Leibesübungen digital

krav maga

Neu in meinem (nur virtuellen) Bücherschrank.

Homöopathie kann lebensgefährlich sein

Geo: „Kritiker spotten gern, dass in den homöopathischen Globuli kein einziges Wirkstoffmolekül enthalten ist. Das bedeutet aber nicht, dass sie niemandem schaden.“

Das Problem ist: Homöopathie ist eine Teilmenge von Esoterik, also Religion. Man kann mit solchen Leuten nicht rational diskutieren. Ich weiß, wovon ich rede: ich war mal mit einer Frau zusammen, die ihrem Kind gegen Krankheiten Globuli verabreichte. Ich halte das für den Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung oder gar für eine Misshandlung Schutzbefohlener. Zum Glück war das Kind ziemlich zäh und kurierte sich selbst aus.

Ist das nicht blöd? In meinem Beuteschema fallen alle Frauen weg, die an Esoterik und Homöopathie glauben, an Horoskope, an sonstige Religionen – bleibt da noch jemand übrig?

Salat für arme Leute à la Burks

salat

Zutaten: Vier Kartoffeln, Feldsalat, eine geschälte Schlangengurke, vier Tomaten, zwei Zwiebeln, Knoblauch, drei Eier, Hirtenkäse (oder Mozarella), Dressing mit Öl, ein wenig Senf und Crème fraîche. Gewürze.

Go, bicycle!

GO - New York City | NIGEL SYLVESTER

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Fahrradfahren in New York, mal ganz anders…

Unter radikalsensiblen Mikroaggressiven

Ein wunderbarer Beitrag Barbara Höflers in der Neuen Zürcher Zeitung über Gendersprech und political correctness: „Bitte nicht schütteln“.

Live forever!

„Strong friendships can provide more joy than a crappy marriage.“ (Taryn Hillin in Fusion: „Can staying single really help you live forever?)

Deutsche bleibt deutsch, da helfen keine Abführpillen

Eine urdeutsche Sitzgelegenheit, die man Flüchtlingen so bald wie möglich erklären sollte, gibt es jetzt auch an der Fachhochschule Potsdam.

Epic fail

krav maga

Sieht mir doch irgendwie nach Krav Maga aus….

Deutsche Küche

deutsche Küche

Süddeutsche Zeitung | Magazin: „Warum nennt ein Schwarzer sein Restaurant ‚Zum Mohrenkopf‘? In einer Zeit, in der das Wort Negerkuss politisch korrekt durch Schokokuss ersetzt wird und die Schokoladen-Firma Sarotti ihren Mohr gold umfärbt? Andrew Onuegbu hat mehrere Antworten auf diese Frage. Der 42-Jährige stammt aus Nigeria – und führt sein Lokal in der Nähe des Exerzierplatzes mit dem Stempel ‚Deutsche Küche'“.

Bruhahahaha. Der hat wirklich Humor. Ziemlich cool. Erinnert mich an die Kreuzberger Kneipe „Zum Kanaken“.

Streisand und Genderismus

Ich bin mit Fefe über die fünf Minuten einig. (Genderismus ist bei mir ein „Lifeystyle“-Thema, kein politisches, und steht auf einer Stufe mit Veganismus-Asketismus. Sorry, sehr geehrte Mittelschichts-Gender-Tussen: Aber das musste mal gesagt werden, obwohl ich durchaus meine, dass die Geschlechter kulturelle Konstrukte sind und die Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein relativ maginal.)

Anstatt Katzenfotos

Eingesandt von einem Leser: Die Dame mit Shakespeare auf der Schulter ist wieder Single. Journalistische Themen dazu: Mit welchen Klickstrecken erzeuge ich Traffic, ganz ohne Inhalte? Und wie untertitelt man Klickstrecken, ganz inhaltslos?

Und nun zu uns, Moralgemeinde!

Bundesrichter Thomas Fischer schreibt auf Zeit online über die Moralgemeinde, die sich darüber mokiert, dass Amnesty International fordert, Prostitution zu legalisieren. (Ja, man kann auch auf Ungs verzichten – ist natürlich für Juristen fast unmöglich. „Erlaubtheit von Prostitution“ geht aber gar nicht.)

Selfie beim Sonnen

selfie

War am südlichen Ufer des Britzer Verbindnungskanals.

Tattoos

Endlich sagt es mal jemand, hier der Telegraph: „Tattoos prove that the human race is going backwards“. Dazu noch knielange Hosen für Männer, Sandalen, Strümpfe und eine Flasche in der Hand – und vegan essen.

Das Weiße und das Grüne

schlafzimmer

ich weiß, was ich heute getan habe (nach dem Ausschlafen von einer 12-stündigen Nachtschicht) – etwas ganz Unpolitisches: Den Wasserschaden an der Decke meines Schlafzimmers endlich beseitigt (fünfmaliger Anstrich mit Isolierfarbe und einmaliger mit normalen Weiß) und eine fahrlässig mit Weiß bekleckerte grüne Wand wieder grün gestrichen. (Hat natürlich insgesamt eine Woche gedauert.)

Gazing at large breasts makes men healthier

boobs

The Buzz Media: „The best German researcher ever has published in the New England Journal of Medicine that a study including 200 health men over 5 years, including 3 separate hospitals, has concluded that men looking at ‚busty women‘ for 10 mins every day, will extend their lifespan by 5 years.“

The Karl Marx MasterCard Needs A Tagline

karl Marx Mastercard

Deutsche Medien haben auch schon berichtet, dass die Sparkasse Chemnitz eine Mastercard mit dem Portrait Karl Marxens herausgibt. Auf NPR (schon etwas älter) gibt es wunderbare Vorschläge für eine Tagline. Ich habe mich kringelig gelacht:

„Don’t leave home without it. Seriously, bring it with you, you may get asked for your papers.“ – „A spectre is haunting Europe – the spectre of cash back and low, low interest rates“. – „You have nothing to lose but your consumption constraints.“ – „When you’re short of kapital. #marxcard.“ – „From each according to his ability, to each according to his need. For everything else, there’s #marxcard.“

Ich sollte da mal ein Konto eröffnen.

13 Reasons You Should Be Having More Sex, According To Science

Distractify: „13 Reasons You Should Be Having More Sex, According To Science“.

Muahahahaha. Aber vermutlich wahr.

Sex History Calculator

sex history calculator

Eine schöne Methode, die Zugriffszahlen zu erhöhen… Done the deed kannte ich auch noch nicht.

Rollenspielersprech oder: A great flood hits Tancred’s Landing

Tancred's LandingTancred's LandingIanda

Die Sprache von Rollenspielern ist ähnlich verschwurbelt. – das heißt: unverständlich für Nicht-Eingeweihte -, wie die von Juristen oder Werbefuzzys. Ich habe mich entschieden, meine Sim Tancred’s Landing im Gor-Segment von Secondlife aufzugeben und stattdessen nach Ianda überzusiedeln. Gebaut hatte ich Ianda ohnehin.

Alles klar? Nein? Auch nicht, wenn ich das folgende Zitat aus der Trash-Fantasy-Literatur anbringe? „I had gone from Lara to White Water, using the barge canal, to circumvent the rapids, and fron there to Tancred’s Landing. I had later voyaged down river to Iskander, Forestport, and Ar’s Station.“ (Rogue of Gor) Klingelt es noch nicht? Dann dieses? „I suspected, from the use of the hands and beads, had been trained in Ianda, a merchant island north of Anango.“ (Explorer of Gor) Fällt natürlich in die Rubrik „unnützes Wissen“, also dorthin, woe Quizfragen im deutschen Fernsehen eh schon vor sich hinmodern.

Ein Rollenspieler, zumal in einer 3D-Welt, kann daraus eine nette „Storyline“ machen – etwas diese:
The harbo(u)r of Tancred’s Landing, the famous library of the „Voice of Gor“ and the warehouse and headquarters of the House of Yuroki Company had been hit by a big flood. [Bilder oben] The Vosk river destroyed the lower walls and some trade goods. No citizens were harmed. The bookshelves and the printing press are safe. Rarius Yuroki decided to move to ianda on the Island of Landa. The HoY fleet of five ships left the Vosk area just in time and is heading for the southern Thassa. The company is expected to arrive at the docks of Ianda very soon.

Das ist mittlerweile geschehen. (Gar nicht so einfach, ein Hochwasser in Secondlife zu simulieren.) Mein Avatar hat das Hauptquartier der HoY Bank schon eingerichtet – direkt in der Shopping Mall von Ianda, wie das „Foto“ unten unzweideutig beweist.

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