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Hilfe! Die Geheimdienste lesen meine E-Mails!

SpOn: „Bei der Fahndung nach Terroristen, Waffenschiebern oder Schleuserbanden hat der deutsche Geheimdienst im Jahr 2010 einem Bericht zufolge insgesamt 37.292.862 E-Mails und Datenverbindungen überprüft. (…) Trotz der massenweisen Überwachung habe es nur in 213 Fällen tatsächlich verwertbare Hinweise für die Geheimdienste gegeben.“
Ach?
Gauck, das Fremde und dieses tiefe Unbehagen alteingesessener Europäer
Publikative.org hat den Volltext eines Interview mit Gauck (via Fefe):
Gauck: Also, das ist ein Problem der Wortwahl. Ich weiß was er meint, und ich denke, dass er in dieser Beschreibung etwas, was irgendwann einmal sein wird, vorgezogen hat. Denn wir würden uns eigentlich nicht helfen, wenn wir Fremdheit und Distanziertheit übersehen würden in der guten Absicht, ein einladendes Land zu sein. Diese gute Absicht ist ja lobenswert, aber wir haben doch ganz andere Traditionen, und die Menschen in Europa, das sehen wir allüberall, nicht nur in Deutschland, sind allergisch, wenn sie das Gefühl haben, dass was auf dem Boden der europäischen Aufklärung und auch auf dem religiösen Boden Europas gewachsen ist, wenn das überfremdet wird, um einen Begriff zu verwenden, der in Deutschland verpönt ist, aber ich verwende ihn hier ganz bewusst, denn ich habe in, sagen wir, älteren Zivilgesellschaften als Deutschland es ist, etwa in den städtischen Milieus von Rotterdam und Amsterdam oder Kopenhagen, wo wirklich die Menschen unverdächtig sind, Rassisten zu sein, dieses tiefe Unbehagen alteingesessener Europäer gegenüber dieser Form von, ja, plötzlicher Koexistenz, aber nicht mit einem System, mit dem wir jederzeit auf einer Wellenlänge kommunizieren, sondern, darum macht sich das am Islam fest, da entsteht eine Debatte mit voraufgeklärten Politikvertretern, das ist weniger politisch, aber es ist vor der Aufklärung, was in Teilen unserer Moscheen hier verbreitet wird, und auch der Ansatz des Islam ist nicht durch eine Reformation gegangen, wie in Europa, und auch nicht durch eine europäische Aufklärung, und deshalb jetzt einen Zustand zu beschreiben, als wäre dieser kulturelle Schritt innerhalb der muslimischen Welt schon vollzogen, das täuscht uns über diese Fremdheit, die nach wie vor existiert, hinweg.
Und Fremdheit zu leugnen ist genauso gefährlich wie wenn man(…) Feindschaften leugnet…
Jetzt muss ich mich selbst zitieren – aus „Nazis sind Pop„:
Der „Fremde“ ist immer ein fiktives Konstrukt, dem eine Definition im kollektiven Diskurs voraufgegangen sein muss. Auch „Inländer“ können zu Fremden gemacht werden. Menschen, die keinen deutschen Pass besitzen – „Ausländer“ im Sinn des Wortes, etwa Isländer, Norweger, Dänen, werden in Deutschland weder angepöbelt noch zusammengeschlagen. Das geschieht aber Afrodeutschen, die noch nie einen anderen Pass besessen haben als den deutschen, jedoch eine andere, etwas dunklere Hautfarbe besitzen als der durchschnittliche Deutsche. (…)
„Fremd“ heisst im amerikanischen Englisch „alien“, aber es käme niemand auf die Idee, dieses Wort im Zusammenhang mit rassistischen Motiven zu benutzen. So etwas in nur in Deutschland möglich. Afroamerikaner sind keine „Fremden“ in den USA und natürlich auch nicht per se in Europa. (…)
Die These, der Kontakt mit „Fremden“ baue Vorurteile ab, ist ein populärer und penetrant vorgetragener Mythos, aber völlig falsch. Er wird durch das Paradigma der Kulturkonflikttheorie gespeist, das vom Bild „verschiedener“, untereinander a priori „fremden“ kulturellen Identitäten ausgeht, die ihr Verhältnis untereinander aushandeln müssten. Und wenn man wisse, so der Mythos, wer der andere sei, werde man ihn tolerieren.(…)
„Der Fremde“ ist, wie die Nation, ein politisches Konzept, das sich dem aktuellen Bedarf anpasst. Bürgerrechte und Assimilation bieten keinen Schutz gegen den eliminatorischen Rassismus, weil der seine Opfer mittels imaginärer Konstrukte kennzeichnet“.
Wenn der designierte Bundespräsident so weitermacht, werde ich noch gezwungen sein, ihn als Salonfaschisten zu titulieren, was ein reaa gar nicht existierendes höheres Wesen verhüten möge.
Facebooks geheimer Wertecanon
Nein, das ist kein Scherz. Die meinen das im Ernst (Vorsicht, gawker.com erzwingt Javascript).
Facebook, it appears, will delete pretty tame stuff. For example, any of the following content will be deleted, according to the guidelines:
Blatant (obvious) depiction of camel toes and moose knuckles.
Mothers breastfeeding without clothes on.
Sex toys or other objects, but only in the context of sexual activity.
Depicting sexual fetishes in any form.
ANY photoshopped images of people, whether negative, positive or neutral.
Images of drunk and unconscious people , or sleeping people with things drawn on their face.
Violent speech (Example: „I love hearing skulls crack.“).
When it comes to sex and nudity, Facebook is strictly PG-13, according to the guidelines. Obvious sexual activity, even clothed, is deleted, as are „naked ‘private parts‘ including female nipple bulges and naked butt cracks.“ But „male nipples are OK.“
Die sind doch nicht mehr ganz dicht bei Fratzenbuch – aber auch nicht schlimmer als deutsche Jugendschutzwarte.
IM Larve, revisited
Hier noch einmal mein Posting vom 21.06.2010:
Zum Thema „Bundespräsident Gauck“ empfehle ich dieses aus der Wochenzeitung Freitag von vor zehn Jahren: „Charakterlump nannte man früher jemanden, der sich borniert, undankbar und selbstsüchtig gegen die wendet, die ihn einst förderten. Dabei hätte er allen Grund, zitternd zu schweigen; denn das Terpe-Dossier (siehe Freitag, 21.4.2000) ist für ihn voller Brisanz. Das hatte er mit Angstschweiß auf Stirn und Rücken bereits nach dem Abdruck der Akte in der „Welt“ vom 23. April 1991 erkannt. Er musste befürchten, dass sich die Akte auch anderen erschloss. Doch West-Lesern blieb sie unzugänglich. (…) Stasi-Hauptmann Terpe war nach dem Gespräch davon überzeugt, Pastor Joachim Gauck bald als Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) in den Reihen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR zu haben. (…) Der Einsatz von Gauck als IM war von der Stasi innerhalb einer überschaubaren Frist vorgesehen. Eine Kleinigkeit kam dazwischen: die Wende.“
Dazu auch die Junge Welt vom 11.06.2010: „Der Inquisitor kandidiert“ sowie noch einmal der Freitag vom 22.05.: „Joachim Gaucks totalitäre Aufklärung“. Auch die Zeit ist interessant: „Ex-Linke-Parteichef Lafontaine hat Vorwürfe gegen Joachim Gauck erhoben. Der Präsidentschaftskandidat soll in der DDR eine Vorzugsbehandlung der Stasi genossen haben.“ Auf der Website seines Verlages über sein Buch „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“ kommt Gauck selbst zu Wort.
Update Meine Meinung gleicht der von SPAM: „11 Prozent der Deutschen fürchten, dass es keinen Unterschied macht, ob nun Christian Wulff Bundespräsident wird oder ein lesbisches Eichhörnchen. In Wahrheit ist das die Wahrheit, aber auch das macht keinen Unterschied.“
Bekannte technische Enten-Parameter
Der Bericht des Bundesdatenschutzbeauftragten zum Einsatz staatlicher Überwachungssoftware – die oft falsch „Bundestrojaner“ genannt wird -, ist geleakt worden.
Einbringungsphase: Die Einbringung der Überwachungssoftware (Capture-Unit) erfolge in Abstimmung zwischen KI 25 und dem jeweiligen Bedarfsträger. Bei der Einbringung wird i.d.R. ein Ladeprogramm auf dem Zielsystem zur Ausführung gebracht, durch welches die eigentliche Überwachungssoftware installiert wird. Bevor mit der eigentlichen Maßnahme begonnen wird, muss zunächst das Zielsystem anhand bekannter technischer Parameter verifiziert werden. Jede Einbringung steht unter dem Entscheidungsvorbehalt der Amts-leitung. Die Software werde entweder mittels physischem Zugriff auf das Ziel-system oder auf andere Weise eingebracht. Auf die Darstellung der Einzelheiten wird auf Wunsch des BKA hier verzichtet.
Quod erat demonstrandum. Das Wesentliche fehlt also. „Bekannte technischer Parameter“ – meinen die im Ernst die IP-Adresse oder die MAC-Adresse oder was?
Ceterum censeo: „Online“ kann man keine Spionagesoftware ohne Wissen und Erlaubnis des „Opfers“ installieren – nur über einen physischen Zugriff (und das nur, wenn der Besitzer des Rechners eine Pappnase ist) oder „en passant“ über eine real schon installierte Software wie Skype, die das Abhören ohnehin gestattet.
Warum ist das so schwer zu verstehen?
Introducing Ants
Mehr dazu auf Al Challenge.
Das Ministerium für Google-Wahrheiten informiert:
Datenspionage heisst jetzt „den vollen Funktionsumfang haben“.
Das Wall Street Journal, von dem deutsche Medien alles abgeschrieben haben: „Google Inc. and other advertising companies have been bypassing the privacy settings of millions of people using Apple Inc.’s Web browser on their iPhones and computers – tracking the Web-browsing habits of people who intended for that kind of monitoring to be blocked.“
Europäischer Gerichtshof: Kein Zwang zu globalen technischen Filtern
Eine Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofes: Hosting-Providerm und „sozialen Netzwerken“ könne es nicht zugemutet werden, „sämtliche gespeicherten Inhalte auf Urheberrechtsverletzungen mithilfe eines technischen Filtersystems zu durchsuchen. Eine solche Pflicht missachte das Gleichgewicht zwischen dem Urheberrecht der Künstler und der unternehmerischen Freiheit der Hostinganbieter.“
Mehr zum Hintergrund gibt es hier und hier.
Das Ministerium für Googles Wahrheit informiert: Datenspionage heisst jetzt Datenschutz
Datenschutzerklärung von Google – das muss man nicht weiter kommentieren. Wer sich das gefallen lässt, ist eine Pappnase.
u.a.:
Gerätebezogene Informationen
Wir erfassen möglicherweise gerätespezifische Informationen (beispielsweise das von Ihnen verwendete Hardware-Modell, die Version des Betriebssystems, eindeutige Gerätekennungen und Informationen über mobile Netzwerke, einschließlich Ihrer Telefonnummer). Google verknüpft Ihre Gerätekennungen oder Telefonnummer gegebenenfalls mit Ihrem Google-Konto. (…)
Einzelheiten zu der Art und Weise, wie Sie unsere Dienste genutzt haben, beispielsweise Ihre Suchanfragen.
Telefonieprotokollinformationen wie Ihre Telefonnummer, Anrufernummer, Weiterleitungsnummern, Datum und Uhrzeit von Anrufen, Dauer von Anrufen, SMS-Routing-Informationen und Art der Anrufe.
IP-Adresse.
Daten zu Geräteereignissen wie Abstürze, Systemaktivität, Hardware-Einstellungen, Browser-Typ, Browser-Sprache, Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage und Referral-URL.
Cookies, über die Ihr Browser oder Ihr Google-Konto eindeutig identifiziert werden können. (…)
Gegebenenfalls erheben und speichern wir Informationen (einschließlich personenbezogene Daten) lokal auf Ihrem Gerät, indem wir Mechanismen wie beispielsweise den Webspeicher Ihres Browsers (einschließlich HTML 5) und Applikationsdaten-Caches nutzen.
Guckst du auch hier, wie das u.a. zu umgehen sei. (Das reicht aber noch nicht.)
Pack, reloaded
Spiegel Online über Thomas Middelhoff: „Die Antragsteller veranschlagten ihre monatlichen Lebenshaltungskosten viel zu hoch und rechneten sich unanständig arm. So sei „nicht nachvollziehbar belegt, dass die von ihnen mit monatlich 35.000 Euro veranschlagten Kosten der Lebenshaltung unverzichtbar und nicht in zumutbarer Weise reduzierbar sind“.
Middelhoff kommt bei mir gleich nach Maschmeyer. Ich postete hier vor fast einem Jahr:
Spiegel Offline: „So hatte Middelhoff für das Geschäftsjahr 2007/08, als der Konzern 746 Millionen Euro Verlust machte, einen Sonderbonus von mehr als zwei Millionen Euro kassiert – für ’seinen strategischen Weitblick und die mutigen Entscheidungen in den Jahren 2005 bis 2008′, wie es in der Begründung des Aufsichtsrats hieß. Eine Rechtfertigung, die Insolvenzverwalter Görg ‚aberwitzig‘ findet. (…) So bezahlte die Arcandor AG netto 150.189,55 Euro für eine von Middelhoff herausgegebene Festschrift zum 70. Geburtstag des ehemaligen Bertelsmann-Chefs Mark Wössner. Dabei handelte es sich nach Angaben des Insolvenzverwalters um ein rein privates Geburtstagsgeschenk ohne Bezug zur Firma Arcandor.“
By the way: Was macht eigentlich Maschmeyer?
Middelhoff ist für mich der Inbegriff der kapitalistischen „Moral“. Man muss nur einmal den Wikipedia-Eintrag über ihn lesen, um zu begreifen, was eine „Charaktermaske des Kapitals“ oder schmierigsten Art ist.
Nichts beschreibt übrigens besser die Verlogenheit und die Heuchelei des regierungsamtlichen „Kampfes gegen Rechts“ als diese Veranstaltung im Juni 2000 (!) mit dem schönen Titel „Konferenz gegen Verbreitung von Hass im Internet“:
…soll ein Großaufgebot an Politikern und Experten aus dem In- und Ausland das „Spannungsverhältnis zwischen Meinungsfreiheit und Menschenwürde“ diskutieren. Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin und Bundespräsident Johannes Rau werden die Konferenz eröffnen. (…) der Vorstandsvorsitzende von Bertelsmann, Thomas Middelhoff, werden u.a. über den „Missbrauch des Internet unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit“ sprechen.
Anlass für die Konferenz sei die bedenkliche Zunahme von „Hass-Seiten“ im World Wide Web. (…) Der deutsche Verfassungsschutzbericht 1999 registrierte ein Anwachsen der von deutschen Rechtsextremisten betriebenen Hompages von 200 auf 330 gegenüber dem Vorjahr.
Konferenzziel ist die gemeinsame Herausgabe einer „Berliner Erklärung“, in der ein „internationaler Mindeststandard an Regelungen, auch strafrechtlicher Art, und ein Verhaltenscodex für die Internetdienste-Anbieter“ gefordert werden soll.
Natürlich war die Konferenz damals ganz und gar sinnfreie heiße Luft und Lichterkettenträgerei. Es geht immer nur darum, eine möglichst große Zahl von Arschgesichtern zusammenzutrommeln, um möglichst viele Berichte in den Medien zu bekommen. Aufmerksamkeitshuren eben. Pack. Um Inhalte geht es nicht und ging es 2000 auch nicht, sondern um Vorschläge für Zensur.
Wer Thomas Middelhoff über Verhaltenskodices reden lässt, der hat doch nicht alle Tassen im Schrank.
Droge Internet

„Die Zahl jugendlicher Raucher ist stark zurückgegangen. ‚Die Zigarette passt nicht mehr zum jungen Lebensstil‘, sagt der Bildungsforscher Klaus Hurrelmann – und warnt vor der Ersatzdroge Internet.“ (Quelle: SpOn)
Dumm, dümmer, Bildungsforscher.
Guckst du hier: „Die Piratenpartei Deutschland steht für eine repressionsfreie Drogenpolitik und will ein Ende der gescheiterten Prohibition. Wir lehnen die heutige, wissenschaftlich nicht haltbare Unterscheidung in legale und illegale Stoffe ab und fordern die objektive Bewertung und Handhabung aller psychoaktiven Substanzen alleine anhand ihres Gefahrenpotentials.“
Deutsche Block- und Jugendschutzwarte, revisited
Ein Leser dieses Blogs schickte mir den obigen Screenshot und:
Dein Blog wird durch die Software von www.jugendschutzprogramm.de gesperrt. Ich habe die Software in einer virtuellen Umgebung installiert und ausprobiert. www.burks.de wird auch gesperrt.
Danach wollte ich www.google.de sperren lassen und es war schon. Glaub ich aber nicht und ist auch nicht.
Freispruch für WikiLeaks-Unterstützer rechtskräftig
Morphiums blog: „Am 16. März 2011 hatte das Amtsgericht Dresden den WikiLeaks-Unterstützer Theodor Reppe von den Vorwürfen freigesprochen, durch den Betrieb eines Tor-Servers und durch die Inhaberschaft der Domäne ‚wikileaks.de‘ die Verbreitung von Kinderpornographie erleichtert zu haben (…) Das Projekt WikiLeaks hatte Anfang 2009 unter anderem das Originaldokument einer Sperrliste der australischen Regierung veröffentlicht, welche teilweise inkriminierte Links enthielt. (…) Nun hat die Staatsanwaltschaft ihre Berufung gegen den Freispruch des Amtsgerichtes – bislang kommentarlos – zurückgenommen. (…) Die Ermittlungsmaßnahmen begannen bereits 2007 mit mehreren Durchsuchungen und Beschlagnahmen bei Reppe mit Vorwürfen wie Verbreitung kinderpornographischer Schriften. Alle Vorwürfe mündeten im Freispruch.“
Glückwunsch und willkommen im Club derjenigen, die zwar unschuldig waren, was die jeweilige Staatsanwaltschaft garantiert voraussah, aber für die das Verfahren an sich als Strafe gemeint war, um sie einzuschüchtern. Fünf jahre Computer weg – und keine Entschädigung – trotz erwiesener Unschuld. So etwas nennt sich „Rechtsstaat“. Lachhaft.
FACEBOOK WILL END ON MARCH 15th 2012!
Mark Zuckerberg announced that Facebook will be shut down in March of 2012. Managing the site has become too stressful.
“Facebook has gotten out of control,” said Zuckerberg in a press conference outside his Palo Alto office, “and the stress of managing this company has ruined my life. I need to put an end to all the madness.”
Zuckerberg went on to explain that starting March 15th of next year, users will no longer be able to access their Facebook accounts. That gives users (and Facebook addicts) a year to adjust to life without Facebook.
允許訪問
Nett, dass deutsche Bibliotheken oder zum Beispiel die deutsche Schule in Jordanien oder die Stadtbibliothek Köln oder Websites in Kanada oder deutsche Banken burks.de zensier(t)en, die Chinesen jedoch nicht.
Konformitätsdruck und Fratzenbuch
„Wer liest, wie über Facebook und Online-Chats der Konformitätsdruck wächst und tödlich sein kann, wird kaum von einer neuen Heimat des Geistes schwärmen.“ (Hal Faber)
Content of Extreme Nature with Violent Themes
Ich habe gerade nur nach etwas gesucht, was das FBI und die deutschen Jugendschutzwarte gemeinsam veranlassen wird, mich auf alle schwarzen Listen und Filter zu setzen. Nicht vergessen: Der Anblick nackter Avatare gefährdet Ihre geistige Gesundheit und hindert Jugendliche daran, sich art- und marktgerecht zu entwickeln!
Wie man die Twitter-Zensur umgeht
Netzwertig com erklärt, wie man die länderspezifische Zensur Twitters umgehen kann: „Twitter wird für seine kontroverse Entscheidung, Tweets in einzelnen Ländern auf Anfrage zu zensieren, kein IP-Geoblocking einsetzen. (…) Stattdessen dient die von Nutzern in ihren Kontoeinstellungen gemachte Länderangabe als Grundlage für eine eventuelle regionale Sperrung. Twitter legt das aktuelle Land zwar ausgehend von der IP-Adresse des Anwenders fest, erlaubt diesem aber, die Einstellung manuell zu verändern.“
Ich habe meinen Twitter-Account schon auf „US-amerikanischer Nutzer“ umgestellt.
Content-Mafia verliert endgültig gegen Heise
Heise: „In dem langwierigen Verfahren gegen den Heise Zeitschriften Verlag ist die Musikindustrie endgültig gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht lehnte die Annahme einer Verfassungsbeschwerde ab, die zum Ziel hatte, ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) auf Fehler hin überprüfen zu lassen (Az.: 1 BvR 1248/11). Der BGH hatte im Oktober 2010 entschieden, dass heise online im Rahmen der Berichterstattung einen Link zur Homepage eines Software-Herstellers setzen darf, der ein Programm zur Umgehung des DVD-Kopierschutzes anbietet.“
Spiegel Online dazu: „Das Gericht argumentierte, dass es sich dabei nicht um eine „technische Unterstützungsleistung“ für die Angebote, sondern um „Belege und ergänzende Angaben“, ähnlich wie bei Fußnoten, handele. Deshalb stünden Links in Online-Medien unter dem Schutz der Meinungsfreiheit. Auch wenn die Links auf „unzweifelhaft rechtswidrige Äußerungen“ verwiesen, sei ein Informationsinteresse gegeben.“
Ja, und als gegen mich vor 12 Jahren ein Ermittlungsverfahren lief [„Tatvorwurf (Delikt mit kriminologischer Bezeichnung): Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Tatort (Anschrift): Links mit strafrechtlich relevantem Inhalt unter „burks.de“], haben die Medien auch das Maul gehalten – ausser Heise.
Und wozu ist dieser Regenzauber jetzt noch nötig? „SPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.“ Bruhahaha.























