Schmutzige Arbeit und mit Dreck werfen
Lehrreich: Die Berliner Zeitung beschäftigt sich mit der Schmutzkampagne gegen Ahmad Mansour. Mansour ist bei Antisemiten und „Palästinenser“-Freunden recht unbeliebt.
Der freie Journalist James Jackson hat die Kampagne losgetreten. Ich kannte ihn nicht. Der schreibt: „Very proud to announce I have won my first prize as a journalist for a documentary I did for DW Culture about Berlin’s trans history, awarded by the ABU Together for Peace Awards.“
Mehr muss man nicht wissen. Deutsche Welle. BBC. Klima. Tunten und Transen. Passt doch wieder wie Arsch auf Eimer. Fehlen nur noch die Gendersternchen.
Wie erklärt Mansour sich die schweren Vorwürfe im Text von Jackson? Mansour ist sich sicher, dass Rache dahintersteckt, weil er 2022 Teil einer Expertenkommission war, die Antisemitismusvorwürfe gegen die Arabisch-Redaktion der Deutschen Welle untersuchen sollte. Die Kommission stellte damals keinen strukturellen Antisemitismus, aber punktuelles schweres Fehlverhalten fest, das zu Konsequenzen führen müsste. Der durch Steuergelder finanzierte deutsche Auslandssender trennte sich daraufhin von mehreren Mitarbeitern.
Mansour sagt, er sei danach in arabischen Medien als der Böse dargestellt worden, der „die schmutzige Arbeit für Israel“ mache. Nun komme dieser Artikel. Die Geschichte belaste ihn sehr, sagt Mansour, es gehe schließlich um seine Karriere und seine Arbeit. Die Strategie seiner Gegner sei, „mit Dreck zu werfen, bis etwas kleben bleibt“.
Riots
Vermutlich erwartet das Publikum etwas über die Klassenkämpfe in Frankreich. Ich zögere, weil ich ich mich dort nicht auskenne. Ich empfehle Notizen zu den Aufständen in Frankreich von Achim Szepanski.
Nicht viel hat sich verändert, seitdem Jean Baudrillard in einem Artikel zu den Unruhen in den Banlieues im Jahr 2005 davon sprach, dass ein System, das langsam implodiert, keine Chance hat, seine Einwanderer und seine Surplusbevölkerung zu integrieren, die sowohl Produkte als auch grausame Analytiker des Verfalls des Systems sind. Die Risse, die sich in den Pariser Vorstädten auftun, sind nur ein Symptom für die Spaltung eines Systems, das sich mit sich selbst im Krieg befindet. (…)
Die Mischung aus hohem Immigrantenanteil, ökonomischer Verarmung, sozialer Perspektivlosigkeit und brutaler Architektur macht die französischen Trabantenstädte zu einem Symptom der „Dritten Welt“ in den Metropolen. Dabei ist die Segregation weniger ein ethnisches, sondern ein soziales Problem. Es leben eben nicht die „die Araber“ oder „die Schwarzen“ in bestimmten Räumen der Banlieues zusammen, sondern es leben Gruppen mit niedrigem Einkommen oder Schwierigkeiten, woanders eine Wohnung zu bekommen, nahe beieinander.
Lesenswert ist auch Rina Bassist in der Jerusalem Post:
These two periods of violence – in 2005 and today – similarly triggered, both reflect years of frustration and hopelessness among the second and third generations of immigrants from sub-Saharan and North Africa. More than 10% of the French population are recent immigrants and their children and grandchildren still find it difficult to integrate into French society.
Das kriegen wir hier auch, aber zehn Jahre später als in Frankreich.
Dalwhinnie oder: Luxury Highlands
Beim Drogendealer meines Vertrauens war der Highland Park von den Orkney-Islands ausgegangen. Auch Talisker, der mir einen vollwertigen Ersatz bot, war nicht zu kriegen. Ich wollte nicht die Großbourgeoisie bemühen und dann die Flaschen wieder irgendwo in der Neuköllner Pampa wieder einsammeln müssen, zumal ich jetzt zwei Wochen Frühschicht habe dergestalt, dass drei Wecker um 4.20 Uhr herumlärmen und ich nach der Arbeit ungern in der Stadt herumlaufe. Also ließ ich mich beraten und erstand einen Dalwhinnie.
Die schottische Brennerei gehört auch dem Großkapital. Aber was will man machen. „Kaufe regional“ bei Whisky bleibt erstens hierzulande immer erfolglos und ist zweitens eine verlogene Kampagne, die angeblich der lokalen Kleinbourgeoisie nutzen soll, in Wahrheit aber darüber hinwegtäuscht, dass alles den kapitalistischen Marktgesetzen unterworfen ist, was meint: Je ein Kapitalist schlägt – natürlich nur als Charaktermaske – viele tot.
Der Kauf eines Whiskys erinnert mich immer an die für mich legendäre Antwort eines FachVerkäufers in meinem bevorzugten Elekronik-Laden, der, auf meine Frage, was der Unterschied zwischen einer 5000-Euro-Glotze und einer 1000-Euro-Glotze der intelligenten Art sei, lapidar bemerkte, dieser sei für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar. Was also ist die geschmackliche Differenz zwischen einem Whisky für 50 oder für 100 Euro? Mir schmeckt ein guter Bowmore oder Talisker um die 30 Euro nicht schlechter als ein Lagavulin für hundert Euronen. Ich bin da für eine Einzelfallprüfung.
Der Dalwhinnie aus der highest and coldest working distillery in Scotland mundet ganz vorzüglich, obwohl er mir etwas „härter“ erscheint als der Talisker. Für meine laienhaften Geschmacksorgane kann das vernachlässigt werden. Ich beabsichtige auch nicht, meinen Geschmack so zu verfeinern wie die Grünen, die sogar zwischen veganer Kacke und veganer Scheiße differenzieren können.
Ich habe in den schottischen Highlands mal ein bisschen herumgegooglemapt. Ein Kurztrip zur flüssigen Verköstigung hätte was, obwohl die Anfahrt („here are a number of ways to start your holiday in Dalwhinnie, although a car is advised for your stay“) genauso lange dauern würde wie von Berlin zu den Raudales des Orinoco.
Auch die wenigen Unterkünfte dort sind eher „luxury“ und für Leute, die einen Whisky für 200 Euro die Flasche gleich kistenweise kaufen. Ich hin gegen würde im Dalwhinnie Old School Hostel absteigen: „is a base for mountain biking at nearby Laggan Wolftrax„. Alles noch nie gehört.
Noch exotischer wird es mehr westlich, zum Beispiel bei der Isle of Eigg oder am Loch Nan Uamh Die Schotten scheinen geographisch so viele Rachenlaute zu verwenden wir beim Hebräischen. הדרך להגיע לשם ארוכה. Vermutlich werde ich im Spätherbst sagen: Wenn ich Elektrobiken will, dann mach in das in der Negev oder auf den Golan-Höhen…
Atlantis, Steampunk minoan












Atlantis, the completely sunken city, Jules Verne, fantasy, steampunk style –ar 3:2 –s 750 sowie Atlantis, the completely sunken city, fantasy, archaic minoan greek style –ar 3:2 –s 750
Das Publikum wird sich an die Bilder von „Hanging Gardens of Babylon oder: Sim Design, Master Class“ (12.01.2022) erinnern. Dort konnte mein Avatar immerhin herumlaufen. Da ist selbst auch Sims baue, weiß ich, dass der Wochen gebraucht hat, um das virtuell herzustellen. Die Bilder der KI hingegen waren in einer Minute fertig.
Auch wenn die Leser genervt sein sollten: Ich stehe noch ganz am Anfang, und die Sache hat eine Zukunft, vor allem in der Pädagogik. Was daraus wird, kann man noch nicht einschätzen. Ich finde das aber extrem spannend und möchte ganz vorn dabei sein…
/Blend immer online

always online, internet, world wide web, ego shooter, games, secondlife, usenet, chat –chaos 100 –s 750
Die Qualitätsmedien überraschen mit der erschröcklichen Meldung: „Jugendliche sind pro Woche fast 64 Stunden online“.
Das ist schlimm. Zugunsten der Nachgeborenen muss man das anders formulieren: Ich bin durchschnittlich 112 Stunden in der Woche online, Jugendliche nur 64.
Ich habe den Befehl /blend ausprobiert. Die KI bietet einem an, zwei Bilder hochzuladen und sie zu einem zusammenzumischen. Ich habe das ganz oben genommen und eines von mir. Das Ergebnis ähnelt mir nicht mehr, und leider kann man auch keine Buchtitel erkennen. Das wäre lustig gewesen, welche Lektüre die KI bei mir vermutet…
Demütigende Events oder: Mens sana in corpore sano

Ich bereite mich täglich auf die Bundesaltenspiele vor.
Die taz macht sich für Jugendliche start, die den Arsch nicht mehr hochkriegen (wollen). Die Bundesjugendspiele – „diese Event gewordene Demütigung aller, deren Körper nicht für Leichtathletik, Geräteturnen und Schwimmen geboren wurden“ – seien ein „traumatisches Erlebnis“. Sport ist ohnehin sowas von Nazi.
Man erwartet natürlich von einer Autorin wie Eiken Bruhn nichts anderes: „Soziales, Gender, Gesundheit. M.A. Kulturwissenschaft (Univ. Bremen), MSc Women’s Studies (Univ. of Bristol); Alumna Heinrich-Böll-Stiftung; Ausbildung an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin; Lehrbeauftragte an der Univ. Bremen; in Weiterbildung zur systemischen Beraterin.“ Wer Gender und Women’s Studies gelernt hat, kann mit Mens sana in corpore sano nichts anfangen.
Heute darf man kranke Geister in fetten Körpern nicht kritisieren, weil die dann beleidigt sein könnten und sofort nach systemischen Berater*%$I_mnnen rufen würden, was ein höheres Wesen verhüten möge. Und wenn es sich dann noch um nicht schwimmfähige Muslime handelt, so ahnt man, wird demnächst das Bewegen an sich geächtet, weil dabei der Niqab verrutschen könnte.
Grüner Afghane [Update]
Ich musste mich erst vergewissern, dass das kein Satire-Account ist. Den Kerl gibt es wirklich. Ein „Flüchtlingshelfender“.
Stimmt schon: Afghanen wählen die Grünen, vor allem wegen deren Frauenbilds und Claudia Roth.
Leider führte meine Frage, ob das Satire sei, zu dem zu erwartenden Ergebnis.
[Update] AfD-Erfolg: Die 10 dümmsten Reaktionen
Welt, Leib und Cyber
Heute haben wir das Weltgeschehen und die Leibesübungen gemischt, weil weder von dem einen noch dem anderen genug vorhanden, um entweder Texte opulent zu bebildern oder umgekehrt oder was auch immer.
Die Ostfront: Die Qualitätshauptstadtmedien bestätigen meine Verschwörungstheorie Meinung: Doch Schoigu schlug zurück, indem er am 10. Juni den Befehl erließ, alle russischen Söldnergruppen in der Ukraine hätten sich dem Verteidigungsministerium zu unterstellen. Unterwerfung war für Prigoschin unannehmbar. Dieser Befehl öffnete den Weg zur alles entscheidenden Schlacht zwischen beiden. Schoigu setzte sich durch.
Eine noch hübschere Theorie kommt von Hinter-der-Paywall-Militärs: Ex-General Roland Kather hat im Interview mit WELT geäußert, dass er den Putschversuch in Russland für eine Inszenierung hält. Er vermutet dahinter einen verdeckten Aufmarsch. Auch der britische Ex-General Richard Dannatt warnt vor Wagner-Angriffen aus Belarus.
Nee, Leute, so raffiniert wie in House of Cards sind die nicht. Der Plot ist mir zu kompliziert für Leute wie Gerasimov oder Prigoshin. Dazu bedarf es einer anderen, weniger holzschnittartigen und mehr römisch-italienischen Kultur der herrschenden Klasse. Die Italiener haben schon finstere Ränke geschmiedet, als die Russen noch gar nicht wussten, was Russen sind. (Höre dazu passende Bala Bala Musik)
Leibesübungen Ich bin heute erst einmal eine kleine Strecke gepaddelt, um zu sehen, ob das Boot nicht sänke ob ich das Leck auch richtig epoxidiert hatte. Und siehe, es war so, was ich mit einem kleinen und fast gesungenem „Halleluja“ auf den geschürzten Lippen quittierte. Mit einem Wermutstropfen: Offenbar war das Leck im Heck schon länger da und daher das Hinterteil nach kurzer Zeit Paddelns zu tief im Wasser, sodass der Bug wiederum, was der dialektischen Logik entspricht, zu hoch aufragte dergestalt, dass das winzige Loch dort, welchselbiges schon begierig war, Wasser aufzusaugen und ins Bootsinnere zu spülen, nur Luft schnappte, jetzt aber, da das Kajak wieder in der Waagrechten, tröpfchenweise schlubberte und schlurpte, was ich misstrauisch beäugte, aber es geschehen ließ, da die Menge der Rede nicht wert und nur dann nach einer Tat gerufen hätte, wenn man einen Tag lang durchs Wasser gefurcht wäre, ohne mit einem Tuch das Rinnsal ab und zu aufzuwischen und dieses dann jenseits der Reling auswränge. (Weder meine ehemaligen Studenten – allesamt! – noch ChatGPT kriegten jemals so einen Satz hin, obwohl man an meinen Konjugationen herumkritteln könnte.)
Die Tour ging also vom Hauptgraben über den Großen Jürgengraben in den nördlichen Seitenarm des Spandauer Südhafens, dann nach Süden bis zum recht versteckten Grimnitzgraben zum Grimnitzsee. Den hatte ich wie immer für mich allein. Dann dieselbe Strecke zurück, aber über den Kleinen Jürgengraben zum Bootshaus.
Cyberfront O je, ich bin bei der Barmer. Fefe hat das Nötige dazu gesagt. Das werde ich denen copyundpasten.
Leibesübungen Nachdem ich geprüft hatte, ob die hintere Kammer noch trocken war (ich habe jetzt einen Antriebskörper hineingefummelt und aufgeblasen), paddelte ich zum Stößensee, umrundete das Begegnungsverbot und lenkte das Boot wieder gen Norden, wo mir, als gäbe es dort ein Nest, zahllose Paddler entgegenpaddelten, sowohl der profihaften als auch der laienhaften Sorte, denen man also aktiv ausweichen muss, weil sie einen sonst umfahren, weil sie nicht wissen, wo Backbord und Steuerbord sind, wie man das Boot lenkt und ich außerdem recht schnell auf dem Wasser unterwegs bin.
Innere Front „Im thüringischen Sonneberg ist erstmals in Deutschland ein Politiker des Rechtspartei AfD zum Landrat gewählt worden. Am Sonntag erhielt der AfD-Kandidat Robert Sesselmann, ein AfD-Landtagsabgeordneter, in der Stichwahl nach Auszählung aller 69 Stimmbezirke 52,8 Prozent der Stimmen. Der CDU-Gegenkandidat Jürgen Köpper kam auf 47,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben des Statistischen Landesamtes bei 58,2 Prozent.“ Das berichten die Qualitätshauptstadtmedien und nicht nur die. „Bereits in der ersten Runde der Wahl hatte Sesselmann fast 47 Prozent der Stimmen erzielt. Danach riefen auch SPD, Grünen und Linken zur Wahl des CDU-Kandidaten Köpper auf.“
Oh. Eine Einheitsfront! Das ich das noch mal erleben darf! Wenn sich alle einig sind, bin ich sowieso dagegen. So gefährlich ist die Gurkentruppe von der AfD nicht. Immerhin haben die niemanden, der aus dem internationalen Recht kommt, sondern Opportunisten und Karrieristen, was sie also von anderen Parteien nicht unterscheidbar macht. Ich glaube, dass diese Einheitsfront aller anderen der AfD noch mehr Stimmen gebracht hat. Just saying.
Medienfront „Die Öffentlich-Rechtlichen befinden sich im Würgegriff der Parteien. Das zeigt auch die Neubesetzung des RBB-Intendantenpostens: Gewählt wurde passgenau eine Frau, die auf SPD-Ticket eine der Regierungssprecherinnen Merkels war. Alternativlosigkeit scheint ein heißer Modetrend zu sein.“ (Harald Martenstein)
Innere Cyberfront Haben wir alles? Spiggel.de und alle Links auf das alte phpBB-Forum ergaben jüngst einen critical error bzw. meldete einen error creating new session, was vom besten aller Hoster sofort repariert wurde, als ich es merkte. „Ich habe die sessions gelöscht, die in phpbb_sessions gespeichert worden sind. Davor waren es 65535 Einträge. Offenbar räumt phpBB die Sessions nicht ordentlich auf.“ Früher habe ich so etwas persönlich repariert; ich hatte nur vergessen, wie das ging.
Was erlauben Prigoshin?

Wars of the Diadochi –chaos 100 –s 750
Meine erste Idee war: Vermutlich hat Erdogan Putin den Rat gegeben, so einen dilettantischen „Putsch“ zu inszenieren, damit er seine innenpolitischen Gegner los wird. Genialer Schachzug.
Und so hat es sich bestätigt, obwohl ich nicht glaube, dass Putin das geplant abgezogen hat. Dazu wird er zu selektiv informiert. Putin ist nicht Viktor Petrov.
Prigoschin kennt die Regeln des Spiels, sonst wäre ein kein Oligarch geworden. Deswegen muss man sich fragen, ob er sich über die Konsequenzen klar war. Er wurde von niemandem unterstützt, und selbst mit 20.000 Soldaten kann man nicht in Moskau putschen, und schon gar nicht, wenn die Gegenseite darauf vorbereitet ist.
Es war also von Anfang an ein Bluff. Ich glaube, dass alle Seiten das wussten. Aber natürlich ist Putin auf Nummer Sicher gegangen. Und führe uns nicht in Versuchung. Er hat eine schwülstige Rede gehalten, in der „verbrecherischem Abenteuer“ und „schwerem Verbrechen“ gegeißelt wurden. Aber ich gehe davon aus, dass nichts so ist wie es scheint.
Verschwörungstheorie 1: Putin und Prigoshin haben sich informell abgesprochen. Plot: Wenn Wagner nicht putschen kann, kann es niemand. Das demonstrieren wir ihnen. Ist eine gute Warnung. Alle Vorteile bei Putin.
Verschwörungstheorie 2: Wie oben. Putin wusste, dass Wagner nicht hätte putschen können. Der wollte nur ein bisschen auf seiner Brust herumtrommeln wie ein Schimpanse. Also hat er ihn machen lassen. Als Ergebnis werden viele der Söldner in die russische Armee eintreten, und Wagner ist erst einmal außer Reichweite und keine Gefahr. Alle Vorteile bei Putin.
Verschwörungstheorie 2: Wie oben. Putin wird jetzt die wegsäubern, die nicht in der Lage waren, die „Rebellion“ schon vorher zu verhindern. Was machen die beim Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije eigentlich beruflich? Das wird Putin Shoigun and Gerasimov fragen. Ich würde das. Und dann muss man sehen, ob die in Pension gehen oder versehentlich aus dem Fenster stürzen. Alle Vorteile bei Putin.
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat am Samstagabend bestätigt, dass es zu einer durch Alexander Lukaschenko vermittelten Vereinbarung mit der meuternden Wagner-Gruppe gekommen ist. Inhalt der Vereinbarung ist unter anderem, dass der Wagner-Gründer Jewgeni Prigoschin nach Weißrussland umzieht und das gegen ihn in Russland wegen Organisation einer bewaffneten Meuterei und Landesverrats eingeleitete Strafverfahren eingestellt wird.
Peskow sagte weiter, dass diejenigen Wagner-Söldner, die sich an der Meuterei nicht beteiligt oder ihre Beteiligung freiwillig abgebrochen haben, Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnen werden. (Russische Propaganda, also automatisch voll gelogen.)
Absurdes Theater, Kräfte und Sankt DG

absurd theater diabolic::1, people on the stage gesturing, people shouting, applause, laughing, RGB::1 –ar 1:1 –v 4 –quality 2 –chaos 100 –s 750
Absurdes Theater I
Fachkräfteeinwanderungsgesetzdurchführungsbestimmungsverordnung – da weiß man, was man bekommt. Ich frage mich immer wieder, was dieses „Fach“ bei den Kräften bedeuten könnte? Reicht „Kräfte“ allein nicht aus? Wir brauchen doch auch ungelernte Arbeiter – für den Straßenbau zum Beispiel, oder um festgeklebte Klimaten Klimaidioten von der Straße zu reißen. Vermutlich ist der Unterschied ähnlich wie der bei den Seminaren und Fachseminaren – jene sind für Bullshit und diese für hochqualifiziertes Brimborium.
So ein Gesetz ist selbstredend heiße Luft und wird auch nichts ändern. Wer einwandert, verheddert sich sehr schnell im Bürokratie-Dschungel, wo jeder nichts verantwortet und auch am besten gar nichts tut, um Fehler zu vermeiden. Das ist eine Mentalitätsfrage, die sich nicht in einer Generation ändern wird. Es erinnert mich an Venezuela, wo mir die Einheimischen sagten: Wenn du hier jemand arbeiten siehst, ist das jemand aus Kolumbien. Du wussten schon, warum sie so etwas sagten. Und nicht zufällig stammt die protestantische Arbeitsethik nicht aus einem arabischen Land. Das wirkt bis heute.
Die Fähigkeit der Konzentration der Gedanken sowohl als die absolut zentrale Fähigkeit, sich der Arbeit gegenüber verpflichtet zu fühlen, finden sich hier besonders oft vereinigt mit strenger Wirtschaftlichkeit, die mit dem Verdienst und seiner Höhe überhaupt rechnet und mit einer nüchternen Selbstbeherrschung und Mäßigkeit, welche die Leistungsfähigkeit ungemein steigert. Der Boden für jene Auffassung der Arbeit als Selbstzweck, als Beruf, wie sie der Kapitalismus fordert, ist hier am günstigsten. (Max Weber, 1904)
Das müssen wir jetzt nur noch den Arabisch sprechenden Mitbürgern in den Shisha-Bars in Neukölln und den ukrainischen Einwanderern erklären.
Absurdes Theater II
Viele Positionen, die von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen werden, sind in weiten Teilen der linken Politblase und der sie hofierenden Journalisten verpönt. (Claudia Pechstein hinter der Paywall der „Welt“)
Mit Nazis reden – ein schönes Thema! Hatten wir lange nicht mehr. Den Qualitätsmedien entnehme ich: „Der Auftritt von AfD-Politiker Tino Chrupalla in der öffentlich-rechtlichen Polit-Talkshow „Maischberger“ sorgte für viel Aufsehen. Der Satiriker Jan Böhmermann missbilligte diese Einladung und ging seine Kollegin in den sozialen Medien scharf an.“
Warum sollte man denn die braun gebrannten Kameraden und deren Imitatoren nicht interviewen oder zu Wort kommen lassen? Dann hätte ich meine acht Bücher über Neonazis gar nicht schreiben können. Entweder reden sie sich um Kopf und Kragen oder sind so dumm, dass sich der Rezipient schaudernd abwendet, oder sie haben Argumente, die ich dann widerlegen könnte. Der Böhmermann jedoch scheint Angst zu haben und möchte sich vor Themen drücken, bei denen er schlecht aussähe. Und natürlich möchte er bestimmen, was ein Nazi ist. Wenn ich zustimmend zitieren würde, was Bezael Smotrich über „Palästinenser“ sagte, wäre ich ein Nazi – und Smotrich auch. Ist natürlich schwierig, im deutschen Fernsehen einen Juden als Nazi zu beschimpfen. Deswegen würden Pappnasen wie Böhmermann erst gar nicht mit ihm reden.
Als Maischberger den AfD-Politiker fragte, ob die Ukraine kapitulieren sollte, geriet dieser aus dem Konzept. Zunächst antwortete der AfD-Fraktionschef: „Es geht nicht um Kapitulation. Ich denke, eine Gesprächsbereitschaft, gesichtswahrend für beide Seiten, sollte das Ziel sein.“ Dem wiederum widersprach er gleich darauf und sagte, dass jeder Tag, den der Krieg früher beendet werde, auch mit Gebietsabgabe, ein guter Tag sei. Daraufhin reagierte FDP-Fraktionschef Christian Dürr vorwurfsvoll: „Das ist geradezu absurd. Ich meine, das würde er wahrscheinlich auch für Deutschland empfehlen, wenn wir diese Bedrohung in der Realität hätten. Kapitulation, das kann es natürlich nicht sein.“
Nein, natürlich nicht. Wir kämpfen wie immer bis zum Endsieg und wollen, dass das andere auch tun, ganz gleich, wie viele Menschen dabei draufgehen. Was, Herr Dürr, ist daran absurd? Das sagt auch Henry Kissinger. Wozu braucht die Ukraine die Krim und den Donbass? Da spricht man Russisch. Ich meine, dass Dürr knalltütisch redet.
Absurdes Theater III
Wir haben da noch ein Sanktionsdurchsetzungsgesetz bzw. gleich mehrere davon – vermutlich zur Sicherheit oder als Backup. Sankt DG! Das ist doch mal eine schöne Abkürzung!
Das geht so: In China schaffen sie das Bargeld ab, und die Bürger zahlen mit Alipay und WeChat Pay. Also wollen wir das auch und schaffen das Bargeld auf lange Sicht ab. Halt! Stopp! Nicht?
Durch die Nutzung digitaler Zahlungsmethoden hinterlassen die Bürger eine breite und dauerhafte digitale Spur, die es den Behörden ermöglicht, ihre finanziellen Aktivitäten zu überwachen. Gekoppelt mit Chinas „sozialem Kreditsystem“ bei dem das Verhalten und die getätigten finanziellen Transaktionen eine Rolle spielen, ist der „gläserne Bürger“ dort bereits Realität.
Huch! Aber unsere Bundesinnenministerin fordert doch eine „Bargeldobergrenze“ von „deutlich unter 10.000 Euro!?! Also was denn nun? Überwachen und Strafen oder nicht?
Ich habe keine Meinung dazu. Wenn man die Bürger gläsern macht, dann werden die trickreich, beschäftigen sich damit, wie die Obrigkeit sie überwacht, und unternehmen was dagegen (ausgenommen deutsche Journalisten). Ich würde auch mit Alipay in Renminbi bezahlen. Wäre nur schade um die schönen Scheine, wenn man die nirgendwo mehr bekäme.
Truppe muss den weltanschaulichen Kampf mit durchfechten bei Ostfeldzug
Reminder: Am 22. Juni 1941 marschierte die deutsche Wehrmacht in die Sowjetunion ein.
KI und die SächsCoronaSchVO

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Formuliere in einfachem Deutsch: „Die Regelungen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 17. April 2020 (SächsCoronaSchVO) über die Zulässigkeit von Versammlungen waren mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht vereinbar. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden.“
ChatGPT. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass die Regeln in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 17. April 2020 über Versammlungen nicht gerecht waren. Diese Regeln waren nicht angemessen, um die Corona-Situation zu bewältigen.
Blödsinn, ChatGPT. Es geht weder um Gerechtigkeit noch darum, um das Gesetz „angemessen“ war:
„Die Untersagung aller Versammlungen durch § 3 Abs. 1 SächsCoronaSchVO war ein schwerer Eingriff in die Versammlungsfreiheit (Art. 8 Abs. 1 GG), die für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung konstituierend ist. Der Ausnahmevorbehalt in § 3 Abs. 3 SächsCoronaSchVO minderte das Gewicht des Eingriffs nur unwesentlich. Die Vorschrift ließ nicht erkennen, unter welchen Voraussetzungen Versammlungen infektiologisch vertretbar sein könnten, und selbst für infektiologisch vertretbare Versammlungen stellte sie die Erteilung der Genehmigung in das Ermessen der Behörde. (…) In dieser Situation wurde ein generelles Versammlungsverbot, das lediglich durch einen nicht konkretisierten Ausnahmevorbehalt geöffnet war, der Bedeutung der Versammlungsfreiheit für ein freiheitliches Staatswesen nicht gerecht.“
Gute Entscheidung. Aber mit Ansage. Nur dass so ein Urteil erst nach drei Jahren Klarheit schafft, ist ein Armutszeugnis.
Tagesschau, voll empathisch
Arye Sharuz Shalicar twittert dazu: Stellt euch vor, Israels Öffentlich-rechtlicher Fernsehkanal hätte den blutigen Terroranschlag eines radikalen Islamisten am Breitscheidplatz 2016 wie folgt erklärt: „Deutschland meldet Tote und Verletzte am Breitscheidplatz in Berlin“. Würde euch das nicht wütend machen?
Man kann sich in deutschen Medien nicht mehr über Israel informieren. Ich empfehle die Jerusalem Post (Englisch).
Praktisch unbemerkt

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Netzpolitik.org und Heise berichten synchron: EU-Länder wollen Blankoscheck zum Ausspionieren von Journalisten.
Das finde ich super. Dann lernt die Journaille endlich auf die harte Tour, sich mit Überwachung zu beschäftigen und sich davor zu schützen. Oder glaubt jemand ernsthaft, die herrschende Klasse hielte sich an die eigenen Gesetze? Warum dieses Gejammer und Apellieren an den Staat, das Gute zu tun und das Böse zu lassen? Seriously?
So sollen solche Überwachungsprogramme „im Einzelfall aus Gründen der nationalen Sicherheit“ verwendet werden dürfen oder „im Rahmen von Ermittlungen zu schweren Straftaten“. Was haben wir gelacht. Was genau ist die „nationale Sicherheit“ und wer bestimmt das? Und sind wir nicht alle irgendwie Einzelfälle?
Jeder kann sich übrigens Journalist nennen. Das ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Um wen geht es dann? Auch um Blogger oder „Influencer“?
Stefan Krempl, der schon zur so genannten Online-Durchsuchung viel Unsinn von sich gab, schreibt auch hier wieder vom „Staatstrojaner“. Netzpolitik.org macht mit dem Bullshit-Bingo weiter: Das Mittel der Wahl bei den Überwachungsaktionen: Staatstrojaner. Berüchtigt ist insbesondere Pegasus, ein Trojaner der israelischen Firma NSO Group, der Handys praktisch unbemerkt infiltrieren kann. Dadurch kann selbst verschlüsselte Kommunikation über Dienste wie WhatsApp oder Signal ausgelesen werden. Journalisten, die mit Pegasus oder anderen Trojanern gehackt wurden, müssen die Preisgabe ihrer Quellen fürchten.
Falsch. Auf meine Rechner kommt nichts, was ich nicht erlaubt habe. Pegasus kommt auch nicht auf mein Android-Smartphone, weil ich alle „Infektionswege“ kenne und vermeide. Der Angriff erfolgt grundsätzlich über iMessage in Form einer Nachricht mit einem Link zum Anklicken. Warum zum Teufel sollte ich in einer „iMessage“ (was soll den das sein?) auf einen Link klicken, wenn ich nicht weiß, wohin der führt, zumal der Absender ohnehin unter Spam-Verdacht steht, wenn ich ihn nicht kenne? Wenn ich lese „der Handys praktisch unbemerkt infiltrieren kann“, schwillt mir der Kamm. Und theoretisch unbemerkt? Das ist genau dieses vage Gefasel wie bei der „Online-Durchsuchung“, das die Fakten haarscharf umgeht oder nicht erwähnt.
„Das Hacken von Geräten ist somit nur in Ausnahmefällen erlaubt, nämlich wenn eine konkrete Gefahr besteht, schreibt Wikipedia. Und wie wollen die mich hacken? Nur zu! Ich brauche keine Gesetze, „solchen Übergriffen einen Riegel vorzuschieben“.
Vielleicht sollt ich die NSO Group mal interviewen und sie fragen, ob sie ein Staatstrojaner-Konzern sind oder nicht vielmehr ein Staatsgriechen-Konzern? Die würden sich totlachen. Und wie die sich das mit Linux, PGP, Veracrypt usw. vorstellen? Und vor allem mit Gar-Nicht-Irgendwo-Draufklicken? Und was ist mit Mutt und Clawsmail, die das Klicken bei Strafe des In-einen-virtuellen-See-geworfen-Werdens sowieso nicht wollen?
Diese hyperventilierende Berichte verschweigen die beiden wichtigsten Fakten: 1. Überwacht wird nur der, der es fahrlässig erlaubt. 2. Wer glaubt, der Ausschuss, der die Geschäfte der Bourgeoisie organisiert, hielte sich, wenn es darauf ankommt, an Gesetze, ist naiv und entsetzlich dumm.
Schön, dass wir darüber geredet haben.
User: Warum nennen manche Leute eine Überwachungssoftware „Staatstrojaner“, obwohl die Griechen im Trojanischen Pferd saßen und die Trojaner draußen waren?
ChatGPT: Es ist wichtig, metaphorische Ausdrücke nicht wörtlich zu nehmen, sondern ihre symbolische Bedeutung zu verstehen. Der Begriff „Staatstrojaner“ soll verdeutlichen, dass die Überwachungssoftware heimlich in die Geräte eindringt, ähnlich wie die versteckten Krieger im Trojanischen Pferd. Es ist nicht beabsichtigt, dass die Überwachungssoftware tatsächlich „Staatsgriechen“ genannt wird.
User: Die versteckten Krieger waren aber Griechen. Ist die Metapher von einem „Staatstrojaner“ nicht irreführend, weil die Trojaner gar nicht versteckt waren?
ChatGPT: Du hast recht, die Metapher des „Staatstrojaners“ kann in Bezug auf die Geschichte des Trojanischen Krieges etwas irreführend sein. Im Mythos des Trojanischen Pferdes waren es tatsächlich die Griechen, die sich im Inneren des hölzernen Pferdes versteckten, während die Trojaner unwissentlich das Pferd in ihre Stadt brachten.
The Carenage, backstage
Im Yachthafen („The Carenage“) von St. George’s, Grenada, während der Revolution 1982. Da liegen ein Autoreifen und auch ein toter Fisch herum. Deshalb „backstage“.
Brothers and sisters, das war das letzte Foto aus Grenada, falls ich nicht doch noch in irgendeinem Backup eines finde, das ich noch nicht veröffentlicht habe.
Exordium & Terminus

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Wir werden alle störben.
In the year 2525, if man is still alive
If woman can survive, they may find
In the year 3535
Ain’t gonna need to tell the truth, tell no lie
Everything you think, do and say
Is in the pill you took today
In the year 4545
You ain’t gonna need your teeth, won’t need your eyes
You won’t find a thing to chew
Nobody’s gonna look at you
In the year 5555
Your arms hangin‘ limp at your sides
Your legs got nothin‘ to do
Some machine’s doin‘ that for you
In the year 6565
You won’t need no husband, won’t need no wife
You’ll pick your son, pick your daughter too
From the bottom of a long glass tube
In the year 7510
If God’s a coming, He oughta make it by then
Maybe He’ll look around Himself and say
Guess it’s time for the judgment day… (Zager & Evans, 1969)

Wieso komme ich eigentlich mit Tor hinter die Paywall der New York Times? Ist das ein Bug oder ein Feature?
Die New York Times gibt die Kassandra: „How Could A.I. Destroy Humanity? Researchers and industry leaders have warned that A.I. could pose an existential risk to humanity. But they’ve been light on the details.“
Bevor es weitergeht, studieren wir kurz Evolutionäre Entwicklungsbiologie und Kosmologie und kommen dann hierher zurück und stellen die Frage: Kann die Menschheit sich überhaupt selbst auslöschen? Oder verbieten das die Naturgesetze? Es wäre unlogisch, wenn Survival of the Fittest bedeutete, dass die so genannte Krone der Schöpfung jetzt abgemurkst würde und dafür die Blattodea das Ruder übernähmen und dann irgendwann den Kapitalismus und die Raumfahrt einführten?

eery portrait of Kassandra daughter of Troy king Priamos predicting the future, ominous, ultarealistic –s 750
One day, the tech industry’s Cassandras say, companies, governments or independent researchers could deploy powerful A.I. systems to handle everything from business to warfare. Those systems could do things that we do not want them to do. And if humans tried to interfere or shut them down, they could resist or even replicate themselves so they could keep operating. (…) Today’s systems are not anywhere close to posing an existential risk,” said Yoshua Bengio, a professor and A.I. researcher at the University of Montreal. “But in one, two, five years? There is too much uncertainty. That is the issue. We are not sure this won’t pass some point where things get catastrophic.
Man weiß nichts, und deshalb sollte man besser nichts tun? Bisher sieht es doch nicht so aus, dass eine Gattung, die erfolgreich war, sich selbst abschüfe. Künstliche Intelligent ist nur ein Werkzeug, wie ein Hammer oder auch ein Rechner. Organisch basierte Funktionen des menschlichen Körpers werden outgesourct. Das riecht nach Effizienz, nicht nach Suizid.
The worriers have often used a simple metaphor. If you ask a machine to create as many paper clips as possible, they say, it could get carried away and transform everything — including humanity — into paper clip factories.

So könnte ein Denkmal für den Homo sapiens aussehen, gebaut von einem Roboter in the year 2525.
„At some point, it would become clear that the big machine that is running society and the economy is not really under human control, nor can it be turned off, any more than the S&P 500 could be shut down,“ he said.
Ach was. Die Menschheit heute kapiert noch nicht einmal die eigene Ökonomie, sondern macht sich pseudo-religiöse Ideen davon. Wenn KI alles übernehmen würde, gälte dann noch der tendenzielle Fall der Profitrate? Das heißt: Die Roboterbosse würden die Löhne für ihre Roboterarbeiter kürzen und denen zu streiken verbieten?
The idea is to give the system goals like “create a company” or “make some money.” Then it will keep looking for ways of reaching that goal, particularly if it is connected to other internet services.
Großartig! Was ist, wenn die KI dann plötzlich als Produktionsverhältnis die Sklavenhaltergesellschaft einführt oder den Kommunismus empfiehlt? Ich finde das alles sehr lustig.
Pötte
Blick von der Western Main Road an der Grand Mal Bay auf die Bucht mit zwei Kreuzfahrschiffen, nördlich der Hauptstadt St. Georges auf Grenada (Kleine Antillen).
Fotografiert während der Revolution 1982.
Brünett und blond
Ich habe mir noch ein paar Frauen gemacht. Davon kann man nie genug haben.
Beautiful 22-year-old [brunette][blonde] girl in gothic attire in a medieval castle room,((candle)), beautiful face, skin imperfections, fair skin, assymetrical hair, detailed texture, black crop top, tight black low-rise pleated skirt, fashion shoot, side lighting, 8k, UHD, detailed skin, peach fuzz, sharp –v 5
Qualitätsmedien berichten noch schlechter als erwartet

Bislang sei keine Ortschaft der Ukraine vom Bolschewismus von [bitte selbst ausfüllen] „befreit“ worden. Oder vielleicht doch? Die Qualitätsmedien sind sich offenbar noch nicht einig. Das würde ich bald gleischschalten, sonst könnte das dumme Volk aufhören, die Nachrichten einfach so zu glauben.
Die gesamte deutsche Presse hat sich, mit wenigen Ausnahmen, komplett der Kriegshetze verschrieben und dabei gleich alle anderen journalistischen Standards ebenso über Bord geworfen. Es ist zum Fremdschämen. Vermutlich wäre jeder Text, von einer künstlichen Intelligenz erzeugt, wahrhaftiger oder zumindest neutraler.
Ich frage mich, was die Herrschaften wie zum Beispiel der oben krakeelende Russenhasser denken, wie das Publikum reagierte? Es macht doch nicht jeder die Welt, wie es ihm gefällt?! Man kann das nicht mehr irgendwie mit den Kategorien „links“ oder „rechts“ verstehen. Es kommt auch niemand auf die Idee, ein Streitgespräch zum Thema Krieg mit Leuten zu organisieren, die unterschiedlicher Meinung sind. Die gibt es gar nicht mehr, oder sie trauen sich nicht aus der Deckung. Ich kenne kein Land, in dem Pressefreiheit herrscht, in dem der öffentliche Diskurs so stromlinienförmig ist.

Vielleicht muss man bis 1848 zurück. Die deutsche Bourgeoisie hat – im Gegensatz zu Frankreich – noch nicht einmal eine bürgerliche Revolution hingekriegt. Woher soll ein demokratisches Selbstbewusstsein der Untertanen gegenüber der Obrigkeit oder dem Gruppendruck der gefühlten Mehrheit kommen? Die Deutschen waren immer brav, während die Franzosen, Italiener und die Polen als aufsässig gelten. Die polnische Regierung hat keine Corona-Zwangsmaßnahmen ergriffen, weil sie genau wusste, dass sie ausgelacht worden wäre. Die deutschen Gewerkschaften sind die zahmsten in ganz Europa. Generalstreik ist sogar per Gesetz verboten. In Frankreich wird immer irgendwo gestreikt. Und den Italienern ist ihre Regierung herzlich egal. Woher sollen Kritik oder der Zweifel am Mainstream hierzulande kommen?
Und die alte und neue Kleinbourgeoisie ist, schon wegen ihrer ökonomischen Position, per se feige, ängstlich und opportunistisch. Was will man da von deutschen Journalisten, die fast alle aus derselben Klasse stammen – eben dieser! – verlangen! Sie schauen zuerst, wohin der Wind weht, und drehen dann ihre Winkelemente dorthin.

The Carenage und die tragische Revolution von Grenada
On March 13, 1979, the leaders of Grenada’s New Jewel Movement overthrew the hated and feared neocolonial puppet, Prime Minister Eric Gairy, setting in motion a memorable revolutionary experiment in Caribbean history. Those who lived through the 1979-83 Grenadian Revolution were forever transformed.
Das Foto zeigt den Yachthafen („The Carenage“) von St. George’s, Grenada, während der Revolution 1982. Als ich mir das Foto genau ansah, fiel mir auf, dass dort heute ein Gebäude fehlt – das auf dem Hügel oberhalb des Jachthafens der Marina (sorry, kleine Wortschatzübung). Auf heutigen Bildern ist da nichts mehr.
Das langgestreckte Gebäude auf meinem Foto ist das ehemalige Hauptquartier des Militärs und später des New Jewel Movement. Vermutlich wurde es nach dem Einmarsch der US-Truppen im März 1983, den Ronald Reagan zu verantworten hat, demoliert und abgerissen.
Das tragische Ende der Revolution auf Grenada ist lehrreich: Alle Linken müssen sich fragen, wie es so weit kommen konnte. Der charismatische Anführer des sozialistischen New Jewel Movement, Maurice Bishop, wurde von stalinistischen Putschisten der eigenen Partei ermordet.
Am 13. März 1979 hatte Bishop mit nur 40 bewaffneten Leuten den korrupten Diktator Eric Gairy gestürzt. Eine Revolution, die nur eine halbe Stunde dauerte und weitgehend unblutig war! Davon träumt man doch! Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung unterstützte Bishop. Vermutlich war das auch, wenn es die Kategorie gäbe, die „kleinste“ Revolution der Welt.
Gairys private Schlägertruppe, die Mongoose Gang, war von den Putschisten in Chile geschult worden. Seine Biografie ähnelt sehr der des heutigen Diktators von Nicagagua, Daniel Ortega. Gairy, ein Gewerkschaftler, organisierte in den 50-er Jahren erfolgreiche Streiks und spielte eine wichtige Rolle, als es darum ging, das allgemeine und gleiche Wahlrecht einzuführen. Warum drehen sich solche Leute politisch um die eigene Achse und werden Teil des Unterdrückungsapparats, den sie ursprünglich bekämpften? (Schöne Frage an die Künstliche Intelligenz!)
Man müsste die Revolution von Grenada strukturell vergleichen mit anderen erfolgreichen Umstürzen in der 3. Welt: Haiti, Kuba, Mexiko und Algerien. Das Schicksal der Nicaraguanischen Revolution ist bekannt. Maurice Bishops Rolle ist in etwa vergleichbar mit der Alexander Dubceks: Beide wurden vom Volk unterstützt, jener von Stalinisten der eigenen Bewegung umgebracht, dieser durch eine Intervention der stalinistischen „Bruderstaaten“ hinweggefegt.
Die traumhaft schöne „Gewürzinsel“ Grenada war und ist, wenn man sie mit anderen Inselstaaten der Karibik vergleicht, ein wirtschaftliches Schwergewicht: „… unter anderem der zweitgrößte Hersteller von Muskatnuss, dem Hauptexportprodukt des Staates. Etwa jede fünfte dieser Nuss weltweit stammt von der kleinen Karibikinsel.“ Eine ökonomische Basis für eine Arbeiterbewegung im klassischen Sinn ist vorhanden, wenn auch eher in der Landwirtschaft.
…the revolution made a series of gains. All the anti-worker trade union laws were repealed by the PRG in 1980. 14 percent of the budget was allocated to health expenditure, making it one of the highest in the Commonwealth Caribbean. The PRG ended the corruption in the health sector and used St. George’s University to train up new doctors and clinical staff for their hospitals. Mobile health teams were also set up for remote areas.
Die Probleme, die die Revolutionäre damals versuchten zu lösen, existieren heute immer noch, wenn auch nicht in so krasser Form. Grenada ist eine zwar offenbar stabile Gesellschaft, aber nur noch pro Forma unabhängig: Der Staat hat seit der US-Invasion 1983 kein stehendes Heer, die Verteidigung ist Aufgabe der USA. Wie könnte eine progressive Bewegung dort erfolgreich sein, wenn eine Kompanie Lederjacken ausreichte, um jeden Widerstand zu beenden?
In einem Staatsstreich wurde Bishop im Oktober 1983 von Mitgliedern des linken Flügels unter dem Vize-Premierminister und Minister für Finanzen, Handel und Planung Bernard Coard gestürzt und mit anderen Parteimitgliedern inhaftiert. Als es in der Bevölkerung Demonstrationen gegen die Verhaftung Bishops gab, wurden diese mit Gewalt beendet, etwa 100 Menschen wurden erschossen. Am 19. Oktober 1983 wurden schließlich unter anderem Bishop, Außenminister Whiteman und die Bildungsministerin Creft exekutiert, obwohl sie sich ergeben hatten.
Kurz darauf marschierten die USA ein. (Getty Images würde ich, wenn ich könnte, sofort enteignen lassen. Das sind Schmarotzer, sogar für kapitalistische Verhältnisse.)
In Gegensatz zu Nicaragua hat Grenada die vier Jahre Revolution aufgearbeitet und öffentlich diskutiert. Man muss also nicht befürchten, wie in Nicaragua oder auch in China (wenn es um die Kulturrevolution geht), Probleme zu bekommen und im Gefängnis zu landen, wenn man Fragen nach der Geschichte stellt.
Es ist witzig, dass ich immerhin zwei Revolutionen live erlebt habe, wenn auch nicht die militärische Phase – Nicaragua und Grenada. Ich habe auch keine anderen Fotos von Reisenden aus der Zeit von 1979-1983 gefunden. Außer den reichen Besitzern der Jachten, die auch damals in Grenada ankerten, und den Tagesurlaubern der wenigen Kreuzfahrtschiffe gab es keine Touristen. Wir waren die einzigen. Gibt es niemanden sonst, der die zum Teil lustigen Propaganda-Tafeln dort fotografiert hat?























































