Tyranny in Disguise

Tyranny in Disguise
Schönes Symbolbild der KI zum Thema „tyranny in disguise“.

Marco Rubio schreibt auf X: „Germany just gave its spy agency new powers to surveil the opposition. That’s not democracy—it’s tyranny in disguise.

What is truly extremist is not the popular AfD—which took second in the recent election—but rather the establishment’s deadly open border immigration policies that the AfD opposes. “

Steinhöfel kommentiert ebenfalls auf X: „Ich bin davon überzeugt, dass ein ganz erheblicher Teil der Bevölkerung diese Einstufung allein darauf zurückführen wird, dass die AfD in den Umfragen sehr erfolgreich ist und der Verfassungsschutz hier als reiner Erfüllungsgehilfe agiert.“

Da wird die Journaille wieder aufheulen….

Heiße Luft

Liebe Journalistenkollegen, bevor ihr euch hoch erregt die Finger wund schreibt: „Rechtsextrem“ ist kein Kriterium eines Parteiverbots. Eine Partei muss die bestehende Rechtsordnung „aggressiv-kämpferisch“ beseitigen wollen, was bei der AfD wohl kaum nachweisbar ist. Man kann das alles in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nachlesen. Das Kriterium „gesichert rechtsextremistisch“ ist also nur heiße Luft und völlig irrelevant, was euch natürlich nicht daran hindern wird, es ständig zu benutzen, damit die Medienrezipienten auch genau wissen, was sie denken sollen.

Unter sich Verhaltenden

Alle Spitzel des Verfassungsschutzes in der AfD haben heute die Dienstanweisung erhalten, sich ab sofort nur noch gesichert rechtsextremistisch zu verhalten.

Ich verhalte mich ab heute nur noch ungesichert linksextremistisch.

Rassistenpack, elendes!

Evangelischer Kirchentag: „Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Black, Indigenous und Kinder of Color.“ Gemeint sind Kinder mit nicht-weißer Hautfarbe. Weiße Kinder dürfen ausdrücklich nicht teilnehmen.“ Was für ein Rassistenpack!

„Until the colour of a man’s skin
Is of no more significance than the colour of his eyes
Me say war.“ (Boy Marley)

Alles wählen

Van Aken, der Parteichef der so genannten „Linken“ fordert laut der bürgerlichen Presse: „So soll das Wahlalter für sämtliche Wahlen auf 16 Jahre gesenkt werden. Außerdem soll das Wahlrecht auch für Ausländer ermöglicht werden. Jede Person ohne deutsche Staatsangehörigkeit soll demnach nach fünf Jahren legalem Aufenthalt in der Bundesrepublik das Wahlrecht für sämtliche Wahlen bekommen.“

Da verschlägt es einem glatt die Sprache…

Browser Add-Ons

browser Add-ons
In the center of the image stands a medieval gatekeeper wearing modern cyberpunk armor, symbolizing the browser extension. Behind the gatekeeper is a large, open web browser window shaped like a medieval city gate. Through this gate, a glowing stream of web traffic flows in–made of symbols like script tags, cookies, tiny envelope icons (trackers), and arrows labeled „referer“. The gatekeeper holds a shield marked with a gear icon (symbolizing control/settings), and in their other hand, a filtering staff that projects beams of light. These beams selectively allow certain elements through (e.g., harmless scripts or images) while blocking or vaporizing others (like trackers and suspicious JavaScript). Above the scene floats a cloud of digital icons, representing various browser types (Chrome, Firefox, Safari). Each one shines a beam onto the gatekeeper, indicating that this guardian works across multiple platforms. In the foreground, a user watches confidently from behind a glowing monitor, safely shielded by the actions of the extension. –s 750 –

Auf mehrfach geäußerten Wunsch des Publikums! Aber da ich immer noch nicht ganz gesund bin, lasse ich „andere“ für mich arbeiten.

ChatGPT (von mir modifiziert): Hier ist ein Artikel über nützliche Browsererweiterungen zur Verwaltung von JavaScript, Cookies und Referern, die für Chrome, Chromium, Safari und Firefox und auf allen Betriebssystemen verfügbar sind:

browser Add-ons

Nützliche Browsererweiterungen für Datenschutz und Skript-Kontrolle

Wer sicher und datensparsam im Internet surfen will, kommt um die Kontrolle von JavaScript, Cookies und HTTP-Referern nicht herum. Browser wie Chrome, Firefox, Safari und Chromium-basierte Varianten bieten von Haus aus nur eingeschränkte Optionen. Glücklicherweise gibt es plattformübergreifende Erweiterungen, die hier Abhilfe schaffen. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Add-ons vor, die auf allen gängigen Betriebssystemen funktionieren.

1. uMatrix (Legacy, aber weiterhin beliebt)
Browser: Chrome, Chromium, Firefox (nur als „Legacy Extension“)
Funktion:
Detaillierte Steuerung von Skripten, Frames, Cookies, CSS, Bildern und mehr pro Domain
Matrix-basierte Benutzeroberfläche für individuelle Freigaben
Referer-Kontrolle optional möglich
Hinweis: Die Entwicklung wurde eingestellt, aber viele Nutzer setzen weiterhin auf das Tool. Alternativen existieren (z. B. NoScript oder uBlock Origin mit erweitertem Modus).

2. uBlock Origin
Browser: Chrome, Chromium, Firefox, Safari (via Fork wie „uBlock Origin Lite„)
Funktion:
In erster Linie Werbeblocker, aber mit aktivierten erweiterten Einstellungen auch Blockierung von JavaScript möglich
Benutzerdefinierte Regeln für Cookies, Skripte, Referer-Header
Sehr ressourcenschonend.
Tipp: Im erweiterten Modus kann uBlock Origin ähnlich wie uMatrix genutzt werden.

3. NoScript Security Suite
Browser: Firefox, Firefox-basierte Browser (nicht nativ für Chrome/Safari)
Funktion:
Feingliedrige Steuerung von JavaScript, WebGL, Java, Medien und mehr
Whitelist-basiertes System (alles ist zunächst blockiert)
Schutz vor XSS- und Clickjacking-Angriffen
Einschränkung: Nur für Firefox, nicht für Chrome oder Safari. Dennoch relevant, wenn Firefox zum Einsatz kommt.

4. ScriptSafe
Browser: Chrome, Chromium (nicht für Safari oder Firefox)
Funktion:
JavaScript-, Plug-in-, Cookie- und Referer-Kontrolle
Whitelists und Blacklists für Domains
Entfernung von Tracking-Parametern aus URLs
Einschränkung: Nur für Chromium-basierte Browser verfügbar, wird aber plattformübergreifend unterstützt.

5. Smart Referer
Browser: Firefox, Chrome (eingeschränkt)
Funktion:
Sendet Referer-Header nur innerhalb derselben Domain
Erhöht den Schutz vor Referer-Leaks
Anpassbar für Ausnahmen
Hinweis: Unter Chrome nur als Light-Version verfügbar, Firefox bietet mehr Funktionen.

6. Cookie AutoDelete
Browser: Chrome, Chromium, Firefox
Funktion:
Löscht Cookies automatisch beim Schließen von Tabs
Verwaltung nach Whitelists möglich
Kompatibel mit Container-Tabs in Firefox
Vorteil: Sehr nützlich zur Reduktion von Tracking durch Drittdienste.

Fazit;
Wer Kontrolle über Skripte, Cookies und Referer übernehmen will, findet in den genannten Erweiterungen zuverlässige Werkzeuge. Während Firefox-Nutzer auf besonders mächtige Add-ons wie NoScript und Smart Referer zugreifen können, stehen für Chromium-basierte Browser uBlock Origin und ScriptSafe bereit. Safari-Nutzer müssen sich derzeit mit Forks wie uBlock Origin Lite begnügen, da Apples System Einschränkungen mit sich bringt.

Empfohlene Kombination (plattformübergreifend):
uBlock Origin (erweiterter Modus) für umfassende Skriptkontrolle
Cookie AutoDelete für Cookie-Management
Smart Referer (wenn unterstützt) zur Referer-Kontrolle

Diese Konfiguration bietet ein gutes Gleichgewicht aus Schutz, Kontrolle und Benutzerfreundlichkeit – unabhängig vom verwendeten Betriebssystem.

Browser-Alternativen für mobile Geräte (Android):

browser Add-ons

Die Unterstützung von Browser-Erweiterungen auf mobilen Geräten (Android & iOS) ist stark eingeschränkt und unterscheidet sich je nach Betriebssystem und Browser. Hier ist ein Überblick über die von mir empfohlenen Erweiterungen, die auch auf mobilen Browsern funktionieren, insbesondere unter Android und iOS (iPhone/iPad):

uBlock Origin
Android (Firefox): Ja, vollständig nutzbar, wenn du Firefox für Android (nicht Focus) nutzt. Erweiterungen müssen über die Add-on-Verwaltung manuell hinzugefügt werden.
Android (Chrome/Chromium): ❌ Nicht unterstützt, Chrome erlaubt keine Erweiterungen auf Android.
iOS (Safari): Teilweise verfügbar – als „uBlock Origin Lite“ über Safari-Erweiterungen im App Store. Funktional stark eingeschränkt durch Apples API-Beschränkungen.

uMatrix (Legacy)
Android: ❌ Nicht mehr verfügbar oder wartbar. Funktionierte nur in alten Firefox-Versionen.
iOS: ❌ Nicht verfügbar.

Cookie AutoDelete
Android: Teilweise, nur unter Firefox Nightly für Android mit aktivierten erweiterten Add-on-Einstellungen.
iOS: ❌ Nicht verfügbar.

Smart Referer
Android (Firefox): Möglich, aber nur über Nightly-Versionen, nicht in der Standard-App.
Android (Chrome): ❌ Nicht möglich.
iOS: ❌ Nicht verfügbar.

ScriptSafe & NoScript
ScriptSafe (Chromium-basiert): ❌ Nicht verfügbar auf Android oder iOS, da Chrome keine Erweiterungen erlaubt.

NoScript:
Android (Firefox): ⚠️ Teilweise, über Firefox Nightly. Nicht offiziell auf stabiler Version verfügbar.
iOS: ❌ Nicht verfügbar.

Fazit:
🔹 Für Android-Nutzer (am besten mit Firefox):
Empfohlen:
uBlock Origin (stabil)
Cookie AutoDelete (nur Nightly)
Smart Referer (Nightly)
Bedingung: Nutze Firefox oder Firefox Nightly, nicht Chrome!

🔹 Für iPhone-Nutzer (iOS):
Sehr eingeschränkt durch Apple:
uBlock Origin Lite über Safari → nur rudimentärer Filterblocker
Keine Skript- oder Referer-Kontrolle auf dem Niveau der Desktop-Add-ons.

Browser-Alternativen für mobile Geräte (iOS):

browser Add-ons

Ho, Ho, Ho Chi Minh!

Vietnam

On this same day, 50 years ago! Congratulations to Vietnam on Liberation Day!

Vietnam

Unter Hehlern

Weimer Interview
„Kritische Wächter“ – Interview mit Wolfgang Weimer, damals Chefredakteur von Cicero, in: Berliner Journalisten (heute Nitro, 4/2005)

Weimer wird also Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien. Vor zwei Jahrzehnten habe ich ihn nach der Cicero-Affäre interviewt (vgl. oben).

Ich mag den Ex-Religionslehrer Weimer und seine Thesen nicht – wie auch alle anderen Verehrer höherer Wesen. Ich halte ihn jedoch für einen guten Journalisten, stramm bürgerlich, aber jemand, der etwas den Tugendterror und die politische Korrektheit der Grüninnen hat.

Mein Leitartikel in derselben Ausgabe von Berliner Journalisten hieß „Unter Hehlern“. Ich finde meine Thesen immer noch aktuell.

„Gut, dass die Staatsanwaltschaft und die Polizei im September ein recht harmloes „Magazin für politische Kultur“ durchsucht haben. Wenn es nicht Cicero getroffen hätte, sondern ein linksradikales Blättchen oder gar eine politisch braun gebrannte Zeitung wie die Junge Freiheit, dann regte sich kaum jemand auf. Die notwednige Debatte über das Verhältnis zwischen Staat und Presse wäre nicht angestoßen worden. Ob diese jemals stattfinden wird – mit einem Ergebnis, das dicker ist als heiße Luft, steht in der Sternen.

Worüber die Wortführer der Eliten und ihre politische Kultur nur wenige Krokodilstränen vergießen: Anfang Juli wurden die Privaträume von Redakteuren des gewerkschaftsnahen Online-Magazins Labournet durchsucht und sämtliche Computer und Teile des archivierten Schriftverkehrs beschlagnahmt. Anfang August traf es die Zeitschrift Atom Aktuell, die ehrenamtlich produziert wird – die Polizei nahm alle Rechner mit, das Blatt konnte zeitweilig nicht mehr erscheinen.

Otto Schily hat die Aufgaben des Journalismus in einem Interview mit dem Spiegel exakt beschrieben; Man dürfte einem Bestohlenen nicht vorwerfen, er hätte sich nicht darum gekümmert, dass ihm nichts entwendet werde, und deshalb dürfte auch nicht beim Hehler durchsucht werden. Jawohl, Journalisten stehlen Geheimnisse und andere Informationen, die die Mächtigen für sich behalten möchten. Journalisten, die das nicht versuchen, sondern nur talkshowen, arbeiten als Hofnarren. Die Medien sind Hehler: Sie beteiligen sich am Geheimnisverrat und verdienen daran.

Skandalös ist, dass diese schlichte These im bräsigen Diskurs der deutschen Öffentlichkeit nicht konsensfähig ist. Unerbittlich ausgewogen diskutierte man über den „Grad der Vertraulichkeit“ der Dokumente, die Bruno Schirra veröffentlicht hatte, und darüber, ob der „Informationsgehalt“ rechtfertige, sie publiziert zu haben. So what?

Robert Leicht argumentiert in der Zeit, im Cicero-Artikel vom April, der Anlass von Ermittlungen war, gehe es nirgendwo darum, einen Skandal oder ein rechtswidriges Handeln deutscher Behörden aufzudecken. „Mithin scheiden eventuelle Rechtfertigungsgründe vornherein aus.“ Vor wem sollte sich ein Journalist rechtfertigen müssen, etwas Geheimes ausgeplaudert zu haben – vor dem Common Sense, vor dem Rundfunk- oder Jugendschutzwart oder vor einem rundum vollversorgten Redakteur – mit Pensionsanspruch und öffentlich-rechtlichem Tunnelblick -, der in seiner Freizeit den Gewerkschaftsführer für journalistische Freiberufler mimt?

Gut deutsch ist Journalismus offenbar, wenn er sich an moraltheologische Vorgaben und an den Zielen der pädagogisch wertvollen Aufklärung orientiert. Wer etwas publiziert, das etwa den zahnlosen Papiertiger Presserat kurzzeitig aus dem Schlaf weckt und zu einem folgenlosen verschnarchten Verdikt animiert, der wird hierzulande scheel angesehen. Journalismus in angelsächsischer Tradition nimmt kompromisslos das öffentliche Interesse, sei es politisch oder schlicht voyeuristisch, zum Maßstab. Cicero hat also richtig gehandelt, das gar nicht so geheime Papier des BKA publiziert zu haben.

Cicero-Chefredakteur Wolfram Weiner spricht in einem Interview mit Berliner Journalisten von einem „übergeordneten journalistischem Interesse“ und von einer „moralischen un normativen Selbstkontrolle“, die bis heute funktioniere. Ob das aber dem deutschen Journalismus nützt, darf getrost bezweifelt werden. Die Staatsraison und das Große Ganze sind gut, aber für Journalisten irrelevant. Dem Kaiser die Kleider auszuziehen und allen Leuten seine unappetitliche Blöße zu zeigen, ist besser.“

Factories won’t need people

kommunismus

Hiermit teile ich dem Publikum mit, dass der Kommunismus schon da ist. Nur hat es kaum jemand gemerkt:

Xiaomi has built a fully automated factory in Changping, Beijing. It runs 24/7 without production workers, using AI and robotics to assemble one smartphone every second. The factory operates in the dark — only maintenance staff are present and it can produce up to 10 million phones per year.

This setup is called a „dark factory.“ It’s fully automated from end to end, and AI monitors and adjusts production in real time. There’s also an automated system that keeps the environment dust-free. Xiaomi invested about $330 million in the project.

It’s a clear example of where high-volume manufacturing is headed — faster, cleaner, and increasingly autonomous.

How soon before factories like this become the norm outside China too?

Was machen eigentlich die Arbeiter, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?

„…während in der kommunistischen Gesellschaft, wo Jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit hat, sondern sich in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann, die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden. (Karl Marx/Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie, MEW 3, S. 33, 1846/1932)

Dying for no reason

trump

Da hat er wohl recht. Und die deutsche Journaille samt ihrer Medienblasenbewohner haben Schaum vor dem Mund.

Fallende Brandmauern

Ich habe mich heute lange mit einem AfD-Funktionär unterhalten. (Der Schwefelgeruch ist schon verflogen.)

– Die so genannte „Brandmauer“ wird natürlich fallen, oder die AfD wird irgendwann einfach die Mahrheit haben. Die AfD fürchtet aber, dass die Brandmauer jetzt schon abgeschafft wird oder bald. Das möchte sie nicht, weil sie gar kein geeigneten Personal hat, das „regieren“ könnte. Konsens.

– Der Anteil von Vollidioten ist in jeder Partei gleich hoch, in der AfD jedoch höher, weil die ganz Bekloppten noch nicht die Gelegenheit hatten, sich als solche in der konkreten Arbeit zu outen und aussortiert werden konnten. Konsens.

– Es gebe Gespräche zwischen den Wagenknechten und der AfD. Aber letztlich werde da nichts dabei herauskommen, weil sowohl die Wagenknecht als auch die Weidel „Alphaweiber“ seien, die jeweils die andere nicht neben sich dulden würden.

– Die Industrie der USA ist im Abwehrkampf gegen China, aber natürlich wird Trump auf lange Sicht mit seiner Politik verlieren. Konsens.

Current Global User 17618

IRC

Ich muss bald einen Artikel über Sicherheit von Gruppenchats schreiben. Es gab mehrere Anlässe, jetzt schon wieder einer: „Hegseth shared detailed military plans in second Signal chat that included his wife and brother“.

Nein, ich werde nicht IRC empfehlen. Internet Relay Chat ist für Leute, die eiskalt duschen, danach Knäckebrot essen, dann einen spontanen Besinnungsaufsatz über den großen Fermatschen Satz schreiben und den dann in Cobol kompilieren.

Ich gebe die Frage ins Publikum zurück: Wer nutzt was warum? WhatsApp? Signal? BigBlueButton? Was ist empfehlenswert für DAUs?

Unter irgendwie Integrierenden

captives
Zeitweiliger Abschied vom Aktivismus (Symbolbild). (Manche Männer haben merkwürdige Phantasien, die ich nicht wirklich nachvollziehen kann.)

Rüdiger Safranski, ein ehemaliger Genosse von mir, dessen germanistische Vorlesungen an der FU Berlin ich weiland besuchte, dem aber das Maoistische vollends abhanden gekommen ist, während ich noch ab und zu mit der roten Fahne dem Publikum zuwinke, hat der bürgerlichen Presse ein interessantes Interview gegeben, das sich leider hinter einer erzkapitalistischen Paywall verschanzt, aber in dem es von E.T.A. Hoffmann, Novalis, Adorno, Schopenhauer, Goethe, dem unvermeidlichen Niklas Luhmann und allerlei sonstigem Bildungsbürgertumzitatenkram nur so wimmelt.

„Man lebte auf der Sonnenseite des amerikanischen Imperiums, ohne sich das einzugestehen. Moralisch war Vietnam in der Tat eine Art übler Kolonialkrieg. So redete man sich die eigene radikale Politik schön, und das liberal-hedonistische Milieu wurde immer attraktiver und immer größer, bis heute. Die DDR direkt vor der Nase begriff man nicht als Widerlegung, sondern als Verzerrung der ursprünglich guten Idee. Letztlich gaben viele den USA, weil sie auf den Ostblock Druck ausübte, sogar noch die Mitschuld am versteinerten Sozialismus. Und daheim richtete man sich in einem wohlhabenden linken Biedermeier gemütlich ein.“

Auf die Frage, ob das nicht eine Lebenslüge sei: „Ja, aber mit einer ungeheuer anspruchsvollen Theorie im Hintergrund. Das Ganze ist das Unwahre, heißt es bei Adorno in der Frankfurter Schule. Dort gab es die subtilste Fundamentalkritik der Moderne: „Entfremdung“, wo man hinblickt. Man grub sich Tunnel mit dem Licht am Ende – das war dann der Marsch durch die Institutionen plus Pensionsberechtigung. (…) Aus dieser eskapistischen Haltung entstammen viele Elemente des Erziehungsregimentes, das wir heute erleben, unter Einschluss der CDU. Ob beim Klima, bei der Migration, bei der Europäischen Union – egal welche demokratischen Mehrheiten es gibt: Die Ziele dieser Vorgaben müssen in jedem Fall realisiert werden, weil sie als das real existierende Gute gelten.“

Der Kernsatz: „Wenn man nicht ein Viertel der Wähler hinter eine Brandmauer verbannen will, so wird überhaupt nichts anderes übrig bleiben, als die AfD irgendwie ins demokratische Spektrum zu integrieren und dadurch zu zivilisieren.“

Sehr schön auch: „Ich fürchte, die Deutschen wollen endlich auch einmal auf der guten Seite der Geschichte stehen. Sie führen der Restwelt vor: Seht, wir haben unser Pensum brav gelernt! Unter Vorangehen der Deutschen muss die Welt gerettet werden. Da kommen die kryptoreligiösen Bestände wieder an die Oberfläche. Daraus speist sich das große Wir, welches bei uns regiert.“

Safranski stammt, wie ich auch, aus dem ultraorthodoxen christlichen Milieu, Jesus‘ Haredim sozusagen. Er sagt Ähnliches wie auch ich: „…letztlich hat dieses Faschismusgerede nur noch eine einzige Funktion. Ahnungslos, was Faschismus wirklich bedeutet, beschwört man ihn, um zu sagen: Wir gehören nicht dazu. Alle anderen können heute Faschisten sein, aber wir nicht. Wir sind die Guten.“ Auch prophetisch und wahr: „Darum bin ich auch überzeugt, dass die Deutschen sich in ein paar Jahren wieder mit dem Moloch Russland arrangieren werden.“

In einem muss ich jedoch vehement widersprechen. Safranski: „Nichts ist heute wichtiger als ein zeitweiliger Abschied vom Aktivismus, ob im Garten (wer hat einen Garten – außer Philosophen?) , bei der Musik, bei einem guten Buch.“

Da fehlt doch etwas? Richtig! Wenn schon der Wirklichkeit temporär entfliehen, dann in Form eines Avatars!

Treblinka

Treblinka
Das Video auf vk.com ist auf Deutsch.

„Anlässlich des Internationalen Tages der Befreiung der Häftlinge in den NS-Konzentrationslagern hat der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) Dokumente über die Untersuchung der Kriegsverbrechen im KZ Treblinka freigegeben. Das Lager war von Ende 1941 bis Ende Juli 1944 in Betrieb. Im Vernichtungslager Treblinka sollen täglich bis zu 2.500 Menschen durch Erschießen oder Vergasen getötet worden sein.“ Die Gesamtzahl der zwischen 22. Juli 1942 und dem 21. August 1943 ermordeten Menschen im Vernichtungslager Treblinka liegt deutlich über 700.000 und wird sogar auf über 1 Million Menschen geschätzt.

Alles Nazis außer Mutti

taz

Wieso erinnert mich das an ein Titelblatt der Titanic?

Ehrfürchtig wimmernde Bauernvölker

wassersport

Ich könnte natürlich etwas über den Islam in Großbritannien (Instagram-Video) räsonnieren und darüber, ob das hier verspätet auch so kommen wird. Aber ich interessiere mich mehr für den unterhaltsamen Machtkampf zwischen dem israelischen Militärgeheimdienst Shin Bet und Netanjahu und die Frage, wer eigentlich das „Loch“ war: „Israel’s attack plans against Iran’s nuke program and why?“.

Am interessantesten fand ich jedoch einen Artikel in den Qualitätsboulevardmedien: „Zwingt China Trump in die Knie?“

Der hochrangige Beamte Xia Baolong (72), zuständig für Hongkong und Macao, giftete gegen das „Bauernvolk“ auf der anderen Seite der Welt und seinen „arroganten, schamlosen“ Zollkrieg, der es auf das „Überleben“ Chinas abgesehen habe. Es werde bald „in Ehrfurcht vor der 5000-jährigen Zivilisation Chinas wimmern.“

Har har.

Ich schaue jetzt, da ich ein wenig ermüdet bin nach der dritten von acht (!) Schichten hintereinander (mit einem Tag Pause in der Mitte), nach dem schicken Motorboot, was auf meiner Sim in Secondlife ankert. Ich bin nicht der Besitzer, sondern ein anderer Avatar (links im Bild), der in Kürze einen 10-tägigen und komplizierten Rollenspiel-Plot mit rund zwei Dutzend Teilnehmern dort starten wird (was den Traffic natürlich erhöht), inklusive der überraschenden Landung eines Raumschiffs. Ich bin gespannt…

Einen Baerbock schiessen

Weitere Nachrichten: EU schnürt milliardenschweres „Hilfs“paket für korrupte „Palästinenser“-Regierung. – „Die scheidende Bundesaußenministerin kritisiert den israelischen Angriff auf eine Klinik im Gazastreifen – Israels Regierung reagiert gereizt.“

So so. „Reagiert gereizt“? Da hat wieder jemand einen Baerbock geschossen. Bei deutschen Medien reagiere ich auch oft gereizt, vor allem, wenn sie sich automatisch und „spontan“ auf die Seite arabischer Terroristen schlagen.

Chinesisches zum variablen Kapital

china

Ich darf die an Ökonomie interessierten Leser und die wirtschaftsaffinen Leserinnen auf ein kleines Video auf Instagram aufmerksam machen.

„In an interview with Fortune, Apple CEO Tim Cook explained that China is no longer a cheap labor market, as many people assume. He said labor costs in China haven’t been low for years. Instead, Apple manufactures there because of the country’s unmatched concentration of skilled labor, especially in areas like tooling and precision engineering. Cook highlighted that while the U.S. might struggle to gather a few hundred skilled engineers, China can fill entire football fields with them. This depth of talent, built through years of focused vocational education, gives China a huge advantage in advanced manufacturing. Cook made it clear that Apple values quality and efficiency over cost-cutting, and China’s infrastructure and expertise make it the best fit for their production needs. His comments challenge the outdated view that China is chosen just for cheap labor—it’s really about scale, skill, and speed.“

Der Profit für die Kapitalisten erhöht sich, wenn die Kosten für das variable Kapital (also u.a. die Löhne) gesenkt werden. Der Profit steigt aber auch, wenn das variable Kapital bei gleichen Kosten produktiver ist als das der Konkurrenz.

china

Lügenverbot [Update]

„Die bewusste Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen ist durch die Meinungsfreiheit nicht gedeckt. Deshalb muss die staatsferne Medienaufsicht unter Wahrung der Meinungsfreiheit auf der Basis klarer gesetzlicher Vorgaben gegen Informationsmanipulation sowie Hass und Hetze vorgehen können.“ (Koalitionsvertrag, S. 123)

Ich bin mal gespannt, wer gegen diesen ungeheuerlichen Angriff auf die Meinungsfreiheit protestiert. (Der DJV natürlich nicht.)

[Update] Die Qualitätsboulevardmedien fassen Meinungen dazu zusammen.

Zeitgemäß digital befugt

KI datenanalyse

In der bürgerlichen Presse lese ich über den Koalitionsvertrag: „Ein zentrales Anliegen ist die Einführung „zeitgemäßer digitaler Befugnisse“ für Sicherheitskräfte. Dies umfasst eine europarechtskonforme dreimonatige Speicherpflicht von IP-Adressen und Portnummern, also Netzwerkadressen, sowie den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zur Datenanalyse. Die Bundespolizei soll bei schweren Straftaten neue Möglichkeiten erhalten, insbesondere im Bereich der Quellen-Telekommunikationsüberwachung.“

Das ist doch alles Geschwurbel. Die wollen wieder zum x-ten Mal die Vorratsdatenspeicherung, die aber „rechtskonform“ sein soll. Dann viel Spaß damit, ein Gesetz so zu machen, dass es weder der EuGH noch das BVerfG in die Tonne treten.

Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zur Datenanalyse: Das kann ja heiter werden. Es gibt dazu einen uralten Comic von Seyfried. „Ich habe hier eine einstweilige Erschießung gegen Sie!“ So will die die KI!

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