Zimmes am Jom ha-Kippurim

Zimmes

Ich bin kein Jude und muss daher zu Jom Kippur nicht fasten, darf also auch Zimmes mit Süßkartoffeln und Karotten essen. Schmeckt übrigens total lecker.

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Qualitätsmedien, revisited

Qualitätsmedien

Die Leute, die sich für die Regenbogenpresse Lügenmärchen ausdenken, werden in Deutschland ohne Zögern in Journalistenverbände aufgenommen. Journalisten, die aber zum Beispiel für RT Deutsch arbeiten, bekommen keinen Presseausweis. Lügen und Lügen sind offenbar nicht das Gleiche.

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Мир!

russian soldiers
Russische r Volkssturm Wehrpflichtige, die offenbar zum ersten Mal ein Gewehr sehen oder prüfen, ob eine Kugel im Lauf ist.

Hat der Musk von mir abgeschrieben?

In den von Moskau annektierten Regionen sollen unter UN-Aufsicht Referenden stattfinden. Falls eine Mehrheit der Bevölkerung bei der Ukraine bleiben will, muss Russland seine Truppen abziehen. Die Krim-Halbinsel soll zu Russland gehören, die Trinkwasserversorgung der Krim soll gesichert sein. Die Ukraine verzichtet auf eine Nato-Zugehörigkeit.

Die deutsche Öffentlichkeit verträgt gar keine Kontroversen mehr und auch keine abweichenden Meinungen. Die Journaille schaltet sich selbst gleich. Unverschämt, Musks Idee gleich in Titeln als wirr abzutun.

Ceterum censeo, Melnyk: Fuck off!

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Chicas con Sombreros

patzcuaropatzcuaro

Fotografiert am 18.10.1981 in Pátzcuaro, Mexiko, Bundesstaat Michoacan – der schönste Ort in Mexiko, den ich gesehen habe. Es waren auch nicht die hässlichsten Mädchen des Ortes auf den Pferden…

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Avatare sehen fast an dir vorbei, reloaded

avatar

Das ist jetzt wieder kulturelle Aneignung… #secondlife #gor #fantasy #roleplay

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Russlandmilde

Das Ministerium für Wahrheit informiert: Wer sich dem Narrativ der Medien im Ukraine-Krieg nicht unterwirft, ist russlandmilde.

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Nicht davonschleichen

Als Lektüre empfehle ich ein sehr interessantes Interview mit Noam Chomksy auf Telepolis: „Wird Putin einfach die Koffer packen und sich davonschleichen?“ Informativ auch die vielen Links zu internationalen Analysen.

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Der Rest oder: Was sonst noch geschah

rank of caste

– Ich habe gestern das Rank of Caste-Turnier in Kargash gewonnen. (Ich komme einfach nicht dazu, meine zahllosen Blogs zu aktualisieren…) Da ich das Turnier selbst ausgerichtet hatte, darf ich mein eigenes Preisgeld behalten, was die Sache billiger macht. (Ich habe übrigens die Anleitung ins Deutsche übersetzt.)

– Man muss sich kurz fassen und alles prägnant auf den Punkt bringen. Here you go:

Sehr geehrte herrschende Klasse! IHR seid im Krieg mit Putin, nicht die Bevölkerung.

Die Leute werden heute durch jede Meinung „provoziert“, die nicht die eigene ist.

Nimm dies, deutsche Linke! „Wenn ich mich nicht für die Unterprivilegierten einsetze, tut es ein anderer“. (Orson Welles: Citizen Kane) „Unterprivilegiert“ hat übrigens nichts mit Sex zu tun. Das überlasst besser den Grüninnen.

Grüne Logik: Wir sind nur gegen den Krieg, wenn wir ihn selbst begonnen haben.

Politische Opposition bedeutet, den durch die Medien aka bürgerliche Presse geschaffenen Meinungskonsens aufzukündigen. (Bin ich jetzt ein orthodoxer Linker?)

Selenskj so: Putin, gibt mir meine Regionen wieder!

By the way: Gibt es eigentlich schwule Kinder? In solchen Kitas werden Mohammeds, Alis und Achmeds vermutlich nur selten vorkommen. Vielleicht ist das die Idee – über Bande gespielt.

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Obervolta oder: im Land der Unbestechlichen

burkina faso

In der ehemaligen französischen Kolonie Burkina Faso gab es einen Militärputsch.

In Burkina Faso werden etwa 60 einheimische Sprachen gesprochen. Der Islam ist neben den traditionellen Glaubensvorstellungen die meistpraktizierte Religion. Burkina Faso gehört seit langem zu den ärmsten Ländern der Welt…

Die Chinesen sind schon da. Ich sage nur: Gold! Mangan! Burkino Faso hat ungefähr so viele Einwohner wie Shanghai.

Vermutlich ist es kein Zufall, dass dort nicht die ukrainische Flagge geschwenkt wird.

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Jammy Jellyfish vs. Focal Fossa

Ubuntu

Ubuntu gibt mir wieder Rätsel auf. Mein Hauptrechner rechnet ohne zu Murren schon lange mit Focal Fossa (20.04 LTS), ohne mit Kommentaren aus der Tiefe des Cyberraumes belästigt zu werden, auf eine neue Version upzudaten. Never change a running system. Mein Laptop aber, der, was die Software angeht, weitgehend ein Klon des Hauptrechners ist, wurde, da ich ein freundlicher Mensch bin und alles tue, was man mir künstliche Intelligenz Synaptic vorschlägt, auf Jammy Jellyfish (22.04 LTS) umgerödelt. Von Groovy Gorilla, Hirsuite Hippo oder Impish Indri hatte ich gar nichts mitbekommen.

Wieso bin ich jetzt mit dem Laptop standardmäßig im Wayland-Modus? Ich habe nichts getan, euer Ehren! Ich saß nur hier herum! „Allerdings gilt das nur, wenn keine Nvidia-Grafikkarten zum Einsatz kommen, mit denen es zu Problemen kommen kann.“ Ach ja? Wäre ja schön, wenn das jemand vorher ankündigte. Mein Hauptrechner hat eine solche – das heißt, wenn ich den jammyjellyfishisierte, könnte ich vielleicht nichts mehr auf dem Monitor sehen? Surprise, surprise! Es kommt jetzt zu Problemen!

„Wie viel Freude Wayland macht, hängt auch von der Hardware des Systems und der jeweiligen Anwendung ab.“ Ach. Gut zu wissen!

Es kam, wie es kommen musste: Zunächst musste ich herumreparieren. Die Desktop-Icons des Laptops waren verschwunden.
Install the extension: sudo apt install gnome-shell-extension-desktop-icons-ng

Das half. Man muss die aber händisch kopieren und dann noch zusätzlich erlauben, dass sie ausgeführt werden. Finde ich eher suboptimal, da die (Favoriten-)Leiste, wo man die Symbole der Software sieht und diese aufrufen kann, mit der Zeit unübersichtlich wird und man erst einmal scrollen muss, um etwas zu finden. Symbole auf dem Desktop sind seit alten Zeiten Standard und nützlich. Also lasst mich bitte nicht herumfummeln müssen!

Außerdem findet mein Laptop manchmal erst nach einem Neustart das LAN. Ich merke das gar nicht, wenn ich nicht genau hinschaue und nur über WLAN verbunden bin. Das kann doch nicht so kompliziert sein? Ich weiß gar nicht, was ich in den einschlägigen Foren fragen sollte: Mein Linux-Laptop ist zu doof, um das eingesteckte LAN-Kabel zu erkennen?

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Bulgogi, revisited

bulgogibulgogi

Übermorgen gibt es wieder koreanischen Bulgogi-Fleischtopf. Das tote Tier muss eine Nacht in der Marinade liegen.

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Una chica

chica

Fotografiert in Vistahermosa, in der Nähe der Serranía de la Macarena im Osten Kolumbiens (1982).

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Abwehr hybrider Bedrohungen oder: Integration moderner Staatspropaganda

propaganda

Datenreichtum bei diversen Ministerien und Behörden oder: Es wurde etwas geleakt, was die Bevölkerung beunruhigen könnte. Die Nachdenkseiten haben die Dokumente publiziert und analysiert. „Laufende Aktivitäten der Ressorts und Behörden gegen Desinformation im Zusammenhang mit RUS Krieg gegen UKR“. Man muss nicht viel dazu sagen.

Das Dokument gibt einen erhellenden Einblick in das Ausmaß der horizontalen und vertikalen Strukturen der, man kann es nicht anders sagen, bundesdeutschen Staatspropaganda, insbesondere was die behördliche Einbindung von Medien (z.B. Spiegel und Stern), westlichen Social-Media-Konzernen, Bildungseinrichtungen und den sogenannten „Faktencheckern“ angeht.

Der Whistleblower schrieb den Nachdenkseiten:
In meinen Augen ist es ein Blick in den Abgrund der gebündelten Aktivitäten einer horizontalen (ressort-übergreifenden) und vertikalen Integration moderner Staatspropaganda. Von den Ministerien und ihren Partnerschaften mit transatlantischen Denkfabriken wie dem ISD bis hinab in die Presse, „Faktencheckenr“, Social Media, „Multiplikatoren“, „kritische Zivilgesellschaft“ und so weiter. Selbst vor der Einbindung von Schulen und Kindern im Grundschulalter machen Sie nicht halt.

Verteilung an Multiplikatoren in der Zivilgesellschaft läuft. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.

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Tron, revisited

tron
Yedioth Ahronoth – 20.11.98, Israel, Ausriss

Gestern habe ich dem österreichischen Kurier ein (Video-)Interview zu Thema Tron gegeben. Daraus ist ein gut viertelstündiger Podcast geworden, in dem weder ich noch mein Buch erwähnt werden. Das ist zwar dreist, aber erlaubt. Und ich bin es so gewohnt. Man muss das sportlich sehen. Ich hatte das Interview aufgezeichnet, aber nur meine Antworten auf die Fragen der Kollegin Birgit Seiser. Daher bin ich froh, dass meine Statements immerhin nicht verdreht worden sind, was ich oft genug erlebt habe.

Ich hatte der Kollegin auch gesagt, dass ich beim CCC immer noch persona non grata sei. Aber die vom Kurier haben den CCC dazu vermutlich nicht befragt. Vielleicht wollten sie auch nur verhindern, dass deren Sprecher sich um Kopf und Kragen redet.

Medientheoretisch ist die Sache klar: Es geht in diesem Fall nicht mehr um Fakten, sondern um eine möglichst geheimnisvoll herumraunende Geschichte. Audiatur et altera pars? Nie gehört. Wo kämen wir denn da hin.

Die „Argumente“ der Verschwörungstheoretiker – wie Andy Müller-Maguhn (was macht der eigentlich beruflich?) – werden aufgezählt, aber das, was sie behaupten, auch die Eltern des Toten, wird nicht überprüft. Man gewinnt den Eindruck, dass die Angelegenheit mittlerweile ein Eigenleben hat und dass diejenigen, die sich äußern, sich gar nicht mehr daran erinnern, ob sie ihre Meinung erfunden haben, damit die Welt nach ihren Wünschen aussieht.

Zu diesem Anlass habe ich mir die Website zum Buch noch mal angesehen. Zahllose Links mussten erneuert werden. Schon erstaunlich, wie kurzlebig manche Seiten sind. Dass etwas zum Thema „Amiga“ nicht mehr da ist, verwundert nicht, aber sogar die Zeitungsarchive werden so oft umstrukturiert, dass Links auf ältere Artikel nur selten funktionieren.

Falls jemand noch Links findet, die ins Leere gehen: Bitte eine Nachricht!

By the way: Wie Journalismus geht, kann man ganz aktuell von Günter Wallraff lernen.

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Gass (hanseatische Aussprache), Schirme und Doppelwumsen

schirm
Rettungsschirm vor dem Bösen (deutsche Version, Symbolbild)

Es ist wie immer.

– Die US-Amerikaner haben die Russen gesehen, und die Russen haben die Amerikaner gesehen:
Der Mehrzweck-Helikopter MH-60R Strike Hawk hat neun Stunden lang – von 19:30 Moskauer Zeit am Sonntag dem 25. September bis 4:30 Uhr Moskauer Zeit am Montag dem 26. September über der Ostsee gekreist; etwa 250 Kilometer von der dänischen Insel Bornholm entfernt, wo der Gasaustritt festgestellt wurde, schrieb die Internetzeitung lenta.ru…

Auf jeden Fall waren es Profis, also vermutlich nicht Russen oder Polen.

– Die Inflation ist jetzt bei 10 Prozent. Schön, dass meine Gehaltserhöhung gleich wieder weg ist.

– Die Qualität des Ausschusses, der die Geschäfte der Bourgeoisie hierzulande regelt, entspricht ihrer kindlichen Sprache, nur dass die nicht unschuldig sind: „Das ist hier ein Doppel-Wumms“, sagte Scholz. Abradakabra, drei mal schwarzer Kater und so weiter. Bunga bunga oink oink!

– Die Wahlen in Berlin und im Donbass sollen wiederholt werden.

– Spätestens ab März 2023 wird die „Linke“ nicht mehr im Bundestag vertreten sein. Die Wette gilt.

– Die Us-Amerikaner sind deutlich: We don’t care! The United States and NATO, we do not care how many Ukrainians die. Not civilians, not women, not children, not soldiers. We do not care. It’s become a great football game. You know, we’ve got our team. They’ve got their team, rah rah. We want to get the biggest score and run it up. And, you know, we don’t care how many how many of our players get crippled on the playing field, as long as we win.

Noch Fragen?

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Es lebe Emperor Franz!

secondlife

So sehen Sims (Städte) in Secondlife heute aus, wenn sie gut gebaut sind, Da kann ich so lange nicht mithalten, wie ich das fucking manual von Blender nicht auswendig kann. Der Schöpfer ist vermutlich der Beste auf dem Markt der virtuellen Architekten.

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זה קשה

ivrit

Modernes Hebräisch aka Ivrit ist genau so unlogisch wie Deutsch. Da hilft nur pures Pauken (Video dazu).

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NASA Visitor Program

houstonhouston
NASA

Space Center der NASA aka Lyndon B. Johnson Space Center in Houston, Texas, USA, fotografiert am 24.09.1979 Das untere Foto hatte ich 2014 schon einmal hier veröffentlicht. Die Broschüre für Besucher habe ich für das interessierte Publikum eingescannt. Ich war auch im Kontrollraum und habe dort ein Foto gemacht – leider ist das Dia verlorengegangen.

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A contemptible minority in a land of freedom

female soldier idf

Nachdem Fratzenbuch ich wegen des schießenden Unterwäschemodels wegen der israelischen Soldatin für Postings in dortigen Gruppen bis Ende Oktober gesperrt hat, muss ich jetzt nachlegen. „You are selling your body to the government.“

Aber außer dem Erdbeben, das vielleicht von ukrainischer… äh polnischer Menschenhand verursacht wurde, ist nicht viel passiert. Wenn die westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine nicht unverzüglich eingestellt werden, werden die russischen Streitkräfte vor der gnadenlosen Bombardierung Moskaus nicht zurückschrecken, warnt Putin.

Ich hatte gehofft, dass es mindestens 105 Prozent würden. Im übrigen glaube ich, dass es sich bei der Wahl im Donbass durchaus um ein realistisches Ergebnis handelt, weil der übergroße Mehrheit derjenigen, die gegen den Anschluss stimmen würden, ohnehin nicht mehr dort leben.

And now for something completely different. Wir erleben mittlerweile einen Sozialtourismus. Wenn meine Wortwahl als verletzend empfunden wird, dann bitte ich dafür nicht um Entschuldigung.

And now for something completely different. Wahre Demokratie ist, wenn jemand eine Wahl im Ausland privat beobachtet und deswegen seine Jobs in Deutschland verliert. McCarthy lässt grüßen. Ich bin eine „verachtenswerte Minderheit in einem Land der Freiheit“.

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Misunderstanding of what the phenomenon is

italien

Saudi-Arabien ist der freie Westen und verwirklicht dessen Werte. Russland nicht.

Putin gibt Edward Snowden die russische Staatsbürgerschaft. Muss er jetzt zum Militär? Als Agent ist er ja geeignet.

Italien kenne ich nicht wirklich, ich war noch nie südlicher als Meran und Umgebung. Vielleicht kann die Leserschaft eine kluge Analyse empfehlen anstatt des Geheuls und Gejammers, das uns aus den Qualitätsmedien – auch über Schweden – entgegenschwappt?

Die braun gebrannte Dame, die hier schon verlinkt wurde, erwähnt die „Finanzdingsbums“ („perfect slave at the mercy of financial speculators“) genauso wie die Gebrüder Strasser. Man muss sich eben überall zusammensuchen, was das Volk glücklich macht. Aber das „schaffende Kapital“ soll selbstredend weiter erhalten und gepflegt werden wie auch bei der AfD.

Natürlich ist das alles reaktionäre Kapitalismus-Kritik. Die „Familie“, die Meloni ständig erwähnt, zerstört sich selbst, wenn sie keinen ökonomischen Sinn mehr ergibt, und verflüchtigt sich in wolkige und unsubstantiierte Gefühle aka Liebe, die den Trieb zur Fortpflanzung unterfüttern – mehr aber auch nicht. Die Rechten sind hier genau so Lifestyler wie die „Linken.“ Ans Eingemachte geht es nie. Deren Gallionsfiguren sind nicht nur „rechts“, sondern müssen sich auch „links“ geben – wie Donald Trump.

2016 zitierte ich Robby Soave auf Reason.com: „Nobody votes for Trump or likes Trump on the basis of policy positions. That’s a misunderstanding of what the Trump phenomenon is. (…) The segment of the electorate who flocked to Trump because he positioned himself as „an icon of irreverent resistance to political correctness“ think it means this: smug, entitled, elitist, privileged leftists jumping down the throats of ordinary folks who aren’t up-to-date on the latest requirements of progressive society.“

Aber man muss das erst nehmen. Der Nationalismus, den auch Marine Le Pen und Giorgia Meloni bedienen, meint in Wahrheit: Die von uns gewählte Regierung soll sich um uns kümmern und nicht um die Ukraine oder Einwanderer. Das kann man nicht nur, das sollte man unterstützen. Ich würde es aber nicht völkisch definieren wie die Rechte, sondern sagen: Die deutsche Bevölkerung ist zuerst dran. Und dann sehen wir weiter.

Heimlich wünsche ich mir auch für Frankreich, dass Le Pen gewinnt: Zum einen würde ich mich über die Reaktion der deutschen Medien köstlich amüsieren, und zum anderen bestätigte das nur meine Meinung, dass die „Linke“ mehrheitlich ein Haufen „diverser“ kleinbürgerlicher Versager ist, auch in Frankreich, die man genau so wenig retten kann wie die einst ruhmreiche italienische KP.

Oder, philosophisch gesprochen: Jede Bevölkerung in einer parlamentarischen Demokratie hat der Regierung, die sie verdient.

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