Hoher Muot
Wahlwerbung der „Grünen“, 13. Jahrhundert.
Aktivistischx
Oh…aaaaahhh! Woke Wissenschaftler dürfen in den USA jetzt nicht mehr latinx sagen (via Fefe). Das Ende ist nahe!
ChatGPT: Latinx ist ein geschlechtsneutraler [so etwas gibt es nicht!] Begriff, der als Alternative zu Latino oder Latina verwendet wird. Er wurde vor allem in den USA populär, um Menschen lateinamerikanischer Herkunft anzusprechen, ohne das traditionelle binäre Geschlechtersystem (männlich/weiblich) zu verwenden.
Ursprung und Bedeutung: „Latino“ (männlich) und „Latina“ (weiblich) sind die herkömmlichen Begriffe im Spanischen. Das „x“ in Latinx ersetzt die geschlechtsspezifische Endung und soll inklusiver für nicht-binäre oder genderqueere Menschen sein. Der Begriff wurde vor allem im englischsprachigen akademischen und aktivistischen Umfeld verbreitet.
Kritik und Akzeptanz:
Befürworter schätzen Latinx als einen inklusiven Begriff für alle Geschlechter.
Kritiker (darunter viele spanischsprachige Personen) sehen ihn als künstliche Konstruktion, die sich nicht gut in die spanische Sprache einfügt, da das „x“ grammatikalisch schwierig auszusprechen ist.
Alternativen wie Latine oder Latino/a sind ebenfalls im Umlauf.
Der Begriff wird in den USA häufiger genutzt als in lateinamerikanischen Ländern, wo traditionelle Formen wie Latino/a oder das neutrale Latine bevorzugt werden.
Unter Altersberichtenden
Die umstrittene Frau Ataman wieder: „Die Altersberichtskommission der Regierung, unter der Leitung der Antidiskriminierungsbeauftragten Ferda Ataman, veröffentlichte einen neuen Altersbericht. Dieser sieht unter anderem vor, dass Formulierungen wie „süße Omi“ oder „für dein Alter siehst du gut aus“ künftig als altersdiskriminierend gelten. Die „süße Omi“ wird in dem Bericht als „verniedlichendes Sprechen“ eingestuft und gelte laut Ataman als „gut gemeinte Altersdiskriminierung“. Auch vermeintliche Komplimente über das gute Aussehen von Senioren erklärt Ataman als problematisch. Obwohl im rechtlichen Sinne keine Diskriminierung stattfinde, können die Formulierungen als despektierlich empfunden werden. Ataman erhofft sich eine gesellschaftliche Sensibilisierung für das Thema, erklärt sie gegenüber „Bild“. Der Altersbericht weist zudem darauf hin, dass ältere Menschen häufig als „gutmütig, freundlich, aber inkompetent“ angesehen und
dementsprechend behandelt werden.“
Sieht mich hier jemand als gutmütig, freundlich, aber inkompetent an? Dem hau ich eins in die Fresse! Außerdem sehe ich für mein Alter gut aus!
Die spinnen, die Antidiskrimierungsbeauftragten…
Klatsch im Schein einer Öllampe
Saß gestern in später Nacht in einem Cafe und plauderte angeregt mit einer (italienischen) Dame. Der Mann mit den weißen Haaren ist ein Killer (Assassinen – die absolute Elite im virtuellen Hauen und Stechen), aber der tut mir nichts, weil ich ihn unter Vertrag habe als Bodyguard. #secondlife #roleplay #Gor #fantasy #roleplayer #oasisoflamekaiila
Mal eine Frage: Macht das eigentlich kein Mensch außer mir?
Cuauhtemoc, revisited

Cuauhtemoc, Bundesstaat Chihuahua, Mexiko, vgl. 25.05.2013.
Cuauhtemoc, Mexico, 25.9.81
Liebe Eltern!
Da wir in den nächsten zwei Wochen keinen Brief loswerden können, schon mal eine erste Nachricht. Nach 4 Tagen New York und anschließendem sehr mühevollen Tramp-Versuchen haben wir bei Sonnenuntergang mitten auf einem Autobahnkreuz beschlossen, mit dem Bus direkt bis zur mexikanischen Grenze zu fahren. Das dauerte zwar 58 (!) Stunden, aber jetzt sind wir endlich in Mexico bei den Mennoniten und essen fleißig Bratkartoffeln.

Hof von Mennoniten in Cuauhtémoc, im Hintergrund eine ihrer typischen Kutschen. Die orthodoxen Mennoniten benutzen keine Autos. Vgl. 25.08.2020.
Wir haben in den USA schon über 1000,- [DM] ausgegeben und werden vorläufig da nicht wieder hinfahren. Montag fahren wir mit einem Zug ins Gebirge, wo wir zwei Wochen Reit“urlaub“ machen werden. [Daraus wurde nichts.] Danach werden wir ausführlich schreiben, auch noch mal über die bisherigen Erlebnisse. (…)
Adresse: „B. Schröder c/o Redekop, Av. A. Belgar 450, Cuauhtemoc“. Vermutlich war es die Avenida Agustín Melgar – da ist heute nichts mehr von dem Haus (unten) zu sehen, in dem wir damals gastierten.
Apropos Redekop: Dazu habe ich ein interessantes Video gefunden: „Evangelische Abendversammlungen mit Ältester Peter Redekop in der Mennoniten Gemeinde zu Rosenthal in Cuauhtemoc, Chihuahua, Mexico“. Man hört auch das etwas merkwürdige Deutsch, das die dort sprechen. Und erst der Chor! Ob das einer der Knaben ist, die ich damals in Belize fotografiert habe? Die Familie ist später nach Cuauhtemoc zurückgekehrt. Von den Videos gibt es noch mehr, bist jetzt eine einstellige Zahl von Aufrufen. Die werden sich wundern, woher jetzt die Zugriffe kommen….

Frau Redekop vor ihrem Haus – ich habe das Foto (ehem. Dia) in dem ramponierten Zustand belassen, weil es außer mir eh niemanden interessieren wird.
Über die Vorgeschichte – warum die Mennoniten aus Russland nach Mexiko auswanderten – berichtet das Magazin Mennonite Historian – auchj dort wird der Familienname Redekop genannt.
„The David Redekop family left the Irapuato area in 1927 and settled in Cuauhtemoc (then
called San Antonio de las Arenales). Here he started peddling goods among the Old Colony Mennonites. In 1928 he started a retail store in town, and soon expanded his enterprise with a creamery, cheese factory and elevator. When other Russian Mennonites made this town their abode and came looking for a job, he would hire them. His son, William, wanted his children to have a better education, so in 1945 they emigrated to Canada. David passed away in 1953, and son Aron took over the business.“
Der Mann, der mir 1979 anbot, bei ihnen zu wohnen und den ich 1982 noch einmal besucht habe, hieß auch Aaron. Vom Alter her würde das hinkommen.
44 und Zitate, die die Welt braucht oder auch nicht
Sehr geehrter Herr Kurbjuweit,
am 27 Januar 2025 versammelte sich die zivilisierte Welt, um der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und der Opfer des Holocaust zu gedenken. Dennoch entschied sich Der Spiegel an diesem Gedenktag dazu, die Schlagzeile „Der Holocaust ist Israels Anleitung zur Unmenschlichkeit“ zu veröffentlichen. (…)
Aus dem altbekannten Chor aus von Selbsthass zerfressenen Israelis und antisemitischen Juden, wie Meron Mendel, Deborah Feldman und Omri Boehm, war es dieses Mal Omer Bertiv, der seinen großen Soloauftritt hatte. Er hat die Erinnerung an den Holocaust missbraucht, um eine verdreht, hasserfüllte Botschaft zu verbreiten. Wenn Der Spiegel doch nur den Mut hätte, diese Behauptungen selbst zu schreiben, statt sich hinter Interviewpartnern zu verstecken. (…)
Schämen Sie sich!
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„Die Ablehnung des Zustrombegrenzungsgesetzes ist ein Rückschlag für die Sicherheit in unserem Land. Es hätte der Bundespolizei ermöglicht, ihre Aufgaben im Bereich der Aufenthaltsbeendigung effizienter wahrzunehmen und den illegalen Zustrom von Drittstaatsangehörigen nach Deutschland zu begrenzen. Insbesondere das Abstimmungsverhalten der SPD in Bezug auf die Zuständigkeitserweiterung der Bundespolizei verwundert doch sehr, da die SPD in der 19. Wahlperiode einem gleichlautenden Gesetz bereits zugestimmt hatte.“ (Deutsche Polizeigewerkschaft)
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„Nach den aktuellen Zahlen wären Regierungsmehrheiten bereits mit 44 Prozent möglich. Laut Insa-Chef Hermann Binkert hat eine große Koalition aus CDU/CSU und SPD mit zusammen 47 Prozent eine klare Mehrheit, während Schwarz-Grün mit 42 Prozent rechnerisch nicht reichen würde.“ (Bürgerliche Presse aka Welt)
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„Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine sind mehr als eine Million Kriegsflüchtlinge zu uns gekommen. Das ist eine völlig überschaubare Zahl.“ (Jan van Aken, von der so genannten „Linken“)
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„Natürlich machen sie nicht den Mund auf, wenn 3000 Islamisten den Deutschen den Tod und sich selbst ein Kalifat wünschen: Gotteskrieger verstehen sich auf eine Art zu artikulieren, der klassische linke Lauchs nichts entgegenzusetzen haben. Daher nimmt Rot-Grün auch Randale in Universitäten hin. Islamisten sind stark und offen gewaltbereit, die plätten so einen Soziologen wie ein Gänseblümchen…“ (Don Alphonso, Couponschneider)
Dem Volke dienen

Die Qualitätsboulevardmedien bringen es auf die Punkt, wie wir kommunistischen Studenten vor einem halben Jahrhundert (har har). Aber ist das im Kapitalismus nicht immer so, dass der Wille des Volkes zuungunsten des Willens der herrschenden Klasse zurückstehen muss?
Die hervorstehendsten Merkmale des Kleinbürgertums
„Die Tatsache, daß die S.P.D. in ihrer gesamten Politik eine kleinbürgerliche Partei geworden ist. bring tes eben mit sich, daß sich in ihr auch die hervorstehendsten Merkmale des Kleinbürgertums bemerkbar machen, und dazu gehört notwenigerweise der Antisemitismus.“ (Die Rote Fahne 172, 18. April 1921, zit. n. Olaf Kistenmacher: Arbeit und »jüdisches Kapital«. Antisemitische Aussagen in der KPD-Tageszeitung Die Rote Fahne während der Weimarer Republik, 1916)
Gröanzdaunf

„Betreiber der Website und Verantwortlicher ist: Nanz medico GmbH & Co. KG vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin: Nanz medico Verwaltungsgesellschaft mbH, diese wiederum vertreten durch die Geschäftsführer: Markus Frenzer (aber Gendern können sie!), Carsten Behrenz, Harald Korb“ (auf Schalke?!)
Nur mal kurz zwischendurch: Datenreichtum bei den ZAR-Reha-Kliniken in ganz Deutschland. „Abrufbar waren unter anderem hochsensible Patientendaten“ (via Heise und Fefe).
„Die betroffenen Reha-Zentren stehen unter dem Dach der Nanz medico, nach eigenen Angaben der größte Anbieter ambulanter Reha-Leistungen in Deutschland. Insgesamt gehören dazu 39 Reha-Kliniken.“
„Einem Nutzer der App fiel auf, dass sie unverschlüsselt mit dem Internet kommuniziert und seine Terminpläne im Klartext vom Server abgerufen hat. Dabei zählt der Einsatz einer Transportverschlüsselung (TLS) bei Apps seit vielen Jahren zum Standard und zu den rudimentären Sicherheitsmaßnahmen.“ Au weia. Noch nicht mal TLS?
„Hackerkenntnisse waren zur Einsicht der Daten nicht nötig, es reichte aus, an irgendeinem Punkt der Übertragung einen Blick auf die Verbindungen zu werfen, zum Beispiel mit der Analyse-App PCAPdroid [gleich installiert!] direkt auf dem Smartphone. Auch Sicherheitsmaßnahmen mussten dafür nicht überwunden werden. Jeder Dritte hätte die ungeschützten Klartext-Verbindungen leicht einsehen können…“
Ich weiß nicht, wer denen die App programmiert hat, aber stehen Details zur Sicherheit nicht im Pflichtenheft des Auftrags? „Bitte Daten nicht im Klartext im Internet übertragen?“ So etwas weiß sogar ich.
„Einblicke in die Diagnosen waren möglich. Der Umfang des Datenlecks ist erheblich: Allein einer der Standorte hat augenscheinlich Daten von über 80.000 Patienten ausgeliefert. Die Daten reichen über viele Jahre zurück.“
Sozusagen der GRÖßtmögliche ANZunehmende DAtenUNFall.
Wir vermuten alle ganz richtig: „Die Klinik gab den wichtigen Hinweis offenbar an ihr Mutterunternehmen Nanz medico GmbH & Co. KG weiter, die daraufhin zumindest den Datenzugriff schnell unterbinden konnte. Seitdem werden die Daten transportverschlüsselt ausgeliefert und externe Zugriffe auf die sensiblen Informationen werden mit einer Fehlermeldung unterbunden.“ Ist der „Internet-Dienstleister“ auch derjenige, der solche Schrott-Apps programmiert und ausliefert? Und prüft der Verursacher des Schadens jetzt sich selbst?
Bei Heise kommentiert jemand: „Es kann doch nicht angehen, das vollkommen ahnungslose Totalversager folgenlos auf die Daten Zig-tausender Menschen losgelassen werden und die in alle Welt verteilen. Die haben ja wirklich jeden Anfängerfehler gemacht, der sich ihnen angeboten hat. Das sieht ja schon fast wie Absicht aus. Diese Standard-Beruhigungsfloskel „Hinweise auf Datenabflüsse oder Manipulationen lägen nicht vor“ ist immerhin glaubwürdig. Wie sollten diese hochbezahlten Anfänger das denn wohl auch mitbekommen? Die kennen ja nicht mal die grundlegendsten Regeln beim Umfang mit IT.“
Und: „Wenn die Geschäftsführung nachweisen kann, dass sie sich um Datenschutz aktiv gekümmert hat, muss man die Stelle/Person finden, die der Geschäftsführung falsche Informationen gegeben hat. Ansonsten muss die Geschäftsführung unmittelbar zur Verantwortung gezogen werden … und zwar schnell.“
Das wird schwierig werden. Alles verschachtelt. Da stelle mer uns wieder janz dumm. Was haben wir auf den ersten Blick?
– Nanz medico GmbH & Co. KG, Amtsgericht Stuttgart, HRB 17320 [die richtige Registernummer ist HRA 12284]
– Nanz medico Verwaltungsgesellschaft mbH, Amtsgericht Stuttgart, HRB 17320
– medicos.AufSchalke Reha GmbH & Co. KG, Amtsgericht Gelsenkirchen Registernummer: HRA 3530 [vermutlich u.v.a.m.]
Viel Spaß beim Suchen nach dem, der den Finger hebt und sagt: Ich bin schuld!

ChatGPT
Einstürzende Brandmauern
Beschreibe eine so genannte Brandmauer, eine symbolische Grenze zwischen politischen Parteien, von der die eine mit der anderen nichts zu tun haben will.
ChatGPT: Stell dir eine gewaltige, unüberwindbare Mauer vor – nicht aus Ziegelsteinen, sondern aus purem politischem Eigensinn. Sie ragt hoch in den Himmel, verstärkt durch Empörung, Pressemitteilungen und scharf formulierte Tweets. Das ist die sogenannte politische Brandmauer – eine symbolische, aber erbittert verteidigte Grenze, die zwei Parteien oder Fraktionen trennt, die angeblich nichts miteinander zu tun haben wollen (trotz gelegentlicher verdächtiger Ähnlichkeiten).
Auf der einen Seite rufen Politiker: „Wir werden niemals mit denen zusammenarbeiten!“ Auf der anderen Seite rufen ihre Gegner: „Wir erkennen deren Existenz nicht einmal an!“ Währenddessen stehen Journalisten, Wähler und die ein oder andere verwirrte Taube daneben und fragen sich, wie lange diese Mauer wohl halten wird, bevor jemand eine praktische Leiter findet.
Natürlich hat auch diese Brandmauer ihre Schwachstellen. Manchmal finden heimliche Verhandlungen im Verborgenen statt, oder ein abtrünniges Mitglied wird dabei erwischt, wie es über die Grenze flüstert. Und wenn Wahlen anstehen… nun ja, plötzlich ist die Mauer doch nicht mehr ganz so unüberwindbar.
Am Ende geht es bei dieser politischen Brandmauer weniger um Sicherheit als vielmehr um Drama – eine große Bühne, auf der beide Seiten ihre Treue zur ideologischen Reinheit inszenieren… bis Kompromisse plötzlich politisch nützlich werden.*

Die Genossin Wagenknecht, die leider einen völkischen Knall hat, wenn es um Israel geht, und dessen Existenz auf’s Spiel setzen würde, laut der bürgerlichen Presse: „Wagenknecht nennt die Debatte und die Proteste gegen die Union gar eine „heuchlerische und verlogene Inszenierung“. Die AfD sei auch wegen der Fehler der Ampel-Koalition so stark geworden – in der Wirtschafts- wie der Migrationspolitik.“
Reden wir also über die Brandmauer. Ich schrieb 2020: Vermutlich muss ich jetzt Mary Douglas‘ Reinheit und Gefährdung noch einmal lesen [Deutsch: Mary Douglas: Reinheit und Gefährdung – eine Studie zu Vorstellungen von Verunreinigung und Tabu, Berlin 1988]. Es geht also um Purifikation eines politischen Standpunkts, wenn wir nicht über den Inhalt, sondern über die Form reden.
Vorab: Die AfD ist nicht die NSDAP. Die Nationalsozialisten waren die Antwort der herrschenden Klasse auf die reale Gefahr, die Arbeiterklasse, als sie noch organisiert war, würde die Macht übernehmen können. Faschismus ist immer eine Option, aber heute absolut unnötig. Faschismus heißt primär: Die organisierte Arbeiterbewegung zerschlagen, Gewerkschaften in gelbe Gewerkschaften verwandeln, die Opposition, die sich nicht beugt, einsperren oder umbringen, und einen äußeren oder einen inneren Feind suggerieren, den es in Wahrheit gar nicht gibt.
Die AfD ist hingegen eine klassische rechtspopulistische Partei, von denen es sehr viele unterschiedliche Sorten gibt: Sie nimmt das auf, was die Mehrheit der Leute will (was eigentlich die „Linke“ tun sollte), und macht dennoch eine Politik zugunsten des Kapitals. Die AfD ist nur erfolgreich, weil die so genannte „Linke „hierzulande weltanschaulich verblödet, verkleinbürgert und ideologisch verwahrlost ist.

Wer 30 Prozent der Wähler verbieten will, demoliert die Demokratie und ist auch kein Demokrat, sondern ein hyperventilierender Moralhysteriker. Und arrogant wie das Lastenfahrrad-Milieu: Wir wissen, was gut ist, und ihr müsst alle erzogen werden. Was ist an der Idee, illegale Massenmigration zu erlauben, moralisch gut? Illegale Einwanderung kann man eh nicht verhindern. Außerdem ist das Kapital nicht gegen sie, weil eine industrielle Schattenarmee unorganisierter Arbeiter auf die Löhne drückt.
Aber man kann Einwanderung organisieren und zu verwalten versuchen, anstatt eine Bürokratie zu haben, die schon bei kleinsten Problemen über die eigenen Füße stolpert und völlig versagt. In Großbritannien ist es übrigens nicht anders. Auch die Reaktionen, das Problem zu lösen, sind standardisierte moralisierende Textbausteine: „Menschenrechtsgruppen kritisierten diese Ansätze als «mangelhaft» und «entmenschlichend».“ Lösungen haben sie nicht. Nur Herumgefasel eben wie von einer evanglischen Bischöf*_In beim Tunten– und Kirchentag.

Ich finde es komisch, welche Themen angesagt sind. Sowohl Einwanderung als auch sexuelle Orientierung sind doch nicht das Wichtigste? Wichtig ist die Lage der arbeiten Klasse, am besten nach eigner Anschauung und authentischen Quellen. (Ja, Oliver Twist sollte Pflichtlektüre sein.) Aber Tunten und Transen? Wie viele gibt es davon?
Warum regen sich die Rechten in den USA eigentlich so auf? Warum reden sie mehr über Schwule und Lesen und Tunten und Transen anstatt über den tendenziellen Fall der Profitrate oder die Vergesellschaftung der Produktionsmittel? Natürlich ist der Genderquatsch ein Ausfluss kleinbürgerlicher und protestantisch geprägter moralinsaurer Verhaltenssauce: Sei „gut“, und wehe, du bist das nicht! Dann wirst du bestraft! Ich wünsche jedem, der behauptet, es gäbe nur zwei Geschlechter und das nicht ausschließlich biologisch meint, einen Ladyboy an den Hals.

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* ChatGPT: Imagine a massive, impenetrable wall—built not of bricks, but of pure political stubbornness. It stretches high into the sky, reinforced with outrage, press statements, and strongly worded tweets. This is the so-called political firewall—a symbolic, yet fiercely defended boundary that separates two parties or factions that claim to have absolutely nothing in common (despite occasional suspicious similarities). On one side, politicians insist: „We shall never cooperate with those people!“ On the other side, their opponents exclaim: „We don’t even acknowledge their existence!“ Meanwhile, journalists, voters, and the occasional confused pigeon watch from the sidelines, wondering how long the wall will hold before someone finds a convenient ladder. Of course, like all firewalls, this one has its vulnerabilities. Sometimes, secret negotiations happen in the shadows, or a rogue member gets caught whispering across the divide. And when elections come around, well… suddenly, the wall isn’t so impenetrable anymore. Ultimately, this political firewall is less about security and more about drama—a grand stage where both sides perform their commitment to ideological purity… until compromise becomes politically convenient.
Männerschnupfen. revisited
Ich kuriere gerade einen ekligen Männerschnupfen mit Husten und Röcheln aus. Ausgerechnet dann, wenn ich nicht arbeiten muss….
Ukraine ist dabei, diesen Krieg zu verlieren
Wie immer informativ: Oberst Reisner zur militärischen Lage: „Ukraine ist dabei, diesen Krieg zu verlieren“.
Tiefes Denken
Ich benutze jetzt oft DeepSeek anstatt ChatGPT (neu in der Blogroll). Vielleicht kündige ich bei letzerem auch mein Abo. Die freie chinesische KI-Version ist genau so gut und bringt ähnliche Ergebnisse. Fefe hatte schon etwas dazu geschrieben und Heise auch.
Der Kapitalismus insgesamt bzw. das spekulative Finanzkapital reagiert sofort: „China’s DeepSeek prompts global selloff in AI-linked stocks“.
Jetzt volljährig
Meinen ältesten, jetzt 18-jährigen Avatar spiele ich so gut wie nie. Es ist zwar lustig, wenn der Avatar denselben Namen hat wie die Person, die ihn bewegt, aber eigentlich möchte man jemand anderes sein als in der Realität – das ist die Idee. Dieser Avatar ist auch kein netter Kerl, was seinen Charakter angeht, also ganz das Gegenteil von mir.
Shitbürgertum Allstars und eine wundervolle Idee

– Wir haben das Qualitätsmedium Fox News: Meta ends fact-checking program as Zuckerberg vows to restore free expression on Facebook, Instagram.
Man kann sich ausmalen, wie woke Medien in Deutschland mit den Zähnen knirschen. Und was ist jetzt mit den Hassrednern im Internet? Dürfen die das? Das Ende ist nahe! Und außerdem würden Arbeitsplätze bei der deutschen Zensurindustrie vernichtet!
– Die gefühlt Guten machen wieder Fackelzüge aka Lichterketten, bejubelt vom Zentralorgan des Lastenfahrrad- und Glottisschlag-Milieus. Die Fahnen hoch, und die Reihen der Anständigen fest geschlossen.
Die bürgerliche Presse schreibt: In Aschaffenburg wird ein zweijähriges Kind und ein Mann, der es beschützen wollte, von einem ausreisepflichtigen Afghanen erstochen und drei Tage später badet sich Berlin in einem „Lichtermeer gegen den Rechtsruck“. Man kann das alles eigentlich nicht mehr erfinden. (…)
Dazu passte bereits die Rednerankündigung für diese Selbstergriffenheitsfeierei ganz wunderbar: Nebst der Publizistin Carolin Emcke fand sich dort die Präses der Synode der EKD, Anna-Nicole Heinrich sowie das Klima-It-Girl Luisa Neubauer, es stimmte einfach wirklich alles. Shitbürgertum Allstars.
– Free Gaza from Arabs! Donald Trump möchte alles leerräumen in Gaza. Trump schlug vor, zusammen mit arabischen Staaten neue Wohngebiete an einem anderen Ort zu schaffen, „wo die Menschen vielleicht endlich einmal in Frieden leben können“. Die Umsiedlung könnte „vorübergehend oder langfristig“ sein, so der Präsident laut AP.
Was sagt Smotrich? After 76 years in which most of Gaza’s population has been forcibly held in harsh conditions to maintain the aspiration of destroying the State of Israel, the idea of helping them find other places to start new and better lives is a wonderful idea. After years of glorifying terrorism, they will be able to build new and good lives elsewhere…
Har har.
This how it starts

In a distant future, the war is fought by machines, not humans. The sky is filled with the hum of drones, sleek and swift, their bodies crafted for speed and precision. One drone, its surface gleaming with the cold sheen of advanced technology, hovers above a barren landscape. Below it, a mechanical dog–an autonomous war robot–patrols, its limbs precise and calculated as it scans for threats. The drone locks onto its target. A flicker of light, and a high-pitched whine fills the air. It launches a volley of plasma bolts, bright streaks of energy racing toward the dog. But the dog is fast. It moves with the agility of a predator, twisting its body in mid-air, avoiding the incoming shots with ease. In a split second, it counters, its own weapons systems coming online. From its back, a series of missiles launch in retaliation, their metallic bodies cutting through the air with deadly force. The drone evades, banking sharply, but a few missiles find their mark, explosions rippling through the air. The drone’s systems flicker, sparks flying from damaged circuits. It responds with a series of rapid-fire laser blasts, the beams focused and lethal. The dog snarls electronically, its sensors locking onto the drone’s position. This battle, fought in the silent expanse of a shattered world, is a deadly dance between two machines, programmed for war, driven by logic, and fueled by their mission–neither knowing the meaning of surrender. The sky echoes with the sound of warfare, but no human voice will ever rise to witness it. –s 750
Wer glaubt, dass es sich um Science-Fiction handele, der irrt. Es gibt dazu ein schönes Instagram-Video aus China (natürlich!): „Future Wars In Chinese Spring Festival“.
Das heißt: Wenn sich Roboter und Drohnen bekämpften, würde es eine Materialschlacht sein. Das werden wir noch erleben; und man kann sich ausrechnen, dass Monaco, Liechtenstein und Deutschland nicht gewinnen würden.
O wie schön ist Panama, revisited

Indios Chocoes de la Provincia de Darién pintadas y luciendo collares en un dia de fiesta. – choco Indians of Darien, painted and showing off their silver necklaces on a holiday. Prov. de Darièn, Rep. de Panama. Reprocuccion y Distribution Foto Flateau – Apartado 391 – Panama R.R.
Postkarte aus Panama an Verwandte, geschrieben am 30.12.81. Aus meinem Reisetagebuch 27.12.1981:
In David, einem recht angenehmen Ort (aber vermutlich uninteressant), ein Bus für 10.00 S (!) [Ich weiß nicht, ob ich die Währung Costa Ricas meine oder schon die Panamas oder ob der Strich fehlt und US-Dollar gemeint sind.] (die Tauscher an der grenze wechseln Colones für denselben Kurs wie in San José), wir kommen um 11 Uhr an. Kurz vorher die Brücke der Amerikas auf dem erleuchteten [Puerto de] Balboa!
Wir fragen uns in Richtung Calle Central durch [vgl. 05.02.2023], ein Engländer und eine Neuseeländerin wissen den Weg zur Calle 6a Oeste. Pension Panamá ist voll. [unleserlich] mit guter Dusche, Aufenthaltsraum und auch sonst.
Panama City ist eine aufregende Stadt in jeder Beziehung. Die Leute eine unwahrscheinliche Mischung, Abkömmlinge der West Indies (Kanalarbeiter), rechts von der Avenida Central, in Calidonia, lange Straßen, lange vergammelte Holzhäuser in engen Gassen, in die wir uns nicht hineinwagen. Schöne dunkelhäutige Frauen, sehr viele Leute mit chinesischem Einschlag, sehr wenige der bekannten Mestizengesichter, irgendwie anders, ähnlich wie in Costa Rica, aber brauner. Nur freundliche Leute, in der Bücherei, bei der efresquería, im Restaurant, (…) das erstaunte Gesicht im Tourismus-Institut im Gebäude der City-Bank, 5. piso [Etage]: „no ingles?“ [Meint: Alle gingen davon aus, dass wir US-Amerikaner waren; andere Ausländer hatten sie selten oder noch nie getroffen.]
Rund um die Kathedrale ein buntes, enges Gewirr von Gassen bis hin zur Plaza de Francia mit Blick auf die Landspitze, auf „Klein Manhattan„, das zentrum mehr im Osten. Verbindung durch avenida Central, gegen die der Kudamm [in Berlin] eine Dorfstraße ist, und der Avenida Norte entlang der Bay. Deutsche Botschaft recht freundlich…
Anmerkung: Ich hatte geplant, von Panama von Yaviza aus zu Fuß durch das Darien Gap zu marschieren und hatte mir Karten vom Ibero-Amerikanischen Institut besorgt, aber meine Begleiterin wollte leider nicht. Interessant: Auf den Karten fand ich damals öfter den Eintrag: „no existan fotografías“. Das machte es besonders spannend. Heute ist es wegen der Drogen- und Menschenschmuggler vermutlich zu gefährlich.
Ich sage nur: China, China, China [Update]

Von links nach rechts: Michael Schumann, Dr. Sigrun Abels, Wolfgang Hirn, Markus Frenzel, Finn Mayer-Kuckuck (Moderator).
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „China Kontrovers: Positionen und Debatten“ luden die China-Brücke e.V. und das Center for Cultural Studies on Science and Technology in China (CCST) der TU Berlin zu einer Diskussion über die Berichterstattung über China ein. (Der Satz ist viel zu lang, stammt aber so nicht von mir.)
Soweit die Theorie. In der Praxis hackten alle auf Markus Frenzel herum, der das Buch China Leaks – Die lautlose Eroberung: Wie China westliche Demokratien unterwandert und die Welt neu ordnet“ veröffentlicht hat.
Frenzel nennt die Regierung Chinas „Verbrecherregime“. Das trifft vermutlich auf sehr viele Regime zu. So ist eben deutscher Journalismus – berichten und dann „westliche“ Moral drüberschütten. Seine Methode ist durchaus statthaft: Es geht um Kontaktschuld – wer mit wem schon geredet hat, und das ist dann ein „Netzwerk“, das, was bei Lobbygruppen nicht überrascht supergeheim ist. Man fürchtet sich davor, dass chinesische „Narrative“ hier übernommen werden, und dass das keiner merkt. Aber was will uns der Künstler damit sagen?
Na ja. Da es viele alte Männer mit großem Mitteilungsdrang im Publikum gab, die unbedingt Co-Referate halten wollten, habe ich nichts gesagt – es wäre auch zwecklos gewesen, weil das, was mich an China interessiert, gar nicht vorkam. Aber mein Wunsch, einmal nach China zu reisen, ist verstärkt worden.
Update. Die Veranstaltung ist jetzt bei Youtube zu sehen.
Words you might understand
„Greenland has been Danish for 800 years, twice as long as the United States has existed. It is an integral part of our country and is not for sale. Let me put it in words you might understand: Mr. Trump, fuck off“.(Ein Mitglied des dänischen Parlaments)
Make Gaza great again
Vorsicht – nicht bestellen! Das ist eindeutig eine Fälschung!

































