irgendwas von den SPDGrüneLinken vor die Füße gespült, das auch nur einen Gedanken wert gewesen wäre.

Auch die Bürgerlichen und Kapitalismus-affinen, die zaghaft anmerken, man müsse doch mit den Gegnern diskutieren, kommen mit einem jammernden Unterton einher:
„Der Rückzug sendet ein fatales Signal. Er wirkt wie eine Kapitulation vor den Bedingungen statt wie ein Versuch, sie zu verändern. Natürlich ist X kein neutraler Raum mehr. Moderation und Tonlage haben sich verändert, viele Akteure haben sich bereits zurückgezogen. Doch genau deshalb wäre eine sichtbare, widersprechende Stimme notwendig. Wer Desinformation kritisiert, muss ihr auch widersprechen – und zwar dort, wo sie entsteht.“

Was war jemals „neutral“? Und welche „Tonlage“ in Dur und Moll ist gemeint? Werden die Nutzer immer pöhser, wie seinerzeit im Internet, als AOL seine Zugangssoftware als CD (das ist so eine schimmernde Scheibe) unter das Volk streute und plötzlich auch Klein Fritzchen fragte: Bin ich schon drin?

„Viele Akteure haben sich bereits zurückgezogen“? Sind das nicht Fake News? X hat an mehreren Tagen in diesem Jahr neue Rekorde bei Zugriffen und Nutzerzahlen verzeichnet und ist mit rund 600 Millionen monatlichen Nutzern das fünftgrößte soziale Medium der Welt – und nach wie vor mehr als zehnmal so groß wie sein Konkurrent Bluesky.

Die fantasieren sich allesamt einfach ihre eigene gefühlte Welt als Wille und Vorstellung herbei.

What we know about Cole Tomas Allen

attentäter

„In October 2024, Allen donated $25 to ActBlue, a political action committee that raises funds for Democrats, according to the Federal Election Commission. The money was earmarked for Kamala Harris’ presidential campaign. It was his only political donation listed on the FEC website in the past decade,“ berichtet die Los Angelese Times.

Der verhinderte Attentäter auf Trump ist einfach an einer Sicherheitskontrolle vorbeigelaufen.

Unter smarten Cyberübernommenden

signal

Ich wollte ursprünglich etwas zu dem angeblichen „Hack“ des messengers Signal schreiben, aber Falk Steiner auf Heise hat alles dazu kommentiert, was zu sagen ist: Es gab keinen Hack, sondern nur die Ignoranz und Dummheit. der betreffenen bzw, betroffenen Anwender.

Was müssen Sie tun, wenn Sie einen SMS-Code und/oder PIN eingegeben, aber noch Zugriff auf Ihr Konto haben.
Ihr Messengerkonto ist gehackt! Angreifer könnten in Zukunft Ihr Konto vollständig übernehmen!

Ach. Ach was. So etwas liest man täglich allüberall – auf Fratzenbuch, in Secondlife, WhatsApp. Irgendein Dödel hat mal wieder auf alles geklickt, was nicht bei drei auf dem nächsten Baum war und schreit dann, wenn das Konto nicht mehr zugänglich ist: „Ich wurde gehackt“.

Ich hatte hier schon unzählige Male über Phishing geschrieben und will mich nicht wiederholen. Es ist sowieso sinnlos.

phishing

Gehen Sie davon aus, dass den Angreifern nun möglichweise Ihre Handynummer bekannt ist.

Möglicherweise steht meine Handynummer auf meiner Website.

Ich sage nur: Kein HTML in E-Mails Erlauben. Wenn das nicht geht, nicht klicken, ohne den Header gelesen interpretiert zu haben. Ein vernünftiges E-Mail-Programm benutzen oder die Optionen einer kleinweich-unvernünftigen Software zwingen, die Risiken zu minimieren. Keine unverschlüsselten E-Mails lesen. So einfach ist das.

„Aber Anbieter können das Problem vor dem Bildschirm nicht lösen, wenn dieses sich nicht für Grundsätze der IT-Sicherheit interessiert.“, schreibt Heise.

Eben. Aber dumm herumlabern können sie alle, über Chatkontrolle, über russische oder chinesische „Hacker“ und „Online-Durchsuchungen“.

phishing
Dieselbe E-Mail im HTML-Format (oben) und im Textformat (unten).„>

Auf wackligen Füßen

fuck palestine

Legal Tribune Online: Wer öffentlich „das Existenzrecht des Staates Israel leugnet“, soll sich künftig regelmäßig strafbar machen. Gleiches gilt für einen öffentlichen „Aufruf zur Beseitigung des Staates Israel“. So sieht es ein Gesetzentwurf aus dem CDU-geführten hessischen Justizministerium vor, der am Donnerstag in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt vorgestellt wurde.

Ich halte davon nichts, und es wird nichts dabei herauskommen. Der Staat sollte sein Gewaltmonopol nicht benutzen, um Meinungen, auch wenn sie noch so dämlich und falsch sind, zu unterdrücken.

Man kann sich auch trefflich darüber streiten, ob die Forderung, der Kernlande Israels – Samarien – sollten in einen arabischen Staat umgewandelt werden, nicht auch strafbar sein sollte. Dann käme die Bundesregierung auf die Anklagebank.

Der neuerliche Entwurf begegnet den gleichen verfassungsrechtlichen Bedenken. Die LTO vorliegende Entwurfsbegründung geht auf die Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz auf mehreren Seiten ein. Die Verfasser erkennen zwar an, dass es sich bei der vorgeschlagenen Strafnorm nicht um ein „allgemeines Gesetz“ handelt, was Art. 5 Abs. 2 Grundgesetz (GG) für zulässige Einschränkungen der Meinungsfreiheit eigentlich verlangt. Sie sehen aber eine Ausnahme erfüllt, die das Bundesverfassungsgericht in 2009 formuliert habe.

Auch juristisch steht die Sache auf sehr wackligen Füßen. Ich möchte nicht, dass einer der antisemitischen Pappnasen verknackt wird und dann das Bundesverfassungsgericht das neue Gesetz wieder in die Tonne tritt.

Nicht vergessen

Amsterdam Nationalmonument

Als Deutscher wird man natürlich auch in Amsterdam daran erinnert, dass wir im 2. Weltkrieg die Niederlande besetzt hatten. Die Mehrheit der Niederländer leistet übrigens keinen Widerstand.

„Das Nationalmonument steht jährlich im Mittelpunkt des niederländischen Volkstrauertages (Nationale Dodenherdenking) am 4. Mai, wenn der niederländische König einen Kranz niederlegt und abends um 20 Uhr zwei Schweigeminuten im ganzen Land eingehalten werden.“ – „1995 kam es in den Medien landesweit zu Aufregung, als das Denkmal dringend restauriert werden musste und ausgerechnet eine deutsche Firma die internationale Ausschreibung gewann und die Arbeiten ausführte.“

Wie unterscheiden sich Niederländer von Dänen? Ich war 1977 oder 1978 in Kopenhagen und habe mir damals das Museum des dänischen Freiheitskampfes 1940-1945 angesehen:
1943 kam es zu einer Welle von Unruhen in größeren dänischen Städten. Als Folge davon trat die Regierung zurück. Das deutsche Besatzungsregime verhängte den Ausnahmezustand. Als der dänische Widerstand von der geplanten Deportation aller Juden aus Dänemark erfuhr, begann eine groß angelegte Rettungsaktion. Es gelang, die überwältigende Mehrheit aller in Dänemark lebenden Juden zu retten.

Mehr muss man dazu nicht sagen.

Amsterdam Nationaal Holocaustmuseum

„Das Nationale Holocaust-Museum ist das erste und einzige Museum, das die Geschichte der Judenverfolgung in den ganzen Niederlanden erzählt.“

Wer sich mit dem Thema auskennt, erfährt in dem Museum nicht viel Neues. Man wird nur immer wieder daran erinnert, wie aktuell das Thema ist, vor allem jetzt wieder in Deutschland.

Amsterdam Nationaal HolocaustmuseumAmsterdam Nationaal Holocaustmuseum

Das sollte man auf der Neuköllner Sonnenallee aufhängen – mal sehen, was dann passierte.

Amsterdam Nationaal Holocaustmuseum

Es gab natürlich auch Gerechte und Menschen, die das Unheil klar sahen und beschrieben, wie in Deutschland Friedrich Kellner. Unter dem Pseudonym Dr. W. Bottema C. Az. schrieb Levie Fles 1933 das Büchlein „Hitler, Reformer oder Verbrecher“. Er warnte vor dem Regime und schilderte, wie die deutsche Regierung begann, die deutschen Juden zu misshandeln und wie sich die deutsche Außenpolitik veränderte. Dies geschah also Jahre vor der Reichspogromnacht, ja sogar erst zu Beginn der Zeit, als Hitler an die Macht gekommen war.

Amsterdam Nationaal Holocaustmuseum

Im Museum sind auch zahlreiche Dokumente und Fotos über die, die mit dem Nazi-Regime kollaborieren. Die sollte man gar nicht so groß darstellen. Ihre Namen sollten auf ewig ausgelöscht und vergessen sein. Aber dann könnte man leider nicht mehr darüber berichten.

Amsterdam Nationaal HolocaustmuseumAmsterdam Nationaal HolocaustmuseumAmsterdam Nationaal Holocaustmuseum

Klaartje de Zwarte-Walvisch kannte ich gar nicht. Sie wurde 1943 in Sobibor ermordet. Ihr Tagebuch ist erhalten, wurde aber erst sehr spät entdeckt und erschien 2009 als Buch.

Amsterdam Nationaal Holocaustmuseum

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das kleine Museum empfehlen soll. Für Niederländer ist es sicher interessanter als für informierte Deutsche.

Amsterdam Nationaal Holocaustmuseum

In der Stadt sieht man auch oft Stolpersteine. Etwa 102.000 bis 104.000 Juden aus den Niederlanden wurden während der deutschen Besatzung im Holocaust ermordet. Das entspricht rund 75 % der jüdischen Bevölkerung der Niederlande vor dem Zweiten Weltkrieg (ca. 140.000 Personen). Damit gehörte die Vernichtungsrate dort zu den höchsten in Westeuropa.

Amsterdam

Eindrucksvoller fand ich das Holocaust Namen Monument, das erst seit wenigen Jahren existiert.
Das Monument besteht aus Backsteinmauern in Form von vier hebräischen Buchstaben לזכר. Sie bedeuten von oben gesehen «Im Gedenken». Auf jedem Backstein steht der Name eines Opfers, das Geburtsdatum und das Alter zum Zeitpunkt der Ermordung. Die Besucher können um die vier Buchstaben herumlaufen, die Mauern bilden ein Labyrinth von Passagen. Von oben werden die Mauern von einem Stahlrand abgeschlossen, in dem sich Bäume und Wolken sowie die Mauern darunter spiegeln. Nahezu 80 Prozent der namentlich aufgeführten Familien wurden vom NS-Regime im Zuge der Shoah völlig ausgelöscht.

Amsterdam Holocaust NamenmonumentAmsterdam Holocaust NamenmonumentAmsterdam Holocaust Namenmonument

Den Satz des Maimonides kann ich unterschreiben – er passt wunderbar zum Titel seines Hauptwerkes. Maimonides lebte übrigens, bevor das Nibelungenlied niedergeschrieben wurde. „Shemoneh Perakim“ („acht Kapitel“) ist eine klassische Einführung in die jüdische Moralphilosophie

Amsterdam Nationaal Holocaustmuseum

Ich diskutiere öfter mit einem Freund, der lateinamerikanischer Jude ist und keinen deutschen Linken kennt, der nicht Antisemit ist. Uns ist gemeinsam, dass wir beide Zen versucht und praktiziert haben – ich in den späten 80-ern unter der Anleitung von Hugo Makibi Enomiya-Lassalle. Von Zen-Meistern hört man meistens sinngemäß, wenn sie einen nicht auslachen wegen dummer Fragen: Es ist eh alles Quatsch und sinnlos, aber man muss sich trotzdem anstrengen und sein Bestes geben. Darauf können wir uns immer einigen.

Amsterdam Nationaal Holocaustmuseum

Stay Vigilant!

app

Mehr auf cybernews.com: „Die EU präsentierte am Mittwoch eine neue App zur Altersverifizierung, mit der Nutzer ihr Alter online nachweisen können, ohne persönliche Daten an Plattformen weiterzugeben. Dadurch entfällt für Websites die Notwendigkeit, sensible Informationen zu sammeln.“

Laut Moore speichert die App eine verschlüsselte PIN lokal. Entscheidend ist jedoch, dass die Verschlüsselung nicht mit dem Identitätsspeicher des Nutzers verknüpft ist, in dem sensible Verifizierungsdaten gespeichert werden.

Damit kann die Sicherheitslücke einfach umgangen werden. „Durch das Löschen bestimmter, mit der PIN verknüpfter Werte aus den Konfigurationsdateien der App und einen Neustart der App kann ein Angreifer eine neue PIN festlegen und gleichzeitig weiterhin Zugriff auf die unter dem vorherigen Profil erstellten Anmeldeinformationen behalten. Im Endeffekt akzeptiert die App wiederverwendete Identitätsdaten unter einer neu definierten Zugriffskontrolle.“

Pavel Durov, Mitgründer und CEO von Telegram, hat dazu eine hübsche Veschwörungstheorie, die ich für gar nicht so unwahrscheinlich halte. Die Sicherheitslücke sei kein technischer Fehler.

app

Die Russen machen sich auch schon darüber lustig, obwohl sie natürlich im Glashaus sitzen.

Tolhius

Amsterdam
Modell der Innenstadt Amsterdams im A’Dam Lookout. Der Aussichtsturm ist ganz links hinter am nordöstlichen Ufer zu sehen – vor den beiden roten Klötzen.

Ist sonst noch etwa passiert? Lesen wir die bürgerliche Presse. Inzwischen ist klar: Fast die gesamte Medienberichterstattung zum „Geheimplan“, die an Hysterie grenzte und – im Zusammenspiel mit NGOs und populistischen Spitzenpolitikern von CDU, SPD, FDP und Grünen – eine beispiellose Demonstrationswelle „gegen rechts“ in Bewegung setzte, beruhte auf einer Falschbehauptung, oder, um Lieblingsbegriffe dieses politisch-medialen Milieus zu verwenden: auf „Fake News“ und „Desinformation“.

Amsterdam
Früher stand da ein Galgen zur Abschreckung der Missetäter.

Was aber bleibt von der „Correctiv“-Geschichte, wenn vom „Masterplan“ nichts zurückbleibt? Eine bis auf die Knochen blamierte Medienlandschaft – und viele offene Fragen, vor allem an die Politik und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Denn sie haben die Steuergelder und Rundfunkbeiträge der Bürger dazu benutzt, eine Kampagne zu befeuern, von der sie leicht hätten feststellen können, dass daran etwas faul ist – und dass die zentrale Aussage nicht mit Beweisen unterfüttert wird.

Amsterdam
Blick in Richtung Nordsee

Die Legal Tribune online macht das anhand von Zitaten noch klarer: „ARD, ZDF, t-online, SPIEGEL, taz, der Verfassungsblog, prominente Anwälte – auch LTO – und viele andere Medien und Influencer hatten die Ausführungen in der Correctiv-Recherche falsch verstanden.“

Man könnte natürlich boshaft herumpolemisieren, das sei so gewollt gewesen. Ich glaube aber nicht: Die Aktivisten von „Correctiv“, die sich „Journalisten“ nennen (was sie dürfen) glauben selbst daran, was sie sagen. Die Welt als Wille und Vorstellung eben.

Amsterdam
Blick zum Hauptbahnhof Amsterdam Centraal. Im Vordergrund die beiden Fähren in Richtung Buiksloterweg, die die Innenstadt mit Amsterdam-Noord verbinden.

Noch ist das letztinstanzliche Urteil nicht gesprochen. Aber bei dieser juristischen Eskalationsstufe weiß ohnehin niemand mehr, worum es überhaupt geht. Und alle Beteiligten werden auch eine endgültige krachende Niederlage als Sieg verkünden.

Amsterdam
Blick nach Südosten in Richtung Hafen

Noch mal die LTO: „Dabei ist und bleibt unstreitig: In Potsdam wurde kein Plan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger geschmiedet. Correctiv trug in einem anderen Gerichtsverfahren vor dem LG Hamburg sogar ausdrücklich vor, dass der Rechtsextremist Martin Sellner, der in Potsdam seinen Remigrationsplan vorstellte, die Staatsbürgerschaft als Sperre für Ausweisungen anerkenne (Az. 324 O 61/24).

Niemand wird also etwas widerrufen. Und: Sie würden es wieder tun.

Amsterdam
Die „Klötze“ sind im Original nicht rot, sondern Hochhäuser mit viel Glas; das rote Gebäude im Vordergrund ist das Hostel Clinknoord.

Islamist attitudes

muslime

Jerusalem Post: „Almost one in two, or 45.1 percent, of Muslims in Germany under the age of 40 hold Islamist attitudes, according to Germany’s Radicalization Monitoring System and Transfer Platform. MOTRA is run by the Federal Criminal Police Office (BKA)“

Eine Studie, die „antisemitisch“ und „muslimfeindlich“ in einem Atemzug nennt, kann aber niemand ernst nehmen. Wes Geistes Kind die Verfasser sind, erkennt man sofort an den Gendersternchen.

„MOTRA researchers revealed last month that almost half of younger Muslims in Germany hold latent or manifest Islamist-leaning views, which means they feel drawn to Islamism, prefer Sharia law over the constitution, and hold antisemitic prejudices.

Breaking this down, the researchers found manifest Islamist attitudes – meaning their radicalization toward Islamism is already evident and pronounced – to be most widespread among Muslims under 40, at 11.5%.“

Also auswandern….

Unter Blockierenden

seeblockade
Realistic press photo of a naval blockade at sea, United States Navy warships surrounding an area, large aircraft carrier in the center, destroyers and cruisers in formation, tense atmosphere, ocean waves, overcast sky, military operation, high detail, photojournalism style, ultra realistic, 8k, dramatic lighting, long lens photography, documentary realism –s 750

So, there you have it, the meeting went well, most points were agreed to, but the only point that really mattered, NUCLEAR, was not. Effective immediately, the United States Navy, the Finest in the World, will begin the process of BLOCKADING any and all Ships trying to enter, or leave, the Strait of Hormuz. At some point, we will reach an “ALL BEING ALLOWED TO GO IN, ALL BEING ALLOWED TO GO OUT” basis, but Iran has not allowed that to happen by merely saying, “There may be a mine out there somewhere,” that nobody knows about but them. THIS IS WORLD EXTORTION, and Leaders of Countries, especially the United States of America, will never be extorted. I have also instructed our Navy to seek and interdict every vessel in International Waters that has paid a toll to Iran. No one who pays an illegal toll will have safe passage on the high seas. We will also begin destroying the mines the Iranians laid in the Straits. Any Iranian who fires at us, or at peaceful vessels, will be BLOWN TO HELL! Iran knows, better than anyone, how to END this situation which has already devastated their Country. Their Navy is gone, their Air Force is gone, their Anti Aircraft and Radar are useless, Khomeini, and most of their “Leaders,” are dead, all because of their Nuclear ambition. The Blockade will begin shortly. Other Countries will be involved with this Blockade. Iran will not be allowed to profit off this Illegal Act of EXTORTION. They want money and, more importantly, they want Nuclear. Additionally and, at an appropriate moment, we are fully “LOCKED AND LOADED,” and our Military will finish up the little that is left of Iran! President DONALD J. TRUMP.

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Hier die lesbare Version:

„So, das Treffen verlief gut, die meisten Punkte wurden vereinbart, nur der entscheidende Punkt – Atomwaffen – nicht. Die US-Marine , die beste der Welt, beginnt ab sofort mit der Blockade aller Schiffe, die versuchen, in die Straße von Hormus einzufahren oder sie zu verlassen.

Wir werden irgendwann eine Situation erreichen, in der alle Schiffe ungehindert ein- und ausfahren können. Doch der Iran hat dies verhindert, indem er lediglich behauptete, es gäbe irgendwo eine Mine, von der außer ihnen niemand wisse. Das ist Erpressung, und Staats- und Regierungschefs, insbesondere die der Vereinigten Staaten von Amerika, lassen sich niemals erpressen.

Ich habe unsere Marine außerdem angewiesen, jedes Schiff in internationalen Gewässern aufzuspüren und abzufangen, das Maut an den Iran gezahlt hat. Niemand, der illegale Maut zahlt, wird auf hoher See sicher passieren können.

Wir werden auch damit beginnen, die vom Iran in der Straße von Hormus verlegten Minen zu zerstören. Jeder Iraner, der auf uns oder friedliche Schiffe schießt, wird in die Luft gesprengt!

Der Iran weiß besser als jeder andere, wie diese Situation, die sein Land bereits verwüstet hat, beendet werden kann. Seine Marine ist zerschlagen, seine Luftwaffe ist zerschlagen, seine Flugabwehr und sein Radar sind nutzlos, Khomeini und die meisten seiner „Führer“ sind tot – alles wegen seines Atomprogramms.

Die Blockade beginnt in Kürze. Andere Länder werden sich an dieser Blockade beteiligen. Dem Iran wird es nicht erlaubt sein, von diesem illegalen Akt der Erpressung zu profitieren. Sie wollen Geld und, noch wichtiger, sie wollen Atomwaffen. Darüber hinaus sind wir zum gegebenen Zeitpunkt voll einsatzbereit, und unser Militär wird den Rest des Irans vernichten!“

Anschein der Repression

freedom of speech
A symbolic scene of freedom of speech under threat, a fragile glowing bird made of light trapped inside a dark cage of barbed wire and shadows, hands reaching in to silence it, cracked megaphone on the ground, torn papers with blurred words floating away, oppressive atmosphere, dramatic lighting, high contrast, dystopian mood, cinematic, ultra detailed, surreal, 8k –ar 16:9 –v 6.0 –s 750

Das philosophisch gebildete Publikum verwies beim Thema Meinungsfreiheit und dieser Berliner Erklärung auf Jean Baudrillard (formuliert von Irène der KI).

Das System braucht den Anschein von Repression, um die Illusion aufrechtzuerhalten, dass es überhaupt noch eine „echte“ Freiheit oder Macht gibt, die es zu verteidigen gilt. Der lautstarke Protest gegen „Cancel Culture“ oder „Meldestellen“ dient als Alibi, das verschleiern soll, dass der diskursive Raum längst durch den Code der Medien neutralisiert wurde.

Sie befinden sich hier: [x] Metaebene der Metaebene.

Das wird so laufen: Die so genannte „Berliner Erklärung“ (und nicht etwa die „Clausthal-Zellerfelder Erklärung) wird von den Mainstream-Qualitätsmedien ignoriert werden. Dann wird die Kontaktschuld aktiviert: Ist von den Unterzeichnern von irgendeinem Inlandsgeheimdienst beobachtet jemand rrrrrrächts? Dann werden alle anderen in Sippenhaft genommen und geshitstormt sozial geächtet, um jedwede Diskussion des Inhalts zu vermeiden.

Diejenigen, die gemeint sind als Unterdrücker der – in Deutschland ohnehin nur teilweise garantierten – Meinungsfreiheit – herrschen ohnehin über die Zeichen im Sinne Baudrillards, sie „simulieren“ eine künstliche Realität“. Man kann nicht einen Zensor, der es gut meint, auffordern, kein Zensor zu sein. Der verstünde gar nicht, was man von ihm will, genauso wenig wie die Internet-Blockwarte und NGO-Denunzianten sich als Unterdrücker der Meinungsfreiheit verstehen.

freedom of speech
A dark dystopian allegory of suppressed freedom of speech, a broken statue with its mouth sewn shut standing in a ruined city, thick black smoke forming ghostly hands choking the sky, shattered microphones buried in ash, faceless figures in the shadows watching silently, torn pages dissolving into darkness, heavy fog, oppressive atmosphere, minimal light, deep shadows, high contrast, haunting, cinematic, ultra detailed, surreal, 8k –ar 16:9 –v 6.0 –s 750

Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!

Berliner Erklärung für Meinungsfreiheit – das kann ich alles unterschreiben (obwohl es nichts nützen wird):

Als Verfechter der freiheitlichen demokratischen Grundordnung erfüllt uns diese Entwicklung mit größter Sorge. Wir fordern deshalb:

Der öffentliche Diskurs sollte möglichst frei von unbestimmten, pauschal exkludierenden Begriffen wie „Hass und Hetze“ oder „Desinformation“ sein, um das Meinungsspektrum möglichst weit offen zu halten.

Der Tatbestand der Beleidigung von Personen des öffentlichen Lebens ist abzuschaffen. Einen weiteren Tatbestand der Journalistenbeleidigung, wie diskutiert wurde, darf es gar nicht erst geben. Vielmehr ist zum Grundsatz des gleichen Ehrschutzes für jedermann zurückzukehren.
In einer freien Gesellschaft muss jeder mit jedem reden können. Allein schon das Konzept der Kontaktschuld ist einer liberalen Gesellschaft unwürdig.

Die faktische Beweislastumkehr im Beamtenrecht ist zurückzunehmen.
Es sollten in Verfassungsschutzberichten keine Meinungsäußerungen aufgenommen werden, die nicht wirklich verfassungsfeindliche Ziele zum Ausdruck bringen.

Die Verschärfung des Volksverhetzungsparagraphen ist zurückzunehmen. Auf Verschärfungen in Bereichen des Strafrechts, die für Meinungsäußerungen relevant sind, ist konsequent zu verzichten.

Das Programm „Demokratie leben!“ und die staatliche Finanzierung von Meldestellen sind zu beenden.

Im zwangsbeitragsfinanzierten Medienbereich ist zu einer pluralen, ausgewogenen Berichterstattung zurückzukehren. Tritt keine Besserung ein, ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk so umzugestalten oder abzulösen, dass durch ihn die freiheitliche demokratische Grundordnung nicht länger gefährdet wird.

Die staatliche Finanzierung für Faktenchecker-Organisationen ist einzustellen.

Eine Chatkontrolle darf es nicht geben.

Dem WHO-Pandemievertrag in der Beschlussfassung vom 14. Mai 2025 ist die Ratifizierung zu verweigern. In den Erwägungsgründen sieht er nämlich vor, sogenannte „Desinformation“ zu bekämpfen. Weil aber die vermeintlich „schädliche Desinformation“ von heute sich morgen als nützliche Information herausstellen kann, widerspricht jenes Ziel dem Prinzip der Revisionsoffenheit wissenschaftlicher Erkenntnis.

Der Digital Services Act ist grundlegend zu novellieren und seine „Trusted Flagger“ sind abzuschaffen. Auf Begriffe wie „schädlich“ oder „Desinformation“, die politisch instrumentalisiert werden können, ist bei der Regulierung der Internetkommunikation zu verzichten. Diese Begriffe können willkürlich eingesetzt werden, um bestimmte Meinungen aus dem Diskurs auszuschließen, in ihrer Reichweite zu drosseln („Shadow-Banning“) oder rechtlicher Sanktionierung zu unterstellen.

Wissenschaft darf im öffentlichen Diskurs nicht den Status einer vermeintlich letztinstanzlichen Autorität erhalten. Wissenschaft fußt auf der Revisionsoffenheit ihrer Befunde. So müssen sich auch die Richtlinien der WHO oder des RKI dem kritischen Diskurs stellen. Politik muss die Verantwortung für ihre (Wert-)Entscheidungen selbst tragen und darf sie nicht auf Wissenschaft als autoritative Instanz auslagern („Follow the science“). Es ist für eine institutionelle Trennung von Wissenschaft und Politik zu sorgen. Unbeschadet dessen haben natürlich auch Wissenschaftler das Recht, als Staatsbürger mit eigener Meinung aufzutreten.

Die Revisionsfähigkeit des wissenschaftlichen Prozesses ist ebenso anzuerkennen wie die immer wieder sich zeigende Revisionsbedürftigkeit politischer Entscheidungen. Wer aber das Bestehen von Demokratie mit dem Vorherrschen einer einzigen politischen Richtung gleichsetzt, zerstört die freiheitliche demokratische Grundordnung ausgerechnet im Namen ihres Schutzes.

Hybris oder: Die Unbesiegbaren

drohnen
Swarm of tiny metallic drones forming a dynamic cloud, surrounding and overwhelming a massive futuristic war machine, contrast between scale and power, symbolic dominance of small over large, alien desert planet, dark sci-fi atmosphere, glowing electromagnetic effects, cinematic lighting, highly detailed, epic scale, sense of inevitability, hard science fiction style, ultra realistic, 8k, volumetric lighting, dramatic shadows –ar 16:9 –v 6.0 –s 750 –raw –

Wir müssen das Drohnen-Thema von gestern noch einmal angehen, aber jetzt aus philosophischer Sicht. Stanislaw Lem 1964 hat in „Der Unbesiegbare“ schon alles gesagt; man muss es nur geringfügig modifizieren.

Der Plot: Auf dem Planeten, auf dem die Kosmonauten gelandet sind, existieren Schwärme winziger, metallischer Maschinen. Diese handeln wie ein kollektiver Organismus. Sie können Gehirne „löschen“ (Gedächtnisverlust) und greifen mit elektromagnetischen Effekten an. Diese Maschinen sind vermutlich das Ergebnis einer Evolution.

Der Roman – neben Solaris und Dune – für mich einer der besten Science-Fiction-Romane aller Zeiten – ist weniger ein Action-Abenteuer als vielmehr:
– eine Studie über fremde Intelligenz,
– eine Warnung vor menschlicher Hybris,
– und ein früher Gedanke über Technik-Evolution (fast wie Nanobots).

Die KI kann das natürlich wunderbar illustrieren. (Das Titelbild meiner uralten Ausgabe von 1974 ist auch großartig.) Das Bild ganz oben könnte den „Zyklopen“ zeigen, die stärkste Waffen der Menschen, der aber, als er – im Roman – gegen die „Fliegen“ eingesetzt wird, scheitert, weil er seines elektronischen Gedächtnisses beraubt wird.

drohnen
Endless swarm of tiny robotic drones like metallic insects, storm-like movement, lightning-like electromagnetic pulses, dark alien world, epic sci-fi battle, hyper detailed, cinematic masterpiece, dramatic perspective –ar 7:3 –v 6.0 –s 750

Der Roman ist – heute gelesen – eine Parabel über die Effizienz von Drohnen (die es 1964 noch gar nicht gab) und über die Zukunft des Krieges.

Wenn man die Entwicklung der Drohnen mit der der metallischen „Fliegen“ in Lems Story vergleicht, fällt einem sofort die frappante Ähnlichkeit auf: Die Kleinen gewinnen, weil sie weniger Energie und Rohstoffe brauchen und sich nur im Falle einer Aggression zu größeren Einheiten zusammenschließen, die dann eine Art Schwarmintelligenz entwickeln.

Die Evolution der „Kriegswaffen“ ist logisch: Seit dem ersten Faustkeil lagert der Homo sapiens seine Werkzeuge aus. Der Hammer ist eine metallische Faust, der Bagger eine „externe“ Kralle, der Computer ein digitaler Cluster von Gehirnzellen, die KI ausgelagertes Wissen.

Panzer sind heute die Dinosaurier – je größer, um so stör- und reparaturanfälliger. Das gilt auch für Bomber. Der Northrop B-2 Spirit der USA kostet 4 Milliarden Dollar und 150.000–200.000 Dollar pro Flugstunde (!). Die Shahed-136 kostet in der Produktion angeblich nur 20.000 Dollar.

Die israelische Elbit Hermes 900-Drohne kostet zwischen sechs und 30 Millionen Dollar. Bei der „High End“-Drohne IAI Heron TP (Eitan), die sogar mit Raketen ausgerüstet werden kann, ist die Grenze zwischen Drohne und kleinem unbemannten Flugzeug fließend.

ChatGPT stimmte mir hier sofort zu:
⚖️ Vergleich zu bemannten Systemen
– kleine Drohne: ~2 Mio. $ → wie ein Luxusauto
– große Drohne (Heron TP): ~50 Mio. $ → wie ein Kampfjet
– Bomber (z. B. B-2): >2 Milliarden $

👉 Genau hier kommt dein Lem-Gedanke ins Spiel: Viele kleine, günstige Systeme können strategisch wichtiger sein als wenige extrem teure Maschinen.

drohnen

Die Bundeswehr nutzt übrigens bisher israelischen Drohnen, weil die Deutsche zu blöd waren, selbst auf die Idee zu kommen, so etwas zu entwickeln. Erst 2022 (!) entschied die Bundesregierung, dass Drohnen der Bundeswehr bewaffnet werden dürfen. Bis 2027 (!) soll die erste Batterie einsatzbereit sein. Die Digitalisierung funktioniert aber noch nicht, was nicht weiter verwundert. Vermutlich, was jeden Pazifisten erfreut, wäre die Bundeswehr noch nicht einmal in der Lage, Andorra oder Luxemburg zu erobern.

drohnen
Swarm of tiny metallic drones forming a dynamic cloud, surrounding and overwhelming a massive futuristic war machine, contrast between scale and power, symbolic dominance of small over large, alien desert planet, dark sci-fi atmosphere, glowing electromagnetic effects, cinematic lighting, highly detailed, epic scale, sense of inevitability, hard science fiction style, ultra realistic, 8k, volumetric lighting, dramatic shadows –ar 16:9 –v 6.0 –s 750 –raw –

Kriege der Zukunft

Drohne
Frontansicht einer Shahed-136-Drohne in der Ausstellung der Luft- und Raumfahrtkräfte der Islamischen Revolutionsgarden in Qom. Source: Tasnim News Agency / Wikipedia

Ich darf die geschätzte Leserschaft auf einen Artikel von ABC News aufmerksam machen: „Ukraine outshoots Russia in cross-border drone war for 1st time, March data suggests“. Dazu passt ein Beitrag hinter der Paywall der von mir abonnieren bürgerlichen Presse: „Der Iran hat die Art verändert, wie heute Krieg geführt wird“.

Die KI fasst ABC News zusammen: „Im März 2026 setzte die Ukraine erstmals mehr grenzüberschreitende Drohnenangriffe ein als Russland. Russland meldete über 7.300 abgeschossene ukrainische Drohnen, während die Ukraine angab, rund 6.600 russische Drohnen und Raketen abgewehrt zu haben – ein neuer Höchstwert russischer Angriffe.

Beide Seiten nutzen verstärkt Drohnen und Raketen, um Infrastruktur und Wirtschaft des Gegners zu schwächen. Besonders Russland greift weiterhin intensiv an, doch die Daten deuten darauf hin, dass die Ukraine ihre Fähigkeiten deutlich ausbaut und aufholt.

Ein Schwerpunkt ukrainischer Angriffe liegt auf russischen Öl- und Energieanlagen, um Einnahmequellen Russlands zu treffen. Gleichzeitig bleibt die tatsächliche Wirksamkeit der Angriffe schwer überprüfbar, da beide Seiten ihre Angaben möglicherweise übertreiben.“

Die Welt: „Der Artikel beschreibt, wie günstige Drohnen die klassische militärische Überlegenheit in der Luft verändern. Während teure Abwehrsysteme wie die MIM-104 Patriot Millionen kosten, sind einfache Drohnen extrem billig – wodurch Angriffe wirtschaftlich im Vorteil sind.

Der Iran nutzt diese Strategie gezielt mit massenhaft eingesetzten Shahed-Drohnen, was selbst die USA und Israel unter Druck setzt, da ihre teuren Abwehrmittel schnell erschöpft sind. Dadurch verschiebt sich die Kriegsführung: Auch militärisch schwächere Staaten können starke Gegner effektiv herausfordern.

Ähnliche Entwicklungen zeigt der Krieg in der Ukraine. Insgesamt entsteht eine neue „Kostenlogik“ des Krieges: Angriff ist billig, Verteidigung teuer.“

Drohne
Chinesische Jiutian SS-UAV-Drohne, die als Drohnen-Mutterschiff konzipiert ist. Im Rumpf befindet sich ein „Waben-Missionsraum“, eine Sammelbox, in der ein Schwarm von bis zu 100 kleinen Drohnen untergebracht ist.

Israel hat das natürlich vorhergesehen und fackelt mittlerweise mit Laserschwertern den Himmel ab – das ist ultrabillig, treibt nur die Stromkosten in die Höhe. Auch China setzt auf Drohnenkriege.

Ich weiß noch nicht, was genau ich davon halten soll. Der russische Militärblogger Juri Podoljaka beklagt, dass die Ukraine die Taktik der Russen jetzt gegen sie selbst anwendet. Wen wundert’s?

Die Materialschlachten des 1. Weltkriegs könnte man im Zeitalter des Internet der eigenen Bevölkerung nicht mehr verkaufen, auch wenn alle „offiziellen“ Medien – wie hierzulande im Ukraine-Krieg – sich freiwillig gleichschalten.

Militärisch-technische Vorteile werden immer von der Gegenseite adaptiert und damit neutralisiert. Wer will überhaupt noch wie einen Krieg „gewinnen“?

In versteckten Containern

verycrypt container

Das Konsulat der USA in Hongkong warnt: „On March 23, 2026, the Hong Kong government changed the implementing rules relating to the National Security Law. It is now a criminal offense to refuse to give the Hong Kong police the passwords or decryption assistance to access all personal electronic devices including cellphones and laptops. This legal change applies to everyone, including U.S. citizens, in Hong Kong, arriving or just transiting Hong Kong International Airport. In addition, the Hong Kong government also has more authority to take and keep any personal devices, as evidence, that they claim are linked to national security offenses.“

(Wir hatten das schon 2017.) Auf einem Laptop kann man das Geschnüffel „von außen“ natürlich einigermaßen vermeiden. Man richtet einfach ein Hidden Volume mit Veracrpyt ein, und hat alle Daten, die niemanden etwas angehen, geschützt.

Das Problem sind natürlich die E-Mail-Programme auf Smartphones und Rechnern. Man könnte sogar gezwungen werden, verschlüsselte E-Mails zu öffnen, und noch schlimmer ist, dass alle Kontakte offengelegt wären. Da haben wir aber noch etwas in petto, wie man so sagt…

verycrypt container

Wie macht man das?

System Anleitung
Windows 1. VeraCrypt installieren.
2. Einen verschlüsselten Container erstellen.
3. Den Container als Laufwerk einbinden, zum Beispiel V:.
4. Das Mailprofil oder die portable Version des Mailprogramms in den Container verschieben.
5. Das Mailprogramm nur starten, wenn der Container eingebunden ist.
6. Nach der Nutzung das Mailprogramm schließen und den Container aushängen.
Ubuntu / Linux 1. VeraCrypt installieren.
2. Einen Container anlegen und mounten, zum Beispiel nach /media/veracrypt1.
3. Das Thunderbird-Profil in diesen Container verschieben.
4. Thunderbird mit dem Profil im Container starten, z. B. mit:
thunderbird -profile /media/veracrypt1/thunderbird-profile
5. Nach dem Arbeiten Thunderbird beenden und den Container wieder aushängen.
macOS 1. VeraCrypt installieren oder alternativ ein verschlüsseltes DMG-Image mit dem Festplattendienstprogramm anlegen.
2. Den Container oder das verschlüsselte Image öffnen.
3. Das Mailprofil in den verschlüsselten Bereich verschieben.
4. Das Mailprogramm nur von dort bzw. mit diesem Profil starten.
5. Nach der Nutzung das Mailprogramm beenden und das Image bzw. den Container schließen.
Wichtiger Hinweis Der Schutz wirkt nur, solange der Container geschlossen ist. Wenn der Container geöffnet und das Mailprogramm aktiv ist, können die Inhalte natürlich gelesen werden. Für mehr Sicherheit sollten außerdem temporäre Dateien, Suchindizes, Ruhezustand und unverschlüsselte Backups beachtet werden.

verycrypt container

Und zum Beispiel für ein Android-Smartphone?

Bereich Anleitung für Android mit FairEmail
Ziel Die lokal gespeicherten E-Mails sollen nicht offen auf dem Smartphone liegen, sondern möglichst in einem verschlüsselten Bereich gespeichert werden.
Benötigte Apps 1. FairEmail als E-Mail-Programm installieren.
2. Zusätzlich eine App für verschlüsselte Container oder Tresore verwenden, zum Beispiel Cryptomator oder EDS.
3. Optional kann ein bereits am Computer erstellter VeraCrypt-Container auf das Smartphone kopiert werden, wenn die verwendete Container-App ihn unterstützt.
Variante mit Cryptomator 1. Cryptomator installieren und einen neuen verschlüsselten Tresor anlegen.
2. Den Tresor mit einem sicheren Passwort öffnen.
3. In FairEmail den lokalen Speicherpfad möglichst auf den geöffneten Tresor legen.
4. FairEmail neu starten und prüfen, ob die lokal gespeicherten Daten im verschlüsselten Bereich landen.
5. Nach der Nutzung den Tresor wieder schließen.
Variante mit VeraCrypt-Container 1. Einen VeraCrypt-Container am PC erstellen.
2. Die Container-Datei auf das Android-Smartphone kopieren.
3. Eine Android-App nutzen, die solche Container öffnen kann, zum Beispiel EDS.
4. Den Container auf dem Smartphone mit Passwort öffnen.
5. In FairEmail den Speicherort der lokalen Daten auf den geöffneten Container setzen, sofern die App und Android-Version das zulassen.
6. Nach der Nutzung FairEmail schließen und den Container wieder sperren.
Wichtige FairEmail-Einstellungen 1. Benachrichtigungsvorschau deaktivieren.
2. Automatisches Laden externer Inhalte deaktivieren.
3. Automatisches Speichern von Anhängen vermeiden.
4. App-Sperre oder Geräte-PIN aktivieren.
5. Wenn möglich, den lokalen Cache klein halten oder regelmäßig leeren.
Wichtige Einschränkungen Android kann trotzdem temporäre Dateien, Caches oder Anhänge außerhalb des Containers anlegen. Außerdem sind E-Mails sichtbar, solange FairEmail geöffnet ist oder der verschlüsselte Bereich eingebunden bleibt. Der Schutz ist also am stärksten, wenn die App geschlossen und der Container oder Tresor wieder gesperrt ist.
Fazit Mit Android und FairEmail ist ein zusätzlicher Schutz durch verschlüsselte Speicherbereiche möglich. Am praktikabelsten ist meist die Kombination aus FairEmail + Cryptomator oder FairEmail + EDS. Ganz ohne Spuren außerhalb des Containers ist Android jedoch schwer vollständig abzuschirmen.

Bonus: Nur eine portable Version auf einem USB-Stick mitnehmen. Die Gefahr besteht natürlich, dass übereifrige Zoll- oder Grenzbeamte den beschlagnahmen… Wer auf Nummer Sicher gehen will, nutzt während eines Auslandsaufenthalts in den Ländern, in denen das Obige verlangt wird, nur Webmail per VPN.

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