Fünf mal Gratis-Unsicherheit im Netz à la Spiegel Online

An ole_reissmann@spiegel.de
Sorry, lieber Kollege, aber ich hab selten so einen Quatsch gelesen.

„Absolute Sicherheit gibt es nicht. Manche Hacker nutzen zur Übermittlung sensibelster Informationen vorsichtshalber gar keine Onlinedienste, sondern lieber die herkömmliche Post.“

Mit Verlaub, das ist einfach nur lächerlich. Wo sind denn die mindestens zwei unabhängigen Quellen? Der Artikel ist voll sachlicher Fehler und empfiehlt Dinge, die man keineswegs tun sollte. Ich frag mich, was das soll…

Kein Wunder, dass Truecrypt nicht erwähnt wird und man dem Autor keine verschlüsselten Mails schicken kann. Typisch Spiegel online.
Sorry, aber ich bin richtig sauer.
BurkS

Miszellen zum Überwachungsstaat Deutschland

stil

Die Medien in Deutschland stecken immer noch voller Vodoo, sobald es um Computer und Internet geht. Das macht manchmal selbst vor IT-affinen Portalen wie Heise oder Golem nicht halt. Die Nutzer tun ihr Übriges, um den jeweiligen Quatsch zu perpetuieren. „Regret the Error“ ist ohnehin kaum vorgesehen.

Man lese die folgenden Sätze: „Deutsche Geheimdienste können PGP entschlüsseln“ (Golem). Ein Nutzer hat im Golem-Forum gleich kommentiert: „Vermutlich eine Ente“.

Genau so ist es. Es geht um eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage mehrere Abgeordneter der Linken, ob die Technik deutscher Übewachungsbehörden in der Lage sei, „verschlüsselte Kommunikation (etwa per SSH oder PGP) zumindest teilweise zu entschlüsseln und/oder auszuwerten?“

So fragt man natürlich nicht: Man kann nicht SSH oder PGP in einem Atemzug nennen. Das sind Äpfel und Gummibärchen. Dementsprechend dämlich und missverständlich ist die Antwort der Bundesregierung: „Ja, die eingesetzte Technik ist grundsätzlich hierzu in der Lage, je nach Art und Qualität der Verschlüsselung.“

Das kriegen natürlich Leute mit einem geplegten IT-Halb- und Viertelwissen gleich in den falschen Hals. Fefe schreibt dazu: „Weil mir hier gerade vermehrt gemailt wird, die Geheimdienste könnten PGP entschlüsseln: nein, können sie nicht. Was sie tun können ist Passwörter durchprobieren. Die sind direkt gefragt worden, ob sie PGP entschlüsseln können, und die Antwort war „im Prinzip haben wir die nötige Software dafür“. Die nötige Software kann man kaufen, die probiert Passwörter durch. Bessere Angriffe auf PGP sind nicht bekannt. Insofern haltet mal bitte alle die Füße still.“

Quod erat demonstrandum. Genau das Gegenteil der Überschrift von Golem ist richtig: Deutsche Geheimdienste können PGP nicht entschlüsseln. Golem hat mittlerweile einen klärenden Artikel nachgeschoben: „Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.“

Hemker: „Wir hatten in der Vergangenheit ja schon oft Meldungen, laut denen PGP angeblich geknackt wurde. Das waren aber meistens Brute-Force-Attacken, bei denen schwache Passphrases für den Schlüsselzugriff geknackt wurden. Es war niemals ein mathematischer Angriff auf die Kryptografie selbst.“

Auch der Heise-Artikel zum Thema war zunächst missverständlich; dort aber bekommen die Autoren meistens gleich jeden falschen Punkt von den Lesern um die Ohren gehauen.

Man kann dem von Golem befragten Mathematiker Thomas Hemken nur zustimmen: „Unklar bleibe, was sie [die Bundesregierung] genau meinten.“ Die Bundesregierung wirft in diesem Fall genauso Nebelkerzen wie im Fall der sogenannten „Online-Durchsuchung“ oder hat einfach keine Ahnung. Vermutlich sogar beides.

Tor-Button und Tor Browser Bundle

„Now that the Tor Browser Bundle includes a patched version of Firefox, and because we don’t have enough developer resources to keep up with the accelerated Firefox release schedule, the toggle model of Torbutton is no longer recommended. Users should be using Tor Browser Bundle, not installing Torbutton themselves.“
(Quelle: https://blog.torproject.org/blog/toggle-or-not-toggle-end-torbutton)

Die Vorratsdatenspeicherung kommt

AK Vorratsdatenspeicherung: „Nach einem internen Gesetzentwurf, der uns zugespielt worden ist, will das Bundesjustizministerium künftig jede Internetverbindung in Deutschland erfassen lassen. Damit wäre im Regelfall sieben Tage lang nachvollziehbar, wer wann eine Internetseite gelesen, einen Kommentar veröffentlicht, eine Datei ins Internet geladen oder aus dem Internet heruntergeladen hat. Außerdem würden bislang anonyme E-Mail- und Benutzerkonten (z.B. bei Twitter oder Facebook) identifizierbar, was die Erstellung von Interessens- und Bewegungsprofilen (bei mobiler Internetnutzung) zulassen würde. Ausgenommen von der Internet-Vorratsdatenspeicherung sollen kleine Internet-Zugangsanbieter mit weniger als 100.000 Kunden sein.“

Stell Dir vor: Wir kriegen den totalen Überwachungsstaat und keiner merkt es.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre …

forsa

Internet-Voodoo und Computer-Mythologie

Welt online: „Er hackte ihre Konten, griff auf private Fotos und Informationen zu und verbreitete sie im Internet.“

Da wüsste man doch zu gern, wie der „gehackt“ hat: Jemand, der seinen Beruf ernst nimmt als Journalist, würde das recherchieren und dem Publikum erklären.

Hat Christopher Chaney Beschwörungsformeln vor seinem Monitor gemurmelt? „Abrakadabra, jetzt onlinedurchsuche ich dich!“ Oder wie?

Auf solch schwachsinniger Berichterstattung basieren die Computer-Mythen in Fernseh-Krimis und in Filmen – und in den Köpfen der DAUs.

Der Hacker ist der Schamane des 21. Jahrhunderts und wird von der ahnungslosen Journaille mit magischen Fertigkeiten ausgestattet wie der Zauberer eines Dorfes in Papua-Neuguinea. (Ja, das hatte ich vor fünf Jahren schon einmal geschrieben).

Guckst du bei Sawf News: „The photos of Christina Aguilera being leaked to the press were illegally obtained by a hacker who tapped into Christina’s personal stylist’s account“.

Aha. Ein Phishing-Angiff auf die E-Mail-Accounts des sozialen Umfelds der Opfer – technisches social engineering sozusagen.

Das funktioniert, weil DAUs mit eingeschaltetem Javascript surfen und E-Mails in HTML-Format erlauben. (Das ist leider ab Werk in den meisten E-Mail-Programmen so eingestellt, das kann man aber ändern!)

Totalüberwachungs-Lobbyist Uhl ist merkbefreit

Laut FAZ belegen die Vorfälle in Toulouse den „Bedarf an Vorratsdaten“.

Uhl, der das behauptet hat, lügt und dummschwätzt. Aber das ist man von einem Lobbyisten der Wollt-Ihr-die-totale-Überwachung ja gewohnt.

Patrick Breyer schreibt: „Entgegen anders lautender Falschmeldungen haben die französischen Ermittler den Serienmörder von Toulouse ohne Vorratsdatenspeicherung identifiziert.“

Das Max-Planck-Institut stellte bereits vor Monaten fest: „Die Entwicklung von Aufklärungsraten und Fällen bei Morddelikten zeigt eine beständige Abnahme der Fallzahlen ab Anfang der 1990er Jahre und eine entsprechende Zunahme der Aufklärungsquote. Auch hier ergibt sich kein Hinweis darauf, dass sich die Vorratsdatenspeicherungin sichtbarer Weise ausgewirkt haben könnte.“

Sicherheit im Internet

Vortrag und Workshop „Sicherheit im Internet“: pdf zum Download

Cryptoportal

„Das Cryptoportal bietet Lehrern eine Plattform, auf der sie Unterrichtsmaterialien zum Thema Informationssicherheit und Kryptologie veröffentlichen und darüber diskutieren können. Dadurch sollen gegenseitige Anregungen und Hilfen sowohl für Lehrer als auch für Lernende entstehen.“

Unter Fernwartern

Zwei hübsche Meldungen bei Heise, die irgendwie zusammenpassen:
Sämtliche Windows-Versionen via Remote Desktop angreifbar“ – das ist natürlich eine irreführende Schlagzeile, aber das hier erklärt alles:

Zwar ist der Remote-Desktop-Server (alias Remotedesktopverbindung) standardmäßig nicht aktiv, die praktische Fernwartungsfunktion erfreut sich jedoch großer Beliebtheit und ist in vielen Fällen auch über das Internet erreichbar.

LMAO.

Zwar ist die unverschlossene Haustür standardmäßig nicht aktiv, die praktische Funktion erfreut sich jedoch großer Beliebtheit und ist in vielen Fällen auch über öffentliche Straßen erreichbar.

Und hier: Studie: Mangelnde IT-Kenntnisse hemmen Unternehmenserfolg.

Nicht nur den Unternehmenserfolg, aucn die Berichterstattung der Medien über alles, was mit dem pöhsen Internet zusammenhängt.

Digitales Aikido: Wie schütze ich meine Daten im Internet?

Der DJV Berlin richtet in Kooperation mit der German Privacy Foundation am Mittwoch, 21. März 2012 um 19 Uhr in der Geschäftsstelle des DJV Berlin (Taubenstr. 20, Berlin-Mitte), ein Seminar aus zum Thema:

Sicheres Surfen – Verschlüsselte E-Mail: Wie schütze ich meine Daten im Internet? – Vortrag und Workshop mit Burkhard Schröder

Was ist zu beachten, um Daten auf einem Computer zu schützen? Wie kann man E-Mails verschlüsseln und wann ist es nötig? Wie kann man sicher surfen?

Angesprochen sind vor allem Kolleginnen und Kollegen, die sich bisher nicht für das Thema Sicherheit interessiert haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Laptops können mitgebracht werden.

Zur Person: Burkhard Schröder ist stellvertretender Vorsitzender des Fachausschusses Online beim DJV Berlin und Mitbegründer der German Privacy Foundation.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich an: info@djv-berlin.de, Sie erhalten eine Bestätigung.

Obzora! Nenore! Oybjwbof! Gnyvona! Nany!

vpu jüeqr zrvar Znvyf zvg ubputenqvtre, süe qvr Fpuynccuügr tnenagvreg hayrfonere Uvtugrpu-Fgnaqneg-(ahe rpug zvg qrz g!)-Irefpuyüffryhat orunaqrya. Fbyyra fvr qbpu xbzzra!
XnybevraOBZOR! FrkOBZOR!

Evpugvt! EBG13 zvg Ibyyovg-Irefpuyüffryhat. Qnaa xöaafr haf nyyr zny!

Nhf qrz Urvfr-Sbehz uggc://jjj.urvfr.qr/arjfgvpxre/sbera/F-Er-Also-wnrre-ich-Bombenbauer/sbehz-222870/zft-21491367/ernq/

Hilfe! Die Geheimdienste lesen meine E-Mails!

gnupg

SpOn: „Bei der Fahndung nach Terroristen, Waffenschiebern oder Schleuserbanden hat der deutsche Geheimdienst im Jahr 2010 einem Bericht zufolge insgesamt 37.292.862 E-Mails und Datenverbindungen überprüft. (…) Trotz der massenweisen Überwachung habe es nur in 213 Fällen tatsächlich verwertbare Hinweise für die Geheimdienste gegeben.“

Ach?

BVerfG: Telekommunikationsgesetz teilweise verfassungswidrig [Update]

Pressemitteilung des Bundesverfasungsgerichts über eine aktuelle Entscheidung (Az.: 1 BvR 1299/05) – Tenor: „Regelungen des Telekommunikationsgesetzes zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig“.

1. In der Zuordnung von Telekommunikationsnummern zu ihren Anschlussinhabern liegt ein Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Demgegenüber liegt in der Zuordnung von dynamischen IP-Adressen ein Eingriff in Art. 10 Abs. 1 GG.

2. Der Gesetzgeber muss bei der Einrichtung eines Auskunftsverfahrens sowohl Rechtsgrundlagen für die Übermittlung, als auch für den Abruf von Daten schaffen.

3. Das automatisierte Auskunftsverfahren der §§ 112, 111 TKG ist mit der Verfassung vereinbar. § 112 TKG setzt dabei für den Abruf eigene Ermächtigungsgrundlagen voraus.

4. Das manuelle Auskunftsverfahren der §§ 113 Abs. 1 Satz 1, 111, 95 Abs. 1 TKG ist in verfassungskonformer Auslegung mit dem Grundgesetz vereinbar. Zum einen bedarf es für den Abruf der Daten qualifizierter Rechtsgrundlagen, die selbst eine Auskunftspflicht der Telekommunikationsunternehmen normenklar begründen. Zum anderen darf die Vorschrift nicht zur Zuordnung dynamischer IP-Adressen angewendet werden.

5. Die Sicherheitsbehörden dürfen Auskünfte über Zugangssicherungscodes (§ 113 Abs. 1 Satz 2 TKG) nur dann verlangen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für ihre Nutzung gegeben sind.

Schon wieder eine Klatsche für die Überwachungslobby. Ganz entzückend. Bundesverfassungsgericht, you made my day and my weekend.

[Update] Eine Analyse zum Urteil im law blog.

Das Ministerium für Google-Wahrheiten informiert:

Datenspionage heisst jetzt „den vollen Funktionsumfang haben“.

Das Wall Street Journal, von dem deutsche Medien alles abgeschrieben haben: „Google Inc. and other advertising companies have been bypassing the privacy settings of millions of people using Apple Inc.’s Web browser on their iPhones and computers – tracking the Web-browsing habits of people who intended for that kind of monitoring to be blocked.“

Das Ministerium für Googles Wahrheit informiert: Datenspionage heisst jetzt Datenschutz

Datenschutzerklärung von Google – das muss man nicht weiter kommentieren. Wer sich das gefallen lässt, ist eine Pappnase.
u.a.:
Gerätebezogene Informationen
Wir erfassen möglicherweise gerätespezifische Informationen (beispielsweise das von Ihnen verwendete Hardware-Modell, die Version des Betriebssystems, eindeutige Gerätekennungen und Informationen über mobile Netzwerke, einschließlich Ihrer Telefonnummer). Google verknüpft Ihre Gerätekennungen oder Telefonnummer gegebenenfalls mit Ihrem Google-Konto. (…)
Einzelheiten zu der Art und Weise, wie Sie unsere Dienste genutzt haben, beispielsweise Ihre Suchanfragen.
Telefonieprotokollinformationen wie Ihre Telefonnummer, Anrufernummer, Weiterleitungsnummern, Datum und Uhrzeit von Anrufen, Dauer von Anrufen, SMS-Routing-Informationen und Art der Anrufe.
IP-Adresse.
Daten zu Geräteereignissen wie Abstürze, Systemaktivität, Hardware-Einstellungen, Browser-Typ, Browser-Sprache, Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage und Referral-URL.
Cookies, über die Ihr Browser oder Ihr Google-Konto eindeutig identifiziert werden können. (…)
Gegebenenfalls erheben und speichern wir Informationen (einschließlich personenbezogene Daten) lokal auf Ihrem Gerät, indem wir Mechanismen wie beispielsweise den Webspeicher Ihres Browsers (einschließlich HTML 5) und Applikationsdaten-Caches nutzen.

Guckst du auch hier, wie das u.a. zu umgehen sei. (Das reicht aber noch nicht.)

Do You Like Online Privacy? You May Be a Terrorist

FBI

Warum beschweren die sich über die Internet-Zensur in China? In den USA sind sie ja genau so paranoid. Wenn ich dort Karl Marx in einem Internet-Cafe läse oder Tor benutzte, würde ich vermutlich verhaftet. (Via public intelligence)

Viva Comandante Camila Vallejos!

Die linke chilenische Studentenführerin Camila Vallejos kritisiert die Telefonüberwachung und die Zensur der Presse. Viva Chile! (By the way: Die Linke hatte immer die schönsten und intelligentesten Frauen!)

Fratzenbuch

Facebook

(Danke, Ruben!)

Nicht wirklich Neues von der Überwachungs-Lobby

Mitteldeutsche Zeitung: „Das Bundeskriminalamt (BKA) kann wegen des Verzichts auf die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland nicht so effektiv gegen die rechtsterroristische Zelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ ermitteln, wie es das gerne tun würde.“

Liebe Mitteldeutsche Zeitung, wenn du die Agitprop der Überwachungs-Lobby schon eins zu eins und ohne ein kritisches Wort dazu abdruckst, dann wähle doch bitte die korrekte grammatikalische Form „könne“. Die behaupten das nur, es stimmt gar nicht. Also muss hier die indirekte Rede stehen: Die sagen, es sei so. Es ist aber nicht so und wir glauben es überhaupt nicht. Begründung:

Die [[x] irgendeine Überwachungs-Behörde, bitte selbst ausfüllen] kann wegen des Verzichts auf die Vorratsdatenspeicherung folgendes nicht tun: [[x] bitte selbst ausfüllen]: Das Böse aus der Welt vertreiben, Hütchenspieler verhaften, Drogenschmuggel unterbinden, Nazis bekämpfen, die Parteiführung der Linken beobachten, gestohlene Autos wiederfinden, Wirtschaftskriminelle auf die Seite der Guten herüberziehen, Kinderpornografie aus der Welt schaffen, das Internet totalüberwachen, Heuschrecken und das Finanzkapital in die Schranken weisen, Handtaschenräüber dingfest machen, Omas über die Straße helfen, bei Facebook nach Verbrechern fahnden u.v.a.m..

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