„Are you with Israel?“

Auf dem Highway 4 im Südwesten Israels – im Hintergrund Aschdod
Prolog: Es fiel mir ziemlich schwer, diesen Beitrag zu schreiben. Ich habe das immer vor mir hergeschoben. Was ich am letzten Tag meiner Israel-Reise bei der Gaza Envelope-Tour gesehen habe, war das Schrecklichste und Erschütternste in meinem ganzen Leben. Ich habe schon viel gesehen, und war auch in mehreren Konzentrationslagern.
Die Fotos sind zum Teil in hoher Auflösung, so dass man die Details erkennen kann.
Die Tour ging von Tel Aviv zunächst nach Sderot, das nur einen Kilometer vom Gaza-Streifen entfernt ist. Dann den Highway 232 entlang, der parallel zur Grenze nach Gaza verläuft und seit der Terrorattacke des 7. Oktober 2023 „die blutige Straße“ genannt wird, weil diese mit Blut und Leichen übersät war. Dann bis zum Nova Festival Memorial, das westlich des Highways ungefähr zwischen Kibbutz Kissufim und Re’im liegt.
Sderot hatte am meisten unter Raketenangriffen zu leiden; die Vorwarnzeit betrug nur 15 Sekunden, war also de facto gar nicht vorhanden. Jedes Haus hat einen Bunker. Die bräunliche Fläche auf dem Foto oben ist so ein Anbau eines Schutzraums an einem älteren Haus. Sogar neben jeder Bushaltestelle ist ein Bunker (unteres Foto).

Kurze Zusammenfassung der Ereignisse am 07.10.2023
„Die Stadt Sderot sah sich seit der Zeit vor der Gründung des Staates Israel mit Angriffen aus dem Gazastreifen konfrontiert. Seit 2001 wurden aus dem Gazastreifen Tausende Raketen auf die Stadt abgefeuert.
Am Morgen des 7. Oktober 2023 erlebte Sderot den schlimmsten Angriff seiner Geschichte, als die Terrororganisation Hamas einen groß angelegten Angriff gegen Israel startete. Hunderte von Raketen wurden abgefeuert, während Dutzende Terroristen in israelische Städte entlang der Grenze eindrangen.
Die Stadt Sderot wurde zu einem der ersten Ziele des Angriffs. Terroristen drangen mit Fahrzeugen in die Stadt ein, eröffneten das Feuer auf Passanten und Polizisten und töteten Zivilisten auf den Straßen. Bilder und Videos, die kurz darauf in den Medien und sozialen Netzwerken verbreitet wurden, zeigten die Verwüstung und Brutalität des Angriffs.
Die Stadtverwaltung von Sderot und ihre Bewohner begannen sofort mit der Rettung und Evakuierung von Überlebenden, während Sicherheitskräfte die Terroristen bekämpften. In den Tagen nach dem Angriff wurde Sderot zu einem der ersten Orte, an denen eine umfassende Rettungs- und Säuberungsaktion stattfand, im Rahmen der Bemühungen, die Ordnung wiederherzustellen.

Das Gebäude der Polizeistation von Sderot wurde nicht wieder aufgebaut. Dort ist jetzt eine Gedenkstätte.
Sderot wird für immer den Schmerz und die Erinnerung an seine Söhne und Töchter tragen, die ihr Leben verloren haben. Die Stadt wird den Geist der gegenseitigen Verantwortung und der Stärke in Ehren halten, den ihre Bewohner und Verteidiger gezeigt haben, als sie für ihre Gemeinschaft, ihre Heimat und ihre Familien kämpften.“
Der Kampf um die Polizeistation von Sderot
„Die Polizeistation von Sderot war ein Hauptziel der Terroristen am Morgen des 7. Oktober, als 26 bewaffnete Terroristen ihren Weg zur Station fanden, die als Symbol der israelischen Autorität und Sicherheit in der Stadt galt.
„Wir werden angegriffen!“ – das war die Nachricht, die um 06:48 Uhr von der Polizeiwache gesendet wurde, als massives Gewehrfeuer auf das Gebäude gerichtet wurde. Die Terroristen eröffneten das Feuer auf Sicherheitskräfte und Polizisten, die sich im Gebäude verschanzt hatten.
Kräfte aus dem südlichen Distrikt, Kämpfer der israelischen Grenzpolizei, der Nationalen Anti-Terror-Einheit Yamam und der Spezialeinheit Yasam der Polizei von Sderot sowie ein Team der Grenzpolizei trafen vor Ort ein. Unter den Kämpfern befanden sich auch Studenten der Hochschule Hadar, Soldaten, die in der Nähe dienten, und Zivilisten, die sich bewaffneten, um die Polizei zu unterstützen.
Die israelischen Kräfte gerieten in ein Feuergefecht mit den Terroristen aus dem Gebäude heraus, während aus der Luft präzise Schläge auf das Gebäude durchgeführt wurden. Schließlich wurde die Station von israelischen Sicherheitskräften geräumt, die Leichen der Terroristen wurden geborgen, und das Gebäude wurde zerstört, um zu verhindern, dass weitere Terroristen es als Basis nutzen konnten.
Der erbitterte Kampf um die Polizeistation von Sderot wurde zu einem Symbol der Tapferkeit, die von Polizisten und Kämpfern der Einheit „Schwerter aus Eisen“ gezeigt wurde. Dutzende israelische Polizisten und andere Kämpfer brachten das ultimative Opfer für das Volk von Sderot, indem sie es vor einer noch katastrophaleren Situation bewahrten.“
„Are you with Israel?“
Odaya und Dolev Swisa wurden am 7. Oktober in Sderot von Hamas-Terroristen vor den Augen ihrer beiden kleinen Töchter ermordet.
Odayas Mutter berichtete, dass die Familie ins Auto gestiegen sei, als am frühen Samstagmorgen in Sderot die Luftschutzsirenen heulten. Sie versuchten, die Stadt zu verlassen, doch wurden von Terroristen angegriffen, während sie zu fliehen versuchten.
Amer Odeh Abu Sabila, ein beduinischer Bauarbeiter, war am frühen Samstagmorgen in Sderot und hörte Odaya schreien, nachdem Dolev getötet worden war. Er setzte sich auf den Fahrersitz, um zu versuchen, Odaya und die beiden kleinen Mädchen in Sicherheit zur Polizeistation von Sderot zu bringen – ohne zu wissen, dass diese bereits von Terroristen eingenommen worden war.
Sowohl Abu Sabila als auch Odaya wurden ermordet. Romi (6) und Lia (3) lagen auf dem Boden des Autos und blieben unverletzt. Videoaufnahmen von jenem Tag zeigen, wie die beiden kleinen Mädchen um Hilfe schreien, als Polizisten am Tatort eintreffen.
„Seid ihr Polizisten?“, ist die Stimme der kleinen Romi aus dem Auto zu hören. „Seid ihr aus Israel? Nehmt uns mit!“
Auf dem Gemälde der Hauswand sieht man einen Engel, der sich aus einem Fenster lehnt und mit Pfeil und Bogen bewaffnet ist.
„Die Hamas-Terroristen waren in der Polizeistation und schossen auf Polizisten, die die Stadt verteidigten. Einer der Beamten wurde durch eine Kugel in der Wirbelsäule getroffen. Einem anderen wurde das Knie weggeschossen. Trotzdem kämpften sie weiter.
Ein Hamas-Scharfschütze auf dem Dach der Polizeistation hielt alle in Schach. Schließlich wurde er von einem Mann ausgeschaltet, der sich ein Gewehr nahm und in ein nahegelegenes Wohnhaus lief, um den Schützen von einem Schlafzimmerfenster im oberen Stock aus zu treffen.
Jetzt ist dieser Mann als Engel mit Bogen und Pfeil in einem Wandgemälde dargestellt – gegenüber dem Ort, an dem sich früher die Polizeistation von Sderot befand.
Das Gebäude wurde von einem Panzer der israelischen Armee (IDF) zerstört, nachdem die auf dem Dach eingeschlossenen Polizisten von Spezialeinheiten der Yamam gerettet worden waren.“
Aner Shapira
Als am 7. Oktober der Angriff auf das Nova-Festival begann, flüchteten rund 20–30 Menschen in einen kleinen betonierten Schutzraum (Migunit/Bunker, Foto oben, bei Re’im) an einer Bushaltestelle.
Die Hamas-Terroristen warfen wiederholt Handgranaten in diesen Schutzraum.
Aner Shapira, ein Nahal-Soldat, der an dem Festival teilnahm und zu diesem Zeitpunkt nicht im Dienst war, packte jede Granate, die hineingeworfen wurde, und warf sie wieder hinaus – nach den meisten Berichten siebenmal hintereinander.
Die letzte Granate explodierte in seiner Hand und tötete ihn. Mehrere der Eingeschlossenen überlebten nur wegen seiner Tapferkeit und bezeichnen ihn als ihren Retter.
Nova Site Memorial
Das Massaker während des Supernova-Festivals war vermutlich von der Hamas gar nicht geplant worden.
In der Nacht auf den 7. Oktober stellte die israelische Armee auffällige Anzeichen von Hamas-Aktivitäten fest, welche jedoch nicht als unmittelbare Bedrohungen interpretiert wurden. Laut Untersuchungsbericht war die Veranstaltung bei der folgenden Lagebeurteilung der israelischen Armee überhaupt nicht berücksichtigt worden.
„Ab 8:50 Uhr eröffneten die Terroristen das Feuer auf jene Menschen, welche über die Felder nach Osten flüchteten und drangen kurz nach 9:15 Uhr in das Festivalgelände ein, wo sie Festivalbesucher gezielt ermordeten oder entführten. Auf dem Veranstaltungsgelände und dem angrenzenden Abschnitt der Nationalstraße 232 wurden 171 Menschen getötet, weitere 173 auf der Flucht entlang der Verkehrswege und in angrenzenden Siedlungen, unter anderem in oder bei Mefalsim, Reʿim, Alumim, Be’eri und Nir Jitzchak. Allein 18 Menschen starben, als die Terroristen einen von Hilfesuchenden umringten Krankenwagen (oben), mit einer Panzerabwehrhandwaffe beschossen.“
Die Terroristen griffen alle Kibbutzim längst der 232 von Westen her an, das Musikfestival jedoch von Osten. Die Besucher versuchten entlang der Straße nach Norden und Süden zu fliehen, um die Ortschaften zu erreichen.
Die Knotenpunkte der Straße waren jedoch schon besetzt worden. Nur diejenigen, die nach Osten in das freie Gelände rannten, hatten eine Chance zu überleben.
Zwei gelbe Müllcontainer
Auf dem Gelände der Party standen zwei große gelbe Müllcontainer.
Am 7. Oktober 2023, unmittelbar nach Beginn des Raketenbeschusses, wurde die Party unterbrochen, und die Teilnehmer versuchten, das Gelände in ihren Fahrzeugen zu verlassen. Einige konnten fliehen, aber viele wurden später von Hamas-Terroristen auf der Route 232 angegriffen.
Gegen 8:15 Uhr morgens trafen Hamas-Terroristen an der Einfahrt zum Parkplatz von Re’im ein, dem Gelände der Party, und griffen den Ort mit Feuerwaffen an. Mehrere Autos fingen Feuer, und einige versuchten, dem zu entkommen. Einige junge Leute rannten zurück auf das Partygelände, und etwa 16 von ihnen versteckten sich in einem der Müllcontainer, während andere wegliefen.
Etwa um 9:30 Uhr trafen Nukhba-Terroristen ein (Elitetruppen der Hamas), verkleidet als israelische Soldaten. Sie entdeckten den Container und begannen, auf die Gruppe zu schießen.
Die sich im Container versteckten waren: Roei Tsoisha, Gilad Maman, Raz Richter, Noam Ben David und seine Partnerin Dana Mor, Eliran Mizrahi und seine Partnerin Mai Bichon, Harel Pritz, Shira Katzir, Yiftach Dan Tiv, Elkin Nazarov, Naama Gal, Ido Soelmani, die Zwillingsschwestern Shani und Amit Levy, sowie Einav Shinya.
Während die Terroristen weiter schossen, bedeckten sich die jungen Männer und Frauen im Container mit dem Blut derjenigen, die bereits getötet worden waren, und hielten den Atem an, während die Terroristen draußen lachten und sangen.
In den Stunden danach suchten die Terroristen das Gebiet ab und schossen auf jeden, der Anzeichen von Leben zeigte.
Familienmitglieder der Vermissten versuchten verzweifelt, telefonisch Kontakt aufzunehmen, und schickten unaufhörlich Standortdaten, betend, dass ihre Angehörigen noch am Leben seien. Die Überlebenden im Container erlebten stundenlange Qualen, verzweifelt und um Rettung flehend.
Um 11:47 Uhr, als der Container noch immer von Terroristen umgeben war, warf einer von ihnen eine Handgranate hinein und schoss dann wahllos auf jeden im Inneren.
Bei diesem Angriff wurden Roei Tsoisha, Amit Levy (die Zwillingsschwester von Shani), Eliran Shm Ben Shinya, Yiftach Dan Tiv, Elkin Nazarov, das Paar Mai Bichon und Eliran Mizrahi, Shani Levy und Naama Gal getötet.
Gegen 12:30 Uhr traf eine improvisierte Militäreinheit aus der Stadt Telmon im Gebiet von Shomron (Samaria) ein, angeführt von Major Gvirtsman. Diese Soldaten, bekannt als die Shaked-Einheit, kämpften gegen die Terroristen in der Umgebung, töteten sie und retteten die Verwundeten aus dem Container.
Für die neun Ermordeten kam jede Hilfe zu spät.
Kommentare
9 Kommentare zu “„Are you with Israel?“”
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Harte Kost
Aber nicht für die S-Wort-Schmieranten. Dort heißen diese Menschenfeinde Kämpfer.
„Unter Rafah eingeschlossene Hamas-Kämpfer lehnen Kapitulation ab“
https://www.spiegel.de/ausland/israel-gaza-in-rafah-eingeschlossene-hamas-kaempfer-lehnen-kapitulation-ab-a-271bdf30-1384-4ed2-ac15-06147ea9ca9b
Kauft kein S-Wort-Bullshit-Magazin. Denen auch nichts ab.
Tuvia Teenenbom schreibt nicht mehr für die Zeit.
Eine sehr präzise Zustandsbeschreibung der Wir-sind-die-Guten. Antisemiten bis in die letzte Haarwurzel.
Die Videos zum Nova Massaker Rave dürften wohl noch im Internet erhältlich sein. Man achte dabei auch auf die Kommentare.
Der Lügner kennt die Wahrheit, der Verlogene nicht.
Die einen sagen Terrorist, die anderen Freiheitskämpfer.
Im moralischer WELTSICHT gibts nur Gut und Böse, Gott und Teufel. Der Mond ist aus Käse.
Kinderkram.
Israelische Staatslüge ist das Land wäre leer,
von Gott versprochen, gehöre ihnen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Deir_Yasin
Wie soll man mit Verlogenen reden?
You are not with Germany?
Ich bin sicher ähnliche Szenarien erwarten uns in ferner Zukunft genauso oder ähnlich in ’schland. Das wird niemand bereisen und Reiseberichte schreiben. Das ist doch schrecklich und niemand unternimmt dagegen etwas. Stattdessen werden die immer wieder gewählt.
Ich bin kein Anhänger des zivilen Widerstand, aber wer schon etwas länger auf der Welt und politisch interessiert ist, sollte langsam die infantilen Gedanken verscheuchen und versuchen den Dingen in ’schland auf den Grund zu gehen. Niemand kann mich zur Selbstaufgabe zwingen.
Bei uns liegt der Dreck meterhoch vor der Tür und wir Bürger schaffen es über mehrere Wahlperioden hinweg nicht die politischen Verursacher abzuwählen. Stattdessen zeigen wir auf andere.
Bei uns werden die Linken demnächst an Fahrt aufnehmen, wenn die Wirtschaft weiter abkackt und dieses abkacken richtig Fahrt aufnimmt. Was aber glauben die Linken denn, was passiert, wenn das Geld alle ist und die Staatsalimente nicht mehr kommt? Alle zur Suppenküche schicken und dort anstellen?
Was glaubt die Leserschaft denn, wen die Leute wählen, wenn es HIER an’s Eingemachte geht und die Firmen in Größenordnungen von Zehntausenden entlassen oder gleich ganz den Standort wechseln? Genau, die wählen kurzfristig Links. Wenn der Umschwung kommt und die AfD regierungsreif ist, dann hat das Antideutsche so viel zerstört, daß auch die AfD an die Wand gedrückt wird.
Ja, dann dämmert wieder die Diktatur am Horizont und das lang ersehnte Großreinemachen bekommt seinen Lauf im Sinne von „Macht kaputt, was euch kaputt macht!“.
Israel konnte sich bis heute immer wieder helfen. Aber wie lange noch? ’schland wird niemand helfen, denn Holland, Belgien, Frankreich, Italien und England erwartet das gleiche Schicksal.
Religioten glauben Jenseits der Materie wirke ihr Gott.
Ludwig Feuerbach sagte Gott ist ein neuronales Phänomen.
Affen erzählen Geschichten, Sterne haben Namen.
Ponzi sagte Geld wird mehr durch Magie (er hätt den Zauber).
KI ist nicht in der Maschine sondern attributiert im Hirn des Rezipienten.
Bluff beim Poker ist Erregung eines Irrtums beim Gegner.
Eine Gesellschaft kann kollektiv im Wahn sein.
Idealisten haben andere WELTSICHT als Realisten.
Für Partei hat die WELT Struktur.
Ein Religiot ersetzt Wahrheit in der Sache durch Beschimpfung des Ungläubigen bevor er ihn tot schlägt.
Was sagt Neturei Karta?
Das Wort ist schwer zu übersetzen: Man kann sowohl „bei“ oder „von“ sagen. In Hebräisch hat das Mädchen „של“ gesagt (atem schel Israel) „seid ihr von Israel“. Es wird aber auch benutzt etwa wie bei „Suppen bei Alma“ https://www.burks.de/burksblog/2023/10/16/almas-suppen
@blu_frisbee
Bluff beim Poker ist vor allem eine strategische Notwendigkeit. Würde man nie bluffen, wüßte der Gegenspieler, daß man immer eine starke Hand hat, wenn man wettet. Das würde dazu führen, daß man mit starken Händen nur wenig gewinnt, wenn der andere aufgibt, aber viel verliert, wenn er weiterspielt. Mit Bluffs verschleiert man also langfristig seine besten Hände.
War is the art of deception.
Sowohl israelische Nationalisten wie auch HAMAS haben ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit.
Man soll sich da nix vormachen.
Erzählt wird im moralischen Universum was die eine Partei der anderen Aua getan hätte. Das unterstellt eine moralische Welt die es real nicht gibt.
Sicher werden in palestinenser Familien ähnliche Geschichten von erlittenem Unrecht erzählt.
Verschwiegen wird immer die andere Seite.
Früher ging Herrschaft um Gerechtigkeit,
seit Macchiavelli um Zweckmäßigkeit.
Erzählt wird mit Gerechtigkeitswaage. Die ist zwar allgemein, aber nicht universell.
John Rawls fragt ob man in ner Welt leben möcht wenn man nicht weiß wer man wird.