Wasser Markt marsch
Die Lobby des Kapitals hat einige nicht demokratisch gewählte EU-Bürokraten bestochen auf ihre Seite gebracht: Wasser soll bald privatisiert werden. Der so genannte „freie Markt“(TM) soll es richten. Dagegen gibt es eine Bürgerinitiatve.
Kapitalismus von den Anfängen bis heute
Woher stammt dieses (leicht veränderte) Zitat und was schildert es?
Der Bericht der Zentralkommission erzählt, daß die Kapitalisten Unternehmer Fabrikanten Kinder selten mit fünf, häufig mit sechs, sehr oft mit sieben, meist mit acht bis neun Jahren zu beschäftigen anfingen, daß die Arbeitszeit oft 14 bis 16 Stunden (außer Freistunden zu Mahlzeiten) täglich daure, daß die Kapitalisten Unternehmer Fabrikanten es zuließen, daß die Aufseher die Kinder schlugen und mißhandelten, ja oft selbst tätige Hand anlegten; (…) wo die Arbeiter sich mehr widersetzten, fiel dergleichen allerdings weniger vor. Aber selbst diese lange Arbeitszeit genügte der Habsucht der Kapitalisten nicht. Es galt, das in Gebäuden und Maschinen steckende Kapital mit allen möglichen Mitteln rentbar zu machen, es so stark wie möglich arbeiten zu lassen. Die Kapitalisten Unternehmer Fabrikanten führten daher das schändliche System des Nachtarbeitens ein; bei einigen waren zwei stehende Klassen von Arbeitern, jede so stark, um die ganze Fabrik besetzen zu können, und die eine Klasse arbeitete die zwölf Tages-, die andre die zwölf Nachtstunden.
[ ] Aus einem Bericht eine Apple-Inspektors aus der so genannten „Volksrepublik“ China?
[ ] Aus einem Bericht des russische Ministeriums für Arbeit und Soziales (Русские Министерства труда и социальной) über eine illegale Kohlenmine in Nowoschachtinsk?
[ ] Aus einem Bericht der bolivianischen Corporación Minera de Bolivia (COMIBOL) über Kinderarbeit in des Silverminen von Oruro?
[ ] Aus Friedrich Engels‘ „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“?
[ ] Aus einem Bericht der Avnel (AVX-TSXV) über die Goldmine Kalana in Mali?
[ ] Aus einem Bericht Greg Walkers (Geschäftsführer der Porgera) an das Arbeitsministerium in Port Moresby, Papua-Neuguinea?
Stelle nie ein Bild ins Internet
Berliner Morgenpost: „Die Tunnel-Räuber von Berlin-Steglitz haben für ihren Coup gefälschte Papiere benutzt und damit einen unschuldigen Mann ins Visier der Fahnder gebracht. Die Täter luden das Passfoto für den gefälschten, niederländischen Ausweis aus dem Internet herunter. (…) Die Polizei, die am Dienstag mit dem Bild öffentlich nach dem Einbrecher fahndete, will aber nicht von einem Ermittlungsfehler sprechen.“
Anordnung und Durchführung und schleichender Irrsinn
Psychisch Kranke dürfen in geschlossenen Einrichtungen wieder gegen ihren Willen mit Psychopharmaka behandelt werden. Die Sprache auf der Website des Bundestags ist verräterisch: „Die Anordnung und Durchführung ärztlicher Zwangsmaßnahmen“.
Der Bundesgerichthof hatte Zwangsbehandlungen verboten (XII ZB 99/12), weil es (bis 2012) dafür keine gesetzliche Grundlage gab. Das ist offenbar niemandem aufgefallen.
Wieso sind die Pappnasen, die sich „Online-Redakteure nennen, nicht in der Lage, das Urteil irgendwo zu verlinken? War zu zu viel Arbeit? Konnten die den Link nicht finden? Es nervt, wenn man das selbst nachholen muss.
Die Taz wies im letzten Jahr darauf hin: „Bisher konnten Medikamente auch gegen den Wille des Patienten verordnet werden. Lediglich der Betreuer musste einverstanden sein. Es gibt leider zahlreiche Berichte darüber, wie diese Allmacht missbraucht wurde. Denn einige Ärzte und Betreuer handeln nicht immer im Sinne des Patienten. Und sei es nur, dass ein unruhiger Patient ’stillgelegt‘ werden soll, weil es an Pflegekräften fehlt.“ (Es gibt auch eine andere Meinung.)
Die Grünen mahnten etwas an, aber enthielten sich bei der Abstimmung. Keine Meinung ist auch eine Meinung. Nur die Linken stimmten dagegen.
Zur Geschichte der Zwangsbehandlungen in der Psychiatrie ist dieser Spiegel-Artikel (1983) interessant: „Schleichender Irrsinn“.
Übrigens, liebe medienkompetente Leserinnen und kritischen Leser! Falls ihr über Menschenrechtsverletzungen und Psychiatrie forscht, fallt nicht auf die Citizens Commission on Human Rights (CCHR) oder die KVPM rein. Das sind Tarnorganisationen der [bitte selbst herausfinden].
Christliche Nächstenliebe
Klar, dass eine Kinderschänder-Sekte sich auch sonst nicht um Menschen kümmert, die vergewaltigt wurden. „Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung wurden, werden nach Recherchen des ‚Kölner Stadt-Anzeiger‘ in einigen katholischen Krankenhäusern des Erzbistums Köln nicht mehr behandelt.“ (Kölner Stadtanzeiger via Fefe).
Man muss doch mal Ross und Reiter nennen. Es handelt sich laut Kölner Stadtanzeiger um die Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria. „…gynäkologischen Untersuchungen zur Beweissicherung seien seit zwei Monaten untersagt, weil damit ein Beratungsgespräch über eine mögliche Schwangerschaft und deren Abbruch sowie das Verschreiben der Pille danach verbunden seien.“
Die sagen über sich selbst: „Der Stiftungszweck besteht im sexuellen Missbrauch Abhängiger in Kombination mit der Verehrung höherer Wesen in der Förderung der Werke christlicher Nächstenliebe.“
Welches Land hat
…eine kostenlose Gesundheitsversorgung, relativ weniger Analphabeten und weniger Arbeitslose als Deutschland – und bessere Musik? („Bessere Musik“, um die Antwort „Vatikan“ auszuschließen.)
Mali, Medien, Biedermeier und der Neo-Imperialismus [Update][II. Update] [III. Update]

Ein deutscher Journalist berichtet über Mali.
Ich glaube fest daran, dass wir in einer Epoche leben, die politisch und kulturell dem Biedermeier ähnelt, ein Zeitalter der Restauration, gut beschrieben mit den Etiketten „hausbacken“ und konservativ. „Als typisch gilt die Flucht ins Idyll und ins Private.“ Die Partei der Grünen ist der politische Arm des deutschen Biedermeier.
Die Medien sind ein Teil dieser Restauration. Ich frage mich manchmal, was in den Köpfen der Mainstream-Journaille vorgeht (ob überhaupt etwas vorgeht), wenn nur noch das Propaganda-Neusprech der Herrschenden und deren Lobbyisten übernommen wird, ohne auch nur eine Millisekunde die Hintergründe zu recherchieren.
Aktuelles Beispiel: die Berichte über die Intervention Frankreichs in Mali. Zeit online demonstriert sozusagen das „Maximum“ an Kritikfähigkeit, obwohl der Artikel noch viel weniger aussagt als Wikipedia zum Thema:
Diese Operation werde so lange dauern wie nötig. Er sei damit dem Hilfeersuchen des malischen Präsidenten Dioncounda Traoré nachgekommen, der Frankreich um militärische Unterstützung gebeten hatte. Hollande begründete, es gehe um die Existenz dieses „befreundeten Staates, um die Sicherheit seiner Bevölkerung und die unserer Landsleute dort“. Mali sei einer „Agression von terroristischen Elementen aus dem Norden“ des Landes ausgesetzt, deren „Brutalität und Fanatismus“ bekannt seien..
Ach?! Man vermutet irrig, ernst zu nehmende Journalisten würden jetzt nachprüfen, wer welche Interessen vertritt und ob die Propaganda des französischen Präsidenten wahr ist oder eben nur Propaganda. Aber nein, kein Wort! Das war’s schon mit der Recherche.
Es ist noch viel schlimmer. Die deutschen Medien haben sich angewöhnt, bei ausnahmslos allen neo-imperialistischen Kriegseinsätzen von „Hilfe“ oder „Hilfstruppen“ zu sprechen. Das Goebbelsche Propagandaministerium ist gar nicht nötig, die machen das freiwillig. Das Ministerium für Wahrheit lässt grüßen.
Die USA „helfen“ dem Irak, Deutschland „hilft“ in Afghanistan und jetzt auch in Mali, England „hilft“ Syrien, Frankreich „hilft“ Lybien und Mail. Wie schon in der Vergangenheit: Die USA „helfen“ weitweit, von Chile bis Grenada, damit dem Guten, Schönen, Wahren und den westlichen Werten zum Sieg verholfen werde – und natürlich ganz uneigennützig.
Gehts noch? Es fehlt nur noch, dass die Bundeswehr dem Entwicklungshilfeministerium unterstellt wird.
Guckst du bei Wikipedia: „Als Imperialismus (…) bezeichnet man das Bestreben eines Staatswesens oder dessen Anführers, seinen Einfluss auf andere Länder oder Völker auszudehnen, bis hin zu deren Unterwerfung und Eingliederung in das eigene Umfeld. Dazu gehört eine ungleiche wirtschaftliche, kulturelle oder territoriale Beziehung aufzubauen und aufrechtzuerhalten.“
Welches dieser Kritieren trifft nicht auf die französishen Militärintervention in Mali zu? Geschenkt, dass es heute gegen „Islamisten“ und „Terroristen“ geht. Das war schon immer so. Früher trugen die eben andere Namen. Warum zum Teufel hat kein Journalist den Mumm, hier klare Worte zu sprechen und das Ding beim Namen zu nennen? Feige, schleimige, obrigkeitshörige Bande!
Zugegeben, Mali interessiert niemanden. Arme Neger da unten. Timbuktu kennt man von Karl May, war schon zu Zeiten des Löwen der Wüste Marabut eine unruhige Gegend, was bis heute anhält. Ach ja, war da nicht was mit den Tuareg?
Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, Themen selbst zu recherchieren, wenn es mich interessiert. Nach einer halben Stunde im Internet habe ich meistens mehr erfahren als wenn ich eine deutsche Zeitung lese.
Vor zehn Jahren fasste BBC die Lage in Mali zusammen: Das Land hat nichts zu bieten ausser Gold. Und wer schürft da heute? Warum sind die Franzosen so daran interessiert, dass alles so bleibt wie es ist? „Umfangreiche Prospektions- und Förderungslizenzen an ausländische Investoren, wie Randgold Resources, waren für die große Steigerung der Fördermengen verantwortlich“. „Headquartered in Jersey, Channel Islands.“ Nun kommen wir der Sache schon näher.
The company’s Tongon mine in Côte d’Ivoire poured its first gold in November 2010. Randgold’s latest mine, Gounkoto, south of Loulo, delivered first ore to the Loulo plant in June 2011. Randgold is fast-tracking Kibali in the Democratic Republic of Congo, where construction is underway. The first full year of production is planned for 2014. In 2009 the company acquired a 45% interest in the Kibali project, which stands at 10 million ounces of mineral reserves and is one of the largest undeveloped gold deposits in Africa. Randgold also has a major project at Massawa in Senegal and an extensive portfolio of organic growth prospects, supported by intensive exploration programmes in Burkina Faso, Côte d’Ivoire, DRC, Mali and Senegal.
Ein weiterer Minen-Konzern, der in Mali operiert, ist Avnel Gold. Die sitzen – Überraschung! – auch auf einer Kanalinsel. „Subsidiaries of the Company maintain corporate offices at London, England and Bamako, Mali.“ Auf der Website kann man mehr lesen:
Since 1996, foreign mining companies have increased gold mining operations in the country following the discoveries of large gold deposits such as Sadiola Hill, Yatela, Morila, and Mali has become a major Sub-Saharan gold exporter with approximately $672 million in gold exports in 2003, ranking second after cotton exports. Deposits of copper, tin, bauxite, iron ore, manganese, uranium and diamonds can be found in the country but only gold and phosphate are actually mined. Total gold production has significantly increased on an annual basis and in 2002 amounted to 55.6 tonnes. Mali is the third largest gold producing country in Africa, behind South Africa and Ghana.
Hübsches Detail am Rande: The Kalana Mine and Permit was historically owned by a Malian State company (Sogemork) with exploration and mine construction supported by Russian financial and technical aid. The mine operated for a few years until it was put on care and maintenance on the break up of the Soviet Union in 1991.
Auch wenn ich jetzt die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser mit Details nerve: Ich habe den Geschäftsbericht 2012 von Randgold gelesen. Das ist ein Konzern, der in vielen Staaten Afrikas Minen unterhält. Der Staatshaushalt Malis (und die Minister) leben von den Steuern der Minen-Konzerne; wie das funktioniert, kann man bei Avnelgold nachsehen:
Avnel is the holding company for Avnel Cayman and the subsidiaries thereof which own and operate the Kalana Gold Mine and Concession (…) Avnel Cayman, a wholly-owned subsidiary of Avnel, is itself a holding company whose principal asset is an 80% interest in SOMIKA. Pursuant to an operatorship agreement, Avnel Cayman earns fees as the operator and manager of SOMIKA’s mining and exploration activities.
Noch in den frühen neunziger Jahren gehörten die Minen in Mali dem Staat. Dann griff die Weltbank ein, um dem schrankenlosen Kapitalismus und dem Freien Markt(TM) zum Durchbruch zu verhelfen. Alles wurde „privatisiert“: Das bedeutet das Gegenteil vom dem, was im deutschen Grundgesetz unter „Vergesellschaftung der Produktionsmittel“ formuliert ist.
So. Jetzt weiß das Publikum genug, um sich ein eigenes Bild zu machen und selbst zu entscheiden, welche Gründe die Franzosen und andere Imperialisten bewogen haben mögen, in Mali militärisch zu intervenieren. Wenn ihr das nicht rauskriegt, dann fragt doch die Anhänger der Glaubensgemeinschaft Freier Markt(TM).
[Update] Titel bei SpOn: „Deutschland will Frankreich in Mali helfen“.
[II. Update] Spon: „Daneben verfolgt Paris aber auch wirtschaftliche Interessen.“ Ach ja. Und wobei „hilft“ Deutschland dann?
[III. Update] Telepolis: „Frankreich sichert Uranminen in Niger mit Spezialeinheiten“
Fels in der Brandung der Wogen der Digitalisierung
Wikipedia über die Geschichte der GEMA (via Heise-Forum):
Am 28. September 1933 wurde der Staatlich genehmigten Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte (STAGMA), hervorgegangen aus dem Verband zum Schutze musikalischer Aufführungsrechte für Deutschland, das Monopol zur Wahrnehmung von Musikaufführungsrechten erteilt. (…) Die Reichsmusikkammer unter ihrem Präsidenten Richard Strauss hatte 1934 in ihren Richtlinien festgelegt, dass „Nichtarier grundsätzlich nicht als geeignete Träger und Verwalter deutschen Kulturguts anzusehen“ seien. Dies bedeutete das Berufsverbot für die damals etwa 8000 in der Reichsmusikkammer organisierten Juden. Die STAGMA war fest in das nationalsozialistische Machtgefüge eingebunden und die leitenden Mitglieder der STAGMA waren eingefleischte und freiwillige Nationalsozialisten. Geschäftsführer der Stagma wurde Leo Ritter, der dieses Amt schon seit 1928 bei der ursprünglichen GEMA innehatte und Hitlers Mein Kampf als Prämie für verdiente Mitarbeiter zu verschenken pflegte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die STAGMA ihre Arbeit fort, ab dem 24. August 1947 allerdings unter der Bezeichnung GEMA, Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Vorstand und Generaldirektor von 1947 bis 1989 war Erich Schulze, ihm widmete die GEMA den gleichnamigen Brunnen vor der Generaldirektion in München. Aufsichtsratsvorsitzender war ab 1950 der Komponist Werner Egk. Sowohl Schulze als auch Egk bekleideten schon in der STAGMA führende Positionen. (…)
1990 übernahm der CSU-Politiker Reinhold Kreile die Nachfolge von Erich Schulze. Gegen Ende seiner Amtszeit widmete er sich dem Kampf gegen die Digitalisierung. Er bezeichnete die GEMA als „Leuchtturm der Kultur“ und „Fels in der Brandung der Wogen der Digitalisierung“. Der GEMA sei es erfolgreich gelungen, „unsinnigen Wettbewerb“ zu vermeiden. Das Internet sei für ihn „nichts anderes als ein virtuelles Kaufhaus“, das es in einer feindlichen Übernahme einzuverleiben gelte.
Schlapphuete@gmx.de
Stephan Urbach: „Ich werde leider nie erfahren, ob ich eine Akte beim Verfassungsschutz in Berlin habe, denn ich werde nicht mit einer Behörde des Landes Berlin über GMX-Adressen kommunizieren.“ (via Fefe)
Manche Sachen kann man sich gar nicht ausdenken. Bruhahahahaha.
Unter Zockern

„Auswischen wird Allah den Wucher. und vermehren wird er die Almosen, (…) O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Allah und lasset den Rest des Wuchers fahren, so ihr Gläubige seid.“ (Der Koran, Sure 2, Vers 276ff.)
Wir zäumen den Gaul immer noch von hinten auf: Obwohl wir das Geld noch gar nicht eingeführt haben (vgl. den Tag „Marx revisited“), sind wir heute schon bei der London Interbank Offered Rate, also known as LIBOR („rate“ ist ein Femininum – so wie URL ein Maskulinum ist).
Wir bewegen uns also in den luftigen Gefilden des Geldmarktes, der keine Werte schafft. Wenn Geld ein stoffliches Mittel ist, um den Tauschwert zu realisieren, sollte klar sein, dass es sich hier um ein Ding handelt, das an sich wertlos ist, sondern nur dazu dient, ein Verhältnis gesellschaftlicher Arbeit auszudrücken, also das abstrakte Gemeinsame mehrere produzierter Dinge. Wenn Geld aus Gold gemacht wird, besitzt es natürlich auch einen Gebrauchwert, aber der hat nichts mit dem Tauschwert des Geldes zu tun.
Eine Staatsbank, die das Recht hat, Geld in Umlauf zu bringen, kann anderen Banken Geld leihen und die können es weiterverleihen. Auch wenn die Aktion tausend Mal stattfindet – das Geld wird nicht mehr. Der Zins ist ja nur ein spekulativer Aufschlag, der die Banken am Leben hält, weil sie hoffen, dass irgendjemand Geld investiert, um Gebrauchswerte zu schaffen. Nur die vermehren den Wert, der durch Geld repräsentiert wird.
Einen mehr oder minder entwickelten Finanzmarkt hat es gegeben, seitdem Geld verliehen wurde. Alle monotheistishen Religionen sahen aber den Zins zunächst als etwas Böses an. Aber wer wird schon der Wirtschaft auf Dauer widersprechen wollen, vor allem, wen man selbst davon profitiert!?
Man könnte natürlich auf folgende Idee kommen: Jeden Morgen nach dem Frühstücksmüsli berechnen wir den durchschnittlichen Zinssatz, den eine Menge X einiger ausgewählter Banken festlegt, um Geld zu verleihen. Damit hätten wir einen Referenzzinssatz. Wir legten diesen Zins zum Beispiel auf drei Monate fest. Da jede Bank tun kann was sie will, vermuten wir nun, dass dieser Referenzzinssatz drei Monate „hält“. Das muss aber nicht so sein.
Wenn wir nun ganz abgezocket wären und uns Roulett zu langweilig wäre, könnten wir zusätzlich auf die Idee kommen darauf zu wetten, wie hoch der reale durchschnittliche Zinssatz der Menge X der von uns ausgewählten Banken in den nächsten Monaten sein wird. Wir würden anderen Mitspielern sogar Wettscheine verkaufen. Ein Artikel der deutschen Ausgabe des Wall Street Journal über „das Milliardenspiel der Deutschen Bank mit dem Libor“ erklärt, wie das gemacht wird.
Die Dokumente zeigen, wie Händler in London und New York erfolgreich darauf gewettet haben, dass die Kosten der Geldaufnahme von Euro, US-Dollar und Britischem Pfund wegen der zunehmenden Spannung im globalen Finanzsystem über drei oder sechs Monate schneller steigen als die Einmonatszinssätze.
Die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser werden jetzt zweifelnd nachfragen: Was aber, wenn die beteiligten Banken die Zinssätze, zu denen sie Geld verleihen und aus dessen Durchschnitt der Referenzzinssatz besteht, das, um was es geht, einfach frei Schnauze festlegen, wenn diese Banken also auf etwas wetten, was sie selbst festlegen? Das wäre ja so, als wettete Burks mit seinen LeserInnen, wieviele Blogbeiträge er in der nächsten Woche schreiben wird. Sind es genau so viele, wie Burks meint, dass es sein werden, haben diejenigen Leser, die etwas anderes wetten, verloren. Alle werden jetzt entsetzt aufschreien und rufen: Aber wir sind doch nicht bescheuert?
Hm, ja, nun, niemand hat die Macht, dem Markt des Geldes vernünftige Regeln aufzuzwingen. Wie sollte das funktionieren? Markt ist Markt und der soll freiheitlich-demokratisch frei sein, rufen die Angehörigen der Glaubensgemeinschaft Freier Markt(TM) im Chor.
Die Deutsche Bank selbst gibt sich gelassen: Die Handelsstrategie unterliege den Risikobeschränkungen des Hauses und sei zudem in der Branche weit verbreitet.
Quod erat demonstrandum. Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Alle machen es so. So isser eben, der freie Finanzmarkt im Kapitalismus. Übereinstimmungen mit verbotenem Glücksspiel und organisierter Kriminalität sein purer Zufall.
Der BER im Jahr 2525 [Update]

„In the year 2525“ hieß ein Song von Zager and Evans aus dem Jahr 1969. Der Kölner brauchten 600 Jahre, um ihren Dom fertigzubauen. Damit haben wir schon zwei prägnante Marken, um die Zukunft des Berliner Flughafens zu beschreiben.
Natürlich wird dort nie ein Flugzeug starten oder landen. Nachdem der Flughafen um Jahr 2500 – also in wesentlich kürzerer Bauzeit als der Kölner Dom – fertiggestellt wurde (siehe Foto oben), stellte man fest, dass es gar keine Flugzeuge mehr gab, sondern wesentlich effektivere Mittel, um sich fortzubewegen – auch in der Luft. Leider waren auch alle Baupläne und Unterlagen der frühen Bauphasen aus dem 21. Jahrhundert verschwunden. Niemand konnte sich daran erinnern, wer die völlig verrückte Person gewesen war, die damals – im 21. Jahrhundert – angeordnet hatte, mit dem Bau zu beginnen.
Im Jahr 2500 war schon längst der Kommunismus in Deutschland eingeführt worden. Der ArbeiterInnen- und SoldatInnen-Rat der Stadt Berlin ordnete an, dass der sogenannte „BER“ sowohl als Weltraumbahnhof für Reisen nach Pandora genutzt werden sollte als auch als Vergnügungspark für die freiwillig werktätigen Massen.
[Update] Welt.de: „Amann will prüfen lassen, ob der Flughafen in dieser Form überhaupt jemals in Betrieb gehen kann oder ‚ob ein vollständiger Umbau auf den Genehmigungszustand unumgänglich ist‘.“
Märchenhafte Orte: El Dorado, das himmlische Jerusalem und der BER
Bild.de: ‚Die FBB informierte am 18.12.2012 die Gesellschafter und die anwesenden Firmenvertreter (…) über die Terminabsage‘, heißt es in einem Vermerk einer Baufirma, die am Flughafenbau beteiligt ist. Bei der vertraulichen Besprechung habe Technik-Chef Horst Amann (59) eine Eröffnung 2013 ausgeschlossen, stattdessen einen Termin frühestens 2014 in Aussicht gestellt. Hauptproblem sei, dass beim Brandschutz abweichend von der Baugenehmigung gebaut wurde.
In seiner Neujahrsansprache am 18. Dezember 2012 redete Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (59, SPD) aber noch von dem geplanten Termin im Oktober 2013! Er sprach davon, ‚alle Kräfte bündeln zu wollen‘, um dieses Ziel zu erreichen – eine Farce!“
Die Eier der spanischen Schlüsseldienste
Klassenkampf in Spanien: Schlüsseldienste weigern sich, bei Zwangsräumungen mitzumachen. (via Fefe)
So etwas würde in Deutschland nie passieren, wegen Leitkultur und so. Tienen cojones, lost servicios clave en España.
Implantat, Frau oder billiger Sarg gesucht

Da wirbt zusammen, was zusammengehört… Gesehen auf schacharena.de.
Ciompi und andere

Neulich habe ich beim TV-Zappen ein wenig in die Borgia-Serie hineingeschaut. Die kleinen Leute kommen natürlich nie vor, nur als Staffage. Derartige Filme dienen auch nicht dazu, die Leute zu bilden oder ihnen womöglich lehrreiche Beispiele vorzuspielen, um sie aufzurütteln, dass sie ihr Schicksal in die Hand nehmen, sondern dazu, das Volk ruhig zu halten aka unterhalten. Falls ein Aufrührer und Rebell aufträte, dann würden dessen Rezepte und Methoden, könnte man sie auf die heutige Zeit übertragen, selbstredend zensiert.
Es gibt natürlich Ausnahmen, die kommen aber nicht zur Prime Time. Die Masse will sie auch nicht sehen, das wäre viel zu anstrengend. Die „Borgias“ sind eher Mantel-und Degen-Filme für Oberstudienräte und ihre Gattinnen.
Ich habe heute Ernst Piper seit langer Zeit wieder durchgeblättert: „Der Aufstand der Ciompi. Über den ‚Tumult‘ der Wollarbeiter im Florenz der Frührenaissance“ – gekauft 1978 als Taschenbuch. Es geht hier zwar um das 14. Jahrhundert, also etwas früher als die Borgias, kann aber trefflich das Thema soziale „Schichten“ demonstrieren und außerdem der Glaubensgemeinschaft Freier Markt(TM) zeigen, wie dämlich ihre Mitglieder sind.
Karl Kautsky schrieb 1895 über die Textilindustrie in Italien im späten Mittelalter:
Weder die Bergarbeiter, noch die Handwerksgesellen noch die unorganisirten städtischen Proletarier waren berufen, die Träger der Anfänge der kommunistischen Arbeiterbewegung zu sein. Nur eine Arbeiterschicht gab es, welche die Verhältnisse nicht nur für kommunistische Tendenzen empfänglich machten , sondern der sie gleichzeitig die nöthige geistige Anregung gaben, aus diesen Tendenzen ein neues Gesellschaftsideal herausarbeiten, der sie aber auch die nöthige Energie verliehen, an diesem Ideal festzuhalten in Zeiten, in denen seine Erreichung völlig aussichtslos erschien. Diese Arbeiter waren die der Textilindustrie, namentlich die Wollenweber.
Und Burks rückte seinen Oberlehrer-Hut zurecht und sprach: Was war noch mal gleich der Unterschied zwischen Feudalismus
und Kapitalismus? Da heulen sie gleich auf, die „Der freie Markt muss frei bleiben und alle werden reich und glücklich“-Gläubigen: Es gab und gibt immer noch einen erbitterten Streit zwischen „linken“ und „rechten“ Historikern, ob man das „Mittelalter“ so nennen sollte oder vielleicht das „Lehnswesen“ oder ob man nicht besser „Feudalismus“ sagen sollte, was unsere „bürgerlichen“ Historiker natürlich rundheraus ablehnen, nicht aus inhaltichen Gründen, sondern weil Marx auch „Feudalismus“ sagte, und was Marx sagte, ist in Deutschland tabu, verpönt und darf nicht zitiert werden. (Zum Glück war Marx kein Mathematiker, der behauptete, zwei plus zwei seien vier, dann wären Mathematiker, die dem beipflichteten, im heutigen Deutschland Linksextremisten.)
Was sagt also der Markt zum Mittelalter? Es gab ihn nur rudimentär; in Südeuropa vermutlich sogar erheblich weniger als im römischen Weltreich.
Die römische Antike fußte zwar auf der Arbeit freier Bauern, aber die „Massenproduktion“ vieler für den Handel benötigten Güter, wenn man davon sprechen will, wurde durch Sklaven auf den Latifundien organisiert.
Latifundien kamen in Italien nach dem Zweiten Punischen Krieg auf und verdrängten in der späten Republik in vielen Gegenden die bisherige kleinbäuerliche oder auf Gutshöfe mittlerer Größe gestützte Landwirtschaft. Sie wurden unter Einsatz zahlreicher Sklaven bewirtschaftet, neben denen freie Landarbeiter als Saisonkräfte zum Einsatz kamen. Hauptsächliche Wirtschaftsform der Latifundien war die Viehzucht, daneben auch der Oliven- und Weinanbau. Der Getreideanbau hingegen war im Rahmen der Sklavenwirtschaft unrentabel.
Warum eigentlich? Das ist doch eine interessante Frage. Und wenn man sich dann das 12. Jahrhundert in Deutschland ansieht, bemerkt man Erstaunliches: Erst dann wurde die Dreifelderwirtschaft „erfunden“. Ein „richtiger“ Pflug kam erst im 18 Jahrhundert zum Einsatz, ebenso die Dampfmaschine, die die industrielle Massenproduktion ermöglichte und somit den Kapitalismus.
Waren also die alten Römer zu blöd, um eine Dampfmaschine oder einen vernünftigen Pfug zu bauen? Und wenn die Dreifelderwirtschaft dafür sorgte, dass sich die landwirtschaftiche Produktion vervielfachte, warum kam das erst im „Mittelalter“, wo doch die Römer sogar Aufzüge im Colosseum hatten und Fußbodenheizung, während die alten Rittersleut sich auf ihren zugigen Burgen einen abfroren?
Erfindungen, die die Gesellschaft verändern, fallen eben nicht zufällig vom Himmel. Und wie Arbeit organisiert wird, auch nicht. Der Markt ist nicht wichtig, sondern die so gennannten Produktionsverhältnisse und Produktivkräfte. Will sagen: Mit Feudalherrn und abhängigen Bauern kriegt man keinen Kapitalismus mit Arbeitern hin, die nichts zu verkaufen haben als ihre Arbeitskraft. Und mit Sklaven hat Kapitalismus auch keine Zukunft – das wissen die US-Amerikaner aus ihrem Bürgerkrieg.

Zurück zu den Ciompi. Am 18. Juni 1378 trat Salvestro de‘ Medici, einer der reichsten Männer von Florenz, auf den Balkon der Signoria und rief: „Es lebe das Volk.“ Er meinte das Volk als Hilfstruppen für seine Interessen, aber die „Ciompi“, die Arbeiter der Wolltuchindustrie, einer der Vorformen der kapitalistischen Massenproduktion, nahmen ihn ernst, entmachteten den Adel und schufen die erste Demokratie der Neuzeit in Mitteleuropa.
Darüber würde ich gern mal eine TV-Serie anschauen, aber das wird nie passieren. Aber wir wollten uns den Gläubigen des niederen Wesens „Freier Markt“ widmen.
Die Keim und Emryonalformen einer neuen Gesellschaft schlummern also sehr lange innerhalb des Alten. Die Arbeiter der Wolltuchindustrie waren mit die ersten ihrer Art, und genau so kämpferisch wie 300 Jahre später die Bergarbeiter des Erzgebirges. Dann dauerte es aber noch einmal 300 Jahre, bis die industrielle Produktion die vorherrschende Form war, die Arbeit zu organisieren, also den Besitzern der Produktionsmittel zu ermöglichen, sich den Mehrwert anzueigen.
Ich glaube, jetzt muss ich doch mal endlich etwas über die Theorie des Werts schreiben. Aber ist ein so hochwissenschaftlichen Unterfangen etwas für die wohlwollenden Leser und geneigten Leserinnen?
Foto Mitte: Michele di Lando, credits: Sailko
GEZ und Pflegeheime
Demente und Taube müssen zukünftig keine GEZ-Gebühren Rundfunkgebühren mehr zahlen, meldet die FAZ. Die Intendanten von ARD, ZDF und Deutschlandradio haben sich jetzt (jetzt!) darauf verständigt. Ursprünglich war das anders vorgesehen.
Keine rassische Herkunft mehr
Es gibt manchmal auch gute Nachrichten. Die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser bitte ich, das Update meines Postings vom 23.11.2012 zu beachten. Es war allerdings ein Einschreiben mit Rückschein nötig.
Untermitteloberschicht aka Klassengesellschaft
Ein lehrreicher Artikel über die Tendenzen des Kapitalismus findet sich bei Zeit online sueddeutsche.de, obwohl der Begriff „Kapitalismus“ dort wegen der Schere im Kopf der Journaille nicht genannt wird. Lehrreich auch deswegen, weil man dort die suggestiven und unwissenschaftlichen Termini „Unterschicht“, „Mittelschicht“ und „Oberschicht“ benutzt, die Realität aber dennoch nicht leugnen kann.
Nur damit das klar ist: „Schicht“ ein ein säkularreligiöses Wort der Glaubensgemeinschaft Freier MarktTM.
„Die Annahme, dass Gesellschaften (grundsätzlich oder in ihren heutigen typischen Ausformungen) stufenförmig (hierarchisch) aufgebaut sind, geht davon aus, dass sich auf diesen Stufen (in den ’sozialen Schichten‘) jeweils viele als gleichartig analysierbare soziale Akteure befinden, und dass die Schichten selbst sich nach bestimmten Kriterien deutlich einteilen lassen,“ heisst es bei Wikipedia. Die angebliche soziale Schicht wurde von denjenigen Pfaffen und Propagandisten des Kapitals erfunden, die wussten, dass sie Ökonomie nicht wirklich erklären konnten. Deshalb schufen sie die „Betriebswirtschaftslehre“, weil die „Volks“wirtschaftslehre sich, seitdem die Marxsche Theorie des kapitalistichen Systems in deutschen Universitäten systematisch totgeschwiegen wird, permanent unsäglich blamiert und noch noch auf dem Niveau der Astrologie vor sich hin dümpelt.
Quod erat demonstrandum. Diese „viele als gleichartig analysierbare soziale Akteure“ gibt es natürlich nicht, weil es darauf ankommt, in welcher Position die so genannten „Akteure“ zu den Produktionsmitteln stehen. Wer keine hat, kann auch nicht „gleichartig“ agieren. Das Schicht-Modell ist eine propagandistische Kampfansage gegen wissenschaftliche Theorien der Gesellschaft, die sich mit Themen wie „Ausbeutung“ befassen. Wer etwa die Sklaven im alten Rom als Unterschicht bezeichnet, hat ja wohl nicht alle Tassen im Schrank.
„Vom wachsenden Wohlstand profitiert nur eine Elite. Forscher des Berliner DIW und der Universität Bremen widerlegen die These von der Stabilität der Mittelschicht“, schreibt Zeit online sueddeutsche.de. Welcher Dödel hat eigentlich behauptet, die so genannte Mittelschicht sei „stabil“ – mal abgesehen von der FDP oder Ludwig Erhard? Doch wohl nur die Pappnasen, die behaupten, der so genannte frei Markt garantiere Freiheit, Wohlstand und Glück für alle.
Die Bertelsmann-Studie suggeriert das auch, weil die Autoren sich wundern. “ Sozialer Aufstieg gelingt immer seltener“. Ach. Und wann gelang er zuletzt?
Demgegenüber ist der Anteil unterer und unterster Einkommen (weniger als 70 Prozent des Medians) seit 1997 um fünf Prozent bzw. knapp vier Millionen Personen gestiegen. Am oberen Ende der Einkommensschichtung zeigt sich ein heterogenes Bild: Dort ist die Zahl der Spitzenverdiener (mehr als 200 Prozent des Medians) leicht angestiegen, während sich die Einkommensoberschicht kaum verändert hat.
Das steht bekanntlich auch schon bei Marx so. Das darf aber in deutschen Medien wegen der freiwilligen Selbstzensur nicht gesagt werden.
Nur ein kleiner Hinweis: Nicht die so genannte Unterschicht hat in der Weimarer Republik mehrheitlich Hitler gewählt, sondern die „Mittelschicht“. Das kann man nachlesen:
Die auffälligen und dramatischen Veränderungen bei den Wahlergebnissen schienen darauf hinzudeuten, daß sich die Wähler innerhalb der jeweiligen politischen Lager neu orientierten, daß also auf der Linken allmählich immer mehr Wähler von der SPD zur KPD wechselten und daß die NSDAP ihren Zuwachs dem Wählerreservoir der bürgerlich-protestantischen Parteien verdankte.
Kommt also alles irgendwie bekannt vor.
Vorher – nachher
The Schau Show Schow must go on.




















