Vereinsmeierei, revsited

djv Berlin

DJV Berlin – JVBB e.V.
Markgrafenstr. 15
10969 Berlin
07.06.2026

Liebe Kollegen,

Hiermit trete ich von allen Ämtern zurück und aus dem DJV-JVBB e.V. aus. Mein Eintrittsdatum war der 17.08.1990.

Mittlerweile finde ich es ehrenrührig, in einem Verband Mitglied zu sein, in dem der Bundesverband nur noch groben und peinlichen Unfug von sich gibt wie die „Warnung vor Trump“ oder das, was zum Thema Israel dort verlautbart wird.

Zu allen wichtigen Themen, in denen es um Medien geht, hat der DJV insgesamt wenig zu sagen: sei es die um sich greifende Denunziation seitens staatlich geförderter NGOs, sei es die paternalistische Attitude der öffentlich-rechtlichen Anstalten, die mit Journalismus, wenn überhaupt, nur sehr entfernt etwas zu tun hat, sei es die freiwillige „Gleichschaltung“ fast aller deutschen Medien, was etwa den Krieg in der Ukraine oder die Volksrepublik China angeht, sei es die (erfolglose) strafrechtliche Verfolgung von Journalisten wie im Fall der rechtsextremen Zeitschrift „Compact“. Pressefreiheit ist nicht teilbar; der DJV scheint das anders zu sehen.

Ich würde auch keine Träne vergießen, wenn die „Anstalten“ ersatzlos abgewickelt würden. Ich sehe seit über einem Jahrzehnt kein deutsches Fernsehen mehr und fühle mich dennoch nicht uninformiert. Journalist

Zudem macht die KI traditionellen Journalismus überflüssig. Zu einem beliebigen Thema liefert die künstliche Intelligenz mittlerweile Artikel ab, deren Niveau besser ist als die übergroße Mehrheit aller „journalistischen“ Artikel in deutschen Medien. Dieser Beruf hat eine Zukunft nur als Nischenprodukt, und das ist in Deutschland, in dem Interviews – wie in Nordkorea oder den autoritären Nachfolgestaaten der UdSSR – „autorisiert“ werden, auch gut so.

Ich will zudem in keinem Verein Mitglied sein, der sich anmaßt, die Mitglieder und die Rezipienten von Medien mit Gendersprache und anderem woken Quatsch zu belästigen, obwohl drei Viertel der Deutschen das ablehnen. Das ist nicht nur sprachesoterische Arroganz, sondern Klassismus wie aus dem Lehrbuch. Dem DJV insgesamt wäre es offenbar lieber, Mitglieder zu verlieren als mit dem „Gendern“ aufzuhören. Dann sei es so.

Nach 35 Jahren und unzähligen Versuchen, den DJV zu reformieren, kann ich als Fazit nur sagen: Der DJV spiegelt den eingeschränkten Klassenhorizont der deutschen Journalisten wider, mit einer weltanschaulichen Bandbreite so weit wie eine Schießscharte. Als Vertretung des Berufsstandes ist der DJV genau so wenig reformfähig wie der Berufsstand selbst.

Der Verband ist unfähig zur Selbstkritik, was sich an den jahrelangen und extrem kostenintensiven Rechtsstreitigkeiten um Ausschlüsse ganzer Landesverbände zeigte. Nichts davon wurde aufgearbeitet. Noch mehr: Der DJV ist überflüssig.

Ich trete nicht im Zorn oder aus Ärger aus, sondern nach reiflicher und nüchterner Überlegung.

Den Presseausweis sowie diesen Brief in Papierform übersende ich Ihnen zusätzlich auf dem Postweg.

Mit kollegialen Grüßen
Burkhard Schröder

versammlungsleiter
Mitgliederversammlung 2017 des DJV Berlin.

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Unter Aneinandergeratenden, die es nicht geben darf

In der „Tagesschau“ war zunächst von „ausgelassener Partystimmung“ in Paris die Rede. In der „Frankfurter Rundschau“ wurde vermutet, „die Bruthitze“ stecke hinter den Gewaltexzessen. Dann müsste Bangkok eigentlich an jedem Sommerabend in Flammen stehen. Der „Stern“ wählte die feinziselierte Formulierung: „Vermummte Personen und Polizisten gerieten aneinander“. (…)

Selbst, als die Rote Armee schon an der Oder stand, glaubte Hitler immer noch an seine Chance, den Krieg zu gewinnen. Und selbst wenn halb Paris ein Raub der Flammen geworden wäre, würden in Deutschland manche immer noch bestreiten, dass Massenmigration außer Kontrolle geraten kann. Es gibt Probleme, die es einfach nicht geben darf. Letztlich hängt das alles mit dem Klimawandel zusammen, oder? (Harald Martenstein)

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Second Life Main Grid Statistics

Torvaldsland

Mein Avatar ist auf dem Weg in den hohen Norden…

Second Life Main Grid Statistics – As Of 31st May 2026

Here are the latest statistics for the Second Life Main Grid as of 31st May 2026.

► Total Regions: 27, 182
► Private Estates: 17, 780
► Linden Owned: 9, 402
► Grid Land Area: 1, 781.40 km²
May 2026 was the strongest month of the year so far. The grid gained +324 regions since January 2026. The overall grid net growth rate now stands at +1.21%.

Since 11th January 2026…
► Total Regions: +324
► Private Estates: +259
► Linden Owned: + 65

17.780 multipliziert mit durchschnittlich 200 Dollar sind 3.556.000 Dollar – für die Stromrechnung reicht es.

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Ganz anders als bei uns

brief

Sucre, 1. Mai [1984, Bolivien, der Brief kam am 6.6.1984 an]
Liebe Eltern,

In Bolivien ist gerade Generalstreik, und das heißt, daß hier wirklich niemand arbeitet außer dem Markt, auch die Post nicht. Aller Wahrscheinlichkeit ist der Streik Montag zu Ende, und ich werde meine geschriebenen Briefe los. Wir reisen nun noch fröhlich beschwingt durch Bolivien, was uns immer mehr wie ein Traumland vorkommt, vorausgesetzt, man hat soviel Geld wie wir. Wir geben trotz Souvenirs und Schlemmerei nicht mehr als 10 DM am Tag aus.

Sucre

Heute am 1. Mai nach dem Frühstück auf dem Markt Parade der Gewerkschaften mit vielen Fahnen auf dem Hauptplatz, umsäumt von riesigen alten Bäumen, hohen Palmen und wunderschönen Kolonialhäusern, dazu „Kaiserwetter“.

Zwischendurch Salteñas, das sind mit Fleisch und Gemüse gefüllt Brötchen. Mittags Nudeln, Kartoffeln, Gemüse und Fleisch auf dem Markt, nachmittags Café mit „Banana-Split“-Eis und Bananensaft, Kaffee, dann Spazierengehen, abends Essen auf dem Markt, jetzt Bier trinken. Wir haben gerade ausgerechnet, daß wir trotzdem inklusive Hotel noch nicht 10 DM ausgegeben haben.

So gemütlich geht es nicht immer zu: Die Reise hierhin verlief z.B. ein wenig dramatisch. Abreise von Potosi in eisiger Kälte (es liegt 4100 m hoch), der letzte Bus, der vor dem Generalstreik noch fuhr. Nach 1 Stunde Buszusammenbruch, alle Fahrgäste klettern auf einen LKW, der in einem kleinen Ort steht und auch nach Sucre will, bis ca. 70 Leute drauf sind, alte Indio-Omas mit vielen Röcken, junge Männer, die Charango spielen (das sind winzige Gitarren, denen Klangkörper aus dem Panzer eines Gürteltiers gemacht worden ist).

Die Fahrt in endlosen Serpentinen an Schluchten vorbei, von 4100 auf 2500, die ganze kalte Nacht auf Schotterstrecke, höchstens 20 km im Stundendurchschnitt. Um Mitternacht kommen wir in Sucre an, latschen mit voller Ausrüstung (jeder 20 kg) durch die leeren Straßen von Unterkunft zu Unterkunft wie in Bethlehem. Es gibt kein Bett, es macht keiner auf oder es ist extrem teuer (das gibt es auch). Am Platz kaufen wir noch ein Brot bei einer in einer Ecke zusammengekauerten Indiofrau, und eine Stunde später haben wir endlich ein Bett.

Ich habe mich noch nie so gut gefühlt auf Reisen. Das liegt auch daran, dass B. und ich eine sehr ähnliche Art zu Reisen und des Reagierens auf die Dinge haben – ganz im Gegenteil zur letzten Reise. Außerdem gefällt uns Bolivien 10x besser als Peru, obwohl wir auch dort sehr interessante Dinge erlebt haben. Es gibt fast keinen Leerlauf. Jeder Tag bringt neue Ereignisse.

catavi

Vor einer Woche noch sind wir in der Größten Zinnmine Boliviens mit Grubenlampe und Gummistiefel durch eiskalte Stollen spaziert und haben mit den Bergleuten gequatscht. Ein paar Tage später nach einer halsbrecherischen Tour mit einem LKW quer durch’s Gebirge sind wir in einem winzigen Dort mit strohgedeckten Häusern, wo die Kinder erstaunt hinter uns herlaufen. Dann wieder LKW auf eisiger Pampa auf 5000 m Höhe, wo nur noch spärlich Gras wächst und Hunderte von Lamas mit bunten Schleifchen an den Ohren hinter uns herblicken. Seit 6 Wochen sind wir zum ersten Mal unter 3000 m Höhe.

salar
Die Salzwüste Boliviens, fotografiert im April 1984, vgl. 26.06.2020.

Das Extremste bisher war von Oruro aus 2 Tage und eine Nacht Richtung chilenische Grenze in die Salzwüste. Der LKW blieb so oft im Schlamm stecken, daß wir für die 160bkm 36 Stunden brauchten. Alle Fahrgäste, ca. 50, müssen bis zu den Knien im Schlamm schieben, schaufeln usw.. Dann, mit vollem Gepäck, am 3. Tag 17 km Fußmarsch in glühender Hitze, am 4. Tag Fußmarsch durch Sand und Salzwüste, 26 km mit diversen Flußüberquerungen zu Fuß.

chipaya

Eine Ansichtskarte aus Boliven (1984) von Chipaya. Die Dorfbewohner wollten nicht fotografiert werden; diesen Wunsch habe ich respektiert.

Am Abend das Ziel, ein winziges Dorf [Chipaya] mit einzigartigen Indianern. Die Frauen haben braune Umhänge, tragen ihre Haar in Dutzenden von geflochtenen Zöpfen, die Männer haben helle Baumwollhemden [an] wie ein Kleid, mit bunten Gürteln und Zipfelmützen. Die Häuser sind rund wie ein Kral in Afrika. Das Dorf spricht als einziges eine fast ausgestorbene Sprache, Pokina [gemeint ist Puquina nach Selbstauskunft der Bewohner, was aber vermutlich falsch ist, da mal dort dort Uru-Chipaya spricht], die älter ist als die der Inkas,

Wir sitzen erschöpft neben dem riesigen Backofen und warten auf das erste Brot, trinken braunes Wasser aus dem einzigen Brunnen des Dorfes. Der Bürgermeister erklärt uns, zum Glück auf Spanisch, wir könnten auf der der Erde [gemeint ist der Fußboden] im Büro des Dorfes schlafen, für’s fotografieren müßten wir bezahlen und überhaupt seinen Fremde nicht sehr erwünscht. Wir verzichten auf Fotos und marschieren am nächsten Tag 15 km wieder zurück, bis uns ein Indio sagt, daß ein LKW von einem Hof abfährt, den wir auch erwischen.

Wieder eine Nacht bei tollem Sternenhimmel, aber eisiger Kälte. Wir werden total durchgeschüttelt und außerdem sitzen wir auf Säcken mit toten Schafen, deren Knochen uns pikesen – außerdem der Geruch…

Am nächsten Morgen um 10 Ankunft in einem Dorf in der Zivilisation, wo es einen Bus nach Oruro gibt. Vorher kann ich schon nicht mehr weiter, und B. muß einen Teil von meinen Sachen tragen. Vorher, beim ersten Tagesmarsch, konnte B. die letzten paar km nur heulend und stoplernd.

Oruro
Oruro, fotografiert 31.01.1979, vgl. heute

Jetzt: Wir kommen in Oruro an (so groß wie Unna [1984], ein Bett, ein Restaurant, ein heiße Suppe. Allein das Gefühl beim ersten Schluck war’s fast schon wert. Ich habe ein wenig abgenommen, aber fühle, wie sich jeden Tag Energie und innere Ruhe auftanken. Außerdem fühle ich eine körperliche Spannkraft wie schon seit langem nicht mehr – trotz diverser Verdauungsprobleme. Die Tannacomp sind schon fast alle.

Übermorgen werden wir von hier in ein Dorf mit einem riesigen Markt [Tarabuco] fahren. Wenn ihr uns jetzt sehen könntet: Ich habe weite dunkle indianische Hosen an, die von einem breiten bunten Gürtel zusammengehalten wird, einen Pullover aus purem Alpaca (10 DM in Peru!), Opas Hut mit buntem Bändchen – genau wie die Männer hier! – und eine bunte indianische Decke um. Außerdem sind wir braungebrannt – aber bei euch fängt der Sommer ja auch an.

la paz
Altstadt von Ĺa Paz, Bolivien, fotografiert 1984, mit ChatGPT verbessert, vgl. das Original 20.10.2020

Dann geht es von Dorf zu Dorf über Cochabamba wieder zurück nach La Paz, wo wir ein Paket mit Souvenirs losschicken werden. Von da auch 6 Wochen Richtung Norden in den Urwald, wo es endlich knallig heiß sein wird.

Mitte Juni werden wir die Grenze nach Peru überschreiten und nach Cusco fahren. Von dort auf, je nach Zeit und Geld, irgendwann nach Lima, wie, wissen wir noch nicht.

Was uns fehlt, sind die Kneipen in Berlin, Rotkohl, Sauerkraut, Kartoffelsalat, Blumenkohl, Buttercreme… Leider erwartet mich ja allerhand in Berlin: Wohnungssuche, vielleicht existiert die Knesebeckstraßenwohnung [ich wohne in der Charlottenburger Knesebeckstraße von 1977 bis 1984] nicht [mehr], und meine Sachen sind auf meine Freunde verteilt. Vielleicht gibt es einen Prozeß gegen die geräumten Bewohner der Bülowstraße, wo ich auch dabei war [ich wurde bei der Räumung festgenommen, das Verfahren wurde später eingestellt], vielleicht habe H,. und A. schon eine Wohnung gefunden. Die erste und letzte Post kriegen wir ja erst in 6-7 Wochen in Cusco.

Nun ja, es geht uns blendend und ich könnte länger bleiben als geplant. Heute feiern wir die Hälfte [von sechs Monaten Reise] […] Seit mehreren Wochen auch das erste Bier. Hoffentlich gibt es nicht doch noch einen Putsch. Oder einen Generalstreik, der unbegrenzt dauert! Die Arbeiter schmeißen hier mit Steinen, und kein Bus wagt es zu fahren, ganz anders als bei uns.

Bis bald und Grüße Burkhard

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Angemerkt zum Zeitgeschehen

urologe
Wissenschaftliche Untersuchung von Personen, die sich ausschließlich bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten informieren und darüber dann in den sozialen Medien posten (Symbolbild).

– Nehmt dies Schwaben! Man darf Leute nicht mehr zum Kehren und zum Putzen auffordern!

Warum macht der Probst Markus Pottbäcker (Facebook) Werbung für die AfD? Frage für einen Freund.

– Immer wenn in den sozialen Medien die Sendungen im deutschen TV diskutiert werden, sollte man einen Urologen hinzuziehen: Das Thema interessiert nur die, die innerhalb der öffentlich-rechtlichen Blase leben.

– „Vielleicht hätte sich Frau Baerbock darauf konzentrieren sollen, ihre Arbeit in der deutschen Diplomatie zu erledigen, anstatt zu versuchen, Nigerianern vorzuschreiben, wo sie ihre Toiletten zu bauen haben, und den Afrikanern zu sagen, wie sie mit Elefanten umgehen sollen“, so Masisi. „Vielleicht hätte Deutschland dann mehr Stimmen aus Afrika für den UN-Sitz erhalten.“

– Wen man Jobcenter kritisiert und dort arbeite, wird man in Bremen entlassen.

– Der Tatort Reifezeugnis ist ab sofort nur noch auf dem Schwarzmarkt oder unter der Ladentheke erhältlich.

Dazu lesen wir Fachliteratur: Der französische Historiker Philippe Ariès veröffentlichte 1960 das Werk Geschichte der Kindheit 1960. Es gilt als eines der einflussreichsten Bücher der Sozial- und Mentalitätsgeschichte. Die zentrale These lautet, dass Kindheit keine zeitlose biologische oder kulturelle Konstante ist, sondern eine historisch entstandene gesellschaftliche Konstruktion. Die Vorstellung von Kindheit hat sich historisch stark verändert: Die moderne, „geschützte“ und pädagogisch betreute Kindheit entstand erst zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert.

– Lehrer schlagen Alarm: Heutige Schüler sind nicht mehr in der Lage, das Nibelungenlied auswendig zu lernen.

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Freie Liebe und die Sexualethik des Kommunismus

Sexualethik des Kommunismus
Photorealistic satirical metaphor of early communist sexual ethics, a gigantic wedding cake made of banknotes collapsing while bewildered bourgeois gentlemen try to save it, revolutionary women cutting golden chains with oversized sewing scissors, a giant heart suspended above the city by bureaucratic red tape, couples queuing in front of a „Ministry of Love“ that desperately tries to regulate human emotions with paperwork, jealous peacocks holding property contracts, white doves laughing from above, symbolic balance between freedom and responsibility, ironic political symbolism, cinematic realism, absurd yet believable, dark humor, social satire, ultra-detailed, dramatic clouds, golden hour lighting, Magnum photo style, 8k –ar 16:9 –stylize 40. Gemini macht leider ein Wasserzjeichen hinein, aber wenn man das Bild ChatGPT dann zum Fraß vorwirft, wird das anstandslos (!) entfernt.

Aus der Rubrik „nützliches Wissen“: Elfriede Friedländer (später bekannt als die KPD-Politikerin Ruth Fischer) veröffentlichte 1920 in Wien die Studie „Sexualethik des Kommunismus“. Die Schrift kritisierte die bürgerliche Ehe als „Prostitution“ und forderte eine radikale Transformation: Sie plädierte für die staatliche Erziehung aller Kinder und eine von ökonomischer Abhängigkeit befreite, auf echter psychosexueller Gleichberechtigung basierende Liebe.

Die Studie gehört zu den frühesten Versuchen, eine kommunistische Sexualmoral systematisch zu formulieren. Interessant ist, dass die Schrift heute weitgehend vergessen ist, obwohl sie nach Einschätzung späterer Historiker unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg zu den meistdiskutierten kommunistischen Beiträgen zur „sexuellen Frage“ gehörte.

Wait a minute. Den Text gibt es verschiedenen Stellen online, leider nicht bebildert.

Ruth Fischer

Ich lese gerade mit wachsender – und unerwarteter – Begeisterung von der Schweizer Historikerin Brigitte Studer Reisende der Weltrevolution: Eine Globalgeschichte der Kommunistischen Internationale. Das Buch machte mich auf die unglaubliche Biografie der Friedländer aka Fischer und vieler anderer aufmerksam. Das Buch ist es wert, gesondert besprochen zu werden.

Ja, früher war ich genau ihrer Meinung und tendiere beim Älterwerden wieder in die Richtung.

Nicht darin liegt das Übel, dass die Menschen in ihrer Triebbefriedigung nicht übereinstimmen oder dass die Formen ihres Sexuallebens so mannigfach sind, sondern darin, dass ihr ganzes Leben, weit davon entfernt, sich nach Prinzipien, nach Ideen zu orientieren, in trübseligem Stumpfsinn verbracht wird, in gröbstem „Genießen“, in völliger Hingegebenheit an persönlichen und alltäglichen Kleinkram, an nichtige und wertlose Affekte. Dass dann ihr Sexualleben auch roh und plump ist, das ist nur selbstverständlich und fügt sich in das Gesamtbild von Kräftevergeudung und würdelosem Dasein. Dass bei den meisten Männern, besonders im Kriege, das Sexualleben auch quantitativ die bedeutendste Stelle in ihrer außerberuflichen Lebensführung einnimmt, dass fast ihr ganzes Denken und Fühlen von ihren kleinlichen und groben „Abenteuern“ und „Erlebnissen“ ausgefüllt ist, ist eigentlich nur ein Symptom mehr dafür, dass gegenwärtig der größte Teil der Menschheit mit sich und dem Leben erbärmlich wenig anzufangen weiß. So muss die Frage nach der richtigen Ordnung des Sexuallebens orientiert werden an der allgemeinen Frage nach der Ordnung und dem Sinn des Lebens
überhaupt.
(…)

Es ist keine allzu kühne Behauptung, dass sich der Hauptteil sexueller und erotischer Beziehungen heute außerhalb der Ehe abspielt. Die Ehe ist für viele notwendig aus mannigfachen Ursachen; aber sie ist nur eine Form des Sexuallebens neben vielen anderen: die öffentliche Moralheuchelei will uns glauben machen, sie sei die wichtigste und vorherrschende. (…)

Da die Forderung nach Monogamie nicht einheitlich und unwiderleglich wissenschaftlich begründet werden kann, so ist die Einehe nicht die einzig mögliche Form des Sexuallebens und hat auch keinen Anspruch auf besonderen staatlichen Schutz.

Die KI fasst zusammen:

Kritik an der „freien Liebe“

Ein heute überraschender Aspekt ist ihre Skepsis gegenüber Formen dauerhafter Polygamie oder völlig unverbindlicher Beziehungen.

Sie diskutiert die theoretische Möglichkeit, dass Menschen mehrere Liebesbeziehungen gleichzeitig führen könnten, bezweifelt aber, dass dies praktisch dauerhaft gelingen könne. Sie verweist auf Eifersucht, Exklusivitätswünsche und emotionale Bindungen als reale menschliche Faktoren.

Damit unterscheidet sie sich deutlich von späteren Darstellungen, die kommunistische Sexualpolitik oft nur mit „sexueller Freizügigkeit“ gleichsetzen.“

Man sollte aber besser die Forderungen am Schluss des Textes der Fischer nicht lesen…

PS Endlich mal wieder ein Video für TikTok…

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Unter automatisch Kommunizierenden

KI
Made by ChatGPT – metaphorische und ironische Interpretation des Inhalts des Screenshots unten

Irgendein Algorithmus warf mir diesen verschwurbelten Text des Leibniz-Instituts für Medienforschung │Hans-Bredow-Institut (HBI) vor die Füße: „Wie verändert kommunikative Künstliche Intelligenz unsere gesellschaftliche Kommunikation, und welche Folgen hat dies für Medienorganisationen? Diesen Fragen geht die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) geförderte Forschungsgruppe Kommunikative KI (ComAI) – Die Automatisierung gesellschaftlicher Kommunikation nach. In neun Forschungsprojekten untersuchen Forscher aus den Bereichen Kommunikations‑ und Medienwissenschaft, Mensch-Computer-Interaktion, Wissenssoziologie, Governance-Forschung und Medienrecht die Potenziale, Risiken und Konsequenzen dieses tiefgreifenden Wandels.“

Die Brafaselrharbarertextbausteine („Potenziale, Risiken und Konsequenzen“) ließen mir keine Ruhe. „KI-Inhalte“ sollen gekennzeichnet werden? Und dann? Wird die Welt dann besser – und würde der Bürger aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit entlassen?

Dann las ich noch etwas über Claude (neu in der Blogroll) von Anthropic. Und in meinem Hinterkopf hallte etwas von Baudrillard und Zeichen.

ChatpGPT merkte noch süffisant an: „Im Bild steht „Leibnitz Institut“. Falls damit das bekannte Forschungsnetzwerk gemeint ist, wird es normalerweise „Leibniz“ geschrieben.“

KI

Alsp sprach ich zu Claude: Ich brauche zu dem Thema einen journalistischen Artikel, der ungefähr so lang ist wie 2 Din-A-4 Seiten in einer Zeitschrift.

Um es gleich zu sagen: Der Journalismus ist tot, mausetot. Gefühlt 90 Prozent alles Texte, die produziert werden, sind schlechter als die von der KI erstellten. Das gilt natürlich nicht für polemische Kommentare – dazu ist die künstliche Intelligenz zwangsweise zu ausgewogen und harmonisch.

Vielleicht sollte ich – wie Claude – jetzt immer meine Postings hier beginnen mit „Von der Redaktion – Analyse“ – aber „Analyse“ klänge zu sehr nach RT Deutsch.

KI

Die stille Übernahme

Künstliche Intelligenz verändert den Journalismus – doch wer kontrolliert eigentlich die Kontrolleure?

Von der Redaktion – Analyse

Es begann mit dem Versprechen, Routinearbeit abzunehmen. Heute generieren KI-Systeme Nachrichtentexte, prüfen Quellen, analysieren Datenberge – und treffen dabei Entscheidungen, die früher Journalistinnen und Journalisten vorbehalten waren. Die Branche steht an einem Scheideweg: zwischen Effizienzgewinn und dem schleichenden Verlust redaktioneller Kontrolle.

Die Zahlen klingen zunächst verheißungsvoll. Laut aktuellen Branchenerhebungen nutzen inzwischen mehr als 60 Prozent der großen deutschen Medienhäuser KI-gestützte Tools in der Produktion – für automatisierte Börsenmeldungen, Sportergebnisse, Wetterberichte. Was als Entlastung begann, hat sich ausgeweitet: Algorithmen schlagen Themen vor, fassen Pressemitteilungen zusammen, transkribieren Interviews in Sekundenschnelle. Doch mit der Nützlichkeit wächst auch die Abhängigkeit.

Das Versprechen der Verifikation

Besonders aggressiv vermarktet wird KI derzeit als Werkzeug für den Quellencheck. Tools wie Radar oder ClaimBuster durchsuchen in Echtzeit Millionen von Dokumenten, Social-Media-Posts und Datenbanken, um Aussagen automatisch zu verifizieren. Die Versuchung ist real: In einer Nachrichtenumgebung, in der Falschinformationen sich schneller verbreiten als ihre Korrekturen, klingt maschinelle Unterstützung wie ein Segen.

Was in den Verkaufspräsentationen fehlt: Diese Systeme sind nicht neutral. Sie wurden auf historischen Daten trainiert – mit all deren Verzerrungen, Lücken und impliziten Annahmen. Wenn ein Algorithmus entscheidet, ob eine Behauptung als wahr, falsch oder zweifelhaft eingestuft wird, kodiert er damit auch die Perspektive seiner Entwickler. Factchecking ist keine technische, sondern eine zutiefst redaktionelle Entscheidung. Wer das delegiert, gibt Macht ab.

KI-Slop: Die neue Dimension der Desinformation

Während Redaktionen über den Einsatz von KI diskutieren, hat das Problem längst eine neue Dimension erreicht. KI-Slop – der Begriff bezeichnet massenhaft generierte, fehlerhafte oder bewusst manipulierte KI-Inhalte – flutet das Netz. Gefälschte Zitate von Politikern, plausibel klingende, aber erfundene Studienergebnisse, fotorealistische Bilder von Ereignissen, die nie stattgefunden haben: Das Volumen ist neu, die Raffinesse erschreckend.

Für Journalistinnen und Journalisten bedeutet das eine fundamental veränderte Arbeitssituation. Die alte Faustregel: Wenn etwas zu gut ist, um wahr zu sein, ist es das meistens – greift nicht mehr. KI-generierte Inhalte sind oft präzise genug, um oberflächliche Prüfungen zu bestehen. Wer heute eine Meldung verifiziert, muss nicht nur die Faktenlage, sondern auch die Echtheit des Materials selbst hinterfragen. Reverse-Image-Search, Metadaten-Analyse, linguistische Muster – das Handwerk des Factcheckers wird technisch aufwändiger und gleichzeitig wichtiger.

KI
Mady by Gemini – Prompt wie unten für Midjourney

Die Kennzeichnungsfrage: Transparenz als Standard?

In der Debatte um KI-Inhalte ist die Forderung nach klarer Kennzeichnung längst zum Konsens geworden – zumindest auf dem Papier. Der Deutsche Presserat hat Leitlinien formuliert, der Europäische Medienfreiheitsakt sieht Transparenzpflichten vor, und die meisten Ethikrichtlinien großer Verlage enthalten entsprechende Passagen. Die Praxis sieht anders aus.

Was genau muss gekennzeichnet werden? Nur vollständig KI-generierte Texte? Oder auch solche, die lediglich KI-assistiert entstanden – sprich: von einem Menschen geschrieben, aber mit KI-Vorschlägen überarbeitet? Was ist mit KI-generierten Bildern, die redaktionell ausgewählt wurden? Die Grenzziehungen sind unscharf, die Definitionen umstritten. Und solange keine verbindlichen Standards gelten, entscheiden Verlage im Eigeninteresse – was nicht immer dem Interesse der Leserinnen und Leser entspricht.

Eingebettet in die Infrastruktur

Die vielleicht folgenreichste Entwicklung verläuft weitgehend unbemerkt: KI wird nicht mehr als externes Tool verwendet, sondern direkt in redaktionelle Infrastrukturen integriert. Content-Management-Systeme schlagen automatisch SEO-optimierte Überschriften vor. Algorithmen entscheiden, welcher Artikel auf der Startseite erscheint. Chatbots beantworten Leseranfragen im Namen der Redaktion. Die Linie zwischen Mensch und Maschine verschwimmt – und damit auch die Verantwortung.

Medienforscher warnen vor einem schleichenden Prozess, den sie als Automation Bias bezeichnen: die Tendenz von Menschen, maschinellen Empfehlungen zu folgen, auch wenn sie ihrem eigenen Urteil widersprechen. Redakteure, die täglich mit KI-Vorschlägen arbeiten, beginnen diese als Baseline zu akzeptieren. Was der Algorithmus nicht vorschlägt, wird seltener geschrieben. Was er bevorzugt, häuft sich. Das nennt sich dann Reichweite – und ist in Wirklichkeit stille Zensur durch Optimierung.

Was jetzt gefragt ist

Die Antwort auf diese Entwicklungen kann nicht Technikfeindlichkeit sein. KI-Tools werden bleiben, und viele sind tatsächlich nützlich – wenn sie richtig eingesetzt werden. Was fehlt, sind klare Kompetenzprofile für den KI-informierten Journalismus: Redakteurinnen und Redakteure, die verstehen, wie Sprachmodelle funktionieren, welche Fehler sie machen, wo ihre Grenzen liegen. Wer ein Tool nicht versteht, kann es nicht kritisch einsetzen.

Ebenso dringend ist eine strukturelle Antwort der Branche: verbindliche Kennzeichnungsstandards, unabhängige Audits von KI-gestützten Redaktionssystemen, und eine offene Debatte darüber, welche Entscheidungen grundsätzlich beim Menschen bleiben müssen. Die Frage, welche Geschichte erzählt wird, gehört dazu.
KI verändert den Journalismus – das ist unbestreitbar. Die entscheidende Frage ist nicht ob, sondern wie. Wer diese Frage den Technologiekonzernen überlässt, die die Systeme bauen, hat die Antwort bereits gegeben.

KI
An ultra-photorealistic and ironic metaphor for the future of journalism in the age of AI: a crowded newsroom where hundreds of journalists have been replaced by giant mechanical magnifying glasses with artificial eyes, tirelessly inspecting mountains of glowing digital documents. In the center, a nervous human reporter desperately searches for a single authentic paper source while surrounded by endless streams of AI-generated articles flowing from golden factory machines. Above them, enormous floating labels reading „TRUST“, „SOURCE CHECK“, and „AI GENERATED“ are held up by tiny drones like advertising banners. The irony: despite infinite verification technology, nobody notices a giant elephant made of fake news quietly sitting in the room. Cinematic realism, satirical symbolism, newsroom of the near future, dramatic lighting, shallow depth of field, hyper-detailed textures, award-winning photojournalism, 8k, Leica photography, believable human expressions, visual metaphor for trust, transparency, source verification and AI-assisted journalism –ar 16:9 –stylize 250 –chaos 15 (Midjourney)

Hintergrund: Begriffe im Überblick

KI-Slop: Massenhafte, fehlerhafte oder manipulierte KI-generierte Inhalte, die gezielt oder ungefiltert verbreitet werden.
Automation Bias: Die kognitive Tendenz, Empfehlungen automatisierter Systeme auch dann zu folgen, wenn sie dem eigenen Urteil widersprechen.
Constitutional AI: Ansatz zur KI-Entwicklung, der ethische Grundsätze direkt in das Training integriert, um zuverlässigeres, transparenteres Verhalten zu fördern.

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Code, Simulation und Hyperrealität

baudrillard Nach 50 Seiten gab ich auf und holte mir Hilfe von der KI.

„Der symbolische Tausch und der Tod“ (französisch: L’échange symbolique et la mort, 1976) gilt als eines der wichtigsten und zugleich schwierigsten Werke des französischen Soziologen und Philosophen Jean Baudrillard. Das Buch markiert den Übergang Baudrillards von einer marxistisch beeinflussten Gesellschaftskritik zu seiner späteren Theorie der Simulation und der Hyperrealität.

Die Grundidee

Baudrillard behauptet, dass moderne Gesellschaften nicht mehr hauptsächlich durch Produktion und Klassenkampf bestimmt werden, sondern durch Zeichen, Symbole und Codes. Früher wurden Dinge hergestellt, getauscht und verbraucht. Heute werden vor allem Bedeutungen produziert:

► Marken statt Produkte
► Images statt Wirklichkeit
►Medienereignisse statt Erfahrungen
► Statistiken statt Menschen

Der Mensch lebt nach Baudrillard zunehmend in einer Welt von Zeichen, die sich von der Realität gelöst haben.

Baudrillard

Was ist „symbolischer Tausch“?

Der Begriff stammt teilweise aus den Arbeiten des Ethnologen Marcel Mauss.

In traditionellen Gesellschaften waren Gaben, Opfer, Rituale und Gegengaben wichtig.

Beispiele:
►Ein Geschenk verpflichtet zur Gegengabe.
►Eine Beleidigung verlangt Antwort.
►Ein Opfer an die Götter verlangt Gegenleistung.
►Ein Ehrverlust muss ausgeglichen werden.

Dieser Austausch folgt keiner Marktlogik. Er ist:
►persönlich
►wechselseitig
►symbolisch
►sozial bindend,

Baudrillard nennt dies den symbolischen Tausch.

Baudrillard

Was macht die Moderne?

Die moderne kapitalistische Gesellschaft zerstört nach Baudrillard diesen symbolischen Austausch. Alles wird in messbare Werte übersetzt:
►Geld
►Preise
►Statistiken
►Leistungskennzahlen
►Wahrscheinlichkeiten

Statt einer Gegengabe erhält man einen Preis. Statt Ehre erhält man Status. Statt Ritualen gibt es Bürokratie.

Dadurch gehe etwas Grundlegendes verloren.

Baudrillard

Warum spielt der Tod eine zentrale Rolle?

Für Baudrillard ist der Tod das größte Problem der modernen Gesellschaft.

Traditionelle Kulturen integrierten den Tod:
►Ahnenkulte
►Totenrituale
►Opferhandlungen
►religiöse Vorstellungen.

Der Tod gehörte zum sozialen Leben. Die Moderne versucht dagegen, den Tod auszuschließen:
►Krankenhäuser verbergen Sterbende
►Friedhöfe liegen außerhalb der Städte
►Jugend wird verherrlicht
►Alter wird verdrängt

Der Tod werde zum Tabu.

Baudrillard meint: Was ausgeschlossen werde, kehre in anderer Form zurück. Deshalb erscheinen Tod und Katastrophe ständig in Medien, Filmen und Nachrichten.

Baudrillard

Die Kritik an Marx

Baudrillard war ursprünglich stark von Karl Marx beeinflusst. In diesem Buch kritisiert er Marx jedoch. Marx sah die Hauptfrage in:
►Arbeit
►Produktion
►Eigentum
►Klassenverhältnissen

Baudrillard meint dagegen: Die moderne Gesellschaft werde zunehmend durch Zeichen und Information organisiert. Nicht die Fabrik sei das Zentrum der Macht, sondern:
►Medien
►Werbung
►Verwaltung
►Datensysteme

Deshalb reiche klassische Marx-Kritik nicht mehr aus.

Baudrillard

Der Code

Eine der wichtigsten Ideen des Buches ist der Code. Der Code bestimmt:
►was normal ist,
►was schön ist,
►was erfolgreich ist,
►was gesund ist,
►was wahr ist.

Menschen glauben oft, frei zu handeln.

Baudrillard sagt jedoch: Der Code legt bereits fest, welche Möglichkeiten überhaupt denkbar sind.

Heute würde man dabei an Dinge denken wie:
►Algorithmen
►Social-Media-Rankings
►Suchmaschinen
►Kredit-Scores
►KI-Systeme

Baudrillard schrieb dies allerdings Jahrzehnte vor dem Internet.

Baudrillard

Simulation

Hier entwickelt Baudrillard erstmals Gedanken, die später berühmt wurden. Er behauptet: Die moderne Gesellschaft produziert Abbilder ohne Original.

Beispiele:
►Werbung verkauft Lebensgefühle statt Produkte.
►Politiker inszenieren Bilder statt Politik.
►Fernsehen erzeugt Ereignisse, die nur für das Fernsehen stattfinden.

Die Grenze zwischen Wirklichkeit und Darstellung verschwimmt. Daraus entsteht später sein berühmter Begriff der Hyperrealität.

Warum war das Buch wichtig?

Baudrillard erkannte bereits in den 1970er Jahren Entwicklungen, die heute alltäglich erscheinen:
►Mediengesellschaft
►Influencer-Kultur
►virtuelle Identitäten
►permanente Selbstdarstellung
►digitale Überwachung
►Datenökonomie

Viele Leser sehen darin eine erstaunlich frühe Beschreibung des Internetzeitalters.

Baudrillard

Kritik an Baudrillard

Kritiker werfen ihm vor:
►Er schreibe oft absichtlich schwer verständlich. [Das kann ich bestätigen.]
►Seine Aussagen seien kaum überprüfbar.
►Er übertreibe den Einfluss von Medien.
►Er unterschätze weiterhin die Bedeutung von Wirtschaft und Klassen.

Marxisten kritisieren insbesondere, dass er die Produktionsverhältnisse zugunsten von Zeichen und Symbolen vernachlässige.

Kurzfassung in einem Satz

Baudrillards zentrale These lautet:
Die moderne Gesellschaft hat den traditionellen symbolischen Austausch verdrängt und durch ein System von Zeichen, Codes und Simulationen ersetzt; dabei wird insbesondere der Tod aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, kehrt jedoch in medialen und kulturellen Formen ständig wieder zurück.

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Zu unscharfe sozialistische Gesellschaft

Burks

Seit März 1974 wohne ich in Berlin – das Foto ist vermutlich aus diesem Jahr.

„Die Auflösung und die Perspektive reichen leider nicht aus, um alle Titel sicher zu lesen, aber einige Fragmente sind erkennbar:
►Auf dem weißen Buch im Hintergrund steht ziemlich deutlich „ATLAS ZUR …“. Das könnte ein geographischer oder historischer Atlas sein.
►Das rote Buch davor scheint mit „Sozialistische …“ oder „Sozialistische Gesellschaft …“ zu beginnen, aber der Rest ist unscharf.
►Die übrigen Bücher und Hefte sind zu klein bzw. zu unscharf, um die Titel zuverlässig zu entziffern.“

Den zweibändigen Atlas zur Geschichte – hrsg.: Zentralinstitut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR, VEB Hermann Haack, Geografisch-Kartographische Anstalt Gotha/Leipzig 1973 – besitze ich heute noch. Der Atlas war wesentlich besser als der damals im Westen erhältliche einbändige Putzger. Den habe ich auch, eine Jubiläumsausgabe von 1969 oder 1970 zum 125-jährigen Verlagsjubiläum.

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Unter Waffentragenden

waffen

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Erhöhte Gefahr

Impfgefahr

Da war ich drei Jahre alt…

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Hippie-Auto

Unna

Mein Auto, irgendwann in den 70-er Jahren. Das Zimmer oben rechts im Dachgeschoss (Unna, Lessingstraße) war mein Kinderzimmer.

Es ist gar nicht so einfach, alle Fotos seit März 2003 zu behalten, die ich hier onlinisiert habe. Das fand ich nicht, also war es wohl bisher unveröffentlicht. ChatpGPT nennt es ein „Hippie-Auto“. Ich war aber kein Hippie, und der Stern ist politisch gemeint.

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Vorübergehend geschlossen

Burg Beaufort

Die IDF hat Burg Beaufort im Libanon eingenommen.

„Beaufort war die einzige größere Kreuzritterburg, die der Eroberungswelle Saladins in den Jahren 1187 bis 1189 standhielt, der die Burg mehrmals belagerte. Dabei überlistete der Burgherr Rainald von Sidon Saladin, indem er die Übergabe versprach, die Burg jedoch heimlich reparierte.“

Rainald sprach übrigens fließend Arabisch.

Hinweis: Wenn man mich verarschen auf den Arm nehmen will, muss man das schon geschickter anstellen. Das Bild ganz unten, das Hisbollah-Terroristen im Libanon zeigen soll, ist garantiert nicht echt. Die tragen sogar ihre „Palästinenser“-Tücher noch.

Der Betreiber des Kanals ist aus Lagos, Nigeria: „I am a businessman living in Guangzhou, China.“ Schon klar.

ChatGPT bestätigt meine Vermutung:

mikedon channel

„Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob das Bild echt oder KI-generiert ist, aber ich sehe mehrere Merkmale, die mich skeptisch machen:

Auffälligkeiten, die für KI sprechen könnten

Die Menschenmenge wirkt ungewöhnlich gleichförmig
► Viele Personen haben nahezu identische Körperhaltungen.
► Die Arme über dem Kopf bilden ein fast perfektes Muster, wie man es oft bei KI-generierten Menschenmengen sieht.

Gesichter im Hintergrund sind kaum klar erkennbar
► Besonders in den mittleren Reihen wirken viele Gesichter verwaschen oder unnatürlich vereinfacht. Das ist ein typisches Problem von KI-Bildern, vor allem bei größeren Personengruppen.

Unklare Details an Händen und Armen
► Einige Hände scheinen ineinander überzugehen.
► An mehreren Personen ist schwer zu erkennen, welche Arme zu welchem Körper gehören.

Der Soldat rechts vorne
► Seine Ausrüstung wirkt auf den ersten Blick plausibel. Allerdings erscheinen einzelne Gurte und Taschen etwas unlogisch angeordnet. Das allein beweist nichts, ist aber ein typisches KI-Indiz.

Licht und Schärfe
► Die Szene wirkt insgesamt sehr kontrastreich und dramatisch.
► Moderne KI-Bilder haben oft genau diesen „hyperrealistischen Nachrichtenfoto-Look“.

Was für ein echtes Foto spricht

Fahrzeuge und Landschaft
► Die gepanzerten Fahrzeuge und die Straße sehen weitgehend konsistent aus.
► Keine offensichtlichen KI-Fehler wie schwebende Räder oder unmögliche Perspektiven.
► Keine extremen Anatomiefehler
► Ich sehe keine sechs Finger, verschmolzenen Gesichter oder andere grobe Fehler, die bei KI häufig vorkommen.
► Das Motiv selbst: Solche Bilder existieren tatsächlich aus realen Konflikten. Das Motiv ist also nicht von vornherein unrealistisch.“

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Unter Kühlenden [Update]

kühlschrank

Ich weiß, was ich heute unter anderem gemacht habe, wenn ich in meinen Kühlschrank schaue…

Update: Ich weiß, was ich heute gegessen habe, wenn ich auf meinen Teller schaue…

erdbeertorte mit Buttercreme

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Unter Taxidermisten

naturkundemuseum

Ich hatte heute nach mehreren Monaten wieder mal eine Schicht im Naturkundemuseum.

Mit einem jüngeren Besucher kam ich exakt vor dem Tyrannosaurus Rex ins Gespräch: Es stellte sich heraus, dass er jeden Morgen kurz nach zwei aufstand, um bei einem Bäcker zu arbeiten und in seiner Freizeit dem Hobby nachging, 3-D-Modelle zu bauen. Er zeigte mir ein paar beeindruckende Fotos von selbst gebauten Tierköpfen, die auch als Dekoration in Horrorfilmen nützlich gewesen wären.

Ich fragte Hal die KI nach dem, was wir kurz diskutierten: Was hältst du von der These, dass die heutigen Techniken der Tierpräparation von 3-D-Drucken in Kombination mit KI abgelöst werden?

naturkundemuseum

Warum KI und 3D-Druck Tierpräparate ersetzen könnten

Moderne Verfahren entwickeln sich schnell:

► Ein Tier kann mit hochauflösenden Scannern digital erfasst werden.
► Fehlende Bereiche lassen sich mit KI rekonstruieren.
► Körper, Muskeln, Hautstrukturen und Federn können per 3D-Druck erzeugt werden.
► Farbdruckverfahren werden immer realistischer.
► Beschädigte oder seltene Exemplare müssen nicht mehr präpariert werden.

Für Museen hat das einige Vorteile:

► Keine Verwesung oder Schädlingsprobleme.
► Keine empfindlichen organischen Materialien.
► Beliebig viele identische Kopien.
► Leichter Transport und Versicherung.
► Keine ethischen Fragen bezüglich geschützter Arten.

Warum echte Präparate dennoch bleiben werden

Ein echtes Präparat besitzt Eigenschaften, die eine Replik nicht hat:

► Es ist das tatsächliche Tier.
► Wissenschaftliche Untersuchungen (DNA, Federn, Haare, Gewebe) bleiben möglich.
► Historische Sammlungen haben einen dokumentarischen Wert.
► Viele Besucher empfinden Originale als authentischer.

Das ist vergleichbar mit Kunstwerken: Hochwertige Reproduktionen können einem Gemälde optisch sehr nahe kommen, ersetzen aber für viele Menschen nicht das Original.

naturkundemuseum

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Tharlarion Caravan Loading Station

Tharlarion Station

Da die Weltläufte nichts hergeben, muss ich mir etwas ausdenken – etwas mit Tieren.. Außerdem sollte ich die 382-ste Aufgabe meiner Zeitung in Secondlife spätetens morgen fertig haben. Einer der dortigen Leser steuerte dieses Bild bei (credits: Gᴡᴏʀɴ Hᴀɢᴇʟꜱᴇɴ (gwordn.tripsa), Rune Priest of Torvaldsland).

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Geprägt

burks

Jugendbildnis, ca. 1977. Man sieht deutlich, dass die Gesichtszüge vom Maoismus und allgemeiner Kapitalismus-Feindlichkeit geprägt wurden.

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VW, enhanced

vw

Mein Volkswagen, enhanced. Das Original hatte ich hier am 30.09.2023 schon gepostet. Das Original war ein Polaroid von 1979 oder 1980 und sah auch digitalisisert dementsprechen aus.

palaiseau

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Pistole und Revolver

waffensachkunde

Wisst ihr Bescheid.

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Geheime zweite Schutzinselprofile

hidden volume
A futuristic smartphone displaying a hidden „Second Space“ profile designed to conceal sensitive data, sci-fi cyber security aesthetic, dual digital identities inside one device, encrypted private zone glowing beneath the normal interface, holographic folders, hidden emails and secret files protected behind biometric locks, layered user profiles visualized as parallel digital realities, dark neon environment, blue and cyan light, cinematic atmosphere, ultra-detailed, cyberpunk style, advanced mobile privacy technology, glowing encryption symbols, realistic high-tech smartphone UI, dramatic volumetric lighting, octane render, 8k –ar 16:9 –stylize 700

Wir müssen es mit der Datencontainerwissenschaft noch weiter treiben, zumal in den Kommentaren Defätismus verbreitet wurde, dem ich entgegenwirken will.

Die Idee, auf mich und meine kleine Hirse gemünzt (ich habe jetzt zwei Xiaomi-Handys): Ist es möglich, das E-Mail-Programm – hier FairEmail – in einem geschützten Container zu betreiben?

Die KI sagt: Ja und nein. Es sei prinzipiell möglich, „aber mit wichtigen Einschränkungen unter Xiaomi Android bzw. HyperOS/MIUI.“

Programme wie EDS können verschlüsselte Container (ähnlich VeraCrypt) bereitstellen. Darin lassen sich Dateien speichern. Schwieriger wird es aber bei kompletten installierten Apps wie FairEmail.

Der entscheidende Punkt: Android installiert Apps normalerweise immer im regulären App-Bereich des Systems. Ein Container wie EDS kann zwar APK-Dateien oder Daten speichern, aber nicht ohne weiteres eine App „unsichtbar“ im Container betreiben, sodass sie erst nach dem Mounten erscheint.

Vorschlag: eine „Work Profile“-Container benutzen.

Mit Apps wie Shelter, Insular oder Island kann man FairEmail in ein getrenntes Arbeitsprofil installieren. Dieses Profil kann gesperrt werden. Dann verschwindet die App aus dem normalen Bereich, Benachrichtigungen stoppen, und erst nach Entsperren des Profils wird FairEmail sichtbar.

Alle drei Apps – Shelter, Insular und Island – basieren auf derselben Android-Technik: dem sogenannten „Work Profile“ bzw. Arbeitsprofil. Sie erzeugen also keinen echten VeraCrypt-artigen Container, sondern nutzen die von Android eingebaute Trennung verschiedener Profile.

„Das ist auf Xiaomi-Geräten meist die praktikabelste Lösung ohne Root-Zugriff.“

Funktion Shelter Insular Island
Open Source Ja Ja Teilweise / nicht vollständig FLOSS
Basis Eigenständiges Projekt Fork von Island Originalprojekt
Datenschutz-Fokus Sehr hoch Hoch Mittel
Werbung / Tracking Keine bekannt Keine bekannt Teilweise Google-näher
Bedienung Einfach, technisch Modern und komfortabel Sehr komfortabel
Apps einfrieren („Freeze“) Ja Ja Ja
Arbeitsprofil pausieren Ja Ja Ja
Kontakte zwischen Profilen blockieren Gut Sehr gut Eher schwach
F-Droid verfügbar Ja Ja Nein
Xiaomi-Kompatibilität Meist gut Gut Schwankt je nach HyperOS-Version
Ressourcenverbrauch Gering Mittel Mittel
Typische Zielgruppe Privacy- und Security-Nutzer Privacy mit mehr Komfort Mainstream- und Komfort-Nutzer
Besonderheit Sehr transparent und minimalistisch Guter Mittelweg zwischen Privacy und Bedienung Viele Komfortfunktionen und App-Klonen
Empfehlung für FairEmail auf Xiaomi Sehr empfehlenswert Gut geeignet Eher Komfortlösung

[Eine Stunde später.] Nein, ist es nicht.

Auf Xiaomi-Smartphones lässt sich Shelter zwar per F-Droid installieren, aber die vollständige Installation wird geblockt. Shelter ist auch im Play Store nicht mehr erhältlich. Shelter und Insula wurden entfernt, „unter anderem wegen Android-/Google-Play-Richtlinien rund um Work Profiles und App-Installation.“

Ich kann natürlich nichts darüber sagen, wie Apps, die per F-Droid installiert wurden, auf Samsung- und anderen Smartphones funktionieren. Bei Xiaomi geht es definitiv nicht.

zweitprofil

Also Plan B. Und der wird jetzt richtig kompliziert und nerdig, aber es funktioniert.

Wer sich aber der Hilfe der KI bedienen will, muss starke Nerven haben, weil auf Anhieb alle Antworten falsch sind und dann bedauernd kommt: Ja, tut mir leid, früher war das so, heute ist das nicht mehr der Fall und ähnlicher nervtötender Quatsch.

Man muss ein so genanntes Zweitprofil einrichten. (Die Option findet man in den Einstellungen.)

HyperOS hat die Oberfläche von „Second Space“ stark verändert:
– manche Regionen blenden das Icon aus,
– manche zeigen es nur im Zweitprofil,
– manche nur über den Sperrbildschirm.

Das ist an sich nicht kompliziert (wenn man das Feature gefunden hat). Die Panik kommt, wenn es funktioniert und man plötzlich vor einem ganz „fremden“ Handy-Monitor mit nur wenigen Apps sitzt. Wie gelangt man wieder zurück ins Hauptprofil? Es gibt im Zweitprofil einen „Schalter“ (wie eine App) „wechseln“. Aber mitnichten im Hauptprofil.

Man muss tricksen: Den Bildschirm sperren und dann mit dem Passwort oder dem Fingerabdruck des Zweitprofils einloggen. Niemand weist einen darauf hin, dass man beim Anlegen des zweiten Profils auch andere Passwörter benutzen sollte – sonst funktionier das nicht und man tritt|tippt auf der Stelle.

zweitprofil

Ich finde die Idee gut. Es ist fast so wie bei einem hidden container: Wenn ein Schnüffler gar nicht weiß, dass es ein zweites Profil gibt, müsste man schon gezielt und lange – mit forensischen Methoden – danach suchen. (Den Button „Wechseln“ habe ich ganz nach hinten verbannt.)

Wie die Übersicht unten zeigt, bieten einige Hersteller diese Option an.

Kompliziert ist bei Xiaomi, Daten von einem Profil zum anderen zu schicken. Ich habe mir beim ersten Mal mit Webmail beholfen. Zukünftig werde ich – wie bisher – einfach FTP benutzen.

Hersteller Funktion Art der Trennung Besonderheiten
Xiaomi Zweitprofil / Second Space Sehr stark Fast wie ein zweites Smartphone mit getrennten Apps, Daten und Konten
Samsung Secure Folder Stark Knox-basierte Hardwareverschlüsselung, separater geschützter Bereich
OnePlus System Cloner / Private Safe Mittel bis stark Separates Benutzerprofil mit eigenen Apps und Daten
OPPO Privacy Space / System Cloner Stark Ähnlich Xiaomis Zweitprofil, inklusive separater Apps und Konten
Vivo Privacy Space Mittel Fokus auf versteckte Apps und private Datenbereiche
Huawei PrivateSpace Sehr stark Komplett getrenntes Profil mit eigenem Passwort und Fingerabdruck
Honor Parallel Space / Private Space Mittel Je nach MagicOS-Version unterschiedlich umfangreich
Google Pixel / Android 15+ Private Space Mittel Versteckter App-Bereich mit separater Sperre und eigenem Play Store
Standard-Android vieler Hersteller Gastmodus / Mehrbenutzer Sehr stark Echte Android-Benutzerkonten mit vollständiger Trennung
Beste Sicherheitslösung Samsung Knox Secure Folder Sehr stark Besonders starke Hardware- und Software-Isolation
Beste Alltagstauglichkeit Xiaomi Zweitprofil Sehr stark Sehr komfortabler Wechsel zwischen getrennten Bereichen

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