Eine Bande von Eseln

“Wie passen Leute wie wir, die offizielle Stellungen fliehen wie die Pest, in eine Partei? Wie soll uns, die wir auf die Popularität spucken, die wir an uns selbst irre werden, wenn wir populär zu werden anfangen, eine ‘Partei’, d. h. eine Bande von Eseln, die auf uns schwört, weil sie uns für ihresgleichen hält?” (Friedrich Engels)

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Zwei Fauxpas sind zwei zuviel

DJV Blog: “Das muss ihm erst mal einer nachmachen: Bei der Verleihung des Siebenpfeiffer-Preises an den Enthüllungsjournalisten Glenn Greenwald am 15. März in Homburg lobte Laudator Sigmar Gabriel den Mut des Preisträgers, der die Snowden-Dokumente veröffentlicht hatte. Wenn einer gegen staatliche Überwachung steht, dann ist es wohl Greenwald. Derselbe Gabriel sprach sich im Interview mit dem Deutschlandfunk für eine Light-Version der Vorratsdatenspeicherung aus.”

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Street Photography

Heise: “Mit einer Geldsammlung will der Fotograf Espen Eichhöfer ein Grundsatzurteil erstreiten, damit die unsichere Rechtslage im Bereich Streetphotography ‘eine Eindeutigkeit bekommt’. Mittlerweile hat die Kampagne ihr Ziel erreicht.”

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Unter Würstchenwendern

Um in der Politik Erfolg zu haben, muss man Präsenz zeigen: auf Schützenfesten, im Ortsverein, bei Parteiabenden und Vereinsjubiläen. (…) Qualifikation ist meistens zweitrangig. (…)
Die interessanteste Erfahrung für mich war, dass es in der Landespolitik in aller Regel nicht um handfeste politische Konflikte heht. vielmehr sortieren sich die Lager nach persönlichen Animositäten. (…)
Es gibt in den Parteien einen Abstoßungsreflex gegen alles, was von außen kommt.

(Professor Dietmar Herz, Politologe, ehemaliger Staatssekretär in Thüringen, im “Spiegel” v. 21.2.2015)

Das ist in Journalistenverbänden nicht anders.

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Ärger mit der Lügenpresse

Neue Zürcher Zeitung: “Was die rituellen Forderungen nach Meinungsfreiheit wert sind, erkennt man nicht zuletzt daran, wie die Medien mit missliebigen Stimmen umgehen. Viele müssen hier noch dazulernen.”

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Medienjournalisten

“An der Qualität ihrer Selbstkritik kann man den Zustand einer Branche gut ablesen. Gucke ich Medienjournalismus kritisch unter journalistischem, handwerklichem Gesichtspunkt an: Der Zustand kann gar nicht schlechter sein. Da gibt es eine Lust an der Selbstzerstörung, da gibt es Artikel nur im Konjunktiv: ‘Es könnte sein'; tausend Beispiele fallen mir ein. Im Journalismus habe ich den Eindruck: Wem gar nichts mehr einfällt, der macht Medienjournalismus.” (Tobias Korenke über die Krise des Medienjournalismus: “Lust an der Selbstzerstörung”)

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So konstruktiv wie in diesem Jahr war der Verbandstag schon lange nicht mehr

Newsroom.de: “Delegiertenversammlungen sind eine zähe Angelegenheit. Meist passiert wenig und wenn mal kontrovers diskutiert wird, dann ohne Ergebnis. Da ist der “Verbandstag” des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) keine Ausnahme. (…) Da kann man nur hoffen, dass der nächste Verbandstag ähnlich konstruktiv wird. Vielleicht wird er sogar so konstruktiv wie schon lange nicht mehr.”

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Journalisten in der Vertrauens-Krise

Meedia.de: “Das Ansehen von Journalisten war nie das Allerbeste. Doch dass es gleich so schlimm um den Berufsstand bestellt ist…Der Verein der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat Bürger aus 15 Ländern zum Ansehen verschiedener Jobs befragt. Das bittere Resultat: in Deutschland gehört der Beruf des Journalisten zu den Flop-Jobs.”

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Bollwerke gegen die Realität

“Das Neue wird hier verhindert, aus karrieristischen, egoistischen, formalistischen, institutionellen Gründen. Es darf gar nicht existieren, das Neue, weil sonst das Alte seine Legitimität verlieren würde.” (Georg Diez über den DJV institutionalisierte Rückschrittlichkeit und aufstiegsversprechende Netzwerkoptionen in Gestalt von noch einer Gremiensitzung)

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Spiegel 3.0

Cordt Schnibben, Redakteur beim ehemaligen Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”, zieht auf Facebook (!!!) über seinen ehemaligen Chefredakteur Wolfgang Büchner her.

Vgl. auch die FAZ vom 21.08.2014: “225 Redakteure proben den Aufstand” und die Süddeutsche vom 04.12.2014: “Der Machtkampf ist vorbei”.

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