Avatare schauen dich nicht an, revisited
Goreaner auf der En’Kara-Messe in Secondlife.
Neues aus Gaza [Update]
Ob das so schlau von Abdirahman Mohamed Abdullahi ist, dem gewählten – immerhin! – Präsidenten von Somaliland? „Der United Nations Population Fund schätzte die Einwohnerzahl im Oktober 2014 auf etwas über 3,5 Millionen. “ Da passen also noch ein paar hin.
Sollen die dahin wandern? Ich habe mal Google gefragt:
Es dauert nur 39 Tage. Mit Pausen also zwei Monate. Trump schickt dann das Catering.
Arabische Quellen: Die israelische Armee hat Flugblätter im Gazastreifen verstreut, auf denen geschrieben stand, dass der Trump-Plan bald umgesetzt werde – „Der Plan wird euch zur Vertreibung zwingen, ob ihr wollt oder nicht.“
Die Weltkarte wird sich nicht verändern, wenn alle Menschen im Gazastreifen verschwinden. Vor der Umsetzung von Trumps erzwungenem Plan – der eure Vertreibung erzwingen wird, ob ihr wollt oder nicht – haben wir beschlossen, einen letzten Appell an diejenigen zu richten, die bereit sind, mit uns zu kooperieren und dafür Hilfe zu erhalten. Wir werden keinen Moment zögern zu helfen. Niemand wird euch bemitleiden, niemand wird nach euch fragen. Ihr seid allein gelassen, eurem unausweichlichen Schicksal gegenüber. Weder die USA noch Europa interessiert Gaza. Das Spiel ist fast vorbei, es bleibt nur noch wenig Zeit. Wer sich retten will, bevor es zu spät ist – wir sind hier und bleiben bis zum Tag des Jüngsten Gerichts.“
[Update] „Egypt willing to temporarily absorb half a million evacuated Gazans – Lebanese report. According to the report, the Gazans would be allocated a city in the North of the Sinai Peninsula.“
Der beste Schutz
Ich lach mich kaputt. Die Qualitätsboulevardmedien schreiben: „Demnach sind die USA bereit, das Eigentum an ukrainischen Atomkraftwerken zu übernehmen. Heißt: Wenn die Anlagen beschossen werden, wäre es ein Angriff auf Amerika.“ – „„Das amerikanische Eigentum an diesen Anlagen wäre der beste Schutz für diese Infrastruktur und die Unterstützung der ukrainischen Energieinfrastruktur“, sagte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses.“
Warum übernimmt Trump nicht die ganze Ukraine und erklärt sie zu einem Bundesstaat der USA?
Reise nach Jerusalem, reloaded
Für Oktober sind schon viele Hostels ausgebucht, leider auch das Abraham. Die Alternativen sind aber ebenso attraktiv. Mal sehen, was es alles noch so gibt.
Diverse Frontberichte
Ostfront
Es glaubt doch niemand ernsthaft, die Öffentlichkeit würde erfahren, was Trump und Putin telefonisch videokonferenzlich besprochen haben?! Die Qualitätsmedien lassen jetzt reihenweise „Experten“ zu Wort kommen, der Quark breittreten, oft auf einem Niveau, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann. Man müsste recherchieren ob die befragen „Wissenden“ vorher auch Corona- oder Rechtsextremismus-Experten waren.
Amüsant ist natürlich die allgegenwärtige Schnappatmung, für die Trump zuverlässig sorgt. Ich habe mehrfach „erratisches Verhalten“ gelesen. Ich finde, dass der US-amerikanische Präsident vernünftig und rational handelt, also vor allem interessengeleitet. Wenn man natürlich Kamala-Harris-Verehrer ist wie die übergroße Mehrheit der deutschen Journaille und damit ein Loser, kapiert man das nicht.
Sowohl Trump also auch Putin können das, was angeblich als Ergebnis des Gesprächs herauskam, gut „zu Hause“ verkaufen – eine Win-Win-Situation. Was der aufgescheuchte Hühnerhaufen der Europäer dazu meint, ist völlig irrelevant. Es geht um Profit: Trump wird die Sanktionen gegen Russland aufheben wollen, damit die US-Konzerne dort wieder investieren können. Und Gas wird natürlich auch wieder fließen, nur dass es nicht mehr so billig sein wird, weil amerikanische Firmen mit absahnen.

„Die beiden Staatschefs waren sich einig, dass der Iran niemals in der Lage sein sollte, Israel zu zerstören. Die beiden Staatschefs waren sich einig, dass eine Zukunft mit verbesserten bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Russland enorme Vorteile mit sich bringt. Dazu gehören umfangreiche Wirtschaftsabkommen und geopolitische Stabilität nach Erreichen des Friedens.“
Und die Ukraine? Wen interessiert die Ukraine? Die Restukraine wird nach Ende des Krieges ein Satelliten-Staat der USA sein. Die Polen können früh sein, dass sie nicht wieder aufgeteilt werden. Ich sage nur: Interessensphären!

Ein Delegierter der UN 2024 während einer Rede der deutschen Außenministerin (Symbolbild)
Völkerrechtsfront
Die Grünen haben nicht nur bis zuletzt lukrative Pöstchen unter sich verteilt, sondern wollen jetzt wie ein Elefant im Porzellanladen nicht nur die deutsche Wirtschaft, sondern auch das Völkerrecht ruinieren. Dafür haben sie bekanntlich eine Superoberexpertin. Vermutlich gibt es dann irgendwann ein Einreiseverbot nach Israel für Baerbock, was ich lebhaft begrüßen würde. Das wird noch extrem lustig, wenn es dann in der UN um Israel geht. Aber ich glaube gar nicht, dass sie den Job bekommt. Niemand nimmt doch Deutschland noch ernst, wenn es um Außenpolitik geht.
Naher-Osten-Front
Die Operation im Gazastreifen trägt den Namen „Stärke und Schwert“ – „עוז וחרב
Das wird jetzt kompliziert.
„Wie versprochen und erklärt, haben die israelischen Streitkräfte letzte Nacht eine intensive Offensive auf Gaza mit dem Ziel der Zerstörung der Hamas, der Rückführung aller Geiseln und der Beseitigung der Bedrohung, die der Gazastreifen für israelische Bürger darstellt, wieder aufgenommen“, twitterte Smotrich. “Damit werden wir die Sicherheit für die Bewohner der Grenzregion zu Gaza und für alle israelischen Bürger langfristig wiederherstellen.“ (Israel heute(
Alle asymmetrischen Kriege nach dem 2. Weltkrieg haben gezeigt, dass man gegen eine Guerillabewegung, die von der Bevölkerung unterstützt wird, militärisch kaum gewinnen kann. Das trifft auf die Hamas noch mehr zu als auf die Hisbollah. In Gaza gibt es keine „Zivilisten“ mehr. Da die fanatischen arabischen Terroristen ebensowenig aufgeben werden wie damals die RAF: Wie soll ein Sieg „technisch“ aussehen?
Eizenkot und weitere Mitglieder des Außen- und Sicherheitsausschusses im israelischen Parlament: „In den letzten Tagen wurden wir darüber informiert, dass die militärische Stärke der Hamas und des Islamischen Dschihad wiederhergestellt wurde“. „Die Hamas verfügt nun über mehr als 25.000 bewaffnete Terroristen, während der Islamische Dschihad über mehr als 5.000 Terroristen hat“. Gemäß dem Knessetausschuss hat Israel seine Ziele im Krieg nicht erreicht. Nicht die Geiseln sind alle frei und die Hamas wurde nicht vernichtet.
Immerhin trifft es noch immer die Richtigen. aber der Hydra wachsen neue Köpfe nach. Also bleibt nur eine Maximallösung…
Aber das kann man gar nicht umsetzen. Und nach Syrien? Dann terrorisieren die von dort aus Israel… Geburtenkontrolle? Man sollte dazu die Chinesen befragen, wie das geht. Aber alle würden aus Leibeskräften „Apartheit“ und „Rassismus“ brüllen.
Galaktische Front
Die unfreiwilligen Langzeit-Astronauten sind zurück auf der Erde.
Schefflera gerettet
Das Schuldenpaket Ich habe hier schon langem eine Strahlenaralie (Schefflera), die mehr als zwei Meter hoch ist. Leider bekam sie im Herbst Schildläuse, was ich zu spät bemerkte, und fast alle Blätter der unteren Hälfte fielen ab. Ich habe die Schädlinge, weil ich gerade in meiner Wohnung keine Marienkäfer, Schlupfwespen und Ohrwürmer züchte, händisch bekämpft und dann auch noch die chemische Keule benutzt. Mehrere Monate passierte gar nichts, aber der Rest der Blätter fiel kaum noch ab. Dann aber fing die Pflanze an, oben Triebe zu werfen und heute sogar am Seitentrieb. Sie scheint sich also erholt zu haben. Mir ist es sogar im letzten Jahr gelungen, sie zu vermehren – ein kleines Exemplar wächst fröhlich vor sich hin.
Unter Führungslosen
In der bürgerlichen Presse liest man: „Seit der verlorenen Präsidentschaftswahl sind die Demokraten in den USA führungslos. In einer CNN-Umfrage kommt die Partei nur noch auf 29 Prozent Zustimmung – den niedrigsten Wert seit Beginn der Umfragen im Jahr 1992.“
Woran kann das nur liegen? Oder mögen die US-Amerikaner etwa Trump?
SpaceX Dragon docks with Space Station
„Die im Weltall gestrandeten US-Astronauten Suni Williams und Barry Wilmore sind ihrer Rettung einen Schritt näher. Eine Rückflug-Raumkapsel für die zwei seit Juni in der Internationalen Raumstation ISS festsitzenden US-Astronauten ist am Außenposten der Menschheit angekommen. Der „Crew Dragon“ des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk dockte an der ISS an, wie Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigten.“
Danke, Elon Musk (auch wenn man herumkritteln könnte)! Boeing: Alles Versager.
Alfabetización
Postkarte aus Nicaragua an meine Großeltern, abgeschickt am 10.12.1981. Damals war Nicaragua noch fortschrittlich. Heute müsste man die Regierung zum Teufel jagen wie damals Somoza.
Auf der Rückseite steht gedruckt: Serie: Postales Educativas. Diseño gráfico de la collectión de afiches de las Cruzada Nacional d Alfabetización. Ministerio de Ecucación – Nicaragua libre. 1980. Año de la Alfabetización.
Mesh Kreaturen

Ankunft am Fuße des Sardar-Gebirges
Nein, ich will das Publikum nicht schon wieder mit der virtuellen En’Kara-Messe langweilen. Aber man stelle sich vor, diese für die Weltläufte völlig irrelevanten Postings würden einen von tausenden Lesern dazu bringen, sich ebenfalls einen Avatar zuzulegen, um sich dann bei mir als virtueller Bodyguard virtuell zu bewerben? Oder gar eine Leserin als halbnackte Sklavin? Man darf die Hoffnung nicht aufgeben!
Heute ein bisschen Technik unter uns Gamedesignern. (Ist da noch jemand?) Die Messe findet auf sage und schreibe fünf vollen Sims statt, die für einen Monat von irgendjemandem bzw. einer Gruppe gemietet wurden. Der Spaß kostet mehr als 1000 Dollar. Die beiden Designerinnen, die die Messe und das Drumherum „gebaut“ haben, leisteten aber beeindruckende Arbeit: Die „Anlage“ hat zwei Ebenen: Bei der Ankunft ist man zunächst „oben“ und muss den Eingang zum Rollenspiel zwischen Dutzenden von Verkaufsbuden finden. Mittlerweile haben sich die „unsichtbaren“ Experience Teleporter durchgesetzt, weil niemand mehr irgendwo klicken muss, um an einen anderen Ort gebeamt zu werden – man läuft einfach durch und gelangt zum gewünschten (und vordefinierten) Ziel. Ich habe die auch auf meiner Sim; die Installation ist technisch anspruchsvoll, aber machbar.

Die Karte der fünf Sims der En’Kara-Messe in „Draufsicht“, jeder grüne Punkt ist ein Avatar.
Die Gamedesigner hatten folgenden Fantasy-Plot zusätzlich zum Ausstellungsgelände umzusetzen:
Während der jährlichen En’Kara-Messe (zur Zeit der Frühlings-Tagundnachtgleiche) und anderer Messen reisen viele Händler, Sklavenhändler, Krieger und Fremde aus allen Teilen Gors über die Straße ins Sardar-Gebirge. Sie verläuft durch verschiedene Territorien, von Stadtstaaten bis zu wilden Gebieten. Die Landschaft verändert sich je nach Region, von weiten Graslandschaften bis zu raueren Gegenden nahe den Bergen.
In der Nähe von Sardar ist die Atmosphäre mystisch und fast unheimlich. Es gibt Legenden, dass Reisende nahe Sardar manchmal spurlos verschwinden. Manche glauben, dass dies das Werk der Priest Kings sei, während andere behaupten, dass wilde Tiere oder Banditen dafür verantwortlich sind.
Die Straße ist zur Messezeit belebt von Karawanen aus allen Regionen Gors. Händler bringen Sklaven, exotische Waren, Waffen und seltene Güter mit.
Es gibt Gaststätten und Rastplätze, in denen Reisende sich sammeln und Informationen austauschen.
Das ist großartig gelungen. (Empfehlenswert: Firestorm Viewer: World/Environment/Shared Environment – die Designer bestimmen auch das virtuelle Wetter – aber das kann man abschalten.) Die „Straße“ geht auf dem oberen Level über alle fünf Sims. Man sieht kaum etwas wegen des Nebels, und das Gelände ist total unübersichtlich. Ich habe mich mehrfach „verlaufen“, weil zu einem Fantasy-Environment natürlich keine Orts- und Hinweisschilder passen. An manchen Stellen sind virtuelle Lagerfeuer und Camping „Wohnwagen“ der Wagenvölker. Alles sehr realistisch und macht Spaß. Irgendwann findet man dann doch den „Pass“ hoch oben in den Bergen… (und den unsichtbaren Teleporter nach unten). Ich brauchte dazu fasst eine Stunde.
Über Reittiere: Im Gor-Segment von Secondlife gibt es fleischfressende Eidechsen, auf denen man reiten oder denen man Lasten aufbürden kann und die albern mit den virtuellen Beinen schlackern, um das Gehen zu simulieren. Und u.a. die Tierchen, die wie eine Mischung aus Pferd und Kamel aussehen und Reißzähne und Klauen haben und die die Avatare ebenfalls reiten können.
Das ist aber technisch extrem schwierig umzusetzen (Ich kann so etwas nicht.) Entweder wird das Viehzeug so gescriptet, dass man es rezzt (etwas aus dem Inventar auf den Boden stellen) und sich dann draufsetzt und es steuert. Nachteil: Wenn man von einer Sim zur anderen teleportiert, kommt das Tier meistens nicht mit. Oder man „zieht es an“ wie ein Kleidungsstück oder eine Waffe. Letzteres hat den Nachteil, dass das Tier wieder im Inventar verschwindet, wenn man absteigt. Es gibt auch Kaiila-Avatare, in die ein Mitspieler schlüpfen muss. Auf dem galoppiert man dann durch die Gegend.
Jetzt aber gab es den Durchbruch und einen Quantensprung des virtuellen Reitens – die Teeglepet Animesh Pets.
Can I customize my horses to look different from one another?Absolutely! Whether you are using no-copy or copy, each horse can be individually customized with different skin textures, manes, tails, tack, accessories, and even animations. You can make your horses look as different as you want!
Ein Pferd kostet rund vier Euro, und man muss allerlei Accessoires hinzukaufen, um es zu einer goreanischen Kaiila „umzurüsten. Dann noch Sattel, Zaumzeug und Satteltaschen usw.. Aber das Viehzeug bewegt sich realistisch und kann mehrere Gangarten inklusive Galopp. Wenn man der Avatar absteigt und eine Weile weg ist, legt es sich selbständig auf den Boden und „schläft.“ Oder es wandert durch die Landschaft. Das ist wahrhaft die Hohe Schule des Scriptens.
Ich habe mir ein „andalusisches“ virtuelles Pferd zugelegt, Auf dem Screenshot unten komme ich damit gerade auf dem ground level der Messe an.
Anti- und Philosemitisches
„Auf der anderen Seite aber ist der Philosemitismus um kein Haar besser, als der Antisemitismus. Wenn dieser den Kapitalismus zu bekämpfen behauptet, indem er die Juden verfolgt, so behauptet dieser, die Juden zu schützen, indem er den Kapitalismus durch dick und dünn vertheidigt.“ (Franz Mehring: Anti- und Philosemitisches [1890/91])
„Nach Ansicht des israelischen Historikers Robert S. Wistrich war Mehrings Haltung gegenüber den Juden im Pressewesen „praktisch ununterscheidbar vom verfeinerten Antisemitismus, der mit einer ganzen Richtung konservativer Kulturkritik einherging“. Mehring illustriere die Schwierigkeiten der Arbeiterbewegung, „die marxistische klar von der antisemitischen Kritik am liberalen Kapitalismus abzugrenzen“.“
„Shlomo Na’aman bestreitet dagegen, dass Mehring ein Antisemit gewesen sei, da er niemals gefordert habe, die Emanzipation rückgängig zu machen.“
Pflicht und Kür und kein Sex
Heute verspricht ein guter Tag zu werden. Erstens habe ich nach vier Schichten frei und konnte ausschlafen.
Zweitens hat die Großbourgeoisie mir Talisker, Penderyn und Highland Park geliefert (drei Flaschen halten ein paar Wochen, wenn ich keinen Besuch bekomme, und wenn ihr Fantastilliarden-Mal auf die Links klickt, kann ich im Frühjahr noch mehr kaufen).
Drittens habe ich den Küchenfußboden geflickt und etwas an der Dusche.
Viertens habe ich Mondly gelöscht, weil mir das für Hebräisch zu unübersichtlich war und dafür einen Online-Kurs gekauft, der mir nach einer Viertelstunde lernen sehr gefällt (man behält sofort etwas!)
Fünftens habe ich heute eine halbe Stunde mit Duolingo Spanisch wiederholt und bin auf Score 61 von 160 gelandet.
Sechstens habe ich soeben meine absoluten Rekord gebrochen und 31 Liegestütze geschafft.
Siebtens habe ich einen Erdbeerkuchen gebacken, der nach dem Abendessen, was ich gleich zubereiten werde, zum Verzehr geplant ist, natürlich mit Sahne.
Achtens wird mein Avatar später zur En’Kara-Messe gehen und viele interessante Leute Avatare treffen.
Neuntens kann ich morgen ausschlafen ( – habe aber eine 12-stündige Nachtschicht vor mir).
Zehntens wäre Sex zum Abschluss des erfolgreichen Tages ganz gut, nach dem Erdbeerkuchen, aber es ist leider gerade keine passende Dame zur Hand. Stattdessen werde ich 1883 weiterschauen bis zum Einschlafen. Besprechung demnächst in diesem Theater.
Das Brot der frühen Jahre, revisited
Ist doch schön, wenn man ein echte Bäckerei im Haus hat.
By the way: Vielen Dank an den edlen Spender Ch. G.!
Säurehaltig
Bartgeier haben die stärkste Magensäure im gesamten Tierreich. Der pH-Wert von 0,7 ist mit Batteriesäure vergleichbar und löst Aas und Knochen vollständig auf. (Credits: Naturkundemuseum Berlin)
So einen Magen brauchte ich, um die aktuellen Nachrichten über die Weltlage zu verdauen. (Ich habe gerade noch nicht einmal Zeit, meine gewaschene Wäsche vom Wäscheständer zu nehmen.)
Deutsche Wehrmacht deutet Teilabzug aus Stalingrad an. Irgendwelche „Koalitionsverhandlungen“ halte ich für vollständig irrelevant. Es wird sich nichts ändern außer einigen Gesichtern.
Keine Chance auf Frieden
Auch schön: „UNRWA vor Gericht: Milliardenklage wegen Terrorverflechtungen mit der Hamas“.
Der Russe kommt

So formuliert also die Deutschen-Presse. Doch halt! Wieso zitieren die die russische Propaganda (also automatisch gelogen)? Wird die hier nicht zensiert gesperrt?
ChatGPT (also automatisch wahr: „In der Europäischen Union wurden mehrere russische Websites und Medien aufgrund von Sanktionen und Verboten gesperrt. Ein prominentes Beispiel ist der russische Staatssender RT (ehemals Russia Today), dessen Ausstrahlung und Verbreitung in Deutschland im Februar 2022 untersagt wurde, da keine gültige Zulassung vorlag. Infolge dieser Entscheidung musste RT.DE seine Übertragungen über verschiedene Plattformen einstellen. Im März 2022 verhängte die EU zudem Sanktionen gegen russische Medienportale wie RT und Sputnik, die des Betriebs von Propaganda im Zusammenhang mit dem russischen Überfall auf die Ukraine beschuldigt wurden. Diese Sanktionen führten zur Sperrung der Websites und zur Einschränkung ihrer Verbreitung innerhalb der EU.“
Umgehen die Deutschen-Qualitätsboulevardmedien etwas die Zensur Sperren? Wo kämen wir denn da hin?!
Übrigens: „Kiews Invasionsverband in Gebiet Kursk eingekesselt“. Aber das stammt aus der Russen-Presse und ist daher gar nicht wahr.
Übrigens: Warum sollten die Russen einen Waffenstillstand akzeptieren – ausgerechnet jetzt? Warum will die Ukraine keine sofortigen Friedensverhandlungen?
Postscriptum: War es ein Russen-Labor?
NRW
Mein heutiger Arbeitsplatz (12 Std.).
Massenmord in Syrien im Namen Allahs, wie üblich
„Vor laufender Kamera werden in Tartus, Latakia und Umgebung Alawiten unter dem Ruf „Allahu Akbar“ brutal abgeschlachtet. Doch in europäischen Großstädten bleiben Massenproteste aus. Die westlichen Regierungen schweigen. Keine Universität erhebt in diesen Tagen ihre Stimme für die verfolgten Alawiten in Syrien – jene Universitäten, die sonst für Palästinenser und die Hamas die Welt in Aufruhr versetzen. Führende Alawiten bitten Israel um Hilfe, so wie zuvor syrische Drusen und Kurden. Doch warum wenden sich arabische Minderheiten ausgerechnet an Israel – und nicht an arabische oder westliche Regierungen?“ (Israel heute)
Mongolen, Ming und Moguln (Die Kinder des Prometheus Teil III)
Fortsetzung von Die Liebhaber von Sumpa, Ackergäule und Verhüttung (Die Kinder des Prometheus Teil II), Rezension Herrmann Parzingers.

Foto einer chinesischen Weltkarte aus dem Jahr 1763, die angeblich eine Reproduktion einer Karte aus dem Jahr 1418 ist, die auf Zheng Hes Reisen basiert. Source: Wikipedia.
Ich wiederhole mein (Zwischen-)Thema: Wir müssen uns mit negativer Dialektik der Subjunktion befassen, also eine Art Kontrollversuch starten, der uns erläutert, warum der kürzeste Weg zum Kapitalismus zu einer Hochkultur, also einer Zivilisation, die nicht mehr tribalistisch organisiert ist oder aus bloßer Subsistenzwirtschaft besteht, der des fruchtbaren Halbmonds und Ägypten war.
Ganz im Hintergrund die viel wesentlichere Frage: Warum hat der Nordwesten Europas den Kapitalismus zuerst hervorgebracht, der dazu führte, dass der Rest der Welt von ihm unterjocht wurde (Stichworte: Kolonialismus)? Warum waren weder Indien noch China „schneller“?
Wir argumentieren also negativ: Warum blieben ganz Amerika, Afrika und Ozeanien noch im Stadium der Bronzezeit, während in Europa schon das Zeitalter der ursprünglichen Akkumulation anbrach, also des frühen Kapitalismus, mit dementsprechender ökonomischer und waffentechnischer Überlegenheit? Was sind also die Variablen und die Konstanten?
Wir suchen nach historischen Gesetzmäßigkeiten: Diese „Gesetze“ sind immer nur ein Bündel ökonomischer und ökologischer Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass es in eine bestimmte Richtung läuft.
Im ersten Teil (Die Riesen von Gobero) wurde das Thema anhand der Entwicklung Afrikas diskutiert, im zweiten Teil (Die Liebhaber von Sumpa, Ackergäule und Verhüttung) Amerika und seine Hochkulturen.
Australien muss nicht berücksichtigt werden, weil es im Wettrennen zur Industrialisierung „chancenlos“ war und schon im „Vorfeld“ auf der Strecke blieb, also noch nicht einmal feudale Strukturen hervorbrachte. Parzinger schreibt u.a. dazu: „Der Sonderfall Australien zeigt eindrücklich, welche bedeutende Rolle das jeweils verfügbare Domestikationspotential für den Übergang zum produzierenden Wirtschaften spielte. Aufgrund der Klima- und Bodenverhältnisse mag man sich – anders als im arktischen und subarktischen Nordamerika – in Australien das zeitige Aufkommen von Landwirtschaft oder Viehzucht durchaus vorstellen, doch existierten dort schlicht keine Wildpflanzen und Wildtiere, die für eine Domestikation geeignet gewesen wären.“
Der so genannte „fruchtbare Halbmond im Nahen Osten bot im Gegenteil ideale Bedingungen für die Domestikation der Getreidearten und der (Herden-)Tiere, die für die Landwirtschaft gebraucht werden, sowie ein kontinuierlich günstiges Klima – seit dem Mesolithikum.
Was geschah also in Asien?

Taro-Felder auf Kauai’i, Hawaii
Asien
In Papua-Neuguinea hat es Ackerbau (von Taro) schon acht Jahrtausende v. Chr.. „Damit würde Papua-Neuguinea weltweit zu den ältesten Gebieten mit frühem Pflanzenabbau gehören.“ (Parzinger) Das reicht aber nicht, um eine entwickelte Klassengesellschaft hervorzubringen: Es gab – auch nicht in Ozeanien – keine Akkumulation von Gütern, sondern eher „egalitäre Gemeinschaften“, also – in marxistischer Terminologie – nur Formen der „Urgesellschaft“ – wie auch bei allen Wildbeutergesellschaften. „Elitenbildung“ wie Parzinger das ausdrückt, setzt Seßhaftigkeit voraus.
Indien und China
In Indien und in China war Reis die primäre Kulturpflanze. Wie wir aber schon in „Agrarisch und revolutionär II“ (15.05.2012) diskutiert hatten, gibt es mit dem Reis – im Vergleich zum mitteleuropäischen Getreide – ein Problem: „Aus der Intensivierung des Nassreisbaus ergab sich für die chinesische Landwirtschaft eine ganz andere Entwicklung als für die europäische durch deren Kulturpflanzen Roggen und Hafer.“ Beim Reis geht es vor allem um Bewässerungstechnik; tiefes Pflügen wie in Nordeuropa mit seinen nassen Böden spielt keine Rolle. Auch wurde kein Zugvieh gebraucht. Großviehhaltung wurde in Landwirtschaft nicht integriert. In Europa schuf der Einsatz von Wagen für schwere Güter – für den man eben Zugvieh brauchte – langfristig bessere Chancen für das Transportwesen als etwa das im Orient dominierende Kamel.“
In allen asiatischen Staaten, deren Ökonomie von großen Flüssen und deren jährlichen Überschwemmungen dominiert wurden, sind Anzeichen der so genannten Asiatischen Produktionsweise (APW) zu sehen. Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. errichtet man die erster Dämme in Asien – am Gelber Fluss„, nicht aber am Ganges, am Brahmaputra und am Mekong. Ich schrieb am 18.04.2022: Die APW ist also ein aus der konkreten Geschichte abstrahiertes ökonomisches Universale.
Die Ökologie der APW verlangt, dass der herrschende Klasse – auf der Basis agrarischer Produktion – kollektive Arbeiten organisiert, hier Bewässerungssysteme. Diese Kollektivität ist aber tendenziell eher ein historisches Hemmnis, um klassische feudale Verhältnisse zu entwickeln, da sie nicht den privaten Landbesitz fördert. Sowohl in Indien als auch in China gab es die klassischen Großreiche der Bronzezeit, vergleichbar mit den Maya in Lateinamerika, aber diese entwickelten sich nicht zum Feudalismus bzw. Frühkapitalismus.

Karte mit den neun Provinzen, die der mythische Kaiser Yu der Große (2205 – 2147 v. Chr.), während der legendären Flut definierte.
In Indien kam ein weitere retardierendes Moment hinzu, das aber nicht zwangsläufig, also nicht „gesetzmäßig“ genannt werden kann. „…in Nordindien und Südindien gab es in der Zeit, in der in Zentral- und Westeuropa eine Agrarrevolution stattfindet, gegensätzliche Entwicklungen: Nordindien wurde von islamischen Reiterkriegern überrannt, während Mittel- und Südindien eine Blüte von Hindukönigreichen erlebten, deren kulturelle Leistungen noch bis in die Gegenwart fortwirken.“
Die entstehenden feudalen Strukturen wurden von einer externen Erobererschicht überlagert. Das geschah auch in China, als 1279 die quasi-feudale Song-Dynastie durch die Mongolen abgelöst wurde. Die Eroberer waren aber tribalistisch organisiert, ähnlich wie mehr als ein halbes Jahrtausend vorher die Goten, die das Römische Reich eroberten, und schöpften nur den Überschuss ab.
Wir sammeln Indizien. China hat einen anderen Weg genommen als Europa. Schottenhammer schreibt im Kapitel „Die Song-Dynastie – eine revolutionäre Zeitenwende“ für den Zeitraum zwischen 1000 und 1250 – das Ende des „chinesischen Mittelalters“: „Ein wesentliches Merkmal der chinesischen „Moderne“ bestand (…) in der Ablösung der Aristokratie als regierungsamtlicher Elite durch die soziale Elite der sogenannten Beamtengelehrten (Shidafu).“
„Die Veräußerbarkeit von Grund und Boden begünstigte im Laufe der Dynastie die Landakkumulation in den Händen weniger Grundbesitzer. Die Zahl der großen Gutshöfe stieg, während wir eine Verminderung der Kleinbauern konstatieren können. Wurden die Kleinbauern nicht zu Pächtern, blieb ihnen als Alternative nur die Abwanderung in die Städte. Der Reformpolitiker Wang Anshi setzte schließlich gegen den erbitterten Widerstand einflussreicher Landbesitzer und Kaufmannsfamilien eine Landreform durch, um durch die Stärkung der Bauern und die bessere Verwaltung des Reichtums des Landes die landwirtschaftliche Produktion und die staatlichen Einnahmen zu erhöhen. Sein Hauptanliegen war es, die Situation der Kleinbauern zu verbessern, welche die gesamte Last der direkten Steuern und der Frondienste trugen.“ (Schottenhammer)
Das ist die normale Entwicklung einer agrarischen Gesellschaft ab einem gewissen ökonomischen Niveau – überall auf der Welt. Schon im zweiten vorchristlichen Jahrhundert wurden im antiken Rom die Bauern aus den gleichen Gründen von ihrem Land verdrängt.
Was war also anders in China? Die herrschende Klasse definierte sich viel früher als in Europa als „Angestellte“ des Staates. Man kann die Shidafu vielleicht mit den Ministerialen Europas im 13. Jahrhundert vergleichen, die allmählich Teile der klassischen Feudalklasse ablösten. Interessant ist, dass sich diese „Beamten“ zeitgleich, aber völlig unabhängig voneinander entwickelten.
Wikipedia: „Um 1263 wurde die innenpolitische Lage in den Ackerbauzentren südlich des Jangtsekiang derart prekär, dass das Einziehen der Steuern schwierig wurde: Reformen wurden unumgänglich. Zwangsmaßnahmen des Kanzlers Jia Sidao (1213–1275) waren die Folge. (…) Er wollte den Großgrundbesitz auf 27 Hektar beschränken, das überschüssige Land aufkaufen und mit dessen Einkünften die Steuerausfälle bzw. Kriegskosten decken. Jia Sidao erwies sich dabei als rücksichtsloser Intrigant. Die resultierenden Auseinandersetzungen in der Zentralverwaltung und dem Staatsrat untergruben die Loyalität der Beamtenschaft und schließlich der Armeeführung am Vorabend des Mongolen-Angriffs.“

Regierungsbeamte in Changfu während der Wanli-Ära, Ming-Dynastie, 1590
Die Herrschaft der Mongolen über China endete 1368 nach einem Volksaufstand.
Interessant ist, wie auf Wikipedia – wer auch immer das geschrieben hat – die Zeit nach der Mongolenherrschaft beschrieben wird: „Die neue Ming-Regierung benötigte eine eigene Verwaltungsstruktur. Die einst gut ausgebaute Bürokratie des Kublai Khan war von seinen Nachfolgern vernachlässigt worden und schließlich vollkommen zusammengebrochen. So wollte Hongwu [der Anführer des „Volksaufstands“ und spätere Kaiser] nicht nur an die chinesischen Yuan-Institutionen anknüpfen, sondern auch an die Traditionen der Song-Zeit. Er formte jedoch keine bloße Kopie, sondern eine völlig eigenständige, ganz auf ihn abgestimmte Bürokratie. 1380 ließ er seinen Kanzler Hu Weiyong hinrichten und schaffte den Titel des Kanzlers ab. Damit beendete er eine Ämtertradition, die seit dem Ersten Kaiser ununterbrochen existiert hatte, wenn auch unter ständigem Machtverlust. Er selbst füllte das entstandene Vakuum nach Ende des Kanzleramtes, weshalb die Hongwu-Ära auch als der Beginn des chinesischen Absolutismus betrachtet wird.“
Wenn man vom „Überbau“ absieht (was wer warum dachte und wollte): Hier wird behauptet, es habe in China einen „Absolutismus“ gegeben – also vergleichbar mit Mitteleuropa im 16. und 17. Jahrhundert, zur Zeit der Manufakturen, der Vorformen heutiger Fabriken.
„Nach innen errichteten die Ming-Kaiser ein in der chinesischen Geschichte beispielloses Netzwerk von Geheimdiensten, bald angeführt von mächtigen Eunuchen. Als der letzte Ming-Kaiser Chongzhen an die Macht kam, versuchte er, die Macht der Eunuchen zu beschneiden und durch eine Landreform die Not der Landbevölkerung zu lindern. Dennoch kamen die Maßnahmen zu spät. Als in der Provinz Shaanxi die Bauern rebellierten, war die Situation nicht mehr unter Kontrolle zu bringen. Der Kaiser erhängte sich, als die Aufständischen in Peking einmarschierten.“
Im Unterschied zu Europa, wo in jedem Land die Bauernrevolten über mehrere Jahrhunderte hindurch ausnahmslos niedergeschlagen wurden, hatten diese in China gleich mehrfach Erfolg, obwohl die Ming-Dynastie nur durch die Mandschu ersetzt wurde.
Das hieße aber auch: Trotz des Mongolensturms (13. Jahrhundert), der Pest in China und Europa (14. Jahrhundert), trotz des 30-jährigen Krieges in Deutschland (17. Jahrhundert), trotz der ungeheuren Bevölkerungsverluste hat sich China „ähnlich“ entwickelt, nur dass der „Absolutismus“ früher einsetzte, aber eben – und das ist der wesentliche Unterschied – nicht der entwickelte Kapitalismus.
Und auch in Indien: Das Mogulreich (16.-19. Jahrhundert, knapp 30 Prozent der Weltbevölkerung!) war ein absolutistischer Feudalstaat. „Indien um 1600 verfügte über ausreichend fruchtbares Ackerland und eine Arbeitsproduktivität, die in etwa der eines westeuropäischen Bauern entsprach, sodass ein Viertel bis die Hälfte des Ernteertrages als Steuer einverlangt werden konnte, wobei den Bauern wenig mehr blieb als zum Überleben nötig“. Im Gegensatz zu China aber brach der Beamtenstaat im 18. Jahrhundert zusammen.
Die Pointe ist: Obwohl es weder in Indien noch in China eine Sklavenhaltergesellschaft gab wie in der europäischen Antike, entwickelte sich die Ökonomie unabhängig voneinander mit fast der gleichen „Geschwindigkeit“: Im frühen 19. Jahrhundert hatte sich die Feudalgesellschaft zum Absolutismus transformiert. Der ist keine eigenständige Gesellschaftsform, sondern nur die Frühform des kapitalistischen Industriestaates.
Aber – noch einmal gefragt – warum haben die Staaten Europas – Portugal, Spanien, die Niederlande und schließlich Großbritannien – fast die gesamte Welt erobern können, während die Inder und Chinesen eine passive Rolle einnahmen und im frühen 20. Jahrhundert weit hinter der ökonomischen Entwicklung Europas hinterherhinkten?
Wir müssen also noch einmal genauer hinsehen…
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* Literatur hierzu neben Parzinger:
– Angela Schottenhammer und Peter Feldbauer (HG.): Die Welt 1000 – 1250: Globalgeschichte Die Welt 1000 – 2000 (2011)
– Edwin O. Reischauer: East Asia: Modern Transformation (1965, das habe ich noch nicht fertig gelesen)
– Michael Mitterauer: Warum Europa? Mittelalterliche Grundlagen eines Sonderwegs (2009) sowie nur zum Vergnügen und ohne großen Erkenntnisgewinn
– Chou Ta-Kuan: Sitten in Kambodscha – Übersetzung des Originals von Ts’ao-T’ing I-Min aus dem späten 13. Jh. (2006)
Bisher zum Thema Feudalismus erschienen:
– Reaktionäre Schichttorte (31.01.2015) – über die scheinbare Natur und die Klasse
– Feudal oder nicht feudal? tl;dr, (05.05.2019) – über den Begriff Feudalismus (Fotos: Quedlinburg)
– Helidos, ubar hringa, do sie to dero hiltiu ritun (08.05.2019) – über die Funktion der verdinglichten Herrschaft in oralen Gesellschaften (Quedlinburger Domschatz I)
– Tria eburnea scrinia com reiquis sanctorum (09.05.2019) – über Gewalt und Konsum der herrschenden Feudalklasse als erkenntnistheoretische Schranke (Quedlinburger Domschatz II)
– Die wâren steine tiure lâgen drûf tunkel unde lieht (10.05.2019) – über die Entwicklung des Feudalismus in Deutschland und Polen (Quedlinburger Domschatz III)
– Authentische Heinrichsfeiern (13.05.2019) – über die nationalsozialistische Märchenstunde zum Feudalismus (in Quedlinburg)
– Der Zwang zum Hauen und Stechen oder: Seigneural Privileges (15.06.2019)
– Yasuke, Daimos und Samurai [I] (24.07.2019)
– Yasuke, Daimos und Samurai [II] (03.05.2020)
– Agrarisch und revolutionär (I) (21.02.2021)
– Trierer Apokalypse und der blassrose Satan (17.03.2021)
– Energie, Masse und Kraft (04.04.2021)
– Agrarisch und revolutionär II (15.05.2021)
– Gladius cum quo fuerunt decollati patroni nostri (Essener Domschatz I) (28.10.2021)
– Magische koloniebildende Nesseltiere mit kappadokischem Arm und Hand (Essener Domschatz II) (14.11.2021)
– Ida, Otto, Mathilde und Theophanu, kreuzweise (Essener Domschatz III) (27.11.2021)
– Hypapante, Pelikane und Siebenschläfer (Essener Domschatz IV) (17.12.2021)
– Pantokrator in der Mandorla, Frauen, die ihm huldigen und die Villikation (Essener Domschatz V) (23.12.21)
– Jenseits des Oxus (09.01.2022)
– Blut, Nägel und geküsste Tafeln, schmuckschließend (Essener Domschatz VI) (18.04.2022)
– Missing Link oder: Franziska und kleine Könige (28.05.2022)
– Die Riesen von Gobero (Die Kinder des Prometheus Teil I) (18.07.2022)
– Die Liebhaber von Sumpa, Ackergäule und Verhüttung (Die Kinder des Prometheus Teil II) (25.07.2022)
– Mongolen, Ming und Moguln (Die Kinder des Prometheus Teil III) (09.03.2025)
– Abstrahierte ökonomische Universale, revisited (08.05.2025)
– Unter Drahtziehern (29.06.2025)
– Sklavenhaltergesellschaften in Afrika I (02.01.2026)
– Sklavenhaltergesellschaften in Afrika I, Addendum (16.01.2026)
– Sklavenhaltergesellschaften in Afrika II (18.01.2026)
Zum Thema Sklavenhaltergesellschaft:
Doppeldenk oder: Die politische Macht kommt aus den Legionen [Teil I]) (05.11.2020)
Doppeldenk oder: Die politische Macht kommt aus den Legionen [Teil II]) (27.12.2020)









































