Zeitgemäß digital befugt

KI datenanalyse

In der bürgerlichen Presse lese ich über den Koalitionsvertrag: „Ein zentrales Anliegen ist die Einführung „zeitgemäßer digitaler Befugnisse“ für Sicherheitskräfte. Dies umfasst eine europarechtskonforme dreimonatige Speicherpflicht von IP-Adressen und Portnummern, also Netzwerkadressen, sowie den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zur Datenanalyse. Die Bundespolizei soll bei schweren Straftaten neue Möglichkeiten erhalten, insbesondere im Bereich der Quellen-Telekommunikationsüberwachung.“

Das ist doch alles Geschwurbel. Die wollen wieder zum x-ten Mal die Vorratsdatenspeicherung, die aber „rechtskonform“ sein soll. Dann viel Spaß damit, ein Gesetz so zu machen, dass es weder der EuGH noch das BVerfG in die Tonne treten.

Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zur Datenanalyse: Das kann ja heiter werden. Es gibt dazu einen uralten Comic von Seyfried. „Ich habe hier eine einstweilige Erschießung gegen Sie!“ So will die die KI!

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34

push-ups

34 – heutiger Rekord. Ab 50 mache ich Beweisvideos…

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Kein Blutbad oder: Das Kapital flüchtet nicht

trump

Macht den Markt kaputt. Was bedeutet das? Wenn man den Wirtschaftsteil der bürgerlichen Presse überfliegt, überkommt einen das Gefühl, man könne auch den Wetterbericht lesen, obwohl dessen Vorhersagen vermutlich um ein Vielfaches genauer sind als das, was die Groupies der „Volkswirtschaftslehre“ absondern. Man formuliert aus dem Bauch heraus: Geld, Kapital, Preis – alles irgendwie dasselbe.

Nein, ist es nicht. Das „Kapital“ flüchtet auch nicht. Ist es überhaupt Kapital oder etwas anderes?

welt

In der wissenschaftlichen Ökonomie unterscheidet man zwischen Tauschwert, Geld und Kapital.

Der Tauschwert ist nur eine abstrakte Kategorie, also ein Vergleichsmaßstab („Äquivalentform“) für den der Ware innewohnenden Gebrauchswert. Um Ware zu werden, muß das Produkt dem anderen, dem es als Gebrauchswert dient, durch den Austausch übertragen werden. Endlich kann kein Ding Wert sein, ohne Gebrauchsgegenstand zu sein. (Karl Marx: Das Kapital Bd. 1)

Die Werttheorie ist, je mehr man über die Details nachdenkt, äußerst komplex. Schon Aristoteles hat sich darüber Gedanken gemacht (und Marx bezieht sich positiv auf ihn).

Nur menschliche Arbeit schafft Wert.

Aber wenn ich jetzt ins Detail ginge, kämen da auch rund 1500 Seiten raus wie beim „Kapital“. Eine Ware scheint auf den ersten Blick ein selbstverständliches, triviales Ding. Ihre Analyse ergibt, daß sie ein sehr vertracktes Ding ist, voll metaphysischer Spitzfindigkeit und theologischer Mucken. (ebd.)

das Kapital
Aus meinen Notizen im 1. Band des „Kapital“ Karl Marxens, die ich in den späten 70-er Jahren angefertigt hatte, als ich Tutor in Wolfgang Haugs „Kapital-Kursen“ war und an seinen seine Vorlesungen teilnahm (damals wurden an Universitäten noch gelernt).

Die spezifische Warenart nun, mit deren Naturalform die Äquivalentform gesellschaftlich verwächst, wird zur Geldware oder funktioniert als Geld. (ebd.) Geld, ob es nun Gold ist oder Muscheln, hat seine besondere gesellschaftliche Funktion darin, die Rolle es allgemeinen Äuqivalents zu spielen.

Geld kann sich nicht von selbst vermehren.

Nehmt dies, Anleger! Wenn ich Geld zur Bank bringe, wird es mehr? Das wäre ja einfach. Aber wie wird es mehr? Indem die Banker es investieren. Das heißt: Man hofft, dass die Unternehmen, denen die Bank mein Geld leiht, mehr Werte erschaffen und für die Dienstleistung des Geldverleihs dann einen Obolus an die Bank entrichten – und ich von diesem Obolus auch etwas abbekomme. Mein Geld hat gar nicht „gearbeitet“, sondern die Arbeiter. Aber das führt jetzt zu weit.

Börsen

Wann wird Geld zu Kapital? Die Verwandlung einer Geldsumme in Produktionsmittel und Arbeitskraft ist die erste Bewegung, die das Wertquantum durchmacht, das als Kapital fungieren soll. Sie geht vor auf dem Markt, in der Sphäre der Zirkulation. Die zweite Phase der Bewegung, der Produktionsprozeß, ist abgeschlossen, sobald die Produktionsmittel verwandelt sind in Ware, deren Wert den Wert ihrer Bestandteile übertrifft, also das ursprünglich vorgeschossene Kapital plus eines Mehrwerts enthält. Diese Waren müssen alsdann wiederum in die Sphäre der Zirkulation geworfen werden. Es gilt, sie zu verkaufen, ihren Wert in Geld zu realisieren, dies Geld aufs neue in Kapital zu verwandeln, und so stets von neuem. Dieser immer dieselben sukzessiven Phasen durchmachende Kreislauf bildet die Zirkulation des Kapitals. (ebd.)

Kapital ist also Geld in Bewegung mit dem Ziel, mehr Geld zu machen. Es wird in den Produktionsprozess investiert, um Mehrwert und letztlich Profit zu erzeugen. Der zentrale Mechanismus ist:

G – W – G+ (der für Geld ist W – G – W)

Man steckt Geld (G) in Waren (z. B. Maschinen, Rohstoffe, Arbeitskraft) und bekommt nach dem Produktions- und Verkaufsprozess mehr Geld (G‘) heraus. Das + steht für den Mehrwert.

heise

Die Börse, um die es hier geht, ist Roulett des Finanzkapitals, also ein Teil des finanziellen Überbaus des Kapitalismus. Man wettet auf Profite. Bei Marx ist das fiktive Kapital an der Börse Kapital, das nicht direkt in die Produktion von Waren oder Dienstleistungen investiert ist, sondern nur einen Anspruch auf zukünftige Profite darstellt – z. B. eine Aktie oder ein Schuldtitel. Und ob das rauf oder runtergeht, ist schnurzpiepegal.

Übrigens hat Trump ehrlich gesagt, worum es bei seiner Wirtschaftspolitik, wenn man sie so nennen mag, wirklich geht:

trump

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Den Terror im Schlepptau

„Die Hamas regiert den Gaza-Streifen im Grunde seit dem Rückzug Israels im Jahr 2005. Lange Zeit wurde das Gebiet von Ägypten regiert. Aber seltsamerweise wollen die Ägypter heute nicht, dass die Araber in Gaza zu Ägypten gehören. Genauso wie die Jordanier die Araber, die in Judäa und Samaria (Westjordanland) leben, anscheinend nie willkommen heißen wollten. Es ist fast so, als wüssten sie etwas, was wir nicht wissen. Nämlich, dass es sich um eine sehr radikale Bevölkerung handelt. Jedes Land, das Palästinenser aufgenommen hat – einschließlich ihrer Führung – hat immer den Terror im Schlepptau gehabt.“ (Douglas Murray in der bürgerlichen Presse)

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Unter uns Gamedesignern

santorini secondlife
Der virtuelle Bau „meiner“ virtuellen griechischen Insel macht Fortschritte – die basics habe ich fertig (deswegen habe ich gestern nichts gebloggt, weil ich mit einigen technischen Problemen zu kämpfen hatte und irgendwann zu müde war).

Das Publikum merkte neulich richtig an, dass niemand außer mir über Secondlife berichte. (Ja, ich werde nachher noch etwas Vernünftiges bloggen.) Das hat Gründe:

– Man müsste recherchieren. Das hält Journalisten oft ab, etwas zu schreiben. Ich wurde von ChatGPT auf Daniel Voyager (Avatarname) hingewiesen (ab sofort in der Blogroll). Der berichtete vor kurzem, dass die Zahl Regionen (der „Spielstätten“ aka Sims) mittlerweile bei fast 30.000 liege. Geht man davon aus, dass nur fünf Avatare am Tag eine Sim besuchen, kann man sich die monatlichen Nutzerzahlen ausrechnen. Daniel Voyager geht von rund 45.000 am Tag aus (1,35 Mio. monatlich).

– Es kommt in den „adult“-Regionen (zu denen u.a. die rund 170 Gor-Rollenspiel-Sims gehören) zu Pixelsex. Damit ist das Thema schon durch – vor allem in Deutschland.

santorini secondlife
Außer mir und dem Auftraggeber und seinen Leuten (ein halbes Dutzend) kann noch niemand dort hin. Die Eröffnung ist erst im Juni. Deshalb darf mein Avatar – für „Griechenland“ unpassende – Wüstenkleidung tragen und virtuelle Pferde reiten (um deren fucking manual und komplexen Features besser kennenzulernen). Die virtuellen Wandmalereien habe ich mir übrigens von der AI herstellen lassen. ChatGPT: Welche Bäume wachsen auf Santorini? Aha… Olivenbäume (Olea europaea), Feigenbäume (Ficus carica), Tamarisken (Tamarix spp.), Pinien (Pinus halepensis / Aleppo-Kiefer), Johannisbrotbäume (Ceratonia siliqua), Zypressen (Cupressus sempervirens).

– Da jeder Nutzer beliebig viele Avatare haben kann, weiß niemand, ob jemand mit 10 Avataren gleichzeitig online ist oder zehn Leute mit jeweils einem. Mein Gamer-PC schafft aber nur zwei parallel und ich muss ständig mit ALT Tab herumswitchen; der Laptop nur einen – dann fängt es schwer an zu ruckeln. Ich müsste auch vier Hände haben, was nicht der Fall ist. Außerdem habe ich superschnelles Internet, schneller als das der meisten US-Amerikaner – die können das also kaum. Technisch sind mehrere Avatare gleichzeitig also schwierig. Man kann natürlich noch einen oder zwei per Textviewer online lassen – die können aber nichts tun außer im Chat herumlabern.

– Die Zielgruppe ist nicht relevant: Viele ältere und in irgendeiner Weise körperlich gehandicapte Leute, auch Krebskranke. Es gibt eine Gruppe „Goreans in Relay for Life„: „passionate group of role players and life stylers that raise money in Second Life for Cancer.“ Viel tut sich da nicht, aber so etwas kenne ich nicht von Ballerspielen. Dazu die BDSM-Community, die, bevor es Secondlife gab, nur in HTML- und anderen Chatforen virtuell unterwegs war. Das ist natürlich super Igitt und absolutes No-Go für Journalisten.

santorini secondlife
ChatGPT: „​Auf der griechischen Insel Santorini gibt es keine Seelöwen (Otariidae), da diese ausschließlich im Pazifik vorkommen. Allerdings wurden in den Gewässern rund um Santorini Mittelmeer-Mönchsrobben (Monachus monachus) beobachtet. Diese Robbenart ist eine der seltensten der Welt und lebt hauptsächlich in der Ägäis, insbesondere in abgelegenen Meeresgebieten Griechenlands. Sie bevorzugen abgelegene Küstengebiete mit Höhlen und sind für ihre scheue Natur bekannt.“ Das interessiert mich nicht. Der virtuelle Seelöwe kommt da jetzt hin, weil er süß mit dem Kopf ruckelt und der normale Avatar sowieso den Unterschied zwischen Seehunden, Robben und Seelöwen nicht kennt. Und wenn jemand meckerte, erkläre ich den Seelöwen zu einer Mönchsrobbe.

Die Insel ist auf einer Skybox – das heißt sie schwebt ein paar tausend Meter über dem „Boden“. Nachteil: Das „Wasser“ von Secondlife, in dem Schiffe fahren, Segelboote segeln und Avatar schwimmen können, ganz ohne Zusatzscripte – funktioniert nicht. Man muss es simulieren, was nicht einfach ist. Und die oben genannten Features funktionieren immer noch nicht. Um die Illusion hinzukriegen ist also technische Trickserei angesagt. Es gibt zum Beispiel virtuelle Boote und Jachten, bei denen man die „Höhe“, in der sie sich bewegen, fest einstellen kann. Sie könnten also auch fliegen, wenn man das wollte. Für den virtuellen Wassersport ist aber mein Auftraggeber zuständig, Ich baue nur das Ambiente.

Es fehlen übrigens noch Blumen und Fische und Möbel in einigen Häusern….

santorini secondlife

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Unter Frittierenden

fritteuse

Da wir Lifestyle-Themen abarbeiten: Ich habe mir die Cosori Heißluftfritteuse (Link geht natürlich zur Großbourgeoisie) gekauft, weil ich auf die Idee kam, irgendwann sowohl Berliner aka Pfannkuchen aka Krapfen als auch Pommes zu machen. Außerdem gelangen mir weder Brat-noch Currywürste in der Pfanne so richtig.

Im fucking manual las ich etwas über „koschere Zwiebeln“ und wurde neugierig.
Registrant Name: Domain Administrator
Registrant Organization: Fundacion Privacy Services LTD
Registrant Street: 3rd Floor Humbolt Tower, Calle 53 Este (Ich sehe den Briefkasten der Firma nicht…)

Die tun überaus geheimnisvoll. Auf den Websites finde ich keine genauen Firmenadresse.

ChatGPT: Die Firma Cosori, bekannt für Küchengeräte wie Heißluftfritteusen, hat ihren Hauptsitz in den USA, genauer in Anaheim, Kalifornien. Cosori ist eine Marke der Firma Vesync Co., Ltd., die auch andere Haushaltsmarken wie Levoit (Luftreiniger) und Etekcity (digitale Waagen und Smart-Home-Geräte) vertreibt. Die Muttergesellschaft Vesync Co., Ltd. ist ein international agierendes Unternehmen mit Wurzeln in China – die Firma hat unter anderem auch Standorte in Shenzhen. Die Produkte von Cosori werden also oft in China hergestellt, aber das Unternehmen richtet sich stark auf den nordamerikanischen und europäischen Markt aus.

Ich habe noch einmal nachgefragt:
ChatGPT: Der Hauptsitz von Cosori, einer Marke der Vesync Co., Ltd., befindet sich unter der Adresse:​Building C, Suite A, Phase I of the Anaheim Concourse, 1202 N. Miller Street, Anaheim, California 92806, United States. (Ich sehe den Briefkasten der Firma nicht…)

Bezüglich der Ursprünge des Unternehmens: Vesync Co., Ltd. wurde von der chinesischen Unternehmerin Yang Lin gegründet. Laut einem Artikel auf PandaYoo begann sie das Unternehmen in ihrem Keller und entwickelte es zu einem globalen Anbieter von Smart-Home-Geräten. (Die Links musste ich mir selbst suchen.)

Hätte ich selbst recherchiert, wäre ich nicht so schnell gewesen. Aber man kann ChatGPT auch nichts glauben, sondern muss immer nachprüfen. Trotzdem ist die Kombination aus KI und journalistischem Misstrauen beeindruckend rasant.

Hier übrigens meine ersten aus frischen Kartoffeln selbst gemachten Pommes Frites samt ebenso frittierter Bratwurst; die Sauce wie gewohnt nach dem Rezept von Andreas Lochner.

pommes

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Immer ist irgendetwas

Stangenschloss

Ich freute mich schon auf die drei Tage ohne Lohnschinderei. Aber immer ist irgendetwas.

Gestern ging mir eines der beiden Türschlösser kaputt – ein altes, aber sehr solides Drehstangenschloss, was dazu gedacht ist, die Herren Einbrecher abzuhalten, mit Werkzeug meine Tür zu öffnen dergestalt, dass sie so einen Höllenlärm verursachen würden, dass das ganze Haus auf den Beinen wäre. Nachteil: Wäre ich bei einer Hausdurchsuchung nicht da, hinge die Tür nur noch in winzigkleinen Einzelteilen in den Angeln, da die Einsatzkräfte nicht fräsen, hebeln oder trennschleifen würden, sondern gleich, da immer Gefahr im Verzuge bei Majestätsbeleidigungen und beim Verunglimpfen des Kapitalismus der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, mit dem Rammbock kämen.

„Kaputt“ hieß: Ich konnte den Schlüssel nicht mehr rausziehen, wenn ich abgeschlossen hatte. Irgendetwas war verkantet. Ich habe lange gebraucht, um das Schloss gestern kurz vor Mitternacht abzumontieren, weil alle Schrauben aus dem letzten Jahrtausend stammen und dementsprechend demoliert sind.

Heute morgen fand ich dann nach längerem Hin und Her den Fehler. Der untere Zylinder, in den man den Schlüssel steckt, hängt an zwei kleinen Schrauben. Die hatten sich so gelockert, dass die beiden hervorstehenden metallenen Aussparungen, die das Schloss bewegen, sich einmal zuviel gedreht hatten und nicht wieder zurück an ihren angestammten Platz konnten. Darauf muss man auch erst einmal kommen – zumal das Schloss noch „irgendwie“ funktionierte. Zwei Stunden meiner kostbaren Gesamtlebenszeit sind weg.

Beim Betrachten des Gesamtkunstwerks fiel mir auf, dass ich die Tür mal wieder streichen könnte…

Stangenschloss

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Für die Interessen

Matthias Schranner: „Trump ist in meinen Augen nicht unberechenbar, sondern sehr berechenbar. Er folgt einem Muster. Er kommt mit einer sehr hohen Forderung und verbindet sie mit einer sofortigen Konsequenz. Dann hat er seine hohe Forderung oft wieder zurückgenommen. (…) Ich finde ihn nicht aggressiv. Er stellt halt Forderungen und kämpft für seine Interessen. Dafür ist er gewählt. Da braucht jetzt keiner überrascht zu sein.“

Wer sagt es jetzt den deutschen Medien?

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Santorini 2.0

Santorini

Sorry, ich baue gerade eine „griechische“ Sim in Secondlife, die ungefähr wie Santorini aussehen soll – nach Wunsch des Auftraggebers. Bin noch ganz am Anfang, aber in eine paar Tagen sind die basics fertig.

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Schutzzölle und Freihandel

zölle

„Übrigens ist das Schutzzollsystem nur ein Mittel, in einem Lande die Großindustrie aufzuziehen, das heißt, es vom Weltmarkt abhängig zumachen; und von dem Augenblick an, wo man vom Weltmarkt abhängt, hängt man schon mehr oder weniger vom Freihandel ab. (…)

Aber im allgemeinen ist heutzutage das Schutzzollsystem konservativ, während das Freihandelssystem zerstörend wirkt. Es zersetzt die bisherigen Nationalitäten und treibt den Gegensatz zwischen Proletariat und Bourgeoisie auf die Spitze. Mit einem Wort, das System der Handelsfreiheit beschleunigt die soziale Revolution. Und nur in diesem revolutionären Sinne, meine Herren, stimme ich für den Freihandel.“
(Karl Marx: Rede über die Frage des Freihandels, 09.01.1848 in der Demokratischen Gesellschaft zu Brüssel)

Noch Fragen?

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Wir schaffen das!

palästinenser

Nach Leipzig. Wohin auch sonst?! Berlin-Neukölln hat bekanntlich keinen Flughafen.

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Self Criticism After the Defeat

Blüte

Gerade gekauft: „Self Criticism After the Defeat“ von Sadik J. Al-Azm.

„Während der von marxistischen Ideen revolutionärer Befreiung geprägten Phase zwischen den israelisch-arabischen Kriegen von 1967 und 1973 warnte er bereits vor dem Erstarken religiös-konservativer Kräfte in der Politik. Seit dieser Zeit sind viele seiner Schriften in mehreren arabischen Ländern verboten, erfahren jedoch weiterhin eine starke Nachfrage ihrer Leserschaft.“

„m Jahre 1975 gehörte al-Azm zu den Mitbegründern der Zeitschrift „Khamsin. Revue des socialistes révolutionnaires du Proche-Orient“. Die Zeitschrift, die von Angehörigen der Israelischen Sozialistischen Organisation (Matzpen) und Vertretern einer neuen arabischen Linken herausgegeben wurde, propagierte eine sozialistische Revolution im Nahen Osten.“

Interessanter Mann mit ebensolchen Meinungen. Der Hinweis kam von Seth Mandel: „How U.S. Academics Became Apostles of Folktales and Superstition“.

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Unter gut behandelten Blühenden

Blüte

Wenn man Pflanzen gut behandelt und manchmal ein paar lobende Worte fallen lässt, blühen sie auch…

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Verfassungsfernes Vorhaben

In der bürgerlichen Presse lese ich von Magnus Klaue: „Insofern sind die neuesten Pläne von CDU und SPD, die „bewusste Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen“ strafrechtlich zu verfolgen, nicht nur ein Angriff auf die Meinungsfreiheit, sondern ein – diplomatisch ausgedrückt: verfassungsfernes – Vorhaben zur Implementierung umfassender Meinungssäuberung, mit dem der Gesundheitsschutz vollends ins Moralische ausgeweitet würde. Auch solange sie noch ein Plan bleibt, beschließt diese Idee, allein dadurch, dass sie aufkommen konnte, eine Epoche, in der Wettbewerb und Meinungsstreit mehr als rhetorische Floskeln waren: in der die Entscheidung darüber, was „falsche“ und „richtige“ Tatsachenbehauptungen und wie gefährlich die falschen sind, nicht vor dem Streit feststand, sondern erst im Streit aufgrund des Wechselspiels politischer Urteile beantwortet werden konnte.“

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ขอบคุณ

Vielen Dank an den edlen Spender A.N.!

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Honi soit qui mal y pense

tee

Le Pen darf fünf Jahre lang nicht bei Wahlen antreten.

Man kann der geschätzten Kollegin mit dem hübschen Künsternamen Aya Velásquez nur zustimmen. „Europa“ tut alles, um das, was Vance kritisch sagte, zu bestätigen.

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Unter Low Performern

Jetzt hat es mich doch auf dem falschen Fuß erwischt: Ist das real oder ein Aprilscherz? „Der ehemalige Finanzminister ließ dem Frankfurter Satiremagazin über seinen Anwalt Christian Schertz eine medienrechtliche Abmahnung zukommen. Lindner fühle sich vom Titelblatt der Ausgabe 01/2025 in seiner Persönlichkeit verletzt. Die Darstellung überschreite die Grenzen der Kunstfreiheit, so der überzeugte Free-Speech-Befürworter Lindner.“

„….denn es ist besser, Satire falsch zu verstehen, als sie nicht zu verstehen“, ist vermutlich das neue Motto.

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Trinkt mehr Tee!

tee

Indischer Tee aus den geerbten Tassen meiner verstorbenen Mutter.

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Esst mehr Wurst!

kartoffelsalat

Nehmt dies, Vegetarier! Selbst gemachten Kartoffelsalat hatte ich schon mehrfach erwähnt, aber den mit Fisch mache ich nicht mehr. Dieser schmeckt besser.

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Guckst Du?

Eulen
Credits: Naturkundemuseum Berlin

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