Klein Burks und Schwester, fröhlich, revisited
Meine kleine Schwester Judith und ich – das Foto wurde 1960 gemacht. Die Eisenbahn hat sich im Gegensatz zum Urzustand weiterentwickelt: Zwei weitere Geleise sind zu sehen, und der Hügel in der Mitte ist zugunsten eines weiteren Abstellgleises verschwunden.
Überprüfung des vorgetragenen Sachverhalts: Beleidigung, Pornografie, Kinderpornografie, Verstoss gegen das Waffengesetz, Computerbetrug
Vor einigen Tagen bekam ich einen Brief vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Lob und Preis sei ihm!
Die wohlwollenden Stammleserinnen und geneigten Stammleser werden sich noch an mein Posting vom 31 Mai letzten Jahres erinnern und an meine Kaderakte bei der Berliner Polizei. Auf Nachfrage um eine „datenschutzrechtliche Überprüfung des vorgetragenen Sachverhalts“ antwortete die Berliner Polizei, dass die Daten über mich „dem von der Berliner Polizei praktizierten Standard“ entspreche. Bei Bedarf bleibe es einem Antragsteller unbenommen, diese Auskünfte ergänzen zu lassen.
Im Klartext bedeutet das: Bisher bekamen Staatsanwälte, wenn sie nach den Akten eines gewissen „Burkhard Schröder“ bei der Berliner Polizei fragten, einen Auszug, der besagte, dass gegen mich in der Vergangenheit unter anderem wegen „Beleidigung, Pornografie, Kinderpornografie, Verstosses gegen das Waffengesetz, Computerbetrug“ ermittelt wurde. „Bei Bedarf“ hätte sie dann mitgeteilt bekommen, dass alle Verfahren eingestellt wurden und ich nie verurteilt wurde. Ich frage mich nur, welchen Eindruck ein Staatsanwalt bekommt, wenn in den Akten die oben genannten Reizworte zu lesen sind. Vermutlich wird er keinen weiteren „Bedarf“ sehen, sondern gleich eine einstweilige Erschießung anordnen.
Die Polizei hat jetzt dem Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit mitgeteilt, dass die Ziffern eins bis neun gelöscht wurde, da sie „entbehrlich“ seien. Zukünftigen Antragstellern werde auch erläutert, wann es zu den Einträge gekommen ist. Ich sei jetzt nur noch als „Geschädigter“ bei der Berliner Polizei gespeichert.
You made my day, Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit!
Nice Haircut
Meine kleine Schwester Judith versucht mich hier zu kämmen. Das Foto wurde vermutlich 1959 oder 1960 gemacht.
Guten Rutsch
Ich wünsche allen wohlwollenenden Leserinnen und geneigten Lesern einen guten Flug Rutsch und ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2013! Möge die Macht mit Euch Eure Freiheit grenzenlos sein (wie die meines Avatars, der auf dem Vogel sitzt).
In drei Monaten hat dieses Blog zehnjähriges Jubiläum!
Kurzstrecke

Heute bin ich zum Jahresende noch einmal ganz gemütlich meine Kurzstrecke gelaufen, ein knapper Viertelmarathon (oder das Marathon?), um es großspurig zu sagen. Vorher lag Schnee oder es war matschig, da bin ich nicht gelaufen. Ja, ich weiß, ihr könnt meine Füße nicht leiden. Aber ohne sie kann ich weder laufen noch mich auf die Waage stellen. Unter 85 Kilo immer noch. Noch zwei weniger, und sogar meine urältesten Jeans passen mir wieder ganz bequem.
Die Regeln dazu bestimme ich
Marcus Pössel auf scilogs:
Was geht im Kopf von jemandem vor, der „Zensur, Zensur!“ ruft, weil sein bzw. ihr Kommentar nicht freigeschaltet wurde? Wenn wir mal den Fall außen vorlassen, dass der- oder diejenige die Gelegenheit schlicht zu einem persönlichen Anwurf nutzt (da bin ich mittlerweile leider inzwischen einiges gewohnt): Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da im Hintergrund nicht selten eine Verwechslung des Rechts auf freie Meinungsäußerung mit einer Art „universellem Verbreitungsrecht“ der eigenen Meinung vorliegt.
Indem ich die Kommentarfunktion freischalte, biete ich Lesern dieses Blogs ein ganz bestimmtes Forum an. Die Regeln dazu bestimme ich…
Topinambur aka Jerusalem-Artischocke

Gestern habe ich beim Weihnachtsessen meinen Wortschatz erweitert: In der Suppe – der erste Gang (vgl. Foto ganz oben) – war Topinambur, mancherorts auch bekannt als Erdapfel oder Jerusalem-Artischocke.
„Topinambur stammt aus Nord- und Mittelamerika, ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet wird in Mexiko vermutet. Heute ist die Art im zentralen und östlichen Nordamerika sowie in Mittelamerika verbreitet und gilt als Kulturpflanze der Indianer aus vorkolumbianischer Zeit.“
Schmeckt gut. Granatäpfel und Maronen tauchen hier übrigens auch auf.
Ich wünsche allen wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern angenehme Festtage!
Klein Burks mit Gummibaum
Auch irgendwann Ende der fünfziger Jahre…
Schreiben, was das Zeug hält
Ich weiss ja nicht, ob die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser darüber informiert sind, in welche Publikationen ich sonst noch so involviert bin? Den Älteren hier dürfte bekannt sein, dass ich auch das Blog Recherchegruppe, betreibe, das sich aus einer DJV-kritischen Website entwickelt hat, die ich im Oktober 2003 (!) startete.
Dazu schreibe ich als Vorstandmitglied den monatlichen Newsletter der German Privacy Foundation.
Ich verantworte auch das Blog The New Voice of Gor in englischer Sprache. Innerhalb der Gor-Spielwelt in Second Life gebe ich eine wöchentliche Zeitung heraus, die aber in voller Länge nur „inworld“ zu erhalten ist; auf der Website steht eine gekürzte Fassung ohne Bilder. Die „The New Voice of Gor“ (auch nur in englischer Sprache) hat rund 4000 LeserInnen. Am nächsten Montag erscheint immerhin die 86ste Ausgabe.
Ja, ich weiß, ich solte lieber einen Bestseller schreiben. Damit würde ich Geld verdienen. Das ist ein Vorsatz für das neue Jahr.
Klein Burks, der gefühlten Kälte trotzend
Irgendwann Ende der fünfziger Jahre…
Ziel erreicht

Nur zur sozialen Kontrolle: Heute bin ich nur rund 12 Kilometer gelaufen, nach einer einwöchigen Pause (schmerzhafte Wunde). Aber mein wahres Ziel habe ich erreicht: Ich habe jetzt mein Idealgewicht von 84 Kilo (bei 1,84 Größe). Am 24.08. wog ich noch 100. Das waren rund 100 Tage, um gehörig abzuspecken. Jetzt peile ich natürlich den Halbmarathon an.
Thule-Netz, revisited
Padeluun: „Wir haben die Ereignisse um das Thule-Netz damals gut recherchiert und protokolliert. Dies findet sich in dem Buch ‚Neonazis und Computernetze‘ von Burkhard Schröder wieder. Lediglich dass Eckhart Werthebach die Initiative des Verfassungschutz zugegeben hat, erwähnt Burks, wie er sich auch nennt, in seinem Buch nicht, obgleich 100 Juristen bei der Aussage Werthebachs zugegen waren und damit dieser Fakt journalistisch einwandfrei belegt war.“
Das ist doch eine Schweinerei. Aber wass will man von den Verschwörungstheoretikern des CCC auch erwarten zu diesem Fall. Man höre sich nur an, was ich in diesem Intervew zum Thema „Thule-Netz“ sage. Ich ahnte schon damals, wer V-Mann und Spitzel des Verfassungsschutzes war, nicht nur Kai D. alias „Undertaker“.
Aber wenn man darüber schreibt, muss man es auch beweisen können. Für Journalisten ist es nicht so einfach wie für Dampfplauderer à la padeluun.
Ich hätte nicht gedacht, dass padeluun sich da einreiht und mit Dreck wirft. Das Tischtuch ist jetzt auch von mir zerschnitten. Mit Verlaub, padeluun, du bist ein usw.
Burks proudly presents 20,47

Mit den Kilometern ist es wie mit den Kennenlernen von Frauen: Man sollte nichts überstürzen, und wenn man es plant, dann klappt es meistens nicht. Ich wollte heute nur relaxed meine zweieinhalb Stunden ablaufen, aber dann habe ich plötzlich die 20-Kilometer-Marke geknackt.
Vielleicht lag es auch daran, das sich die bildschöne junge Dame, die hier schon lobend und bildlich erwähnt wurde, zum Wochenende angekündigt hat. Das beflügelt einen alten Mann natürlich.
Wer unter euch ohne Hunger ist, der werfe das erste Kasseler
Da meine Personenwaage heute morgen 86 Kilo anzeigte, werden die hungrigen Leserinnen und die gefräßigen Leser mir die gestrige Sünde mit dem Kasseler mit Senf und Rotkohl verzeihen.
Ich habe überlegt, was ich eigentlich anders mache als vor einem Vierteljahr: Kleinere Portionen, weniger Nudeln, nichts mehr essen nach 18 Uhr oder was ich dafür halte, Schokolade und anderes Süßes sind tabu, Bier trinke ich ohnehin kaum. Wenig Fleisch und Fett, aber das war zu meinen Hundert-Kilo-Zeiten auch schon so.
Also muss es das Laufen sein.
Klein Burks und der Jägersmann
Klein Burks (links), vermutlich 1958.
Zwölf Kilogramm in 73 Tagen


Am 24.08.12 beschwerte ich mich darüber, dass meine Waage eine dreistellige Zahl anzeigte, die aber vermutlich meinem übergewichtigen Smartphone geschuldet war. Heute zeigte die Waage vorn eine Acht.
17 Kilometer: Ich war noch nicht völlig platt, aber meine Füße wurden doch sehr schwer. Zwei Drittel meines Plans, von 100 auf mein Idealgewicht 85 Kilo zu kommen, habe ich also geschafft.
Versackt und verkickert und verjoggt
Gestern bin ich bei dem Versuch, die zwei Stunden zu laufen, kläglich gescheitert und musste schon nach 70 Minuten aufgaben. Man sollte eben am Abend vorher nicht erst um drei ins Bett gehen, weil man in der Kneipe des Vertrauens versackt ist. Außerdem habe ich mit einer reizenden jungen Dame eine Weile gekickert (ich war mindestens doppelt so alt wie sie, habe es aber nicht zugegeben), die auch schon mal Sport studiert hatte, also des schnellen Gebrauchs von Armen und Beinen nicht unerfahren war. Ich habe trotzdem gewonnen… (Nein, das da oben war nicht ich, aber es geschah in derselben Kneipe.)
Klein Burks, fröhlich, revisited
Klein Burks, vermutlich 1957 oder 1958. Eine andere Perspektive als diese.
Unnützer Stauraum hinter der Dusche, repainted
Auch fertig. Es bedurfte bekanntlich mehrerer Arbeitsschritte. Im Vergleich zu vorher kann sich das Ergebnis sehen lassen.
Diät

Nachdem ich die 95 Kilo jetzt signifikant unterschritten habe (5 Kilo abgenommen seit 24.08.), peile ich die 90 an. Der Salat muss für zwei Tage reichen, die Schrippe (aka Brötchen) nicht.



























