Not that great

Kriminalität im Kontext
Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2015 (pdf). Interessante Quelle, muss ich noch im Detail auswerten.
Ich stech dich ab! [Update]

Michael de Ridder beschreibt im Tagesspiegel meinen Arbeitsplatz: „Beispiel Urban-Krankenhaus: Unfassbare Beleidigungen des Rettungsstellenpersonals sind in Berliner Kliniken an der Tagesordnung“.
Von heute Nacht kann ich beisteuern (zu mir): „Du Fotze!“ – „Ich bring dich um“. ! – „Verdammter Penner“. Zwei Mal musste ich jemanden gewaltsam aus der Rettungsstelle entfernen. Einmal musste die Polizei kommen, weil ein Türke das Personal permanent beleidigte und im Warteraum herumbrüllte und nicht kapierte, was ein Hausverbot ist. Die Polizei erklärte es ihm.
Coolster Spruch des Tages: Ein beschmutzter Herr, der von der Feuerwehr gebracht wurde und sich vollgekotzt hatte, sagte, nachdem der Brechreiz einigermaßen vorbei war: „Scheiße, jetzt muss ich auch noch kacken.“
Von de Ridder gibt es übrigens ein sehr gutes Buch, das ich gelesen und für mein eigenes Buch zum Thema oft verwendet habe: Heroin: Vom Arzneimittel zur Droge.
[Update] Das konnte die Leitung des Krankenhauses so nicht auf sich sitzen lassen. Tagesspiegel: „Urban-Krankenhaus setzt auf Schulung und Wachschutz“. Har har. Wer kann das nur sein…
Permit me to inform you of my desire of going into business relationship with you
Hm. Auf diese Geschäftsidee wäre ich nicht gekommen. Einfach mal eine US-Botschaft eröffnen! Schöner Hack.
An der Werbung sollt ihr sie erkennen

Der Winter ist pünklich
Extremely Dark
Kennt ihr Hugleikur Dagsson? Sollte man in diesen Zeiten.
Individualismus wird überschätzt
Möchtet Ihr so wohnen und warum nicht?
Nur Schreiben?
Diesen recht schweren Kugelschreiber hat mir gestern ein Feuerwehrmann geschenkt (und dabei gegrinst). Ich bin mir nicht sicher, was genau das ist. Nein, keine Waffe. Nur die kantige Spitze und die Grifffläche sind ungewöhnlich. Kann man damit Fensterscheiben zerstrümmern?
Karin antwortet nicht
Ossis!
Warum ist es eigentlich überall in Berlin-Mitte so abgrundtief hässlich? Nein, der Platz war auch vorher schon nichts für einen guten Geschmack. Erklärt mir das!
What Does President Donald Trump Say About You?
Der Himmel über Kreuzberg, revisited
Wir wollen Ergebnisse und das Rechtssystem
Der NDR berichtet über Freisprüche und über die Richterin im Prozess um die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht: „In ihrer Begründung kritisierte die Vorsitzende Richterin am Hamburger Landgericht am Dienstag die Ermittlungsbehörden scharf. Sie sei geschockt, wie leicht das Rechtssystem zu erschüttern sei, wenn die öffentliche Meinung und die Politik Ergebnisse sehen wollten.“
Ich nicht. Ich hatte ja mal ein ähnliches Problem während des Medienhypes um „Bombenbauanleitungen im Internet“.
Rare Photo of Karl Marx

Judenschriften
Deutschlandradio Kultur über Luther – ein passender Beitrag zu dem Medienhype über die „Reformation„:
Die Wende zum offenen Judenhass vollzieht Martin Luther 1543 mit seiner dritten „Judenschrift“: „Von den Juden und ihren Lügen“. Es ist das zentrale Dokument Lutherscher Judenfeindschaft, seine härteste, kompromissloseste und hasserfüllteste Schrift, die mit den infamsten Vorwürfen, den übelsten Verleumdungen:
„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen.“
Sieben „Ratschläge“, wie mit den Juden zu verfahren sei, gibt Luther:
„Dass man ihre Synagoga oder Schule mit Feuer anstecke… dass man auch ihre Häuser desgleichen abbreche oder zerstöre… dass man ihnen nehme all ihre Betbüchlein… dass man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren… dass man ihnen Geleit und Straße ganz und gar aufhebe… dass man ihnen nehme alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite zum Verwahren… dass man ihnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen.“
Es war mal eine Dusche, revisited: vorher, nachher
[x] Kaputte Dusche im Bad reparieren, Flex leihen, alte Duschwanne rausreißen, neue Duschwanne besorgen, neues Rohr und neuen Abfluss kaufen, mauern und erden, Silikon kaufen, alles abdichten: an polnischen Nachbarn/Handwerker outgesourced
[x] einkaufen
[ ] Eribon „Rückkehr nach Reims [x] lesen und [ ] besprechen
[x] englische Wochenzeitung „The Voice of Gor“ in Secondlife schreiben
[ ] alle sechs Bücher über Spartacus [x] lesen und [ ] besprechen HEUTE MORGEN
[ ] Buch über Caesars Bellum Gallicum [x] lesen und [ ] besprechen: Markus Schauer: Der Gallische Krieg: Geschichte und Täuschung in Caesars Meisterwerk
HEUTE MORGEN
[ ] Harald Haarmann Auf den Spuren der Indoeuropäer: Von den neolithischen Steppennomaden bis zu den frühen Hochkulturen weiterlesen
[x] neuen Pömpel kaufen
[ ] Küchenfußboden streichen
[ ] Christian Baron : Proleten, Pöbel, Parasiten: Warum die Linken die Arbeiter verachten [ ] lesen und [ ] besprechen
Bei Tante Erika

Bei Tante Erika in Dortmund-Hörde…
Flucht nach Palästina
Unna, Gesellschaftsstraße. Ihre Namen sollen nicht vergessen sein.
Rückkehr nach Unna
Ich musste meine Vorurteile heute gleich zweifach revidieren. Nachdem Zeit online neulich den Service der Bahn investigativ und wortreich in die Pfanne gehauen hat, war ich auf das Schlimmste gefasst. Und schon ging es los. Der ICE war futsch, und es kam ein Ersatzzug, ein alter „Intercity“ mit dunkelweinroten Sitzen, die so aussahen, wie ich mir die bulgarische Staatsbahn vorstelle. Der Müll von den Reisenden war noch nicht weggeräumt, und der Zug fuhr mit einer Vierteilstunde Verspätung vom Südkreuz ab. Ich zweifelte schon daran, ob ich noch am selben Tag mein Ziel erreichen würde und war froh, meine wärmste Jacke anzuhaben, um gerüstet zu sein, wenn auch noch die Heizung ausfallen würde.
War aber nicht so. Ab Hannover brachen Sonnenstrahlen durch die graue Wolkendecke, und der Zugführer muss ziemlich gerast sein, denn er hatte bis Hamm die Verspätung wieder aufgeholt. Wir hielten auch an einem Bahnhof, den es eigentlich gar nicht geben sollte.
So ging es weiter. Um es kurz zu machen: Man kann hier noch draußen sitzen, in Straßencafes, und genießen. Und ja, mein Wohlbefinden steigerte sich noch. Ich habe ein großen Zimmer mit Blick auf Fachwerkhäuser.
Festhalten: Ich habe auch SCHNELLES INTERNET! Ist das zu fassen? Ganz Deutschland ist ein digitales Entwicklungsland, was WLAN angeht. Ganz Deutschland, insbesondere die Hotels? Nein, eine Kleinstadt im Ruhrpott leistet offenbar Widerstand, oder vielleicht auch nur das Hotel, in dem ich gerade bin. Ich muss bis jetzt mein eigenes Modem nicht auspacken.
Das Buch werde ich in Kürze besprechen. Lesebefehl! Das kann ich schon verraten.

































