Zum Zithern
Klein Burks 1956 beim Musizieren.
b.schroeder@ipn-b.complink.apc.org

Ein Spammer erinnerte mich gestern an die allererste E-Mail-Adresse, die ich hatte – und die damals auch für Mailbox-Netze wie das ComLink bzw. CL-Netz galt.
„Zwischen 1989 und 1996 erreichte die Zahl der Mailbox-Benutzer ihren Höhepunkt. Sie wird auf etwa 1,56 Millionen allein im FidoNet geschätzt. Mit der seither zunehmenden Verbreitung des Internets gingen die Benutzerzahlen jedoch stark zurück.“
Ach ja. Lang, lang ist’s her. Aber immer noch nicht tot.
Journalistische Recherche-Werkzeuge
Ich habe meine Link-Sammlung journalistischer Recherche-Werkzeuge erneuert. Enjoy.
Beleidigung, Pornografie, Kinderpornografie, Verstoss gegen das Waffengesetz, Computerbetrug

Die Gefahren des Journalistenlebens und des Bloggens: Wenn ein Staatsanwalt gegen mich ermittelte, würde er das da oben sehen und einen „passenden“, aber falschen Eindruck bekommen. Natürlich sind alle Verfahren erst gar nicht eröffnet oder eingestellt worden. Sie beruhen alle auf Denunziationen (auch anderer Journalisten) oder Verleumdungen oder aus hysterischem Übereifer der Behörden – wie der angebliche Verstoß gegen das Waffengesetz, der mit Freispruch endete. Aber nicht alle Leute würden diesen permanenten Shitstorm des gesunden Volksempfindens, der wie in meinem Fall in zahllosen Anzeigen mündet(e), aushalten.
Xylophon im „Russenkittel“
Klein Burks und Vater im Dezember 1955
Gefällt mir immer noch

Ich muss aus gegebenem Anlass noch einmal mein schickes Laptop loben. Auch wenn mein Balkon nur klein ist: Ich kann dort arbeiten, Musik hören, Glotze gucken, via Internet telefonieren – was will der Mensch mehr. Eine knackige Dame fehlt noch, die mir… nein, das lassen wir mal. Ich bin schon von Berufs wegen diskret.
Danke, da helfen leine Pillen
Ja, morgen geht es weiter. Danke für die Wünsche…
Als Dreingabe gibt es den Guardian: „Angela Merkel’s many faces – in pictures“. Deutsche Medien würden so etwas nicht drucken. Zum Beispiel der Bayerische Rundfunk ist bekanntlich obrigkeitshörig deutsch (da helfen keine Pillen).
Wie man mich schnell vergrätzt
Zum Beispiel indem man mir eine solche E-Mail schreibt:
Hallo Herr Burks,
für eine Schulbuchseite benötigen wir eine photographische Abbildung des
Goldschatzes von Unna.
Wissen Sie, wer die Rechte an dem von Ihnen verwendeten Bild besitzt?
Vielen Dank für die Info im voraus.
Mannomann. Meine Antwort war dementsprechend. Ich bin aber höflich geblieben. Manche Leute sind zu blöd in ein Impressum zu gucken.
Pädagogisch wertvoll
Klein Burks 1956
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Ebdlich. Ich hatte mich eine Zeit lang davor gedrückt, meine drei Blogs upzugraden… Das nervt immer.
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Vergesst es. Ausserdem bin ich zu arrogant, zu elitär, zu massenfeindlich, zu wenig Mainstream und hasse zu viele Arschgesichter um mich herum. Was soll ich da? Ich blogge seit 2003 – was wollen die mir darüber erzählen?
Mensch, Oppa!
Das hätte mir mein Großvater Hugo (geb. 07.01.1902 in Mittenwalde – Klein Dombrowo, heute Dabrowa Mala -, gest. 26.4.1992 in Unna) erzählen können… Wieso muss ich das erst jetzt erfahren, kurz vor seinem zwanzigsten Todesdatum?
Mein Vater erzählte mir gestern, dass sein Vater – also mein Großvater – „bei den Kommunisten“ gewesen sei, kurz nachdem er aus Westpreußen nach Holzwickede im Ruhrgebiet gekommen sei. Ich war schon immer stolz darauf, aus einer waschechten Arbeiter- und Bauernfamilie zu stammen. Der Komperativ von „Arbeiter“ ist natürlich „Bergmann“, und nicht nur beide Großväter waren Bergmann, sondern auch mein Vater. (Es ist auch kein Zufall, dass die „Helden“ meines historischen Romans „Die Konquistadoren“ ebenfalls Bergleute sind.)
Mein Großvater mütterlicherseits war ohnehin als Nazi-Gegner bekannt, der im kleinen Kreis Adolf Hitler mit Begriffen wie „Arschloch“ titulierte. Aber dass mein anderer Großvater ähnlich dachte, bevor er dann Laienprediger in einer christlichen Sekte wurde, erklärt meine politischen Gene natürlich irgendwie. Aber ich habe ihn leider auch nie gefragt.
Das Foto zeigt meinen Opa (im Ruhrpott sagte man „Oppa“) Hugo Mitte der sechziger Jahre in Mittelberg im Kleinen Walsertal.
Happy Reading
Klein Burks 1956
Das grosse unlösbare Oster-Rätsel

Welcher Berliner S-Bahn-Hof ist das?
Frohe Ostern allen wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern!
Blumen sind wie Frauen

Ich weiß gar nicht, wie die Blume heisst, die ich da vor fünf Tagen im Baumarkt meines Vertrauen gekauft habe. Mit Blumen ist es wie mit den Frauen: Ich lass mich gern überraschen, was daraus wird, und meistens kommt doch etwas anderes heraus als man dachte…
Klein Burks und der grosse Tretroller
Klein Burks 1956
RAL 5010, repainted again

So, meine Küche ist wieder begehbar. Die Farbe scheint nur ein Jahr zu halten, oder ich laufe da zu oft herum.
Hallo, ihr Online-Durchsucher da draussen im Lande!
Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich eine Kontaktanzeige aufgeben sollte mit der hübschen kleinen Webcam am neuen Dell oder doch besser eine der üblichen technik-geschwängerten Ansprachen an die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser halten sollte…
Liebe real gar nicht existierenden Online-Durchsucher! Ich sitze hier vor einem
DELL Vostro 3750, Intel® Core™ i5-2430M Prozessor (bis 3,0 GHz), Dual-Core, 43,9 cm (17″) HD+ 16:9 LED Display (matt), Webcam, 4 GB RAM, 750 GB Festplatte, DVD Brenner, Fingerprint, NVIDIA GeForce GT 525M Grafik (1024 MB), HDMI, USB 3.0, WLAN-n, BT, 3 kg, Akkulaufzeit bis 5,5 h, Windows 7 Professional 64 Bit,
davor ist ein Router (Fritz!Box), meine gegenwärtige IP-Adresse ist 84.189.208.192.
Da oben auf dem Monitor seht ihr drei Symbole: Das sind Pfade zu Truecrypt-Containern (also denen, die nicht verborgen sind). Jeder vernünftige Mensch benutzt so etwas. Daten liegen nicht einfach so herum auf einem Rechner.
Falls jemand meinen Laptop stehlen würde, was ein höheres Wesen verhüten möge, oder falls der Staat das temporär täte, was wahrscheinlicher wäre, fände man nichts, auch keine Pornos, was mich natürlich sehr verdächtig machte. (Übrigens ist auf meinen USB-Sticks auch nichts …äh… zu sehen.)
Ach so. In den Laptop kommt man so ohne weiteres gar nicht hinein. Die Festplatte ist Passwort-gesichert (und das ist kein Wort aus irgendeinem Wörterbuch, auch kein Mandarin! Und es ist lang!) Nur der Default-Account, mit dem ich normalerweise arbeite, lässt sich mit Fingerabdruck aufrufen. Ja, man könnte mir den Finger abschneiden oder versuchen mich zu zwingen, den Finger daraufzulegen – aber welchen?
Für andere Passworte nutze ich Keepass. Die verschlüsselte Datei, die Keepass anlegt, liegt natürlich zusätzlich in einem Truecrypt-Container.
In einem Truecrypt-Container liegen auch die PGP-Schlüssel, die ich benötigte, um digitale Briefe mit meinem E-Mail-Programm Thunderbird zu schreiben.
Natürlich kann man meinen Laptop nicht von einem externen Medium booten.
Und wie wollt ihr jetzt Überwachungs-Software auf meinem Rechner installieren? Dafür fürchten sich doch alle, und es steht doch immer in der Zeitung, dass so etwas geschähe. Wahrscheinlich wie neulich in einem Vorabend-Krimi, SOKO Wien, wenn ich mich recht erinnere:
– Oh, der Rechner ist geschützt, da braucht man ein Passwort.
– Da muss dann die IT-Abteilung ran.
Nur zu, IT-Abteilung.
By the way: Die spinnen, die Drehbuch-AutorInnen.
Gefällt mir

Très chic. Das war auch dringend nötig.
Unter Palmen
Eigentlich will ich nur das Wachstum der Yucca-Palme dokumentieren.



























