Journalisten in der Vertrauens-Krise

Meedia.de: “Das Ansehen von Journalisten war nie das Allerbeste. Doch dass es gleich so schlimm um den Berufsstand bestellt ist…Der Verein der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat Bürger aus 15 Ländern zum Ansehen verschiedener Jobs befragt. Das bittere Resultat: in Deutschland gehört der Beruf des Journalisten zu den Flop-Jobs.”

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Bollwerke gegen die Realität

“Das Neue wird hier verhindert, aus karrieristischen, egoistischen, formalistischen, institutionellen Gründen. Es darf gar nicht existieren, das Neue, weil sonst das Alte seine Legitimität verlieren würde.” (Georg Diez über den DJV institutionalisierte Rückschrittlichkeit und aufstiegsversprechende Netzwerkoptionen in Gestalt von noch einer Gremiensitzung)

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Spiegel 3.0

Cordt Schnibben, Redakteur beim ehemaligen Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”, zieht auf Facebook (!!!) über seinen ehemaligen Chefredakteur Wolfgang Büchner her.

Vgl. auch die FAZ vom 21.08.2014: “225 Redakteure proben den Aufstand” und die Süddeutsche vom 04.12.2014: “Der Machtkampf ist vorbei”.

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Sauber recherchiert

sauber recherchiert

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Bestens vorbereitet

DJV Verbandstag 2014

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Leistungsschutzrecht: Verlage kapitulieren

“Leistungsschutzrecht”: Die Verlage kapitulieren vor Google.

Google wird ab morgen, den 23. Oktober 2014, die Presseerzeugnisse der Presseverleger, die durch die VG Media vertreten werden, auf den Google – Oberflächen nur noch sehr eingeschränkt und ihre Bilderangebote gar nicht mehr darstellen. Um dies zu vermeiden, haben die Presseverleger die VG Media ganz überwiegend angewiesen, ab dem 23. Oktober 2014 gegenüber Google eine widerrufliche “Gratiseinwilligung” in die unentgeltliche Nutzung ihrer Presseerzeugnisse zu erklären.

Der DJV hatte auch etwas verlautbart, was aber jetzt obsolet ist.

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Genug gekuschelt!

Peter Littger in Meedia.de: “Immer wieder gelingen der Financial Times und anderen ausländischen Redaktionen Scoops aus Deutschland, die für ihre deutschen Kollegen schon im Ansatz unmöglich sind. Warum? Weil sie weiterhin an der unsäglichen Autorisierung von Interviews festhalten. Damit nehmen sie sich selbst die Chancen für einen fairen Wettbewerb und schieben herausragenden journalistischen Bezahlinhalten von vorneherein einen Riegel vor.”

Chapeau! Meine Rede.

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Der Kampf gegen die Klatsch-Windmühlen

Bildblog: “Günther Jauch und der Kampf gegen die Klatsch-Windmühlen”. Lesenswert!

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Die Reihen fest geschlossen gegen Putin

Meedia: “Im Interview mit der Zeit beschwert sich der Deutsche Welle-Chef, Peter Limbourg, dass es publizistisch an der Zeit sei ‘Putins Propaganda endlich Paroli zu bieten’.”

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Fragmentarisch, tendenziös, mangelhaft und einseitig

Telepolis zitiert die Kritik des Programmbeirats:

Der Programmbeirat kam aufgrund seiner Beobachtungen zu dem Schluss, dass die Berichterstattung im Ersten über die Krise in der Ukraine teilweise den Eindruck der Voreingenommenheit erweckt hat und tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen gerichtet war. […] Jedoch sind in der Recherche – die vor Ort meist nur unzureichend geleistet werden könne – wichtige und wesentliche Aspekte nicht oder nur unzureichend beleuchtet worden, obwohl sie für ein Urteil über die Situation essentiell gewesen wären.

Wenn man sich die Mitglieder dieses Rates ansieht, erwartet man nicht viel. Um so interessanter die Kritik:

Differenzierende Berichte über die Verhandlungen der EU über das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine hätten gefehlt. Die “politischen und strategischen Absichten der NATO” bei der Osterweiterung seien kaum thematisiert worden.

Leider wir der Programmbeirat kaum herausfinden, warum das so ist. Dazu müsste man ja die Begriffe “Kapitalismus”, “tendenzieller Fall der Profitrate” oder “Imperialismus” gebrauchen – und das geht ja in deutschen Medien gar nicht.

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