Praktisch unbemerkt

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Netzpolitik.org und Heise berichten synchron: EU-Länder wollen Blankoscheck zum Ausspionieren von Journalisten.
Das finde ich super. Dann lernt die Journaille endlich auf die harte Tour, sich mit Überwachung zu beschäftigen und sich davor zu schützen. Oder glaubt jemand ernsthaft, die herrschende Klasse hielte sich an die eigenen Gesetze? Warum dieses Gejammer und Apellieren an den Staat, das Gute zu tun und das Böse zu lassen? Seriously?
So sollen solche Überwachungsprogramme „im Einzelfall aus Gründen der nationalen Sicherheit“ verwendet werden dürfen oder „im Rahmen von Ermittlungen zu schweren Straftaten“. Was haben wir gelacht. Was genau ist die „nationale Sicherheit“ und wer bestimmt das? Und sind wir nicht alle irgendwie Einzelfälle?
Jeder kann sich übrigens Journalist nennen. Das ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Um wen geht es dann? Auch um Blogger oder „Influencer“?
Stefan Krempl, der schon zur so genannten Online-Durchsuchung viel Unsinn von sich gab, schreibt auch hier wieder vom „Staatstrojaner“. Netzpolitik.org macht mit dem Bullshit-Bingo weiter: Das Mittel der Wahl bei den Überwachungsaktionen: Staatstrojaner. Berüchtigt ist insbesondere Pegasus, ein Trojaner der israelischen Firma NSO Group, der Handys praktisch unbemerkt infiltrieren kann. Dadurch kann selbst verschlüsselte Kommunikation über Dienste wie WhatsApp oder Signal ausgelesen werden. Journalisten, die mit Pegasus oder anderen Trojanern gehackt wurden, müssen die Preisgabe ihrer Quellen fürchten.
Falsch. Auf meine Rechner kommt nichts, was ich nicht erlaubt habe. Pegasus kommt auch nicht auf mein Android-Smartphone, weil ich alle „Infektionswege“ kenne und vermeide. Der Angriff erfolgt grundsätzlich über iMessage in Form einer Nachricht mit einem Link zum Anklicken. Warum zum Teufel sollte ich in einer „iMessage“ (was soll den das sein?) auf einen Link klicken, wenn ich nicht weiß, wohin der führt, zumal der Absender ohnehin unter Spam-Verdacht steht, wenn ich ihn nicht kenne? Wenn ich lese „der Handys praktisch unbemerkt infiltrieren kann“, schwillt mir der Kamm. Und theoretisch unbemerkt? Das ist genau dieses vage Gefasel wie bei der „Online-Durchsuchung“, das die Fakten haarscharf umgeht oder nicht erwähnt.
„Das Hacken von Geräten ist somit nur in Ausnahmefällen erlaubt, nämlich wenn eine konkrete Gefahr besteht, schreibt Wikipedia. Und wie wollen die mich hacken? Nur zu! Ich brauche keine Gesetze, „solchen Übergriffen einen Riegel vorzuschieben“.
Vielleicht sollt ich die NSO Group mal interviewen und sie fragen, ob sie ein Staatstrojaner-Konzern sind oder nicht vielmehr ein Staatsgriechen-Konzern? Die würden sich totlachen. Und wie die sich das mit Linux, PGP, Veracrypt usw. vorstellen? Und vor allem mit Gar-Nicht-Irgendwo-Draufklicken? Und was ist mit Mutt und Clawsmail, die das Klicken bei Strafe des In-einen-virtuellen-See-geworfen-Werdens sowieso nicht wollen?
Diese hyperventilierende Berichte verschweigen die beiden wichtigsten Fakten: 1. Überwacht wird nur der, der es fahrlässig erlaubt. 2. Wer glaubt, der Ausschuss, der die Geschäfte der Bourgeoisie organisiert, hielte sich, wenn es darauf ankommt, an Gesetze, ist naiv und entsetzlich dumm.
Schön, dass wir darüber geredet haben.
User: Warum nennen manche Leute eine Überwachungssoftware „Staatstrojaner“, obwohl die Griechen im Trojanischen Pferd saßen und die Trojaner draußen waren?
ChatGPT: Es ist wichtig, metaphorische Ausdrücke nicht wörtlich zu nehmen, sondern ihre symbolische Bedeutung zu verstehen. Der Begriff „Staatstrojaner“ soll verdeutlichen, dass die Überwachungssoftware heimlich in die Geräte eindringt, ähnlich wie die versteckten Krieger im Trojanischen Pferd. Es ist nicht beabsichtigt, dass die Überwachungssoftware tatsächlich „Staatsgriechen“ genannt wird.
User: Die versteckten Krieger waren aber Griechen. Ist die Metapher von einem „Staatstrojaner“ nicht irreführend, weil die Trojaner gar nicht versteckt waren?
ChatGPT: Du hast recht, die Metapher des „Staatstrojaners“ kann in Bezug auf die Geschichte des Trojanischen Krieges etwas irreführend sein. Im Mythos des Trojanischen Pferdes waren es tatsächlich die Griechen, die sich im Inneren des hölzernen Pferdes versteckten, während die Trojaner unwissentlich das Pferd in ihre Stadt brachten.
The Carenage, backstage
Im Yachthafen („The Carenage“) von St. George’s, Grenada, während der Revolution 1982. Da liegen ein Autoreifen und auch ein toter Fisch herum. Deshalb „backstage“.
Brothers and sisters, das war das letzte Foto aus Grenada, falls ich nicht doch noch in irgendeinem Backup eines finde, das ich noch nicht veröffentlicht habe.
Exordium & Terminus

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Wir werden alle störben.
In the year 2525, if man is still alive
If woman can survive, they may find
In the year 3535
Ain’t gonna need to tell the truth, tell no lie
Everything you think, do and say
Is in the pill you took today
In the year 4545
You ain’t gonna need your teeth, won’t need your eyes
You won’t find a thing to chew
Nobody’s gonna look at you
In the year 5555
Your arms hangin‘ limp at your sides
Your legs got nothin‘ to do
Some machine’s doin‘ that for you
In the year 6565
You won’t need no husband, won’t need no wife
You’ll pick your son, pick your daughter too
From the bottom of a long glass tube
In the year 7510
If God’s a coming, He oughta make it by then
Maybe He’ll look around Himself and say
Guess it’s time for the judgment day… (Zager & Evans, 1969)

Wieso komme ich eigentlich mit Tor hinter die Paywall der New York Times? Ist das ein Bug oder ein Feature?
Die New York Times gibt die Kassandra: „How Could A.I. Destroy Humanity? Researchers and industry leaders have warned that A.I. could pose an existential risk to humanity. But they’ve been light on the details.“
Bevor es weitergeht, studieren wir kurz Evolutionäre Entwicklungsbiologie und Kosmologie und kommen dann hierher zurück und stellen die Frage: Kann die Menschheit sich überhaupt selbst auslöschen? Oder verbieten das die Naturgesetze? Es wäre unlogisch, wenn Survival of the Fittest bedeutete, dass die so genannte Krone der Schöpfung jetzt abgemurkst würde und dafür die Blattodea das Ruder übernähmen und dann irgendwann den Kapitalismus und die Raumfahrt einführten?

eery portrait of Kassandra daughter of Troy king Priamos predicting the future, ominous, ultarealistic –s 750
One day, the tech industry’s Cassandras say, companies, governments or independent researchers could deploy powerful A.I. systems to handle everything from business to warfare. Those systems could do things that we do not want them to do. And if humans tried to interfere or shut them down, they could resist or even replicate themselves so they could keep operating. (…) Today’s systems are not anywhere close to posing an existential risk,” said Yoshua Bengio, a professor and A.I. researcher at the University of Montreal. “But in one, two, five years? There is too much uncertainty. That is the issue. We are not sure this won’t pass some point where things get catastrophic.
Man weiß nichts, und deshalb sollte man besser nichts tun? Bisher sieht es doch nicht so aus, dass eine Gattung, die erfolgreich war, sich selbst abschüfe. Künstliche Intelligent ist nur ein Werkzeug, wie ein Hammer oder auch ein Rechner. Organisch basierte Funktionen des menschlichen Körpers werden outgesourct. Das riecht nach Effizienz, nicht nach Suizid.
The worriers have often used a simple metaphor. If you ask a machine to create as many paper clips as possible, they say, it could get carried away and transform everything — including humanity — into paper clip factories.

So könnte ein Denkmal für den Homo sapiens aussehen, gebaut von einem Roboter in the year 2525.
„At some point, it would become clear that the big machine that is running society and the economy is not really under human control, nor can it be turned off, any more than the S&P 500 could be shut down,“ he said.
Ach was. Die Menschheit heute kapiert noch nicht einmal die eigene Ökonomie, sondern macht sich pseudo-religiöse Ideen davon. Wenn KI alles übernehmen würde, gälte dann noch der tendenzielle Fall der Profitrate? Das heißt: Die Roboterbosse würden die Löhne für ihre Roboterarbeiter kürzen und denen zu streiken verbieten?
The idea is to give the system goals like “create a company” or “make some money.” Then it will keep looking for ways of reaching that goal, particularly if it is connected to other internet services.
Großartig! Was ist, wenn die KI dann plötzlich als Produktionsverhältnis die Sklavenhaltergesellschaft einführt oder den Kommunismus empfiehlt? Ich finde das alles sehr lustig.
Pötte
Blick von der Western Main Road an der Grand Mal Bay auf die Bucht mit zwei Kreuzfahrschiffen, nördlich der Hauptstadt St. Georges auf Grenada (Kleine Antillen).
Fotografiert während der Revolution 1982.
Brünett und blond
Ich habe mir noch ein paar Frauen gemacht. Davon kann man nie genug haben.
Beautiful 22-year-old [brunette][blonde] girl in gothic attire in a medieval castle room,((candle)), beautiful face, skin imperfections, fair skin, assymetrical hair, detailed texture, black crop top, tight black low-rise pleated skirt, fashion shoot, side lighting, 8k, UHD, detailed skin, peach fuzz, sharp –v 5
Qualitätsmedien berichten noch schlechter als erwartet

Bislang sei keine Ortschaft der Ukraine vom Bolschewismus von [bitte selbst ausfüllen] „befreit“ worden. Oder vielleicht doch? Die Qualitätsmedien sind sich offenbar noch nicht einig. Das würde ich bald gleischschalten, sonst könnte das dumme Volk aufhören, die Nachrichten einfach so zu glauben.
Die gesamte deutsche Presse hat sich, mit wenigen Ausnahmen, komplett der Kriegshetze verschrieben und dabei gleich alle anderen journalistischen Standards ebenso über Bord geworfen. Es ist zum Fremdschämen. Vermutlich wäre jeder Text, von einer künstlichen Intelligenz erzeugt, wahrhaftiger oder zumindest neutraler.
Ich frage mich, was die Herrschaften wie zum Beispiel der oben krakeelende Russenhasser denken, wie das Publikum reagierte? Es macht doch nicht jeder die Welt, wie es ihm gefällt?! Man kann das nicht mehr irgendwie mit den Kategorien „links“ oder „rechts“ verstehen. Es kommt auch niemand auf die Idee, ein Streitgespräch zum Thema Krieg mit Leuten zu organisieren, die unterschiedlicher Meinung sind. Die gibt es gar nicht mehr, oder sie trauen sich nicht aus der Deckung. Ich kenne kein Land, in dem Pressefreiheit herrscht, in dem der öffentliche Diskurs so stromlinienförmig ist.

Vielleicht muss man bis 1848 zurück. Die deutsche Bourgeoisie hat – im Gegensatz zu Frankreich – noch nicht einmal eine bürgerliche Revolution hingekriegt. Woher soll ein demokratisches Selbstbewusstsein der Untertanen gegenüber der Obrigkeit oder dem Gruppendruck der gefühlten Mehrheit kommen? Die Deutschen waren immer brav, während die Franzosen, Italiener und die Polen als aufsässig gelten. Die polnische Regierung hat keine Corona-Zwangsmaßnahmen ergriffen, weil sie genau wusste, dass sie ausgelacht worden wäre. Die deutschen Gewerkschaften sind die zahmsten in ganz Europa. Generalstreik ist sogar per Gesetz verboten. In Frankreich wird immer irgendwo gestreikt. Und den Italienern ist ihre Regierung herzlich egal. Woher sollen Kritik oder der Zweifel am Mainstream hierzulande kommen?
Und die alte und neue Kleinbourgeoisie ist, schon wegen ihrer ökonomischen Position, per se feige, ängstlich und opportunistisch. Was will man da von deutschen Journalisten, die fast alle aus derselben Klasse stammen – eben dieser! – verlangen! Sie schauen zuerst, wohin der Wind weht, und drehen dann ihre Winkelemente dorthin.

The Carenage und die tragische Revolution von Grenada
On March 13, 1979, the leaders of Grenada’s New Jewel Movement overthrew the hated and feared neocolonial puppet, Prime Minister Eric Gairy, setting in motion a memorable revolutionary experiment in Caribbean history. Those who lived through the 1979-83 Grenadian Revolution were forever transformed.
Das Foto zeigt den Yachthafen („The Carenage“) von St. George’s, Grenada, während der Revolution 1982. Als ich mir das Foto genau ansah, fiel mir auf, dass dort heute ein Gebäude fehlt – das auf dem Hügel oberhalb des Jachthafens der Marina (sorry, kleine Wortschatzübung). Auf heutigen Bildern ist da nichts mehr.
Das langgestreckte Gebäude auf meinem Foto ist das ehemalige Hauptquartier des Militärs und später des New Jewel Movement. Vermutlich wurde es nach dem Einmarsch der US-Truppen im März 1983, den Ronald Reagan zu verantworten hat, demoliert und abgerissen.
Das tragische Ende der Revolution auf Grenada ist lehrreich: Alle Linken müssen sich fragen, wie es so weit kommen konnte. Der charismatische Anführer des sozialistischen New Jewel Movement, Maurice Bishop, wurde von stalinistischen Putschisten der eigenen Partei ermordet.
Am 13. März 1979 hatte Bishop mit nur 40 bewaffneten Leuten den korrupten Diktator Eric Gairy gestürzt. Eine Revolution, die nur eine halbe Stunde dauerte und weitgehend unblutig war! Davon träumt man doch! Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung unterstützte Bishop. Vermutlich war das auch, wenn es die Kategorie gäbe, die „kleinste“ Revolution der Welt.
Gairys private Schlägertruppe, die Mongoose Gang, war von den Putschisten in Chile geschult worden. Seine Biografie ähnelt sehr der des heutigen Diktators von Nicagagua, Daniel Ortega. Gairy, ein Gewerkschaftler, organisierte in den 50-er Jahren erfolgreiche Streiks und spielte eine wichtige Rolle, als es darum ging, das allgemeine und gleiche Wahlrecht einzuführen. Warum drehen sich solche Leute politisch um die eigene Achse und werden Teil des Unterdrückungsapparats, den sie ursprünglich bekämpften? (Schöne Frage an die Künstliche Intelligenz!)
Man müsste die Revolution von Grenada strukturell vergleichen mit anderen erfolgreichen Umstürzen in der 3. Welt: Haiti, Kuba, Mexiko und Algerien. Das Schicksal der Nicaraguanischen Revolution ist bekannt. Maurice Bishops Rolle ist in etwa vergleichbar mit der Alexander Dubceks: Beide wurden vom Volk unterstützt, jener von Stalinisten der eigenen Bewegung umgebracht, dieser durch eine Intervention der stalinistischen „Bruderstaaten“ hinweggefegt.
Die traumhaft schöne „Gewürzinsel“ Grenada war und ist, wenn man sie mit anderen Inselstaaten der Karibik vergleicht, ein wirtschaftliches Schwergewicht: „… unter anderem der zweitgrößte Hersteller von Muskatnuss, dem Hauptexportprodukt des Staates. Etwa jede fünfte dieser Nuss weltweit stammt von der kleinen Karibikinsel.“ Eine ökonomische Basis für eine Arbeiterbewegung im klassischen Sinn ist vorhanden, wenn auch eher in der Landwirtschaft.
…the revolution made a series of gains. All the anti-worker trade union laws were repealed by the PRG in 1980. 14 percent of the budget was allocated to health expenditure, making it one of the highest in the Commonwealth Caribbean. The PRG ended the corruption in the health sector and used St. George’s University to train up new doctors and clinical staff for their hospitals. Mobile health teams were also set up for remote areas.
Die Probleme, die die Revolutionäre damals versuchten zu lösen, existieren heute immer noch, wenn auch nicht in so krasser Form. Grenada ist eine zwar offenbar stabile Gesellschaft, aber nur noch pro Forma unabhängig: Der Staat hat seit der US-Invasion 1983 kein stehendes Heer, die Verteidigung ist Aufgabe der USA. Wie könnte eine progressive Bewegung dort erfolgreich sein, wenn eine Kompanie Lederjacken ausreichte, um jeden Widerstand zu beenden?
In einem Staatsstreich wurde Bishop im Oktober 1983 von Mitgliedern des linken Flügels unter dem Vize-Premierminister und Minister für Finanzen, Handel und Planung Bernard Coard gestürzt und mit anderen Parteimitgliedern inhaftiert. Als es in der Bevölkerung Demonstrationen gegen die Verhaftung Bishops gab, wurden diese mit Gewalt beendet, etwa 100 Menschen wurden erschossen. Am 19. Oktober 1983 wurden schließlich unter anderem Bishop, Außenminister Whiteman und die Bildungsministerin Creft exekutiert, obwohl sie sich ergeben hatten.
Kurz darauf marschierten die USA ein. (Getty Images würde ich, wenn ich könnte, sofort enteignen lassen. Das sind Schmarotzer, sogar für kapitalistische Verhältnisse.)
In Gegensatz zu Nicaragua hat Grenada die vier Jahre Revolution aufgearbeitet und öffentlich diskutiert. Man muss also nicht befürchten, wie in Nicaragua oder auch in China (wenn es um die Kulturrevolution geht), Probleme zu bekommen und im Gefängnis zu landen, wenn man Fragen nach der Geschichte stellt.
Es ist witzig, dass ich immerhin zwei Revolutionen live erlebt habe, wenn auch nicht die militärische Phase – Nicaragua und Grenada. Ich habe auch keine anderen Fotos von Reisenden aus der Zeit von 1979-1983 gefunden. Außer den reichen Besitzern der Jachten, die auch damals in Grenada ankerten, und den Tagesurlaubern der wenigen Kreuzfahrtschiffe gab es keine Touristen. Wir waren die einzigen. Gibt es niemanden sonst, der die zum Teil lustigen Propaganda-Tafeln dort fotografiert hat?
Unter Vorständlern
Der Neue Vorstand des DJV Berlin/JVBB (v.l.n.r.) Thorsten Keller, Schatzmeister), Susanne Stephan (Betriebsrat FOCUS, stellvertretende Vorsitzende), Simone Ahrend, Stefanie Michallek, Alexander Czekalla (nicht im Bild, Schriftführer), Philipp Blanke (nicht im Bild), Steffen Grimberg (Vorsitzender), der Fotograf ist Bernd Lammel.
Ich wollte nur der erste sein, der das veröffentlicht.
KI oder: Reshape everything [Update]
The head and in frontal attack on an English writer that the character of this point is therefore another method for the letters that the time of who ever told the problem for an unexpected. (Claude Shannon 1948, via Michael’s Home Page: Notes on Computer-Generated Text)
Ich hatte mir das Sonderheft der c’t über „ChatGPT & Co.“ bestellt. Ja, ist nützlich und auf dem Niveau, das man von der c’t erwarten kann (auch mangels einer Alternative). Daraus stammt auch die obige Notiz. So neu ist das Thema also gar nicht.

old typing machine vintage style ultrarealistic –s 750
Mittlerweile wird auch YouTube von Tutorials zu MidJourney et al überschwemmt. So kompliziert ist das gar nicht, dass ich darüber einen Film sehen und mich über Quietschestimmchen und das übliche Genuschel ärgern müsste. Lobenswerte Ausnahme: MoritzCeg: „Midjourney Tutorial auf Deutsch – Anleitung für Anfänger“ (knapp 30 Minuten), bei dem ich noch etwas gelernt habe über die Parameter und dessen Stimme sehr angenehm und verständlich klingt.
Sehr hilfreich ist auch ein MidJourney Prompt Helper (jetzt in der Blogroll). Davon gibt es viele. Aber wer mich schreiend belästigt, das Video sei fantastisch und „the Ultimate“, der wird nicht berücksichtigt. Bei dem obigen „Helper“ kann man die Ergebnisse – also was man ausgewählt hat – vorher sehen. Das macht das Ausprobieren leicht.
Wir sind erst am Anfang, und niemand weiß wirklich, wozu das alles führen wird. Das ist das Spannendste.
[Update] Ich habe das untere Bild dank eines Hinweises aus dem Publikum durch ein anderes ersetzt. Frauen, denen die Arme aus den Bäuchen wachsen, sind nicht attraktiv. Mit Armen scheint die KI ohne Probleme zu haben…

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Update: women::3 using an old typewriter::3, looking at the camera,, office room, early 20th century, photorealistic::5 edison bulb::1 amber::1 defocus::-0.5 –ar 2:1 –v 4 –quality 2 –stylize 1000 –s 750 –s 750 –
St. George’s Parish Church
„St. George’s Anglican Church was built in 1825, and a clock was later added in 1904 which plays the Westminster chimes on the hour. The church laid in ruin for a decade following heavy damage from Hurricane Ivan in 2004, when it continued to be used informally by locals for both prayer as well as school classes. Following several years of reconstruction work since the mid-2010s, the building returned to its function as a church.“
Fotografiert in St. George’s, der Hauptstadt Grenadas (Kleine Antillen) während der Revolution 1982.
Ukrainian plan to attack Nord Stream pipeline

Explosion der North Stream Pipeline (Symbolphoto). /imagine ocean, explosion below water, North Stream pipeline, press photo, ultrarealistic, view from a drone
Nur mal kurz zwischendurch. Die Washington Post schreibt: „U.S. had intelligence of detailed Ukrainian plan to attack Nord Stream pipeline“.
Die Welt dazu: „Demnach wurde die CIA von einem europäischen Geheimdienst darüber informiert, dass ein Team von sechs Angehörigen einer ukrainischen Eliteeinheit die Erdgas-Pipelines bei einem verdeckten Taucheinsatz sprengen wollten. Der „Washington Post“ zufolge unterstand das Team direkt der ukrainischen Armeeführung.“
Haben unsere Qualitätsmedien eigentlich berichtet? Hat sich der britische Geheimdienst schon geäußert?
KI oder warum der Kommunismus jetzt doch kommt

/imagine a barely dressed woman with very long hair kissing a man, both are experts of encrypting e-mails, both holding an huge transparent smartphone in one hand, ultrarealistic, background matrix-style, no trees, a tiny cute cat is sitting on the floor watching them
Die Bedenkenträger gehören durchgeschüttelt. Alles wird umgestürzt, umgestülpt, verändert, und wenn man nicht kapiert, warum und wieso und wohin das führen könnte, kann man einpacken so to speak.
Was ist mit den fucking manuals, die ich mühsam zusammengestoppelt habe zu diesem oder jenem enkryptischem Thema? (Im Hintergrund ruft jemand laut: Steganografie!)
Die kann man jetzt in 30 Sekunden erzeugen, und einschlägige Fotos gleich dazu (und ich war noch zu faul, das ins Deutsche zu übersetzen oder gleich in Deutsch erzeugen zu lassen):
Write a manual how to encrypt E-mails with PGP using the e-mail program k-9 for android smartphones if you already have a key pair and need to import it to your keyring
ChatGPT
Title: Manual for Encrypting Emails with PGP using K-9 Mail on Android Smartphones and Importing Key Pair
Introduction:
This manual will guide you through the process of encrypting emails with Pretty Good Privacy (PGP) using the K-9 Mail application on Android smartphones. We assume that you already have a PGP key pair generated and need to import it into your keyring. The manual is divided into two sections: Importing the Key Pair and Encrypting Emails.
Section 1: Importing the Key Pair
Step 1: Obtain your PGP key pair:
If you don’t have a PGP key pair, you can generate one using a PGP software like GnuPG on your computer. Follow the instructions provided by the software to generate a key pair. Make sure to keep your private key secure and backup your key pair.
Step 2: Export your public and private keys:
On your computer, export your public and private keys to separate files. Transfer these files to your Android smartphone. You can use various methods like cloud storage, email, or USB transfer.
Step 3: Install K-9 Mail:
If you haven’t installed the K-9 Mail application on your Android smartphone, go to the Google Play Store and search for „K-9 Mail.“ Install the application on your device.
Step 4: Importing the key pair:
1. Launch K-9 Mail on your Android smartphone.
2. Tap the „Menu“ button (usually represented by three dots) in the top-right corner of the screen.
3. Select „Settings“ from the menu.
4. In the „Accounts“ section, select the email account for which you want to import the key pair.
5. Scroll down and tap „Security settings.“
6. Tap „OpenPGP settings.“
7. In the „Keyring“ section, tap „Key Management.“
8. Tap the „Menu“ button (three dots) at the top-right corner of the screen.
9. Select „Import key pair.“
10 Choose the location where you stored your exported public key file and tap on it to import.
11. Repeat the previous step for your exported private key file.
12. Enter your passphrase when prompted. This is the passphrase you set during the key pair generation.
13. Once the import is complete, you should see your key pair listed in the key management section.
Section 2: Encrypting Emails
Step 1: Compose a new email:
1. Launch K-9 Mail.
2. Tap the „Compose“ button (usually represented by a pencil icon) to create a new email.
2. Step 2: Enable encryption for the email:
1. In the email composition window, tap the „Menu“ button (three dots) at the top-right corner of the screen.
2. Select „OpenPGP“ from the menu.
3. Tap „Encrypt message.“
4. K-9 Mail will search for the recipient’s public key in your keyring if it is available. If the public key is not found, you will need to import it or request it from the recipient.
5. Once the recipient’s public key is available, K-9 Mail will encrypt the email.
Step 3: Send the encrypted email:
1. Verify that the email composition window shows „Encrypted“ at the top.
2. Complete the email by adding a subject and message.
3. Add the recipient’s email address.
4. Tap the send button to send the encrypted email.
Conclusion:
Congratulations! You have successfully imported your PGP key pair into K-9 Mail on your Android smartphone and learned how to encrypt emails using PGP. Remember to keep your private key secure and follow best practices for key management to ensure the confidentiality of your encrypted communications

/imagine futuristic view of communism, soviet style of the fifties, people on the streets using smartphones, propaganda posters for encryption at the walls, hyperrealistic, roboters and drones everywhere
Apropos Kommunismus. Erstens. Unzählige Fotos, die nur zur Illustration technischer Themen dienen, werden schon jetzt nicht mehr kommerziell verwertet werden können, weil sie jeder selbst in ein paar Sekunden erzeugen kann (siehe oben).
Zweitens: die verehrte Leserschaft sei aufgefordert, folgende Gedankenschritte nachzuvollziehen:
– Ein Künstler malt ein Bild. Er braucht dazu viele Monate, er ist ein Genie – andere besitzen weder die technischen Fertigkeiten noch die Fantasie.
– Fotografen machen Fotos des Bildes und verkaufen diese. Die Fotos sind in beliebiger Menge reproduzierbar; der Inhalt ist vom Original für Laien nicht mehr zu unterscheiden.
– KI reproduziert die Fotos und variiert diese. Das Ergebnis kostet gar nichts mehr, außer den 10 Euro Abogebühren für ChatGPT im Monat und den Stromkosten für Rechner.
Ist der Trend sichtbar?
– Eine Ware wird in Handarbeit hergestellt. Ist sie nützlich und brauchbar, wird sie maschinell zur Massenware. Der Handwerker wird arbeitslos, die Ware preiswerter.
– Große Konzerne kaufen kleine Unternehmen auf und lassen dort produzieren, wo die Ware Arbeitskraft (das variable Kapital) weniger kostet. Das große Kapital ruiniert die Kleinbourgeoisie. (Nein, kein Stamokap: Der sich selbst revolutionierende Arbeitsprozess im Kapitalismus (die Produktivkräfte) erzeugt immer wieder neue Kleinbourgeoisie.)
– Etwas, was alle brauchen, ruft Menschen auf den Plan, die die Ware allen zugänglich machen wollen. Linux ist das beste Beispiel. Linux kostet gar nichts. (Vielleicht kann man sogar die Hardware irgendwann selbst in 3D ausdrucken.)
Viele lebensnotwendige Waren könnten in naher Zukunft nichts mehr kosten – oder nur noch so viel, dass sie sich fast jeder leisten kann. Wasser und Strom und Gas und Gesundheit übernehmen der Staat, die Kommunen oder Genossenschaften.
…während in der kommunistischen Gesellschaft, wo Jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit hat, sondern sich in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann, die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.
Und schwupp, – tataaa! – ist der Kommunismus da.
PS Ich wollte nur einen Beitrag schreiben, in dem Katzen, Kommunismus und KI vorkommen.
Paddeln durch das Paradies: Eine idyllische Tour um die Zitadelle Spandau
Ich habe ChatPGT den Befehl gegeben: „Schreibe eine Reportage über eine Paddeltour rund um die Zitadelle Spandau bei sehr gutem Wetter“. Alle Fotos sind ebenso künstlich intelligent.

Citadel Spandau Berlin by kayak, cloudless sunny weather, ultrarealistic, one male person in the kayak sitting, from behind, small streams and channels, walls of red bricks, environment green trees and bushes
Unter einem strahlend blauen Himmel und bei perfektem Wetter begab ich mich auf eine Paddeltour rund um die Zitadelle Spandau, eine historische Festung inmitten der pulsierenden Stadt Berlin. Mit meinem Kajak im Gepäck und voller Vorfreude auf ein Abenteuer voller Naturschönheiten und historischer Entdeckungen, machte ich mich auf den Weg.
Das geht ja mal gar nicht. Man sollte der KI beibringen, dass Adjektive unter dem Generalverdacht des Kitsches stehen und in gutem Deutsch nur spärlich eingesetzt werden sollen. „Strahlend blau“ und „Himmel“ passt zusammen wie dicker Arsch auf hässlichem Eimer. Kombiniert mit perfektem Wetter ist das ein weißer Albino-Schimmel. Pulsiert Berlin wirklich? Was kann eine Stadt sonst tun? Faul herumliegen? Außerdem, KI, hatte ich den/das/divers Kajak nicht im Gepäck – das wiegt 13 Kilo.
Schon beim Startpunkt an der Havel konnte ich die Vorfreude der anderen Paddler spüren. Alle waren in bester Stimmung und bereit, die malerische Umgebung zu erkunden. Die Havel, umgeben von üppigem Grün und blühenden Ufern, lud uns ein, ihre ruhigen Gewässer zu erkunden.
Falsch. Ich spüre grundsätzlich nie die Vorfreude anderer. Das will ich gar nicht. Ich bin Misantroph, wenn es drauf ankommt. Das hätte ich noch dazusagen müssen. Immerhin: Die KI vermeidet das Passiv und lässt den Fluss ganz anthropomorph handeln – mich einladen. Dieser Einladung hätte es aber nicht bedurft. (Kennt die KI den deutschen Genitiv?)
Mit jedem Paddelschlag fühlte ich mich mehr und mehr von der Natur umgeben. Entlang des Flusses zogen friedlich grasende Kühe meine Aufmerksamkeit auf sich und Vögel zwitscherten in den Bäumen. Das sanfte Plätschern des Wassers begleitete uns auf unserer Reise.
Vögel klingen gut, aber nicht ganz unerwartet, Kühe sind da jedoch nicht. Das hätte ich per Parameter ausschließen müssen. Das nächste Mal phantasiere ich noch einen Säbelzahntiger dazu, damit die Sache Fahrt aufnimmt.
Schon wieder Adjektive, die einem das Blut gerinnen lassen: Vorher wurden wir auf „ruhige Gewässer“ eingestimmt, nicht etwas auf reißende Wildbäche, und jetzt – Überraschung! – plätschert das Wasser sanft. Im Hintergrund röhrt vermutlich ein Hirsch, und Heidi jodelt die mongolische Nationalhymne.
Als ich mich der Zitadelle Spandau näherte, wurde mir die historische Bedeutung dieses beeindruckenden Bauwerks bewusst. Die Festung, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde, diente einst als Verteidigungsanlage und hat im Laufe der Jahrhunderte viele historische Ereignisse miterlebt. Heute beherbergt sie ein Museum und zieht Besucher aus aller Welt an.
Als ich mich diesem Abschnitt schreibend näherte… nein, so macht man das nicht. Als ich mich in dem Raum befand, wies das Auto vier Räder auf? Besser: Die Zinnen der Festung, die sich die herrschende Klasse bauen ließ, leuchteten blutrot. Vor dem geistigen Auge des Paddlers poltert der Kopf Tschechs vom Schaffot direkt in die Havel, während man traurig murmelt: „Man hätte in dieser ganzen Art und Weise an einen südlichen Banditen (eher an einen Wahnsinnigen!) denken können.“
Ich beschloss, mein Kajak an einer ruhigen Stelle anzulegen und die Zitadelle zu Fuß zu erkunden. Die majestätischen Mauern und Türme strahlten eine beeindruckende Ruhe aus. Die gepflegten Grünflächen rund um die Festung luden zum Entspannen ein, und ich genoss den Ausblick auf die umliegende Landschaft.
In Badehose? Nein. Gepflegt sind die Flächen und das Flächenbegleitgrün nicht, sondern schön urwaldmäßig. Die umliegende Landschaft kann man nicht sehen, und das ist auch gut so, weil Autoverkehr langweilig ist und viele Häuser, weil Industrie, hässlich. Nur Lamborghini ist backstage originell.
Nachdem ich die Zitadelle ausgiebig erkundet hatte, setzte ich meine Paddeltour fort. Ich folgte dem Verlauf der Havel, während sich die Landschaft allmählich veränderte. Sanfte Hügel tauchten am Horizont auf und verliehen der Umgebung eine malerische Atmosphäre.
Schon klar, dass ich dem Verlauf der Havel folgte und nicht etwa auf Schienen weiterwanderte, das Kanu im Gepäck! Überrasche mich, KI, sonst wird das nix!
Immer wieder passierte ich kleine Inseln, auf denen sich Vögel und andere Tiere tummelten. Die Stille der Natur wurde nur durch das gelegentliche Geräusch vorbeifahrender Boote unterbrochen. Die unberührte Schönheit der Umgebung ließ mich den Stress des Alltags vergessen.
Rharbarber, rhabarber. Ein bisschen neugierig bin ich aber auf die anderen Tiere, die sich tummelten. Mücken? Läuse? Wasserratten?
Während meiner Paddeltour hatte ich die Gelegenheit, mit anderen Wassersportlern ins Gespräch zu kommen. Viele von ihnen waren leidenschaftliche Naturliebhaber und hatten bereits zahlreiche Abenteuer auf dem Wasser erlebt. Ihre Geschichten inspirierten mich und verstärkten mein Verlangen nach weiteren Erkundungen.
„Das Verlangen verstärken“ passiert mir nur bei attraktiven Frauen. Mir kommen da zwei Schönheiten am Bootshaus in den Sinn, von denen eine zu jung und die andere zu verheiratet war. Hätten sie mir zugelächelt, wäre mein Verlangen sicher verstärkt worden. Vermutlich hat die KI mein Alter ergoogelt und irrig angenommen, ich würde statt Sex auf nicht-orgiastische Erkundungen ausweichen. Falsch!
Die Tour führte mich schließlich zurück zum Ausgangspunkt. Mein Kajak gleitete sanft in das ruhige Wasser der Havel, während die Sonne langsam am Horizont unterging. Es war ein perfekter Abschluss für einen Tag voller
Hier fehlt der Schluss, KI! Oder soll ich das selbst ergänzen, damit mein Gehirn nicht dahinsiecht? Ein Tag voller Plattitüden?
Kunst für alle!



/imagine roboter going to Eolie Islands passing through mental delirium and hallucinations, dark, bleak, despair, dreaming an undressed mermaid, Bosch style
Das wird mir jetzt doch ein bisschen unheimlich… Ich erinnere mich an das Gefühl, als ich 1995 an meinem Windows 3.11-Rechner saß und die ersten Schritte ins World Wide Web tat, damals mit Compuserve, und irgendwie mit Mosaic oder Netscape auf die Website des Dinosaurier-Museums im mongolischen Ulan Bator geriet und hellauf begeistert war. Ich fühle mich, als nähme ich an einer Revolution live teil. Meine damalige Freundin war uninteressiert und überhaupt nicht neugierig, was auch dazu passt, dass wir uns alsbald trennten.
Wenn ich „mein“ Künstwerk ansehe, fühle ich mich auch inmitten einer technischen Revolution. Dabei zehre ich von dem, was vor einem halben Jahrtausend jemand geschaffen hat. Danke, Hieronymus Bosch!
Cártel del Golfo tiene armas utilizadas en la guerra en Ucrania
Jetzt wissen wir endlich, wo die Javelin für die Ukraine landen: Bei mexikanischen Drogenkartellen! Hätte uns nur jemand gewarnt… „In Tamaulipas wurde ein mutmaßliches Mitglied des Golfkartells mit einer der exklusivsten und stärksten Waffen aufgezeichnet, einem Javelin, das während der Invasion in der Ukraine verwendet wurde und einen Wert zwischen 20.000 und 60.000 US-Dollar hat“.
Was die Russen jetzt dringend brauchen
Nein, nicht warnen! Lebhaft begrüßen! Wir warten auf den 25. Oktober bzw. den 7. November!
Wg. Arbeiterklasse
Deutschlands Arbeiterklasse verarmt. Und ich bin offenbar der einzige Scheiberling in ganz Deutschland, der das so formuliert.
Rechte Mülleimer [Update]
Harald Martenstein (leider hinter der Paywall der „Welt“): Der AfD-Aufschwung in Umfragen hat wenig bis nichts mit Nazi-Nostalgie oder Putin-Liebe der neuen Partei-Anhänger zu tun: Diese Menschen grauen sich vor dem, was gerade in Deutschland passiert. Und sie halten die Union nicht für mutig genug, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen.
Viele wenden sich der Option AfD gerade aus antitotalitären Motiven zu. Sie haben den Eindruck, dass ihr Land sich zu einem historisch neuen Typus von Diktatur entwickelt, zu einem Land, in dem Freiheit und Bürgerrechte wenig gelten, wo Privatsphäre und Widerspruch nicht mehr selbstverständlich sind, wo Spitzel hofiert, aber die westliche Zivilisation und ihre Lebensweise verteufelt werden und wo eine wirtschaftlich und sozial geradezu suizidale Klima- und Migrationspolitik als alternativlos zu gelten hat.
Der neue Berliner CDU-Bürgermeister Kai Wegner nannte es „nicht akzeptabel“, wenn „Leute in Parks von Dealern angemacht werden“. Man werde in Parks auch wieder mehr Mülleimer installieren. Die Kreuzberger Grünen dagegen wollen das Müllproblem lösen, indem sie einfach alle Mülleimer entfernen, die Leute würden dann den Müll halt mit nach Hause nehmen.
Da erkannte man wie im Brennglas zwei grundverschiedene Welt- und Menschenbilder. Eines davon ist unrealistisch.
Ein Berliner Grüner quittierte Wegners Äußerungen mit dem Satz: „Der Kulturkampf von rechts beginnt.“ Mülleimer sind also rechts. Und Drogendealen ist links.
[Update] N-TV hat sich offenbar von Martenstein beeinflussen lassen.
Fünf wie Hundert [Update]
Irritiert waren Bundesregierung, Bundesanwaltschaft und BKA, als das Allensbacher Meinungsforschungsinstitut, dessen Leitung der CDU nahestand, 1971 die Ergebnisse einer Meinungsumfrage »Baader-Meinhof: Verbrecher oder Helden?« veröffentlichte. 82 Prozent kannten die Gruppe. 18 Prozent von 1000 Befragten sagten, die RAF handle »auch heute noch vor allem aus politischer Überzeugung«. 31 Prozent hatten keine Meinung. Jeder vierte Befragte unter 30 Jahren hatte »gewisse Sympathien« für die RAF. Jeder zehnte Norddeutsche war bereit, ein Mitglied der Gruppe zu beherbergen, das Gleiche galt für jeden 20. Bundesbürger. Allensbach stellte ein »schwieriges sozialpsychologisches Klima für die Fahndung der Polizei« fest. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung sorgte sich: »Fünf Prozent wirken hier wie hundert Prozent.« (Aus: Jutta Ditfurth: Ulrike Meinhof. Die Biografie.)
Update: Ich wollte mir gerade zum besseren Lesen Oliver Tolmeins „RAF – Das war für uns Befreiung“- Ein Gespräch mit Irmgard Möller über bewaffneten Kampf, Knast und die Linke“ herunterladen. Der Text ist auf der Website Tolmeins merkwürdigerweise nicht mehr vorhanden. Das erinnerte mich daran, dass ich schon lange HTTrack installieren wollte.
Cheerleader ohne Asche
Baños aka Baños de Agua Santa, Ecuador, fotografiert am 16.12.1979.
Ich wohne damals laut meinem Reisetagebuch direkt am Hauptplatz in einer preiswerten Pension, die aber nicht mehr existiert. Heute sind dort überall Hotels und hospedajes. Anhand eines anderen Fotos nehme ich an, dass es im heutigen Neubau des Hotel eruptión war (Ambato Ecke Thomas Halflants).
Welches Fest gefeiert wurde, weiß ich nicht mehr. Die Tage zuvor hatten wir den Tungurahua bestiegen und mussten uns von der dreitägigen Strapaze erholen.
Ende 1999 wurde die Stadt aufgrund dringender Empfehlungen vor allem ausländischer Vulkanexperten komplett evakuiert und geschlossen. Nachdem der Ausbruch den Ort wie all die Jahrhunderte zuvor verschont und nur eine dicke Ascheschicht hinterlassen hatte, erzwangen die Einwohner nach einigen Monaten gegen den Widerstand der Behörden und des Militärs ihre Rückkehr in ihren Ort. Bei den damit verbundenen Unruhen gab es einen Toten.


















































