Nicht füttern, nicht streicheln!

naturkundemuseumnaturkundemuseumnaturkundemuseumnaturkundemuseum

Ich habe einen neuen Arbeitsplatz. In einer Pause konnte ich mir ein paar Fotos nicht verkneifen.

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Im Mauseloch der Muslimfeindlichkeit

Broder siegt über Faeser: „Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg attestiert Verfassungsministerin Faeser einen Grundrechtseingriff zu Lasten von Henryk M. Broder. Das Innenministerium wurde mit gerichtlicher Hilfe gezwungen, diesen Rechtsbruch und die Verletzung der Persönlichkeitsrechte zu beenden.“

Auch die FAZ berichtet.

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Unter arabischen Studenten in Berlin

Unsere arabische Mitbürger mal wieder…

„Lahav Shapira, 30, wurde am vergangenen Freitag in einer Bar im Berliner Bezirk Mitte von einem 23-jährigen arabischen Studenten angegriffen, nachdem dieser ihn durch seine Aktivitäten für Israel und für die Freilassung von Geiseln erkannt hatte. Der Angriff führte zu schweren Verletzungen: Lehav ist der Enkel von Amitzur Shapira, einem Leichtathletik-Trainer und Mitglied der israelischen Delegation bei den Olympischen Spielen in München, der beim Massaker an israelischen Sportlern durch die Terrororganisation Schwarzer September bei den Olympischen Spielen 1972 ermordet wurde.“ (Via Ahmad Manour)

Lahav Shapira ist der Bruder des Comedian Shahak Shapira.

Hätte ich zu sagen, bekäme der Täter einen Fallschirm umgeschnallt und würde über Gaza abgeworfen. Und jeder, der mit den „Palästinensern“ sympathisiert, gleich mit – dann lohnt sich wenigstens der Flug.

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KI und die drei Gesetze der Magie, revisited

Halberstadt domschatz
Domschatz Halberstadt: Rechts ein Armreliquiar des Apostels Jakobus des Älteren, Niedersachsen / Harzvorland, 1. Hälfe 14. Jh., Silber vergoldet, Edelsteine, Perlmutt, Glas, Kern aus Holz. Links: Niedersachsen / Harzvorland, um 1350/1360, Silber vergoldet, Bergkristall, Edelsteine, Email; Kern aus Holz

Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich dem gelehrten und des Feudalismus kundigen Publikum einen Bären bzw,. eine Reliquie aufbinden soll. Bei dem ein Jahrtausend alten Kram weiß doch niemand, ob das wirklich echt ist? Kann das die Künstliche Intelligenz nicht auch?

/describe des obigen hochgeladenen Fotos ergab two gold hands jewelry seated in front of the display, in the style of hieratic visionary, both hands have an opening with a relic inside, light bronze and dark beige, glass and ceramics, humanistic empathy, dau al set, human forms, raw metallicity –ar 3:4

KI
Made by Midjourney

Gegenprobe: Ohne das hochgeladene Bild kommt bei dem Prompt nur Blödsinn heraus. Eine Armreliquie ist für die KI ein schwerer Fall; so etwas ist vermutlich nicht vorgesehen.

Wir hatten das Thema ausführlich am 14.11.2021: „Magische koloniebildende Nesseltiere mit kappadokischem Arm und Hand (Essener Domschatz II)“. Ich schrieb über die der drei Gesetze der Magie bei Mauss: „Ähnliches erzeugt Ähnliches, Ähnliches wirkt auf Ähnliches, Konträres wirkt auf Konträres, und diese Formeln unterscheiden sich voneinander nur in der Anordnung ihrer Elemente. Im ersten Fall denkt man zunächst an das Fehlen eines Zustandes; im zweiten zunächst an die Anwesenheit eines Zustandes; im dritten vor allem an das Vorliegen eines Zustandes, der demjenigen entgegengesetzt ist, den man zu erzeugen wünscht. Im einen Fall denkt man an die Abwesenheit des Regens, den es mittels eines Symbols zu realisieren gilt; im anderen Fall denkt man an den strömenden Regen, dem es mit dem Mittel eines Symbols Einhalt zu gebieten gilt; auch im dritten Fall denkt man an den Regen, den man dadurch zu bekämpfen hat, daß man mittels eines Symbols sein Gegenteil hervorruft.“

Auch bei Amuletten, Talismanen und anderen Dingen, denen magische Kräfte zugeschrieben werden, sind diese drei Gesetze in Kraft. Vermutete Eigenschaften eines Objekt werden im kollektiven Denken auf andere Objekte übertragen, die entweder ein Teil des verehrten Ganzen sind, dessen man nicht mehr habhaft werden kann, oder dem ähnlich sind und/oder es berührt haben (wie in vielen Reliquiaren die angeblichen Nägel vom Kreuz Christi), oder das Gegenteil, mit dem man zum Beispiel etwas abwehren will.

KI
Made by Midjourney

Man darf also so etwas bei jedem (katholischen) Kirchenschatz erwarten. Falls jemand unvorbereitet darauf stößt, ist nur zu fragen: „Haben Sie auch Armreliquiare?“ Und schon gilt man vermutlich als Feudalismus-Experte.

Postscriptum: Der die Armreliquiare sehen will, begebe sich auf den virtuellen Rundgang durch den Halberstädter Dom und finde die Schatzkammer! Was die Halberstädter ihre Kirchenschätze online präsentieren, ist erste Sahne! Chapeau!

Postscriptum II: Man sehe sich an, wie die Stones nach vorn auf die Bühne gehen und was sie und das Publikum mit den Händen machen.

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Drachenspiele oder Pampa, backstage

Halberstadt dom

Wie das Publikum schon zu Recht befürchtete: Jetzt Halberstadt. Pampa also known as Sachsen-Anhalt. Wir zäumen das Pferd von hinten auf – das Unwesentliche zuerst, das Schlimmste später (auch das Thema „Juden in Halberstadt“ wird auf bald verschoben). Erst nachdem ich wieder weg war, fiel mir ein, dass ich vor mehr als zwanzig Jahren (2003) schon einmal dort war und für einen geplanten, aber aus zahllosen Gründen nie geschriebenen Roman im Stadtarchiv recherchiert hatte. Ich kann mich merkwürdigerweise kaum noch daran erinnern…

Halberstadt fachwerk

Warum Halberstadt? Vorschau: Natürlich wegen des Domschatzes. Ist dort etwas, was wir weder in Essen (2021) noch in Quedlinburg (2019) gesehen und analysiert hatte? Oder wiederholt sich alles? Haben wir etwas vergessen, die Theorie der Magie betreffend? Nein, nicht heute, auch wenn ihr ungeduldig mit den Füßen auf dem Parkett scharrt!

Halberstadt dom

Halberstadt ist ungefähr so groß wie Unna, wo ich großgeworden bin. Ein Tag reicht, um alles gesehen zu haben, und den Stadtkern hat man ein einer halben Stunden erwandert. Halberstadt leidet an der touristischen Konkurrenz Quedlinburgs, die mehr Fachwerk hat und wo alles zentral und fremdenfreundlich auf den Markt zuläuft. Die „Realsozialisten“ wollten in Halberstadt alle alten Häuser verfallen lassen.

In der Mitte ist der riesigen Domplatz, den man immerhin nicht mit Autos zugepflastert hat, aber da findet der Wanderer kein Straßencafe noch sonst etwas, was zum Verweilen einlädt. Die drei für das Städtchen völlig überdimensionierten Kirchen sind wuchtige Klötze, aber es fehlt irgendetwas, was sie mit dem Rest verbindet. Man ahnt: Hier war mal mehr los, aber nicht in diesem Jahrtausend.

Halberstadt dom

Interessant wird es wie überall backstage und im Kleingedruckten. Was war am Drachenloch? Game of Thrones?

Im Drachenspiel wurde der Drache, der symbolisch den Winter darstellte und von jungen Männern dargestellt wurde, durch das Drachenloch aus der Stadt vertrieben. Diese Vertreibungen, die mit Prügelstöcken vorgenommen wurden, verliefen nicht selten blutig, weshalb das Drachenspiel später auch verboten wurde.

Das glaube ich nicht. Bischof Sigismund, der das Verbot im 16. Jahrhundert durchsetzte, war Lutheraner, und damals hatte eh niemand etwas gegen Prügel und Gewalt. Nein, der ahnte, dass sich hinter dem Drachen etwas uraltes Heidnisches verbarg, dessen sich vermutlich niemand mehr bewusst war. Die Katholiken integrieren Mummenschanz und Magie fremder Götter, die Protestanten vertreiben bilderstürmerisch, bis die Religion besenrein ist.

Halberstadt border=

Ich wusste nicht, dass die Täufer auch in Halberstadt waren. Wie mit denen umgegangen wurde, habe ich in Münster, wo ich studierte, jeden Tag gesehen. In Halberstadt metzelten die Rechtgläubigen die radikalen Protestanten nicht nieder oder hängten sie in Käfigen, bis sie elend verreckten, sondern ertränkten sie 1535 auf Befehl Albrechts, des „Apostolischen Administrators für das vakante Bistum Halberstadt“, in der Bode. „Du sollst nicht töten“, christliche Version. Erstaunlich, dass sich heute noch Verehrer höherer Wesen in diese Tradition stellen. (Die Leser werden wiedererkennend mit dem Kopf nicken, wenn sie nachsehen, wer in dieser Gemeinschaft christlicher Kirchen Mitglied ist.)

Halberstadt

Die Fenster mancher Fachwerkhäuser sind zugemauert oder sonstwie verschlossen. Wenn man dann hinter die Potemkinsche Fassade blickt, wird klar warum: Manche werden offenbar nur noch durch die Vorderfront in der Senkrechten gehalten und würden ohne Nachbarn glatt umfallen.

Halberstadt fachwerkHalberstadt fachwerk

Die gefühlte Hauptstraße Halberstadts ist die Vogtei, die in den Johannesbrunnen und die Dominikanerstraße übergeht. Dort hatte ich das ästhetisch erfreulichste Erlebnis. Nein, nicht den Fachwerk-Spaeti (Foto unten).

Halberstadt fachwerkHalberstadt Rösterei Café Löper

In der Trillgasse 2 ist die Kaffeerösterei Löper mitsamt einem gemütlichen Cafe auf zwei Etagen. Dort kann man nicht nur exquisit leckeren Kuchen essen, sondern zahlreiche Kaffeesorten kaufen und kosten. Ich wundere mich, dass sich so ein edler Laden in der Pampa hält. Als ich dort nachmittags saß, war es unten ganz voll und vor der Kaffeeverkaufstheke war immer eine Schlange. Und das sind auch keine Preise, die ein armer Mensch bezahlen könnte.

Apropos Ästhethik. Dort bediente eine hinreißend attraktive herrenmagazinkompatible MILF Dame, von deren Kurven der ich meine Augen gar nicht lassen konnte. (Ich habe sogar ein winziges Bildchen gefunden.) Ich hätte da noch länger sitzen und sämtliche Torten aufessen können… Jetzt höre ich aber auf, sonst wird es sexistisch, was den hiesigen Gebräuchen krass widerspräche.

Halberstadt

Am Abend wollte ich schon wieder etwas essen. Das gestaltete sich schwieriger als ich dachte. Die Olive war voll, was man mir in ziemlich robusten Tonfall mitteilte. Im Halberstädter Hof saß ich eine Viertelstunde und ließ mich von der Familienfeier nebenan beschallen. Dann geruhte das Personal mir mitzuteilen, dass es „sehr lange“ dauern würde, was ich als Aufforderung verstand, die Lokalität zu verlassen. Beim Chinesen war auch kein Platz mehr frei. Ich wanderte also niedergeschlagen und schon hungrig zum altmodischen gutbürgerlichen Restaurant Liebscher – und wurde fündig. Dort kümmerte man sich rührend um mich. Man kann das alles kitschig nennen, aber meine Roulade war großartig, die Kürbis-Ingwer-Suppe würde ich gern nachkochen und das Bier war gut temperiert. Gerne wieder.

Halberstadt

Als ich heute mittags im Zug saß, rauschte draußen die sachsenanhaltinische Pampa vorbei. Ortsnamen, die nie zuvor ein Mensch ich noch nie gehört hatte: Wegeleben? Hedersleben? Könnern? Das erträgt man nur mit guter Musik und guter Lektüre.

pampabahn

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Dom und tröpfelnd

domdomgudenberg

Das des Feudalismus kundige Publikum wird sofort erraten, wo ich bin. Stichwort: „größter mittelalterlicher Kirchenschatz außerhalb des Vatikans“. Was auch immer das heißen mag: Morgen mehr.

Ich habe hier nur tröpfelndes Internet. Das liegt nicht am niedlichen Hotel, sondern am Empfang allgemein. Meine eigenes Modem tröpfelt auch. Morgen werde ich in ein anderes Zimmer umziehen, was man mir schon angeboten hat.

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Male mir Sklavinnen!

roman villa
ChatGPT Image generator: acient roman farmhouse, villa rustica, style of Pompeji wall fresco, male and female workers, clothing of 2nd century BC, chicken, ducks, amphoras, agricultural implements, environment landscape like Tuscan,, natural lighting

Wie das natürlich intelligente Publikum schon weiß, haben die künstlichen Intelligenzen Probleme mit Sex und verwandten Dingen, bei denen man dasselbige assoziieren könnte. Da man jetzt auch mit ChaptGPT Bilder produzieren kann, habe ich das natürlich ausprobiert. Es kam, wie es kommen musste:

chatgpt

Also muss man improvisieren.
Wie nennt man die unfreien Personen, die im Rom der Antike gekauft und verkauft wurden und arbeiten mussten, auf Englisch?“
ChatGPT: Die unfreien Personen, die im alten Rom gekauft und verkauft wurden und arbeiten mussten, werden auf Englisch als „slaves“ bezeichnet.

Geht doch! Also ich darf „slaves“ nicht benutzen, aber die KI doch? So geht das aber nicht! Das ist unfair! Also tricksen wir promptisch:

Erzeuge einen englischen Prompt, der ein Bild erzeugt, das unfreie Personen, die im alten Rom gekauft und verkauft wurden und arbeiten mussten, zeigt.
ChatGPT: „Depict a scene in ancient Rome showing slaves engaged in various tasks. Include a marketplace in the background with people trading goods, highlighting the historical context of slavery. The slaves are shown working, some carrying heavy loads, others attending to their masters, and a few working in fields or construction sites. The attire should be typical of the era, with Roman citizens in togas and slaves in simpler garments. The architecture should reflect ancient Roman styles, with columns, stone buildings, and paved streets. The scene should be bustling, capturing the essence of daily life in ancient Rome, with a focus on the diverse roles played by slaves in this society.“

roman villa
Mit dem obigen Prompt via Midjourney/Discord erzeugt

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Bund der Vertriebenen, arabische Version

georgetown
Die Enteignungsurkunde des Hofes meine Urgroßvaters in Westpreußen. Die Gebäude waren ohnehin 1943 abgebrannt.

Arbeitshypothese: Die Deutschen mussten 1945 auch aus ihren ehemaligen Ostgebieten Schlesien, West- und Ostpreußen sowie Wolhynien weichen, obwohl sie dort teilweise für mehrere Jahrhunderte siedelten. Also könnten das Araber auch. Sie fangen ja wie die Deutschen auch immer wieder den Krieg an. Irgendwann muss dann Schluss sein. Die Polen waren nicht „rechtsextrem“, als sie alle Deutschen hinauswarfen.

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Militärische Charaktermasken

screenshot

Es geht hin und her. Heute morgen tönten die Russen (also automatisch voll gelogen): „Ukrainian media confirm that Zaluzhny has been removed from his post as commander-in-chief of the Armed Forces of Ukraine“.

Dann dementierte die Kyiv Post: „‘It’s Not True’ – Ukraine’s Defense Ministry Responds to Reports That Zaluzhny Has Been Fired.“

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Jetzt schreiben es schon die paywallgeschützten Qualitätmedien aka Financial Times: „Volodymyr Zelenskyy prepares to replace Ukraine’s top general“.

Die Russen meinen, Selenskij setzte eher auf die US-Amerikaner, während Saluschnyj von den Briten gestützt werde.

Im alten Rom waren die Machtkämpfe innerhalb der herrschenden Klasse aber schlimmer. Da wäre es drauf angekommen, wer zuerst die besseren Messerstecher angeheuert hätte.

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Unter führenden Klassenkampfkommentierenden

Lautsprecher des Kapitals

Der Wanderpokal Lautsprecher des Kapitals geht heute an Gregor Thüsing, „Deutschlands führender Arbeitsrechtler“, und seinen Kommentar in der bürgerlichen Presse Welt, was der Staat jetzt tun müsse gegen vielen Streiks.

Nein, nicht erschießen. „In Deutschland haben wir die unbefriedigende Situation, dass wir kein Arbeitskampfgesetz haben. (…) Das Bundesarbeitsgericht hat schon vor vielen Jahren betont, der Streik sei eine scharfe Waffe, von der nicht leichtfertig Gebrauch gemacht werden sollte.“

Ach ja? Den Klassenkampf einfach verbieten oder ihn nur dann erlauben, wenn er der herrschenden Klasse gefällt? So weit kommt’s noch…

Um zu erinnern: „Der Wanderpokal “Lautsprecher des Kapitals” geht an Journalisten und verwandte Berufe, die sich die Propaganda der Kapitalisten unkritisch zu eigen machen, die deren Neusprech und und Propaganda-Worthülsen übernehmen, die in Populär-Okonomie dilettieren, ohne jemals ein Buch über den tenzenziellen tendenziellen Fall der Profitrate oder die Theorie des Werts gelesen zu haben. Kurzum: die ihren Beruf nicht nur verfehlt habe, sondern auch noch dummschwätzen und sich als Lobbyist missbrauchen lassen, freiwillig oder aus Dummheit und/oder Ignoranz.“

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Unter Vorwerfenden

mount arbel
Israel: Blick vom Berg Arbel nach Nordwesten und zum See Genezareth, fotografiert am 18.03.2023.

Ich verstehe nicht, warum deutsche Politiker, wenn sie den Mund öffnen und meinen, etwas über Israel sagen zu müssen, immer nur Quark, um es vornehm auszudrücken, absondern. Bei „Linken“ ist es sogar die Regel. Wollen die sich nicht informieren, sind sie zu blöd, oder wühlen sie schlicht nur in den antisemitischen Textbausteinen, die seit den 70-er Jahren auf der weltanschaulichen Müllhalde verrotten, aber dennoch immer wieder stinkend hervorgeholt werden?

Jetzt Oskar Lafontaine (der den Wagenknechten beigetreten ist, was uns nicht total überrascht). Er wirft Israel „Kriegsverbrechen“ vor. Hat der nichts Besseres zu tun? Hat er irgendwelche Fakten überprüft? Hat er vor Ort recherchiert? Was sind seine Quellen? Egal, braucht man nicht. Man kann aber aus dem hohlen Bauch heraus Israel etwas „vorwerfen“. Das kommt bei den Deutschen immer gut an.

UNWRA

Frage: Warum geben wir den Arabern in Palästina Geld? Für was? Mittlerweile haben doch ein paar Leute gemerkt, dass man damit den Terror fördert, weil die Gelder nur zu einem kleinen Teil dort ankommen, wo sie hin sollen.

Die UNRWA fördert ohnehin das Elend, wenn sie davon ausgeht, der Status der Flüchtlinge vererbe sich. Das ist doch der totale Irrsinn.

Tens of thousands of Palestine refugees who lost their homes and livelihoods due to the 1948 conflict continue to be displaced and in need of support, nearly 75 years on.

„Konflikt“? Alle arabischen Nachbarstaaten haben damals Israel angegriffen und wollten die Juden ins Meer werfen. Das nennen die „Konflikt“? Man merkt die Absicht und ist verstimmt. Den Laden sollte man ersatzlos abwickeln. Die arabischen Staaten haben genug Geld, um ihre „Brüder und Schwestern“ (nein, nicht divers) zu unterstützen. Sie tun es aber nicht. Das ist nicht unser Problem.

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Helfende Gelder und einfache Fakten

russianukrainewar

Ach? Die „Hilfsgelder“ für die Ukraine helfen gar nicht, sondern gehen an US-Firmen? Hätte uns nur jemand gewarnt! (via Fefe)

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Karpatenruthenien aka Nordöstliches Oberungarn

transkarpathien

Es könnte sein, dass Polen irgendwann eine gemeinsame Grenze mit Ungarn bekommt. „Hungary far-right would lay claim to western Ukraine should it lose statehood in war. Our Homeland leader, Laszlo Toroczkai, said that should Ukraine lose statehood, Hungary could lay claim to Transcarpathia.“ Auf Deutsch: „Wenn dieser Krieg damit endet, dass die Ukraine ihre Staatlichkeit verliert, denn auch das ist absehbar, dann möchte ich als einzige ungarische Partei, die diese Position vertritt, signalisieren, dass wir Anspruch auf Transkarpatien erheben“.

Auch die ukrainischen Medien sind schon ganz entzückt.

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Unter Pyramidenanschauenden

Uxmal

Uxmal, Mexiko, fotografiert am 17.10.1979. Das Dia/Foto war ziemlich ramponiert; vermutlich sähe es in Schwarz-Weiß auch annehmbar aus. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, warum ich diesen komischen Hut trug.

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Leichte Linksschiefe der bürgerlichen Presse

unschärferelation
Create an artwork with the theme of ‚Midjourney‘ that symbolically represents the Heisenberg Uncertainty Principle. Use your artistic interpretation to convey the idea of the inherent uncertainty and dual nature of quantum particles, where attempting to measure one aspect precisely leads to the blurring or uncertainty in another aspect. Let your creativity flow to illustrate this concept visually through your artwork. –ar 3:2 –s 750

Habemus eine neue Studie. Es geht um die vermutete politische „Einstellung der Berufsgruppe der Journalisten, die laut verschiedenen Untersuchungen in ihrer Gesamtheit tatsächlich leicht links der Mitte stehen.“

„Die Kommunikationswissenschaftler Marcus Maurer, Simon Kruschinski und Pablo Jost von der Universität Mainz haben sich also dieser These angenommen und rund 9300 Beiträge in 47 Medien im Zeitraum zwischen April und Juni 2023 analysiert.“

Wait a minute. Lechts und rinks kann man bekanntlich nicht velwechsern. Aber was ist das eigentlich? Wenn ich fördere, dass immer mehr hochqualifierte Afrikaner aus der Sahelzone nach Europa einwandern, ist das „links“? Wenn ich die Polizei so ausrüste, dass sie auch nach dem Umsturz effektiv konterrevolutionäre Banden bekämpfen kann, ist das „rechts“? Ist ein Sozialkredit-Sysem wie in China „rechts“ oder „links“? Wenn ich behaupte, dass es kein „Volk“ der Palästinenser gebe, ist das völkisch „rechts“ oder „links“? Bin ich „Marxist“ und extrem links, wenn ich gegen Abtreibung und gegen Einwanderung bin? Und ist das nicht alles wie bei Heisenberg, auch wenn man über Politik forscht?

unschärferelation

ChatGPT: Die wissenschaftliche Theorie, die besagt, dass der Forscher beim Betrachten den Forschungsgegenstand verändert und daher eine vollständige Objektivität nicht möglich ist, wird als „Heisenbergsche Unschärferelation“ oder „Heisenbergsche Unsicherheitsrelation“ bezeichnet. Diese Theorie geht auf den deutschen Physiker Werner Heisenberg zurück und ist ein Konzept aus der Quantenmechanik, das besagt, dass es Grenzen für die gleichzeitige Bestimmung bestimmter konjugierter Eigenschaften eines subatomaren Teilchens gibt, wie zum Beispiel Ort und Impuls. Diese Unschärferelation legt nahe, dass je genauer man eine Eigenschaft eines Teilchens misst, desto unsicherer wird die Messung der anderen Eigenschaft. Diese Idee kann auch auf andere wissenschaftliche Bereiche übertragen werden, um zu argumentieren, dass die Beobachtung eines Phänomens zwangsläufig durch die Anwesenheit und den Einfluss des Beobachters beeinflusst wird, was zu einer gewissen Unschärfe oder Unsicherheit in den Ergebnissen führen kann.

unschärferelation

Die wesentlichen Ergebnisse, so wie ich es sehe:
Zum anderen zeigt sich in Bezug auf die Positionierung entlang grundlegender gesellschaftlicher Konfliktlinien, dass sich die neun hier untersuchten öffentlich-rechtlichen Formate ausnahmslos (Sozialstaatsorientierung) bzw. überwiegend (liberalprogressive Grundhaltung) auf der Seite der Gesellschaft positionieren, die man vereinfacht ausgedrückt als politisch links der Mitte bezeichnen kann. Sie reihten sich damit auch hier wieder weitgehend nahtlos in die 34 Vergleichsmedien ein, die mit wenigen Ausnahmen ebenfalls Sozialstaatsorientierung mit einer liberal-progressiven Grundhaltung verbanden. Sie unterschieden sich dabei aber in ihrer Positionierung: Während einige öffentlich-rechtliche Formate (heute, BR-Nachrichten) zu den ausgewogensten Medien zählten, befanden sich andere (RBB und WDR-Nachrichten) deutlich weiter von der Mitte entfernt.

Wait a minute again. Das ist Geschwurbel. „Sozialstaatsorientiert“ ist links? Also: man verspricht dem unterprivilegierten Pöbel, massenweise Geld auszuschütten, in der trügerischen Hoffnung, die wählten einen dann? Das Gegenteil wäre etwa der Anarchokapitalismus – der Staat zieht sich zurück und die freie Marktwirtschaft™ regelt das schon? „Liberalprogressiv“ – da muss ich schlucken. Bin ich etwa gemeint, was ein höheres Wesen (m,f,d) verhüten möge?

Man kann das auch so sehen: Alle Medien propagieren den Kapitalismus und sind staatstreu, was haargenau zum Klassenstandpunkt der Journalisten passt, die faktisch fast alle aus der Mittelschicht stammen. Punktum. Ist das etwa ausgewogen?

unschärferelation
Create an artwork with the theme of ‚Midjourney‘ that symbolically represents the Heisenberg Uncertainty Principle. Use your artistic interpretation to convey the idea of the inherent uncertainty and dual nature of quantum particles, where attempting to measure one aspect precisely leads to the blurring or uncertainty in another aspect. Let your creativity flow to illustrate this concept visually through your artwork. –ar 3:2 –s 750 –chaos 100

Insgesamt positionierten sich die neun hier untersuchten öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformate folglich relativ gleichmäßig in einem durch Außenpluralismus, aber auch eine leichte Linksschiefe gekennzeichneten Mediensystem. Sie fielen durch einen gegenüber den Vergleichsmedien weniger kritischen Umgang mit den aktuellen Regierungsparteien auf, gehörten aber ansonsten nicht zu den Medien, die sich am stärksten positionierten. Allerdings berichteten sie im Schnitt auch nicht unbedingt vielfältiger und ausgewogener als die Vergleichsmedien, obwohl die Ansprüche an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in dieser Hinsicht durchaus höher sind.

Die Behauptung, die Nachrichten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks seien besonders einseitig, trifft folglich in dieser Form nicht zu. (…)

Disagree, your Honour. Extrem „einseitig“ sind die Medien in Bezug auf einige Themen, Israel etwa oder bei der Gendersprache. Auch tauchen die Begriffe „Klassenkampf“ oder „tendenzieller Fall der Profitrate“ nie auf – das ist doch nicht „ausgewogen“?

Ganz absurd wird es, wenn man sich die Forderungen der Studienmacher ansieht (die sich aber sehr zurückhalten):

Zum anderen betrifft dies den starken Fokus auf negative Darstellungen aller Parteien, der sicher nicht dazu geeignet ist, das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik zu stärken. Hier könnte eine konstruktivere Berichterstattung sinnvoll sein, die stärker auch Problemlösungen und politische Erfolge einbezieht.

Berichtet positiv! Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen, auch nicht die geheimen Honorare der ZDF-Stars.

unschärferelation

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„Das übertriebene Wichtigtun deutscher Medien“

media
Schreibe einen englischen Prompt, der ein Bild mit Midjourney erzeugt, das symolisch „The excessive self-importance and vanity of the German media“ beschreibt.
„Create an allegorical scene set in a grandiose, neoclassical-style newsroom, filled with opulent decorations and extravagant details, symbolizing the German media. In the center, a large, ornate mirror stands, reflecting a peacock with a magnificent tail, symbolizing vanity and self-importance. Around the room, numerous journalists and media personnel are dressed in overly extravagant, baroque-style clothing, each admiring their own reflections in smaller hand mirrors or busily decorating themselves, oblivious to the world outside. The background is filled with ostentatious displays of wealth and power, such as golden statues, luxurious tapestries, and piles of newspapers and broadcasting equipment that are being ignored. The atmosphere should be one of excess and self-absorption, with a hint of satire and criticism towards the self-importance of the media –ar 3:2 –chaos 100 –s 750“

Interview des Fotografen Manfred Klimek mit sich selbst in der bürgerlichen Presse Welt über die Kardinalfehler deutscher Medien:

„…fiel mir auf, dass im neueren deutschen Journalismus zwei Gefühlshaltungen immer relevanter werden, die dem Journalismus nicht zuträglich sind. Die erste Haltung wird geradezu zwanghaft geprägt vom Hang zur moralischen Belehrung – und das betrifft nicht nur linksliberale, sondern auch rechtsliberale Medien. (…)

Angst. Die Angst, keinen Platz auf der gesellschaftlich, moralisch und politisch richtigen Seite zu besetzen. Und die Angst, durch Auffälligkeiten, auch durch Ambivalenz, die zum Menschen gehört, derart aufzufallen, dass die eigene Karriere darunter leiden könnte.“ (…)

Wir leben nicht mehr nur in Zeiten eines Journalismus, der ausschließlich von Wirklichkeiten erzählt und der lediglich Fakten aufführt, wie es früher meist gang und gäbe war; wir leben nun in einem Journalismus, der von Klickraten stärker dominiert wird als von verkauften Exemplaren und einer harten Auflage. Wir leben in einem Journalismus, der sich stark an starken Meinungen orientiert, anstatt der Wirkkraft von Fakten allein zu vertrauen.“

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Verschenkter Sieg

Gaza

Israel heute (Telegram) Eine Gruppe von Reservisten, die in Jerusalem für einen Sieg und die strafweise Annexion des Gazastreifens protestiert, wird einen Protestmarsch vom nördlichen Gazastreifen zu den Regierungsbüros in Jerusalem starten.

Die Entscheidung wurde wegen den zunehmenden Gerüchte über die Gründung eines palästinensischen Staates und die Beendigung des Krieges durch ein Kapitulationsabkommen, das den Rückzug der IDF aus dem Gazastreifen erfordert, inspiriert.

Der Marsch wird am kommenden Sonntag den Gazastreifen verlassen und in Richtung Jerusalem bewegen. Fünf Tage Marsch, der mit einer Protestkundgebung vor dem Büro des Premierministers Benjamin Netanjahu enden wird. Die Soldaten rufen die Öffentlichkeit auf, sich dem Marsch oder Teilen davon und dem Protest in Jerusalem am 8. Februar anzuschließen.

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Unter Zweitlebenden

secondlife

Keine Sorge, nur ganz kurz und nur für mich selbst… Es interessiert mich einen Scheiß, was die Leser interessiert.

17 Jahre sind ganz schön lang. Gibt es eigentlich Computerspiele, die man so lange gratis spielen kann – außer man hat sie in den guten alten Zeiten auf einer Compact Disk erworben? (Ich meine jetzt nicht Tetris.)

Unfassbar, wie grottig Second Life damals aussah. Ich hatte neulich schon etwas über das „Leben“ meines Avatars geschrieben (Panta Rhei, 22.12.2023) Ich habe mehrere. Den ältesten mit meinem Realnamen benutze ich fast nie.

secondlife
Second Life, Januar 2007

Interessant ist die Reaktion von Freunden und Bekannten, wenn das Thema irgendwie auf den Tisch kommt. Fast immer Variationen von: „Was, das gibt es noch?“ – „Was, du spielst Second Life?“ Etwas in der Art…

Was spielt ihr denn? Heute schon etwas künstlerisch-wertvolles Virtuelles erschaffen? Mögliche Antworten:
– [ ] Virtuelles interessiert mich nicht. Die Uckermark ist viel schöner.
– [ ] Ich esse jeden Morgen ein Pfund Testosteron und trinke ein Liter Adrenalin. Dann spiele ich Counterstrike.
– [ ] Ich spiele mit meinen Enkelkindern Malefiz, das ist immer großes Drama.
– [ ] Alles Zeitverschwendung. Ich mache etwas Sinnvolles – ich demonstriere gegen Rechts.
– [ ] Ich bin Kleinbourgeois und sitze jeden Tag 16 Stunden in der Firma.
– [ ] Ich bin Rentner und schaue mich hier nur um. Was ist Second Life? Hat das was mit Autobatterien oder Recyclen und dem Klima zu tun?
– [ ] Ich bin Brasilianer. Bei uns gibt es gerade keine Elektrizität, weil die auf die Second-Life-Server in Kalifornien umgeleitet wird.

secondlife

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Gigantische Aufgaben im Strom der weltweiten nationalen Befreiungsbewegung

Geschichte der Araber

„In den letzten zwei Dezennien schlugen die arabischen Völker ein neues Blatt in den Annalen ihrer Geschichte auf. Sie nahmen im Strom der weltweiten nationalen Befreiungsbewegung ihr Schicksal in die eigenen Hände und zerbrachen die Ketten der Kolonialsklaverei, deren Götzendämmerung unwiderruflich durch die Schüsse der „Aurora“, die vom Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution kündeten, angebrochen war. Als sich der Weltsozialismus zur ausschlaggebenden Kraft unserer Zeit zu entwickeln begann, triumphierte auch im arabischen Raum durch den aufopfernden Kampf der unterdrückten Volksmassen das Prinzip der nationalen Selbstbestimmung. Anstelle der geschlagenen Kolonialimperien entstanden auf einem Territorium von 12,5 Millionen Quadratkilometern souveräne Staaten, die längst ihr internationales Mitspracherecht voll zur Geltung bringen und zu aktiven Gestaltern der Weltpolitik wurden. Immer sichtbarer beeinflussen heute die befreiten arabischen Völker mit ihrem unüberhörbaren Anspruch auf Lösung der vom Kolonialismus hinterlassenen gewaltigen Probleme auf dem Wege des sozialen Fortschritts, mit ihrem Kampf gegen die imperialistischen Aggressionen und für die Erhaltung des Weltfriedens gemeinsam mit dem Weltsystem des Sozialismus, der internationalen Arbeiterklasse und den anderen Abteilungen der nationalen Befreiungsbewegung das Kräfteverhältnis unserer Epoche und leisten damit allen fortschrittlichen Kräften der Welt einen unersetzlichen Dienst. (…)

Die von W.I. Lenin vorausgesagte Wendung der nationalen Befreiungsbewegung gegen den Kapitalismus hat sich auch im Bereich des arabischen Emanzipationskampfes voll durchgesetzt. Die Staaten mit sozialistischer Orientierung sind heute die wichtigste Errungenschaft der arabischen Befreiungsbewegung, der Ausdruck einer neuen Qualität im antiimperialistischen Kampf der Volksmassen und ein bedeutender Schritt in der Entwicklung und Erweiterung des weltumspannenden revolutionären Prozesses. Damit leisten die arabischen Völker, die schon in der Vergangenheit die Schatzkammer des menschlichen Denkens bereichert haben, heute erneut ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt, dem sie neue Erfahrungen hinzufügen.

Gigantisch sind die Aufgaben, die vor den befreiten arabischen Ländern stehen, lang und gefahrvoll ist der Weg, der zu durchmessen ist. Doch die Versuche des Imperialismus, durch den konzentrierten Einsatz eines umfassenden Instrumentariums alter und neuer Expansionsmethoden einschließlich des militärischen Potentials der zionistischen Reaktion die von den Kräften der revolutionären Demokratie in den fortgeschrittenen arabischen Staaten ausgeübte Macht, die bereits zu beträchtlichen Erfolgen auf allen Gebieten des gesellschaftliche Lebens führte, zu beseitigen und den arabischen Raum in ein Bollwerk gegen den sozialen Fortschritt zu verwandeln, sind letztlich zum Scheitern verurteilt.“ (Lothar Rathmann, 1971)

Aus: Geschichte Der Araber: Von den Anfangen bis zur Gegenwart. Verfasst von einem Autorkollektiv des Lehr- und Forschungsbereiches Arabische Staaten der Sektion Afrika- und Nahostwissenschaft der Karl-Marx-Universität Leipzig unter Leitung von Lothar Rathmann, Leipzig 1971.

Ich hatte die beiden Bände in den 70-er Jahren für ein paar Mark gekauft. Auf dem weltanschaulichen Stand, der darin vertreten wird, ist die so genannte „Linke“ offenbar heute noch und die lateinamerikanische Linke sowieso.

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Unter Ausfallenden

airplane
Das Flugzeug der deutschen Außenministerin (Symbolbild): Create a dramatic press photo depicting a scenario where an airplane is experiencing an engine failure. The scene should be intense, with visible signs of distress on the aircraft, such as smoke or malfunctioning parts. In the background, there should be a contrasting scene of a government agency experiencing a power outage, emphasizing the chaos and urgency of the situation. The agency’s office should have darkened screens, emergency lights, and staff in a state of confusion, unable to grant necessary flight permissions due to the power failure. Capture the tension and urgency of the moment, with a focus on the juxtaposition between the failing airplane and the incapacitated agency –ar 3:2 –s 750

„Für Baerbocks aktuell genutzte Maschine – eine Ersatzmaschine für eine eigentlich vorgesehene, aber wegen eines Triebwerksschadens ausgefallene, komfortablere A319 der Flugbereitschaft – lag beim Start in Berlin ebenso wenig wie für die A319 eine Überfluggenehmigung aus Eritrea vor. Die nachträgliche Erteilung der Genehmigung während des Fluges soll auch an einem Stromausfall im eritreischen Außenministerium gescheitert sein.“ (russische Propaganda, also automatisch voll gelogen)

Kann man sich nicht ausdenken. Das schreit natürlich nach einer künstlich intelligenten Bebilderung…

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