Kein Denglisch mehr

burks' blog

Ich bin jetzt endlich dazu gekommen, eine englische Version der relevanten Seiten hier zu erstellen und auch das schreckliche Denglisch im Impressum zu deleten. (har har)

Den Code hat – wie schon vor fünf Jahren – ein Profi (Danke, Kai!) des besten aller Provider geliefert, ich habe nur den englischen Text hineingedröselt. Das war gar nicht so einfach; ich habe diverse Seiten gefühlt 50 Mal hochgeladen und überschrieben. „Artikel und Bücher“ und „Seminare“ fehlen noch.

Bei so etwas liebe ich ChatGPT:
„Wenn du möchtest, kann ich die englischen Begriffe wie „Abitur“ oder „Staatsexamen“ auch gezielter im akademischen Kontext übersetzen oder erklären (z. B. „A-level equivalent“ oder „state examination“), je nachdem, ob der Text eher für britisches, amerikanisches oder akademisch internationales Publikum gedacht ist. Sag einfach Bescheid!“

„Das deutsche Wort „Leibesübungen“ wirkt im heutigen Sprachgebrauch veraltet, leicht humorvoll oder ironisch und wird oft augenzwinkernd als altmodische Umschreibung für Sport benutzt.

Im Englischen gibt es kein direktes, perfekt deckungsgleiches Wort, aber einige Begriffe oder Formulierungen, die in ähnlichem ironischem oder altmodischem Stil verwendet werden können:

Mögliche vergleichbare englische Ausdrücke:
Deutsches „Leibesübungen“ Englische Entsprechung (humorvoll / altmodisch)
Leibesübungen physical exercise (im leicht gestelzten Stil)
Leibesübungen calisthenics (altmodisch, klingt schulisch)
Leibesübungen bodily exercise (sehr altmodisch, ironisch nutzbar)
Leibesübungen physical exertions (klingt bemüht gestelzt)
Leibesübungen (ironisch) exerting oneself physically (ironisch überhöht)
Leibesübungen (scherzhaft) to engage in vigorous physical activities (leicht ironisch).“

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Im Vertrauen liegt die Kraft

Die russische Propaganda (also automatisch voll gelogen) berichtet: „Das Compact-Magazin hat im Hauptsacheverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gewonnen. Das verkündeten die Richter am Dienstagmorgen. Damit ist Nancy Faesers Verbot des Magazins rechtswidrig – das Magazin ist damit nicht länger verboten. Dies ist eine entscheidende Niederlage für die ehemalige Bundesinnenministerin. Gegen die Entscheidung des Gerichts kann keine Berufung eingelegt werden, da das Bundesverwaltungsgericht bereits die letzte Instanz ist.“

Die Gerichtskosten werden dem Steuerzahler auferlegt.

Die Begründung ist eine Klatsche für Faeser: „Die von Art. 5 Abs. 1 GG gewährleistete Freiheit von Meinung, Presse und Medien steht der Anwendbarkeit des Vereinsgesetzes auf Presse- und Medienunternehmen nicht entgegen. Der Bedeutung dieser grundrechtlichen Gewährleistungen ist vielmehr bei der Rechtsanwendung im Einzelfall Rechnung zu tragen. Mit einem auf Art. 9 Abs. 2 GG i.V.m. § 3 Abs. 1 VereinsG gestützten Vereinsverbot gegen ein Presse- und Medienunternehmen darf der Schutz des Art. 5 Abs. 1 GG nicht unterlaufen werden. Entgegen der klägerischen Rechtsauffassung ist weder das Verbot der Vorzensur (Art. 5 Abs. 1 Satz 3 GG) betroffen noch ist der dem Bundesverfassungsgericht vorbehaltene Ausspruch einer Grundrechtsverwirkung (Art. 18 GG) ein gegenüber dem Vereinsverbot vorrangiges Instrument des präventiven Verfassungsschutzes.“

„Das Grundgesetz garantiert jedoch im Vertrauen auf die Kraft der freien gesellschaftlichen Auseinandersetzung selbst den Feinden der Freiheit die Meinungs- und Pressefreiheit.“

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Armageddon rückt näher oder auch nicht

iran

– Der Iran hat den US-Stützpunkt Al-Udeid in Katar angegriffen. Auf die größte US-Militärbasis der Region seien Raketen abgefeuert worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim. Irans Staatsfernsehen nannte die Angriffe eine „heftige“ Antwort auf die „Aggression“ der USA. Laut US-Verteidigungsministerium gab es keine Verletzten auf dem Stützpunkt.

Eine Verschwörungstheorie auf Telegram dazu: „„Der Iran greift den US-Stützpunkt in Katar an (warum haben wir dort überhaupt noch einen Stützpunkt?), weil er weiß, dass er Katar dadurch nicht in den Konflikt hineinziehen wird. Würde er US-Streitkräfte in Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten angreifen, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass diese Länder sich einmischen würden, deutlich höher. Zweifellos hat der Iran diesen Vergeltungsschlag mit Katar koordiniert. Dazu sollte noch erwähnt werden, dass die iranischen Raketen eine quasi leergeräumte US Basis beschiessen, was darauf schliessen lässt, das wohl alle Seiten über alles informiert waren.“

– Eine andere aus einem russischen Forum: „Trump does not want further military involvement in the Middle East, a senior White House official told CNN after Iran’s strikes on a US military base in Qatar. The Trump administration expected Tehran to retaliate, he said.

„We knew they would respond. They had a similar reaction after Soleimani,“ the official said, recalling the 2020 killing of the IRGC chief by U.S. forces. He also noted that, according to preliminary data, the missiles fired by Iran on Monday did not reach their targets. As the CNN source noted, Trump is ready to escalate „if necessary.“ He is expected to discuss the situation with national security advisers today.“

– „Hundreds of Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) members were killed by Israeli strikes across Tehran on Monday, an Israeli official told The Jerusalem Post.“

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Zweites Leben, revisited

secondlife
Landschaft auf meiner Sim in Secondlife

Hier mal exakte Zahlen zum 22. Geburtstag von Secondlife von Daniel Voyager.

„…I think Second Life is definitely the best virtual world online.“ Full ack, dude.

Here are the latest statistics for Second Life daily user concurrency levels as of Sunday 21st June 2025 via the Second Life Grid Survey. During June 2025 the average Second Life daily user concurrency levels are still flat with no major maximum daily peaks over 46, 000 so far this month. The Second Life user concurrency has not surpassed 50, 000 so far in 2025 and it’s averaging at peak between 41, 000 – 45, 000 as of 21st June 2025.

The highest peak for June 2025 was on 2nd June with it reached 45, 719 at peak time.
The current Second Life daily concurrency is 25, 000 (min) – 45, 000 (max).
Current Second Life Daily User Concurrency – As of 21st June 2025

Maximum: 41, 000 – 45, 000 (average)
Median: 32, 000 – 36, 000 (average)
Minimum: 25, 000 – 27, 000 (average)

secondlife

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Feuerwehr

feuerwehr

Gesehen im Bayrischen Viertel in Berlin.

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Was noch?

idf
Source: IDF

Nachdenklicher Kommentar zu den Kriegszielen Israels in der Jerusalem Post von Yonah Jeremy Bob:

„The ballistic missile threat remains, but existed since the 1990s, and Iran may now think much harder against firing on Israel than it did in April 2024 and October 2024. And it is unlikely that Israel, without the US, could destroy the whole ballistic missile program.

Given that truth, notice Israeli officials all along have said a goal was „substantially harming Iran’s ballistic missiles“ and not „absolute victory“ as they said with Hamas – what more is there to achieve?

Israel could kill Iran’s leader, Ayatollah Ali Khamenei, and some more leaders, but it is not clear that the Jewish state can bring about regime change in a country of 90 million people where the regime has many millions of supporters.

Maybe the US could, but Trump has made it clear he is not in the battle for that.“

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Unter onlinedurchsuchenden Trojanern

Trojan horse
Ein „Trojaner“ in einem überwachten Computer

Sie wollen wieder onlinedurchsuchen, berichtet die bürgerliche Presse (und wissen nicht, wie – mit Magie?)

„Ein Kernstück ist auch die sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung, um verschlüsselte Kommunikation abhören zu können. Denn bei Telefonaten etwa über Whatsapp hilft die klassische Telefonüberwachung nicht. Bei der „Quellen-TKÜ“ greift Überwachungssoftware die Daten ab, bevor sie verschlüsselt werden. „Dabei liegt der Fokus auf der Abwehr von Organisierter Kriminalität und Terrorismus. Und selbstverständlich gilt hier auch der Gerichtsvorbehalt“, sagte Spranger. Auch Kryptowährungen können dann präventiv beschlagnahmt werden.“

So, die Überwachungssoftware greift also ab. Aber wie kommt die auf das Smartphone oder (m)einen Rechner? Schauen wir mal:

FinSpy: Eine Trojaner-Software, die Fernzugriff auf einen bereits infizierten Rechner ermöglicht. Die Software läuft unter Windows, macOS sowie Linux.

Ach. Ach was. FinSpy was installed on several computer systems inside Internet Cafes in critical areas in order to monitor them for suspicious activity, especially Skype communication to foreign individuals. Using the Webcam, pictures of the Targets were taken while they were using the system.

Schon klar. „Internet-Cafe“, vermutlich im Iran?

When FinSpy is installed on a computer system it can be remotely controlled and accessed“ – und wie soll jemand so etwas auf meinen zur Zeit acht Rechnern (PC mit Linux, 4 Laptops mit Windows und Linux, 1 Netbook, 2 Android-Handys – habe ich was vergessen?) installieren? Ihr spinnt doch… So etwas geht nur im „Tatort“ und bei Game of Thrones.

FinFireWire: Software durch welche mithilfe von FireWire und DMA ein komplettes Abbild des Arbeitsspeichers heruntergeladen werden kann. Wie oben.

FinFly USB: Installation von zuvor gewählter Software nur durch Einstecken eines zuvor präparierten USB-Sticks.

Und wie kommen die in ein BIOS, das so etwas gar nicht gestattet? (Das ist natürlich auch geschützt.) Ohne dass ich das merke? Ich würde natürlich bei einer attraktiven Mossad-Agentin oder einer Pilotin schwach, falls so eine mich socialengineerte.

Jede einigermaßen seriöse Firma verbietet den Angestellten so etwas – außer bei der Taz. (Anmerkung: Ich habe schon bei einigen Unternehmen an deren Rechnern gesessen: Bei den meisten war alles erlaubt und das Passwort klebte auf dem Monitor. Aber für Blödheit anderer kann ich nichts.)

FinFly ISP: Eine auf Internet-Provider-Ebene installierte Software, die unter anderem gezielt momentan geladene Dateien mit Überwachungssoftware infizieren kann.

Natürlich, ist ja auch total legal. Das möchte ich sehen. Und was sagt mein Router dazu? By the way: Was sind eigentlich „gezielt momentan geladene Dateien“? Und was sind „ungezielte“ ungeladene Dateien von vorgestern?

Spranger faselt dummes Zeug, und die Qualitätsmedien plappern wie gewohnt alles unkritisch nach.

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Atomic Research Specialists – Urgently Needed

job ausschreibung

Die KI (unten, nicht oben!) entwickelt zum Thema einen schwarzen Humor – vielleicht ist sogar die E-Mail-Adresse echt.

Job Opening: Nuclear Science and Atomic Research Specialists – Urgently Needed

Employer: Atomic Energy Organization of Iran (AEOI)
Location: Tehran, Iran (with potential assignments in secure research facilities across the country)
Start Date: Immediate openings available

Position Summary:
– The Islamic Republic of Iran is seeking highly qualified and committed scientists in the fields of nuclear physics, atomic research, and radiological engineering to support and advance the nation’s strategic energy and scientific goals. Successful candidates will join elite teams working at the forefront of nuclear science, contributing to research in peaceful energy development and national defense capabilities.

Key Responsibilities:
– Conduct advanced nuclear research in both theoretical and applied contexts
– Operate and maintain high-security laboratory equipment
– Analyze and report findings to senior scientific and government officials
– Collaborate with other scientific institutions under state supervision

Qualifications:
– PhD or advanced degree in nuclear engineering, atomic physics, or a related field
– Proven research experience, preferably in a governmental or high-security environment
– Iranian citizenship preferred; international applicants considered under strict vetting
– Ability to maintain discretion and work under classified conditions

What We Offer:
– Competitive government salary
– Access to world-class research facilities
– National honors and recognition for your scientific contributions
– Opportunities for leadership in a critical strategic sector

Important Notice:
This position involves a degree of personal and professional risk, including working in high-security and high-profile environments. Candidates must demonstrate strong commitment, resilience, and loyalty to the mission of the Islamic Republic. Discretion and security awareness are paramount.

Application Deadline: Rolling basis – urgent applications encouraged.
Contact: nuclearjobs@aeoi.ir

Serve your nation. Advance science. Apply today.

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Thaer bei Nacht

Thaer institut

Das Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften bei Nacht (aka Lebenswissenschaftliche Fakultät). Nein, ich arbeite da nicht, sondern manchmal nebenan. Aber ich habe die Schlüssel und kann dort aufs Klo gehen.

Da ist eine schöne Atmosphäre – das würde kein neuzeitlicher Architekt so hinkriegen.

Anna Emilie Kukuk

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Regime Change, revisited

iran

In der Jerusalem Post lese ich: „Israel sees no instability, cracks in Iranian regime’s control amid IDF operations, officials say“. Ich habe mir einige Passagen übersetzen lassen.

„Eine Woche nach Beginn der israelischen Angriffe auf den Iran gibt es weiterhin keine Anzeichen für Risse oder Instabilität innerhalb des iranischen Regimes, sagten drei israelische Regierungsvertreter am Freitag gegenüber der Jerusalem Post.

„Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass die Zentralregierung in Teheran die Kontrolle verliert – im Gegenteil. Das iranische Regime scheint seinen Griff sogar zu verstärken“, erklärten die drei Beamten.

Dr. Raz Zimmt, Leiter des Iran-Programms am Institut für nationale Sicherheitsstudien (INSS), zeigt sich darüber nicht überrascht. „Es ist nicht überraschend, dass keine Risse sichtbar sind“, sagte er der Post. (…)

„Die meisten Iraner stehen dem Regime feindlich gegenüber und lehnen es ab, aber im Moment herrscht ein Gefühl nationaler Solidarität. Zurzeit konzentrieren sich die Menschen auf eines: das Überleben.

Wenn sie sehen, dass israelische Angriffe Opfer und Zerstörung verursachen – selbst wenn das Regime unbeliebt ist – wird die unmittelbare Bedrohung als Israel wahrgenommen. Deshalb versammeln sich die Menschen um die Fahne. Ich betone: nicht um das Regime, sondern der Großteil ihrer Wut richtet sich derzeit gegen Israel.“

Die Perser verhalten sich eben so wie die Deutschen nach dem Angriff auf Dresden. Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen.

Und da das Regime völlig irrational ist und reagiert, wird es vermutlich zum großen Knall kommen.

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Unter Unterentwickelten

islam

Das geschätzte Publikum stellt offenbar ähnliche Fragen wie ich. Vor einiger Zeit schaffte ich mir das Buch von Ahmet T. Kuru: „Islam, Authoritarianism, and Underdevelopment: A Global and Historical Comparison“ an. Leider bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen, es zu lesen. Ich vermute aber, dass es eines der wichtigsten Bücher für mein nächstes Projekt sein wird. Der Autor ist Professor an der San Diego State University.

Ich habe mir eine Rezension übersetzen lassen: „Warum zeigen Länder mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit im Vergleich zu weltweiten Durchschnittswerten ein hohes Maß an Autoritarismus und ein niedriges Maß an sozioökonomischer Entwicklung? Ahmet T. Kuru kritisiert Erklärungsansätze, die den Islam selbst als Ursache dieser Unterschiede anführen, da Muslime zwischen dem neunten und zwölften Jahrhundert philosophisch und sozioökonomisch weiter entwickelt waren als die westeuropäischen Gesellschaften. Auch der westliche Kolonialismus sei nicht die Ursache: Politische und sozioökonomische Probleme hatten die muslimischen Gesellschaften bereits vor Beginn der Kolonialzeit.

Kuru argumentiert, dass Muslime in ihrer frühen Geschichte einflussreiche Denker und Händler hervorbrachten – zu einer Zeit, als in Europa religiöse Orthodoxie und Militärherrschaft vorherrschten. Im elften Jahrhundert jedoch begann sich ein Bündnis zwischen orthodoxen islamischen Gelehrten (den Ulema) und den Militärstaaten herauszubilden. Dieses Bündnis behinderte nach und nach die intellektuelle und wirtschaftliche Kreativität, indem es intellektuelle und bürgerliche Schichten in der muslimischen Welt an den Rand drängte.

Diese bedeutende Studie verknüpft ihre historische Analyse mit der gegenwärtigen Politik, indem sie aufzeigt, dass das Bündnis zwischen Ulema und Staat bis heute Kreativität und Wettbewerb in muslimischen Ländern verhindert.“

Bevor also die SPD unter Strafe stellt, den Islam zu kritisieren, sollte man das Buch vermutlich lesen.

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Regime Change im Land der Arier

taliban

Mittlerweile ist klar, dass sowohl die USA als auch Israel Ali Chameini umbringen wollen. Vielleicht sitzt de ja schon im Führerbunker und heiratet noch schnell seine Sekretärin.

Ich bin aber nicht davon überzeugt, dass ein „Regimewechsel“ gelingen wird. Der Begriff ist schön doppeldeutig: Ein Regime wird durch ein anderes ersetzt, das System bleibt. Wenn man historische Vergleiche zieht, sind „Importe“ von Revolutionen oder Umstürzen von außer immer gescheitert. Deutschland nach 1945 ist eine Ausnahme, aber nur, weil die Funktionäre des Nazi-Regimes unterer anderer Flagge mehrheitlich weitermachten und sich geschmeidig anpassten, im Westen natürlich noch mehr als im Osten.

Die Nahgeborenen werden den berüchtigen iranischen Gemeindienst SAVAK nicht mehr kennen, der dem Schah unterstellt war. Die so genannte islamische Revolution 1979 im Iran änderte den Charakter des Regimes nicht wirklich, und die Ökonomie ohnehin nicht. Sie hatte nur Erfolg, weil die Mehrheit der Perser das autoritäre Regime Reza Pahlavis leid war.

poll

Die Söhne Sems sind Elam, Assur, Arpachschad, Lud und Aram. (Genesis 10,22, Reich Elam auf heutigem iranischen Boden ca. 3500 v. Chr. bis 569 v. Chr.)

Persien hat seit den Umayyaden im 7. Jahrhundert auch nicht im entferntesten etwas gehabt, was man als Demokratie, Volksherrschaft oder ähnliches bezeichnen könnte. Es gab auch kein nennenswertes Bürgertum, das den Kapitalismus politisch und ökonomisch hätte vorbereiten können. Die erste Verfassung 1907 imitierte zwar die der „westlichen“ Länder, sah aber auch vor, dass alle Gesetze mit der Scharia vereinbar sein mussten und ein Kontrollgremium aus fünf Pfaffen Geistlichen.

Woher soll jetzt also der Wille irgendeiner Klasse im Iran kommen, eine „moderne“ säkulare Gesellschaft zu schaffen, in der Kirche und Staat getrennt sind? Das schaffen ja noch nicht einmal Deutschland und Israel.

„The matter of changing the regime or the fall of this regime is first and foremost a matter for the Iranian people. There is no substitute for this. And that’s why I didn’t present it as a goal. It could be a result, but it’s not a stated or formal goal that we have,“ Netanyahu told Israeli public broadcaster KAN.

Wenn der Sohn des früheren Schahs jetzt inthronisiert würde, wäre er eine Marionette wie schon sein Vater zu Beginn seiner Herrschaft und nach der „Operation Countenance“ der Alliierten 1941. Die Aussichten für das, was nach einem erzwungenen „Regime Change“ käme, sind nicht allzu rosig.

Übrigens. Die Qualitätsboulevardmedien berichten: „Laut einer Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts Grayhouse unterstützt eine klare Mehrheit der Amerikaner militärische Maßnahmen: 72 Prozent befürworten notfalls einen US-Angriff, 83 Prozent stehen hinter israelischen Präventivschlägen. 79 Prozent wollen Waffenlieferungen an Israel, 89 Prozent zeigen sich besorgt über einen nuklear bewaffneten Iran.“

Ich möchte gar nicht wissen, wie so eine Umfrage in Deutschland aussähe.

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Anna Emilie Kukuk

Anna Emilie Kukuk

Meine Urgroßmutter (die Großmutter meines Vaters) Anna Emilie Kukuk, Bäuerin, geb. 22.5.1864 in Elsendorf (Groß Dombrowo, heute Dambrowa Wielka, ehem. Westpreußen), gest. 1943.

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Unbefugte Eindringlinge

AI

Auf den Müllhaufen der Geschichte mit dem Regime des Iran allen Bösewichtern! (Ja, ich habe hinter dem Mülleimer jetzt gekehrt!)

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KI und das Ende des Internet(s)

AI

Nein, ich stimme nicht in das kulturpessimistische Lied ein, das Dr. Oliver Diedrich anstimmt: „Ist Ihnen aufgefallen, dass das Ergebnis einer Google-Suche seit einigen Wochen meist mit einer KI-Zusammenfassung startet? Die ganz schön häufig genau die Antwort liefert, nach der man gesucht hat? Das ist Googles Reaktion auf moderne KI-Assistenten wie ChatGPT oder Perplexity, die das Internet nach aktuellen Inhalten durchsuchen und Nutzern die eigenhändige Netz-Recherche abnehmen. Wer mit KI sucht, muss nicht mehr googeln.“

Ach was. Google kriegt es noch nicht mal hin, das passende Bild für die Suchangabe „Burkhard Schröder“ zu finden. Das war, wenn ich mich recht erinnere, früher und ohne KI besser.

AI

Man kann natürlich einige Argumente nicht von der Hand weisen: „Die KI-Zusammenfassungen verbergen die Links zu den Quellen in unscheinbaren Fußnoten und sind häufig so gut, dass man sie gar nicht mehr anklicken muss.“ Das gilt aber nur für lexikalisches Wissen. Wikipedia ist langsamer, aber bietet immerhin Quellen. Die stimmen natürlich auch nicht immer, und es gibt keine Garantie dafür, dass die wesentlichen Infos überhaupt vorkommen.

»Ich verstehe«, sagte er. »Klyne und ich gehören zwei verschiedenen Generationen an. Als ich zu fliegen anfing, war die Zuverlässigkeit der Automaten bedeutend geringer. Das wirkt sich auf das Verhalten aus. Ich glaube… er hat ihnen restlos vertraut.« (…) Klyne hatte der näcshten Generation angehört. Pirx aber, und das wußte er, wurde von den jüngeren »Automatenfeind«, »Konservatist«, »Mammut« genannt.“ (Stanislaw Lem: Ananke)

Man darf eben nichts glauben. Und das ist eine Kulturtechnik, die den Nachgeborenen oft nicht vertraut ist, weil sie nicht wissen, was sie tun sollen, wenn das betreute Denken, sei es von der KI oder von den Anstalten, nicht mehr funktioniert.

Diedrich schreibt: „Denn was motiviert Menschen, ihr Wissen ins Web zu schreiben? Gefunden und gelesen zu werden. Das gilt für die Betreiber von Blogs zu Nischenthemen, ebenso für Leute, die Fragen auf Reddit, Stack Overflow (die schon länger ein anders geartetes Problem mit KI haben) oder im heise-online-Forum beantworten.“

Die Frage ist doch, was schneller geht. Wenn ich ein kompliziertes Problem mit Linux habe, kann ich mich an ein Forum wenden und bekomme dort meistens, aber nicht immer, innerhalb von wenigen Tagen ausreichende Antworten. Falls die nicht stimmen, gibt es immer irgendeinen Rechthaber, der herumkritisiert und es besser weiß. Die KI antwortet in 15 Sekunden, aber das Ergebnis glaube ich nie, bevor ich nicht eine Gegenrecherche gemacht habe, sonst zerhaue ich mir eventuell unwiderruflich die Eingeweide meines Rechners.

„Aber wer das Internet wegen seiner Vielfalt schätzt und wegen seiner ursprünglichen Idee, jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, zu publizieren und Leser zu finden: Wir müssen uns Sorgen machen. Das KI-Internet wird ein anderes sein als das, das wir kennen.“

Genau das hat man gesagt, als das WWW aufkam und man noch im Usenet herumtrollte. An der „ursprünglichen Idee“ zweifele ich auch: Die kam vom Militär, und das denkt nie an Friede, Freude und Eierkuchen.

Ceterum censeo: Wir leben in interessanten Zeiten!

PS: ChatGPT: „des Internets“ ist die häufigere und traditionellere Form, besonders im formellen oder technischen Sprachgebrauch.

Beispiel: Die Entwicklung des Internets hat die Kommunikation revolutioniert.

„des Internet“ wird seltener verwendet und klingt oft etwas ungewohnt oder umgangssprachlich, ist aber sprachlich zulässig, da „Internet“ ein sogenanntes Nullgenitiv-Wort sein kann (ähnlich wie „des Auto“ in manchen Dialekten oder stilistisch reduzierten Kontexten).

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Hühner und andere Geschichten

Brief

Bogota, 4.1.81

Liebe Eltern!
Wir haben euren Brief heute bekommen – vielen Dank! Andererseits haben wir den Eindruck, daß unsere Post aus Nicaragua nicht überall angekommen ist. Wir haben für über 50 DM Postkarten und Briefe aus Managua und Leon losgeschickt und bis jetzt noch keine Reaktion. Wir vermuten aber, daß wegen der chaotischen Bürokratie alles zu spät angekommen ist. –

Zuerst mal, wie es weitergeht. Wir warten zur Zeit noch auf einen Freund aus Nürnberg, der aus Ecuador und Peru hierher unterwegs ist und mit dem wir weiterreisen wollen. Von hier aus bis Manaus in Brasilien werden wir höchstwahrscheinlich keine Post schicken, das sind 4 Wochen Dschungel, macht euch keine Sorgen. Falls ihr die Tour auf einer Karte verfolgen wollt – ich weiß nicht, was drauf ist. [Kleinere Orte waren auf den Karten bzw. Atlanten, über die meine Eltern verfügten, oft nicht zu finden.]

villavicencio
Villavicencio in den Llanos Kolumbiens, fotografiert 1982.

Von Bogotá südöstlich nach Villavicencio, von da aus entweder mit dem Lastwagen oder Privatflugzeug nach Miraflores und Mitu am Rio Vaupes fast an der brasilianischen Grenze. – Das wird ca. 2-3 Wochen dauern, weil wir noch zu einigen Indianerdörfern in der Gegend wollen. Wir hoffen, daß es einen Grenzübergang in der Nähe von Mitú gibt (oder per Boot) nach Taracua Richtung Icana in Brasilien, von da aus auf den Nebenflüssen des Amazonas (bes. Rio Negro) bis Manaus. [Aus dem Plan wurde nichts, weil wir weder ein Flugzeug noch ein anderes Transportmittel in die Richtung fanden. Wir sind irgendwann zurück nach Bogotá und dann nach Leticia geflogen.]

Wenn sie uns in Mitú nicht rüberlassen, müssen wir zurück und vielleicht von Leticia in Kolumbiens Südzipfel ein Schiff auf dem Amazonas bis Manaus nehmen [was wir dann taten]. So, das zum weiteren Verlauf der Reise.

solimoes
Der Amazonas bei Leticia in Kolumbien

Bis jetzt ging von Nicaragua aus alles ziemlich glatt bis auf einige kleinere Unannehmlichkeiten wie z.B. einem 3-stündigen Warten auf meinen Pass bei der Ausreise aus Nicaragua, weil sie den Ort nicht kannten, wo wir eingereist waren [Leimus]. In Costa Rica an der Grenze stopften sie jeden Reisenden mit 4 Tabletten voll, die ihn gegen Malaria schützen sollen. Wenn man aber sowieso schon welche nimmt wie wir jetzt tun, ist das aber gefährlich. Eine andere Touristen konne einen Tag kaum etwas sehen. Es war aber auch kein Arzt da und der Mensch und ich haben uns angebrüllt. Wir haben dann die Dinger nur zum Schein in den Mund genommen und später wieder ausgespuckt..

In San José, Costa Rica, haben wir gemütlich Weihnachten gefeiert in einem erstklassigen Restaurant mit Schweizer Spezialitäten (4 Gänge, Suppe, Pastete, Truthahn mit Salat und Kroketten und Eisbecher für 15 DM). Costa Rica hat einen wahnsinnig guten Umtauschkurs für US-Dollar und wir haben sehr gut gelebt, obwohl ich die ersten drei Tage Durchfall, schreckliche Blähungen und ständiges Aufstoßen hatte. Wir fanden zufällig einen winzigen Laden, in dem in alter Chinese Krimskrams verlaufte (wir suchen nach Stäbchen, weil sie in vielen einfachen China-Restaurants keine haben). Da fanden wir eine kleines Flasche mit China-Öl, was man bei uns eventuell gegen Schnupfen nimmt. Auf der Gebrauchsanweisung war „interne Anwendung“ überall durchgestrichen. Der alte Chinese lächelte verschmitzt und sagte – auf Spanisch natürlich – daß 4 Tropfen Öl mit Wasser alle Magenprobleme beseitigen würden, nur dürfte er dafür keine Reklame machen. Und so war es auch!

merchandise

Kurz vor Silvester sind wir dann nach Panama-City, wo wir euren Brief auch erhalten haben. Die Stadt und die Leute haben uns sehr gut gefallen, daß wir uns entschlossen haben, Neujahr dort zu feiern. Der Panama-Kanal ist wirklich eine technische Meisterleistung, aber darüber mehr in Dias.

Silvester hatten wir über 30 Grad und es war schon etwas exotisch, Neujahr ausgerechnet da zu verbringen. Wir wollten ursprünglich anrufen, aber 3 Minuten kosten über 50 DM und R-Gespräche gehen nicht, weil Panama mit Deutschland darüber keine Abmachung getroffen hat.

Am 2.1. [1982] sind wir ins Flugzeug gesteigen und nach Medellin, Kolumbien, geflogen. Die Einreise verlief glatt, nur war es Sonntag und es gab keine Möglichkeit, Geld zu tauschen. Wir wollten bloß per Taxi zu einer Busgesellschaft, die nach Bogota fährt, weil man uns gewarnat hatte, in Medellin herumzulaufen wegen Räubereien und Dieben. Schließlich nach langer Fragerei fanden sich ein paar Flughafenpolizisten, die ihr privates Geld zusammenkratzten und uns unsere Dollar tauschten. Bei dem Busunternehmen mußten wir noch ein paar Stunden warten, ständig alle Leute belauernd, und dann ging es ab nach Bogota.

Dort hatten wir das seltene Vergnügen, mit einem 42-jährigen Chevrolet (!) ins Hotel gefahren zu werden. Hier fahren viele uralte amerikanische Straßenkreuzer herum. Das Hotel ist sicher (das ist hier die Hauptsache), sauber und die Leute freundlich, nur auf den Straßen geht es manchmal anders zu. Ein Australier aus unserem Hotel hatte Pass, Geld und Kamera in einer Umhängetasche (selbst schuld!), ging am hellichten Tag auf der Hauptstraße spazieren, solange, bis 4 Männer um die Ecke kamen und ihn aller seiner Sachen beraubten. Jetzt muss er mit Hilfe der Botschaft wieder nach Hause, der Arme.

hotel aragon Bogota
Hotel Aragon, Bogotá, Kolumbien 1982

Wir haben übrigens heute nach 4-stündigen Verhandlungen und Bürokratentum die 1000 DM erhalten, die Hartmut uns geschickt hatte und sind wieder gut bei Kasse, weil wir in Nicaragua viel gespart haben. Ich weiß gar nicht zu schätzen, wie viel Pfund Papier die Bank dafür gebraucht hat. Ohne Spanisch ist man in Kolumbien völlig hilflos. –

Nach ein paar Stunden kannte ich mich sogar wieder aus hier. [Ich war zum zweiten Mal in Kolumbien]. Wir haben unsere Wertsachen alle am Körper und im Gürtel, die Kamera in der Hostentasche darüber eine Rolle Klopapier, die ein bisschen herausguckt, damit alle wissen, was in der Tasche ist. Tragen sonst keine Taschen und haben italienische Lira (die 1000-Lira-Noten machen bei Dieben einen guten Eindruck) und ein paar 1-Dollar-Scheine, bei uns nur im Falle eines Falles. Vor uns in der Bank stand ein Mann, der nicht sehr solide [gemeint ist seriös] aussah und wollte einen 1000-Lire-Schein wechseln, was aber nicht ging. Er wußte aber nicht, daß es nur ein paar Mark sind. Vermutlich hatte er einen Touristen beraubt, der ihm die Lira angedreht hat und sich jetzt kaputtlacht wie wir.

Morgen werde ich die Frau anrufen, die ich vor 2 Jahren in Peru kennengelernt habe, eine Kolumbianerin mit dunklem Vater. Sie wohnt in einem absoluten Reichenviertel, und wir werden werden vielleicht Zugang zu den „höheren“ Kreisen finden. Es wäre auch vermutlich gut, für den Dschungel noch irgendwelche Empfehlungsschreiben zu haben für die örtlichen Behörden. Tief im kolumbianischen Urwald gibt es auch einen Ort, der Berlin heißt. –

Was mir gerade einfällt: Bei euren Briefen habt ihr jetzt beim Absender alle Sprachen für „Deutschland“ durch italienisch und französisch, aber auf Spanisch heißt es einfach ALEMANIA mit einem L. Das ist aber nicht so wichtig, und die nächsten Briefe gehen jetzt in Länder, wo portugiesisch oder Englisch gesprochen wird.

Punta Gorda
Punta Gorda, Belize

Noch ein paar lustige Erlebnisse, die mir gerade einfallen. In Belize haben wir in einer Hängematte in einer Hütte geschlafen, und an einem Morgen fand ich in meinem Schlafsack ein noch warmes Ei. Ein Huhn wohnte wohl sonst dort da und ließ sich beim Eierlegen gar nicht stören. – In Granada in Nicaragua lief auch immer ein Huhn in unser Zimmer, was ein Fenster hatte und zu ebener Erde lag. Nachdem ich es zum wiederholten Male wieder hinausgejagt hatte, lag ich auf dem Bett – ohne Brille -, als sich das Fenster bewegte und was großes Braunes hineinguckte, wie das Huhn immer. Ich brüllte: Raus, du Scheiß-Huhn!, aber es war nur Susannes Kopf, den ich ohne Brille mit dem Huhn verwechselt hatte. Jedenfalls haben wir den ganzen Tag gelacht und tun es immer noch, wenn das Gespräch auf Hühner kommt.

In Managua hatten wir unser Öfchen in Betrieb gesetzt, um Frühstück zu machen. Die anderen Gäste in der Herberge fanden das so aufregend (so etwas gibt es hier nicht), daß sie sich Stühle nahmen und sich im Kreis um den Ofen setzten wie zum Fernsehprogramm. Wir konnten vor Lachen kaum unseren Kaffee trinken. –

Heute saßen wir in einem Café bei einer Tasse Kaffe, als der Kellner kam und uns einfach unsere Löffel wegnahm, ohne etwas zu sagen. Vermutlich hatten sie davon nicht genug, aber ich muß noch immer lachen, wenn ich mir das in Deutschland vorstelle.

Die nächsten kleineren Erlebnisse kann man kaum beschreiben, sie machen aber auch den Reiz der Reise aus. Oder könnt ihr euch vorstellen, wie sehr wir uns gefreut haben, als wir in Panama den ersten Waschsalon nach 3 Monaten sahen? In einer Wäscherei waschen wir nämlich nur kalt, und unsere Wäsche kam fast genauz so wieder heraus wie vorher.

Wir haben jetzt schon 3 Pakete mit Souvenirs nach Hause nach Berlin geschickt, 1 von Mexico und 1 von Costa Rica und 1 von Panama, aber unsere Rucksäcke wiegen immer noch fast 20 kg.

panama
Altstadt von Panama

Das wär’s erst einmal, die Post hier ist ziemlich sicher und der Brief wird wohl ankommen. Also wie gesagt, der nächste Brief höchstwahrscheinlich erst in 4 Wochen nach der Ankunft dieses Briefes bei euch… [Der Brief kam am 19.01.1982 an.]

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Democracy is struggling in the mud

South China Morning Post: „‘Setting sun’: on Trump’s parade day, Chinese media see a US in decline“.

Christian Y. Schmidt kommentiert auf Facebook: „Sorry, aber die chinesischen Staatsmedien haben einmal mehr Recht. „In China, some state media and online commentators declared Trump’s “America first” policy a failure in light of the mass demonstrations, saying the contrast with the parade reflected the United States’ “uncertain future”. (…)

“The parade reflects [Trump’s] urgency to proclaim that ‘America is great again’ … Yet, no matter how it’s staged, it only reinforces the sense that the halo of the United States is fading, and its deep-rooted institutional problems remain unresolved,” state-run Beijing Daily said in a commentary.

“Instead, it evokes deja vu of ‘the setting sun’s afterglow’ and ‘a past that cannot be reclaimed’.”
Chinanews.com, another state-run outlet, said the day symbolised how “democracy is struggling in the mud”.

“On this day, there are celebrations and protests… In 2025, the United States is moving towards an uncertain tomorrow – amid gunfire and slogans,” it said.“

Wo der Chinese recht hat, hat er recht.

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Birschut Maranan

chillig

Sawri Maranan: L’Chaim!

By the way: Hat der Deutsche Journalistenverband (DJV) schon Israel kritisiert?

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Zünftiger Saftsack

in aller munde

Liebe Kinder, heute machen wir – ungeachtet der dramatischen Weltläufte – eine Wortschatzübung. Ich wurde angeregt von der obigen Broschüre zu einer Dauerausstellung der Museen Burg Altena. Ich vermute, dass die Nachgeborenen viele Ausdrücke genauso wenig kennen wir „Weltläufte“. Im dortigen Museum hat man unter die sprachliche Beispiele auch jeweils das passende Objekt drapiert, was ich hier natürlich nicht kann. Wohlan!

Zünftig

Eine Zunft ist ab dem 13. Jahrhundert eine Art Berufsverband aka „ständische Körperschaft“, insbesondere für Handwerker. Die Zünfte legten Preise, Löhne, WErkzeuge, Arbeitszeiten und die Qualitätsstandards der Waren fest. Im entwickelten Kapitalismus ist so etwas natürlich obsolet. Hier gilt nur der Profit und nichts als der Profit, egal um welchen Preis. Qualitätsminderung der Waren erhöhen den Gewinn, wenn es der Kunde nicht merkt.

Heute bedeutet „zünftig“, wenn ich mit Freunden gemeinsam selbst gemachten Kartoffelsalat esse und guten Whisky trinke.

altena

Verdreschen, Flegel

„Flegel“ ist ein romanisches Lehnwort (von latein. flagellum „Geißel“, „Peitsche“) und „vermutlich aus dem Römischen Reich in den germanischen Sprachraum gelangt.“ Dreschflegel benutzen die Bauern, um die Körner aus den Ähren des Getreides zu schlagen. Daher kommt „verdreschen“ für „verprügeln“

Durchschlagender Erfolg

Das wird jetzt schwierig. Im Original heißt es: „Die Durchschläge dienten zum Stellen der Hole für den Drahtzug. Hole waren die konischen Löcher in den Zieheisen, durch de der Draht mit Kraftaufwand in die Länge gezogen und verjüngt wurde. Da die Hole ihre genaue Abmessung wegen der Reibung mit dem Draht während des Ziehvorgangs einbüßten, mussten sie von Zeit zu Zeit mit Hammer und Durchschlag auf das erforderliche Maß gebracht werden.“

Da muss jetzt die KI ran:
„Durchschläge sind Werkzeuge – meist aus Metall –, mit denen man Löcher in eine bestimmte Form oder Größe bringt. In diesem Fall helfen sie, bestimmte Öffnungen (sogenannte „Hole“) zu formen oder wiederherzustellen.

Hole (Plural von „Hol“, ein alter technischer Begriff) sind kegelförmige (also wie ein Trichter geformte) Löcher in einem Werkzeug namens Zieheisen. Dieses Zieheisen wird verwendet, um Draht zu ziehen – das heißt, der Draht wird mit viel Kraft durch das Loch gezogen. Dabei wird er länger und dünner (also „verjüngt“).

Durch die Reibung (also die ständige Berührung und Bewegung des Drahtes im Loch) nutzen sich die Hole ab – sie werden also größer oder ungenau.

Um die Hole wieder in die richtige Form und Größe zu bringen, benutzte man Hammer und Durchschläge, um das Loch wieder „einzustellen“, also nachzubessern.“

Eine Sache hat einen „durchschlagenden Erfolg“, wenn sie besonders wirksam ist. Da fällt mir jetzt die israelische Luftwaffe ein.

Ellenlang

Die Elle ist die Länge eines Unterarmknochens, ganz einfach.

„Und er sprach zu mir: Was siehst du? Ich aber sprach: Ich sehe eine fliegende Schriftrolle, die ist zwanzig Ellen lang und zehn Ellen breit.“ (Sacharja 5,2) Ganz schön groß also, die fliegende Schriftrolle. Vielleicht war es auch ein fliegender Teppich?

haspel

Sich verhaspeln

Die Haspel oder der Garnwickler brachte das beim Spinnen anfallende Garn in Strangform. Das funktionierte nicht immer perfekt. Gestern haben sich zum Bleistift die Seilzüge für das Ruderblatt meinen Kajaks verhaspelt. Vielleicht war ich es auch. Frage: Gibt es das Gegenteil, also enthaspeln? Jedenfalls habe ich das gemacht.

Etwas durchhecheln

Ein Hechel ist ein Werkzeug, um Flachs zu bearbeiten. Wikipedia: „Die Hechel ist ein kammartiges, aus spitzen Drähten gefertigtes landwirtschaftliches Gerät, durch das verschiedene Naturfasern wie Flachs- und Hanffasern, Jute, Kokosfasern u. a. zum Reinigen (Hecheln, Rupfen, Ausziehen; – früher auch Reffen) gezogen werden. Das Wort leitet sich vom selben Wortstamm wie der Haken ab, was auf die zum Kämmen der Fasern angebrachten Haken hindeutet.“

Heute bedeutet etwas durchhecheln eher über jemanden herziehen.

Unter die Haube bringen

Verheiratete Frauen trugen eine Haube, am Hochzeitstag wurde die zu ersten Mal aufgesetzt. (Das kenne ich aus Chiapas in Mexiko: Man kann an der Kopfbedeckung erkennen, ob jemand vergeben ist oder nicht. Das erleichtert die Anmache.) Das Original des Museums behauptet: „Auch nach germanischer Sitte durfte die verheiratetet Frau das Haar nicht mehr lose tragen“. Das bezweifele ich sehr, zumal es „die“ Germanen gar nicht gab, noch nicht einmal nach deren eigenem Selbstverständnis. Sogar die KI pflichtet mir bei:

„Die These, dass verheiratete Frauen „nach germanischer Sitte“ ihr Haar nicht mehr offen tragen durften, stammt vor allem aus einer Mischung von antik-römischen Berichten, archäologischen Funden und späteren Rekonstruktionen germanischer Kultur im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Eine eindeutige Primärquelle aus der germanischen Zeit selbst gibt es nicht, da die Germanen keine eigenen schriftlichen Überlieferungen hinterlassen haben.“

Tacitus schreibt in der Germania„: „Die Ehe wird dort streng gehalten; […] Niemand verlacht die Sittenzucht, und eheliche Untreue kommt selten vor.“ Wenn das nicht mal eine romantische Verklärung ist, um den eigenen dekadenten Mitbürgern den moralischen Spiegel vorzuhalten! Aber wir schweifen ab.

Ritter

In Harnisch bringen

Braucht man nicht erklären. Aber: „brauchen“ verlangt IMHO nicht das „zu“. So habe ich es im Germanistik-Studium gelernt. Die KI widerspricht mir hier: „Die Form „ich brauche es nicht tun“ ist grammatikalisch nicht mehr standardsprachlich und wirkt archaisch oder umgangssprachlich – sie ist aber historisch interessant.“ – „Früher konnte „brauchen“ wie ein Modalverb benutzt werden – also ohne „zu“. Diese Form war im 18. und 19. Jahrhundert häufiger, z. B. bei Goethe oder Schiller.“

Dann also archaisch Goethe und Schiller und nicht dieses neumoderne Zeug.

Bergfried
Blick aus dem Bergfried („dicker Turm2) der Burg Altena.

Türmen gehen

Der Bergfried war der älteste Teil einer jeden Burg. Da dort oft auch die Gefangenen untergebracht wurden, ist der Ausdruck „türmen gehen“ entstanden – wenn sich jemand schnell davonmacht.

joch

Jemanden unterjochen

Das Joch war (!) ein Geschirr zum Anspannen von Zugtieren. Man kennt „ein Joch abschütteln“. „Seit dem Hochmittelalter wurde das Joch durch die Einführung des Kumt (oben im Bild) überall verdrängt, wo ausreichend Kapital vorhanden und die Leistungsfähigkeit des Gespanns von Bedeutung war.“

Im Zaum halten

„Man muss die Araber im Zaum halten.“ Muss nicht erklärt werden.

Etwas auf dem Kerbholz haben

Das wusste ich nicht: „Das Kerbholz war ein Holzstab, welcher der Länge nach gespalten wurde. In die beiden zusammenhängenden Hälften schnitten zwei Parteien – Gläubiger und Schuldner oder Auftraggeber und Auftragnehmer – die gleiche Anzahl Kerben ein. Die Parteien kontrollierten die durch die Kerben festgelegten Vereinbarungen, indem sie die Kerbholzhälften aneinanderfügten und miteinander verglichen. Das Kerbholz war vor der Einführung schriftlicher Rechnungslegung das wichtigste Gerät zr Aufzeichnung von Lieferungen und Arbeitsleistungen.“

Eine Lanze brechen / Von der Pike auf

Der gemeine Soldat „diente“ mit der Pike, also einem Spieß, und „arbeitete“ sich dann „von der Pike auf“ Stufe um Stufe in der militärischen Hierarchie empor.

Lunte riechen

Nicht schwierig für die, die noch mit Vorderladern schießen. Die Lunte ist einfach eine Zündschnur. Genauso simpel ist

Sein Pulver verschießen / Nicht einen Schuss Pulver wert sein

Löffelbrett

Den Löffel abgeben

Der Löffel war das elementare Esswrkzeug der Bauern. Die ernährten sich vorwiegend von Brei. Der Löffel war individueller Besitz und wurde nach Gebrauch an das Löffelbrett an der Wand gehängt. „Starb man, gab man den Löffel an einen Erben.“

Warten auf den St. Nimmerleinstag

Wusste ich ebenfalls nicht: „Zur Zeit der Reformation stellt man in Predigtparodien Bibelstellen mit dem Wort und Begriff nemo (lat. niemand) zusammen, um so die Existenz eines Heiigen namens „Nemo“ zu beweisen. Hieraus entstand der „St. Nimmerlein“, der aber im Heiligenkanon nicht vorkam. Der „St. Nimmerleinstag“ ist also eine Ausrede und ein faules Versprechen. Auf diesen Tag warten man vergeblich.“

Ein Pastor darf über alles reden, nur nicht über 15 Minuten

Neben der Kanzel (habe ich nicht fotografiert) stand oft eine Sanduhr, die eine Stunde in vier Viertel aufteilte – jedes Glas läuft 15 Minuten. Die Prediger sollten ermahnt werden, die Aufnahmefähigkeit der Zuhörer nicht zu überschätzen. So etwas brauchte man heute an Universitäten für Studenten auch (und für Blogger, da das lesende Publikum sich nicht länger als 20 Minuten konzentrieren kann, har har).

Visier

Ins Visier nehmen

Schon klar: Die Rittersleut hatten, war erst der Helm auf dem Kopf, ein eingeschränktes Blickfeld wie ein Journalist der öffentlich-rechtlichen Anstalten.

Sein Licht unter den Scheffel stellen

„Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.“ (Evangelium des Matthäus 5,15)

Hinter Schloss und Riegel

Dorthin gehören alle [bitte selbst ausfüllen].

Keinen Deut wert sein

Der Deut war früher die kleinste Währungseinheit in Holland, Geldern und Kleve.

Etwas auf die Goldwaage legen

Das Publikum legte die pöbelnde Worte des Bloggers auf die Goldwaage.

Über die Wupper gehen

Schwierig. Die Wupper (ein Fluss) „bildete in weiten Teilen die Landesgrenze zwischen der zu Preußen gehörenden Grafschaft Mark [zum Beispiel Dortmund und Unna] und dem Herzogtum Berg. Um sich der preußischen Militärpflicht zu entziehen, gingen viele märkische Männer im 18. Jahrhundert ins benachbarte bergische Ausland.“ Aber: der Begriff hat sich heute ins Gegenteil verkehrt, in der Ökonomie bedeutet er „Konkurs gehen“.

ChatGPT hat eine ganz andere Theorie: „Es gibt verschiedene Erklärungsansätze für die Herkunft dieser Redewendung:

Gefängnis-Theorie (historisch):
In Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) lag das Gerichtsgebäude auf der einen Seite der Wupper, das Gefängnis auf der anderen Seite. Wer verurteilt wurde, musste über die Wupper gehen, um seine Strafe anzutreten.

Hinrichtungs-Theorie:
In früheren Zeiten sollen Hinrichtungsstätten in der Nähe der Wupper gelegen haben, sodass Verurteilte über den Fluss geführt wurden – sprich: ihrem Tod entgegen.“

Saftsack

Zu diesem Thema halluziniert die KI dummes Zeug: „Im älteren medizinischen Sprachgebrauch standen „Säfte“ (wie Blut, Galle, Schleim usw.) für Lebensenergie und körperliches Gleichgewicht (Humoralpathologie).
Ein „Saftsack“ könnte daher im übertragenen Sinn jemand sein, der zu viele oder falsche Körpersäfte hat, also ein kranker oder unausgeglichener Mensch.“

Alles Quatsch. „Vor 1780 zog man den Tabakrauch unmittelbar aus der Brennkammer durch den Rauchkanal. Danach wurde zunächst bei Porzellanpfeifen der Saftsack eingeführt, der anfangs kugelförmig war und zwischen Pfeifenkopf und Rauchkanal gesteckt wurde. Später war der Saftsack als bauchige Ausformung in dern Pfeifenkopf integriert. Da „Pfeife“ bereits als Schimpfwort eingesetzt wurde, galt dies erst recht für „Saftsack“.

kochgeschirr

Einen Zacken zulegen

Das Kochgeschirr wurde an einem Haken am Kamin befestigt und ins Feuer gehängt. „durch die Wahl der Zackenhöhe konnte die Kochtemperatur und die Dauer des Garvorgangs reguliert werden. Legte man „einen Zacken zu“, wurde es heißer.

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Die heilige Jungfrau, Wasser und noch einiges

paddeln

Heute war ich viereinhalb Stunden auf dem Wasser. Ich musste unbedingt die Paddelsaison eröffnen, was sonst im Mai fällig ist. Aber dieses Jahr musste ich entweder arbeiten oder es war wegen der Klimaerwärmung (oder heißt es Erderwärmung?) schlicht zu kalt. Daher machte ich mir auf dem Wasser Gedanken über dieses und jenes und mische daher, obwohl es den Grbräuchen krass widerspricht, etwas zusammen, was weder zusammengehört noch jemals zusammenwachsen will.

paddeln

Das geschätzte Publikum mag mir also folgen, wenn es um heilige Jungfrauen, Krieg und Frieden usw. geht, und die Fotos nur zum Ergötzen, Meditieren oder Chillen nehmen. Die Motive sollten einigermaßen bekannt sein.

paddeln

Kann sich noch jemand an die von der Antisemitin Greta initiierten Schulstreiks erinnern? Ich gelange immer mehr, falls ich, was selten vorkommt, über das Thema nachdenke, zu der Überzeugung, dass die Grundlage für den damaligen Hype eine waschechte und lehrbuchmäßige Massenhysterie war, die von den Medien – auf kleinbürgerlicher Klassenbasis und freiwillig weltanschaulich gleichgeschaltet – hinreichend ventiliert wurde. Der Hype, der die Apokalypse auf protestantischer Basis herbeibetet, ist ja nicht anderes als die altrömischen „Spiele“ im Colosseum und dient zur Unterhaltung, vor allem der Herrschenden. Der Kapitalismus soll reformiert, aber um eines autistischen Wesens (Link geht zu Facebook) willen niemals abgeschafft werden. Ich sage nur: buntscheckig!

Es ist typisch, dass eine Jungfrau im Mittelpunkt steht – nur die sind heilig und haben Visionen, entweder von Heiligen und Erzengeln oder eben von der Apokalypse, weil es immer wärmer oder kälter wird.

paddeln

ChatGPT hat mir mal eben ein paar Stichworte zu Le Bon hingeworfen (Auszug): „Gefühle, Meinungen und Handlungen verbreiten sich innerhalb einer Masse schnell wie eine Art psychologische „Infektion“. Wenn einzelne Individuen z. B. Angst oder Panik zeigen, breitet sich diese Stimmung aus – auch ohne rationale Grundlage.

In der Masse wird das kritische Denken unterdrückt. Menschen werden empfänglicher für Suggestion – also für äußere Reize und Einflüsse, besonders von autoritären Rednern oder charismatischen Führern. Diese können eine Masse leicht manipulieren, indem sie starke Bilder, Symbole oder einfache Botschaften einsetzen. Le Bon betont, dass Massen primär emotional reagieren, nicht rational.“

Ich aber sage euch: Die Massen(!)medien sind inbegriffen.,

paddeln

paddeln And now for something completely different. Ich paddelte also bis zur hier schon mehrfach erwähnten Insel Valentinswerder und auch wieder zurück. Das sind knapp 20 Kilometer. Ich war – für mich selbst überraschend – am Schluss noch ziemlich frisch, obwohl ich seit September letzten Jahres nicht mehr dem Wassersport gefrönt hatte.

Warum eigentlich haben die Leute in den neuen und langweilig-hässlichen Häusern an den Spandauer Ufern so selten Blumen auf den Balkonen? Oder wohnen dort Ukrainer und Syrer oder andere Westasiaten, die der Blumenpflege nicht kundig sind?

Diese Neubauten mögen annehmbare Wohnungen haben, sind aber so schon wie Funktionskleidung, reduziert auf das, was man in ihnen soll und sonst nichts. Die Häuser stellen nichts da und wollen auch nichts zeigen. Da lobe ich mir doch einen verschnörkelten kitschigen Bau mit viel Stuck aus der Gründerzeit. Oder Fachwerk, in das irgendwelche Sprüche oder Symbole hineingeschnitzt wurde.

Mit den Visagen der Architekten könnte man vermutlich den tendenziellen Fall der Profitrate illustrieren.

paddeln

And now for something completely different. Die einen haben eine Religionspolizei, der anderen eine Sprachpolizei. Vielleicht sollte man die israelische Luftwaffe mal darauf aufmerksam machen. SCNR

paddeln

Ich verstehe eigentlich nicht, warum die Iraner so eine fanatisch-bekloppte herrschende Klasse haben. Die werden „bis zum Endsieg“ kämpfen wie die Nazis, die immer noch nicht aufhörten, obwohl Berlin schon in Schutt und Asche lag. Die Herren Mullahs und ihrer Schergen sind bekanntlich Großmäuler mit wenig dahinter – wie auch die „Führer“ der arabischen Welt. Aber sie sollten sich klar machen, dass es für Israel ums Überleben geht und man dementsprechend handeln wird. Aber vermutlich hat ihnen der Islam so die Gehirne vernebelt, dass sie es nicht kapieren werden.

By the way: Wie blöd muss man eigentlich sein, sich vom Mossad so an der Nase herumführen zu lassen? Das kann man auch nicht mehr mit Religiotismus erklären.

paddeln

Das war’s für heute, liebe Zuschauer an den Geräten. Ich muss um vier in der Frühe raus, eine 12-stündige Tagschicht wartet.

paddeln

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