Stunden später…

Das ist ja wie in alten Zeiten! Der Rechner lief übrigens schon die ganze Nacht. Ich hätte vielleicht einen anderen UBS-Anschluss für die externe Festplatte nehmen sollen… Fragen wir also Hal.
Die entscheidende Zeile in deiner Ausgabe ist diese:
|__ Port 4: Dev 6, If 0, Class=Mass Storage, Driver=usb-storage, 480M
Das bedeutet: Deine externe Festplatte läuft nur mit 480 Mbit/s. Das ist USB 2.0 Geschwindigkeit. Obwohl dein Rechner USB-3 / USB-3.1 / USB-3.2 Controller hat (5000M und 10000M Busse), ist die Platte nicht dort verbunden oder wird nicht als USB-3 erkannt.

Was bedeutet das für Dich?
Ich habe mir den Prompt von ChatGPT schreiben lasse3n: dystopian AI surveillance center reconstructing real identities from anonymous internet conversations, holographic screens with forum threads and usernames, data fragments forming human faces from code and text, glowing connection lines across a global network map, dark cyber intelligence lab, red warning lights, cinematic tech noir atmosphere, ultra detailed, dramatic lighting, volumetric fog, realistic, 8k –ar 16:9 –style raw –v 6
Ich darf das Statement eines Telepolis-Artikels von Matthias Lindner zitieren: „Eine neue Studie zeigt: Künstliche Intelligenz kann pseudonyme Nutzer auf Social Media mit hoher Trefferquote identifizieren. Was bedeutet das für Dich?“
Die Modelle analysierten dabei unstrukturierte Texte – also ganz normale Kommentare und Beiträge – und extrahierten daraus Hinweise wie Interessen, berufliche Details, Schreibstil oder geografische Angaben. Anschließend glichen sie diese Signale mit öffentlichen Profilen auf Plattformen wie LinkedIn ab.
Ein Beispiel der Forscher verdeutlicht das Prinzip: Ein Nutzer schreibt über Schulprobleme und Spaziergänge mit seinem Hund Biscuit durch einen bestimmten Park. Die KI sucht nach genau diesen Details auf anderen Plattformen und ordnet das anonyme Konto mit hoher Sicherheit einer realen Person zu.
In den Experimenten lag die Trefferquote bei bis zu 68 Prozent, die Genauigkeit korrekter Zuordnungen bei bis zu 90 Prozent.
Ich erwäge, auch die hiesigen Nutzer auszuspionieren, damit ich endlich genau weiß, mit wem ich es zu tun habe. Also hört auf, anderswo im Internet über eure Haustiere zu posten – der Mossad, die CIA und sammeln und interpretieren das!
Fehlercode
Diese Meldung bekam ich heute rund zwei Dutzend Male, weil ich meine Eingabemethoden per Browser/PC, per Authenticator-App und sonstwie variiert hatte. Die Datev („Arbeitnehmer“ online, har har) akzepiert ab Anfang März kein Einloggen per SMS-Tan mehr.
Eine halbe Stunde meiner kostbaren Lebenszeit ging dabei drauf. Was die Datev an Usability anbietet, kann man nur als extrem böswillige Nutzerfeindlichkeit bezeichnen. 15 Schritte sind angeblich nötig.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand von der einschlägigen Klientel – zum Beispiel aus der Sicherheitsbranche – überhaupt hinkriegt, vor allem die eingewanderten Bürger und deren Nachfahren, die auch nach mehreren Jahrzehnten in Deutschland immer noch keinen korrekten Satz herausbringen.
Irgendwann kapierte ich zumindest das Problem. Ich hatte noch mein altes Handy ohne Sim-Karte, das ich zuhause natürlich benutzen könnte, weil es sich über mein WLAN einwählt. Eigentlich nur, wenn ich mein normales Handy über Nacht vergessen habe aufzuladen und beim Frühstück kurz surfen möchte. Da war auch noch die Authenticator-App drauf.
Die musste ich erst löschen, und dann noch meinen schon eingerichteten Datev-Account, warum auch immer. Was wäre, wenn ich mein altes Hand nicht mehr gehabt oder es verloren hätte oder es schlicht nicht mehr funktionsfähig wäre? Und darf ich mich nur mit einem Handy authentifizieren? Geht der Trend nicht bekanntlich zum Vierthandy – vor allem bei den Bürgern, die mit minderlegalen Tätigkeiten beschäftigt sind?
Wenn ich schon lese: „Schauen Sie in den Brief, den wir ihnen (vor wie vielen Jahren?) geschickt hatten mit den Zugangsdaten für das Datev-Konto“… Dann krieg ich schon einen Hals.
So wird das nichts mit der Digitalisierung.
Spulenfiepen
Vielleicht war mein kleiner alter Laptop gar nicht kaputt, vor allem auch deswegen, weil eine SSD-Festplatte gar keine Geräusche macht. Da war ich gedanklich vermutlich noch im letzen Jahrtausend. Ich habe also das Gerät mühsam und vorsichtig aufgeschraubt und mal in die elektronischen Eingeweide geschaut und mich gleichzeitig von der KI über Captive Screws belehren lassen. Innen sah alles reinlich aus.
ChatGPT sagte mir: „Wenn der Lüfter im Dell Latitude 5400 sauber ist und sich leicht und ohne Kratzen drehen lässt, ist es gut möglich, dass das schleifende Geräusch nicht vom Lüfter kommt. Bei diesem Modell gibt es noch ein paar andere typische Geräusche:
Spulenfiepen / Elektronikgeräusche
Das kommt relativ häufig vor, besonders bei Business-Laptops mit Intel Core i5-8365U.
Merkmale:
– klingt wie leises Rasseln, Zirpen oder elektrisches Summen
– verändert sich, wenn der Prozessor arbeitet
– tritt z. B. auf beim Scrollen, Laden von Webseiten oder CPU-Last
Ursache sind kleine Spulen im Spannungswandler auf dem Mainboard. Das ist nicht gefährlich, nur manchmal hörbar.“
Gut zu wissen.
Flaschen und Klauen
Drei Tage Freizeit. Das bedeutet, alle Computerprobleme lösen zu können, denen man so zwischendurch begegnet ist. Ich habe jetzt Bottles auf allen Rechnern installiert. Das gefällt mir wesentlich besser als Wine und ist auch benutzerfreundlich. Eigentlich brauchte ich das Programm nur auf meinem schmalbrüstigen Ubuntu-Laptop, das ich im Urlaub und auf der Arbeit benutze und auf dem Firestorm für Linux ständig abschmiert. Ich habe die Software für Secondlife dort mit Alchemy ersetzt (nicht zu verwechseln mit Alchemy Linux), das einigermaßen stabil läuft, auch bei lahmer Verbindung.
Ein ungelöste Frage ist immer noch das E-Mail-Programm. Ich schrieb schon im Januar: Ich benutze bekanntlich Thunderbird für Linux, mit der Option des Umstiegs auf Mutt, Claws Mail für Windows (weil das zuverlässig kein HTML anzeigt und auch Attachments sehr sicher handelt; Verschlüsseln geht aber nur auf dem Umweg über Kleopatra) und für Android FairEmail.
Ich wüsste nicht, was es zu Verbessern gäbe, und schon gar nicht mit KI. [Weibliche Stimme in verführerischem Tonfall: „Sie haben zu verschlüsseln vergessen!“] Aber das habe ich auch schon gesagt, als ich noch Crosspoint benutzte.
Jetzt habe ich gar kein Windows mehr und könnte auch Claws Mail überall installieren. Die Kriterien, nach denen normalerweise die Vor- und Nachteile aufgelistet werden überzeugen mich aber nicht: „modern“, „Plugins“, „Erweiterbaurkeit“ – brauche ich alles nicht. Für mich zählt nur: Wie geht das Programm mit HTML um (will ich nicht sehen oder angezeigt bekommen!) und wie viel Stunden wie lange brauche ich, um eine E-Mail zu verschlüsseln?
Mein Laptop meckert mich gerade von der Seite an, mein PGP-Schlüssel sei abgelaufen? Muss ich mal nachsehen. Man hat ja sonst nichts zu tun….
| Kriterium | Thunderbird | Claws Mail |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Komfortorientierte Nutzer, die eine vollständige Mail-Suite mit vielen Funktionen möchten. | Minimalisten und Power-User, die einen schnellen und schlanken Mailclient bevorzugen. |
| Funktionsumfang | Sehr umfangreich: E-Mail, Kalender, Kontakte, RSS, Add-ons. | Basisfunktionen für E-Mail, erweiterbar über Plugins. |
| Benutzeroberfläche | Modern und relativ benutzerfreundlich. | Klassisch und technisch, wirkt teilweise veraltet. |
| Ressourcenverbrauch | Relativ hoch im Vergleich zu minimalistischen Clients. | Sehr gering, ideal für ältere Rechner oder schlanke Systeme. |
| Geschwindigkeit | Solide, aber nicht besonders schnell beim Start. | Sehr schnell beim Starten und Arbeiten. |
| Erweiterbarkeit | Viele Erweiterungen und große Entwickler-Community. | Plugins vorhanden, aber deutlich weniger als bei Thunderbird. |
| HTML-Mail | Voll unterstützt. | Teilweise eingeschränkt, oft über Plugins. |
| Eignung für Ubuntu | Standard-Mailclient vieler Linux-Distributionen. | Beliebt bei Linux-Power-Usern und Minimal-Systemen. |
ChatGPT: „Hier ist ein praxisnaher Vergleich von Mozilla Thunderbird und Claws Mail unter Ubuntu/Linux. Beide sind freie Open-Source-Mailprogramme, verfolgen aber sehr unterschiedliche Konzepte: Thunderbird ist eine umfangreiche Mail-Suite, Claws Mail ein extrem leichtgewichtiger, schneller Client.“
Bottles und mit der Exe klarkommen
Man hat ja auch sonst nichts zu tun. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals Wine gebraucht hätte. Linux nutze ich schon etwas länger, und ich kenne keine Windows-Programme, für die es keinen Ersatz unter Linux gäbe (der in der Regel sogar besser ist, wenn man von der Usability absieht – wie etwa bei Gimp).
Ausnahmen bestätigen die Regel. Mein Firestorm-Viewer für Secondlife lässt den kleinen Laptop, den ich „außer Haus“ benutze, regelmäßig in die Knie gehen bzw. crasht alle zwei Minuten, selbst bei niedrigsten Grafik-Einstellungen. Also suchte ich nach Alternativen, um mal kurz zwischendurch und zu jeder Tageszeit auf meine Sim gucken zu können. Es ist eine bloße sinnlose Zeitverschwendung Spielerei, weil es mit dem Handy natürlich auch funktionierte.
Radegast gibt es angeblich für Linux, aber ich habe diese Version nirgendwo gefunden. Also installierte ich Wine, um mit der .exe klarzukommen. Dann, weil ich keine Lust auf Kommandozeilen hatte, eine grafische Oberfläche, die erste, die mir ChatGPT empfahl. Und schon gab es die erste Fehlermeldung.
PlayOnLinux gibt es also nicht mehr bzw. es wird praktisch nicht mehr gepflegt.
Bottles als Wine-Gui-Alternative kannte ich nicht. Dann ging es los: Funktioniert nur, wenn man Flatpak auch installiert. Done – ohne ChatGPT hätte ich ewig lange recherchieren müssen.
Read the fucking manual of Bottles. Nein, nichts von dem, was die KI mir höflich vorschlug, gelang auf Anhieb. Auch die Radegast-Version war zunächst falsch. Aber woher soll man das alles wissen?
Ich habe mehr als eine Stunde gebraucht. Jetzt läuft alles. Wenn Senioren ältere Herren zu sehr mit Software herumbasteln…
Kreischen, Schaben und VPN

Der Screenshot hat vermutlich nichts mit dem Thema zu tun, sondern dient nur zur Erbauung für die hier mitlesenden Senioren Windows-Nutzer.
Ich habe mich gerade mit ChatGPT lang und breit darüber unterhalten, warum ich mit Windows und Wireguard aus einen Firmennetz über meine FritzBox online komme, aber mit Ubuntu nicht.
Hintergrund: Der (von der Großbourgeoisie runderneuert erstandene) Laptop mit Windows, den ich nur auf Reisen und (minderlegalerweise) auf der Arbeit nutzte, fing an zu Kreischen und Schaben dergestalt, dass die Festplatte mir wohl mitteilen wollte, sie werde demnächst nach Ghana in die ewigen Festplatten-Jagdgründe für Festplatten eingehen.
Man kann bekanntlich nie genug Laptops haben. Der Tuxedo-Gamer-20-Zöller ist zu unhandlich, aber ich hatte noch einen etwas kleineren mit Windows in Reserve, den ich nicht wirklich brauchte. Neu ist der auch nicht, aber besser als der runderneuerte. Ich habe ein wenig herumfummeln müssen. Ich wollte ursprünglich Mint installieren, bin dann aber doch bei Ubuntu geblieben, weil ich den USB-Stick mit dem Mint-Iso verlegt hatte, und habe das Windows komplett geschreddert.
ChatGPT hat ziemlich ausführlich herumschwadroniert, warum Wireguard über ein Firmennetz nicht funktioniert, aber so richtig schlau wurde ich aus dem künstlich intelligentem Gelaber nicht.
🧠 Warum Windows funktioniert
Windows-WireGuard:
-ignoriert oft aggressives Default-Routing
– oder nutzt Split-Tunnel automatisch
– oder dein Windows-Profil hat andere AllowedIPs
– Ubuntu ist hier „strenger“ und setzt exakt, was konfiguriert ist.
Ich nutze die grafische Oberfläche Wireguird.
🎯 Fazit
– Routing ist korrekt.
– Es ist zu 80% DNS.
– Zu 20% MTU.
DNS kann ich mir nicht vorstellen, weil ich aus dem Firmennetz auf die hierzulande zensierten Russen komme. Ich hatte keine Lust, in allen möglichen Konfigurationsdateien mit nano herumzufummeln, daher sind wir bei dem etwas unbefriedigendem Ergebnis geblieben:
➡️ Dann liegt es an etwas sehr Speziellem (selten).
PS Bei dieser Ubuntu-Version scheitert das Installieren von Veracrypt, aber das kriege ich noch hin.
Was mit Cyber
Ich schreibe gerade einen längeren Artikel (für das Blog) und werde damit heute nicht fertig, zumal ich morgen kurz vor fünf aufstehen muss, um 12 Stunden zu schindern arbeiten.
In Kürze: In Israel ist das Niveau, auf dem offiziell vor dem pöhsen Cyberdings aka Phishing gewarnt wird, genauso „hoch“ wie hier. „The cyberattacks involve “targeted phishing,” in which attackers impersonate familiar figures to lure victims into revealing personal information or downloading malicious files“, schreibt die Jerusalem Post.
Mit Linux wäre das nicht passiert. Dann nutzt gefälligst ein E-Mail-Programm, dass nur Text anzeigt wie Clawsmail oder fummelt in den Einstellungen so lange herum, bis alle Nachrichten statt in HTML in reinem Text erscheinen! Dann seht ihr größtenteils, wo die Links hinführen und die Phisher können sich ihr Phishing sonstwohin stecken. Und wenn das nicht geht, tretet dieses Programm in die Tonne und denjenigen, der so etwas installiert, gleich mit!
Aber die werden das genausowenig machen wie die deutsche Journaille. Dann jammert mich wenigstens nicht voll!
Nein, danke, unerwarteter Edward!
Immerhin eine Nachricht in reinem Textformat, also kein direkter Phishing-Versuch. Wir können den Header („Quelltext anzeigen“) pädagogisch wertvoll von einem Roboter untersuchen lassen.
Interpretation des E-Mail-Headers
Der E-Mail-Header gibt eine detaillierte Übersicht über die Herkunft und Authentizität der Nachricht. Hier sind einige zentrale Punkte, die wir über den Absender und die E-Mail erfahren:
1. Absender-Informationen:
- Der Absender der E-Mail wird als Edward Snowden angezeigt (E-Mail-Adresse:
edward@theoutreachingagency.com). Allerdings ist der Name „Edward Snowden“ eher als eine bekannte öffentliche Figur bekannt, was möglicherweise darauf hindeutet, dass es sich um eine gefälschte oder unaufgeforderte Nachricht handelt, um die Empfänger zu täuschen. - Die Domain theoutreachingagency.com könnte legitime oder zum Teil vertrauenswürdige Verbindungen haben, jedoch sollte sie auf ihre Authentizität geprüft werden.
2. Server und Pfad:
- Die E-Mail wurde von Google Mail (mail-lj1-f177.google.com) gesendet, was darauf hindeutet, dass sie über Googles Infrastruktur verschickt wurde.
- Sie wurde dann durch einen Server von minuskel.de weitergeleitet, bevor sie an das Zielkonto bei home.ipn.de zugestellt wurde.
3. Authentifizierung:
- Die E-Mail verwendet DKIM (DomainKeys Identified Mail) und die DKIM-Signatur wurde erfolgreich verifiziert, was bedeutet, dass die Nachricht nicht verändert wurde und aus der angegebenen Domain stammt. Allerdings kann diese Technik manipuliert oder gefälscht werden.
- Die SPF (Sender Policy Framework)-Prüfung wurde bestanden, was darauf hindeutet, dass der Server, von dem die E-Mail kam, autorisiert ist, E-Mails von dieser Domain zu senden.
- Ein Spamfilter hat diese E-Mail mit einer Bewertung von 2,3 als wahrscheinlich keine Spam-Nachricht markiert, aber der Wert liegt unterhalb des Schwellenwerts, um sie als Spam zu kennzeichnen.
4. E-Mail-Inhalt:
- Der Betreff der E-Mail lautet „Guest Post“, was auf eine Anfrage oder ein Angebot für einen Gastbeitrag hindeutet.
- Der Empfänger ist
burks@burks.de, was auf eine gezielte Ansprache hinweist, aber keine weiteren Informationen über den Empfänger liefert.
5. Technische Details:
- Die E-Mail wurde unter Verwendung von TLS-Verschlüsselung über SMTP gesendet, was darauf hinweist, dass der Nachrichtenverkehr während des Versands geschützt war.
- Die Return-Path-Adresse zeigt eine umgeleitete E-Mail-Adresse, was auf eine Nutzung eines Umleitungsdienstes oder eine Anpassung der Absenderadresse hindeutet.
Zusammenfassung:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die E-Mail von edward@theoutreachingagency.com kommt, und obwohl die Authentifizierungstechniken (wie DKIM und SPF) korrekt sind, könnte die Identität des Absenders manipuliert sein. Der Inhalt der Nachricht und der Betreff deuten auf eine Marketing- oder Werbe-E-Mail hin, und die Verwendung eines bekannten Namens wie „Edward Snowden“ könnte darauf abzielen, mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Es ist ratsam, diese E-Mail zu überprüfen, insbesondere wenn sie unerwartet kam oder einen unerwünschten Link enthält.
Kryptografische Lücken
Im Heise-Forum beschweren sich die Nutzer, dass der Artikel „39C3: Diverse Lücken in GnuPG und anderen kryptografischen Werkzeugen“ nur eingeschränkt verständlich sei. Ich pflichte dem bei. Ich habe mir daher die Liste der möglichen Schwachstellen von GPG zunächst übersetzen lassen. Das macht die Sache aber immer noch nicht besser.
1. Multiple Plaintext Attack on Detached PGP Signatures in GnuPG
→ Mehrfach-Klartextangriff auf abgetrennte PGP-Signaturen in GnuPG (vgl. unten)
2. GnuPG Accepts Path Separators and Path Traversals in Literal Data „Filename“ Field
→ GnuPG akzeptiert Pfadtrenner und Pfadmanipulationen im „Dateiname“-Feld der Literal-Daten
3. Cleartext Signature Plaintext Truncated for Hash Calculation
→ Klartext bei Klartextsignaturen wird für die Hash-Berechnung abgeschnitten
4. Encrypted message malleability checks are incorrectly enforced causing plaintext recovery attacks
→ Prüfungen der Verformbarkeit verschlüsselter Nachrichten werden fehlerhaft durchgesetzt und ermöglichen Klartext-Wiederherstellungsangriffe
5. Memory Corruption in ASCII-Armor Parsing
→ Speicherbeschädigung beim Parsen von ASCII-Armor
6. Trusted comment injection (minisign)
→ Injektion vertrauenswürdiger Kommentare (minisign)
7. Cleartext Signature Forgery in the NotDashEscaped header implementation in GnuPG
→ Fälschung von Klartextsignaturen in der NotDashEscaped-Header-Implementierung von GnuPG
8. OpenPGP Cleartext Signature Framework Susceptible to Format Confusion
→ OpenPGP-Klartextsignatur-Framework anfällig für Formatverwechslungen
9. GnuPG Output Fails To Distinguish Signature Verification Success From Message Content
→ GnuPG-Ausgabe unterscheidet nicht zuverlässig zwischen erfolgreicher Signaturprüfung und Nachrichteninhalt
10. Cleartext Signature Forgery in GnuPG
→ Fälschung von Klartextsignaturen in GnuPG
11. Radix64 Line-Truncation Enabling Polyglot Attacks
→ Radix64-Zeilenkürzung ermöglicht Polyglot-Angriffe
12. GnuPG may downgrade digest algorithm to SHA1 during key signature checking
→ GnuPG kann beim Prüfen von Schlüsselsignaturen den Digest-Algorithmus auf SHA-1 herabstufen
13. GnuPG Trust Packet Parsing Enables Adding Arbitrary Subkeys
→ Parsen von GnuPG-Vertrauenspakteten ermöglicht das Hinzufügen beliebiger Unterschlüssel
14. Trusted comment Injection (minisign)
→ Injektion vertrauenswürdiger Kommentare (minisign)
ChatGPT:
Das erste Problem einfach erklärt
Eine digitale Signatur ist wie eine Unterschrift unter einem Brief. Sie soll beweisen:
„Genau dieser Text wurde unterschrieben und nicht verändert.“
Bei diesem Problem in GnuPG kann genau dieses Vertrauen ausgenutzt werden.
Was kann ein Angreifer tun?
Ein Angreifer kann erreichen, dass dein Programm dir gleichzeitig zwei Dinge vermittelt:
- ✓ „Die Unterschrift ist gültig“
- du aber einen anderen Text liest, als den, den der Absender wirklich unterschrieben hat
Anders gesagt:
Die Unterschrift gehört zu Text A, aber angezeigt wird dir Text B.
Warum ist das gefährlich?
Viele Menschen verlassen sich auf das Ergebnis:
„Signatur gültig“
und nehmen automatisch an, dass dann auch der Inhalt stimmt. Bei dieser Schwachstelle kann man jedoch trotz gültiger Signatur über den angezeigten Inhalt getäuscht werden.
Ein Alltagsbeispiel
Stell dir vor, du bekommst einen unterschriebenen Vertrag:
- Die Unterschrift ist echt.
- Aber jemand hat den Text ausgetauscht, den du liest.
Du denkst:
„Die Unterschrift ist gültig, also muss der Inhalt stimmen.“
In Wirklichkeit wurde aber nicht das bestätigt, was du gerade siehst.
Warum trifft das auch vorsichtige Nutzer?
Das besonders Gemeine ist: Selbst wenn man alles richtig macht und nur signierten Nachrichten vertraut, kann man in bestimmten Situationen trotzdem in die Irre geführt werden.
Kurz gesagt
- Problem: Das Programm kann „Signatur gültig“ anzeigen, obwohl dir ein falscher Text präsentiert wird.
- Folge: Man kann Menschen über den Inhalt einer angeblich signierten Nachricht täuschen.
- Merke: Eine gültige Signatur bedeutet hier nicht zwingend, dass der angezeigte Text wirklich der unterschriebene ist.
Nein. Ich lasse es. Ich brauchte die ganze Nacht mit ChatGPT, nur um zu verstehen, was eigentlich das Problem ist. Also hoffe ich, dass die Ultranerdigen das für mich lösen.
Linux-Apps auf Android
Ein bisschen Herumspielen mit den unterschiedlichen Devices hält das Gehirn in Trab. Bei Heise schreiben sie: „Android 16 erlaubt es, Linux-Anwendungen zu starten. Dabei läuft nicht nur die Kommandozeile, auch grafische Anwendungen sind neuerdings möglich“.
Ich wurde neugierig, ob meine kleine Hirse das auch kann.
ChatGPT spuckte ein paar Anleitungen aus, und andere Leute hatten sich meines Themas auch schon angenommen. Einfach war es aber doch nicht. Termux hatte ich schon – aber was nutzt ein Terminal ohne ein Betriebssystem samt Software?
Man muss zuerst die Entwickleroptionen finden, die aus vermutlich gutem Grund ziemlich gut versteckt sind – bei Xiaomi woanders als bei anderen Android-Smartphones.
Neuere Android-Versionen (wie Android 15) haben eine versteckte Funktion in den Entwickleroptionen, die einen Linux-Entwicklungsmodus anbietet – eine Art nativer Linux-Terminal-Umgebung.
👉 Dieser Modus muss in den Entwickleroptionen erst aktiviert werden und lädt zusätzliche Ressourcen herunter. Voraussetzung: Du musst den entsprechenden Menüpunkt in den Entwickler-Einstellungen finden (falls vorhanden – er ist nicht auf allen Geräten verfügbar).
| Art der Linux-Umgebung | Funktion | Aufwand |
|---|---|---|
| Termux | Linux-Terminal + Pakete | 🟢 leicht |
| Android Linux Dev Environment | Native Android-Linux-Terminal-Modus | 🟡 mittel (Verfügbarkeit variiert) |
| Linux App / chroot / Container | Linux-Distribution in Android | 🟠 technisch |
| Vollständiges Linux-OS (Ubuntu Touch/Mobian) | Echtes Linux statt Android | 🔴 sehr technisch / häufig nicht möglich |
Nein, so funktioniert das nicht.
Irgendwann wurde ich auf einen winzigen Hinweis aufmerksam: „If it is still not supported on your device, I highly recommend using NOMone Desktop to get Linux up and running in the simplest way possible.“
„The simplest way possible“? Bei mir geht immer etwas schief, und wenn Nerds von „einfach“ faseln, ist das dann meistens so einfach wie Anleitungen für PGP unter DOS.
Ich habe mir die App heruntergeladen und installiert, und – weil heute Weihnachten ist – 7,99 Euro dafür ausgeben, nur so aus Daffke (man kann sie gratis eine Stunde am Tag benutzen – die telefoniert vielleicht ständig „nach Hause“ zum Rapport).
Und siehe: Der NOMone Desktop ist einfach und selbsterklärend (wenn man Linux schon benutzt hat) und irgendwie witzig. Man braucht so etwas nicht wirklich, aber vielleicht finde ich in den digitalen Eingeweiden der App noch etwas Nützliches…
Sapere aude

A funny cybersecurity metaphor: a medieval knight-hacker spear fishing in a sea of emails, credit cards and login icons, the spear stuck into a big shiny data fish, labeled „PHISHING“, lighthearted cartoon illustration, absurd but clever, vibrant colors, clean digital art –s 750
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ (Immanuel Kant, 1784)
Bei Heise las ist ein Interview über „Cybersicherheit“ mit Zac Warren, „Chief Security Advisor EMEA bei Tanium.“
Der Mann sagt nichts Neues, aber man fragt sich, warum niemand auf ihn hört oder warum das immer wieder gesagt werden muss.
Aus meiner Sicht kommt der größte Angriffsvektor immer noch von innen. Meist ist er selbst verschuldet – und nicht böswillig. Menschen machen einfach Fehler, weil sie nicht ausreichend für Cybersicherheit sensibilisiert sind.
Eben. Ein Zitat, das man jedem, der wieder etwas von „Cyberangriffen“ faselt, um die Ohren hauen sollte. Das größte Problem sitzt immer vor dem Monitor und hat zwei Ohren.
Ich war in IT-Abteilungen, die nicht wussten, wie sie Endgeräte einfacher absichern könnten. Oft sind es Basics: USB-Sticks sollten in Unternehmensumgebungen schlicht nicht erlaubt sein – wegen Datenabfluss und Malware. Und doch findet man viele Organisationen, die sich damit noch nie beschäftigt haben.
Leider darf ich nicht sagen und beschreiben, was ich in den Firmen, deren Computer ich benutzen musste, alles gesehen und ausprobiert habe.
Hinzu kommt: Spear Phishing ist dank KI extrem gut geworden. Ich habe kürzlich eine solche Mail gesehen – zum Glück abgefangen. Auf den ersten Blick war sie perfekt. Angeblich von Microsoft, alles sah normal aus. Erst bei genauem Hinsehen fiel auf, dass ein Buchstabe – ich glaube ein „S“ – eigentlich ein kyrillisches Zeichen war. Das war kaum zu erkennen.
Perfekt? Kann gar nicht sein. Was stand denn im Header der E-Mail? Den sollte man sich im Zweifel ansehen oder mindestens wissen, wie so etwas geht und wie man das interpretiert.
Warum ist das alles so mit dem pöhsen Phishing? Weil die Leute gar nicht wissen, was HTML-Mails sind und was die Risiken sind. Ich sage nur – falls man Windows benutzen muss: Claws Mail. Chor im Hintergrund: „Aber dann kann man unser schönes Firmenlogo nicht sehen, für das wir 27817 Euro bezahlt haben!“
Kaspersky – die mit dem Schlangenöl – schwurbelt herum: „… fragen sich manche vielleicht, wie gezielte Phishing-Angriffe genannt werden. Die Antwort lautet Spear-Phishing. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um hochgradig personalisierte Cyberangriffe, die auf bestimmte Personen oder Unternehmen abzielen. In der Regel werden diese Angriffe über Spear-Phishing-E-Mails durchgeführt, die dem Empfänger legitim erscheinen und ihn dazu verleiten, dem Angreifer sensible Daten mitzuteilen. Obwohl das Ziel von Spear-Phishing-Angriffen in der Regel darin besteht, Informationen wie Anmeldedaten oder Kreditkarteninformationen zu stehlen, werden einige Angriffe auch dazu verwendet, Geräte mit Malware zu infizieren.“
Legitim erscheinen? Und warum erkennt man Illegitimes nicht sofort? Fragen über Fragen, seit seit 2013. Oder sogar seit 1997.

Conceptual illustration of spear phishing: a fisherman using a spear instead of a fishing rod to catch glowing data fish made of emails and passwords, modern cybersecurity metaphor, semi-realistic digital art, clever and humorous, high resolution –s 750 –v 7.0
Bestes Smartphone bis 400 Euro
Was Heise kann, kann ich auch. „Top 10: Bestes Smartphone bis 400 Euro im Test – mehr braucht es nicht“. Ich habe noch meine kleine Hirse hineingeschmuggelt.
Ihr könnt die Ergebnisse glauben oder nicht. Ich habe eine halbe Stunde gebraucht, vor allem deswegen, weil ich mit den Tabellen, die ChatGPT zunächst ausspuckte, nicht zufrieden war. Bei Heise steht unter dem Artikel noch ein Autorname… noch.
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Modell
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Vorteile
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Nachteile
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Chip
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Akku / Laden
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Schutz
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Updates
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Kamera
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|---|---|---|---|---|---|---|---|
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Xiaomi 13T Pro
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Dimensity 9200+
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5000 mAh
120W kabelgebunden |
IP68
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4 Android + 5 Jahre Security
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Leica, 8K/Log-Video
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Motorola Edge 60 Pro
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Dimensity 8350 Extreme
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6000 mAh
90W + 15W kabellos |
IP68 / IP69
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3 Android + 4 Jahre Security
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3× Tele + starke Front
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Nothing Phone (3a) Pro
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Snapdragon 7s Gen 3
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5000 mAh
50W kabelgebunden |
IP64
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3 Android + 6 Jahre Security
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Periskop-Zoom
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realme 14 Pro+ 5G
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Snapdragon 7s Gen 3
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6000 mAh
80W kabelgebunden |
IP66 / IP68 / IP69
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3 Android + 4 Jahre Security
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3× Periskop OIS
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Cyber zeitweilig weg [Update]
Die Qualitätsboulevardmedien berichten: „Aus verschiedenen Abgeordnetenbüros hieß es gegenüber BILD: „Die Internetverbindung ist weg. Auch das Intranet ist betroffen.“ Die Stromzufuhr sei jedoch weiterhin vorhanden. Nach rund drei Stunden gegen 17.30 Uhr fuhr die IT die Systeme wieder hoch“.
Man muss das positiv sehen: Den Strom hat Putin nicht ausgeschaltet.
Update: Es war nicht Putin, sagt die Bundestagsverwaltung laut Heise. Ein Nutzer kommentiert dort im Forum die „Überlastungssituation zwischen beiden Rechenzentren“: „Was hat denn da die Überlast erzeugt? Haben alle bei Amazon rumgesurft, um noch schnell Weihnachtsgeschenke zu kaufen? Haben sich alle vor dem Urlaub noch schnell ein paar USB-Platten vom internen MP3/warez/moviez/pr0n Server befüllt? Hat jemand den 10G-Backbone gezogen und es blieb nur die alte 4M-Token-Ring Leitung übrig? Hat der Admin den neuen Gaming PC für den Sohn fertig und lädt die komplette Steam Bibliothek runter? Oder sind einfach nur wieder irgendwelche Zertifikate ausgelaufen…? Fragen über Fragen…“
Firefox und FSTAB, revisited

Dieser Beitrag ist nur für Linux-Nutzer.
Da wir gerade bei Reparaturen sind: Gestern kam ich mit Chromium für Linux gar nicht mehr auf mein Blog (mit Google Chrome schon). Mein Provider antwortete auf meinen E-Mail-Hilfeschrei: „Wegen massiver Bot-Zugriffe blocken wir derzeit uralte Browser weg, z.B. alles vor Chrome oder Firefox in Version 110 oder 120 (je nach Setup). Mit so alten Browsern sollte niemand mehr unterwegs sein. Diese Methode ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber wir können so relativ leicht einen größeren Teil von Bots abwehren.“
Wieso habe ich einen „uralten Browser“ – Version 106.0.5249.119 (Offizieller Build) for TUXEDO OS (64-Bit)?
„Chromium/106 ist aus dem Jahr 2022. Du solltest dich um ein Update kümmern oder einen anderen aktuellen Browser benutzen. Es ist sehr unsicher, so alte Browser zu verwenden, unter jedem Betriebssystem.“
O je. Aber damit fing es erst an – und endete in einer mehr als einstündigen Unterhaltung mit ChatGPT. Neuinstallation Chromiums?
system_key.go:147: cannot determine nfs usage in generateSystemKey: cannot parse /etc/fstab: cannot parse dump frequency: „information.“ Fehler: timeout waiting for snap system profiles to get updated
Was will mir der Künstler damit sagen?
=> Installing the chromium snap
===> Checking connectivity with the snap store
====> System doesn’t have a working snapd, skipping
=Entpacken von chromium-browser (1:85.0.4183.83-0ubuntu2.22.04.1) …
=dpkg: Fehler beim Bearbeiten des Archivs /var/cache/apt/archives/chromium-browse
r_1%3a85.0.4183.83-0ubuntu2.22.04.1_amd64.deb (–unpack):
=Versuch, »/usr/share/applications/chromium-browser.desktop« zu überschreiben, welches auch in Paket chromium 1:106.0.5249.119~f~tux1 ist
=Fehler traten auf beim Bearbeiten von: /var/cache/apt/archives/chromium-browser_1%3a85.0.4183.83-0ubuntu2.22.04.1_amd6
=4.deb
=E: Sub-process /usr/bin/dpkg returned an error code (1)“
„Der Kern des Fehlers ist ein Paket-Konflikt: Du versuchst chromium-browser aus Ubuntu (das ist heute im Prinzip nur noch ein Snap-Installer/Wrapper) zu installieren.
Auf deinem System ist aber schon ein anderes Chromium-Paket installiert: chromium 1:106.0.5249…~f~tux1
Beide liefern dieselbe Datei:
/usr/share/applications/chromium-browser.desktop → deshalb bricht dpkg ab.
Zusätzlich meldet der Installer: snapd funktioniert/fehlt, daher kann Ubuntu sein „Chromium als Snap“ nicht sauber installieren.
Kurzfassung: Dein System versucht Chromium als altes .deb-Paket (85.x) zu installieren, obwohl Ubuntu 22.04 Chromium nur noch als Snap unterstützt. Zusätzlich liegt sehr wahrscheinlich noch ein Rest eines früheren „tux1“-Chromiums im Dateisystem, der die .desktop-Datei blockiert.
Wir beheben das sauber in 4 Schritten.“
Soso. Sauber und nur vier Schritte. Es wurde dann noch ein ganzer Spaziergang.
Es kommt die Fehlermeldung: chromium –version 2025/12/13 00:06:11.572780 system_key.go:147: cannot determine nfs usage in generateSystemKey: cannot parse /etc/fstab: cannot parse dump frequency: „information.“
„Das ist kein Chromium-Problem, sondern snapd stolpert über eine kaputte Zeile in /etc/fstab.
In /etc/fstab müssen Feld 5 („dump“) und Feld 6 („fsck pass“) Zahlen sein (typisch 0 0 oder 0 2). Bei dir steht da offenbar sowas wie information. → daher:
cannot parse /etc/fstab: cannot parse dump frequency: „information.“
Gut zu wissen. Zwanzig Minuten und ebenso viele Kommandozeileneingaben später:
„Danke für die Ausgabe – jetzt ist es glasklar 👍“
Gern geschehen.
„Deine /etc/fstab enthält mehrere syntaktische Fehler, die snapd (und damit Chromium) brechen.
Ich zeige dir exakt, was falsch ist und wie es korrekt aussehen muss.
❌ Fehler 1 (kritisch): Root-Dateisystem (Zeile 6)
Aktuell (falsch)
UUID=99df4bb9-31e5-4fae-a332-42c2d390f679 / ext4 defaults0 1
Probleme:
defaults0 → Optionen und dump/pass zusammengeklebt
Es fehlen zwei Spalten
✅ Korrekt
UUID=99df4bb9-31e5-4fae-a332-42c2d390f679 / ext4 defaults 0 1
❌ Fehler 2: Swap-Zeile (Zeile 15)
Aktuell (falsch)
UUID=ef2ba6e4-17ae-41d0-9ec9-4f26e452c016 none swap sw 00
Problem:
00 → muss zwei getrennte Felder sein
✅ Korrekt
UUID=ef2ba6e4-17ae-41d0-9ec9-4f26e452c016 none swap sw 0 0“
Gut zu wissen. Zwanzig Minuten und ebenso viele Kommandozeileneingaben später:
Was muss ich tun, um das Problem
snap install firefox
Fehler: cannot perform the following tasks:
– Installationshook von Snap „firefox“ ausführen, falls vorhanden (run hook „install“:
system_key.go:147: cannot determine nfs usage in generateSystemKey: cannot parse /etc/fstab: cannot parse dump frequency: „information.“
Fehler: timeout waiting for snap system profiles to get updated
zu beheben?
„Der eigentliche Auslöser ist diese Zeile:
cannot parse /etc/fstab: cannot parse dump frequency: „information.“
„Snap (genauer: snapd) versucht beim Install-Hook einen “System Key” zu erzeugen und liest dafür u. a. /etc/fstab. Deine fstab enthält sehr wahrscheinlich eine ungültige Spalte 5 (dump frequency) – dort darf nur 0 oder 1 stehen. Bei dir steht da offenbar das Wort information. (oder ein Teil davon), wodurch snapd abbricht. Danach läuft der Hook in ein Timeout („snap system profiles …“).
So behebst du das…“

Gut zu wissen. Zwanzig Minuten und ebenso viele Kommandozeileneingaben später:
Da steht aber kein Fehler:
sudo findmnt –verify –verbose findmnt: /etc/fstab: Einlesefehler in Zeile 1 — ignoriert (ewig lange Terminal-Ausgabe…)
„Doch – da ist ein Fehler, nur etwas versteckt 🙂 Der entscheidende Hinweis ist gleich die erste Zeile der Ausgabe:
findmnt: /etc/fstab: Einlesefehler in Zeile 1 — ignoriert
Das bedeutet nicht, dass Zeile 1 inhaltlich falsch gemeldet wird, sondern dass sie gar nicht korrekt gelesen werden kann. Genau daran scheitert snapd.
Was heißt „Einlesefehler in Zeile 1“ konkret?
„Typische Ursachen (sehr häufig!):
Unsichtbare Zeichen in Zeile 1
BOM (Byte Order Mark, oft UTF-8 BOM)
Windows-Zeilenenden (CRLF)
Text vor dem ersten Kommentar/Eintrag, z. B.: freier Text
ein Wort wie information. ohne # davor
Datei wurde mal mit Word / LibreOffice / falschem Editor gespeichert
snapd ist hier strenger als mount oder findmnt und bricht dann ab.“
Voller Grauen erinnerte ich mich an den holden Mai diesen Jahres, als ich an der fstab herumdoktern musste.
Ich will die Leser nicht langweilen. Ich habe es hingekriegt, wie die hier schon lobend erwähnte Wohnungstür. Zwischendurch rauchte auch noch CUPS ab.
Unter automatische Telefonbücher des Internet Nutzenden
Wir haben neue Nachrichten von der Cyberfront.
Überraschung! Gutachten: US-Behörden haben weitreichenden Zugriff auf europäische Cloud-Daten“. – „Demnach sind auch in der EU gespeicherte Daten nicht sicher.“
Warum braucht es dazu ein Gutachten? Ich erinnere an mein Posting vom 27.07.2025: Die Israelis, die es besser wissen müssten als Start-Up-Nation, machen es aber auch nicht besser.

„Create a vivid description of a Domain Name Server (DNS) bustling with activity: rows of sleek servers humming rhythmically, cables snaking across the floor like electric veins, and technicians scurrying about, ensuring seamless connectivity in the digital realm.“ –ar 3:2 (Reprint)
Weitaus interessanter finde ich die Meldung bei Heise: „DNS-Überwachung: Verfassungsgericht stoppt gerichtliche Anordnungen“.
Im Original heißt es: „Gegenstand der Verfassungsbeschwerde und des Antrags auf Erlass einer einstweiligen Anordnung sind ermittlungsrichterliche Beschlüsse, die Telekommunikationsdiensteanbieterinnen dazu verpflichten, alle Domain Name System (DNS)-Server-Anfragen zu einem bestimmten dritten, mutmaßlich inkriminierten Server zu überwachen und auszuwerten, sowie die dazu ergangene Beschwerdeentscheidung.“
In allen Instanzen unterhalb des Bundesverfassungsgerichts wurde die Überwachung also von den Gerichten durchgewinkt! Man muss anmerken, dass es hier um eine einstweilige Anordnung aka Verfügung eines Gerichts gegen die Kläger geht, nicht aber um ein Entscheidung in einer Hauptsache.
„Überwachung und Aufzeichnung der inländischen Domain-Name-System-Anfragen“ zu einem bestimmten Server“ – das ist doch wieder Überwachung von Klein Fritzchen und technisch völlig absurd. Ich entscheide doch selbst, welchen DNS-Server ich nutze!? Und was, wenn ich mit Tor unterwegs bin? Und was soll das bringen?
Sehr hübsch auch die etwas verschwurbelte Erklärung im Urteil: „…dass das Domain Name System ein System ist, mit dem alle Internet-Nutzenden [sic] etwa Websites des World Wide Webs aufrufen, aber auch E-Mails versenden oder automatisierte Anfragen an Server über das Internet stellen. Wollen Internet-Nutzende beispielsweise manuell oder automatisiert eine Website aufrufen und deren Inhalte einsehen, eine E-Mail versenden oder Inhalte eines Servers über das Internet herunterladen, benötigen sie die IP-Adresse des Servers der Website, des E-Mail-Servers oder des Servers mit den herunterzuladenden Inhalten. In der Regel sind diese aus Nummernkombinationen bestehenden IP-Adressen den Internet-Nutzenden aber nicht bekannt, zudem können sie sich ändern oder für verschiedene Länder aus Effizienzgründen unterschiedlich sein. Stattdessen sind die Namen oder „Domains“ der Websites bekannt und tendenziell länger gleichbleibend (z.B. „www.bundesverfassungsgericht.de“). Geben Internet-Nutzende diesen Namen in ihren Web-Browser ein, senden sie eine E-Mail an „xxx@bundesverfassungsgericht.de“ oder haben eine Einstellung in ihrem System, die regelmäßig automatisiert Anfragen an den Server stellt (etwa ein automatisierter Download neuer Entscheidungen), fragen die Geräte im Hintergrund und vollautomatisch beim DNSDienst ihres Telekommunikationsdiensteanbieters an [nein, das tun nicht alle, B.S.], welche IP-Adresse für ihr Land mit der Domain verknüpft ist. Der DNS-Dienst besteht aus mehreren Servern, die ein möglichst aktuelles Verzeichnis aller Domains und der für sie hinterlegten IP-Adressen haben. Diese Server melden ebenfalls automatisch und im Hintergrund den Geräten der Internet-Nutzenden die der Domain zugeordnete IP-Adresse. Die Geräte können dann eine direkte Verbindung zu dieser IP-Adresse aufbauen und beispielsweise die Inhalte der Website abrufen. In der Sache handelt es sich bei einem DNS-Dienst um eine Art automatisiertes Telefonbuch des Internets. [Hervorhebung von mir, B.S.] Es ist davon auszugehen, dass große Teile der heutigen Internetnutzung nur durch DNS-Dienste möglich sind. Die Beschwerdeführerinnen tragen – vom Niedersächsischen Justizministerium unwidersprochen – vor, dass die angeordnete Überwachungsmaßnahme neuartig ist und so in der Vergangenheit nicht angeordnet wurde.“
Nein, aber es wurde schon versucht, das Internet zu zensieren, indem man die Provider anwies, bestimmte Anfragen an pöhse Websites nicht mehr weiterzuleiten. Die Provider mussten ihre DNS-Server manipulierten, damals im weltweiten Nordrhein-Westfalen. (Kennt noch jemand Jürgen Büssow?)
Das Bullshit-Bingo hört einfach nicht auf…
Open Source, aber nicht hier
Die bürgerliche Hauptstadtpresse berichtet: „Open Source? Nicht bei uns: Berliner Behörden setzen weiter auf Software von US-Konzernen“. „Recherchen des Tagesspiegels zeigen, dass die Berliner Verwaltung weiterhin auf IT-Infrastruktur von Dritten setzt. Und dass sich das auf absehbare Zeit nicht ändern wird.“
„So teilt die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz auf Anfrage mit, dass sie für den Mailverkehr keine Open-Source-Software verwendet. Das Gleiche gilt demnach für interne Messenger-Dienste, wie sie in Unternehmen und Behörden oft benutzt werden, für Office-Programme, E-Akten, die Speicherung der Daten und das Betriebssystem. „In der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz werden in den genannten Bereichen keine Open-Source-Produkte eingesetzt“, schreibt die Pressestelle auf Anfrage. (…) Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung schreibt, man verwende keine entsprechende Software und plane das auch in Zukunft nicht.“
Der Artikel wäre noch besser wenn er auch Links enthielte, wenn er auch die Kosten dieser ignoranten Haltung für die Steuerzahler aufführte.
Was mir merkwürdig vorkommt: Kann jede Senatsverwaltung in Berlin selbst über die eingesetzte Software entscheiden? Das gäbe doch ein unentwirrbares Chaos?! (Die Antwort ist vermutlich „ja“.)
„US-Dienstleister unterlägen auch dem sogenannten Cloud-Act, der den Zugriff von US-Behörden auf Daten regelt, die bei US-Unternehmen gespeichert sind. „Wenn dort ein amerikanischer Geheimdienst auf die Idee kommt, Daten auswerten zu wollen, dann muss Microsoft sich dem fügen“, sagt Kastl [vom CCC].
Das hat noch niemals niemanden interessiert. Erst dann, wenn plötzlich die E-Mails von Microsoft abgeschaltet werden, weil der US-Imperialismus die US-Regierung das so will, ist das Geheule groß.
„Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe verschickt ihre Mails mit Open Source.“ Was soll denn das heißen? Fehlt da ein „Programmen“? Oder verstehen die Autoren nicht, was sie schreiben? Oder sind wieder „russische Hacker“ am Werk?
Die Autoren: „Nick Wilcke berichtet als freier Autor für den Tagesspiegel aus Reinickendorf. Vorherige Stationen waren unter anderem das Sportressort der Berliner Morgenpost….“ – „David Will volontiert seit Januar 2025 bei der ZEIT. Er hat Politik- und Kulturwissenschaften in Leipzig studiert…“
Keine weiteren Fragen, Euer Ehren. Wie bestellt, so geliefert. Ich wette ein Monatsgehalt, dass die Autoren keine Open-Source-Software benutzen.
Bforartists
Der Schockwellenreiter wies schon vor langer Zeit auf das motivierende Lehrvideo „How to make Adult Games & Visual Novels without any experience“. Es geht wieder einmal um das leidige Thema Blender.
Jetzt erst las ich seinen Beitrag: „Bforartists: Ein Blender für Mausschubser?“
„Seit Jahren quäle ich mich damit herum, daß ich eigentlich mal etwas mit Blender anstellen möchte, der freien (GPL) und plattformübergreifenden (Linux, Windows und macOS) Software zu Erstellung dreidimensionaler Graphiken und Animationen. Jedoch war ich immer irgendwie zu blöd dafür, mich durch das verwirrende User-Interface zu navigieren…“ Full ack. Mir geht es auch so.
„Bforartists [für alle Betriebssysteme] ist eine ebenfalls freie Fork von Blender, die 100-prozentige Kompatibilität verspricht, aber eben – wie der Name »Be For Artists« andeutet – mehr den Nutzer und nicht den Programmierer im Fokus hat, oder – wie GameForScratch es formulierte – ein »Blender für Normalsterbliche« sein will. (…) Die Entwickler betreiben ein Blog und einen YouTube-Kanal.“
So etwas brauche ich nur zum Spielen und dazu, Objekte für Secondlife zu erstellen, anstatt diese kaufen zu müssen. Wenn ich jemals dazu Zeit finde, neben meinen zahlreichen anderen Vorhaben, werde ich das in Angriff nehmen…
Fefe, revisited [Update]
Fefe scheint es ja ganz schön heftig erwischt zu haben. Bis jetzt sah man immer nur, dass das Zertifikat abgelaufen sei. Heute war die Website, auf der seit dem 15.05. nichts mehr passierte, angeblich gar nicht mehr erreichbar.
Sonderbarerweise hat archive.org einen Eintrag vom 06.12.2025. Mit manchen Browsern sieht man das auch, aber nicht mit allen, trotz leerer Caches.
Ssllabs.com zeigt an:“Unable to connect to the server“.
Ich habe die KI auf das Thema angesetzt und bekam eine ellenlange Liste mit Gründen, was alles die Ursache für die verschiedenen Anzeigen sein könnte:
Dein Problem ist sehr gut vereinbar mit dem aktuellen Zustand von blog.fefe.de (abgelaufenes Zertifikat + eher “unorthodox” betriebene Software). Unterschiedliche Browser/OS reagieren auf diesen kaputten TLS-Zustand und auf Netz-/Security-Setup unterschiedlich – deshalb funktioniert es bei manchen Kombinationen und bei anderen endet es scheinbar einfach mit “Verbindung wurde zurückgesetzt”. Gerade bei einem abgelaufenen Let’s-Encrypt-Zertifikat ist es normal, dass die Fehlermeldungen zwischen Browsern deutlich variieren.
Update auf Hinweis des Publikums: „Neuigkeiten von Fefe: Er wird von den Pflegekräften zärtlich „el comandante“ genannt und hat sich auf der Reha-Kirmes eine Freifahrt im Rollstuhl geschossen. Soll ich euch mitteilen. Update: ich vergaß zu erwähnen, dass er im Flur dann laut „Freiheit!!“ gerufen hat und immer noch auf die Revolution wartet.“
Barcodrod.io
Ich hatte jüngst das Problem, dass ich, zwischen zwei riesigen mehrstöckigen Gebäuden eingeklemmt, wieder mal gar kein Internet hatte, aber, eingedenk der Tatsache, dass sich hinter den massiven Mauern das hauseigene WIFI verbarg, dessen Passwort mein Smartphone zwar gespeichert hatte, das aber nicht mehr im Klartext auslesbar war, wollte ich selbiges nutzen. Ich hatte aber nur den Barcode.
Wie liest man mit einem Windows-Laptop (mein „Arbeitstier“, wenn ich nicht zuhause bin, weil klein und leicht und ohne sensible Daten) aber einen QR-Code per Laptop-Kamera ein? Merkwürdigerweise muss man eine Software, die das kann, erst installieren. So etwas sollte doch zur Grundausstattung eines Computers gehören!
Codex von Microsoft müllt einen gleich mit Werbung zu, wenn man kein Abo für knapp 50 Euro jährlich abschließen will. Wer macht so etwas, wenn es freie Programme gibt, die das, was man braucht, auch können? (Die gleiche Frage stellt sich natürlich, warum jemand Windows benutzt und dafür zahlt, wenn es auch Linux gibt – aber da kämen wir von Hölzken auf Stöcksken.)
Heise empfiehlt die Open-Source-Software barcodrod.io.
Das funktioniert hervorragend. Der Output war aber zunächst rätselhaft, so dass ich ChatGPT fragen musste, welcher Teil das Passwort ist (das ich unkenntlich gemacht habe): WIFI:T:WPA;P:xxxxxxxxx;S:FreeWifiXXX;H:false;
Zur Erklärung der Felder:
* T: = Verschlüsselungstyp (z. B. WPA, WEP, nopass für offen)
* S: = SSID (Netzwerkname) → hier FreeWifiXXX
* P: = Passwort → hier xxxxxxxxx
* H: = hidden (true/false), ob das Netzwerk verborgen ist → hier false
Hinweis: Falls in SSID oder Passwort Sonderzeichen wie ; oder : vorkommen, werden diese normalerweise mit einem Backslash \ escaped (z. B. \;).
Wisst ihr Bescheid.






































