Die Reihen fest geschlossen gegen Putin

Meedia: “Im Interview mit der Zeit beschwert sich der Deutsche Welle-Chef, Peter Limbourg, dass es publizistisch an der Zeit sei ‘Putins Propaganda endlich Paroli zu bieten’.”

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Fragmentarisch, tendenziös, mangelhaft und einseitig

Telepolis zitiert die Kritik des Programmbeirats:

Der Programmbeirat kam aufgrund seiner Beobachtungen zu dem Schluss, dass die Berichterstattung im Ersten über die Krise in der Ukraine teilweise den Eindruck der Voreingenommenheit erweckt hat und tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen gerichtet war. [...] Jedoch sind in der Recherche – die vor Ort meist nur unzureichend geleistet werden könne – wichtige und wesentliche Aspekte nicht oder nur unzureichend beleuchtet worden, obwohl sie für ein Urteil über die Situation essentiell gewesen wären.

Wenn man sich die Mitglieder dieses Rates ansieht, erwartet man nicht viel. Um so interessanter die Kritik:

Differenzierende Berichte über die Verhandlungen der EU über das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine hätten gefehlt. Die “politischen und strategischen Absichten der NATO” bei der Osterweiterung seien kaum thematisiert worden.

Leider wir der Programmbeirat kaum herausfinden, warum das so ist. Dazu müsste man ja die Begriffe “Kapitalismus”, “tendenzieller Fall der Profitrate” oder “Imperialismus” gebrauchen – und das geht ja in deutschen Medien gar nicht.

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Scripted Reality

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Eine Replik auf Cicero

DJV Blog: “Vielmehr hat der DJV darauf hingewiesen, dass laut Ziffer 6 des Pressekodex Journalisten und Verleger keine Tätigkeiten ausüben, die die Glaubwürdigkeit der Presse in Frage stellen könnten. Das gilt für Lobby-Organisationen genauso wie für Parteimitgliedschaften.”

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Notices received from search engines

Notices received from search engines“: Die Wikimedia Foundation veröffentlicht, welche Links aus ihrem Angebot bei Google nicht mehr gezeigt werden sollen. (Bericht bei Heise)

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Ganz besonders vorsichtig

Heise: “Snowden drängt Anwälte, Journalisten, Ärzte, Buchhalter, Priester, ihr Verhalten zu ändern, um die Daten ihrer Kontakte zu schützen. (…) Vor allem Journalisten müssten ganz besonders vorsichtig sein und nicht einen einzigen Fehler machen. Eine freie Gesellschaft sei in der gegenwärtigen Situation darauf angewiesen.”

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Roboterjournalismus

Heise: “Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) will noch im Juli damit beginnen, Meldungen zu den Geschäftsberichten US-amerikanischer Firmen automatisiert zu erstellen.”

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DJV Berlin mit neuem Vorstand in Richtung Fusion

Die Mitgliederversammlung des DJV Berlin wählte heute einen neuen Vorstand: Bernd Lammel (Vorsitzender), Prof. Dr. Verena Renneberg (stellvertretende Vorsitzende), Thomas Leidel (stellvertretender Vorsitzender), Jens Schrader (Schatzmeister), Renate Thiemann, Dr. Wolf Siegert (Beisitzer), Constanze Bayer (Beisitzerin), Alexander Czekalla (Beisitzer) und Astrid Sonja Fischer.

Mit überwältigender Mehrheit wurden auch der Verschmelzungsvertrag sowie die neue Satzung für einen fusionierten DJV in Berlin verabschiedet.

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Das doppelte DJVchen, revisited

djv

“Es gibt manche Leute, die nicht eher hören können, bis man ihnen die Ohren abschneidet.” (Georg Christoph Lichtenberg)

Wenn unter Journalisten Hauen und Stechen angesagt ist, mische ich gern mit. Die Sache wird nämlich immer doppelt interessant, wenn man hinter die Kulissen blickt: Die Öffentlichkeit interessiert sich nicht für Vereinmeierei, spannend ist also, was nicht berichtet wird, vom wem – und wer wie involviert ist. So war es beim Deutschen Journalistenverband (DJV) schon oft. Deren Vereinsblättchen “Journalist” hat sich nicht mit investigativem Ruhm bekleckert, wenn es um die eigenen Querelen und die unzähligen Prozesse ging, mit dem man sich seit 10 Jahren gegenseitig überzogen hat.

Aktuell berichtet der geschätzte Kollege Daniel Bouhs (kann verschlüsseln!) in der Taz (05.05.2014) und zeitnah im medium magazin (nicht online verfügbar) erfreulich korrekt über die Situation in Berlin. Dort gibt es gleich zwei Landesverbände des DJV, den DJV Berlin (das Original – dort bin ich Mitglied) und den JVBB (eine Abspaltung vom DJV Berlin).

[Mehr auf burks.de]

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Der deutsche Journalist braucht nicht bestochen zu werden

“…der deutsche Journalist braucht nicht bestochen zu werden, er ist so stolz, eingeladen zu sein, ein paar Schmeicheleien … Er ist schon zufrieden, wie eine Macht behandelt zu werden…” (Kurt Tucholsky)

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