Gedankengut der grossen Geister

stil

Neulich habe ich mir auf dem Trödel ein schon etwas älteres Buch gekauft – eine Lehre guten deutschen Stils. Die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser werden anhand des obigen Namensverzeichnisses sicher sofort einordnen können, wann ungefähr das Buch erschienen ist – und wo. Es beginnt so:

„Unsere gemeinsame Heimat nennen wir unser Vaterland, unsere gemeinsame Sprache unsere Muttersprache. sie sind uns das Nächste und Teuerste: Vater und Mutter. wir lieben unser Vaterland in guten und schlechten Tagen, am meinsten aber wohl in Zeiten der Gefahr wie der heutigen, da die Politik (…) die weitere Vertiefung der Spaltung Deutschlands, neuen Krieg und unvorstellbares Elend in drohende Nähe rückt. Wir wollen um die Einheit unseres Volkes ringen, sie schützen und wahren und dabei auch die Pflege der Muttersprache nicht vergessen, damit wir in ihr das Gedankengut der großen Geister unseres Volkes lebendig erhalten, mit ihr bewegend und überzeugend zu unsren Brüdern sprechen können.“

Frisch aus dem Giftschrank

religion

Zur Zeit wird der Koran irgendwo von irgendwem verteilt. Die Verehrer höherer Wesen der christlichen und muslimischen Art belästigen ihr Mitmenschen bekanntlich gern mit ihrem Aberglauben und ihren frommen Lügenmärchen.

Zu diesem Anlass habe ich meinen Giftschrank geöffnet. Dort bewahre ich aus Gründen des Jugenschutzes Bücher auf, die Jugendliche nur ansehen dürfen, wenn Erwachsene sie beaufsichtigen. Der Koran, die Bibel und vergleichbare Machwerke können Kinder in ihrer geistigen Entwicklung beeinträchtigen; man sollte diese Werke nicht frei und offen herumliegen lassen.

Ich habe die Koran-Ausgabe vom VMA-Verlag Wiesbaden, aus dem Arabischen übersetzt von Max Henning, mit Anmerkungen von Prof. Dr. Kurt Rudolph.

Warum sollte ich mir also auf der Strasse ein Buch von einer obskuren islamischen Gruppe andrehen lassen, das vermutlich auch noch schlampig übersetzt worden ist?

Lenin via Facebook – das Grundgesetz der Revolution

Lenin

Heute musste ich schon sehr hoch in eines meiner Bücherregale hinaufsteigen, um einen Leserbrief in der aktuellen konkret 4/2012 zu verifizieren. Hier ist er:

Lenin

Als ich den Staub von mir abgeschüttelt hatte und endlich, immer noch auf Zehenspitzen, den richtigen der braunroten (nein, das ist kein Kotau vor den Totalitarismus-Theoretikern!) Bände gefunden hatte, war ich schwer enttäuscht: Ja, „Der linke Radikalismus, die Kinderkrankheit des Kommunismus“ steht im Inhaltsverzeichnis, aber just der neunte Abschnitt mit dem obigen Zitat fehlt.

Wer wollte mir das vorenthalten? Dietz Verlag Berlin 1959. Revisionistische Saubande, elende. Oder so ähnlich.

Logorrhoeischen Explosion

Zu Grass über Israel lese ich Broder: „Grass hat schon immer zu Größenwahn geneigt, nun aber ist er vollkommen durchgeknallt. (…)

Grass ist der Prototyp des gebildeten Antisemiten, der es mit den Juden gut meint. Von Schuld- und Schamgefühlen verfolgt und zugleich von dem Wunsch getrieben, Geschichte zu verrechnen, tritt er nun an, den ‚Verursacher der erkennbaren Gefahr‘ zu entwaffnen.

Die Deutschen werden den Juden nie verzeihen, was sie ihnen angetan haben.“

In memoriam: Der Vater der deutschen Trivialliteratur

Avatar

Der Philosoph Ernst Bloch über Karl May: der sei „einer der besten deutschen Erzähler, und er wäre vielleicht der beste schlechthin, wäre er eben kein armer, verwirrter Proletarier gewesen“.

Und: „Ich kenne nur Karl May und Hegel; alles, was es sonst gibt, ist aus beiden eine unreinliche Mischung.“

Karl May ist einer der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache und gilt laut UNESCO als einer der am häufigsten übersetzten deutschen Schriftsteller. Die weltweite Auflage seiner Werke wird auf 200 Millionen geschätzt, davon 100 Millionen allein in Deutschland.

Ja, ich habe fast alle Bücher Karl Mays gelesen. Die Ausgaben stehen aber noch bei meinem Eltern – ausser diesen.

Avatar Film Allegedly Causing Depression

„I got depressed when i watch star wars. i wanted a R2D2. so what i did was plug my toaster in and talk to it, and felt better.“ (Quelle)

Safe House

safe house

Noch ein Filmtipp: Safe House ist ein grundsolider Thriller ohne philosophischen Anspruch, den man sich durchaus ansehen kann.

Ich stimme Spiegel Online zu: „In Daniel Espinosas Thriller „Safe House“ nimmt Denzel Washington als CIA-Verräter einen blauäugigen Nachwuchsspion unter seine Fittiche. Ein Film, der seine Ziele tief steckt und dabei ins Schwarze trifft. (…) Für einen netten Samstagabend mit ein bisschen Popcorn gibt es derzeit aber auch wenig Besseres. „Safe House“ legt die Latte tief und springt locker rüber. Da kann man ruhig Bravo sagen.“

Interessant und neu ist eigentlich nur, dass Wikileaks oder die Anspielung darauf jetzt auch in Agentenfilmen Hollywoods vorkommt. Der Held ist gut, merkt erst ziemlich spät, dass die Firma, in der er arbeitet, böse ist, und übergibt sein Wissen an das Internet. Oder so ähnlich.

Megatherion

Megatherion

In der Nähe von Buenos Aires haben Forscher 30.000 Jahre alte Fußabdrücke von Riesenfaultieren gefunden. Das berichtet Spiegel Online, ohne die Quelle zu verlinken:
Die Spuren seien 30.000 Jahre alt, schreiben die Forscher in einer Mitteilung der Stiftung für Naturgeschichte „Félix de Azara“ und der Universität Maimónides in Buenos Aires. Es handle sich um Abdrücke der Art Megatherium.

Warum sie nur Fußspuren, aber keine Knochen gefunden haben, erfahren die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser von burks.de: Das Skelett hat schon jemand weggeräumt.

Morgenstern aber sah weder diesen noch jene; sein Auge hing starr an dem Skelette; seine Brust rang nach Atem; er streckte beide Arme aus; er wollte sprechen, rufen, brachte aber kein Wort hervor, bis er endlich mit Aufbietung aller seiner Kräfte in gellendem Tone und silbenweise schrie: „Ein – Me – ga – the – ri – um! – Ein – Rie – sen – faul – tier!“ (…)

Leider soll der Name der deutschen Stadt nicht genannt werden, in welcher Doktor Morgenstern seinen Studien lebt. Er ist durch sein Megatherium berühmt geworden und unternimmt mit seinem treuen Fritze zuweilen eine Reise in ferne Gegenden, um das Skelett eines Urmenschen zu entdecken. Nächstens wird er zu diesem Zwecke nach Sibirien gehen. Der Inka hat Tharandt besucht und ist Jäger geworden, in welchem Berufe ihn der nun uralte Anciano noch immer rüstig unterstützt. Engelhardt lebt als Rentier am schönen grünen Rhein, wo Anton mit seinem Bruder eine bedeutende Weinhandlung gegründet hat.

Liest du hier und hier nach.

Basso Profondo

Mal was anderes. Warum singen eigentlich nur russische Chöre so?

Das grosse Filmrätsel auf burks.de

movie

Aus welchem Film stammt diese Szene?

Und dann der Regen

lluviaGestern war ich im Kino, zusammen mit meiner Lieblingsfreundin, und hatte mit der Auswahl wieder Glück: „Und dann der Regen“ ist (neben Avatar – Aufbruch nach Pandora) einer der besten Filme, den ich jemals gesehen habe.

Ich war auch deshalb gespannt, weil ich mehrere Male im bolivianischen Cochabamba gewesen bin (1980 und 1984), und dort spielt der Film. Ausserdem werden Personen erwähnt und zitiert, die in meinem Roman „Die Konquistadoren“ vorkommen – Anton de Montesinos zum Beispiel.

Die Filmkritik der Berliner Zeitung trifft es: Man könnte meinen, dies interessiere nur eine Minderheit: Ein spanisches Filmteam will von Kolumbus und den finsteren Begleitumständen der Entdeckung Amerikas erzählen. Ja, es scheint, als wäre „Und dann kam der Regen“ ein Beitrag fürs Minderheitenprogramm, ein ausländischer Film für speziell Gebildete. (…)

Doch da hat die Regisseurin Icíar Bollaín dem Betrachter bloß eine Falle gestellt. Denn dies ist zwar eine Geschichte über den Versuch, politisch korrekt über die Vergangenheit zu berichten, doch sie wird von der Gegenwart eingeholt. Es ist die Geschichte von Leuten, deren gute Absichten einer strengen Prüfung durch die Realität unterworfen werden. Und es ist eine Geschichte über uns selbst, die Zuschauer. Denn auch der Betrachter wird sich fragen, was seine Werte wert sind.

Man kann Vor Wut weinen oder vor Rührung – der Film ist unglaublich mitreissend. Winzige Gesten und Momente füllen jede Sekunde aus und schaffen mehrere Ebenen gleichzeitig. Aus dem Gutachten der Deutschen Film- und Medienbewertung („Prädikat besonders wertvoll“):
Der Film ist in vieler Hinsicht hervorragend konstruiert in seinem Wechsel der Ebenen, die wie selbstverständlich ineinander übergehen, ohne den Eindruck einer sprunghaften Beliebigkeit zu vermitteln. Die Musik ist äußerst zurückhaltend und sparsam eingesetzt und nie überzogen. Der Zuschauer wird auch bei den dramatischsten Momenten des Films nie bewusstlos in einen Sog der emotionalen Identifikation hineingezogen, es kommt durch den Wechsel der Ebenen immer zu einer Distanz wahrenden Haltung des Betrachters zum Ablauf der Ereignisse. Der Film nimmt auf diese Weise den politisch ungeschulten Zuschauer mit, verweist auf die Konflikte in unserer am Kapital orientierten Welt, und zeigt beispielhaft, ohne den didaktischen Zeigefinger zu bemühen, dass sich die Geschichte der Ausbeutung und Erniedrigung immer noch und überall wiederholt.

Witziges Detail am Rande: Der Regisseur des Films im Film lässt die Indianer, auf die Kolumbus trifft, Ketschua (Quechua oder auch Runasimi) sprechen, die Sprache im Inka-Reich der Anden. Das ist natürlich Blödsinn, weil die Ureinwohner der Nordküste Südamerikas Arawak bzw. Taino sprachen. Im Film wird der Regisseur auf diese Ungenauigkeit hingewiesen, aber das interessiert ihn natürlich nicht nicht nach dem Motto – für den Zuschauer sind Indianer halt Indianer, ganz egal, was sie sprechen. Leider macht die Regisseurin auch einen Fehler, und mittlerweille bin ich mir gar nicht sicher, ob sie den nicht bewusst eingebaut hat, um die Zuschauer wieder zu verunsichern: Die Darsteller des Kolumbus-Films im Film sprechen in ihrem „realen“ Leben Ketschua; in Bolivien sprechen aber die meisten Leute Aymara. Wer das verwechselt, müsste auch den Unterschied zwischen Deutsch und Holländisch ignnorieren.

Liebe wohlwollende Leserin und lieber geneigter Leser: „Und dann der Regen“ ist außerdem ein unglaublich guter Revolutionsfilm, obwohl das gar nicht sein Thema ist. Und deshalb empfiehlt ihn Burks ganz besonders. Auf jeden Fall ansehen!

Zwei Dinge, die in der Politik wichtig sind

korrupt Ich lese gerade ein Buch des von mir sehr geschätzen Kollegen Mathew D. Rose: „Korrupt? Wie unsere Politiker und Parteien sich bereichern – und uns verkaufen“.

Der Freitag hat Auszüge veröffentlicht:
Die neu entstandenen Machtstrukturen in Deutschland haben auch den politischen Diskurs und dessen Rezeption erheblich verändert. Es liegt in der Natur dieses politischen Netzwerks, dass die neuen Machtstrukturen, trotz der Bemühungen von einigen wenigen, in der Öffentlichkeit zu oft verschwiegen werden sollen. (…) Die meisten aus den herrschenden und politischen Klassen wollten nicht mit mir reden. Anfragen blieben unbeantwortet oder beschränkten sich auf Jas und Neins. Termine waren öfters nicht möglich selbst innerhalb eines ganzen Jahres nicht. Rechenschaft abzulegen steht nicht auf ihrer Tagesordnung. (….) Immerhin kann die Bundesrepublik Deutschland eine reichhaltige demokratische Tradition vorweisen, und die politische Klasse besteht durchaus auch aus integren Mitgliedern, auch wenn sie leider eine Minderheit darstellen.

Mit gefällt ein Zitat von Marcus Alonzo Hanna: „Es gibt zwei Dinge, die in der Politik wichtig sind: Das erste ist Geld, und an das zweite kann ich mich nicht erinnern.“

Lesebefehl!

Mann des Jahres 2012: Georg Schramm

Der Spiegelfechter: „Mann des Jahres 2012: Georg Schramm (…) Dem Inhalt nach ist Schramm ein messerscharfer Analytiker unserer Zeitläufte. Dabei kommt dem Mann zugute vor seiner Bühnenkarriere zwölf Jahre lang als Psychologe gearbeitet zu haben. Rhetorisch kommt ohnehin kaum einer an ihn heran. An Ernsthaftigkeit ist nur Dieter Hildebrandt ebenbürtig. Diese Ernsthaftigkeit könnte der Grund dafür gewesen sein, bei der “Anstalt” nicht mehr mitzumachen. Dort wird zwar oft mit durchaus klugen Frotzeleien gegen die dröge Politik und eine zahnlose Gesellschaft gewettert, aber im Zweifelsfall geht alle wichtige Kritik – die doch eigentlich haften bleiben sollte – im vergnüglichen Gelächter des Publikums unter. Soviel weiß der Psychologe Schramm sehr gut: Hat man erst einmal herzhaft gelacht über die Politiker, ist der schlimmste Ärger schon vorbei.“

Die Schere im Kopf oder auch: Jugendschutz aka Zensur

Norman

Hierzuland kostümiert sich die Zensur von Büchern als „Jugendschutz“. Es ist ähnlich wie in der DDR: Die Schwere wirkt schon in den Köpfen. Das „Anstößige“, mit dem argumentiert wird, kommt erst gar nicht vor.

Ich war vor ein paar Tagen mit einer ganz bezaubernden Dame in der Abteilung für englische Bücher im Kulturkaufhaus Dussmann:
Dussmann das KulturKaufhaus wird größer und das internationale Leben in Berlin bekommt eine weitere Top-Adresse: English Books, unsere neue Abteilung mit Deutschlands größtem Angebot an englischsprachigen Büchern, eröffnet.

(By the way, Dussmann: Das Deutsche kennt Kommata, die man auch setzen darf, und was zum Teufel, hat „eröffnet“ da zu suchen? Ich verstehe zwar ungefähr, was gemeint ist, aber ein deutscher Satz ist das nicht.)

Die wohlwollenden Stammleserinnen und geneigten Stammleser werden jetzt schon ahnen, was kommt. Ich fragte nach einem der 40 Bücher John Normans – „fantasy/adventure novels about the planet Gor – which have sold an estimated 12 million copies worldwide“. Trash, zugeben, aber die Auflage ist ein Argument, ihn zumindest zu kennen. Man kann es auch anders sehen:

Other critics disagree, and suggest Norman’s novels are carefully constructed satire or barbed social commentary. For example, Enotes.com speculates that the Gor series‘ master/slave theme is so over-the-top that it may be „a savage satire on the whole notion of biological determinism.“ Other critics theorize that the books are a reaction to the excesses of early-1970s feminism, or a Camille Paglia-style attack on political correctness.

Schnittberichte.com schreibt: „Hauptmotive in den Büchern sind Sklaverei, Gewalt, Nacktheit und generell die Unterwerfung der Frau. Obwohl die Bücher in Deutschland nur in zensierter Form auf den Markt kamen, wurde diese später von der Bundesprüfstelle auf den Index gesetzt.“ Der Heyne-Verlag kürzte die deutschen Ausgaben um ca. 45 % des ursprünglichen Textes gekürzt, darunter alle härteren Passagen.

Das nenne ich Zensur. In China würde es nicht anders gemacht. „Pornografie“ als Argument für Zensur zieht bei der abgestumpften dummen Masse und den Medien, die nach dem gesunden Volksempfinden schielen, immer. In scheinliberalen Gesellschaften muss man dann eben „Kinderpornografie“ rufen, damit sich noch jemand aufregt.

Natürlich gab es Norman bei Dussmann nicht, warum, das konnte niemand beantworten. Diejenigen, die für das Bestellen verantworlich sind, haben den Bestseller-Autor eben nicht berücksichtigt. Ein Blick auf die Cover setzt die Schere im Kopf schon in Gang. Es könnte sich ja jemand aufregen. Wo kämen wir denn da hin…

Schafft die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ab!

rammstein

Mit Entscheidung Nr. 5682 vom 05.11.2009, bekannt gemacht im Bundesanzeiger Nr. 170 vom 11.11.2009, wurde die CD “Liebe ist für alle da” samt Booklet der Gruppe Rammstein aufgrund eines Beschlusses des Zwölfergremiums der Beklagten in Teil A der Liste der jugendgefährdenden Medien aufgenommen. Indizierungsrelevant waren laut der noch im Termin verkündeten Entscheidung der Titel Nr. 2 “Ich tu Dir weh” sowie eine Abbildung im Booklet, in der ein sitzender Mann im Begriff ist, eine über seinem Knie liegende nackte Frau zu schlagen. Am 16.11 2009 wurde der Klägerin die begründete Indizierungsentscheidung zugestellt. Darin ist Folgendes ausgeführt:

Das 12er-Gremium sei zu der Auffassung gelangt, dass das Lied “Ich tu Dir weh” sowie die Booklet-Abbildung eines zum Schlag auf eine über seinen Knien liegende nackte Frau ausholenden Mannes eine verrohende Wirkung auf Kinder und Jugendliche ausübe. (…) Zudem werde sadistischen Tendenzen Vorschub geleistet.

Das Verwaltungsgericht Köln hat die Entscheidung der „Bundesprüfstelle“ aufgehoben [„Die Entscheidung Nr. 5682 der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien vom 05.11.2009 (Az.: 605-2334-10/9664) wird aufgehoben“ – via pornoanwalt.de] „Die BPS hat im Rahmen ihrer Erwägungen offensichtlich wesentliche Aspekte für die jugendgefährdende Wirkung nicht einbezogen und damit ihre Begutachtungsaufgabe nicht vollständig erfüllt.“

Es wird Zeit, dass diese unsägliche und vollends lächerliche Zensur-Institution Bundesprüfstelle ersatzlost aufgelöst wird.

Life Indulges In Colour

Fotos von Gmb Akash: „I realize I have no power to deny the colour of these colourful people who are straggling in a colourless, hopeless world, nevertheless they live & smile. So I can not ignore the yellow balloon of a homeless child or even a red bowl of a beggar of the street. This inspiration inspires me to work with colour. & I continued my journey in the path of a colourless world to meet with all these colourful souls….“ (mehr…)

Über Akash vgl. auch „Loneliness makes you sick“ und „Zu viel Schweinefleisch bei den Ossis

Bob Seeley

Fusion von FDP und S-Bahn

Gestern habe ich mich über eine geniale Kolumne Harald Martensteins im Berliner Tagesspiegel schlapp gelacht: „In Berlin stecken FDP-Mitglieder in havarierten Parteilokalen fest, der Generalsekretär der S-Bahn steht im Verdacht, die Außenspiegel mehrerer Züge abgebrochen zu haben. Erstmals wird der Vorschlag geäußert, die Doppelkrise durch eine Fusion von FDP und S-Bahn zu lösen. Für den Parteivorsitz komme nur Hartmut Mehdorn infrage.“

Requiescat in pace Cesária Évora

Berlin 1979, Schlesisches Tor und Umgebung

Schlesisches Tor

Die GEMA lässt jetzt sogar historische und Dokumentarfilme sperren. Am Schlesischen Tor in Berlin-Kreuzberg habe ich fast 15 Jahre gewohnt.

Ceterum censeo: Entrümpelt das Urheberrecht! Schafft die GEMA ab! Wählt usw.

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