Factories won’t need people
Hiermit teile ich dem Publikum mit, dass der Kommunismus schon da ist. Nur hat es kaum jemand gemerkt:
Xiaomi has built a fully automated factory in Changping, Beijing. It runs 24/7 without production workers, using AI and robotics to assemble one smartphone every second. The factory operates in the dark — only maintenance staff are present and it can produce up to 10 million phones per year.
This setup is called a „dark factory.“ It’s fully automated from end to end, and AI monitors and adjusts production in real time. There’s also an automated system that keeps the environment dust-free. Xiaomi invested about $330 million in the project.
It’s a clear example of where high-volume manufacturing is headed — faster, cleaner, and increasingly autonomous.
How soon before factories like this become the norm outside China too?
Was machen eigentlich die Arbeiter, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?
„…während in der kommunistischen Gesellschaft, wo Jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit hat, sondern sich in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann, die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden. (Karl Marx/Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie, MEW 3, S. 33, 1846/1932)
Kommentare
23 Kommentare zu “Factories won’t need people”
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Was ist daran neu? Gab’s bei <<>> schon vor 20 Jahren.
Hab mal in den Eingeweiden eines derer Dinosaurier (aka Werke) gearbeitet. Da hat man niemanden in der Produktion angetroffen und selbst der Getränkeautomat war mit Prepaidkarte automatisiert – inkl. Pfandrückgabe (hab heute noch Guthaben).
Licht war auch da (k)ein Problem, finde mal den Lichtschalter für ne 1/2 Hektar große Halle. Es gibt da Produktionsstraßen die für Biowesen tödlich sind, die haben aber meist keine Zugänge die man ohne Werkzeug aufkriegt.
War auch faszinierend, man irrt da am Anfang durch – gerät in den Keller (hektargroße Säulenhallen)- und auf einmal trifft man auf einen min. 40m Durchmesser großen Stuhlkreis. Alles voller RAUCHEN VERBOTEN! Wand- und Säulenmalereien aber an jedem Stuhl ein Standaschenbecher. Das Rätsel der Pyramiden ist nichts dagegen.
Diese Sendung außerhalb der Mediennarrative wurde ihnen präsentiert vo. ……
„Hiermit teile ich dem Publikum mit, dass der Kommunismus schon da ist. Nur hat es kaum jemand gemerkt:…“
Ja wenn man auch nichts vernünftiges isst?
https://youtu.be/A88t4oaZoo4
„in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann“
na ich glaube, das ist in Chinesien noch stark vorgeschrieben, was ausgebildet wird und was nicht. m.E. sind die ja genau deswegen so erfolgreich geworden, weil die das gemacht haben, was Deutschland auch einst voran gebracht hatte – Bildung mit Druck und System.
Nicht diese wischiwaschi Scheiße von wegen „na mach mal, was dir gefällt“
„heute dies, morgen jenes zu tun“
das tun doch die ganzen Hartzer schon.
Soziale Hängematte.
Der Nachwuchs bei TikTok.
„nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, … oder Kritiker zu werden“
typisch deutsch
wenn einem langweilig ist, wird gemeckert…
Im Übrigen: die Geschichte leert auch, wer nicht gebraucht wird, wird an die Wand gestellt…
Noch vergessen, Onkel Marx ist dazu da euch alle blöd zu halten. Wer meint eine revolutionäre Theorie würde staatl. Lehrstühle bezahlt bekommen sollte seine Weltsicht überdenken.
Die Mitarbeiter eines dieser Konglomerate sind nicht dazu da zu arbeiten (abzgl. notwendige Ausnahmen). Das kann sich nun selbst der verbiestertste Ideologe an zwei Fingern abzählen wenn er mal beobachtet was die so machen. Meetings, Sinnloses und sonst Beschäftigungstherapien. Die werden Gehalten weil die Krake Sie als Abnehmer und Infoquellen braucht. Ein Oktopussaugnapf macht aich kein plus. Und: Keine dieser Strukturen ist abbildbar – auch das CN Wirtschafswunder kam erst als Sie das Marxgefasel als das erkannt haben was es ist. „Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, / Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden“ J. R. R. Tolkien Deshalb ist Sie bei Agenten auch so beliebt.
Ähmm was wollt ich schreiben, ach ja. Auf deren! Wirtschaftsschulen werden ganz andere Dinge gelehrt, z.B. das eine wesentliche Kennzahl die Anzahl der Mitarbeiter ist. Aus Gründen die mit Marx so viel zu tun haben wie Aletebrei mit Beef Wellington.
Marx verhandelt in den Grundrissen die Maschine die ewig läuft.
https://www.deutschlandfunk.de/re-das-kapital-4-6-der-niedergang-des-kapitalismus-100.html
Die „dunkle Fabrik“ klaut Mehrwert von Kapitalien die noch nicht so weit sind.
Im Übrigen muß das Zeug auch noch verkauft werden,
der „salto mortale“ der Ware gelingen.
Billiarden Geld flottieren um den Planeten auf der Suche nach rentabler Anlage. Inzwischen nehmen die sogar heiße Luft (Krypto, ChatGPT etc).
Gute Zeiten für Hochstapler.
International kann eine Nation nicht dauerhaft Exportweltmeister sein außer es gibt anderswo Importe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchhoffsche_Regeln
https://overton-magazin.de/hintergrund/wirtschaft/der-spiegel-der-handel-und-donald-trump/
Das Finanzsystem verpfändet Zukunft durch Kredit.
Bis die Blase platzt.
Am Ende soll der Staat retten.
Natürlich geht mit Gewalt sehr viel. Jubeljahr.
Bürgerliche Ideologie unterstellt Ökonomie als herrschaftsfrei. Werch ein Illtum.
Der Fasel von der dunklen Fabrik
Ja, wenn Ich das so sehe, die Digitalisierung bringt mehr freie Zeit. Es werden weniger Menschen benötigt. Die die arbeiten, dürfen das unter höherem Druck. Der Rest geht irgendwelchen Mc Jobs hinterher und/oder wird durch klatschen bezahlt. Das ist von der Gesellschaft geregelt. Da wurde dann noch was von Wettbewerb und Welt größter Exporteur geschwafelt. Dank der Sozie Reform. Ja, Ich sehe die Vorteile, wird lustig.
<8*) Der Aluhut meint: Es ist inspirierend die Staus, zu und von der Arbeit, jeden Werk-Tag zu betrachten.
zu erwähnen wäre noch, dass die Fabrik halt kein Public Domain ist, sondern kapitalistische Produktionsweise at it’s best.
Lei Jun ist so eine Art chinesischer Steve Jobs.
Nachdem Xiaomi letztes Jahr schon in der weltweiten Gesamtbilanz beim Smartphone-Verkauf an Apple vorbeigezogen ist, reicht es nun auch in China selber für Platz 1
Dazu die E-Autos und all der andere Kram…
Dass, und vor allem wie gut, der Kapitalismus funktioniert, zeigt auch deine „Kollegin“ Claudia Nothelle
Hättest du mal beim RBB vorgesprochen.
Wie Calvin lehrte: Gott ist mit den Siegern, nicht mit den Versagern…
Siehe auch Lucy Guo
In Schland wird der Ursprung ihres Reichtums auf ihre Programmierfähigkeiten – also ehrliche Arbeit – zurückgeführt.
Das stimmt aber nicht.
„begann als Teenager zu investieren und sparte Geld, indem sie kostenlos in einer Flughafen-Lounge aß“
und Forbes noch dazu:
„gründete sie eine kleine Risikokapitalgesellschaft namens Backend Capital, um in Unternehmen in der Frühphase zu investieren. Eine seiner besten Investitionen: eine sechsstellige Wette im Jahr 2020 auf das Finanzsoftwareunternehmen Ramp – ein Unternehmen, das heute mit 13 Milliarden US-Dollar bewertet wird“
also nix Arbeit.
zeitig und clever investieren – UND die richtigen Connections haben
Ähnlich bei François Pinault
hier muss man auch ins franz. Wikipedia gucken, um zu sehen, dass er nicht einfach mit „Holz“ reich geworden ist…
Aber die teutsche Mär muss stimmen:
Ehrliche Arbeit führt zu ehrlichem Wohlstand
und genauso wird der ehrliche Kommunismus daraus erwachsen…
Pustekuchen!
Ist ein Montagewerk für Konsumgüter.
Die Maschinen die dort die Montagearbeit erledigen werden von gut bezahlten, schwer zu ersetzenden Arbeitern geplant, gebaut, gewartet.
Meist hat man genügen Montagelinien damit mindestens eine in Wartung sein kann ohne das Produktion spürbar leidet.
Die Konsumgüter die produziert wurden werden dann von schlecht bezahlten, leicht zu ersetzenden Arbeitern zum Endkunden gebracht.
Zwischen beiden Typen von Arbeitern liegt inzwischen ein Ozean.
Ach ja, früher wurden solche Werke von den Arbeitern sauber gehalten weil die Maschinen gefährlich gewesen sind und man nicht jeden in die Nähe lassen durfte.
Dann wurde alles verkapselt, und das Umfeld der Maschine sicher genug für billige Putzkräfte, die Arbeiter hat’s gefreut.
Die billigen Putzkräfte werden inzwischen durch industrielle Saug- und Putzroboter ersetzt, weil diese weniger Probleme durch Personalrotation erzeugen. Den Putzroboter muß man nur einmal anlernen und keine Sicherheitsunterweisung geben, anders als einen menschlichen Putzdienst wo alle zwei Wochen ein neuer Mitarbeiter aufploppt.
@Albert Rech
„…wo alle zwei Wochen ein neuer Mitarbeiter aufploppt.“
Etymologie ist eine „Influence-Machine“…hx.
https://www.dwds.de/wb/etymwb/search?q=aufploppen
Die Kommentare zeigen also, dass die verblendeten Lohnabhängigen gar nicht von der Maloche befreit werden wollen.
Sie denken sich lieber noch Ausflüchte aus, um das Hamsterrad weiter drehen zu dürfen, statt sich Gedanken darüber zu machen, wie man die Scheiße überwinden könnte.
@Detlef
Wie ließe sich die Scheiße denn überwinden? Welche Ideen hast du dazu? Bist du schon außerhalb des Hamsterrades oder gar des Käfigs?
@Detlev
Sollte man JEVERsuchen, mich durch industrielle Sauf- und Plopproboter zu ersetzen, ist aller Hopfen dahin…
…also ich werde mein Scheißdasein in meinem Home-Cellar verteidigen bis es zischt…hx.
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=yYQ4YcIJgBQ
@Jim:
Und wenn ich welche präsentieren würde, wird mir sicher wieder verschwurbelt und rätselhaft erzählt, warum das alles gar nicht ginge.
Der Blog-Autor hat doch schon eine Idee präsentiert, da könnte man ja erst mal drauf aufbauen, statt immer nur weiter zu fordern.
Man will wohl doch alles von einem Führer haarklein vorgekaut bekommen, statt sich zu emanzipieren.
Oder handelt es sich bei den Bedenkenträgern hier schon um Rentner?
Jeder Kapitalist will Kaufkraft bekommen,
keiner will sie stiften.
Aloens werden nicht kommen und den Plunder kaufen.
Der Aberglaube daß Kapitalisten Wohltäter der Gesellschaft sind um die mit guten Sachen zu versorgen ist die Fessel die Revolution verhindert,
ja schon die Vision daß es anders gienge.
Also Maul halten und arbeiten, ihr Sklaven!
https://www.youtube.com/watch?v=1Nc1t9opxdY
Diese Frage hast Du bisher nie gestellt. Du arbeitest Dich bisher immer an der Arbeiterklasse ab. Sollte es nicht ein Hauptanliegen des Kommunisten sein und nicht nur über die Arbeiterklasse zu theoretisieren, sondern auch zu hinterfragen
Ich kann mich nicht entsinnen das Du Dich im Burksblog oder bei spiggel jemals darüber ausgelassen hast. Aber egal, jetzt hast Du die Frage gestellt.
Ich weiß nicht, ob das Deine Antwort auf Deine Frage
ist.
Wenn ja, das ist zynisch auch wenn Du das abgeschrieben hast und damit zur Verbreitung von Blödsinn beiträgst. Aber Du hast es zu Deiner Meinung gemacht.
Das mag für einen Kommunisten gültig sein, der unter Lenin oder Stalin irgendwo im Ural, in Sibirien oder irgendwo am fernen Don gehaust hat und auch nur so lange bis er endlich als Wilddieb erwischt wurde. Entsprechen mag das auch noch in Mao’s Reich geklappt haben. Selbst in der DDR 1.0 durfte niemand mal so eben an einen Teich gehen und dort mit einer selbst gebauten Angel angeln. Schon gar nicht Wildschweine jagen oder Hasen. Selbst mit Speer oder Pfeil und Bogen nicht. In der UDSSR wurden solche ins nächste Gulag transportiert. Unter Mao hat man solche öffentlich vorgeführt und dann einfach erschossen. Nein Burks, so wie Marx und Engels und Schröder sich das vorstell(t)en war das nicht im Kommunismus. Aber ich wäre blöde, wenn ich annehme, dass Du das nicht selbst bemerkt hast. Den Alt-Marxisten hier im Blog wird es aber gefallen haben. Da bin ich mir sicher. :)
Es soll nicht heißen hier im Burksblog findet kein Dialog unter den Lesern statt. Also:
Ich habe eine Bekannte aus der Schulzeit die ist eine Schülerin des Osho, also der Bhagwan-Bewegung. Hat mit dem – als zwanzig Jährige – in Indien und später in den USA gelebt. Nicht nonstop, aber mehrere Monate im Jahr. Die ist heute nur noch spirituell erreichbar. Wer von der was möchte, der muß den Umweg über Osho gehen und bekommt dann Antworten. Das hat irgendwie was von Burks mit seinem Marx. Die dreht frei, die hat es überwunden. Ansonsten bleibt nur der Tod.
Ja, mehrheitlich. Einige und da bin ich mir sicher, die sitzen am alten Schreibtisch vor einer Wand aus Lenin und Stalin Bänden. Oben auf dem Regal steht eine schwarze Büste von Marx. Mittlerweile ergraut durch den vielen Staub. Irgendwo zwischen den Büchern – als Trenner – eine Büste von Stalin oder Mao denen jemand ein Lebkuchenherz vom Jahrmarkt mit der Aufschrift „Ich liebe Dich!“ umgehängt hat.
Vielleicht hat Burks genau so eine Ecke in seiner Wohnung. Er wird uns das aber nie zeigen wollen. Ja, ich verstehe das. Das ist so wie ein riesiges BRAVO Poster von Helene Fischer oder Herbert Grönemeyer an der Wand. Bei einem 70-Jährigen macht das womöglich keinen guten Eindruck. Aber was weiß ich schon.
@nOby
… ich glaube, ich muss den mal wieder Zugangs-Kot für mein Kellergwölbe neu justieren…hx.
@nOby, weder die DDR noch die UDSSR noch die Volksrepublik China haben den Kommunismus als Endzustand erreicht.
Sie befanden sich im Zustand des real-existierenden Sozialismus, was auch durch wissenschaftliche Studien in Ost und West bewiesen wurde.
Und im real-existierenden Sozialismus ist es eben noch nicht möglich „Morgens Fischer, Abends Kritiker zu sein“, statt dessen herrscht die Diktatur der Proletariats, vertreten durch die Funktionäre und Anführer der Partei des Proletariats.
@jim die Lösung liegt doch auf der Hand: Schaffung eines real-existierenden Sozialismus durch eine Revolution, erst lokal, dann dann global durch Befreiungskriege.
Die Zeit der Diktatur des Proletariats kann man dann nutzen um einen neuen Menschen zu schaffen der frei von diesem übersteigerten neoliberalen Egoismus ist.
Der Kapitalismus hat uns auch dazu schon die nötigen Werkzeuge gegeben: Gentechnik, Psychotherapie, Psychopharmaka.
Wichtig ist es auch den Schlendrian zu verhindern der z.B. zum Ende der DDR geführt hat.
Auch hier hat uns der Kapitalismus die nötigen Werkzeuge gegeben. Überleg mal wie effektiv die Staatssicherheit gegen staatsfeindliche Hetze und Feinde des Sozialismus hätte vorgehen können wenn ihr z.B. KI zur Auswertung der vielen Berichte und anderer Daten zur Verfügung gestanden hätte.
@Detlef
Ich fordere gar nichts, sondern bin an durchdachten Ideen interessiert. Das ist alles. Burks hat sicher eigene und da nehme ich gerne was mit. Ich sehe das hier manchmal als Austausch, und was die Sabbelköppe hier so ablassen oder an destruktivem Gejammer in die Kommentare blähen, mithin ganze Monologe führen (nicht wahr, nOby?) kann man ja gelassen hinnehmen :-)
@Albert Rech
Bitte aber mit kurzen Pausen und selbstverständlich das richtige Getränk dazu.
https://youtu.be/Xpb664XRigE
Der Zusammenhang von Kommunismus und den Menschenlosen Produktionsstätten macht nur Sinn, wenn man auch die Frage nach dem Besitz dieser stellt.
Das es Menschen gibt die Arbeitslosigkeit zelebrieren kann man auch fast täglich in RTL II bewundern, aber weder glaube ich, dass dies im Interesse der meisten Arbeiter ist, noch denke ich es hat was mit den Ideen von Marx zu tun. aber dafür kenne ich diese zu wenig. Vielleicht gibt es ja auch Kapitel, in denen vom rumlungern vor Netflix Serien und der Pflege von Fettleibigkeit die Rede ist.
@nOby
Rührende Geschichte deiner Bekannten. So kaputte Menschen kenne ich, aber ist spirituelle Verwirrung nicht eher ein Problem denn ne Lösung?