Blumen sind wie Frauen

Ich weiß gar nicht, wie die Blume heisst, die ich da vor fünf Tagen im Baumarkt meines Vertrauen gekauft habe. Mit Blumen ist es wie mit den Frauen: Ich lass mich gern überraschen, was daraus wird, und meistens kommt doch etwas anderes heraus als man dachte…
Unter Palmen
Eigentlich will ich nur das Wachstum der Yucca-Palme dokumentieren.
Da saugt und bläst er
Klein Burks 1955 – leider kann ich die Marke des Staubsaugers nicht mehr recherchieren.
Haferflocken
Klein Burks 1955 – die Haferflocken sind zwar wegen der minderen Qualität des Fotos nicht zu erkennen, dafür aber die Muster der Tischdecke.
Facebooks geheimer Wertecanon
Nein, das ist kein Scherz. Die meinen das im Ernst (Vorsicht, gawker.com erzwingt Javascript).
Facebook, it appears, will delete pretty tame stuff. For example, any of the following content will be deleted, according to the guidelines:
Blatant (obvious) depiction of camel toes and moose knuckles.
Mothers breastfeeding without clothes on.
Sex toys or other objects, but only in the context of sexual activity.
Depicting sexual fetishes in any form.
ANY photoshopped images of people, whether negative, positive or neutral.
Images of drunk and unconscious people , or sleeping people with things drawn on their face.
Violent speech (Example: „I love hearing skulls crack.“).
When it comes to sex and nudity, Facebook is strictly PG-13, according to the guidelines. Obvious sexual activity, even clothed, is deleted, as are „naked ‘private parts‘ including female nipple bulges and naked butt cracks.“ But „male nipples are OK.“
Die sind doch nicht mehr ganz dicht bei Fratzenbuch – aber auch nicht schlimmer als deutsche Jugendschutzwarte.
Kartoffelsalat
Hausgemacht von Burks und ohne Mayonaise, dafür aber mit Hering und Äpfeln.
Droge Internet

„Die Zahl jugendlicher Raucher ist stark zurückgegangen. ‚Die Zigarette passt nicht mehr zum jungen Lebensstil‘, sagt der Bildungsforscher Klaus Hurrelmann – und warnt vor der Ersatzdroge Internet.“ (Quelle: SpOn)
Dumm, dümmer, Bildungsforscher.
Guckst du hier: „Die Piratenpartei Deutschland steht für eine repressionsfreie Drogenpolitik und will ein Ende der gescheiterten Prohibition. Wir lehnen die heutige, wissenschaftlich nicht haltbare Unterscheidung in legale und illegale Stoffe ab und fordern die objektive Bewertung und Handhabung aller psychoaktiven Substanzen alleine anhand ihres Gefahrenpotentials.“
Klein Burks, hungrig
Klein Burks 1954 (Früher war mehr Lametta!)
Young Intelligent Hackers Against Something
Hihi. Schöner Text von Don Alphonso in der FAZ über Kim Schmitz aka Kimble aka Kim Dotkom (via Fefe):
Aus der Perspektive der voll entwickelten New Economy ist Kim Dotcom so monströs wie ein Goldhamster. (…) Viele seiner Kollegen mit weitaus grösseren Schäden sind längst wieder da, sie haben Stiftungen, bemühen sich um Nachhaltigkeit, geben Seminare für Lebenserfolg, laden in ihre Anwesen in bester Mittelmeerlage ein, machen Hintergrundgespräche und besonders gern in Naturschutz und Ökologie, entwickeln Windparkfonds und jonglieren mit nachwachsenden Rohstoffen. (…)
Wären die Rechteinhaber in der Lage gewesen, selbst so ein umfassendes Downloadportal aufzubauen, mit dem sie 175 Millionen Dollar und jede Menge weiterhin gern zahlender Kunden abgeschöpft hätten, die selbst für die Bereitstellung der Inhalte sorgen? Ein Portal, das für sich so etwas wie Marktführerschaft beanspruchen kann? Mit schlanken Strukturen und einem Chef, der auf die Nutzern nicht wie ein raffigieriger Contentmafioso wirkt, mit Armeen von Anwälten im Hintergrund und der ständigen Drohung, beim kleinsten Verstoss gegen die Regeln werde man in die Privatinsolvenz abgemahnt?
No Sports in Berlin

Quelle: Toonpool
Der Karikaturist Tom über Sport in Berlin: „Ich bin jetzt in dem Alter, wo es ein Problem wird, wenn man jahrelang eine sitzende Tätigkeit ausübt und sonst keinen Sport macht. Ich habe jetzt einfach angefangen zu laufen, im Urlaub, und habe dann in Berlin weitergemacht. Hier in Berlin, wenn du nicht rausfahren willst, musst du zwangsläufig in den Park gehen und dann wirst du mit diesen Leuten konfrontiert. Das ist ein Sammelsurium an Leuten, das sich da tagtäglich wälzt, mit und ohne Stecken, unglaublich. Und das ist natürlich ein Quell der Freude für mich. Ja, und man kriegt da teilweise auch Gewaltphantasien.“
Wähle nun eine der Posen aus, die dir zur Verfügung stehen [Update]
Nun müssen unsere Jugendschutzwarte und andere Zensoren mal kurz wegzappen; die Lippen haben sie ja eh schon zusammengekniffen. Ich kläre die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser über einen Sachverhalt auf – aus journalistischer Sicht. Noch darf man das in Deutschland.
Ich habe mir neulich mal ein so genanntes Sex-Spiel heruntergeladen und installiert – 3D SexVilla.
Also nee. Das ist ja nun eine ganz bescheuerte Idee, einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Figuren sind um Klassen schlechter als die gut gemachten Avatare in Second Life; mir kam es so vor, als wäre die Sache etwa für ein Seniorenheim gedacht. Auch die dazugehörigen Youtube-Videos sind zum Totlachen.
Interessant für das Porno-Gewerbe fand dich dieses: Es ist Zeit für Plug-and-Sex! Reale Sexspielzeuge können via USB mit deinem PC verbunden werden, um das ultimative Feedback und fühlbaren virtuellen Sex zu erzeugen. Bruahahaha. Darauf hat die Welt gewartet. Die Bild hat „Kinect„, die Version für die xbox, schon erwähnt, weil es eine Porno-Version gibt.
Es ist, als wärst du wirklich mit dabei und Teil der Action! Nein und nochmals nein. Vielleicht kennen die Macher dieser Software Frauen nur als jpg- oder mov-Dateien, aber noch gibt es den kleinen Unterschied zwischen virtueller und realer Welt, trotz aller USB- und anderer Sticks, die man irgendwo hineinschieben muss.
Update: In Deutsch hieße es übrigens: Wähle nun eine der Posen aus, über die du verfügst.
An die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
Burkhard Schröder
12055 Berlin
11.01.2012
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
Postfach 140165
D 53056 Bonn
vorab per E-Mail info@bpjm.bund.de
Betr. Entscheidung Nr. 10142 (V) vom 24.10.2011 – sklavenzentrale.com
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich arbeite an einem Artikel über BDSM im Internet und hätte gern Antworten auf folgende Fragen:
1. Sie schreiben in Ihrer oben genannten Entscheidung:
„Das Internetangebot http://www.sklavenzentrale.com ist nach Auffassung der KJM gemäß § 18 Abs. 1 JuSchG zu indizieren, da es geeignet ist, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu gefährden. Das Angebot ist mindestens als jugendgefährdend einzustufen.“
Welche wissenschaftlichen Arbeiten belegen Ihrer Meinung nach die These, dass die Information über bestimmte sexuelle Praktiken wie BDSM die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefährdet? Was genau ist unter „Entwicklung“, „Gefährdung“ und „gemeinschaftsfähig“ zu verstehen?
2. Sie schreiben in ihrer oben genannten Entscheidung, es seien „keine expliziten oder detaillierten Darstellungen von primären Geschlechtsteilen bzw. sexuellen Handlungen vorhanden“ sowie „hat das 3er Gremium festgestellt, dass es den Inhalt des Internetangebots nicht als pornographisch einstuft.“
Worin genau besteht die „Gefährdung“ eines nicht-pornografischen Inhalts? Es wäre hilfreich wenn Sie Ihre Ausführungen mit Zitaten aus seriösen wissenschaftlichen Werken zum Thema belegen könnten.
3. Warum sind Ihrer Meinung nach die Sexualpraktiken, um die es auf der Website sklavenzentrale.com geht, „außergewöhnlich“ – und welche empirischen Befunde stützen Ihre These?
4. Sie schreiben: „Allein die Darstellung von ritualisierter Gewalt, in diesem Fall von außergewöhnlichen und bizarren Sexualpraktiken aus dem Bereich des BDSM auf der Verbalebene, können Jugendliche unter 18 Jahren verunsichern und sind für Minderjährige als sexualethisch desorientierend einzustufen.“
Welche wissenschaftlichen und empirischen Befunde stützen Ihre These?
5. Sie schreiben: „Nach § 18 Abs. 1 S. 2 JuSchG sind Medien auch dann jugendgefährdend, wenn sie unsittlich sind“.
Was genau ist nach Ihrer Meinung nach „unsittlich“ und was unterscheidet das „Unsittliche“ der 50-er Jahre des 20. Jahrhundert vom „Unsittlichen“ des 21. Jahrhunderts?
6. Sie schreiben:
„Durch die Präsentation der Frauen als hilflose und gefesselte Opfer wirkt das Angebot außerdem frauenfeindlich und degradierend. Frauen werden zum auswechselbaren Objekt der männlichen Lust- und Machtbefriedigung gemacht.“
Die Romane des US-amerikanischen Schriftstellers John Norman („Die Chroniken von Gor“) sind Ihrer Meinung nach nicht mehr jugendgefährdend, obwohl auf diese der obige Sachverhalt zutrifft. Warum?
(Beleg: „Kajira von Gor, John Norman, Taschenbuch Nr. 4246, Reihe Fantasy, Wilhelm Heyne Verlag, München indiziert durch Entscheidung Nr. 3585 vom 20. Februar 1986, bekannt gemacht im Bundesanzeiger Nr.41 vom 28. Februar 1986. Das Buch wird aus der Liste der jugendgefährdenden Medien gestrichen. [Entscheidung Nr. A 13/11 vom 17. Januar 2011 (Pr. 1155/10).“
Mit freundlichen Grüßen
Burkhard Schröder
Ein gesellschaftlicher Missstand
Windows ist eben kein Betriebssystem. Es ist ein gesellschaftlicher Missstand.
Die Arbeit vieler Menschen ist darum herumorganisiert: Entwickler bei Microsoft, Entwickler bei Hardwareherstellern, beim Hersteller der ungenannten Bildverarbeitungssoftware (…).
Und jeder Einkauf sorgt dafür, dass alles so bleibt, wie es ist.
(Eberhard Falk auf danisch.de)
Ja, ich habe gesündigt

Der Grieche Evagrius von Pontus (*346 – 399/400) hat einen Katalog der sieben Todsünden zusammengestellt: Stolz, Ruhmsucht, geistliche Faulheit, Zorn, Traurigkeit, Habgier, Völlerei, Unkeuschheit. Im 7. Jh. ersetzte man die Traurigkeit durch die Trägheit.
Der Katechismus der Katholen sagt dazu: „Eine Todsünde erfordert volle Erkenntnis und volle Zustimmung. Sie setzt das Wissen um die Sündhaftigkeit einer Handlung, ihren Gegensatz zum Gesetz Gottes, voraus. Die Todsünde schließt auch eine genügend überlegte Zustimmung ein, um persönliche Willensentscheidung zu sein. Selbstverschuldete Unwissenheit und Verhärtung des Herzens [Vgl. Mk 3,5-6; Lk 16,19-31] mindern die Freiwilligkeit der Sünde nicht, sondern steigern sie.“
Das obige Foto stellt einer meiner Sünden dar.
Slums und Trash
Die Frankfurter Rundschau, die schon immer für Aufklärerisches und Investigatives zuständig war, schreibt ab: „Lady Gaga ist frustriert: Ihre Karriere läuft glänzend, aber ihre Beziehungen nicht. ‚Ich habe mich von einem Liebhaber nie wirklich geschätzt gefühlt. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, mit einem Mann glücklich zu sein‘, sagte die exzentrische New Yorker Sängerin dem US-Magazin ‚Vanity Fair‚. Konflikten gehe sie außerdem grundsätzlich aus dem Weg.
Burks ist auch frustriert: Seine Karriere läuft nicht ganz so glänzend, aber seine Beziehungen auch nicht. „Ich habe mich von einer Liebhaberin nie wirklich geschätzt gefühlt. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, mit einer Frau glücklich zu sein“, sagte der exzentrische Berliner Journalist, Schriftsteller und Blogger dem deutschen Magazin „burks.de“. Konflikten gehe er außerdem grundsätzlich nicht aus dem Weg. Das mache die Sache noch schwieriger.
Wo wir gerade bei Trash sind: Beim Thema „Slum“ bekommen wir immer Fotos von Städten aus der dritten Welt zu sehen. In Berlin liegt so etwas vor der Haustür, man muss es nur fotografieren. Liebe Bahn-Experten aus Berlin: Von welchem Bahnhof aus wurde das Foto gemacht?
Single Kochen

Manchmal macht es auch Spaß, nur sich selbst zu bekochen, wenn niemand sonst da ist, der (die) mitessen will. Hätten Sie’s gewusst? Schnitzel von [selbst ausfüllen, ein beliebiger Supermarkt Ihres Vertrauens], die vorher eingepackt einen Quadratkilometer groß sind, schrumpfen in heißen Pfannen auf einen Quadratdezimeter zusammen.
Weltmännertag
Heute ist Weltmännertag. „Dieser soll laut Aussage des Schirmherrn Michail Gorbatschow das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern.“ WTF?
Zu viele Online-Freunde
„Zudem, so die Forscher, könnten zu viele Online-Freunde im Extremfall zu Schädelrissen oder sogenannten Facebook-Stirnwülsten führen.“
International Talk Like a Pirate Day

Heute ist ein Feiertag, der International Talk Like a Pirate Day:
Der International Talk Like a Pirate Day (Sprich-wie-ein-Pirat-Tag) ist ein parodistischer Feiertag. Er wurde 1995 von den US-Amerikanern John Baur („Ol‘ Chumbucket“) und Mark Summers („Cap’n Slappy“) aufgrund ihrer romantisierend-verklärten Sichtweise des so genannten ‚Goldenen Zeitalters der Piraterie‘ ins Leben gerufen.
Der Tag wird jährlich am 19. September begangen. An diesem Tag soll man beispielsweise statt üblicher Begrüßungen wie „Hallo“ Formulierungen bzw. Akzente gemäß dem Klischee einer angeblich speziellen „Piratensprache“ verwenden. Außerdem ist dieser Feiertag ein Feiertag des Pastafarianismus.
Guckst du auch hier: „Ein säkularer Staat erfordert die strikte Trennung von religiösen und staatlichen Belangen; finanzielle und strukturelle Privilegien einzelner Glaubensgemeinschaften, etwa im Rahmen finanzieller Alimentierung, bei der Übertragung von Aufgaben in staatlichen Institutionen und beim Betrieb von sozialen Einrichtungen, sind höchst fragwürdig und daher abzubauen. Im Sinne der Datensparsamkeit ist die Erfassung der Religionszugehörigkeit durch staatliche Stellen aufzuheben, ein staatlicher Einzug von Kirchenbeiträgen kann nicht gerechtfertigt werden.“
Gibt es irgendeine andere Partei in Deutschland, die die Trennung von Staat und Kirche fordert und die Abschaffung der Kirchensteuer? Nein, nur und ausschließlich nur die Piratenpartei. Die Grünen setzen sich sogar (wie alle anderen etablierten Parteien) für Religionsunterricht an den Schulen ein. Igitt.
Foto: Das Fliegende Spaghettimonster übergibt die acht „Am liebsten wäre mir’s“ an Kapitän Mosey. (Credits: Osado)
Ursprung der Redensart „dumm fickt gut“ endlich geklärt

Science: „The Shaping of Modern Human Immune Systems by Multiregional Admixture with Archaic Humans“.
Vgl. auch Spiegel Online: „Sex mit Frühmenschen stärkte Immunabwehr unserer Vorfahren.“ (Oha! Sechs selbstreferenzielle und ein externer Link – immerhin ein winziger Schritt in die richtige Richtung!)



























