Red Cavalry

red cavalry

Seit wann hat die Gema auch die Rechte am Kommunismus bzw. dessen Liedgut, und dann noch auf russisch? WTF?

True Blues Feeling

Dazu das hier ergänzend – zu jener Zeit trugen Männer noch ordentliche Frisuren und spielten gute Musik.

Nachtzug

Klassefrauen

von Erich Kästner

Sind sie nicht pfuiteuflisch anzuschauen?
Plötzlich färben sich die Klassefrauen,
weil es Mode ist, die Nägel rot!
(…)
Wenn es Mode wird, die Brust zu färben
oder – falls man die nicht hat – den Bauch…
wenn es Mode wird, als Kind zu sterben
oder sich die Hände gelb zu gerben
bis sie Handschuh’n ähneln, tun sie’s auch.
(…)
Wenn es gälte, Volapük zu lernen,
und die Nasenlöcher zuzunähn
und die Schädeldecke zu entfernen
und das Bein zu heben an Laternen
morgen könnten wir’s bei ihnen seh’n.
(…)
Wenn’s doch Mode würde, zu verblöden!
Denn in dieser Hinsicht sind sie groß.
Wenn’s doch Mode würde, diesen Kröten
jede Öffnung einzeln zuzulöten,
denn dann wären wir sie endlich los.

Boogie Woogie

Da ich heute morgen verschlafen habe, suchte ich etwas zum Aufwachen…und fand es. Danach habe ich mich erst einmal ans Klavier gesetzt…

Little Red Riding Hood

Was soll man dazu sagen? „This is sick but i love it“.

Was ist Kultur?

haug

Nur wenige Professoren haben mich während meines Studiums wirklich beeinflusst. Einer davon war Wolfgang Fritz Haug; ich war auch Tutor in seinen berühmten „Kapital“-Kursen. Haug prüft mich in einem „Philosophikum“ über das Thema „Walter von der Vogelweide und der Warenfetischismus bei Karl Marx“, die ich mit Auszeichnung bestand, weil die Herren vom Landesprüfungsamt aus dem Staunen nicht mehr herauskamen, was man mit dem Minnesänger alles anfangen kann.

Entgegen den allgemein gegenwärtigen und praktizierten Vorstellungen ist Kultur keine Wohlfühl-Insel für sie seelische Wellness, sondern ein von mehreren Parteien hart umkämpftes Feld, deren Deutungsebenen zunehmend ideologisch überlagert werden, deren künstlerische Tiefenschichten gleichwohl als Teil des Projekts der Humanisierung des Menschen rekonstruierbar sind. Mit Hilfe von Brecht und Gramsci und unter Bezugnahme auf Bourdieu und die Cultural-Studies unternimmt der emeritierte Philosophieprofessor Wolfgang Fritz Haug mit seinem Buch „Die kulturelle Unterscheidung“ den Versuch, das Terrain semantisch zu sondern, mit den Widersprüchen die progressiven Seiten der Kunst freizulegen und auch Produkte der Jugend- und Pop-Kultur als gesellschaftliche Hieroglyphen zu lesen.

Telepolis hat Haug neulich zu seinem neuen Buch „Die kulturelle Unterscheidung“ interviewt, und ich habe es mir gekauft. Schon die ersten Seiten versprechen eine anspruchsvolle und spannende Lektüre. Wer Stuart Hall kennt und mit dem Begriff „Cultural Studies“ etwas anzufangen weiß und wem auch noch die Marxsche Philosophie geläufig ist, der muss auch Haug lesen.

Popul Vuh

Die beste Musik für einen der besten Filme aller Zeiten…

Journalisten der Finsternis

Andrea Czepek rezensiert Lutz Mükke: „Journalisten der Finsternis. Akteure, Strukturen und Potenziale deutscher Afrika-Berichterstattung.“

Die meisten deutschen Afrikakorrespondenten sehen sich nicht als investigative Reporter. Eine kritische Kontrolle der afrikanischen Regierungen oder der deutschen Aktivitäten in Afrika hielten die meisten nicht für ihre zentrale Aufgabe – und das, obwohl sich die Berichterstattung ansonsten sehr stark auf Deutschland bezieht und viele Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit und der Aktivitäten von Hilfsorganisationen durchaus kontrovers diskutiert werden könnten.

Christiane Schulzki-Haddouti kommentiert: „Aber offenbar verhindern enge Beziehungen zu Mitarbeitern der Hilfsorganisationen eine kritische Berichterstattung. Unter anderem bezahlen diese den finanziell knapp ausgestatteten Korrespondenten auch die Reisekosten.“

Die meisten deutschen Journalisten sind eben ohnehin „embedded“.

Lutz Mükke: Journalisten der Finsternis. Akteure, Strukturen und Potenziale deutscher Afrika-Berichterstattung. Köln [Herbert von Halem Verlag] 2009, 557 Seiten, 34,50 Euro.

I’m going to go burn my piano.

La Campanella von Liszt, gespielt von Valentina Lisitsa.

Suahili zum Chillen

Manchmal mache ich mir den Spaß, nach Musik bei Youtube zu suchen, die man gut als Hintergrundgeräusch anhören kann, ohne den Text verstehen zu müssen. Sehr oft werde ich bei afrikanischen Sekten fündig. Es ist auch interessant herauszufinden, um wen oder was es sich eigentlich handelt, wenn man noch nicht einmal die Sprache identifizieren kann.

Oft sind diese kleinen Videos nur von wenigen Tausend Nutzern angesehen worden („Praise the Lord! Hallelujah!“) und rührend dilettantisch gemacht. Auch in diesem fahren Autos im Hintergrund herum, als hätten die Macher keinen Platz gefunden, wo sie das Video ungestört produzieren konnten.

Interessant aus völkerkundlicher Sicht ist in jedem Fall die Ikonografie: Was kann man aus Kleidung und Ambiente der Personen schließen? Welche Zielgruppe wird wie womit angesprochen? Welche Elemente der Popkultur fließen in religiöse Videos ein?

Hier geht es um einen Rev[erend] T T Chivaviro, der es einem leicht macht, weil er sogar bei Facebook zu finden ist.

Erstes Indiz: „Mrs Jullie Chivaviro invites yu all to Rev Chivaviro’s Album launch 2mrrw nite in SA, Germiston Methodist“. Aha. Methodisten – aber das heisst noch nichts, und „Reverend“ kann sich jeder nennen – es bedeutet schlicht (christlicher) Prediger.

Zweites Indiz: Die Germiston Methodist Church ist in Zimbabwe. Die Sprache war schon komplizierter, ich habe den Google Translator mit den Kommentaren unter dem Video gefüttert. Bei „Vanoregerera zvivi chokwadi, pfuurirai mberi nekusimudzira moyo yedu inoneta“ erkennt die Software endlich Suahili, kann aber nichts übersetzen.

Drittes Indiz, bei dem der Sekten-Indikator kräftig ausschlägt: Wie man auch auf allen Videos von Betty Bayo aus Kenia erkennt („Siyabonga“ – eines ihrer Alben heisst so -, wird auch in Zimbabwe und Swaziland verstanden), tragen die Mitglieder protestantischer Sekten alle sehr züchtige Kleidung. Der mitteleuropäische Spießer-Standard ist gesetzt – nur nicht auffallen. Männer tragen traditionelle Tracht oder helle Hemden und Jacket (kurzärmelige Strickwesten! bruhahaha), Frauen knielange Röcke, nie weniger. Außerdem sehen sie nie erotisch aus, was immer das im Einzelfall heißt, auf jeden Fall: No sex please, we are Protestants.

Immerhin kommen Elemente der aktuellen Internet-Musikkultur vor – Gruppentänze etwa, die man aus Trailern kennt, nur dass bei Sekten alle komplett verhüllt sind und oft aussehen, als seien sie ein Ballett aus Guantanamo.

Dieser „Reverend“ kann jedenfalls gut singen und der Rhythmus rockt. Gut, dass man nicht versteht, was er da von sich gibt.

Faschistische Ästhetik: Unter Lichtdomen und Riefenstählern

Die Salonfaschisten von der Jungen Freiheit lassen erfreulich deutlich die braune Sau raus:

Die Olympischen Spiele 1936 in Berlin waren ein sportliches Großereignis, wie es noch keines gegeben hatte. Die Organisation war perfekt, die Ästhetik atemberaubend, der politische und kommerzielle Erfolg durchschlagend.

Dazu aus meinem Buch Nazis sind Pop (Kapitel. „Nazis und Populärkultur – warum schwarze Uniformen sexy und Lichtdome erhaben wirken“):

Popkultur bedeutet also, wenn ihr eine verständliche Synthese gelingt. Mehrere einander als fremd definierte Elemente können jedoch als Einheit bedeutungslos bleiben. Prinzipiell gilt im weltweiten Kapitalismus des 21. Jahrhunderts jedoch: Alles kann oder könnte mit allem kobiniert werden. Die klassische Bachsche Orgel mit traditionellen Instrumenten der indischen Sihks, die Malerei der australischen Aboriginals mit aztekischer Tempelkultur, „volkstümliches“ Jodeln mit der Pfeifkunst kanarischer Hirten.

Beinahe alles. Populärkultur kann nicht geschichtslos sein, denn sie wirkt aktiv an der Historie mit, sie erinnert, übersetzt Altes in neue Codes und mit Hilfe neuer Codes, sie konserviert Bedeutungen wie
ein Bernstein das prähistorische Insekt. Deshalb kann und darf niemand die Lichtdome der nationalsozialischen Parteitage mit Klezmer-Musik kombinieren, Leni Riefenstahls Fotografien afrikanischer „Natur“völker können, würden sie mit Bildern osteuropäischer Juden aus dem letzen Jahrhundert verknüpft, nie ihren historischen Kontext verleugnen, der sich vor allem mit der Biografie Riefenstahls eindeutig einstellt. Kunst ist nie Pop und Kultur ohne die Person des Künstlers. (…)


Den größten und medienwirksamen Erfolg erzielte „Rammstein“ aber durch ein Video zu ihrem Lied „Stripped“ [vgl. oben] : sie ließen Zitate aus Leni Riefenstahls Film über die Olympischen Spiele im Jahr 1936
montieren. Natürlich war das als Provokation gedacht, denn die Lichtdome Albert Speers, damals durch 150 Flakscheinwerfer gebildet, gelten in der kollektiven Erinnerung als nationalsozialistische Ästhetik par excellence. Leni Riefenstahl und ihre Methode, politische Inhalte mit den Stilmitteln säkularer Religionen zu vermitteln und somit bestimmte Formen der Popkultur zu antizipieren, ist vor allem deshalb problematisch, weil sie das leugnet, was den Kern ihrer Arbeit ausmacht: gruppendynamische Gefühle rituell einzuüben. Ein heutiges Skinhead-Konzert ist nichts anderes als die Bonsai-Ausgabe eines Reichsparteitages.

Paranoia Neustart

„Paranoia, hatte ihm seine Therapeutin gesagt, entstand aus einem Übermaß an Informationen.“ (William Gibson: Neustart, Stuttgart 2010).

Lese ich gerade, überzeugt mich aber nicht.

Exakte Zielansprache für gefühlt erlesene Ichs

„Das erlesene ich“ heißt ein Artikel im Tagesspiegel vom Peter-André Alt, der nicht nur als Feuilletonist dilettiert, sondern auch in der FU Berlin präsidiert. Da kann ich natürlich nicht widerstehen, zumal mich schon der Untertitel stutzen lies: „Identitäten“? Aber Herr Professor, „Identität“ kennt so wenig einen Plural wie „Aktivität“, wenn man die deutsche Sprache ernst nimmt – und wer war hier noch mal identisch mit wem oder was?

Helm ab zum deutschen Feuilleton für den Oberstudienrat, nein, lesen wir einfach gemeinsam und gedenken derer, die wussten, dass sogar die deutsche Sprache Melodie und Rhythmus besitzt, wüsste man denn, wie dieselben anzuwenden wären:

Das moderne Ich, dessen Geburtstunde in der Aufklärung schlug, stützt sich auf unterschiedliche Rollen- und Identitätsentwürfe. Es ist so angelegt, dass es sich in Prozessen der Reflexion, der Einbildung, der Selbststilisierung, der Maskerade und Täuschung vervielfältigen kann. Lesen initiiert solche Formen der Anreicherung, indem es dazu beiträgt, das Ich mit seinen unentdeckten Möglichkeiten zu konfrontieren.

Ung, ung, ung, ung, tönet das Echo im Sprachwalde in der Hoffnung auf Erlösung vom Nominalstil. Diese gespreizte Bläh- und Furzdeutsch wollen wir jetzt übersetzen, liebe Kinder.

Der moderne Ich – wieso eigentlich „modern“? Meint der Kerl den Bürger und wie er sich im Kapitalismus formte, angefangen bei Norbert Elias und dem „Prozess der Zivilisation“ bis zu Max Weber, der, weil ein ehrlicher Wissenschaftler, sich noch traute, das böse Wort „Kapitalismus“ auszusprechen: „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus„?

Es gab mal einen Präsidenten der FU Berlin, der schützte seine Studenten persönlich vor der Polizei (ich war damals Augenzeuge). Es versteht sich nicht von selbst für einen Wissenschaftler, die Theorie zu vertreten, es gebe eine soziale Rolle. Damals, als man noch nachdachte und kritisch war, sah man das anders – guckst du hier:

Wo „Theorien der Gesellschaft“ von „soziologischen Theorien“ unterschieden werden, etwa im Marxismus oder in der Systemtheorie, da wird „Rolle“ entweder als gefährlicher Konkurrenzbegriff vehement zurückgewiesen, oder er wird einfach übergangen: Frigga Haug beanstandete als Marxistin, dass sowohl die Geschichte der Gesellschaft und ihre ökonomischen Bedingungen als auch das dialektische Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft mit dem Begriff „Rolle“ in das Individuum verlegt werden; die Theatermetapher „Rolle“ erleichtere zudem die Selbsttäuschung. Rollenforderungen stellen demnach eine äußere Übermacht dar, bei der die Gefahr besteht, dass das Individuum sich in die „innere Emigration“ zurückzieht …. Gesellschaftliche Verhältnisse erscheinen dementsprechend fälschlich als unveränderbar.[24] Eine systemtheoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff der „Rolle“ steht noch aus.

Quod erat demonstrandum (sagt derjenige, der auch Bücher interessant findet, deren Titel moderne Glotzentalkshowseher selbst dann nicht verstünden, wenn man ihnen das Werk um die Ohren haute.) Wer „Rolle“ sagt, outet sich damit als jemand, der den Lesern eine Ideologie subtil unterjubeln will – die des modernen Ichs Kapitalismus, also known als die Gesellschaftsform, die wie alle lieben, die uns alle reich und glücklich macht und die das Ende der Geschichte bedeutet.

Verdammt, wir sind immer noch beim ersten Satz. Unterschiedliche Rollen- und Identitätsentwürfe“ – also Synonyme oder was? Das Ich ist nicht eingelegt, etwa in Sprachaspik, sondern angelegt dergestalt, das es gleich mehrere ist. Wie meinen? Wir sind viele? Noch einmal ganz langsam zu Mitschreiben – und jetzt benutzen wir Verben also known as Tuwörter:

Das Ich denkt, bildet sich etwas ein, stilisiert sich, maskiert sich und täuscht sich, und währenddessen das Ich all dieses tut, wird es viele.

„Lesen initiiert solche Formen der Anreicherung“. Ach wirklich. Lesen reichert an – was aber genau? Das Tun des Denkens, sich Einbildens, sich Stilisierens, sich Maskierens und sich Täuschens? Ich schlage vor:

Alt: Lesen initiiert solche Formen der Anreicherung, indem es dazu beiträgt, das Ich mit seinen unentdeckten Möglichkeiten zu konfrontieren.
Neu: Lesen bildet: Man merkt, wenn man liest, dass man mehr kann als man dachte.

Wer hätte das gedacht. Aber wenn man so schriebe wie Bertold Brecht, dann kriegte man das deutsche Feuilleton eben nicht voll. Da aber der Tagesspiegel das Zentralorgan des berliner Bildungsbürgertums ist, soweit vorhanden, werden die Leser zusätzlich mit dem Privaten, das bekanntlich immer politisch ist, des Feuilletonisten angesprochen; die LeserIinen sollen sich wiedererkennen:

Bitte beschreiben Sie Ihre Identität in einem Satz: Ich plane gern und freue mich dennoch über Zufälle, weil sie das Leben unberechenbar, schön und gefährlich machen.
Ich würde antworten: Cogito, ergo sum.

Drei Bücher, die Sie zuletzt mit Begeisterung gelesen haben
Niklas Luhmann, Universität als Milieu; Franz Werfel, Verdi. Roman der Oper; David Lodge, Author, Author.

Ich würde antworten: Mary Douglas: Ritual, Tabu und Körpersymbolik. Sozialanthropologische Studien in Industriegesellschaft und Stammeskultur. Hertha von Dechend: Die Mühle des Hamlet. Ein Essay über Mythos und das Gerüst der Zeit. Burkhard Schröder: Die Konquistadoren (har har).

Drei kulturelle Höhepunkte in diesem Jahr: Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker mit Mahlers erster Sinfonie, Hector Berlioz’ „Die Trojaner“ in der Deutschen Oper und Darren Aronofskys „Black Swan“.
Habt Ihr euch beim Tagesspiegel eigentlich mal gefragt, ob das jemand arrogant nennen würde? Diese Art kultureller Orgasmen muss man sich auch leisten können. Ich würde schon aus Trotz antworten: Deutschland sucht den Superstar. Eurovision Song Contest‎. Der Kachelmann-Prozess.

Die letzten drei Urlaubsorte: Kalifornien, Sylt, Türkei.
Venezuela. Mallorca, Gor in Second Life – das können Sie nicht mithalten, Herr Professor! Aber das wollen sie auch gar nicht, denn sonst würde sich der Oberstudienrat, der gefühlt nur Erlesenes konsumiert, im Feuilleton des Tagesspiegel gar nicht mehr wohl fühlen. Habe die Ehre!

Choc Quib Town

Aus ausdrücklichen Wunsch der Leserschaft…. kolumbianischer HipHop …der Rhythmus, wo jeder mit muss

The Greatest Blues Ballad of all Time

Bassride

Joh. Seb. Bach

„Johann Sebastian Bach, ein Genie, ein Ausnahmemensch. Ja, und doch nannte er, wenn er ein Werk vollendete, es bescheiden nur eine ‚Fuge‘, nicht etwa eine Fliese oder gar 4×2.80 Auslegeware, nein, nur die Fuge sollte es sein. Ach, könnten auch heute die Menschen noch so bescheiden sein wie einst der große Komponist aus der ehemaligen DDR.“ (Kassowarth von Sondermühlen aka Dietmar Wischmeyer in: „Eine Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten.“ (1997)

Die Dame meines Herzens hat mir das Buch geliehen, und ich lach mich schlapp.

Unterschichtenfernsehen für alle

CDU NRW: „Die medienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Andrea Verpoorten, hat den WDR aufgefordert klarzustellen, dass es insbesondere auf seiner Jugend-Hörfunkwelle ‚Einslive‚ keinen Boykott von Sieger-Titeln aus der RTL-Serie ‚Deutschland sucht den Superstar‘ (DSDS) gebe. (…) Mit dem Programm- und Informationsauftrag eines öffentlich-rechtlichen Senders sei ein ‚Boykott‘ bestimmter Musikformen jedenfalls nicht vereinbar, betonte die Kölner Abgeordnete Andrea Verpoorten“.

Ei ei ei, Verporten, es ist nicht Aufgabe der durch Steuergelder finanzierten Medien, jeden Scheiss zu senden. Dafür gibt es Privatfernsehen. Aber wir haben verstanden: Geistig Minderbemittelte wählen CDU. Für die muss man Lobbyarbeit machen.

Sie webt kein Leichentuch

weaver

Fotografiert 1979 im Hochland von Peru. By the way – für die nachgeborene Jugend: Auf welches literarische Werk, dass man kennen muss, spielt der Titel an?

image_pdfimage_print

← Next entriesOlder entries