Produktiv mit KI

instagram
Welche und was ist echt und welche/was nicht?

Ich hatte mir neulich die c’t Hacking und die c’t Fotografie über KI zugelegt. Beide Hefte kann man empfehlen, ich hatte die ganze Zugfahrt in die alte Heimat und zurück zu lesen und bin immer noch nicht ganz fertig.

c't

Beim Bearbeiten von Fotos sind die meisten Tipps für Profis, die auch bereit sind, für Software und Nutzung der KI zu zahlen. Wenn man die Beispiele betrachtet, glaubt man gar nichts mehr. Ich kann ein reales Foto von einem, das mit KI bearbeitet wurde, nicht mehr unterscheiden. (Nützlich: Steuerprompts für Midjourney)

ai

Was noch auf meiner To-Do-Liste steht: Selbstportrait mit KI. Das Thema ist vor allem interessant, weil ich mich schon gefragt habe, wie man einen bestimmten Charakter in zahllosen ähnlichen Posen erstellen kann – Instagram wird mit spärlich bekleideten Damen geflutet, die man von wirklichen nur noch sehr schwer unterscheiden kann. Aber wie macht man das?

Die Methode heißt Character Reference.
Unter Character Reference versteht man in der KI-Bildgenerierung, dass das Aussehen eines Charakter, einer Person in weiteren Bildern als Referenz genutzt werden kann. Dadurch kann man diese Person in unterschiedlichen Outfits, Szenen, Posen und Emotionen generieren und das für ein einheitliches Storytelling nutzen.

Frage also: Wie echt ist Emilia Iva (Instagram)? Und ihre Haare?

Es gibt nur wenige kostenlose Tools. Die c’t erwähnt UpScayl (Download für alle Betriebssysteme) und PixelCutr.AI.

Um die Datei upscayl-2.15.0-linux.AppImage unter Ubuntu auszuführen, musst du sie nicht installieren wie ein typisches Paket – stattdessen wird sie direkt ausgeführt. Hier ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung:
✅ Schritt 1: Datei ausführbar machen
Öffne ein Terminal und navigiere zum Verzeichnis, in dem sich die Datei befindet, z. B.:
cd ~/Downloads
Dann gib Folgendes ein:
chmod +x upscayl-2.15.0-linux.AppImage
✅ Schritt 2: AppImage starten
Nun kannst du die App starten mit:
./upscayl-2.15.0-linux.AppImage
Wenn alles funktioniert, öffnet sich das Upscayl-Fenster.

Yup!

Das untere ist das Ergebnis (große Datei) mit UpScayl, ohne dass ich irgendetwas an den Voreinstellungen des Programms geändert hätte.

Radio ScharhörnRadio Scharhörn

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Neue Ware eingetroffen im Weinberg des Herrn Burks

drogen

Jetzt habe ich fast zwei Wochen keinen Tropfen Alkohol getrunken, und bei 12-stündigen Nachtschichten wie in den letzten drei Tagen hat man auch keine Zeit dazu. Heute Abend werde ich mir aber das eine oder das andere Tröpfchen gönnen, während mein Avatar andere Avatare durch eine staubtrockende wasserlose Wüste mit Sandstürmen führen wird.

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Radio Scharhörn

Radio Scharhörn
Tucked away on a tiny, uninhabited island in the heart of the Wadden Sea, Radio Scharhörn broadcasts a unique blend of natural serenity, sea breeze stories, and sounds of the salt marsh. Operating from a solar-powered studio built inside a repurposed lighthouse, this one-of-a-kind radio station is run by a small rotating crew of environmentalists, sound artists, and dreamers.

Though the island itself has no permanent human population, Radio Driftwood connects listeners across the North Sea region and beyond. The station airs field recordings of bird migrations, seal calls, and tidal flows, interwoven with ambient music, maritime folklore, and spoken-word pieces about isolation, resilience, and the untamed beauty of coastal life.
The station’s motto is: „No borders, just tides.“
No advertisements, no mainstream noise—only the quiet pulse of nature, the murmur of the sea, and voices carried by the wind.

Weil das Publikum schon irritiert fragte: Ich habe Radio Scharhörn erfunden. Man muss sich vorbereiten auf kommende schlechtere Zeiten mit viel härterer und komplett irrationaler Zensur. Was tun?

Das deutsche Pendant zu Radio Eriwan (den Sender werden die Nachgeborenen nicht mehr kennen) ist Radio Scharhörn. (Vielleicht bitte ich die KI, eine Website des Senders zu bauen) Der Radiosender ermöglicht Meldungen, die „zweideutig und Widersprüchlich“ sind und Zensoren kaum eine Handhabe gäben, dagegen vorzugehen. Wer weiß, wie oft wir diesen Sender noch brauchen werden!

Jetzt die Frage ans Publikum: Welches der beiden Fotos zeigt den Sender Radio Scharhörn am besten? Ich könnte noch ein „Firmenschild“ hinzufügen…

Radio Scharhörn

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Sicher Chatten

sicher chatten
Nachtrag: Bester kostenloser PDF-Viewer für Windows (laut ChatGPT): Sumatra PDF Reader

Ich darf die geschätzte Leserschaft auf meinen Artikel „Sicher Chatten“ im aktuellen Nitro-Magazin (pdf) aufmerksam machen.

„Mit dem Chatten ist es wie mit der Ehe: Es kommt darauf an, was man daraus macht. Man kann das Risiko zu scheitern nicht völlig ausschließen, aber minimieren, wenn man sich Mühe gibt.“

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Unter Nichteinreisenden

Frage an Radio Scharhörn: Ist es richtig, dass Bundeskanzler Merz untersagt hat, dass Bürger aus den sogenannten palästinensischen Gebieten sowie Gaza nicht mehr nach Deutchland einreisen dürfen, weil zu wenig Informationen über die Antragsteller aus diesen Gebieten vorlägen, um die von ihnen ausgehenden Risiken zu beurteilen?

Radio Scharhörn: Im Prinzip ja. Aber es war nicht Bundeskanzler Merz, sondern US-Präsident Trump. Und nicht Deutschland ist gemeint, sondern die USA. Und es waren nicht die sogenannten palästinensischen Gebiete sowie Gaza, sondern die Länder Afghanistan, Myanmar, Tschad, die Republik Kongo, Äquatorialguinea, Eritrea, Haiti, Iran, Libyen, Somalia, Sudan und Jemen.

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Only Fear. Only the System.

orwell
Imagine a world where the sky is always grey—not just from smog, but from the suffocating weight of fear and control. Society is ruled by an all-seeing regime. Every home, every street, every screen watches you. The “Eye of Order” never blinks.

There are no free media. All information is controlled by the “Ministry of Truth,” which rewrites reality to serve the state. Independent thought is a crime—thoughtcrime—and even facial expressions can betray disloyalty. Language itself has been reshaped to eliminate dissent; words like “freedom” are forgotten.

Children are raised to spy on their parents. Love is forbidden. Loyalty to the regime is absolute. Everyone smiles out of fear. Everyone nods while silently screaming. No one knows if the leader exists, but everyone must worship him—or disappear.

History is rewritten. Memory is controlled.
There is no truth. No freedom.
Only fear.
Only the system.

Manchmal ist es zum Gruseln, wenn man in der eigenen Peer Group zum Beispiel hört, dass ein AfD-Verbot ganz gut sei oder dass Campact unterstützenswert sei oder ähnlichen Unsinn. Man kann dagegen gar nicht argumentieren, weil das Weltbild, das so etwas hervorbringt, von teflonartiger Härte und Glätte ist, an dem jeder kritische Einwand abperlt wie Nordseewasser an Ostfriesennerzen.

Mal eine schüchterne Frage. Meint das Publikum, dass ich dieses Blog mit vergleichbaren Inhalten auch noch in zehn Jahren betreiben könnte? Ich bin da vorsichtig und gebe zu, dass ich es nicht weiß. Wahrscheinlicher ist es doch, dass irgendjemand irgendeine der Blockwartemeldestellen auf mich hetzt, weil ich dem Kommunismus positiv gegenüberstehe und immerzu „Kapitalismus“ sage statt „moderne soziale Marktwirtschaft, die alle reich und glücklich macht“. Mich schützt, dass ich unbekannt und unwichtig bin und kein TikToker mit Tätowierungen. Aber ob das reicht?

Aus Wokistan hören wir: „Zum 75. Jubiläum von George Orwells dystopischem Roman „1984“ ist eine neue Ausgabe erschienen – versehen mit einer Triggerwarnung. In dem Vorwort erklärt die Autorin und Literaturdozentin Dolen Perkins-Valdez, dass in dem Roman „überhaupt keine schwarzen Charaktere“ vorkämen. Eine „zeitgenössische Leserin“ wie sie selbst bringe das ins Stutzen, schreibt sie weiter. Zudem äußert sie, es sei schwierig, „einen kleinen Funken Verbindung“ zu einem Buch herzustellen, das „nicht viel über Rasse und Ethnizität spricht“.“

Es ist eigentlich ein lahmer Witz, dass Orwells Roman 1984 reine Fiktion sei und nicht als Handlungsanleitung gedacht war. Aber mittlerweile bin ich mir da gar nicht mehr so sicher, wie das manche Leute sehen. Das ist aber nicht neu (2022):

„Männer und Frauen bestimmter Studiengänge werden an der britischen Universität Northampton vor einem Klassiker der Literatur gewarnt. Laut britischen Medienberichten teilte die Uni den Studierenden des Kurses „Identity Under Construction“ mit, hier würden „schwierige Themen im Zusammenhang mit Gewalt, Geschlecht, Sexualität, Klasse, Rasse, Missbrauch, sexuellem Missbrauch, politischen Ideen und anstößiger Sprache“ behandelt. Dazu gehört der Universität zufolge auch das Buch 1984 von George Orwell.“

Darf ich vor dem Koran warnen? Noch? Oder nicht mehr?

„Und tötet sie [d.h. die heidnischen Gegner], wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben.“ (Sure 2,191 – „Als die schlimmsten Tiere gelten bei Allah diejenigen, die ungläubig sind und auch nicht glauben werden“, (Sure 8,55)

In der bürgerlichen Presse (Paywall) lese ich etwas über „Das freundlich lächelnde Gesicht des deutschen Zensurkomplexes“.

„Als offizieller „Trusted Flagger“ darf die Berliner NGO HateAid künftig vermeintlich rechtswidrige Inhalte auf Internetplattformen markieren. Was harmlos klingt, ist tatsächlich ein tiefer Eingriff“.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die These, in Deutschland gebe (nicht gäbe) es Zensur, demnächst strafbewehrt sein wird. Die gute Nachricht: Zensur lehrt die Leute zwischen den Zeilen zu lesen oder Witze zu machen wie Radio Eriwan.

„Als vertrauenswürdiger Hinweisgeber darf HateAid künftig Plattformen wie X, Facebook oder YouTube nicht nur Hinweise auf vermeintlich rechtswidrige Inhalte geben. Diese müssen dann auch vorrangig bearbeitet werden. Mit anderen Worten: HateAid darf mit staatlicher Legitimation Inhalte markieren, die dann von den Digitalunternehmen oft automatisiert entfernt werden. Kein Gericht, kein öffentlicher Diskurs, kein Gegengewicht.“

Frage an Radio Scharhörn: Gibt es in der Deutschland eine Zensur?
– Im Prinzip nein. Es ist uns aber leider nicht möglich, auf diese Frage näher einzugehen.

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#WaffenfürIsrael

waffen für Israel

Hysterisch kreischende Frauen sollte man ignorieren. Aber nimm dies, taz: Warum nicht mal wieder eine Leserkampagne?! Jetzt aber: Waffen für Israel!

waffen für Israel

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Unter Noch-nicht-so-weit-Seienden

robot
Roboter der Zukunft für die AltenSeniorenpflege (Symbolbild): A humanoid robot of the future is a highly advanced, lifelike machine designed to resemble and interact with humans. It features realistic skin-like materials, fluid movements, and expressive facial features. Equipped with artificial intelligence, it can understand language, recognize emotions, and adapt its behavior in real-time. These robots are used in various fields–healthcare, education, and companionship–seamlessly blending into human environments while continuously learning and improving through interaction. show the whole body but no human face –chaos 100 –s 750

Ich darf das natürlich intelligente Publikum auf einen interessanten Artikel in Shanghai Daily (Shine) aufmerksam machen: „Humanoid robots fascinate us, but it will be years before they reach an ‚iPhone moment‘ in our lives“. (Ich hoffte natürlich auch, dass die KI mir allerliebste Bilder dazu machen würde.)

Die KI übersetzte mir eine Passage: „Sun Lining, Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Elektrotechnik der Soochow-Universität, sagte, dass humanoide Roboter mindestens fünf Jahre von ihrem „iPhone-Moment“ der Massenkommerzialisierung entfernt seien. Er fügte hinzu, dass fortschrittliche Humanoide, die in der Lage sind [KI: es muss „seien“ heißen], komplexe Aufgaben in Bereichen wie Landwirtschaft, Fabrikarbeit und Altenpflege zu übernehmen, möglicherweise erst in einem Jahrzehnt oder später erscheinen werden.

Für den Moment geht die Show weiter, während Pioniere der Branche ihre neuesten Versionen humanoider Roboter in eher theatralischen Ausstellungen präsentieren. Sie mögen einen Ausblick auf die Zukunft geben – aber sie sind noch nicht so weit.“

robot
Robotlehrer der Zukunft für Grundschulen (Symbolbild)

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FYI Asche zu Asche, Staub zu Staub

gaza
Credits: Israel Syrien Jemen Iran | Ben Tzion Macales

Ich will sie zerstoßen zu Staub vor dem Winde, ich werfe sie weg wie Unrat auf die Gassen. (Psalm 18, Vers 43)

„Karte der Kontrolle der IDF-Streitkräfte im Gazastreifen – 3. Juni 2025.

Die Schwergewichte des Bodenmanövers im Gazastreifen im Rahmen der Operation „Gideons Streitwagen“ sind zweigeteilt: Im nördlichen Gazastreifen, in der Region Beit Lahia und auf dem Militärstützpunkt Jabalia. Es lässt sich feststellen, dass sich die Aktivitäten auch auf die Außenbezirke von Beit Hanoun und der Stadt Jabalia ausweiten.

Im südlichen Gazastreifen liegt der Schwerpunkt auf der Einkreisung von Khan Yunis von Süden, Osten und Norden. In all diesen Bereichen werden erhebliche Fortschritte bei der Eroberung der offenen Gebiete und der Peripherie der Stadt erzielt. Die Operation umfasst die Zerstörung aller terroristischen Infrastruktur und Strukturen unter der Sicherheitskontrolle der israelischen Armee.

Viele Bereiche in beiden Bereichen zerfallen zu Staub.“

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Ojos Color Tierra

chiapas

Hier noch ein weitere Postkarte in einem Brief aus Cristóbal de las Casas, Chiapas, Mexiko, vom 29.10.81 (vgl. Niña Tojolabal). Dieser war an meine Eltern gerichtet und kam am 9.11. an; meine Mutter hat auf den Umschlag „Gott sei Dank“ geschrieben, weil sie lange nichts mehr von uns gehört hatte. Der vorherige Brief ging wohl an andere Verwandte.

Das Foto auf der Postkarte ist ebenfalls von José Ángel Rodríguez, gedruckt von Litográfica Turmex, S.A. de C.V.. Unten links: Ojos Color Tierra [wörtlich: erdfarbene Augen]

Ihr Lieben,
Nach gut 5 Wochen Mexico [sic] wird es Zeit, daß wir mal das Land wechseln. Wir hoffen, in 1 Woche in Belize zu sein. Gestern haben wir von einem anderen Deutschen eine deutsche Zeitung zu sehen bekommen, es scheint ja ganz schön was los zu sein in Berlin und überhaupt. Wir sind gespannt auf die Post in Belize.

Vor einer Woche haben wir ein Seepaket [das war billiger als Luftpost] mit Souvenirs losgeschickt, es dürfte in 4 Monaten in Berlin ankommen (hoffentlich!). Mexico ist etwas teuer als wir angenommen haben, aber wir haben unseren Etat kaum überschritten.

Herzliche Grüße…

chiapas

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Fenster und Schwänze

windosw

Nur dass das mal hier ein Ende findet. Mein kleiner Uralt-Windows-Laptop (auf dem läuft noch Dune 32-Bit!) , den ich nur auf der Arbeit und im Urlaub mitnehme, weil alle anderen Rechner zu groß sind, läuft jetzt wieder, und ich habe als Reserve noch Tails auf einem Stick.

Nachdem ich die Maschine neu aufgesetzt hatte, musste ich alles neu installieren – das war erstaunlich wenig.

– Browsen: Chrome und dem Tor-Browser
– Mailen: Clawsmail, dazu Gpg4Win und Kleopatra (kommt jetzt beides zusammen – das war früher nicht so). Dazu die vorhandenen Schlüsselbünde importieren.
– Sicherheit I: KeePass
– Sicherheit II Veracrypt
– Sicherheit III: Wireguard und die schon vorhandene wg_config.conf importieren
– Sicherheit IV: Windows Defender abschalten, alle Virenscanner löschen (ich weiß gar nicht, wie dieses McAfee-Schlangenöl auf meine Rechner kam?!), alles, was ungefragt hochpoppt, abwürgen
– FTP: FileZilla und einrichten
– HTML: Bluefish
– Grafik: Gimp sowie Nomacs
– Sound: VLC
– Text: OpenOffice
– Lesen: Kindle für Windows
– Optional: Far Manager (nur wegen des Norton-Commander-Gefühls).

Das Hintergrundbild ist die Bahnstrecke von Cuauhtémoc in Mexiko nach El Sufragio (Ferrocarril Chihuahua al Pacífico), fotografiert 1979.

Habe ich etwas vergessen, was man dringend braucht, wenn man gezwungen ist, Windows zu benutzen?

Far Manager

PS Telegram hatte ich vergessen.

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Schwänze [Update]

tails

Geht doch. Falls ich auf die Kiste nicht Mint/XFCE draufgespielt bekomme, kann ich immerhin Tails benutzen. Windows kann weg.

[Update] Leider habe ich Windows wieder zum Laufen bekommen – komplett den Rechner neu aufgesetzt. Ich sage nur: Dune! Jetzt habe ich also beides, wenn ich will.

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Unter USB Ordnenden

usb

Zeit am vorletzten Urlaubstag, ein wenig Ordnung ins USB-Chaos zu bringen. Jetzt sind noch vier übrig geblieben, die weder von Linux noch von Windows erkannt werden, deren Zweck mir verborgen bleibt.

Vielleicht kriege ich Tails auf meine uralten zweiten Windows-Rechner, der nicht mehr richtig starten will, zum Laufen. Secure Boot hat mich aber schon immer genervt.

usb

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Worüber geredet werden muss

linke

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Unter Qualitätsoffensiven

telepolis

Ich darf das geschätzte Publikum auf meinen Artikel auf Telepolis aufmerksam machen: „Warum eine Qualitätsoffensive bei Telepolis überfällig war – und keine Verschwörung ist“.

„Je genauer man hinschaut, umso weniger begreift man, warum (ehemalige) Leser und Autoren von Telepolis jetzt so starke Gefühle zeigen, als nähme man den „Omas gegen Rechts“ die Lichterkette und die Staatsknete weg. Stattdessen muss man sich fragen, warum die Qualitätsoffensive nicht schon viel früher in Angriff genommen worden ist.“

Der Artikel wurde leicht verändert, da bin ich schmerzfrei.

Wörter aber wie „jedenfalls“ und „erstmals“ kommen bei mir nicht vor. Auch keine pädagogischen Hinweise wie „dazu gleich mehr“ (Letzteres hat Raymond Chandler ausdrücklich verboten). Ich beginne auch keine Sätze mit „denn“.

Der Schluss lautete im Originalmanuskript so:

Wer etwas anderes will, kann zahllose Blogs konsumieren, die am Rand der Bedeutungslosigkeit und ohne nennenswerte Einnahmen vor sich hin werkeln. Aber auch für die so genannte Gegenöffentlichkeit gilt das eherne Gesetz der Medienwissenschaft: Medien ändern kaum Meinungen, sondern bestärken das, was der Konsument eh schon denkt. Jeder sucht sich die Fakten und die Weltanschauung, die ihm passen. Daher waren Portale wie Mastodon und Bluesky schon zur Irrelevanz verdammt, bevor sie zur Alternative zu „X“ verklärt wurden.

Harald Neubauer schrieb vor kurzem: „Telepolis vollbringt Wunder: Verbrannte Bücher bald wieder lesbar!“ Die alten Texte, entsprechen sie den gewünschten Standards, werden also wieder online verfügbar sein. Das wurde schon von Beginn an „irgendwie“ angekündigt, aber es schien kaum jemand, der das Ende des Abendlands witterte, ernst genommen zu haben. „Übrigens hätten wir dort eine Zeitangabe einfügen sollen, um den Eindruck zu vermeiden, es handele sich um eine dauerhafte Zugangssperre. Hinterher ist man immer klüger.“

Also viel Lärm um nichts?

Man kann prognostizieren: Die Leser werden teilweise zurückkommen, genauso so wie die Medien und Institutionen, die mit dramatischer moralischer Geste und vollmundig ihre Abkehr von X also known as Twitter verkündeten und sich jetzt reumütig fragen, wer eigentlich ihre Kurznachrichten noch liest?

Man darf gespannt sein, ob sich die Zugriffe auf das demnächst freigeschaltete Telepolis-Archiv im Promillebereich bewegen werden oder ob plötzlich ein starkes Interesse an der Vergangenheit zu beobachten ist.

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