Pacemaker

klinikum Steglitz

To whom it may concern: Mein Vater hat heute auch noch einen Herzschrittmacher bekommen. Keine Infektionen, alles perfekt verheilt. Das ist noch mal gut gegangen… In den nächsten Tagen wird er die Intensivstation verlassen können.

Die Konquistadoren, reloaded

konquistadorenZur Zeit arbeite ich daran, meinen Roman „Die Konquistadoren„, der 2011 bei Rowohlt erschienen ist, als E-Book herauszugeben (vorerst nur als Kindle bei Amazon).

Ich habe die Rechte zurückbekommen, aber nur am Text, nicht am Titelbild oder der Karte im Buch. Das muss ich also selbst machen. Hier der erste Entwurf für das Cover.

Es tauchen ganz unerwartete Probleme auf. Ich hatte das Manuskript nur auf Diskette, aber natürlich kein Diskettenlaufwerk mehr. Zum Glück hat mir ein Freund geholfen. Ich habe auch nur mein Original, das ca. 600 Druckseiten umfasst – ich musste aber den Roman auf Geheiß des Verlages um rund 100 Seiten kürzen. Das E-Book wird also Passagen enthalten, die nicht im Buch erschienen sind. Ich muss aber auch alles noch einmal Korrektur lesen und auf die neuen Rechtschreibregeln updaten. Ich werde auch noch zusätzliche Karten anbieten und ein umfangreicheres Glossar.

Ich hoffte, vor Weihnachten damit fertig zu werden, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das hinkriege. Ich arbeite auch noch an einem E-Book zum Fall Lammel (Arbeitstitel: „Ein Lehrstück über investigative Recherche, Intrigen und Moral“).

Wieviel würden die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser für ein digitales Update eines historischen Romans zahlen, den es für einen Cent gebraucht auf Papier gibt (zuzüglich Versandkosten)?

Happy Birthday, Mom!

family

Meine Mutter Friedel, mein Urgoßvater Julius Weiß, mein Onkel Heinrich

Heute wird meine Mutter 90 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch und alles Liebe!

Mein Vater (88) beweist wieder einmal, wie nützlich Altersstarrsinn ist. Gegen alle medizinische Empirie hat er ein Bauchaortenaneurysma überlebt und auch eine zusätzliche Darmoperation. In der nächsten Woche bekommt er einen Herzschrittmacher. Gestern hat er zum ersten Mal wieder Nudeln gegessen. Das Fieber ist abgeklungen, das postoperative Delirieren auch, eine Lungenentzündung hat er laut Computertomografie auch nicht.

In dem Alter gibt es immer ein Restrisiko, aber wir hoffen, dass er bald wieder nach Hause kann. „Er ist ein Kämpfer“, sagte eine Ärztin. Und das ist auch gut so und hoffentlich vererbbar!

Medienkompetenz

medienkompetenz

Nur mal so zwischendurch. Ich habe gerade viel zu tun. Ich bereite weitere Folgen der „Akte Lammel“ vor, will bis spätestens Januar zwei E-Books fertig haben, mein Vater liegt immer noch auf der Intensivstation (ist auf dem Weg der Besserung) und überhaupt…

Keep fighting, dad! [Update]

Kurt Schröder
Mein Vater 1934

Mein Vater Kurt Schröder, 88, wurde gestern mit der Feuerwehr in ein Krankenhaus eingeliefert und sofort operiert. Diagnose: Bauchaortenaneurysma. Die guten Nachrichten: Er hat den Transport überlebt. Er hat die Operation überlebt. Der Zustand ist stabil, er schwebt aber immer noch in Lebensgefahr. Meinen Dank an den diensthabenden Notarzt, der richtig erkannt hat, was vorlag.

Es kann sein, dass ich in den nächsten Tagen wenig blogge.

[Update] Mein Vater hat auch eine zweite, schwere Operation gut überstanden. Akute Lebensgefahr besteht nicht mehr. Man kann in dem Alter aber nie ganz sicher sein, ob nicht doch irgendwelche Komplikationen auftreten. Der künstliche Darmausgang wird nur temporär sein.

„Ihr Vater ist sehr robust“, sagte mit der operierende Arzt. Ich trete ja auch, so sagt man jedenfalls, oft sehr robust auf. Danke für die guten Gene, Papa!

Gotik by night et al

unnaunnaunna

Heute habe ich nur herumgelungert und dieses und jenes gemacht. Wie Urlaub so ist und sein sollte.

Nicht ganz: Ich habe auch gearbeitet und Dokumente hin- und hergewälzt und Mails geschrieben. To whom it may concern: Die Recherche ist noch nicht abgeschlossen. Old school investigative journalism dauert eben.

Sehr geehrter Herr Burks

pgp

Warum beantworte ich E-Mails nicht, die wie folgt beginnen:
Sehr geehrter Herr Burks,
für den Branchendienst kress.de recherchiere ich über die Situation im DJV Berlin.
(…) Mit freundlichen Grüßen Volker Warkentin
Freier Autor und Journalist
?

Und: Ich habe eine E-Mail-Policy. Ist die irgendwie unleserlich?

Betr. Fratzenbuch

Ich werde in Zukunft alle Kontakte via Facebook löschen („defrienden“), die mich auffordern, etwas irgendwo zu „melden“ oder zensieren zu lassen.

Ich bin mir bewusst, dass in meiner „Freundes“liste dann kaum noch Deutsche auftauchen, aber das ist mir egal.

Ich kann dieses reaktionäre obrigkeitsstaatliche Pack nicht ertragen, ganz gleich, ob es sich „links“ gebärdet oder sowieso kackbraun ist.

Es gibt so Tage…

osthafen

Berlin-Osthafen, Britzer Verbindungskanal, morgens um 5.30 Uhr

Wenn es ein höheres Wesen gäbe oder vielleicht mehrere davon, wären die mir gestern und heute wohlgesonnen gewesen, weil sie es einrichteten, dass alle denkbaren Katastrophen fast gleichzeitig eintrafen: Die Festplatte meines Hauptrechners ist hinüber (backup eingespielt, aber die Platte röchelt vernehmlich, das wird wohl nix mehr – ich wollte eh auf SSD umsteigen).

Beim Sonnenbaden auf den Brillenbügel gesetzt und den zerstört (Lob und Preis dem Optiker meines Vertrauens, zu dem ich seit 1988 immer wieder gehe und der mir das Teil heute hartlötete und dafür kein Geld haben wollte).

Das Armband meiner Uhr musste verkürzt werden, es fand sich aber kein Uhrmacher, der sich dafür interessierte, bis ich den Laden des Herrn Kuyumcu in Neukölln betrat (der aber kein Herr ist, das Wort bedeutet auf Türkisch „Juwelier“), der das für fünf Euronen erledigte (auch ihm sei Lob und Dank!).

Den Grub-Sektor meines Netbooks zerhauen (ja, ich weiß, wie gefährlich sudo ist!), so dass eben dieses rein gar nicht mehr starten wollte, ich aber – einem unbekannten höheren Wesen sei Dank! – noch den USB-Stick mit dem Linux-ISO aufbewahrt hatte und den benutzen konnte, um das System komplett neu zu installieren, was mich aber insgesamt zwei Tage meiner freien Zeit kostete, um alles wieder so hinzukriegen, dass ich mich zufrieden zurücklehnen kann (nur das verdammte WLAN des Netbooks will noch nicht, ich versuche es mit sudo apt-get install wirless-tools wpasupplicant)…

Das Weiße und das Grüne

schlafzimmer

ich weiß, was ich heute getan habe (nach dem Ausschlafen von einer 12-stündigen Nachtschicht) – etwas ganz Unpolitisches: Den Wasserschaden an der Decke meines Schlafzimmers endlich beseitigt (fünfmaliger Anstrich mit Isolierfarbe und einmaliger mit normalen Weiß) und eine fahrlässig mit Weiß bekleckerte grüne Wand wieder grün gestrichen. (Hat natürlich insgesamt eine Woche gedauert.)

Eure Not ist unsere Sorge

csu

Ich habe erst wieder übermorgen Zeit zu bloggen. Obiges nur zum Erheitern, das Plakat ändert keine Meinungen.

Globetrotter, gültig bis 1988

DZG

Wenn man in alten Scharteken und Erinnerungen kramt, trifft man auf seltsame Dinge. Aus dem Club bin ich Anfang der 90-er Jahre ausgetreten. ich weiß gar nicht mehr, wie der damalige Vorsitzende hieß: „In the 1990s the then Chairman embezzeled some of the club’s cash. He openly stated this fact himself in front of the General Assembly, resigned from the Club and repaid the entire amount.“ Es war und ist wie überall bei der Vereinsmeierei.

Darknet

In der Werkzeugsammlung „Journalistische Recherche“ habe ich die Links zum Darknet (via Tor) aktualisiert.

Was ich mir für das Jahr 2045 vorgenommen habe

Fight For Your Right To Party!

Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button geladen. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Argh

linksradikal

Leider hat es mich grippal nun doch erwischt. Symptome: Niesen, Röcheln, extrem bescheiden und schlapp fühlen. Ich werde daher heute das Bett nur kurzzeitig verlassen. Dort kann ich auch Online-Tests wie den auf Metronaut ausfüllen, um das herauszufinden, was ich eh schon wusste.

Netbook, tres chic

Netbook

Ich habe es ja aufgegeben, das UEFI-BIOS meines Laptops überlisten zu wollen, um Linux neben Windows zu installieren. Außerdem ist das Laptop für manche Zwecke zu groß; auf dem Tablet (Android) hingegen kann ich nicht wirklich längere Texte schreiben.

Also habe ich mir jetzt ein Acer Aspire Netbook zugelegt, das erfreulicherweise ohne Windows ausgeliefert wird. Dafür ist dann Linpus Linux drauf (Kommandozeile!).

Nach einigem Hin und Her habe ich dann doch von einem USB-Stick Ubuntu installieren können. (Geht immer mit usb-creator-gtk, und man muss die ISO schon heruntergeladen haben.)

Access no longer forbidden

chaos

Durch einen technischen Fehler, für den mein Provider keine Schuld trifft, war burks.de ca. einen Tag nicht erreichbar. I apologize for any inconvenience caused.

Guten Rutsch!

richardplatz

Ich wünsche allen wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr 2015!

Finally: Linux. Epic!

linuxlinux

Endlich wieder Linux. Überraschend und passend zum Fest. Eine gute Freundin hat mir einen Rechner zusammengebaut, der erheblich besser ist ist die ältere Kiste, mit der ich bisher Linux benutzt hatte. Ich war auch mit allen Versuchen gescheitert, auf meinem Rechner, auf dem Windows7 läuft (wegen Secondlife, Ego-Shootern usw.), zusätzlich Linux zu installieren. Alle Fast alle diese Probleme sind jetzt gelöst, und gelernt habe ich auch wieder was. Dazu passt jetzt, während ich dieses blogge, epische Musik.

Endlich wieder mit der mittleren Maustaste pasten, endlich wieder mehrere Arbeitsflächen, dass man nicht die Übersicht verliert! Und vieles mehr, was ich vermisst hatte. Ich habe nur viele Befehle mit der Bash usw. vergessen, weil ich die auf dem alten Linux-Rechner kaum gebraucht habe.

Vielleicht hilft es den wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern, wenn ich beschreibe, welche Fehler ich gemacht habe. Ich bin ja nicht wirklich ein dümmster anzunehmender Nutzer, aber ich kann noch nachvollziehen, wie die ticken.

Man hat also einen leeren Rechner und möchte ein Betriebssystem draufspielen. Ähm. Kostenlos natürlich. Ich habe das umgangen, indem ich die Windows-Recovery-CD genommen und danach ein Backup installiert habe. Damit hatte ich dann einen zweiten Recher, der mit meinem ersten, was die Software angeht, identisch war.

Danach habe ich mir Ubuntu heruntergeladen. Was aber viele nicht wissen: Man kann die iso-Datei nicht einfach auf die DVD kopieren, um dann zu versuchen, mit der Linux zu booten. Ich war auch verärgert darüber, dass ich gar kein Tutorial gefunden habe, das dieses Problem benutzerfreundlich thematisiert und beschrieben hätte. Alle faseln immer darüber, wie „leicht“ eine Linux-Installation sei. Ist es nicht, und schon gar nicht für Windows. Und dann möchte ich übrigens auch noch wissen, wie man das verdammte UEFI-BIOS umgeht, das es eben verhindert, von einem externen Medium ein anderes Betriebssystem – zum Beispiel auf mein Laptop – zu installieren (zum Glück hatte dieser Rechner das nicht).

Für Hardware-Bastler: Mein Ubuntu läuft auf einem Intel Core i7 (CPU 920 @ 2.67GHz, 3.12 GB RAM, HDD 1 TB) mit einer Gigabyte GV-N460OC-1GI (GeForce GTX 460)-Grafikkarte. Mainbord: A-EX58-UD3R . Das alles ist zwar nicht wirklich High End, aber für mich reicht es (vorerst) – den Ping beim Melee-Kampf kann ich ohnehin nicht verbessern.

Dieses Blog-Posting wurde ganz ohne Windows erstellt.

Frohe Festtage!

frohe festtage

Ich wünsche allen wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern sowie meinen Freunden und Feinden in allen Welten frohe Festtage!

Para la navidad de este año os deseo todo lo mejor, mucho tiempo y maravillosas horas. Que disfrutéis estos días de fiestas, para que ustedes pueden empezar el año nuevo con mucha energia!

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