Keine Fragen

DJV

Wisst ihr Bescheid.

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Lechts und rinks, revisited

Lauterbach
Credits: Ansage!/Youtube

Schauen wir mal nach lechts und rinks.

Bei der Taz weiß man schon vorher, was kommt, Daher ist die Lektüre langweilig. „Versuchen wir es mit (Galgen-)Humor“, wie der geschätzte Kollege Steffen Grimberg im Zentralorgan der gefühlslinken Gendersprecher_*I&%nnen schreibt. Nein, bei mir ist es eher Schadenfreude, wenn ich mir ansehe, wie die Kamala-Groupies sich jetzt in Schadensbegrenzung üben. „Zwei Irre außer Rand und Band“ böttchert der Vorsitzende des DJV Berlin vor sich hin. Ich muss ihm natürlich, wie gewohnt, in allen Punkten widersprechen. Weder Trump noch Musk sind irre, jedenfalls nicht irrer als ein gewöhnlicher Vorsitzende eines DJV-Verbands. Nur erfolgreicher.

Mehr inhaltliche „Aussagen“ habe ich in dem Kommentar leider nicht gefunden, nur kulturpessimistisches Herumgeraune. Was hat die Wahl Trumps jetzt mit „gemeinnützigem Journalismus“ zu tun? Gemein ist ja ok, aber ist das auch nützlich? Und man fragt: Wer soll das bezahlen?

Eines regt mich als Leser guter Science-Fiktion auf: Trump und Musk hätten einen „Weltraum-Fimmel“? Ach was. Ist der Weltraum jetzt auch schon rechts? Oder derjenige, der gern im Kosmos verweilt? Und hatte Stanislaw Lem auch einen „Weltraum Fimmel“? Und die CNSA? Natürlich würden die den Kollegen Grimberg gar nicht mitnehmen, weil er für den Weltraum nicht fit genug wäre.

Wo wir schon beim Glottisschlag-Milieu sind: Ich widerspreche auch dem Kollegen Stefan Reinecke: „Das Aus der Ampel ist kein Grund zur Freude. Ihr Scheitern markiert wohl das Ende der langen Hegemonie der Linksliberalen in der Bundesrepublik.“ Erstens gab es diese Hegemonie nie; und die SPD ist kann man schon seit spätestens 1914 nicht mehr links nennen. Zweitens: Wer ist gemeint mit „linksliberal“? Gerhard Schröder? Angela Merkel? Oder gar Olaf Scholz? Da niesen ja die Bio-Hühner! Ich vermute, dass Reinecke die Medien meint, die sich schon nach dem Gebrauch dreier Gendersternchen als „links“ wähnen. Welch ein Illtum.

Wer sich davon mehr antun will: Das Ende ist nahe.

Lauterbach

Lechts ist es genauso wirr. Mir spülte sich aus Gründen das Blog Ansage! vor meine Augen. Der Macher, der Kollege Daniel Matissek (nein! Kein U!), wirft zwar mit Adjektiven um sich wie „linksgrün“, so dass man gleich erkennt, in welche Ecke er sich selbst stellt. Man liest auch belustigt, dass es dort internen Zoff gibt, weil „unabhängig“ zwar ein wunderschönes Logo ist, aber als Beruf in der Medienbranche ohne Sugardaddy oder Gattin mit Mietshäusern nicht finanziell zu bewältigen ist.

Ich kann jedoch dem Gefühl beipflichten: „…mischt sich Schadenfreude und sie erweist sich noch als weitaus großartigere Emotion: Mitzulerleben, wie die Desinformationshetzer, die medialen Scharfrichter und Vertreter eines woke-moralischen Wächterrats in akademischen Elfenbeintürmen, Regierungszentralen und Redaktionsstuben binnen weniger Stunden “von Wirklichkeit umzingelt” wurden (frei nach R. Habeck) und anschließend an den Klippen der unerbittlichen Realität zerschellten, war ein Hochgenuss.“

Sagen wir mal so: Lechts und Rinks sind heute schwierige Kategorien. Oder noch einfacher: Wer sich nicht als Kommunist fühlt, kann auch „links“ sein; er muss nur noch „Das Kapital“ auswendig lernen, damit sich das zum Besseren wendet. Oder so ähnlich.

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So sieht der Kommunismus aus!

China

„Livestreaming is blowing up as the hottest career in China right now. On platforms like Douyin and Taobao Live, young creators are cashing in and through product sales, brand deals, and fan support. It’s all about building hype, going viral, and turning follower counts into serious cash-some even become full-on celebs.“

Dazu passt: „In China, selling through online live streaming has become a huge industry. It is everywhere.“

Das sollte ich vielleicht auch so machen! Ich stelle mich jetzt auf ein Laufband, weil die Nachgeborenen gar nicht mehr zusehen und zuhören, geschweige denn lesen, sondern nur noch aufmerken, wenn jemand vor ihnen herumzappelt.

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Liebe Grüße an alle

MexikoMexiko

Postkarte vom 06.10.1979 aus Mexiko-Stadt an Verwandte. Vgl. Catedral Metropolitana de la Asunción de María de la Ciudad de México (03.10.2023). Einen Tag vorher habe ich den Totte Latinoamericana fotografiert. Einen Tag später war ich in Teotihuacán.

Es ist mir schon klar, dass diese Bilder niemandem etwas bedeuten außer mir. O mein höheres Wesen, was war das für ein großartiges Abenteuer! Ich bin immer froh, dass ich das anstatt einer Karriere an einer Uni gewählt habe.

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Verführt vom Teufel

Deutsche Journaille at its best:

„Die Amerikaner hatten die Chance, von einer intelligenten, schönen und sympathischen Frau geführt zu werden, aber Musk und Putin haben sie verführt, den Teufel zu wählen.“ (Norbert Bolz)

„Ab heute ist Ursula von der Leyen die Anführerin der freien Welt. Zumindest von dem, was davon noch übrig ist.“ (Timo Lehmann, „Spiegel“-Korrespondent)

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Unter punkigen Hijabistinnen

Punk mit Hijab

Old and busted: Nazis sind Pop.

New hotness: Hijab is Punk.

Die Autorin dieses Unsinns ist dafür wohlbekannt.

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Taktischer Ratschlag, nicht nur an Trump

USA

Man kann darauf warten, dass bald diejenigen aus ihren Löchern gekrochen kommen, die schon immer für Trump waren, das aber bis kurz vor den Wahlen noch nicht wussten.

Interessant finde ich übrigens das Zitat: „Nicht das woke Hollywood hat diese Wahl entschieden, sondern die arbeitende amerikanische Bevölkerung.“

Oha?! Die AfD ist also die Partei der arbeitenden Bevölkerung und setzt sich für deren Interessen ein? (Natürlich traut sich Alice Weidel nicht zu sagen: „Wir sind die Partei der Arbeiter des Proletariats“ – das wäre ja Kommunismus.) Man muss schon intensiv recherchieren, um herauszufinden, was da nicht stimmt. Oft findet man nur wolkiges Gefasel, das mit Neusprech gefühltslinkssektiererischen und sinnfreien Textbausteinen gespickt ist („gut aufgestellter Sozialstaat“, „gute Arbeit“, „Geflüchtete und Schutzbedürftige“).

Wie ich schon in anderer Form mehrfach schrieb: Wer in den USA – und nicht nur dort – politisch Erfolg haben will, darf nicht mehr – wie weiland (Wolf Schneider: „weiland“ benutzen Journalisten, die damit ihre Qualitifkation für’s Feuilleton beweisen wollen) um Margret Thatcher – die Arbeiterklasse direkt angreifen. Man kann es auch nicht mehr so offensichtlich machen wie Otto von Bismarck, der die SPD verbot und gleichtzeitig die Sozialgesetzgebung einführte, um das Volk zu besänftigen (das hat bekanntlich auch nicht funktioniert).

Wenn man dem Ausschuss vorsitzt, der die gemeinsamen (!) Geschäfte der Bourgeoisie organisiert, muss man seine wahren Interessen verbergen. Man kann sich an historischen Vorbildern orientieren:

Nachdem die Arbeit Reupkes veröffentlicht wurde, brachen innerhalb der NSDAP-Führung heftige Kämpfe um den offiziellen programmatischen Kurs der Partei aus. Denn die Propaganda der Nazi-Partei, die sie gegenüber der Bevölkerung Deutschlands entfaltete, stand in krassem Widerspruch zu den Offerten, die einige Elemente aus der Parteiiführung und ihrem Umfeld — zu dem auch Reupke gehörte – den Kreisen der deutschen Großindustrie machten. Da die Wirkung der NSDAP auf ihre Wählermassen vorrangig auf ihrer „sozialistischen“ Propaganda beruhte, konnte die NSDAP unmöglich mit einem Wirtschaftsprogramm vor die Masse ihrer Anhänger und Wähler treten, in welchem politische Ziele formuliert wurden wie sie Reupke in seinem Buch den Großindustriellen unterbreitete. Ein taktischer Ratschlag über ein anderes Vorgehen gegenüber den Wählern wurde der NSDAP daher vom ehemaligen Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht sogar persönlich unterbreitet. Schacht erklärte Hitler in einem Schreiben vom August 1932, dass «er möglichst kein detailliertes Wirtschaftsprogramm bringen solle, da 14 Millionen Wähler sich nie über ein solches einigen könnten. Gegenüber der Wählermasse trat die NSDAP daher mit einer anderen Ideologie auf. (Schönbach, S. 163)

Schön, dass wir darüber geredet haben.

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Nachtschicht mit Tierchen

tierchen

Nein, das ist keine Katze. Das Tierchen kam noch näher. Es war entweder ein Waschbär oder ein Dachs.

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Gefeuert und absolut absurd

Israels Premier Benjamin Netanyahu hat Verteidigungsminister Yoav Gallant gefeuert. Warum?

Ich spekuliere: „Im März stellte sich der erst seit Ende 2022 amtierende Verteidigungsminister im Streit über die Justizreform gegen seinen Premier: Die Pläne würden die Sicherheit Israels gefährden. Benjamin Netanjahu kündigte prompt seine Entlassung an, doch folgende Proteste hielten Gallant im Amt.“

Mit Ansage also.

Gallants Nachfolger ist Israel Katz.
„Katz gilt als Konkurrent Netanjahus um den Posten des Premierministers und des Parteivorsitzenden. Er befürwortet eine harte Haltung gegenüber den Palästinensern und lehnt eine Zweistaatenlösung unter den zum Zeitpunkt seiner Ernennung gegebenen Umständen ab. Die Bevölkerung Gazas soll seiner Ansicht nach im Zuge des Krieges in dem Gebiet keine humanitäre Hilfe erhalten. Im Januar 2024 bezeichnete Katz die Zweistaatenlösung in einem Interview als „absolut absurd“.“

Guter Mann, dieser Katz!

Dazu gibt es gute Nachrichten: „Der letzte ranghohe Hisbollah-Terrorist Abu Ali Rida, ist eliminiert. Somit ist Hisbollah’s [sic] gesamter Führungsstab beseitigt.“

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Die Revolution wurde abgesagt

Revolution

Sagt nicht, ihr hättet es nicht gewusst!

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Elara und die Gebrüder Löwenherz

Auf Wunsch des Publikums: „Schreib doch mal was Schönes! Ein Märchen oder so. Sowas, wie die Gebrüder Löwenherz in Fantasy oder so.“

ChatGPT, schreibe ein Fantasy-Märchen über die „Gebrüder Löwenherz“ und lasse hübsche und knapp bekleidete Prinzessinnen darin vorkommen!

Elara und die Gebrüder Löwenherz

In einem fernen, magischen Königreich, jenseits der höchsten Berge und tiefsten Täler, lebten einst die Gebrüder Löwenherz. Diese beiden Brüder, Eldric und Thalion, waren unerschrockene Krieger und edle Prinzen, bekannt für ihre Tapferkeit und ihr starkes Band zueinander. Sie lebten in einem Reich, das von Licht und Dunkelheit gleichermaßen geprägt war und in dem jeder Stein, jeder Baum und jeder Fluss von Magie durchzogen war.

Eines Tages erreichte sie eine geheimnisvolle Nachricht. Eine wunderschöne Prinzessin namens Elara, Herrscherin über das Reich der glühenden Wüste, war in Not geraten. Ihr Land wurde von einem schrecklichen Fluch heimgesucht: ein schwarzer Schatten hatte sich über die Dünen gelegt, die einst golden glänzten. Der Fluch verdorrte die Ernten, ließ die Brunnen versiegen und brachte unendliche Kälte in die Herzen ihrer Untertanen.

Elara, eine mutige und bildschöne Prinzessin, die für ihre Fähigkeit, die Winde zu bändigen, bekannt war, sandte Boten aus, um die tapfersten Krieger im Land um Hilfe zu bitten. Die Brüder Löwenherz fühlten sich sofort verpflichtet, ihrer Notlage zu folgen und machten sich auf den Weg durch das endlose Wüstensandmeer. Als sie die Tore von Elaras Palast erreichten, wurden sie von einem Anblick empfangen, der ihnen den Atem nahm. Dort, in ihren feinsten Gewändern und dennoch nur in das Nötigste gehüllt, standen die Prinzessinnen der Wüste. Diese tapferen Frauen waren stolz, mutig und klug, und ihre Schönheit war unbeschreiblich – jede von ihnen war eine Tochter des Lichts und der Hitze der Wüste.

Elara, die Anführerin, erklärte Eldric und Thalion die Ursache des Fluchs. Ein alter Dämon namens Xaratos, der in den tiefsten Höhlen des Schattengebirges lebte, hatte sie einst begehrt und, als Elara seine Avancen ablehnte, aus Rache die Dunkelheit über ihr Land gebracht. Die Brüder Löwenherz, ergriffen von der Notlage und der Entschlossenheit Elaras und ihrer Schwestern, versprachen, Xaratos zu finden und das Reich zu befreien.

Gemeinsam mit den Prinzessinnen, die geschickt mit Dolchen und Schleiern umzugehen wussten, wagten sie sich auf eine gefährliche Reise zu den Höhlen des Dämonen. Die Wüstenprinzessinnen erwiesen sich als mutige Kriegerinnen, deren anmutige Bewegungen die Schatten verwirrten und deren verborgene Magie es ihnen erlaubte, die Winde als scharfe Waffen zu nutzen. Eldric und Thalion, die selbst stark und geschickt waren, fühlten sich von den kühnen Kämpferinnen inspiriert und fanden neuen Mut in ihrer Gesellschaft.

Elara und die Gebrüder Löwenherz

Nach einem langen und beschwerlichen Kampf gegen die Kreaturen der Dunkelheit standen die Brüder und die Prinzessinnen Xaratos schließlich gegenüber. Mit einem brennenden Mut und im Einklang mit den Wüstenwinden, die Elara herbeirief, kämpften sie Seite an Seite. Schließlich wurde Xaratos besiegt, und mit ihm verging auch der Fluch.

Zurück in Elaras Palast wurde das Land mit Feierlichkeiten überschüttet. Elara und ihre Schwestern ehrten die Gebrüder Löwenherz mit goldenen Amuletten und Schleiern aus dem feinsten Stoff, als Symbol ihrer Freundschaft und ihres unerschütterlichen Mutes. Eldric und Thalion kehrten schließlich in ihr Heimatland zurück, doch die Erinnerung an das Wüstenreich und seine furchtlosen Prinzessinnen blieb für immer in ihren Herzen.

Ich hoffe, die Leser sind des Unterschieds zwischen „Märchen“ und „Fantasy“ eingedenk.

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Das ist ja schwierig

space station china
ChatG PT: Create an image of a futuristic lunar base on the Moon, clearly operated by the People’s Republic of China. Chinese astronauts, or ‚taikonauts,‘ are seen working with lunar rocks and samples. The station architecture is sleek and advanced, with solar panels and domed structures connected by walkways. Red flags of the PRC are prominently displayed on the station structures and some equipment. In the background, the Earth appears as a small blue orb in the dark expanse of space, adding depth and context to the scene.“

Worüber soll ich schreiben? Trump? Über meinen Namensvetter, der mir bei weitem nicht das Wasser reichen kann, wenn es um Heimwerken geht? (Ist das peinlich…) Über Evgenia Soloveva? Über KI-generierte Fotos?

space station china
Midjourney: Create an image of a futuristic lunar base on the Moon, clearly operated by the People’s Republic of China. Chinese astronauts, or ‚taikonauts,‘ are seen working with lunar rocks and samples. The station architecture is sleek and advanced, with solar panels and domed structures connected by walkways. Red flags of the PRC are prominently displayed on the station structures and some equipment. In the background, the Earth appears as a small blue orb in the dark expanse of space, adding depth and context to the scene. –s 750 /sup>

Über ein richtig großes Kawumm? Über Leute, über die man hämisch und mitleidlos lachen sollte? Über ultrafette Raketen? Über die Israelis, die jetzt gegen ihre eigenen Religioten durchgreifen? Über „Ganz gleich, was die Wähler denken“, reloaded? Über Emmy Rates?

Über erfolgreiche Taikonauten? Oder Taikonautinnen und Chang’e-6? Über Sikhs, die so oder so genannt werden können?

Ich wähle die Zukunft. Der Osten ist rot.

space station china

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שמי בונד, ג’יימס בונד

idf

Die Qualitätsmedien berichten über eine Spezialoperation: „Spektakuläre Militär-Operation Israels gegen die Hisbollah-Terroristen!“ – „Die israelische Kommando-Einheit „Schajetet 13“ (Elite-Kampfschwimmer) haben [sic] am späten Freitagabend einen hochrangigen Hisbollah-Terroristen bei einer Spezial-Operation gefangen genommen.“ – „Der Einsatz fand etwa 140 Kilometer nördlich der maritimen Grenze Israels mit dem Libanon statt und hört sich an wie ein James-Bond-Film.“

Der Terrorist heißt Imad Amhaz und fühlt sich vermutlich jetzt nicht sehr wohl.

Was ich mich frage: Was denken eigentlich die Araber und Perser, warum sie so etwas noch nicht einmal im Ansatz hinkriegen? Sie müssen sich doch total blöd vorkommen oder Juden für intelligenter halten als sich selbst. Oder vernebelt ihnen der Islam das Gehirn?

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Staatsfeind Nummer Zwei

Musk X

Tja, Spiegel. Dumm gelaufen.

Gab es nicht mal eine Kampagne der Lichterkettenträger, Gendersprecher und Gefühlslinken, dass X formerly known as Twitter des Teufels sei und man zu Mastodon migrieren müssen?

Netzpolitik.org: „So katastrophal bewertet die Medienbranche Twitter“ (23.10.2023). Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW): „Rote Karte gegen Hass und Hetze: Die DSW und 46 weitere Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit, Landwirtschaft, Menschenrechte und Soziales verkünden am Dienstag, 18. Juni 2024, gemeinschaftlich das Einstellen ihrer Aktivitäten auf X.“ (18. Juni 2024) Spektrum.de: „Hälfte aller Klima- und Umweltaktivisten hat Twitter verlassen“ (16.08.2023). Wirtschaftswoche: „Diese Firmen kehren Twitter den Rücken“ (23.11.2022). Forschung und Lehre: „Warum Wissenschaftler Twitter verlassen“ (17.08.2023). RedaktionsNetzwerk Deutschland: „„Ich bin raus“ [Gigi Hadid]: Diese Promis haben Twitter wegen Elon Musk schon verlassen“ (08.11.2022). Heise: „Pro & Contra: Schluss mit Twitter! Auf zu Mastodon! Oder doch nicht?“ (08.11.2022)

Man muss sich eigentlich allem verweigern, was von deutschen Medien propagiert wird und was für den Mainstream en vogue ist. Dann macht man alles richtig.

Leider schreibt die deutsche Journaille jetzt, Trump werde vielleicht doch Präsident der USA werden, obwohl das hierzulange angeblich niemand wolle. Man muss befürchten, dass deshalb das Gegenteil eintreten könnte. Das Rennen ist noch nicht gelaufen.

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Den Iblis mit Azalil austreiben

islam

In der bürgerlichen Presse las ich etwas über „die unbequemen Wahrheiten hinter der deutschen Islampolitik“. Da kriege ich gleich einen Hals.

Die Ausbildung von Imamen in Deutschland ist nur eine von vielen Maßnahmen, die die Bundesregierung unterstützt, um solchen Umtrieben Einhalt zu gebieten. Seit das Bundesinnenministerium 2006 die Deutsche Islamkonferenz ins Leben rief, hat der Bund nach Recherchen von WELT AM SONNTAG mindestens 132 Millionen Euro investiert, um hierzulande beheimatete Verbände, Theologieinstitute, Jugendorganisationen und NGOs zu unterstützen, die sich für das muslimische Leben einsetzen.

Also ein klassisches Beispiel für den Teufel mit Beelzebub den Iblis mit Azalil austreiben. Daher ist auch alles vollumfänglich – wie Juristen radebrechen – am Arsch gescheitert.

Laut dem „Religionsmonitor“ der Bertelsmann-Stiftung glauben 37 Prozent der Muslime in Deutschland, dass Juden zu viel Einfluss in Politik und Gesellschaft haben. Das sind 16 Prozentpunkte mehr als in der Gesamtbevölkerung. Bei einer Befragung von Schülern durch das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen äußerte im Jahr 2022 jeder dritte muslimische Jugendliche Verständnis für Gewalt gegen Menschen, die „Allah oder den Propheten Mohammed beleidigen“. Beinahe jeder Zweite bezeichnete einen „islamischen Gottesstaat“ als „die beste Staatsform“.

Das sind ja schöne Aussichten. Ich hätte ein paar Rezepte, um das zu verhindern, aber die werden niemandem gefallen und die wird niemand wollen.

islam
Credits: Sovietvisuals: „Against God, priest and devils“ Soviet anti-religion booklet, 1925″

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Unter Sprachlernenden

duolingo

Aus dem Infobrief des Vereins Deutsche Sprache:
Im Alter keine neue Sprache mehr erlernen zu können, sei ein Mythos, der sich hartnäckig hält, berichtet die WELT auf ihrer Netzseite. Doch dies entspreche nicht der Wahrheit, bestätigt die Linguistin und Sprachforscherin Marion Grein, die als Professorin an der Universität Mainz tätig ist.

Die Volksweisheit „was Hänschen nicht lernt, das lernt der Hans nimmermehr“ treffe nicht zu, denn tatsächlich falle das Lernen einer neuen Sprache Erwachsenen sogar leichter als Kindern und Jugendlichen, erklärt die Linguistin. Für das Lernen einer Sprache seien verschiedene Faktoren ausschlaggebend, unter anderem das limbische System oder der präfrontale Cortex, welcher zwischen dem 7. und 24. Lebensjahr ausreift und koordiniert, wo aufgenommene Informationen im Gehirn angedockt werden können. Je älter die Menschen sind, desto eher können die Informationen an bestehendes Wissen angeknüpft werden.

Ältere Menschen lernen somit besser Fremdsprachen, wenn sie von Anfang an größeres Wissen über Sprache haben. Jüngere Menschen haben jedoch einen deutlichen Vorteil bei der korrekten Aussprache. Diese falle den älteren Generationen schwerer. Für das Lernen einer neuen Fremdsprache empfiehlt Grein den Besuch einer Volkshochschule. Zwar gibt es heutzutage genügend Sprachlernapps, wie etwa Babbel, jedoch sei das Erlernen einer Sprache ein sozialer Prozess, den die Apps und Online-Varianten nicht ersetzen können. Als Alternative empfiehlt die Linguistin Lehrbücher und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Marion Grein warnt jedoch davor, dass ohne ausreichende soziale Kontakte beim Fremdsprachenlernen die Motivation auch schnell sinken könne. (welt.de (Bezahlschranke))

Da fällt mir gerade ein: Ich bin ja gar nicht alt! Und ich sollte Mandarin intensivieren. Und Volkshochschulen? Wer hat dafür Zeit außer reichen Rentnern, denen nichts einfällt und die nicht online herumballern? Das macht man heute per Videokonferenz…

mondly

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Verlust von Sinnlichkeit

„Ich verstehe als Künstlerin, dass es ein intellektueller Ansatz sein kann, zu gendern. Aber als Schauspielerin, die Sprache ästhetisch wahrnimmt, die Sprache regelrecht schmeckt und genießt, ist Gendern für mich der Verlust eines Hochgenusses, wenn ich einen gegenderten Text lese, spreche oder höre. Gendern ist ein Verlust von Sinnlichkeit.“ (Nadja Uhl)

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Was erlauben Lindner?

politkommentator

Create an image of a political commentator at a desk, passionately speaking into a microphone. He has stacks of papers and notes scattered around him, each labeled with repetitive and meaningless buzzwords like „Reform,“ „Innovation,“ and „Change.“ The background is filled with speech bubbles featuring overused, generic phrases like „At the end of the day,“ „Moving forward,“ and „It is what it is.“ His expression is intense, yet his words lack substance, symbolizing the empty, cliché-driven rhetoric often seen in political commentary. The setting should feel exaggerated and almost comical, reflecting the futility and hollowness of his statements. –s 750

Ich gebe jetzt mal den Polit-Kommentator. Der bürgerlichen Boulevard-Presse entnehme ich, was der Lindner in seinem Thesenpapier fordert:

Ein Moratorium zum Stopp aller neuen Regulierungen und keine neue Bürokratie“. Heißt: Stopp für „Tariftreuegesetz, für das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, das Entgelttransparenzgesetz, das Beschäftigtendatengesetz und die arbeitgeberfinanzierte Familienstartzeit“.

Die Taktik ist klar: Man mischt wenig Gutes mit mehrheitlich Schlechtem, damit die dumme Presse das logikferne Volk alles ablehnt.

Tariftreuegesetz: Das Kapital möchte sich nicht an Tarifverträge halten. Die stören nur. Man möchte mit dem Personal machen können, was man will. Das Geschwurbel im Gesetzestext kann sich sehen lassen. „Wesentliche Voraussetzungen für eine starke Sozialpartnerschaft“: Kapital und Arbeit üben sich nicht im Klassenkampf, sondern tun so, als hätten sie die gleichen Interessen. Was für ein Quatsch… Aber das ist Deutschland, wo sogar Generalstreiks verboten sind.

– Aber: „Unternehmen sollen ihren Arbeitnehmern künftig, wenn sie öffentliche Aufträge und Konzessionen des Bundes ausführen, tarifvertragliche Arbeitsbedingungen gewähren müssen.“ Das löst zwar das Problem nicht, aber ist gut. Laut Statistischem Bundesamt waren im Jahr 2023 in Betrieben mit einem bis zu vier Beschäftigten nur 14% der Beschäftigten durch einen Branchentarifvertrag abgedeckt (sagte mir soeben ChatGPT). Das Gesetz fördert also die Chancen der Kleinbourgeoisie, weil diese bei „öffentliche Aufträgen und Konzessionen des Bundes“ als Bewerber mitspielen darf, auch wenn der jeweilige Betrieb kein Mitglied im so genannten „Arbeitgeberverband“ ist. Es zwingt aber die kleineren Kapitalisten gleichzeitig, die Löhne den Tarifverträgen der Branche anzupassen, wenn sie bei öffentlichen Aufträgen den Zuschlag erhalten, auch wenn sie das bei privaten Ausschreibungen nicht müssen.

Was Lindner will: Die Löhne sollen gesenkt werden können. Schon klar. FDP eben. Auch wenn es gegen die eigene Klientel geht.

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (was für ein Wort“). Die Grünen wollen einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz, sozusagen Ausbeutung im Kostüm eines Wohltäters. Kann weg.

► Das Heizgesetz (Wärmepumpe) müsse „um fünf Jahre verschoben werden“. „Ausstieg aus der Subventionierung erneuerbarer Energien“, „Abschaffung von unnötigen klimapolitischen Regulierungen und Subventionen“.

Er heischt nach Beifall, weil alle Eigenheim- und Hausbesitzer und deren journalistisches Sprachrohr Don Alphonso ihm beipflichten werden. Das klingt wieder so thatcheristisch, dass der wahre weltanschauliche Kern der FDP bloßgelegt wird: Der Markt wird es schon richten, der Staat darf nicht eingreifen. Der Klima-Quatsch, wie ihn die Grünen in Gesetze gießen, ist aber reine moralinsaure Ideologie mit protestantisch-apokalyptischem Unterton und hat mitnichten etwas mit Ratio und Wissenschaft zu tun. Kann also weg.

► „Allgemeine Unternehmenssteuersenkungen“, „Abschaffung des Solidaritätszuschlags und Senkung der Körperschaftssteuer“.

Wie oben. Das Kapital soll weniger zahlen müssen. Sinnfrei, kommt aber bei der Klientel immer gut an. Könnte auch von Javier Milei stammen.

► „Wende in der Asyl- und Arbeitsmarktpolitik“ (1 Mrd. Euro Einsparung): Bürgergeldsätze sollen „abgesenkt werden“.

Was hat „Asyl“, also in Wahrheit Einwanderung aus unterschiedlichen Gründen, mit dem Arbeitsmarkt zu tun? Das zu vermischen ist perfide. Geht es um Bürgergeld für alleinerziehende Mütter? Oder um Bürgergeld für SUV-fahrende Ukrainer? Oder im allgemeinen um Messerstecher? Was erlauben Lindner?

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Neue Ware eingetroffen

Bücher

Ich musste meine Bibliothek mal wieder updaten. Benny Morris ist klar. Ich lese gerade von ihm „1948: Der erste arabisch-israelische Krieg“ und weiß schon jetzt, dass auch alle anderen Bücher großartig und informativ sind.

Morris gehört zu den so genannten neuen israelischen Historikern: „Kernthese dieser Historiker war, dass zur Errichtung des Staates Israel die Vertreibung eines Teils der arabischen Bevölkerung nötig war, was von der traditionellen israelischen Geschichtsschreibung bis dahin als freiwillige Migration dargestellt wurde. Daraus folgte nach Meinung der „Neuen Historiker“ eine (hauptsächliche) Mitverantwortung des Staates Israel für den Nahostkonflikt und das palästinensische Flüchtlingsproblem.“ Das ist nicht ganz richtig (ist ja auch deutsches Wikipedia). Morris weist anhand zahlreicher Quellen nach, dass die meisten Araber in Palästina schon vor 1948, also vor der Gründung des Staates Israel, „freiwillig“ flüchteten, weil sie zu Recht den abzusehenden Krieg fürchteten, dass es aber im Unabhängigkeitskrieg auch Vertreibungen gab, fast immer aus militärischen Gründen und auf Befehl lokaler Kommandeure, also ohne „Masterplan“.

Die alten Zechen an der Ruhr – ist auch klar. Die Großbourgeoisie verkauft übrigens zur Zeit nicht die aktuellste Auflage (ich habe alle Bücher bei der Kleinbourgeoisie bestellt). Das Buch enthält unzählige Bilder und Fotos und eine schöne Karte des Ruhrgebiets mit allen Zechen. Die Namen waren mir in meiner Kindheit geläufig und kamen in Gesprächen oft vor: Zeche Heinrich Robert (Opa Peter, Onkel Heini), Zechen Grillo, Grimberg (Papa), Zechen Caroline, Margarete (Opa Hugo).

Dann noch Christoph Luxenberg (leider auf Deutsch nicht mehr verfügbar): „The Syro-Aramaic Reading of the Koran: A Contribution to the Decoding of the Language of the Koran“.

Amazon rezensiert: Im Herbst 2000 legte ein deutscher Wissenschaftler unter dem Pseudonym Christoph Luxenberg seine sprachwissenschaftlichen Untersuchungen zur Bedeutung des Korantextes vor. Er versuchte darin, über die Analogie zur syro-aramäischen Sprache, einer Art lingua franca der Spätantike im Nahen Osten, bislang unklaren Textstellen im Koran Sinn abzutrotzen. Seine Untersuchungsergebnisse lösten ein weltweites Echo aus. Obwohl das Buch damals nur in deutscher Sprache erschienen war, wurden in allen bedeutenden Zeitungen, von der New York Times bis zur italienischen La Stampa, Rezensionen veröffentlicht. Im Oktober 2003 ließ die pakistanische Regierung sogar die internationale Ausgabe des Nachrichtenmagazins Newsweek wegen einer solchen Rezension, die man als islamfeindlich diffamierte, einstampfen.

Es ist ja schon bezeichnend, dass so ein Buch unter Pseudonym veröffentlicht werden muss. ChatGPT (ohne Account) behauptet übrigens, der Autor sei Werner Bergmann.

ChatGPT 4.0 allerdings widerspricht: ChatGPT: Es gibt keine verlässlichen Belege dafür, dass sich hinter dem Pseudonym „Christoph Luxenberg“ der deutsche Wissenschaftler Werner Bergmann verbirgt. Die wahre Identität von Christoph Luxenberg ist bis heute unbekannt. Luxenberg selbst hat angegeben, ein Pseudonym zu verwenden, „weil jede wissenschaftliche Textkritik am Koran gleichzeitig eine Kritik an der in islamischen Ländern verwendeten politischen Sprache bedeutet“. Es existieren keine glaubwürdigen Quellen, die eine Verbindung zwischen Werner Bergmann und dem Pseudonym Christoph Luxenberg herstellen.

Im Islam und den islamischen Ländern gibt es weder kritische Wissenschaft noch Theologie, noch nicht einmal Geschichtswissenschaft, weil jede Kritik am Koran sofort mit Gewalt verboten und unterdrückt wird. Das Buch wird also für den öffentlichen Diskurs genauso folgenlos bleiben wie Finkelstein oder Augstein.

Bücher

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Das Brot der frühen Jahre

BäckerBäckerBäcker

Ich gehe davon aus, dass die Anspielung bekannt ist. Die Bäckerei hier ist neu, und man kann wie gewohnt beim Brotbacken zusehen. Der frühere Bäcker backt jetzt an der Ostsee.

Die Bäcker buken, und ich frug sie, ob sie morgen auch büken, was sie bejahten. Gegen Mittag war das Brot schon ausverkauft. Damit hatten sie wohl nicht gerechnet. Ich war rechtzeitig da gewesen und hatte noch eins bekommen.

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