Das Fest des Kriegsherrn

Eine grandiose Reportage über Afghanistan auf „Zeit online“. Absolut lesenswert. Mehr muss man nicht wissen. Chapeau, liebe Kollegen!

Lebendige Demokratie im ukrainischen Parlament


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Dazu passt eine Pressemeldung der SPD.

Pack leader

Time: Angela Merkel ist die Person des Jahres. (Mir gefällt das Foto „Pack leader Merkel“…) „Merkel once said that in school, she preferred to sit in the middle of the classroom if not all the way in the back, because she ‚liked to have the overview.'“

Qatar and Cyber-Berkut

RT Deutsch: „Das Hackerkollektiv Cyber-Berkut hat Daten geleaked, wonach die Golfmonarchie Katar von der Ukraine Bomben des Typs OFAB-250-270 kaufen will. Diese Sprengkörper sowjetischer Bauart setzt Russland derzeit in Syrien bei der Bekämpfung des „Islamischen Staates“ und anderer radikaler Terrorgruppen ein. Dafür würde Katar mit 2.100 Dollar pro Stück sogar den dreifachen Preis zahlen, so die Hacker. Als Vermittler würde die polnische Firma Level 11 auftreten.“

#NPDverbot: Melde gehorsamst: Verbot durchgeführt!

Verbote politischer Meinungen, auch wenn diese eklig sind, sind immer eine Bankrotterklärung derer, die sie fordern. #npdverbot

Aber auf mich hört ja keiner.

The winner of this war

The Independent lässt Nicolas Henin zu Wort kommen, einen französischen Journalisten, der vom IS zehn Monate als Geisel gehalten wurde:
„Strikes on Isis are a trap,” he said.
“The winner of this war will not be the party that has the newest, the most expensive or the most sophisticated weaponry, but the party that manages to win over the people on its side.”

Neues vom Stabilitätsanker

Der BND warnt vor Saudi-Arabien. Nicht vergessen: Die CDU lobte Saudi-Arabien als „Stabilitätsanker“.

Fan Content: Chronologie eines deutschen Kriegseintritts

"Das Ziel ist der Krieg gegen den Terror" - Chronologie eines deutschen Kriegseintritts

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Nothing left

Antikapitalistische Rhetorik, die sich auf die Nation beruft, hat Konjunktur in Europa. Anton Landgraf in der Jungle World über die Linke und den Nationalstaat.

Solidarity Forever

Solidarity Forever (Pete Seeger)

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Gambling

Putin treibt jetzt Erdogan vor sich her. Vgl. Al Jazeera.

Unter „Managern“

Was es bedeutet, wenn die Rechte an die Macht kommt, sieht man in Argentinien.

Politische Argumentationen sind Onanie

„Argumente helfen nicht gegen Ressentiments. Argumente sind vor allem dazu da, den, der sie vorbringt, selber davon zu überzeugen, das richtige zu vertreten. Weiter ‚überzeugt’man mit Argumenten nur die, die schon vorher den vorgebrachten Argumenten anhingen. Politische Argumentationen sind grundsätzlich Selbstbefriedigungen. Was nicht unbedingt schlecht ist. Die eigenen Positionen, bedürfen durchaus einer ständig neuen Unterfütterung durch Tatbestände, Statistiken, neue Wahrnehmungen etc., damit man wenigstens selber fundiert glauben kann, was man anderen erzählt.“ (Klaus Theweleit in konkret 12/2015)

Signale an Investoren und Märkte

Telepolis über die neue linke Regierung in Portugal: „Stets hatte Silva [der portugiesische Staatspräsident] erklärt, alles zu tun, was in seiner ‚verfassungsrechtlichen Macht‘ stehe, um eine Linksregierung“ zu verhindern, weil sie ein ‚falsches Signal‘ an Investoren und Märkte sende.“

Signale an Investoren und Märkte. Das ist doch mal eine klare Ansage, warum es wirklich geht. Nur schade, dass „Märkte“ gar nichts tun, sie lesen auch keine Signale oder entschlüsseln sie.

Hitler war nicht unvermeidlich

kpd-haus

Die Zeiten ändern sich (nicht)

„Tausende von Flüchtlingen trafen täglich ein; alle mehr oder weniger im Elend, wenige bemittelt, alle abhängig, hilfebegehrend und hilfesuchend. Es war das mit die unangenehmste Epoche in unserem Flüchtlingsleben. Flüchtlingskomitees zur Unterstützung der Flüchtlinge wurden gebildet, Zusammenkünfte angeordnet, Ansprachen erlassen, Programme aufgestellt, große Demonstrationen präpariert.

In allen Kreisen der Flüchtlingsschaft brachen Zwistigkeiten aus. Die verschiedenen Parteien spalteten sich nach und nach vollständig. Auch zwischen den deutschen Demokraten einerseits und den Sozialisten andrerseits kam es zur offiziellen Trennung, und unter den kommunistischen Arbeitern selbst kam es zu einem eklatanten Bruch. Die Führer der Fraktionen befehdeten sich aufs grimmigste…“ (Jenny Marx, Karl Marxens Ehefrau, 1865 in einem Brief aus London über die Jahre 1849/50 – nach der Niederlage der deutschen Revolution, aus: Hans-Magnus Enzensberger (Hg.) Gespräche mit Marx und Engels, 1. Band)

Hatufim – Prisoners of War

Hatufim

Ich schalte den Fernseher so selten an, dass ich auch die wenigen guten Sendungen verpasse. Vor einiger Zeit hatt eich zufällig bei Arte einige Episoden von Hatufim – Prisoners of War gesehen. Jetzt habe ich mir gleich beide Staffeln besorgt.

Dummerweise habe ich den Fehler begangen, die erste DVD spät am Abend einzuwerfen, mit dem Ergebnis, das ich noch vor der Glotze hing, als es schon wieder hell wurde. Das will etwas heißen, da ich – wenn überhaupt – Filme im Fernsehen anschaue, trotzdem zwischendurch noch herumzappe, weil ich selten etwas spannend finde. „Hatufim“ ist einfach atemberaubend und in jeder Hinsicht empfehlenswert. So etwas sollte man im Schulunterricht durchnehmen, wenn da nicht die Jugendschützer aufheulen würden, wegen Gewaltszenen und so.

Die Serie erinnert mich an wenig an Exodus von Leon Uris, ein Roman, den ich schon als Junge gelesen habe und der mein Israel-Bild nachhaltig geprägt hat.

Unbedingt sehenswert. Pflichtprogramm für Todenhöfer und andere „Palästina“-Versteher.

Tage des Zorns

terrorterrorterror
terror

Mathias Broeckers: „Der ‚Krieg gegen Terror‘ verhindert Terrorismus nicht, sondern produziert ihn. Die 1,5 Millionen Menschen, die diesem Krieg bisher zum Opfer gefallen sind – in Afghanistan, Pakistan, Irak, Libyen, Syrien… – sind nicht für eine friedlichere Welt gestorben, denn ihre Ermordung hat in diesen Ländern Chaos und Rechtslosigkeit geschaffen und den Boden nicht für weniger, sondern für mehr Terrorismus bereitet.“

Die Terror-Attentate hatten übrigens einen antisemitischen Hintergrund. Das Bataclan wurde seit 2007 von muslimischen Antisemiten attackiert, weil es auch israelische Veranstaltungen machte wie z.B. für die israelische Polizeieinheit Magav. Der Antisemitismus ist der Kernpunkt des Jihad.

Vgl. Jerusalem Post über „The Eagles of Death Metal“:
Prior to Sunday’s Israel debut by the band, Hughes had received a letter from Roger Waters, the former frontman of Pink Floyd and an outspoken supporter of the Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) movement, asking him to reconsider performing in Israel.
“You know what I wrote back? Two words,” Hughes shouted during the prelude for his encore. After repeating the obvious two-word profanity to the large, cheering crowd, Hughes added, “Never waste your time worrying about what an asshole thinks about you.”

Boykottiert die Boykotteure!

boykottiert araber

Hihi. So muss man es machen. Credits: Israel Advocacy (Vorsicht: Facebook)

Systematischer Rechtsbruch

Republikanischer Anwaltsverein: „Katastrophale Zustände vor dem Berliner LAGeSo“. Lesen!

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