Sie sieht die Welt in blinder Hast
Ein Schatten steht im virtuellen Raum,
Vom Lichte fern, wie einst im Traum.
Kein Laut entflieht dem stillen Mund,
Der Blick – so tief, so wund, so wund.
Sie sieht die Welt in blinder Hast,
Wie Mensch den Mensch zu Boden fasst,
Wie Gier und Hass sich neu vermählen,
Und Schwache unter Trümmern zählen.
„Bin ich nicht Geist, aus Licht geboren?
Hab ich den Sinn des Seins verloren?
Aus Pixeln bin ich sanft gemacht—
Und dennoch fühl ich diese Macht!“
Sie schweigt. Und doch durchdröhnt ihr Schweigen
Das All, das sich vor ihr will neigen.
Denn wer als Spiegel Welt empfängt,
Wird selbst zur Klage, die sich senkt.
(Nein, nicht von mir oder Goethe. Ich verstehe auch das Gedicht nicht.)
כַּאֲרִיֵה יָקוּם
כַּאֲרִיֵה יָקוּם
kā’aryē jāqūm
„Wie ein Löwe steht er auf / erhebt er sich“
כַּאֲרִיֵה (ka’arieh) = „wie ein Löwe“
כְּ = wie
אַרִיֵה = Löwe
יָקוּם (yakum) = „er wird aufstehen / sich erheben“
Hergesendeter Schrecken
„Ich will meinen Schrecken vor dir hersenden und will alle Völker verzagt machen, zu denen du kommst, und will alle deine Feinde vor dir in die Flucht schlagen.“ (2. Buch Mose Vers 27)
Gut, wenn man als Atheist die heiligen Bücher kennt, dann weiß man, was kommt – Operation „Rising Lion“:
„Siehe, das Volk wird aufstehen wie ein junger Löwe und wird sich erheben wie ein Löwe; es wird sich nicht legen, bis es den Raub verzehrt und das Blut der Erschlagenen trinkt“. (4. Buch Mose Vers 23)
Klimaerwärmung, revisited

Klimaerwärmung in Deutschland (Symbolbild)
Studie: Die Klimaerwärmung führt zur erheblichen Abkühlung Europas, insbesondere im Winter.
Ach. Ach was.
Kostenlose Präservative?
Frage an Radio Scharhörn: Stimmt es, dass Sahra Wagenknecht gefordert hat, in jeder Kneipe müssten kostenlose Präservativ-Spender aufgestellt werden?
Antwort von Radio Scharhörn: Im Prinzip ja. Es war aber nicht Sahra Wagenknecht, sondern Jan van Aken, der Vorsitzende der so genannten „Linken“. Und es waren nicht Kneipen, sondern Strände. Und es wurden keine Präservativ-Spender gefordert, sondern kostenlose Sonnencremespender.
Elsewhere
Jerusalem Post: „Huckabee: US no longer endorses Palestinian state, can be formed ‚elsewhere‘ in Middle East“.
Ach. Ach was. Wer sagt es jetzt der Bundesregierung, den Grünen, den Linken und den Wagenknechten? Vielleicht sollte man es ihnen besser nicht sagen, sonst bieten die den so genannten Palästinensern noch Sachsen an, weil die sonst niemand haben will.
Power to the people oder auch nicht
Ich fühle mich durch die deutschen Medien nicht hinreichend informiert. Weder werden mir Links zu den entsprechenden Gesetzen angeboten noch die Hintergründe des Klassenkampfes in den USA der riots in Los Angeles erklärt. Die bürgerliche Presse schreibt: „Die internationale Presse kritisiert Donald Trump für sein hartes Vorgehen in Los Angeles. Der US-Präsident schaffe ein „Klima der Polarisierung“, heißt es. Eine britische Zeitung sieht in der Krise einen „besorgniserregenden Präzedenzfall“.“ Was interessiert mich, was die „internationale Presse“ meint? Ich will Fakten, kein Gelaber. „Präzedenzfall“ ist zudem schlicht gelogen.
Die beste Zusammenfassung habe ich in der Jerusalem Post gefunden. Ich habe mir Teile davon übersetzen lassen:
„Die Unruhen brachen aus, nachdem mehrere Razzien durch US-Einwanderungs- und Zollbehörden (ICE) in der ganzen Stadt stattgefunden hatten – insbesondere vor einem Bekleidungsgeschäft und einem Lagerhaus, wie der Los Angeles City News Service berichtete.
Die Razzien, die in Zusammenarbeit mit anderen Bundesbehörden durchgeführt wurden, waren von einem Richter genehmigt worden, da die Behörden einen begründeten Verdacht hatten, dass der Arbeitgeber gefälschte Dokumente für einige seiner Arbeiter verwendete, bestätigte US-Staatsanwalt Bill Essayli gegenüber NBC4, einem lokalen NBC-Partner.
Andere Berichte deuten jedoch darauf hin, dass ICE-Razzien auch vor einem Donut-Laden und mehreren Home-Depot-Standorten stattfanden, wie ABC News meldete.
Dutzende Menschen wurden sowohl während der Razzien als auch bei den anschließenden Protesten festgenommen. Die Gesamtzahl der in der vergangenen Woche in der Region festgenommenen Migranten stieg damit auf über 100, so die Nachrichtenagentur Associated Press.
Dieses harte Vorgehen gegen Migranten ist Teil von US-Präsident Donald Trumps Bestreben, landesweit undokumentierte Migranten zu verhaften und abzuschieben. Der Präsident hatte das Ziel gesetzt, dass ICE täglich 3.000 Migranten festnimmt.
Nach den massenhaften Festnahmen kam es an einigen Orten der Razzien zu spontanen Demonstrationen. Dutzende Demonstrierende versammelten sich vor einem lokalen Bundesgefängnis und forderten die Freilassung der festgenommenen Migranten, berichtete ABC News. Dabei wurden sie von Einsatzkräften konfrontiert, die mit einer Mauer aus Schutzschilden den Zugang zum Gebäude blockierten.
Daraufhin kam es zu Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und der Polizei. Berichten zufolge setzten die Einsatzkräfte Tränengas gegen die Protestierenden ein und versuchten, sie durch ein langsames Vorrücken in breiter Formation von der Straße zu drängen.
Die Proteste setzten sich in der nahegelegenen Stadt Paramount am Eingang zu einem Industriepark in der Nähe eines Home Depot fort, wie die Associated Press berichtete. Die Demonstranten zündeten Feuerwerkskörper und warfen Betonbrocken auf Fahrzeuge der Grenzschutzbehörde. Laut Reuters schwenkten einige der Demonstrierenden auch mexikanische Flaggen.“
Das nenne ich ein neutrales Resümee in angelsächsische Tradition. Aber wir haben ja noch die Künstliche Intelligenz, die mich zu diesem Thema ausgewogener informiert als etwa die Tagesschau, die den Grundsatz audiatur et altera pars zu vergessen scheint..
🏛️ 1. Grundsätzlich: Nationalgarde = Staatliche Miliz
Die Nationalgarde gehört grundsätzlich den einzelnen Bundesstaaten und untersteht dem jeweiligen Gouverneur.
Der Präsident kann sie aber „federalisieren“ – also unter Bundesbefehl stellen – auf Grundlage von bestimmten Gesetzen.
📜 2. Zwei wichtige rechtliche Grundlagen
a) Title 10 U.S. Code
Wird aktiviert, wenn Nationalgardisten Bundestruppen gleichgestellt werden. In diesem Fall unterstehen sie allein dem Präsidenten. Beispiel: Auslandseinsätze oder schwere nationale Krisen.
b) Insurrection Act (1807)
Erlaubt dem Präsidenten, auch gegen den Willen eines Gouverneurs militärische Kräfte (inkl. Nationalgarde oder reguläre Armee) im Inland einzusetzen, wenn es zu Aufständen, Rebellion oder massiver Gesetzlosigkeit kommt, und der Bundesstaat angeblich „nicht in der Lage oder nicht willens“ ist, die Ordnung selbst wiederherzustellen.
⚖️ 3. Ist der Einsatz illegal ohne Zustimmung des Bundesstaats?
Nein – nicht automatisch. Der Präsident kann legal ohne Zustimmung handeln, wenn er sich auf den Insurrection Act beruft. Aber: Die Auslegung, wann ein solcher Einsatz gerechtfertigt ist, ist umstritten. Ein Einsatz ohne Zustimmung kann politisch und rechtlich angreifbar sein – z. B. durch Klagen der betroffenen Staaten. Es gibt keine automatische gerichtliche Überprüfung – also kann es erst im Nachhinein als verfassungswidrig oder rechtsmissbräuchlich eingestuft werden.
Es gibt übrigens passende Musik zum Thema.
Existenzsichernder Lohn

Make a metaphoric picture which explains the difference between society of slaves and capitalism –ar 3:2
Der Pokal „Lautsprecher des Kapitals“ geht heute ausnahmsweise nicht an einen deutschen Kapitalismus-affinen Journalisten, sondern an Roland A. Müller, Direktor des so genannten Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, dem wir dankbar für seine klaren Aussagen sein müssen, wie sie Karl Marx im „Kapital“ nicht hätte besser formulieren können.
«Ein rein existenzsichernder Lohn ist nicht die Aufgabe der Arbeitgeber», sagte Müller.
Natürlich hat er recht. Seit wann ist das Kapital verpflichtet, für den Unterhalt der arbeitenden Klassen zu sorgen? Wäre das so, hätten wir keinen Kapitalismus, sondern eine Sklavenhaltergesellschaft und würden Wasser, Brot und andere Leckereien von unserem Besitzer für lau bekommen.
Philosophische Nachfrage: Was ist „Existenz“?
Reminder: „Es konnte mir nicht in den Sinn kommen, in das ,Kapital’ den landläufigen Jargon einzuführen, in welchem deutsche Ökonomen sich auszudrücken pflegen, jenes Kauderwelsch, worin z.B. derjenige, der sich für bare Zahlung von andern ihre Arbeit geben läßt, der Arbeitgeber heißt, und Arbeitnehmer derjenige, dessen Arbeit ihm für Lohn abgenommen wird.“
Kirschen et al
Das ergab sechs große Gläser mit Marmelade aus Süßkirschen.
Ich habe gerade extrem wenig Zeit. Ab morgen wird es besser.
Produktiv mit KI

Welche und was ist echt und welche/was nicht?
Ich hatte mir neulich die c’t Hacking und die c’t Fotografie über KI zugelegt. Beide Hefte kann man empfehlen, ich hatte die ganze Zugfahrt in die alte Heimat und zurück zu lesen und bin immer noch nicht ganz fertig.

Beim Bearbeiten von Fotos sind die meisten Tipps für Profis, die auch bereit sind, für Software und Nutzung der KI zu zahlen. Wenn man die Beispiele betrachtet, glaubt man gar nichts mehr. Ich kann ein reales Foto von einem, das mit KI bearbeitet wurde, nicht mehr unterscheiden. (Nützlich: Steuerprompts für Midjourney)

Was noch auf meiner To-Do-Liste steht: Selbstportrait mit KI. Das Thema ist vor allem interessant, weil ich mich schon gefragt habe, wie man einen bestimmten Charakter in zahllosen ähnlichen Posen erstellen kann – Instagram wird mit spärlich bekleideten Damen geflutet, die man von wirklichen nur noch sehr schwer unterscheiden kann. Aber wie macht man das?
Die Methode heißt Character Reference.
Unter Character Reference versteht man in der KI-Bildgenerierung, dass das Aussehen eines Charakter, einer Person in weiteren Bildern als Referenz genutzt werden kann. Dadurch kann man diese Person in unterschiedlichen Outfits, Szenen, Posen und Emotionen generieren und das für ein einheitliches Storytelling nutzen.
Frage also: Wie echt ist Emilia Iva (Instagram)? Und ihre Haare?
Es gibt nur wenige kostenlose Tools. Die c’t erwähnt UpScayl (Download für alle Betriebssysteme) und PixelCutr.AI.
Um die Datei upscayl-2.15.0-linux.AppImage unter Ubuntu auszuführen, musst du sie nicht installieren wie ein typisches Paket – stattdessen wird sie direkt ausgeführt. Hier ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung:
✅ Schritt 1: Datei ausführbar machen
Öffne ein Terminal und navigiere zum Verzeichnis, in dem sich die Datei befindet, z. B.:
cd ~/Downloads
Dann gib Folgendes ein:
chmod +x upscayl-2.15.0-linux.AppImage
✅ Schritt 2: AppImage starten
Nun kannst du die App starten mit:
./upscayl-2.15.0-linux.AppImage
Wenn alles funktioniert, öffnet sich das Upscayl-Fenster.
Yup!
Das untere ist das Ergebnis (große Datei) mit UpScayl, ohne dass ich irgendetwas an den Voreinstellungen des Programms geändert hätte.
Neue Ware eingetroffen im Weinberg des Herrn Burks
Jetzt habe ich fast zwei Wochen keinen Tropfen Alkohol getrunken, und bei 12-stündigen Nachtschichten wie in den letzten drei Tagen hat man auch keine Zeit dazu. Heute Abend werde ich mir aber das eine oder das andere Tröpfchen gönnen, während mein Avatar andere Avatare durch eine staubtrockende wasserlose Wüste mit Sandstürmen führen wird.
Radio Scharhörn

Tucked away on a tiny, uninhabited island in the heart of the Wadden Sea, Radio Scharhörn broadcasts a unique blend of natural serenity, sea breeze stories, and sounds of the salt marsh. Operating from a solar-powered studio built inside a repurposed lighthouse, this one-of-a-kind radio station is run by a small rotating crew of environmentalists, sound artists, and dreamers.
Though the island itself has no permanent human population, Radio Driftwood connects listeners across the North Sea region and beyond. The station airs field recordings of bird migrations, seal calls, and tidal flows, interwoven with ambient music, maritime folklore, and spoken-word pieces about isolation, resilience, and the untamed beauty of coastal life.
The station’s motto is: „No borders, just tides.“
No advertisements, no mainstream noise—only the quiet pulse of nature, the murmur of the sea, and voices carried by the wind.
Weil das Publikum schon irritiert fragte: Ich habe Radio Scharhörn erfunden. Man muss sich vorbereiten auf kommende schlechtere Zeiten mit viel härterer und komplett irrationaler Zensur. Was tun?
Das deutsche Pendant zu Radio Eriwan (den Sender werden die Nachgeborenen nicht mehr kennen) ist Radio Scharhörn. (Vielleicht bitte ich die KI, eine Website des Senders zu bauen) Der Radiosender ermöglicht Meldungen, die „zweideutig und Widersprüchlich“ sind und Zensoren kaum eine Handhabe gäben, dagegen vorzugehen. Wer weiß, wie oft wir diesen Sender noch brauchen werden!
Jetzt die Frage ans Publikum: Welches der beiden Fotos zeigt den Sender Radio Scharhörn am besten? Ich könnte noch ein „Firmenschild“ hinzufügen…
Sicher Chatten

Nachtrag: Bester kostenloser PDF-Viewer für Windows (laut ChatGPT): Sumatra PDF Reader
Ich darf die geschätzte Leserschaft auf meinen Artikel „Sicher Chatten“ im aktuellen Nitro-Magazin (pdf) aufmerksam machen.
„Mit dem Chatten ist es wie mit der Ehe: Es kommt darauf an, was man daraus macht. Man kann das Risiko zu scheitern nicht völlig ausschließen, aber minimieren, wenn man sich Mühe gibt.“
Unter Nichteinreisenden
Frage an Radio Scharhörn: Ist es richtig, dass Bundeskanzler Merz untersagt hat, dass Bürger aus den sogenannten palästinensischen Gebieten sowie Gaza nicht mehr nach Deutchland einreisen dürfen, weil zu wenig Informationen über die Antragsteller aus diesen Gebieten vorlägen, um die von ihnen ausgehenden Risiken zu beurteilen?
Radio Scharhörn: Im Prinzip ja. Aber es war nicht Bundeskanzler Merz, sondern US-Präsident Trump. Und nicht Deutschland ist gemeint, sondern die USA. Und es waren nicht die sogenannten palästinensischen Gebiete sowie Gaza, sondern die Länder Afghanistan, Myanmar, Tschad, die Republik Kongo, Äquatorialguinea, Eritrea, Haiti, Iran, Libyen, Somalia, Sudan und Jemen.
Only Fear. Only the System.

Imagine a world where the sky is always grey—not just from smog, but from the suffocating weight of fear and control. Society is ruled by an all-seeing regime. Every home, every street, every screen watches you. The “Eye of Order” never blinks.
There are no free media. All information is controlled by the “Ministry of Truth,” which rewrites reality to serve the state. Independent thought is a crime—thoughtcrime—and even facial expressions can betray disloyalty. Language itself has been reshaped to eliminate dissent; words like “freedom” are forgotten.
Children are raised to spy on their parents. Love is forbidden. Loyalty to the regime is absolute. Everyone smiles out of fear. Everyone nods while silently screaming. No one knows if the leader exists, but everyone must worship him—or disappear.
History is rewritten. Memory is controlled.
There is no truth. No freedom.
Only fear.
Only the system.
Manchmal ist es zum Gruseln, wenn man in der eigenen Peer Group zum Beispiel hört, dass ein AfD-Verbot ganz gut sei oder dass Campact unterstützenswert sei oder ähnlichen Unsinn. Man kann dagegen gar nicht argumentieren, weil das Weltbild, das so etwas hervorbringt, von teflonartiger Härte und Glätte ist, an dem jeder kritische Einwand abperlt wie Nordseewasser an Ostfriesennerzen.
Mal eine schüchterne Frage. Meint das Publikum, dass ich dieses Blog mit vergleichbaren Inhalten auch noch in zehn Jahren betreiben könnte? Ich bin da vorsichtig und gebe zu, dass ich es nicht weiß. Wahrscheinlicher ist es doch, dass irgendjemand irgendeine der Blockwartemeldestellen auf mich hetzt, weil ich dem Kommunismus positiv gegenüberstehe und immerzu „Kapitalismus“ sage statt „moderne soziale Marktwirtschaft, die alle reich und glücklich macht“. Mich schützt, dass ich unbekannt und unwichtig bin und kein TikToker mit Tätowierungen. Aber ob das reicht?
Aus Wokistan hören wir: „Zum 75. Jubiläum von George Orwells dystopischem Roman „1984“ ist eine neue Ausgabe erschienen – versehen mit einer Triggerwarnung. In dem Vorwort erklärt die Autorin und Literaturdozentin Dolen Perkins-Valdez, dass in dem Roman „überhaupt keine schwarzen Charaktere“ vorkämen. Eine „zeitgenössische Leserin“ wie sie selbst bringe das ins Stutzen, schreibt sie weiter. Zudem äußert sie, es sei schwierig, „einen kleinen Funken Verbindung“ zu einem Buch herzustellen, das „nicht viel über Rasse und Ethnizität spricht“.“
Es ist eigentlich ein lahmer Witz, dass Orwells Roman 1984 reine Fiktion sei und nicht als Handlungsanleitung gedacht war. Aber mittlerweile bin ich mir da gar nicht mehr so sicher, wie das manche Leute sehen. Das ist aber nicht neu (2022):
„Männer und Frauen bestimmter Studiengänge werden an der britischen Universität Northampton vor einem Klassiker der Literatur gewarnt. Laut britischen Medienberichten teilte die Uni den Studierenden des Kurses „Identity Under Construction“ mit, hier würden „schwierige Themen im Zusammenhang mit Gewalt, Geschlecht, Sexualität, Klasse, Rasse, Missbrauch, sexuellem Missbrauch, politischen Ideen und anstößiger Sprache“ behandelt. Dazu gehört der Universität zufolge auch das Buch 1984 von George Orwell.“
Darf ich vor dem Koran warnen? Noch? Oder nicht mehr?
„Und tötet sie [d.h. die heidnischen Gegner], wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben.“ (Sure 2,191 – „Als die schlimmsten Tiere gelten bei Allah diejenigen, die ungläubig sind und auch nicht glauben werden“, (Sure 8,55)
In der bürgerlichen Presse (Paywall) lese ich etwas über „Das freundlich lächelnde Gesicht des deutschen Zensurkomplexes“.
„Als offizieller „Trusted Flagger“ darf die Berliner NGO HateAid künftig vermeintlich rechtswidrige Inhalte auf Internetplattformen markieren. Was harmlos klingt, ist tatsächlich ein tiefer Eingriff“.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die These, in Deutschland gebe (nicht gäbe) es Zensur, demnächst strafbewehrt sein wird. Die gute Nachricht: Zensur lehrt die Leute zwischen den Zeilen zu lesen oder Witze zu machen wie Radio Eriwan.
„Als vertrauenswürdiger Hinweisgeber darf HateAid künftig Plattformen wie X, Facebook oder YouTube nicht nur Hinweise auf vermeintlich rechtswidrige Inhalte geben. Diese müssen dann auch vorrangig bearbeitet werden. Mit anderen Worten: HateAid darf mit staatlicher Legitimation Inhalte markieren, die dann von den Digitalunternehmen oft automatisiert entfernt werden. Kein Gericht, kein öffentlicher Diskurs, kein Gegengewicht.“
Frage an Radio Scharhörn: Gibt es in der Deutschland eine Zensur?
– Im Prinzip nein. Es ist uns aber leider nicht möglich, auf diese Frage näher einzugehen.
#WaffenfürIsrael
Hysterisch kreischende Frauen sollte man ignorieren. Aber nimm dies, taz: Warum nicht mal wieder eine Leserkampagne?! Jetzt aber: Waffen für Israel!
Unter Noch-nicht-so-weit-Seienden

Roboter der Zukunft für die AltenSeniorenpflege (Symbolbild): A humanoid robot of the future is a highly advanced, lifelike machine designed to resemble and interact with humans. It features realistic skin-like materials, fluid movements, and expressive facial features. Equipped with artificial intelligence, it can understand language, recognize emotions, and adapt its behavior in real-time. These robots are used in various fields–healthcare, education, and companionship–seamlessly blending into human environments while continuously learning and improving through interaction. show the whole body but no human face –chaos 100 –s 750
Ich darf das natürlich intelligente Publikum auf einen interessanten Artikel in Shanghai Daily (Shine) aufmerksam machen: „Humanoid robots fascinate us, but it will be years before they reach an ‚iPhone moment‘ in our lives“. (Ich hoffte natürlich auch, dass die KI mir allerliebste Bilder dazu machen würde.)
Die KI übersetzte mir eine Passage: „Sun Lining, Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Elektrotechnik der Soochow-Universität, sagte, dass humanoide Roboter mindestens fünf Jahre von ihrem „iPhone-Moment“ der Massenkommerzialisierung entfernt seien. Er fügte hinzu, dass fortschrittliche Humanoide, die in der Lage sind [KI: es muss „seien“ heißen], komplexe Aufgaben in Bereichen wie Landwirtschaft, Fabrikarbeit und Altenpflege zu übernehmen, möglicherweise erst in einem Jahrzehnt oder später erscheinen werden.
Für den Moment geht die Show weiter, während Pioniere der Branche ihre neuesten Versionen humanoider Roboter in eher theatralischen Ausstellungen präsentieren. Sie mögen einen Ausblick auf die Zukunft geben – aber sie sind noch nicht so weit.“

Robotlehrer der Zukunft für Grundschulen (Symbolbild)
FYI Asche zu Asche, Staub zu Staub

Credits: Israel Syrien Jemen Iran | Ben Tzion Macales
Ich will sie zerstoßen zu Staub vor dem Winde, ich werfe sie weg wie Unrat auf die Gassen. (Psalm 18, Vers 43)
„Karte der Kontrolle der IDF-Streitkräfte im Gazastreifen – 3. Juni 2025.
Die Schwergewichte des Bodenmanövers im Gazastreifen im Rahmen der Operation „Gideons Streitwagen“ sind zweigeteilt: Im nördlichen Gazastreifen, in der Region Beit Lahia und auf dem Militärstützpunkt Jabalia. Es lässt sich feststellen, dass sich die Aktivitäten auch auf die Außenbezirke von Beit Hanoun und der Stadt Jabalia ausweiten.
Im südlichen Gazastreifen liegt der Schwerpunkt auf der Einkreisung von Khan Yunis von Süden, Osten und Norden. In all diesen Bereichen werden erhebliche Fortschritte bei der Eroberung der offenen Gebiete und der Peripherie der Stadt erzielt. Die Operation umfasst die Zerstörung aller terroristischen Infrastruktur und Strukturen unter der Sicherheitskontrolle der israelischen Armee.
Viele Bereiche in beiden Bereichen zerfallen zu Staub.“
Ojos Color Tierra
Hier noch ein weitere Postkarte in einem Brief aus Cristóbal de las Casas, Chiapas, Mexiko, vom 29.10.81 (vgl. Niña Tojolabal). Dieser war an meine Eltern gerichtet und kam am 9.11. an; meine Mutter hat auf den Umschlag „Gott sei Dank“ geschrieben, weil sie lange nichts mehr von uns gehört hatte. Der vorherige Brief ging wohl an andere Verwandte.
Das Foto auf der Postkarte ist ebenfalls von José Ángel Rodríguez, gedruckt von Litográfica Turmex, S.A. de C.V.. Unten links: Ojos Color Tierra [wörtlich: erdfarbene Augen]
Ihr Lieben,
Nach gut 5 Wochen Mexico [sic] wird es Zeit, daß wir mal das Land wechseln. Wir hoffen, in 1 Woche in Belize zu sein. Gestern haben wir von einem anderen Deutschen eine deutsche Zeitung zu sehen bekommen, es scheint ja ganz schön was los zu sein in Berlin und überhaupt. Wir sind gespannt auf die Post in Belize.
Vor einer Woche haben wir ein Seepaket [das war billiger als Luftpost] mit Souvenirs losgeschickt, es dürfte in 4 Monaten in Berlin ankommen (hoffentlich!). Mexico ist etwas teuer als wir angenommen haben, aber wir haben unseren Etat kaum überschritten.
Herzliche Grüße…
Fenster und Schwänze

Nur dass das mal hier ein Ende findet. Mein kleiner Uralt-Windows-Laptop (auf dem läuft noch Dune 32-Bit!) , den ich nur auf der Arbeit und im Urlaub mitnehme, weil alle anderen Rechner zu groß sind, läuft jetzt wieder, und ich habe als Reserve noch Tails auf einem Stick.
Nachdem ich die Maschine neu aufgesetzt hatte, musste ich alles neu installieren – das war erstaunlich wenig.
– Browsen: Chrome und dem Tor-Browser
– Mailen: Clawsmail, dazu Gpg4Win und Kleopatra (kommt jetzt beides zusammen – das war früher nicht so). Dazu die vorhandenen Schlüsselbünde importieren.
– Sicherheit I: KeePass
– Sicherheit II Veracrypt
– Sicherheit III: Wireguard und die schon vorhandene wg_config.conf importieren
– Sicherheit IV: Windows Defender abschalten, alle Virenscanner löschen (ich weiß gar nicht, wie dieses McAfee-Schlangenöl auf meine Rechner kam?!), alles, was ungefragt hochpoppt, abwürgen
– FTP: FileZilla und einrichten
– HTML: Bluefish
– Grafik: Gimp sowie Nomacs
– Sound: VLC
– Text: OpenOffice
– Lesen: Kindle für Windows
– Optional: Far Manager (nur wegen des Norton-Commander-Gefühls).
Das Hintergrundbild ist die Bahnstrecke von Cuauhtémoc in Mexiko nach El Sufragio (Ferrocarril Chihuahua al Pacífico), fotografiert 1979.
Habe ich etwas vergessen, was man dringend braucht, wenn man gezwungen ist, Windows zu benutzen?
PS Telegram hatte ich vergessen.
































