Kurden an die Emscher
Mal ganz was anderes. Nachrichten über deutsche „Willkommenskultur“ aus dem Emscherblog: Wie einmal syrische Kurden in meinen Geburtsort Holzwickede kamen.
Ich frage mich, was geschieht, wenn es mal schlimmer ausgeht oder Flüchtlinge irgendwie im Beitrittgebiet stranden.
Geschwätzführer und patentierte Christen
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Als die SPD noch sozialdemokratisch war… Vermutlich würden heute Politiker noch nicht einmal die Sätze Wehners verstehen.
Das wird man am 3. Oktober noch sagen dürfen
Die Sicht der Jungen Welt auf den Mauerfall teile ich nicht, aber ich teile aber auch nicht die Sicht der offiziellen staatlichen Propaganda zum Thema. Die „Junge Welt“ beweist nur, dass Selbstkritik bei der gefühlten Linken immer noch ein Fremdwort ist.
Übrigens – das wird mal als ehemaliger „Maoist“ noch sagen dürfen -: Die DDR war meines Erachtens nur in den Anfangsjahren sozialistisch. Sie hat sich selbst ruiniert. Der Klassenfeind war nicht schuld.
Man könnte zum Beispiel das NÖSPL diskutieren. Aber die DDR hatte eben auch nie wirklich eine Chance, auch weil sie ideologisch am Tropf der Sowjetunion und Stalins hing und weil Deutsche es nicht gewohnt waren und sind, selbständig zu denken und zu handeln.
Antizionistischer Kartentrick
Lizas Welt: „Mit der Wahrheit nicht so genau nehmen es auch die selbsternannten Anwälte der palästinensischen Sache, in Europa beispielweise, den Vereinigten Staaten oder Südafrika. Sie, die den palästinensischen Narrativ nacherzählen, bedienen sich immer wieder auch einprägsamer Bilder und einer markanten Symbolik, die eine emotionale Wirkung entfalten sollen und stets die gleiche Botschaft transportieren: Die Israelis sind die Täter, die Palästinenser die Opfer.“
Original in englischer Sprache von Yaacov Lozowick’s Ruminations: „The maps of disappearing Palestine“.
Why Russia has started bombing Syria
„The US is not bombing Isis in Syria in areas the jihadist group is fighting the Syrian army.“ (The Independent)
Mitte, rechts links
„Wenn man keinen fundamentalen Unterschied zwischen Mitte-rechts und Mitte-links mehr sieht, haben die Leute bald das Gefühl, dass es nicht wirklich Sinn hat, zur Wahl zu gehen, weil sie ohnehin nichts Neues bekommen. Da gibt es zwei mögliche Reaktionen: Entweder verlieren sie das Interesse an Politik, oder sie fühlen sich von Rechtspopulisten angezogen.“ (Chantal Mouffe, Politikwissenschaftlerin im „Standard“) Das meiste, was sie sagt, kann ich nur unterstreichen, auch über die Grenzen linkspopulistischer Bewegungen.
Der lange Arm des Islam?
Ein nachdenklicher Artikel Hamed Abdel-Samadins Welt online: „Der lange Arm des Islam folgt Muslimen bis zu uns.“
Ich stimmt nicht immer zu. Wie sich Einwanderer benehmen, richtet sich immer auch nach dem, wie sie empfangen werden. Menschen verhalten sich opportunistisch: Sie tun das, von dem sie sich Vorteile versprechen, das gilt für Rassisten wie für Altruisten gleichermaßen.
Ich habe in den 90-er Jahren eine Reportage über eine Bergarbeitersiedlung im Ruhrgebiet geschrieben. Die erste Generation der „Gastarbeiter“, so erzählte man mir, habe sich versucht anzupassen. Die zweite Generation, die schon in Deutschland geboren war, zwang plötzlich ihren Frauen Kopftücher auf und interessierte sich mehr für den Islam. Das ist ein Phänomen, das jeder Ethnologe und Anthropologe kennt: Einwanderer nehmen dann das vermeintlich „Authentische“ wieder an, wenn sie von der Mehrheitsgesellschaft, in der sie leben, nicht akzeptiert werden.
Das gilt nicht nur für die „Re-Islamisierung“ arabischer oder türkischer Immigranten in Deutschland, sondern auch für andere Religionen. Der „Islam“ ist nur eine (opportunistische) Methode, eine Gruppenidentität zu schaffen, die die Mainstream-Gesellschaft nicht bieten kann oder will.
Man lese Mary Douglas über die „Sumpf-Iren“:
Das Schweinefleischverbot [der Juden, B.S.] und das Gebot der Freitagsabstinenz sind gerade deshalb so ideale Symbole der Gruppenverbundenheit, weil die Angehörigen andere Kulturen keinerlei Sinn in ihnen sehen. (…) Wenn zwei Symbolsysteme in Konfrontation geraten, beginnen sie sich – und zwar gerade auf der Basis ihrer Gegensätzlichkeit – zu einem einheitlichen Ganzen zu vereinigen; und in dieser Gesamtheit kann unter Umständen jede Hälfte für die andere durch ein einziges Element repräsentiert werden, das zu diesem Zweck aus seinem ursprünglichen Kontext herausgebrochen worden ist. Außerdem neigen ‚die anderen‘ dazu, unter den äußerlichen Symbolen unserer Gruppensolidarität gerade die herauszugreifen, die sie in besonderem Maße abstoßen oder amüsieren.
Oder Kien Nghi Ha: Ethnizität und Migration – dort steht auch schon alles, was zum Thema gesagt werden müsste.
Kluge Bücher oder ethnologisches Wissen über Einwanderer sind aber bekanntlich im öffentlichen Diskurs nicht erwünscht.
Irgendetwas ist hier faul und alle Ventile offen
Hans-Dieter Rieveler in Telepolis: „Ich habe sogar das Gefühl, dass irgendetwas faul sein muss an dieser ‚Willkommenskultur‘.“
Lesenswerte Analyse! Er erwähnt auch Wolfgang Clements Kommentar für das Handelsblatt:
Angesichts der Zuwanderung sei es wichtig, „alle Ventile zu öffnen. (…) Und nicht durch weitere Regulierungen – etwa der Zeitarbeit oder der Werkverträge oder ein Entgeltgleichstellungsgesetz – den Arbeitsmarkt weiter zu bürokratisieren. Es sollte wieder gelten: Jeder legale Arbeitsplatz ist zumutbar und besser als die Arbeitslosigkeit. Man darf vermuten: Die Mehrheit derer, die jetzt zu uns kommen, werden dies auch so sehen. Und andere müssen es lernen.“
Wer den letzten Satz als Drohung liest, hat richtig gelesen.
Das hat Clement wortgleich schon 2003 gefordert. Dafür wird ihn natürlich der Wanderpokal „Lautsprecher des Kapitals“ verliehen. Clement ist kein Journalist, aber schreibt als solcher.
Die Kommunisten hatten Recht, aber
Feynsinn: „Marx hat eine bis heute unerreichte Analyse des Kapitalismus hingelegt, die jedem, der sich nicht vom Tabu über diese Erkenntnis verblöden lässt, die Einsicht bietet, das Kapitalismus dauerhaft nicht funktioniert. (…) Wie so oft, wurde der Tod aus Angst vor dem Leben gewählt. Die Kommunistischen Parteien, die miteinander und mit dem Kommunismus nur der Name verbindet, wurden zu reaktionären bürokratischen Machtapparaten, mit dem Argument, das mache sie stark gegen den Klassenfeind.“
Löschtaste
Der Bundesnachrichtendienst hat sein E-Mail-Programm umgestellt, was auch immer das heißen mag, Rein zufällig sind dabei auch interne E-Mails gelöscht worden, „mit denen die BND-Leute vorher in der Abhöranlage in Bad Aibling von problematischen Suchbegriffen der USA unterrichtet wurden.“
So was Dummes aber auch.
Spartanerdeutsch oder: Unsozialer griechischer Sozialstaat
Ich wollte etwas zu Griechenland schreiben, aber Oskar Lafontaine hat das eigentlich schon ausgesprochen: „Die Wahlbeteiligung war erschreckend niedrig. Fast jeder zweite Grieche blieb zuhause, es ging nur darum, welche Partei und Regierung das Troika-Diktat umsetzen wird. Die Wahl hat gezeigt: Obwohl Tsipras vor Merkel, Schäuble und Co auf die Knie ging, vertrauen ihm die Menschen immer noch mehr, als den korrupten Vertreter der Altparteien. Die Griechen geben die Hoffnung nicht auf, dass sich doch noch eine Möglichkeit eröffnet, die Zerstörung der Demokratie und des Sozialstaates aufzuhalten.“ (73 Wörter)
Man kann das besser und prägnanter sagen. Mir gefällt die Logik nicht. Lafontaine sagt etwas darüber, dass viele Griechen nicht wählen gingen – das sagt er gleich doppelt: Wenn jeder zweite (das klingt natürlich besser als „fünfzig Prozent“) nicht zur Wahl ging, weiß man, wenn man eine Millisekunde nachdenkt, dass die Wahlbeteiligung niedrig war. In einer Rede sollte man immer alles Wichtige wiederholen, nicht aber beim Schreiben.
Nur jeder zweite Grieche wählte. (Punkt!) Und „wählen“ ist dasselbe wie „wählen gehen“, nur aufgeblähter. Es ging nur darum, welche Partei und Regierung das Troika-Diktat umsetzen wird.
„Die Wahl hat gezeigt“ ist überflüssig. (Nicht aber, wenn es eine Rede vor Publikum wäre.)
Die Menschen vertrauen Tsipras mehr als den korrupten Vertretern der Altparteien, obwohl er vor Merkel, Schäuble und Co auf die Knie ging,
Oskar, man sollte keinen Satz mit „obwohl“ anfangen (Konzessivsatz), wenn die eigentlich wichtige Aussage erst danach kommt. „Sie vertrauen, obwohl“ – so ist es logisch und richtig. (Wer ist übrigens „und Co“? Man sollte es sagen und das Publikum nicht raten lassen – oder das Maul halten.)
„Eine Möglichkeit eröffnen“ ist Furz- und Blähdeutsch. Eine Möglichkeit öffnet sich nicht wie eine Fleisch fressende Pflanze, sie tut gar nichts. „Hoffen“ (aktiv) ist besser als „die Hoffnung nicht aufgeben“ (ung ung ung).
Die Griechen höffen immer noch, dass die Zerstörung der Demokratie und des Sozialstaates aufzuhalten ist. Krieg man das Ung noch weg? Wer zerstört was? Was hoffen die Griechen? Dass die Demokratie und der Sozialstaat erhalten bleiben möge? Welcher Sozialstaat? Wenn man Floskeln zerschlägt, zerplatzt oft der Ballon und es bleibt nichts übrig als heiße Luft.
Die Griechen höffen immer noch, dass die Demokratie und der Sozialstaat erhalten werden können.
Aha, Oskar stellt die Systemfrage auch nicht und suggeriert, im Kapitalismus gäbe es einen Sozialstaat, was auch immer das sein möge. Ich sag ja nur.
Nur jeder zweite Grieche wählte. Es ging nur darum, welche Partei und Regierung das Troika-Diktat umsetzen wird. Die Menschen vertrauen Tsipras mehr als den korrupten Vertretern der Altparteien, obwohl er vor Merkel und, Schäuble auf die Knie ging. Die Griechen hoffen immer noch, dass die Demokratie und der Sozialstaates erhalten werden können.
52 Wörter – habe ich weniger gesagt als Oskar?
Gefühle des Landes synchronisieren: Meinungskontrolle und Zensur
Neue Zürcher Zeitung: „Angesichts der Flüchtlingswelle haben die Medien, besonders in Deutschland, die kritische Distanz verloren. Die Berichterstattung geriet zur Kampagne. (…) In moralischen und emotionalen Ekstasen steigerten sich die deutschen Medien mit wenigen Ausnahmen (so die «FAZ») in einen Überbietungswettbewerb um Empathie und Willkommenseuphorie hinein, ohne Gedanken an den Überdruss, den derlei beim Leser erzeugen kann. (…) Kritische Distanz zu den Akteuren, genaue Recherche, die Zurückhaltung im Urteil bei unklarer Faktenlage, die gründliche Ausleuchtung der Hintergründe, Fairness bei der Präsentation unterschiedlicher Meinungen und ein analytischer Blick, der übers Aktuelle hinaus die Folgeprobleme einzuschätzen versucht, all das schien plötzlich unangemessen zu sein.“
Wieso plötzlich? Obwohl die NZZ vermutlich andere politische Schlüsse zieht, kann ich der Analyse beipflichten. Auch hierbei:
„Zu voller kritischer Wucht läuft man dagegen auf, wenn es den «Kampf gegen rechts» aktivistisch zu befördern gilt. Sprachregelungen sind etabliert, Meinungskontrollen im Netz mit nachfolgender Denunziation beim Arbeitgeber werden empfohlen, Zensurforderungen sind gesellschaftsfähig.“
Klassenkampf des als pragmatisch geltenden Volks
Generalstreik in Finnland. „Nationwide strike brings part of Finland to a halt“. Hatten wir das in deutschen Medien? (Nur hinter der Paywall der Süddeutschen: „Was die Regierung vor hat, geht aber vielen Bürgern des als pragmatisch geltenden Volks jetzt zu weit.“ OMG. Deutscher Journalismus über das Ausland. Ich fass es nicht.)
Streichs Rede an die Nation
Ich hätte nie gedacht, dass mich mal ein Fußballtrainer beeindrucken würde. (Vorsicht! Facebook!)
Miscellaneous, reloaded
Quizfrage: Welches Berliner Gebäude ist das, und warum stehen die Figuren da herum? Und was bedeuten sie?
Nein, deutsche Medien sind fast immer uninteressant. Der Guardian beschreibt, warum es den „islamischen Staat“ gibt. Dazu passt RT (Russland): „Russia’s ambassador to the United Nations, Vitaly Churkin, dismissed the US claims accusing Bashar Assad’s regime for the rise of Islamic State (ISIS/ISIL). Islamic State’s rise goes back to the US-led intervention in Iraq, he said.“
Salon: „Bernie Sanders declares war on the prison-industrial complex with major new bill“. Haben wir den Begriff „militärisch-industrieller Komplex“ schon einmal in deutschen Mainstream-Medien gelesen? Und wer gehört hierzulande dazu? Ich frage ja nur….
Auch in der Wissenschaft gibt es Interessantes. Schrödingers Katze soll, wie nicht anders zu erwarten ist, bald ganz real an zwei Orten gleichzeitig sein. (Ist auch die Rubrik: Unser täglich Katzenfoto gib uns heute.)
Und noch einaml der Guardian: „Nasa releases new photos of Pluto that ‚make you feel you are there'“. Must see. ist auch bei Heise zu bewundern.
Futurezone: Der Start der Orion-Kapsel wird verschoben. „Es gibt Geldprobleme und Verzögerungen bei der Software-Entwicklung.“ Soll die vielleicht vom Berliner Flughafen aus starten? Und was ist mit den Rauchmeldern?
Fehlt noch der Kiezneurotiker: „Benimm dich, Sachse!“
Gläserne Wände
Humanistischer Verband Deutschlands: „Vorstellung des ersten Berichts zur systematischen Diskriminierung nichtreligiöser Menschen in Deutschland.“ (via Freitag)
Rund 25 Millionen Menschen in der Bundesrepublik, knapp ein Drittel der Bevölkerung, gehören keiner Konfession an. Die große Mehrheit von ihnen ist nicht religiös. In den Großstädten – in den alten wie in den neuen Bundesländern – ist ihr Anteil regelmäßig erheblich höher. Doch wer in Deutschland nicht Mitglied in einer Kirche oder anderen traditionellen religiösen Glaubensgemeinschaft ist, hat oftmals die schlechteren Karten: auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungssystem, in der Politik, in den Medien und in der öffentlichen Wahrnehmung.
Unverwüstlich oder: Keine Kompromisse

Jacobin über die Kommunistische Partei Griechenlands:
If nothing else, the Communist Party of Greece (KKE) has shown itself to be resilient. The party was founded in 1918 and almost immediately faced state repression for its opposition to the Greco-Turkish War. It confronted the first of many periods of illegality starting in the 1930s, but managed to regroup and muster a fierce resistance to Nazi occupation during World War II. It suffered defeat in the civil war that soon followed and was continually forced underground, but still remained a significant part of Greek political life.
Deren Positionen sind natürlich zum Teil sektiererisch („gegen Drogen“), aber irgendwie finde ich diese Kompromisslosigkeit auch sympathisch. „Ihre Sympathisanten rekrutiert die Partei hauptsächlich aus der Arbeiterschaft, Studenten und linken Intellektuellen.“
„The KKE told the people the truth, it warned them about the course of the developments and predicted what would be the outcome of a Syriza government. It warned that Syriza’s program and the Thessalonika declarations determined the compromise, the agreement with the EU, and the new shameful memorandum. (…) Capitalism and its international unions, such as the EU, cannot have their character changed by negotiations, referenda, allegedly left-wing governments. Any government that functions on the terrain of the capitalist economy is obliged to observe its immutable anti-people laws that bleed the people in order to reinforce capital’s competitiveness, profitability, and investments.“
Well said, dude. So etwas fehlt in Deutschland. (Dort gibt es nur weltanschaulich erstarrte Sekten und Sprechblasenabsonderer wie die MLPD). Aber hierzulande beschäftigt man sich eher mit Gendersprech. Und keine Zeitung würde sich trauen, einer radikal linken und kommunistischen Partei so viel Platz in einem Interview einzuräumen. Die Linken in Deutschland sind sogar noch wesentlich rechter als Bernie Sanders in den USA.
CIA-Agenturen und brandneue Aktivitäten in den asozialen Netzwerken
RT Deutsch berichtet über die Folter der CIA. Ich habe das holperige Deutsch des Grauens übersetzt (gratis und auf Fratzenbuch).
In den USA sind die Foltermethoden der CIA seit Jahren heftig umstritten.
[Besser als das umständliche „Gegenstand heftiger Debatten“ – der Genitiv mit „von“ ist übrigens schlechtes Deutsch. | Es fehlt: Der US-Senat hat mehrheitlich dafür gestimmt, Folter zu verbieten.]
Sie werden offiziell „erweiterte Befragungsmethoden“ genannt. Die Präsidenten George W. Bush und Barack Obama haben eingestanden, dass die CIA immer noch viel und oft foltert.
[„Aktivität“ schon immer die Summe mehrerer Taten oder Aktionen, deswegen gibt in gutem Deutsch für „Aktivität“ keinen Plural. Das gilt auch für „Praxis“.]
Der Geheimdienst verteidigt seine menschenverachtende Praxis. Ehemalige CIA-Chefs rechtfertigen in einem neuen Buch die Folter – trotz scharfer Kritik von Menschenrechtsorganisationen.
[[Laut Video sind es mehrere Ex-CIA-Chefs. | Die Satzstellung ist so logischer.| Im Deutschen übersetzt man „Agency“ nicht mit „Agentur“, wenn es sich um einen Geheimdienst handelt. | „Brandneu“ ist ein Anglizismus aus „brandnew“. Ein Komparativ von „neu“ ist immer albern – außer im Namen eines Münchener Torwarts.]
Sie publizierten das Buch als Antwort auf den CIA-Folterbericht aus dem letzten Jahr, den der Geheimdienstausschuss des US-Senats veröffentlicht hatte.
[Man sollte im Teaser erklären, von wem der Folterbericht stammt.]
Vgl. Committee Study of the Central Intelligence Agency’s Detention and Interrogation Program
Polens hässliches Gesicht
„Die Polen beispielsweise waren zwar zu Recht stolz auf den Widerstand ihrer Gesellschaft gegen die Nazis, haben aber tatsächlich während des Krieges mehr Juden als Deutsche getötet.“ (Jan T. Gross in Welt online: „Die Osteuropäer haben kein Schamgefühl“)
Endlich sagt es mal jemand.
Klassenfrage, oder: Die da oben und die da unten
Links der frisch gewählte Vorsitzende der Labour-Partei in der 80ern, rechts der britische Premier Cameron zur selben Zeit.





















