Entdek de beste ervaringen

rembrandt haus
Die Taufe des Eunuchen, ca. 1631, Kopie nach Rembrandts: Die Taufe des Kämmerers, 1626

Nein, niemand hat die Absicht, Niederländisch zu lernen. Ich war heute im Rembrandt Haus Museum: „The Rembrandt House Museum is the only place in the world completely dedicated to Rembrandt. Visit the home of Rembrandt where he lived and worked for 19 years and created his biggest masterpieces. Step back in time to the 17th century and get inspired by Rembrandt the man, the artist, his home, his city and his time.“

rembrandt haus
Restbestände, aus dem Müll ausgegraben, aus Rembrandts Küche

Oder auch auf „Deutsch“: „Nicht weit vom chinesischen Viertel Amsterdams, direkt hinter dem Retlichtviertel, in direkter Nähe des Waterlooplein, steht das Haus, das der berühmte niederländische Malers Rembrandt im zwischen 1639 und 1659 besitze und in dem er lebte.“ [sic]

rembrandt haus

Wer Gemälde von Rembrandt sehen will, ist hier falsch. Das Rijkmuseum ist aber immer überfüllt, was ich abgrundtief hasse, und für das Van Gogh Museum muss man Tage im voraus buchen, was ich nicht tat.

rembrandt haus

Ich habe dennoch etwas gelernt, neben der offenkundigen Tatsache, dass man in dem wunderschönen Gebäude nicht die Treppe hinaufkäme, wenn man zu dick oder unsportlich wäre, geschweige denn als Rollstuhlfahrer.

Die Fotos oben und unten zeigen die private Sammlung von Souvenirs exotischer Dinge, die der Maler von Reisenden und Händlern aus alle Welt kaufte (mit wokem Kommentar über Sklaverei und Kolonialismus per Audio-Guide). In einer Zeit, in der es noch keine Fotos gab, war das die einzige Möglichkeit, konkret etwas zu erfahren über Kunst und Biologie. (Nein, auch die Skizzen Michelangelos oder da Vincis wurde nicht kopiert.)

Wie sahen also ein ausgestopftes Krokodil (was in dem Raum an der Decke hängt) oder Korallen aus, wenn man noch nie so etwas gesehen hat?

rembrandt haus

Rembrandt war so besessen von seiner Sammelei, dass er – obwohl berühmt – nach zwei Jahrzehnten pleite war und sein Haus samt Interieur verkaufen musste. Anhand der Inventarliste, die erhalten ist, konnte man es rekonstruieren.

rembrandt haus

Kunst hatte damals mit Können zu tun. Heute nicht mehr, sondern mit Vermarktung. Auch van Gogh hatte zu Lebzeiten nie genug Geld – sein Gemälde „Porträt des Dr. Gachet“ wurde 1990 für 82,5 Millionen US-Dollar verkauft! Rembrandts „Porträts von Maerten Soolmans und Oopjen Coppit“ (1634) erzielte 2015 ca. 160 Millionen Euro – damit würde man heute mehrere Häuser samt Gracht kaufen können.

rembrandt haus

Deswegen waren Kopierer von beliebten Gemälden damals auch keine „Urheberrechtsverletzer“. Das Urheberrecht ist ein autochthones Produkt des Kapitalismus und wurde erst im späten 19. Jahrhundert kodifiziert.

Würde man da Vinci, Michelangelo, Rembrandt oder van Gogh das erklären wollen, würde die – falls sie es überhaupt verstünden – kaputtlachen. Aber zum Glück macht die KI das Urheberrecht wieder obsolet. Das probieren wir gleich mal aus:

rembrandt haus

Create a dramatic Baroque-style painting inspired by Rembrandt’s The Baptism of the Eunuch. The scene takes place outdoors near a small body of water, where a biblical baptism is occurring. A central figure kneels humbly in the water while another figure performs the baptism, pouring water over their head. Surround them with a few onlookers, dressed in historical robes.

Use strong chiaroscuro lighting with deep shadows and warm golden highlights, emphasizing emotional intensity and spiritual significance. The composition should feel intimate yet profound, with realistic human expressions, rich textures, and detailed fabrics. The background should be subdued and atmospheric, with dark tones contrasting the illuminated figures.

Paint in an oil-on-canvas style, with visible brushwork, earthy colors, and a timeless 17th-century Dutch master aesthetic.

rembrandt haus

So ganz funktioniert es nicht. Rembrandts Figuren sind im Sinne von Netflix divers, das heißt maximalpigmentiert. Da muss die KI noch woker werden.

image_pdfimage_print

Wildplassen, Vlaamse Friet und eine Trigger-Warnung

Amsterdam

Ich grüße das verehrte Publikum aus Amsterdam! (Warum gibt es eigentlich in Deutschland kein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit wie in den Niederlanden und Polen? Weil wir das nicht durchsetzen könnten?)

Amsterdam

Amsterdam in einem Satz? Wunderschöne Häuser, Wasser dazwischen und gefühlt zwei Milliarden Fahrräder. (Es ist noch zu früh am Tag, um etwas über den Red Light District zu sagen.)

Amsterdam

Wir werfen alles zusammen, was nicht zusammengehört.

Ich bin im Clinknoord abgestiegen – das ist eine Mischung aus einem klassischen Hostel und den Capsule Hotels. Vierbettzimmer, aber ich habe es für mich allein, inklusive Klo und Dusche im Zimmer. Aber, wie schon in Israel: Nicht das klassische Backpacker-Publikum. Vielleicht nutzen die Nachgeborenen heute alle Rollkoffer, weil sie einen Rucksack nicht mehr tragen können?

Amsterdam

Es begann holprig. Ich hatte vorher online schon eingecheckt, aber die Maschinen („wir sind voll digitalisiert“) fanden mich nicht. Ein findiger Homo sapiens vom Hostel sah mich in seiner elektronischen Kaderakte und meinte, wenn man Hotels über booking.com buchte, vertauschten die gern Vor- und Nachnamen, weil dort nur Algorithmen seelenlos vor sich hinwerkeln. Ich heiße hier also Herr Burkhard.

Amsterdam

Ich habe eine halbe Stunde gebraucht, bis ich online war – wie schon 2023 in Jeruslem (damals aber mit Windows, heute mit Linux). Die hilfreichen Angestellten wusste nicht weiter, und ich musste mit dem Handy ChatGPT bemühen.

Amsterdam

Das Problem ist ziemlich typisch für sogenannte Captive Portals (z. B. in Hotels, Cafés, Flughäfen). Dein Gerät ist zwar mit dem WLAN verbunden, aber die Login-/Akzeptanzseite wird nicht angezeigt – oft wegen Browser- oder Netzwerkeinstellungen.

Ich hatte schon Javascript erlaubt und alle Erweiterungen, die irgendetwas verbieten, ausgeschaltet. Check: chrome://settings/content/javascript: erlauben

Wichtig: kein https! Viele WLAN-Portale können HTTPS nicht umleiten. Das war es auch nicht. Ein anderer Browser kam ebenfalls nicht online.

Direkte Portal-IP aufrufen – nein, obwohl ich die IP-Adresse im Verlauf des Handys hatte.

DNS-Cache leeren, im Terminal: sudo systemd-resolve –flush-caches
Oder alternativ: sudo resolvectl flush-caches
Njet.

Öffne im Browser: http://connectivity-check.ubuntu.com funktionierte nicht.

Amsterdam

nmcli networking off
nmcli networking on
sudo systemctl restart NetworkManager

Endlich! Wer ist denn jetzt schuld an dem Gewürge?

Amsterdam

Warum Amsterdam? Das hat natürlich mit Secondlife zu tun. Ende Mai findet auf meiner Sim ein Rollenspiel-Plot statt. Ich poste hier die Einladung desjenigen, der das organisiert, um zu zeigen, wie viel Mühe sich manche Leute machen (und um den Platz zwischen den Bildern zu füllen). Wer nicht weiß, was Rollenspiel ist: Das ist es.

Amsterdam

Intro RP for the Abductees: You sit at your kitchen table, sipping coffee on a lazy Saturday morning, when the mail arrives with a thud through the slot. Among the bills and flyers is a thick, cream-colored envelope with elegant gold embossing. Your name is handwritten in neat cursive, and the return address reads „Von Meyland Research Foundation, Amsterdam.“ Curiosity piqued, you slice it open with a butter knife.

Inside is a letter on heavy stationery, the kind that feels official and important. It begins: „Dear [Your Name], We are pleased to inform you that you have been selected to participate in an innovative social experiment conducted in collaboration with a team of behavioral scientists. This hidden camera reality program, titled ‚Echoes of Interaction,‘ will explore human dynamics in controlled settings. The experience spans ten days in Amsterdam, with the first three days for orientation and the final seven in an isolated environment designed to simulate real-world social pressures—think of it as a paid vacation with a twist.“

Your eyes widen as you read on. The accommodation is a private houseboat moored in the heart of Amsterdam’s canals, complete with all amenities, meals provided, and a stipend equivalent to two weeks‘ salary. The main sponsors are listed: The Chronander Bank, a longstanding European financial institution known for ethical investments, and the von Meyland Research Foundation, a nonprofit dedicated to psychological and sociological research. It’s all expenses paid, including round-trip flights, and emphasizes participant safety, consent, and the option to withdraw at any time.

Tucked into the envelope is a printed airline ticket: economy class on KLM from your local airport to Schiphol, dated two weeks from now. You scrutinize it—the barcode, the flight numbers, the passenger details all match. To be sure, you grab your phone and pull up the KLM app, scanning the code.

Amsterdam

It validates instantly: „Reservation confirmed.“ Next, you check the travel agency mentioned on the ticket stub, „EuroVoyage Travel Services.“ A quick search on their website shows they’re a reputable Amsterdam-based firm with glowing reviews on TripAdvisor and a Better Business Bureau equivalent rating in the Netherlands. No red flags; everything seems legit.

Still, a hidden camera show? Social experiment? You decide to dig deeper. You type „Von Meyland Research Foundation“ into your search bar. The results pour in: it’s a well-established organization founded in the 1950s by a philanthropist family, focused on advancing human sciences through ethical studies. They’ve funded groundbreaking research on group behavior, empathy, and urban living, with partnerships at universities like Oxford and Harvard. No scandals, just awards for innovation and transparency. Next, „The Chronander Bank“ – ah, a Sweden-based bank with a sterling reputation for sustainable finance, supporting education and environmental causes. They’re known as do-gooders in the financial world, with a history of charitable foundations and zero ties to shady dealings. Everything checks out; these aren’t fly-by-night operations but pillars of respectability.

A grin spreads across your face. Why not? Work has been a grind lately, and Amsterdam has always been on your bucket list—the canals, the bikes, the vibe. This could be an unexpected adventure, a free holiday disguised as something quirky. You imagine waking up on that houseboat, the gentle lap of water against the hull, sunlight filtering through portholes onto cozy wooden interiors.

You reply to the enclosed RSVP card with a firm „Yes,“ sealing it and dropping it in the mailbox. What could go wrong? It’s time for a little excitement in your life. (…)

Amsterdam

First off. We base our roleplay off of the books about Gor, written by John Norman. If you have no idea what that is about, check them out, google them, make sure you know what the basics of Gor are!

In short, Gor is a planet opposite the sun, viewed from earth. It is a world that is strongly patriarchal and men and women are not on an equal basis. Aside from that, it is also a world where slavery is very much a thing. And seen as a normal and natural part of society. (…)

Trigger warnings: Role playing within the guidelines of the books on Gor is not without potential triggers. Gor can be a harsh place and it is important to know what you might be getting yourself into. A few of the possible triggers we have set out below. can be, but are not limited to:
– forced slavery
– physical harm and or punishment
– mental pressure
– sexual acts both consensual and non consensual
– degradation
– betrayal

Amsterdam
Ich finde das Kunstwerk an der Gracht albern und naiv. Dann kann man gleich Nathan der Weise lesen. Aber Lessing wird bestimmt nicht mehr an Schulen gelehrt – viel zu lang!

Ich muss in Secondlife (und in meiner Freizeit) ein virtuelles Ambiente aufbauen, das ungefähr so aussieht wie Amsterdam, nur ein paar Straßenzüge und Kneipen und die perspektivische Illusion, dass man die Avatare in den Holland sind.

Ich war 1980 zum letzten Mal in den Niederlanden, in Rotterdam zum Russell-Tribunal.

Also nichts wie hin an den wenigen freien Tagen zwischen den Schichten und inspirieren lassen… #gamedesign

Amsterdam

Ich war, weil ich seit dem frühen Frühstück nichts mehr gegessen hatte, zeitig in Chinatown bei Kim’s So Korean Food Centrum. Sowohl mein Reis auch mein selbst gemachtes Bulgogi sind erheblich besser. Mein Reis klebt nicht, und das von mir bevorzugte Fleisch hätte natürlich den Preis verdoppelt. Ich besitze auch keine goldenen Blechteller, die auf dem Tisch herumrotieren, wenn man sie nicht fixiert. Für den bezahlbaren Preis war es aber ok. Ich saß an der Tür mit Blick auf die Straße, und genau gegenüber räkelten sich halbnackte Damen im Schaufenster… Das ist Amsterdam.

Amsterdam
Die Bar im Clinknoord

image_pdfimage_print

Islamist attitudes

muslime

Jerusalem Post: „Almost one in two, or 45.1 percent, of Muslims in Germany under the age of 40 hold Islamist attitudes, according to Germany’s Radicalization Monitoring System and Transfer Platform. MOTRA is run by the Federal Criminal Police Office (BKA)“

Eine Studie, die „antisemitisch“ und „muslimfeindlich“ in einem Atemzug nennt, kann aber niemand ernst nehmen. Wes Geistes Kind die Verfasser sind, erkennt man sofort an den Gendersternchen.

„MOTRA researchers revealed last month that almost half of younger Muslims in Germany hold latent or manifest Islamist-leaning views, which means they feel drawn to Islamism, prefer Sharia law over the constitution, and hold antisemitic prejudices.

Breaking this down, the researchers found manifest Islamist attitudes – meaning their radicalization toward Islamism is already evident and pronounced – to be most widespread among Muslims under 40, at 11.5%.“

Also auswandern….

image_pdfimage_print

Unter Blockierenden

seeblockade
Realistic press photo of a naval blockade at sea, United States Navy warships surrounding an area, large aircraft carrier in the center, destroyers and cruisers in formation, tense atmosphere, ocean waves, overcast sky, military operation, high detail, photojournalism style, ultra realistic, 8k, dramatic lighting, long lens photography, documentary realism –s 750

So, there you have it, the meeting went well, most points were agreed to, but the only point that really mattered, NUCLEAR, was not. Effective immediately, the United States Navy, the Finest in the World, will begin the process of BLOCKADING any and all Ships trying to enter, or leave, the Strait of Hormuz. At some point, we will reach an “ALL BEING ALLOWED TO GO IN, ALL BEING ALLOWED TO GO OUT” basis, but Iran has not allowed that to happen by merely saying, “There may be a mine out there somewhere,” that nobody knows about but them. THIS IS WORLD EXTORTION, and Leaders of Countries, especially the United States of America, will never be extorted. I have also instructed our Navy to seek and interdict every vessel in International Waters that has paid a toll to Iran. No one who pays an illegal toll will have safe passage on the high seas. We will also begin destroying the mines the Iranians laid in the Straits. Any Iranian who fires at us, or at peaceful vessels, will be BLOWN TO HELL! Iran knows, better than anyone, how to END this situation which has already devastated their Country. Their Navy is gone, their Air Force is gone, their Anti Aircraft and Radar are useless, Khomeini, and most of their “Leaders,” are dead, all because of their Nuclear ambition. The Blockade will begin shortly. Other Countries will be involved with this Blockade. Iran will not be allowed to profit off this Illegal Act of EXTORTION. They want money and, more importantly, they want Nuclear. Additionally and, at an appropriate moment, we are fully “LOCKED AND LOADED,” and our Military will finish up the little that is left of Iran! President DONALD J. TRUMP.

seeblockade

Hier die lesbare Version:

„So, das Treffen verlief gut, die meisten Punkte wurden vereinbart, nur der entscheidende Punkt – Atomwaffen – nicht. Die US-Marine , die beste der Welt, beginnt ab sofort mit der Blockade aller Schiffe, die versuchen, in die Straße von Hormus einzufahren oder sie zu verlassen.

Wir werden irgendwann eine Situation erreichen, in der alle Schiffe ungehindert ein- und ausfahren können. Doch der Iran hat dies verhindert, indem er lediglich behauptete, es gäbe irgendwo eine Mine, von der außer ihnen niemand wisse. Das ist Erpressung, und Staats- und Regierungschefs, insbesondere die der Vereinigten Staaten von Amerika, lassen sich niemals erpressen.

Ich habe unsere Marine außerdem angewiesen, jedes Schiff in internationalen Gewässern aufzuspüren und abzufangen, das Maut an den Iran gezahlt hat. Niemand, der illegale Maut zahlt, wird auf hoher See sicher passieren können.

Wir werden auch damit beginnen, die vom Iran in der Straße von Hormus verlegten Minen zu zerstören. Jeder Iraner, der auf uns oder friedliche Schiffe schießt, wird in die Luft gesprengt!

Der Iran weiß besser als jeder andere, wie diese Situation, die sein Land bereits verwüstet hat, beendet werden kann. Seine Marine ist zerschlagen, seine Luftwaffe ist zerschlagen, seine Flugabwehr und sein Radar sind nutzlos, Khomeini und die meisten seiner „Führer“ sind tot – alles wegen seines Atomprogramms.

Die Blockade beginnt in Kürze. Andere Länder werden sich an dieser Blockade beteiligen. Dem Iran wird es nicht erlaubt sein, von diesem illegalen Akt der Erpressung zu profitieren. Sie wollen Geld und, noch wichtiger, sie wollen Atomwaffen. Darüber hinaus sind wir zum gegebenen Zeitpunkt voll einsatzbereit, und unser Militär wird den Rest des Irans vernichten!“

image_pdfimage_print

Anschein der Repression

freedom of speech
A symbolic scene of freedom of speech under threat, a fragile glowing bird made of light trapped inside a dark cage of barbed wire and shadows, hands reaching in to silence it, cracked megaphone on the ground, torn papers with blurred words floating away, oppressive atmosphere, dramatic lighting, high contrast, dystopian mood, cinematic, ultra detailed, surreal, 8k –ar 16:9 –v 6.0 –s 750

Das philosophisch gebildete Publikum verwies beim Thema Meinungsfreiheit und dieser Berliner Erklärung auf Jean Baudrillard (formuliert von Irène der KI).

Das System braucht den Anschein von Repression, um die Illusion aufrechtzuerhalten, dass es überhaupt noch eine „echte“ Freiheit oder Macht gibt, die es zu verteidigen gilt. Der lautstarke Protest gegen „Cancel Culture“ oder „Meldestellen“ dient als Alibi, das verschleiern soll, dass der diskursive Raum längst durch den Code der Medien neutralisiert wurde.

Sie befinden sich hier: [x] Metaebene der Metaebene.

Das wird so laufen: Die so genannte „Berliner Erklärung“ (und nicht etwa die „Clausthal-Zellerfelder Erklärung) wird von den Mainstream-Qualitätsmedien ignoriert werden. Dann wird die Kontaktschuld aktiviert: Ist von den Unterzeichnern von irgendeinem Inlandsgeheimdienst beobachtet jemand rrrrrrächts? Dann werden alle anderen in Sippenhaft genommen und geshitstormt sozial geächtet, um jedwede Diskussion des Inhalts zu vermeiden.

Diejenigen, die gemeint sind als Unterdrücker der – in Deutschland ohnehin nur teilweise garantierten – Meinungsfreiheit – herrschen ohnehin über die Zeichen im Sinne Baudrillards, sie „simulieren“ eine künstliche Realität“. Man kann nicht einen Zensor, der es gut meint, auffordern, kein Zensor zu sein. Der verstünde gar nicht, was man von ihm will, genauso wenig wie die Internet-Blockwarte und NGO-Denunzianten sich als Unterdrücker der Meinungsfreiheit verstehen.

freedom of speech
A dark dystopian allegory of suppressed freedom of speech, a broken statue with its mouth sewn shut standing in a ruined city, thick black smoke forming ghostly hands choking the sky, shattered microphones buried in ash, faceless figures in the shadows watching silently, torn pages dissolving into darkness, heavy fog, oppressive atmosphere, minimal light, deep shadows, high contrast, haunting, cinematic, ultra detailed, surreal, 8k –ar 16:9 –v 6.0 –s 750

image_pdfimage_print

Footsteps

moon

#Artemis II just captured the #Apollo 11 landing site in extreme detail, closing the debate of Fake #Moon landings forever. #science

So einfach ist es nicht. Mein Opa, Hauptschüler aus Westpreußen, hat nie geglaubt, dass jemand auf dem Mond gelandet ist. Fotos können nicht überzeugen. Merke: Fakten helfen weder gegen Religion noch gegen selbst verschuldete Unmündigkeit noch gegen Gendersprache.

image_pdfimage_print

Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!

Berliner Erklärung für Meinungsfreiheit – das kann ich alles unterschreiben (obwohl es nichts nützen wird):

Als Verfechter der freiheitlichen demokratischen Grundordnung erfüllt uns diese Entwicklung mit größter Sorge. Wir fordern deshalb:

Der öffentliche Diskurs sollte möglichst frei von unbestimmten, pauschal exkludierenden Begriffen wie „Hass und Hetze“ oder „Desinformation“ sein, um das Meinungsspektrum möglichst weit offen zu halten.

Der Tatbestand der Beleidigung von Personen des öffentlichen Lebens ist abzuschaffen. Einen weiteren Tatbestand der Journalistenbeleidigung, wie diskutiert wurde, darf es gar nicht erst geben. Vielmehr ist zum Grundsatz des gleichen Ehrschutzes für jedermann zurückzukehren.
In einer freien Gesellschaft muss jeder mit jedem reden können. Allein schon das Konzept der Kontaktschuld ist einer liberalen Gesellschaft unwürdig.

Die faktische Beweislastumkehr im Beamtenrecht ist zurückzunehmen.
Es sollten in Verfassungsschutzberichten keine Meinungsäußerungen aufgenommen werden, die nicht wirklich verfassungsfeindliche Ziele zum Ausdruck bringen.

Die Verschärfung des Volksverhetzungsparagraphen ist zurückzunehmen. Auf Verschärfungen in Bereichen des Strafrechts, die für Meinungsäußerungen relevant sind, ist konsequent zu verzichten.

Das Programm „Demokratie leben!“ und die staatliche Finanzierung von Meldestellen sind zu beenden.

Im zwangsbeitragsfinanzierten Medienbereich ist zu einer pluralen, ausgewogenen Berichterstattung zurückzukehren. Tritt keine Besserung ein, ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk so umzugestalten oder abzulösen, dass durch ihn die freiheitliche demokratische Grundordnung nicht länger gefährdet wird.

Die staatliche Finanzierung für Faktenchecker-Organisationen ist einzustellen.

Eine Chatkontrolle darf es nicht geben.

Dem WHO-Pandemievertrag in der Beschlussfassung vom 14. Mai 2025 ist die Ratifizierung zu verweigern. In den Erwägungsgründen sieht er nämlich vor, sogenannte „Desinformation“ zu bekämpfen. Weil aber die vermeintlich „schädliche Desinformation“ von heute sich morgen als nützliche Information herausstellen kann, widerspricht jenes Ziel dem Prinzip der Revisionsoffenheit wissenschaftlicher Erkenntnis.

Der Digital Services Act ist grundlegend zu novellieren und seine „Trusted Flagger“ sind abzuschaffen. Auf Begriffe wie „schädlich“ oder „Desinformation“, die politisch instrumentalisiert werden können, ist bei der Regulierung der Internetkommunikation zu verzichten. Diese Begriffe können willkürlich eingesetzt werden, um bestimmte Meinungen aus dem Diskurs auszuschließen, in ihrer Reichweite zu drosseln („Shadow-Banning“) oder rechtlicher Sanktionierung zu unterstellen.

Wissenschaft darf im öffentlichen Diskurs nicht den Status einer vermeintlich letztinstanzlichen Autorität erhalten. Wissenschaft fußt auf der Revisionsoffenheit ihrer Befunde. So müssen sich auch die Richtlinien der WHO oder des RKI dem kritischen Diskurs stellen. Politik muss die Verantwortung für ihre (Wert-)Entscheidungen selbst tragen und darf sie nicht auf Wissenschaft als autoritative Instanz auslagern („Follow the science“). Es ist für eine institutionelle Trennung von Wissenschaft und Politik zu sorgen. Unbeschadet dessen haben natürlich auch Wissenschaftler das Recht, als Staatsbürger mit eigener Meinung aufzutreten.

Die Revisionsfähigkeit des wissenschaftlichen Prozesses ist ebenso anzuerkennen wie die immer wieder sich zeigende Revisionsbedürftigkeit politischer Entscheidungen. Wer aber das Bestehen von Demokratie mit dem Vorherrschen einer einzigen politischen Richtung gleichsetzt, zerstört die freiheitliche demokratische Grundordnung ausgerechnet im Namen ihres Schutzes.

image_pdfimage_print

Hybris oder: Die Unbesiegbaren

drohnen
Swarm of tiny metallic drones forming a dynamic cloud, surrounding and overwhelming a massive futuristic war machine, contrast between scale and power, symbolic dominance of small over large, alien desert planet, dark sci-fi atmosphere, glowing electromagnetic effects, cinematic lighting, highly detailed, epic scale, sense of inevitability, hard science fiction style, ultra realistic, 8k, volumetric lighting, dramatic shadows –ar 16:9 –v 6.0 –s 750 –raw –

Wir müssen das Drohnen-Thema von gestern noch einmal angehen, aber jetzt aus philosophischer Sicht. Stanislaw Lem 1964 hat in „Der Unbesiegbare“ schon alles gesagt; man muss es nur geringfügig modifizieren.

Der Plot: Auf dem Planeten, auf dem die Kosmonauten gelandet sind, existieren Schwärme winziger, metallischer Maschinen. Diese handeln wie ein kollektiver Organismus. Sie können Gehirne „löschen“ (Gedächtnisverlust) und greifen mit elektromagnetischen Effekten an. Diese Maschinen sind vermutlich das Ergebnis einer Evolution.

Der Roman – neben Solaris und Dune – für mich einer der besten Science-Fiction-Romane aller Zeiten – ist weniger ein Action-Abenteuer als vielmehr:
– eine Studie über fremde Intelligenz,
– eine Warnung vor menschlicher Hybris,
– und ein früher Gedanke über Technik-Evolution (fast wie Nanobots).

Die KI kann das natürlich wunderbar illustrieren. (Das Titelbild meiner uralten Ausgabe von 1974 ist auch großartig.) Das Bild ganz oben könnte den „Zyklopen“ zeigen, die stärkste Waffen der Menschen, der aber, als er – im Roman – gegen die „Fliegen“ eingesetzt wird, scheitert, weil er seines elektronischen Gedächtnisses beraubt wird.

drohnen
Endless swarm of tiny robotic drones like metallic insects, storm-like movement, lightning-like electromagnetic pulses, dark alien world, epic sci-fi battle, hyper detailed, cinematic masterpiece, dramatic perspective –ar 7:3 –v 6.0 –s 750

Der Roman ist – heute gelesen – eine Parabel über die Effizienz von Drohnen (die es 1964 noch gar nicht gab) und über die Zukunft des Krieges.

Wenn man die Entwicklung der Drohnen mit der der metallischen „Fliegen“ in Lems Story vergleicht, fällt einem sofort die frappante Ähnlichkeit auf: Die Kleinen gewinnen, weil sie weniger Energie und Rohstoffe brauchen und sich nur im Falle einer Aggression zu größeren Einheiten zusammenschließen, die dann eine Art Schwarmintelligenz entwickeln.

Die Evolution der „Kriegswaffen“ ist logisch: Seit dem ersten Faustkeil lagert der Homo sapiens seine Werkzeuge aus. Der Hammer ist eine metallische Faust, der Bagger eine „externe“ Kralle, der Computer ein digitaler Cluster von Gehirnzellen, die KI ausgelagertes Wissen.

Panzer sind heute die Dinosaurier – je größer, um so stör- und reparaturanfälliger. Das gilt auch für Bomber. Der Northrop B-2 Spirit der USA kostet 4 Milliarden Dollar und 150.000–200.000 Dollar pro Flugstunde (!). Die Shahed-136 kostet in der Produktion angeblich nur 20.000 Dollar.

Die israelische Elbit Hermes 900-Drohne kostet zwischen sechs und 30 Millionen Dollar. Bei der „High End“-Drohne IAI Heron TP (Eitan), die sogar mit Raketen ausgerüstet werden kann, ist die Grenze zwischen Drohne und kleinem unbemannten Flugzeug fließend.

ChatGPT stimmte mir hier sofort zu:
⚖️ Vergleich zu bemannten Systemen
– kleine Drohne: ~2 Mio. $ → wie ein Luxusauto
– große Drohne (Heron TP): ~50 Mio. $ → wie ein Kampfjet
– Bomber (z. B. B-2): >2 Milliarden $

👉 Genau hier kommt dein Lem-Gedanke ins Spiel: Viele kleine, günstige Systeme können strategisch wichtiger sein als wenige extrem teure Maschinen.

drohnen

Die Bundeswehr nutzt übrigens bisher israelischen Drohnen, weil die Deutsche zu blöd waren, selbst auf die Idee zu kommen, so etwas zu entwickeln. Erst 2022 (!) entschied die Bundesregierung, dass Drohnen der Bundeswehr bewaffnet werden dürfen. Bis 2027 (!) soll die erste Batterie einsatzbereit sein. Die Digitalisierung funktioniert aber noch nicht, was nicht weiter verwundert. Vermutlich, was jeden Pazifisten erfreut, wäre die Bundeswehr noch nicht einmal in der Lage, Andorra oder Luxemburg zu erobern.

drohnen
Swarm of tiny metallic drones forming a dynamic cloud, surrounding and overwhelming a massive futuristic war machine, contrast between scale and power, symbolic dominance of small over large, alien desert planet, dark sci-fi atmosphere, glowing electromagnetic effects, cinematic lighting, highly detailed, epic scale, sense of inevitability, hard science fiction style, ultra realistic, 8k, volumetric lighting, dramatic shadows –ar 16:9 –v 6.0 –s 750 –raw –

image_pdfimage_print

Kriege der Zukunft

Drohne
Frontansicht einer Shahed-136-Drohne in der Ausstellung der Luft- und Raumfahrtkräfte der Islamischen Revolutionsgarden in Qom. Source: Tasnim News Agency / Wikipedia

Ich darf die geschätzte Leserschaft auf einen Artikel von ABC News aufmerksam machen: „Ukraine outshoots Russia in cross-border drone war for 1st time, March data suggests“. Dazu passt ein Beitrag hinter der Paywall der von mir abonnieren bürgerlichen Presse: „Der Iran hat die Art verändert, wie heute Krieg geführt wird“.

Die KI fasst ABC News zusammen: „Im März 2026 setzte die Ukraine erstmals mehr grenzüberschreitende Drohnenangriffe ein als Russland. Russland meldete über 7.300 abgeschossene ukrainische Drohnen, während die Ukraine angab, rund 6.600 russische Drohnen und Raketen abgewehrt zu haben – ein neuer Höchstwert russischer Angriffe.

Beide Seiten nutzen verstärkt Drohnen und Raketen, um Infrastruktur und Wirtschaft des Gegners zu schwächen. Besonders Russland greift weiterhin intensiv an, doch die Daten deuten darauf hin, dass die Ukraine ihre Fähigkeiten deutlich ausbaut und aufholt.

Ein Schwerpunkt ukrainischer Angriffe liegt auf russischen Öl- und Energieanlagen, um Einnahmequellen Russlands zu treffen. Gleichzeitig bleibt die tatsächliche Wirksamkeit der Angriffe schwer überprüfbar, da beide Seiten ihre Angaben möglicherweise übertreiben.“

Die Welt: „Der Artikel beschreibt, wie günstige Drohnen die klassische militärische Überlegenheit in der Luft verändern. Während teure Abwehrsysteme wie die MIM-104 Patriot Millionen kosten, sind einfache Drohnen extrem billig – wodurch Angriffe wirtschaftlich im Vorteil sind.

Der Iran nutzt diese Strategie gezielt mit massenhaft eingesetzten Shahed-Drohnen, was selbst die USA und Israel unter Druck setzt, da ihre teuren Abwehrmittel schnell erschöpft sind. Dadurch verschiebt sich die Kriegsführung: Auch militärisch schwächere Staaten können starke Gegner effektiv herausfordern.

Ähnliche Entwicklungen zeigt der Krieg in der Ukraine. Insgesamt entsteht eine neue „Kostenlogik“ des Krieges: Angriff ist billig, Verteidigung teuer.“

Drohne
Chinesische Jiutian SS-UAV-Drohne, die als Drohnen-Mutterschiff konzipiert ist. Im Rumpf befindet sich ein „Waben-Missionsraum“, eine Sammelbox, in der ein Schwarm von bis zu 100 kleinen Drohnen untergebracht ist.

Israel hat das natürlich vorhergesehen und fackelt mittlerweise mit Laserschwertern den Himmel ab – das ist ultrabillig, treibt nur die Stromkosten in die Höhe. Auch China setzt auf Drohnenkriege.

Ich weiß noch nicht, was genau ich davon halten soll. Der russische Militärblogger Juri Podoljaka beklagt, dass die Ukraine die Taktik der Russen jetzt gegen sie selbst anwendet. Wen wundert’s?

Die Materialschlachten des 1. Weltkriegs könnte man im Zeitalter des Internet der eigenen Bevölkerung nicht mehr verkaufen, auch wenn alle „offiziellen“ Medien – wie hierzulande im Ukraine-Krieg – sich freiwillig gleichschalten.

Militärisch-technische Vorteile werden immer von der Gegenseite adaptiert und damit neutralisiert. Wer will überhaupt noch wie einen Krieg „gewinnen“?

image_pdfimage_print

Empfohlene Grundeinstellung für deinen Sack oder: Diffuse Blinn-Phong AO Mesh, update

mesh

[x] Problem solved. Eine Woche Versuch und Irrtum.

Falls irgendjemand außer mir sich für dieses Problem interessiert – was genauso wahrscheinlich ist wie eine Nutella-Dose im Weltraum* -, hier die Lösung:

mesh PBR

Nachdem ich PBR auf „blank“ bzw. „default“ gesetzt hatte, behielt das Objekt (der „Salzsack“) auch nach wiederholtem Rezzen sowohl Farbe als auch Helligkeit.

Der Clou ist: „Traditionelles“ Erstellen von Objekten – nur mit Polygonen – hätte für so einen virtuellen Sack zwei Prims gebraucht – einen für den Sack, einen anderen für die „Füllung“, die auch nur die normale geometrische Form annehmen kann, Kugel, Halbkugel, Kegel. Oder man hätte ein so genanntes Sculpted Prim nehmen müssen, um die Polygone zum Beispiel am Rand abrunden zu können, damit sie realistischer aussehen. Das aber reduziert nicht die Zahl der Prims, die man für ein kompliziertes Objekt braucht. Mesh braucht neu ein Polygon für den Sack. Das ist ein Entwicklungssprung wie von der Kutsche zum Automobil.

Ich habe dabei viel gelernt über Mesh-Objekte und -Texturen, auch wenn ich zwischendurch ziemlich unanständig fluchten musste. Texturen sind das eine, neue Objekte mit Bforartists erstellen etwas anderes. Aber das wird schon.
___________________

* Wie blöd kann man sein, Sueddeutsche und „ein Experte vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)“? Nutella wird in den USA primär in Plastikbehältern (PET) statt in Gläsern verkauft, um Transportkosten zu sparen. Kunststoff ist dort leichter recycelbar. Diese Verpackung ist leichter, aber das Produkt schmeckt durch eine leicht veränderte Rezeptur oft anders als die europäische Version. Die Gläser sind in großen US-Supermärkten weit verbreitet.

image_pdfimage_print

Unter Klötzchen

lego

Während wir auf mehr Fakten warten, um die Weltläufte richtig interpretieren zu können, schauen wir uns ein Video auf Instagram oder auf X an.

image_pdfimage_print

Empfohlene Grundeinstellung für deinen Sack oder: Diffuse Blinn-Phong AO Mesh

mesh

Mit so etwas schlage ich mich gerade herum – Frage an die KI: Ein Mesh Objekt (ein brauner Sack aus Jute oder Leinen) in Secondlife hat folgende Konfiguration: Texture diffuse+AO selbst per Gimp für Linux zusammengefügt, AO 20 Prozent Helligkeit, specular weiß, Glossiness 20, Environment 0, Blinn-Phong AO die ursprüngliche Version und nicht selbst gemacht, das Objekt ist aber zu dunkel, wenn es gerezzt wird, wird aber hell nur per edit Blinn-Phong, wie kann ich die Texture permanent hell stabil machen?

Warum der Sack in Second Life zu dunkel wirkt

Das Verhalten, das du beschreibst, ist typisch für ein Material-/Lichtproblem in Second Life und meist kein Fehler der eigentlichen Textur. Wenn das Objekt gerezzt dunkel wirkt, im Edit-Modus mit Blinn-Phong aber heller, dann liegt das in der Regel an der Kombination aus:

Die wahrscheinlichste Ursache

Der Hauptgrund ist fast immer das in die Diffuse hineingerechnete AO. Auch wenn du nur etwa 20 % Helligkeit für das AO verwendet hast, dunkelt es die Oberfläche dauerhaft ab. Gerade bei einem braunen Jute- oder Leinensack summiert sich das schnell, weil das Grundmaterial ohnehin schon eher matt und dunkel ist.

Zusätzlich ist weißes Specular bei einem matten Stoff oft ungünstig. Es macht das Objekt nicht automatisch heller, sondern kann im Zusammenspiel mit schwacher Umgebungsbeleuchtung eher stumpf und grau wirken.

Wie du die Textur dauerhaft heller und stabiler bekommst

1. AO schwächer einarbeiten

Wenn du das AO direkt in die Diffuse einrechnest, solltest du es deutlich schwächer machen.

Das ist meistens der wichtigste Schritt.

2. Die Diffuse-Textur in GIMP leicht aufhellen

Öffne die diffuse Textur in GIMP und hebe die Mitteltöne etwas an.

Geeignet sind zum Beispiel:

Mit Kurven bekommst du meist ein natürlicheres Ergebnis als nur mit Helligkeit.

3. Specular nicht reinweiß lassen

Für einen Jute- oder Leinensack ist eine reinweiße Specular-Map meist zu hart. Besser ist:

Deine jetzigen Werte:

führen bei Stoff oft eher zu einem dumpfen Eindruck als zu einer echten Aufhellung.

4. Environment nicht auf 0 lassen

Mit Environment 0 bekommt das Material keinen zusätzlichen Lichtanteil aus der Umgebung. Ein kleiner Wert wie 5 bis 10 hilft oft schon, damit das Objekt auch außerhalb des Edit-Modus freundlicher wirkt.

Zu hoch solltest du bei einem Sack aus Jute oder Leinen aber nicht gehen, sonst wirkt das Material unnatürlich.

Für einen realistischen Sack ist das daher eher nicht zu empfehlen.

Warum es im Edit-Modus heller aussieht

Im Edit-Modus wirkt ein Objekt häufig heller, weil der Viewer dort Material- und Lichtinformationen anders darstellt als im normalen gerezzten Zustand. Das heißt: Wenn es nur im Edit-Modus gut aussieht, ist das kein verlässlicher Maßstab für das Endergebnis.

Entscheidend ist immer, wie das Objekt normal gerezzt unter üblicher Beleuchtung aussieht.

5. Empfohlene Grundeinstellung für deinen Sack

Für einen braunen Sack aus Jute oder Leinen würde ich testweise Folgendes nehmen:

Damit bekommst du meistens eine deutlich stabilere und dauerhaft hellere Darstellung.

Praktische Kurzlösung

  1. AO in GIMP schwächer machen, am besten nur noch 5 bis 10 %.
  2. Diffuse-Textur leicht aufhellen.
  3. Specular von weiß auf hellgrau ändern.
  4. Glossiness auf ungefähr 40 setzen.
  5. Environment von 0 auf etwa 10 erhöhen.

Ok, also alles auf Zero. Einen Termin beim Zahnarzt habe ich heute auch noch….

#Mesh #gamedesign #secondlife #bforartists #gimp

image_pdfimage_print

Genau abgepasst

artemis II

Animiertes GIF von Tony Bela – InfographicTony auf X: „You can see the precision planning needed for a spacecraft to rendezvous with the moon“.

By the way: Vielen Dank dem edlen Spender Andreas N.!

image_pdfimage_print

In versteckten Containern

verycrypt container

Das Konsulat der USA in Hongkong warnt: „On March 23, 2026, the Hong Kong government changed the implementing rules relating to the National Security Law. It is now a criminal offense to refuse to give the Hong Kong police the passwords or decryption assistance to access all personal electronic devices including cellphones and laptops. This legal change applies to everyone, including U.S. citizens, in Hong Kong, arriving or just transiting Hong Kong International Airport. In addition, the Hong Kong government also has more authority to take and keep any personal devices, as evidence, that they claim are linked to national security offenses.“

(Wir hatten das schon 2017.) Auf einem Laptop kann man das Geschnüffel „von außen“ natürlich einigermaßen vermeiden. Man richtet einfach ein Hidden Volume mit Veracrpyt ein, und hat alle Daten, die niemanden etwas angehen, geschützt.

Das Problem sind natürlich die E-Mail-Programme auf Smartphones und Rechnern. Man könnte sogar gezwungen werden, verschlüsselte E-Mails zu öffnen, und noch schlimmer ist, dass alle Kontakte offengelegt wären. Da haben wir aber noch etwas in petto, wie man so sagt…

verycrypt container

Wie macht man das?

System Anleitung
Windows 1. VeraCrypt installieren.
2. Einen verschlüsselten Container erstellen.
3. Den Container als Laufwerk einbinden, zum Beispiel V:.
4. Das Mailprofil oder die portable Version des Mailprogramms in den Container verschieben.
5. Das Mailprogramm nur starten, wenn der Container eingebunden ist.
6. Nach der Nutzung das Mailprogramm schließen und den Container aushängen.
Ubuntu / Linux 1. VeraCrypt installieren.
2. Einen Container anlegen und mounten, zum Beispiel nach /media/veracrypt1.
3. Das Thunderbird-Profil in diesen Container verschieben.
4. Thunderbird mit dem Profil im Container starten, z. B. mit:
thunderbird -profile /media/veracrypt1/thunderbird-profile
5. Nach dem Arbeiten Thunderbird beenden und den Container wieder aushängen.
macOS 1. VeraCrypt installieren oder alternativ ein verschlüsseltes DMG-Image mit dem Festplattendienstprogramm anlegen.
2. Den Container oder das verschlüsselte Image öffnen.
3. Das Mailprofil in den verschlüsselten Bereich verschieben.
4. Das Mailprogramm nur von dort bzw. mit diesem Profil starten.
5. Nach der Nutzung das Mailprogramm beenden und das Image bzw. den Container schließen.
Wichtiger Hinweis Der Schutz wirkt nur, solange der Container geschlossen ist. Wenn der Container geöffnet und das Mailprogramm aktiv ist, können die Inhalte natürlich gelesen werden. Für mehr Sicherheit sollten außerdem temporäre Dateien, Suchindizes, Ruhezustand und unverschlüsselte Backups beachtet werden.

verycrypt container

Und zum Beispiel für ein Android-Smartphone?

Bereich Anleitung für Android mit FairEmail
Ziel Die lokal gespeicherten E-Mails sollen nicht offen auf dem Smartphone liegen, sondern möglichst in einem verschlüsselten Bereich gespeichert werden.
Benötigte Apps 1. FairEmail als E-Mail-Programm installieren.
2. Zusätzlich eine App für verschlüsselte Container oder Tresore verwenden, zum Beispiel Cryptomator oder EDS.
3. Optional kann ein bereits am Computer erstellter VeraCrypt-Container auf das Smartphone kopiert werden, wenn die verwendete Container-App ihn unterstützt.
Variante mit Cryptomator 1. Cryptomator installieren und einen neuen verschlüsselten Tresor anlegen.
2. Den Tresor mit einem sicheren Passwort öffnen.
3. In FairEmail den lokalen Speicherpfad möglichst auf den geöffneten Tresor legen.
4. FairEmail neu starten und prüfen, ob die lokal gespeicherten Daten im verschlüsselten Bereich landen.
5. Nach der Nutzung den Tresor wieder schließen.
Variante mit VeraCrypt-Container 1. Einen VeraCrypt-Container am PC erstellen.
2. Die Container-Datei auf das Android-Smartphone kopieren.
3. Eine Android-App nutzen, die solche Container öffnen kann, zum Beispiel EDS.
4. Den Container auf dem Smartphone mit Passwort öffnen.
5. In FairEmail den Speicherort der lokalen Daten auf den geöffneten Container setzen, sofern die App und Android-Version das zulassen.
6. Nach der Nutzung FairEmail schließen und den Container wieder sperren.
Wichtige FairEmail-Einstellungen 1. Benachrichtigungsvorschau deaktivieren.
2. Automatisches Laden externer Inhalte deaktivieren.
3. Automatisches Speichern von Anhängen vermeiden.
4. App-Sperre oder Geräte-PIN aktivieren.
5. Wenn möglich, den lokalen Cache klein halten oder regelmäßig leeren.
Wichtige Einschränkungen Android kann trotzdem temporäre Dateien, Caches oder Anhänge außerhalb des Containers anlegen. Außerdem sind E-Mails sichtbar, solange FairEmail geöffnet ist oder der verschlüsselte Bereich eingebunden bleibt. Der Schutz ist also am stärksten, wenn die App geschlossen und der Container oder Tresor wieder gesperrt ist.
Fazit Mit Android und FairEmail ist ein zusätzlicher Schutz durch verschlüsselte Speicherbereiche möglich. Am praktikabelsten ist meist die Kombination aus FairEmail + Cryptomator oder FairEmail + EDS. Ganz ohne Spuren außerhalb des Containers ist Android jedoch schwer vollständig abzuschirmen.

Bonus: Nur eine portable Version auf einem USB-Stick mitnehmen. Die Gefahr besteht natürlich, dass übereifrige Zoll- oder Grenzbeamte den beschlagnahmen… Wer auf Nummer Sicher gehen will, nutzt während eines Auslandsaufenthalts in den Ländern, in denen das Obige verlangt wird, nur Webmail per VPN.

image_pdfimage_print

Widernatürlich bei etwas liegen

bibel

In den sozialen Medien kursiert das Gerücht, in Kanada sei das öffentliche Zitieren bestimmter Bibelstellen in Zukunft strafbar. Das musste ich natürlich recherchieren, zumal die Religioten sich jetzt schon echauffieren.

Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel. Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du an ihm unrein wirst. Und keine Frau soll vor ein Tier treten, dass es sie begatte; es ist ein schändlicher Frevel. (Levitikus aka 3. Buch Mose 18, V. 22)

Es ist aber alles ganz anders: Kanada wird im Gegensatz zu Deutschland säkularer.

Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben. (1. Korinther 6,9–10)

Was geplant ist:
– Gebete in der Öffentlichkeit sollen reguliert werden. [Vorbildlich!]
– Wer bestimmte Bibelstellen öffentlich zitiert, wird wegen „Hassrede“ strafrechtlich verfolgt. [Was ist mit dem Koran??]
– Die Erziehung der eigenen Kinder in bestimmten, aber anerkannten Glaubensrichtungen sollte als Indoktrination strafrechtlich verfolgt werden.
– Die etwa von den Zeugen Jehovas praktizierte soziale Distanzierung gegenüber ausgeschlossenen oder ehemaligen Mitgliedern, die der Organisation öffentlich schaden, gilt als soziale Diskriminierung und institutionalisierte Ausgrenzung.

Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer treiben mit Männern Unzucht und erhalten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. (1. Römer 1, 26–27)

Leider erfährt man nichts darüber, wie man damit umgeht, wenn Muslime sich von ihrer Religion lossagen und dann bedroht werden – was die Regel ist.

Wenn jemand bei einem Manne schläft wie bei einer Frau, so haben sie beide getan, was ein Gräuel ist, und sollen des Todes sterben; ihre Blutschuld komme über sie. Wenn jemand eine Frau nimmt und ihre Mutter dazu, der hat eine Schandtat begangen; man soll ihn mit Feuer verbrennen und die beiden Frauen auch, damit keine Schandtat unter euch sei. Wenn jemand bei einem Tiere liegt, der soll des Todes sterben und auch das Tier soll man töten. Wenn eine Frau sich irgendeinem Tier naht, dass es sie begattet, so sollst du sie töten und das Tier auch. Des Todes sollen sie sterben; ihre Blutschuld komme über sie. Wenn jemand seine Schwester nimmt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter, und er sieht ihre Scham und sie sieht seine Scham, so ist das Blutschande; sie sollen ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks. Er hat die Scham seiner Schwester entblößt; er soll seine Schuld tragen. Wenn ein Mann bei einer Frau schläft zur Zeit ihrer Tage und ihre Scham aufdeckt, hat er die Quelle ihres Blutes entblößt und sie hat die Quelle ihres Blutes entblößt; sie sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden. (Levitikus 20, V. 13ff)
image_pdfimage_print

Praise be to Allah und anderes

trump

Propaganda-Front

Man muss schon zugeben, dass Trump eine Sprache spricht, die Muslime überall auf der Welt verstehen. Unsere Politiker würden sich eher die Zunge abbeißen, anstatt Klartext zu reden.

By the way. Nimm dies, Göttingen: (Sound!) Praise be to Allah again!

Innere Front

Wir haben noch Harald Martenstein hinter der Paywall der bürgerlichen Presse: „Sippenhaft, Kontakt- und Kollektivschuld sind totalitäre Ideen. Der Druck, aufzustehen und sich öffentlich zu bekennen oder zu distanzieren, ist bei religiösen Fanatikern, bei Nazis, bei Woken und bei Kommunisten üblich. In einer Demokratie muss man sich von Straftätern nicht ausdrücklich distanzieren. Es reicht, selbst kein Straftäter zu sein.“

Vade retro! Der ist auf Fratzenbuch mit jemandem „befreundet“, der einen Putinisten kennt! Soziale Ächtung sofort!

Persische Front

Die Qualitätsboulevardmedien berichten zuverlässig über das, was andere schon längst herausgefunden haben: „Laut dem Rechercheportal Axios verbreitete der US-Auslandsnachrichtendienst CIA innerhalb des Irans die Information, dass US-Streitkräfte den vermissten Offizier bereits gefunden hätten und versuchten, ihn über Land zu evakuieren. Ziel dieser Täuschung war es, iranische Kräfte in die Irre zu führen und die tatsächliche Suchaktion zu verbergen.“

Bonus (Instagram): „Two Israeli commando units — Sayeret Matkal and Unit 5101 “Shaldag” — participated in the rescue of the American pilot near Isfahan, according to the latest reports. Sayeret Matkal is the IDF’s elite general‑purpose commando unit with deep‑penetration and hostage‑rescue capabilities. Shaldag is an Israeli Air Force special forces unit trained for clandestine operations, reconnaissance, and combat search‑and‑rescue missions behind enemy lines.“

Das schreit natürlich nach einer Netflix-Version.

Mesh

Secondlife-Front

Ich kämpfe schon seit mehreren Stunden Tagen mit komplizierten Mesh-Texturen, während ChatGPT mich immer wieder in die Irre führt. Ich war nur zu faul, mich durch die einschlägigen Tutorials zu zappen. Es kann doch nicht so schwierig sein, die Textur eines einfachen virtuellen Sackes zu modifizieren? Ist es aber – verdammt kompliziert… Also doch die Tutorials. Man lernt nie aus.

Mesh

Tierische Front

Für Randy erfüllte sich ein Männertraum. (Habe übersehen, dass die Story schon 2014 spielte.)

image_pdfimage_print

Argumente gegen das Gendern

genderpropaganda

Die AG Gendersprache des Vereins Deutsche Sprache hat einen Leitfaden mit Argumenten publiziert. Ich halte das für sinnlos, weil Sprachesoterik bekanntlich immun gegen Vernunft ist.

„Gendern“ ist eine klassistische Methode, das eigene Milieu sich für moralisch überlegen fühlen zu lassen.

image_pdfimage_print

Unter Faktenschaffenden und anderes

teams

Heute nur Kurzfassungen:

Berlin zahlt 240.000 Euro an Microsoft. Mit Linux wäre das nicht passiert. SCNR

– Die US-amerikanixchen Astronauten benutzen Microsoft Oulook (das ist ein E-Mail-Programm) und haben prompt Probleme. WTF? Wieso nutzen die Outlook?

spiegel

– Das antiisraelische Hetzblatt (das es schon immer war), auch als ehemaliges Nachrichtenmagazin bekannt, weist darauf hin, dass Israel in Gaza „Fakten“ schafft. Gut so. Weiter so.

CNN (exklusiv): „US intelligence assesses Iran maintains significant missile launching capability, sources say“.

„Roughly half of Iran’s missile launchers are still intact and thousands of one-way attack drones remain in Iran’s arsenal despite the daily pounding by US and Israeli strikes against military targets over the past five weeks, according to recent US intelligence assessments…“ Werde wir ja sehen.

– Auch wenn deutsche Medien penetrant behaupten, Trump habe seine Justizministerin rausgeworfen: Das kann man auch anders sehen.

Ich wollte nur ein Kontrastprogramm anbieten. Meine Versionen sind so gut wie alle anderen.

spiegel

image_pdfimage_print

Die dunkle Seite des Mondes

Artemis

Es gibt nur eine wichtige Meldung heute. Die Schildkröte lebt Die Menschheit ist nach langer Zeit wieder auf dem Weg zum Mond. Netflix hat die Astronauten nach den üblichen Kriterien ausgesucht.

Man höre zu diesem Posting The Ark Side of the Moon, Interstellar oder Mei-lan Mauris.

Mal im Ernst: Ich kriege immer noch Gänsehaut. Der erste motorisierte, kontrollierte Flug fand am 17. Dezember 1903 statt. Das sind 123 Jahre her. Das ist nicht viel! Ich kann mich noch an Juri Gagarin erinnern: Der erste Mensch im All! Ich war ein kleiner Junge, und meine Eltern gingen 1961 zu meinem Großonkel (1.v.r.), weil der als einziger ein Radio besaß.

Es ist eigentlich unvorstellbar: Dieses winzige Ding fliegt genau dorthin, wo es hin soll.

– Durchschnittliche Entfernung Erde–Mond: ca. 384.400 km
– Hin- und Rückflug: ≈ 768.800 km
– Dazu kommt die Bahn um den Mond + Flugkurven

👉 Insgesamt ergibt sich eine Flugstrecke von ungefähr 800.000 bis 900.000 Kilometern

Man wird sehen, ob die Chinesen jetzt schneller sind…

image_pdfimage_print

Wg. Todesstrafe

Israel führt also die Todesstrafe für „Terroristen“ ein. Wer Anschläge auf Israelis/Juden verübt, ist eindeutig einer. Was aber ist mit denen, die andere morden lassen, den Terror aber ausgeheckt haben?

Ich finde er übertrieben, sich jetzt aufzuregen. Wenn die IDF reihenweise Hamas- und Hibollah-Anführer liminiert/tötet/exekutiert (die Wortwahl sagt schon viel aus), dann ist das auch die Todesstrafe, nur ohne Gerichtsurteil.

Todesstrafe wegen Homosexualität

Land Status
Iran Todesstrafe wird angewendet
Saudi-Arabien Todesstrafe möglich
Jemen Todesstrafe möglich
Vereinigte Arabische Emirate Todesstrafe gesetzlich möglich
Katar Todesstrafe theoretisch möglich
Afghanistan Unter Taliban Todesstrafe
Brunei Todesstrafe im Gesetz (Moratorium)
Mauretanien Todesstrafe im Gesetz
Nigeria In einigen Bundesstaaten mit Scharia
Somalia In einigen Regionen
Pakistan Theoretisch möglich (sehr selten angewendet)

Ich war immer ein Gegner der Todesstrafe, weil wie erwiesenermaßen nichts bewirkt. Außerdem ist sie barbarisch, wenn man sich überlegt, dass die Justiz auch irren kann.

Terroristen

Seitdem ich aber das Nova Site Memorial gesehen habe, weiß ich nicht mehr, was „barbarisch“ ist… Wenn man diese Täter lebenslang in den Knast steckte, werden sie nicht resozialisiert, was eigentlich immer auch ein Zweck der Strafe ist.

Vielleicht ist es eine zynische Abwägung: Wenn arabische Terroristen durch Geiselnahme andere Terroristen freipressen wollen, wäre die Auswahl jetzt nicht mehr so groß.

Todesstrafe wegen Terrorismus

Land Region Status
China Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Indien Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Pakistan Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Afghanistan Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Iran Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Saudi-Arabien Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Vereinigte Arabische Emirate Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Katar Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Bangladesch Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Indonesien Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Malaysia Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Nordkorea Asien Todesstrafe für Terrorismus möglich
Ägypten Afrika Todesstrafe für Terrorismus möglich
Somalia Afrika Todesstrafe für Terrorismus möglich
Nigeria Afrika Todesstrafe für Terrorismus möglich
Sudan Afrika Todesstrafe für Terrorismus möglich
Südsudan Afrika Todesstrafe für Terrorismus möglich
Äthiopien Afrika Todesstrafe für Terrorismus möglich
Libyen Afrika Todesstrafe für Terrorismus möglich
Algerien Afrika Gesetzlich möglich
Marokko Afrika Gesetzlich möglich
USA Amerika Im Bundesrecht bei Terrorismus mit Todesfolge möglich
Kuba Amerika Theoretisch möglich
image_pdfimage_print
image_pdfimage_print

← Next entries