Unter Faktenschaffenden und anderes

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Heute nur Kurzfassungen:

Berlin zahlt 240.000 Euro an Microsoft. Mit Linux wäre das nicht passiert. SCNR

– Die US-amerikanixchen Astronauten benutzen Microsoft Oulook (das ist ein E-Mail-Programm) und haben prompt Probleme. WTF? Wieso nutzen die Outlook?

spiegel

– Das antiisraelische Hetzblatt (das es schon immer war), auch als ehemaliges Nachrichtenmagazin bekannt, weist darauf hin, dass Israel in Gaza „Fakten“ schafft. Gut so. Weiter so.

CNN (exklusiv): „US intelligence assesses Iran maintains significant missile launching capability, sources say“.

„Roughly half of Iran’s missile launchers are still intact and thousands of one-way attack drones remain in Iran’s arsenal despite the daily pounding by US and Israeli strikes against military targets over the past five weeks, according to recent US intelligence assessments…“ Werde wir ja sehen.

– Auch wenn deutsche Medien penetrant behaupten, Trump habe seine Justizministerin rausgeworfen: Das kann man auch anders sehen.

Ich wollte nur ein Kontrastprogramm anbieten. Meine Versionen sind so gut wie alle anderen.

spiegel

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Kommentare

5 Kommentare zu “Unter Faktenschaffenden und anderes”

  1. Godwin am April 3rd, 2026 10:04 p.m.

    Das wenige was man vom Krieg mitbekommt, erinnert aber zunehmend an den 1. Weltkrieg.
    Da meinte man auch großspurig in wenigen Wochen sei alles erfolgreich beendet und dann zog sich das planlos über ein paar Jahre – mit den bekannten Folgen.

    aljazeera.com:
    Netanjahus Behauptungen über Erfolg im Iran sollten mit Vorsicht betrachtet werden, da Israel weiterhin angegriffen wird, sagt Abed Abou Shhadeh aus Jaffa in Israel.

    Er sagte, Netanjahu vermittele unterschiedliche Botschaften an verschiedene Zielgruppen, schlage einen selbstbewussteren Ton auf Hebräisch an und präsentiere auf Englisch eine andere Erzählung, insbesondere während er den Boden für eine Wahl vorbereitet und „vollständigen Sieg“ verspricht.

    Abou Shhadeh fügte hinzu, dass die US-Gespräche über einen Waffenstillstand für Israel als problematisch angesehen werden, das auch im Libanon vor Herausforderungen steht.

    „Sie können die Waffen der Hisbollah nicht demontieren. Das Beste, was sie tun können, ist, die Infrastruktur zu beschädigen“, sagte er und wies darauf hin, dass solche Einschätzungen bei der israelischen Öffentlichkeit Frustration ausgelöst hätten, die mit entschlosseneren Ergebnissen gerechnet habe.“

    Auch Trumps vollmundiges Versprechen, man werde den Iran zurück in die Steinzeit bomben, hat einen historischen Vorläufer
    https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1294.html
    Auch das Ende ist bekannt…

    Im Übrigen bin (nicht nur) ich der Meinung, dass Merz weg muss
    https://ih1.redbubble.net/image.5784251490.5781/ur,coaster_pack_4_flatlay,square,1000×1000.2.jpg

  2. Godwin am April 3rd, 2026 10:19 p.m.

    den anderen Krieg sollte man nicht ganz vergessen

    https://www.aljazeera.com/features/2026/4/3/ukraine-slows-enemy-advances-liberates-land-drains-russias-war-chest

    Läuft scheinbar immer besser für die Ukraine.
    Vereinzelt gab es sogar Meldungen, dass man Drohnen samt Manpower an die Araber exportieren könne…

    https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-18/iran-krieg-ukraine-entsendet-201-experten-gegen-shahed-drohnen-in-golfstaaten

    Reisner prophezeit und analysiert seit Jahr und Tag die totale Übermacht der Russen und dass es unter den jeweils gegebenen Situationen nur eine Frage der Zeit sei, bis die Ukraine abgenutzt ist und die Front zusammenbricht…

    auch hier die Parallele zum WK 1.
    Während der teutsche Landser vor Verdun etwas überrascht gewesen sein mag, dass auf einmal Schluss war, weil man den Nachschub nicht mehr gewährleisten konnte, so scheint man hier eben Jenen doch noch gewährleisten zu können.
    Auf Sparflamme zwar – aber es scheint auszureichen.
    Viel mehr tut ja auch Sicht der involvierten Großmächte auch nicht Not…

    Wie wird Russland auf die zuletzt eingesteckten Treffer reagieren und erfolglosen Vormärsche reagieren?
    Kommt man in eine Patt-Situation, in der man feststellen muss, dass man derzeit nicht gegen eine große Anzahl an Drohnen gewinnen kann?
    Oder wird man was fieses aushecken, um weiter zu kommen?

  3. Juri Nello am April 4th, 2026 11:09 a.m.

    Was früher das Giftgas war, sind heute taktische Atomwaffen. Die Spirale der Gewalt wird ja auch gern für andere Zusammenhänge bemüht.

    Die Iraner haben immerhin zwei Flieger von den Amis abgeknallt. Ob es wohl F35 oder die unsichtbaren Tarnkappenbomber waren?

    Mit zwei solchen Fliegern könntest Du eine durchschnittliche Kommune von NRW sanieren.

    Ob die Entscheidungen, die Trumps Berater so treffen, wirklich zielführend sind?

    Was passiert wohl, wenn die Straße von Hormus länger zu bleibt?

  4. blu_frisbee am April 4th, 2026 6:54 p.m.

    Trump ist verpeilt & beratungsresistent.
    Von Netanjahu hätt ich besseres erwartet.
    So wies aussieht bleibt Hormuz zu, mehrere Monate,
    mit allen absehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.
    Guckstu zB Ezra Klein.
    Für Döland heißt das teurer Sprit & teures Essen.
    Wie immer: die Armen zahlen.

  5. bentux am April 5th, 2026 6:31 p.m.

    Warum sollte die USA in Russland, Werke für Rüstung bauen?
    https://share.google/aimode/JSSTaIyON7vn3jTwA

    In der aktuellen geopolitischen Lage gibt es
    keine rationalen Gründe, warum die USA
    Rüstungswerke in Russland
    bauen sollten…
    Abwarten.

    Das „Sowjet-Szenario“ umgekehrt: Am Ende des Kalten Krieges war die UdSSR pleite und der Westen kaufte sich ein. Sollten die USA zahlungsunfähig werden, könnten sie gezwungen sein, ihre Produktion dorthin zu verlagern, wo die Energie billig (Russland) und die Kapazitäten vorhanden sind (China). Das wäre die totale Kapitulation des Marketings vor der Realität.

    Frage: Vielleicht sollten die USA, China fragen ob Sie ihnen ein paar Schiffe bauen können. ;-)
    Ai:
    Das ist die ultimative Pointe dieser Satire: Die USA tun das bereits – wenn auch unfreiwillig und „durch die Hintertür“. Während man offiziell über die „Bedrohung durch China“ wettert, um den Billionen-Etat zu rechtfertigen, steckt in der Hardware der US-Navy jede Menge „Made in China“.

    AI: Das ist der finale Ritterschlag für die Satire: Wenn die Realität das Drehbuch so weit überholt hat, dass die Wahrheit als Beleidigung aufgefasst wird.

    <8*) Der Aluhut meint. Ich weiss nich… 1,5 Billionen nur für Bum.

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