Unter clientsidigen verdecktmaßnahmigen Cybersicheren an ihren Endgeräten

Eine Userin und ihre Endgeräte (Symbolbild)
Netzpolitik.org hat die feuchten Träume des Ministeriums für Wahrheit der üblichen Verdächtigen veröffentlicht.
Ein hohes Datenschutzniveau, ein hohes Maß an Cybersicherheit, einschließlich einer durchgängigen und sicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in der elektronischen Kommunikation sind für die Bundesregierung unerlässlich.
Dieses Neusprech bedeutet:…will das Innenministerium am umstrittenen „Client-Side-Scanning“ festhalten. Der Einsatz dieser Technologie würde dazu führen, dass E-Mails, Messenger-Dienste und weitere Kommunikationsplattformen anlasslos und massenhaft überwacht werden. Beim Client-Side-Scanning werden Inhalte auf den Geräten der Nutzer vor dem Versand von Nachrichten durchsucht und somit eine spätere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unterlaufen.
Denglisch, Neusprech und irgendetwas mit cyber? Wait a minute. Da kann nur Bullshit-Bingo herauskommen, auch bei den Berichterstattern. Es geht um eine …Verfahrensweise, bei der versendete oder empfangene Dateien lokal auf dem Endgerät einer Person (…) durchsucht werden, bevor diese weiter verschickt beziehungsweise verarbeitet werden. Höre ich da die Online-Durchsuchung trapsen?
Ich kenne meine „Endgeräte“ (Anfangsgeräte besitze ich hingegen nicht.) Ich sitze zum Beispiel gerade vor einem. Das möchten „die“ durchsuchen, bevor ich darauf/davon/damit eine verschlüsselte E-Mail absende? Darf ich vorsichtig nach der Methode fragen, wie das gehen soll? Nein? Quod erat demonstrandum. Auch netzpolitik.org fragt nicht nach, wie schon bei der ominösen „Online-Durchsuchung„, wie „Client-Side-Scanning implementiert wird“.
Die streiten sich alle wieder um die Kleider eines nackten Kaisers. Wir lassen stattdessen Jörg Ziecke zu Wort kommen, den ehemaligen Chef des BKA. Der erklärte 2007, wie das geht mit dem Onlinedurchsuchen:
Die Online-Durchsuchung ist einerseits der heimliche Zugriff auf die Festplatte, auf der anderen Seite ist es der heimliche Zugriff durch Quellen-TKÜ. Dieses Programm, was wir da entwickeln, muss ein Unikat sein, darf keine Schadsoftware sein, darf sich nicht selbst verbreiten können und muss unter der Kontrolle dessen stehen, der es tatsächlich einbringt, wobei die Frage des Einbringens die spannendste Frage für alle überhaupt ist. Ich kann Ihnen hier öffentlich nicht beantworten, wie wir da konkret vorgehen würden. Sie können sich die abstrakten Möglichkeiten vorstellen, mit dem man über einen Trojaner, über eine Mail oder über eine Internetseite jemanden aufsucht. Wenn man ihnen erzählt hat, was für eine tolle Website das ist oder eine Seite mit ihren Familienangehörigen, die bei einem Unfall verletzt worden sind, sodass sie dann tatsächlich die Seite anklicken. Die Geschichten sind so vielfältig, dass es kaum jemanden gibt, der nicht auf irgendeine Form dieser Geschichte hereinfällt. Oder aber wir gehen den Weg über verdeckte Maßnahmen.
Wisst ihr Bescheid.

Ich habe kein Personal wie netzpolitik.org und würde mich daher mit einem Zehntel zufriedengeben.
Folge ihnen nicht

– Die Innenministerin will das Waffenrecht verschärfen? (Geht das eigentlich noch?) Hat der Verfassungsschutz schon mehr Befugnisse gefordert? Zufälle gibt’s.
– Aus dem schon erwähnten Gespräch unter alten Freunden habe ich eine weitere Information: Ich kenne mittlerweile schon zwei Personen persönlich,
eine älter als ich, die andere halb so alt wie ich, die nach einer Impfung gegen COVID-19 eine Art Schlaganfall bekamen, teilweise gelähmt waren, so stark, dass eine auf der Intensivstation landete, die andere wochenlang starke Schmerzmittel schlucken musste.
Das Schlimme in beiden Fällen (Berlin und Kleinstadt in Sachsen-Anhalt) war, dass die Ärzte nicht erkannten, um welche „Krankheit“ es sich handelte, sondern wochenlang herumexperimentierten. Beide genannten Personen würden sich übrigens wieder impfen lassen – darum geht es nicht, sondern um die „offene Kommunikation auch möglicher Risiken“.
Vae victis, revisited

During the Six-Day War, the Israeli Army prepares for action on the outskirts of Rafah. (Israel Government Press Office)
Ich habe mir den Artikel Omri Boehms auf Zeit online noch einmal durchgelesen, dank er medienkompetenten Hinweise der Leserschaft, wo dieser trotz Paywall zu finden sei. Zusätzlich motiviert wurde die Lektüre durch eine gestrige Diskussion mit Freunden, die ich fast vier Jahrzehnte kenne und deren politische Meinung ich weitgehend teile. Ich dachte das, aber es stimmte nicht, denn ich musste beim Thema „Israel“ mich wieder mit den Textbausteinen „besetzte Gebiete“ und „illegale Siedlungen“ herumschlagen.
Die Sache ist natürlich nicht einfach, auch wenn man mit dem Holzhammer argumentiert wie ich.
Bezalel Smotrich, der Moderatere der beiden [Kandidaten für ein Ministeramt], wurde 2005 vom Inlandsgeheimdienst Schin Bet mit 700 Litern Benzin festgenommen. Er wollte einen Brandanschlag verüben, um Ariel Scharons Abzug aus dem Gazastreifen zu hintertreiben. Smotrichs „Unterwerfungsplan“, der von seiner Partei ratifiziert wurde, fordert die Annexion des Westjordanlands und sieht für die Palästinenser genau drei Alternativen vor: „alle nationalen Bestrebungen aufgeben“, „auswandern“ oder „Widerstand leisten“ – „und dann wird die israelische Armee schon wissen, was zu tun ist“.
Erstens war es in Israel noch nie ein Hindernis, wenn sogar Ministerpräsidenten in ihrer Jugend Terroristen waren – wie etwa Menachim Begin. Zweitens war Smotrich schon einmal Minister. Drittens sind die Zwei-Staaten-Lösung und die Idee „Land für Frieden“ mausetot, weil die Araber, die sich „Palästinenser“ nennen, mit dem Terror nicht aufhörten, sondern ihn sogar noch steigerten.
Daher ist das, was Smotrich fordern, nur folgerichtig: Es wird keinen „Palästinenser“-Staat geben. Also kann man das auch laut sagen. Wem gehört dann das Westjordanland und der Gaza-Streifen? Drei Mal dürft ihr raten: Israel wird seine Grenzen wieder auf den Stand von 1967 ausdehnen, also nach den Eroberungen des Sechstagekrieges. Man muss zusätzlich anmerken, dass kein arabischer Staat Anspruch auf eines der damals besetzen Gebiete erhebt. Apropos: „Im Arabisch-Israelischen Krieg von 1948 wurde es [das Westjordanland] von Jordanien besetzt und 1950 annektiert. Im Sechstagekrieg vom Juni 1967 wurde es von Israel erobert und steht seither unter israelischer Militärverwaltung. (…) Heute hat der arabische Staat Jordanien alle Ansprüche auf sein ehemaliges Besatzungsgebiet endgültig zurückgegeben.“
Ich klopfe mit dem Holzhammer auf vernagelte Bretter vor Köpfen und rufe laut: Es wird keine „Annexion“ sein, sondern eine „Wiedervereinigung“. Das hört sich doch viel besser an.
Smotrich meint, dass es kein „palästinensisches Volk“ gebe und daher kein Grund bestehe, einen palästinensischen Staat zu errichten.“. Das sehe ich ganz genau so. Die Schlesier und Sudetendeutschen, die aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten vertrieben wurden – ein Resultat des von ihnen selbst begonnenen Krieges – wären auch nicht auf die Idee gekommen, plötzlich ein „Volk“ zu sei, das eines eigenen Staates bedürfe. Nein, sie waren Deutsche wie die „Palästinenser“ Araber sind oder Staatsangehörige eines arabischen Staates oder staatenlos. Wer wie Boehm in der „Zeit“ von „ethnischer Gewalt“ redet, die bevorstehe, argumentiert daher völkisch. Das ist „rechts“, nicht das, was die „rechte“ Smotrich sagt.
Boehm: Ein Staat kann nicht 50 Prozent seiner Bevölkerung nahezu oder komplett rechtlos halten; das „Drei Klassen“-Programm war in Wirklichkeit die Programmlosigkeit früherer Regierungen, die es nicht eilig hatten, die hinfällige Zweistaatenlösung durch etwas Neues zu ersetzen.
„Etwar Neues“ heißt: Wenn es keine zwei Staaten gibt, dann haben sich die Araber an die Regeln des Staates zu halten, in dem sie leben – und das ist Israel. Was soll eigentlich daran so schwer sein? Warum sollte Israel Terrorismus einfach so hinnehmen? Die „Rechte“ in Israel scheint realistisch zu denken – und was wäre die Alternative?
…besteht die Chance, dass sich Israels kleine, aber immer noch einflussreiche liberale Kohorten endlich zu einer echten jüdisch-palästinensischen Zusammenarbeit verpflichten, die auf völliger staatsbürgerlicher Gleichheit zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer beruhen würde.
Träum weiter. Oder: Das will mir der Künstler mit diesem Artikel sagen?

Israeli armoured troop unit entering Gaza during the Six-Day War, June 6, 1967.
Vae Victis oder: Sechs Tage, die die Welt veränderten

From left, General Uzi Narkiss, Verteidigungsminister Moshe Dayan und Generalstabschef Yitzhak Rabin in Alt-Jerusalem nach der Eroberung durch israelische Truppen
Fefe wies auf einen Artikel Omri Boehms auf Zeit online hin – der erkläre etwas. (Leider ist er jetzt Paywall, heute morgen noch nicht.) Ich sehe das nicht so, sondern musste mich wieder ärgern. Schon der Teaser sagt genug: „Israel erlebt seinen Weimar-Moment. Die neue Regierung ist nicht bloß eine Variante des Rechtspopulismus. Sie ist eine existenzielle Bedrohung für den jüdischen Rechtsstaat“.
Ach? Erstens: Wer davon faselt, Israel habe etwas besetzt, der muss bei mir in Geschichte und Machiavellismus nachsitzen. Man muss den deutschen Medien, die sich natürlich beim Thema Israel ihre Pappenheimer aussuchen, von den man schon vorher weiß, was sie sagen, ohne die Gegenseite angemessen zu Wort kommen zu lassen, erst einmal um die Ohren hauen, dass die Zwei-Staaten-Lösung tot, aus und vorbei ist, auch wenn die pseudolinken deutschen Partei-Stiftungen das unisono und allesamt anders sehen. Immerhin akzeptiert das Boehm. In einer Rezension seines aktuellen Buches heißt es: Erst Trumps „Deal des Jahrhunderts“ habe dazu beigetragen, „dieser Heuchelei“, also der Aufrechterhaltung der Zwei-Staaten-Lösung, „ein Ende zu setzen“.
Eine realistische Alternative angesichts des Terrors der Hamas und verwandter Gruppen kann Boehm auch nicht anbieten, außer Träumereien, das sich alle Beteiligten vertragen mögen und gemeinsam Shakshuka essen und dabei „Yalla“ rufen (das Wort gibt es im Arabischen und auch im Hebräischen).
Man darf auch nicht vergessen, dass die herrschenden Klassen aller arabischen Länder mit den so genannten „Palästinensern“, also den Nachfahren (!) der arabischen Flüchtlinge aus dem Sechstagekrieg (1967), nichts zu tun haben wollen und außerdem den Hass auf die Juden aus innenpolitischen Gründen dringend brauchen, um von ihren eigenen Desaster ihrer failed states abzulenken.

Israelische Fallschirmjäger an der Klagemauer in Jerusalem (David Rubinger) – das vermutlich berühmteste Foto vom Sechstagekrieg
Ich gehe jede Wette ein, dass von dem deutschen und auch lateinamerikanischen Antisemitenpack, dass sich in der BDS-Bewegung tummelt, kein einziger die historischen Tatsachen und die basics kennt, ohne die eine rationale Diskussion unmöglich ist. (Man kann auch ein vierminütiges Video ansehen.)
Israel hat den Krieg gegen Ägypten, Syrien und Jordanien damals gewonnen und u.a. die Golan-Höhen und das so genannte Westjordanland erobert. Warum sollten sie es zurückgeben? Warum sollte Israel überhaupt darüber nachdenken, an dem Ergebnis des Krieges etwas zu ändern? Das Ziel der Araber war seit 1948, Israel von der Landkarte zu tilgen. Daran hat sich nicht viel geändert, nur dass sich der Iran, der kein arabisches Land ist, zu den Feinden Israels gesellt hat.
Unmittelbare Auslöser des Krieges waren die ägyptische Sperrung der Straße von Tiran für die israelische Schifffahrt am 22. Mai, der vom ägyptischen Präsidenten Nasser erzwungene Abzug der UNEF-Truppen vom Sinai und ein ägyptischer Aufmarsch von 1.000 Panzern und fast 100.000 Soldaten an den Grenzen Israels.
Dumm gelaufen, Nasser. Israel hat damals das einzig Richtige getan: Präventiv das gegnerische Kriegsmaterial weggebombt. (Trifft auf mich jetzt StGB Paragraf 130 Absatz 5 zu?) Aus diesem Krieg stammen die Flüchtlinge und deren Nachfahren, deren Status sich merkwürdigerweise vererbt wie bei den deutschen Vertriebenen.
Natürlich gibt es auch in Israel Rassisten oder politische Gruppen, die sogar israelische Araber am liebsten vertreiben würden, und die so genannten „Palästinenser“ ohnehin. Mein Mitleid hält sich in engen Grenzen. Das kommt von das, sagte schon Wilhelm Busch. Verhaltet euch schön friedlich. Akzeptiert den Staat Israel als Heimstatt der Juden. Treibt die Terroristen der Hamas ins Mittelmeer. Setzt eure arabischen Könige und Warlords ab. Vorher würde ich als Israeli nicht ein Wort an das Thema verschwenden.
Unter Ehrenfrauen im Krieg

Ehrenfrau (Symbolbild)
Wir müssen noch einige Ereignisse aufarbeiten dergestalt, dass wir sie unzusammenhängend aneinanderreihen.
– Newsweek hat ein Interview mit „retired U.S. Marine Corps Colonel Andrew Milburn“, dem Anführer der Mozart Gruppe („which is helping train Ukrainian troops and evacuating civilians from the front lines, including around Bakhmut“). Der äußert sich recht pessimistisch über die Frontlage aus der Sicht der Ukraine:
„They’ve been taking extraordinarily high casualties,“ Milburn said of the units training with Mozart. „The numbers you are reading in the media about 70 percent and above casualties being routine are not exaggerated.“
– Dann haben wir noch eine Ehrenfrau, eine Neuköllner Stadträtin, mit einer Ausbildung, die sich für grüne Politiker*&%_Innen geziemt (Kunstmalerin „Promotionsstudium am Institut für Humangeographie, Goethe-Universität Frankfurt am Main (ohne Abschluss)“), die Wählerstimmen im kriminellen arabischen Milieu sammelt. Dort lobt man sie (und lacht sich vermutlich kaputt).
– Interessant auch, was eine Ehrenfrau Politikerin der „Linken“ dem Sender N-TV verrät, bezüglich der Aktion gegen die Reichsbürger: „Ich selbst wusste seit Mitte letzter Woche bereits davon und weiß außerdem von mehreren Medien, die schon seit zwei Wochen Kenntnis hatten. Es waren die Namen der Beschuldigten bekannt, ihre Adresse und der geplante Zeitpunkt des Zugriffs. Ja. Dabei waren die Pläne für die Razzia vom Generalbundesanwalt als geheim eingestuft worden. Es sollten also keine unbefugten Dritten davon erfahren, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Geheimhaltung ist aber schwierig, wenn man vorher Zielpersonen und Uhrzeiten durchgibt.“
Da fällt mir nichts mehr zu ein.
An den Wassern des Rimac
Lima, Perú, fotografiert 1984: Der Blick geht auf den Cerro San Cristóbal . (aktuelles Foto, aber vermutlich zu einer anderen Jahreszeit) Oben auf dem Berg kann man APRA lesen. Der Fluss ist der Río Rímac. Ich stand vermutlich auf der Jirón Amazonas.
In Peru gab es ein Art Putsch: In a surprise address to the nation, President Pedro Castillo on Wednesday declared the temporary closure of Congress and decreed a nationwide curfew but ended up booted from office instead. The announcement was met with broad resignations from Castillo’s revolving-door Cabinet and across his shaky administration. Congress defiantly pledged to oppose the attempted overthrow of constitutional order. The Joint Chiefs of Peru’s armed forces and the national police refused to back the beleaguered head of state. Congress promptly voted to remove Castillo from power in a 101-to-6 vote, with 11 abstentions, for moral incapacity.
Schon klar, dass die herrschende Klasse in Peru einen Präsidenten, der sich Marxist nennt, nicht lange ertragen würde. Heutzutage putscht nicht das Militär, sondern man findet eine mehr „zivile“ Lösung, wie zuvor in Bolivien. Schon bei der Bürgermeisterwahl in Lima hatte sich angedeutet, dass Rechtspopulisten eine Chance hatten, die Macht zu ergreifen.
Rechtspopulisten, weil man gleichzeitig die Interessen der Bourgeoisie durchsetzen, andererseits aber das Volk ruhigstellen muss – wie in der Hauptstadt Lima: Besonders wohlhabende Schichten der Stadt scheinen durch die Fortschrittsrhetorik Aliagas angesprochen worden zu sein. Aliaga begann während des Privatisierungsprozesses unter dem Diktator Alberto Fujimoris (1990 – 2000) ein Eisenbahnimperium in Cusco aufzubauen. Nun versprach er die Hauptstadt in eine „weltweite Kraft“ zu transformieren, umfassende Infrastrukturprojekte anzustoßen, darunter den Bau einer Seilbahn sowie den Ausbau von comedores populares (Volksküchen) mit ganzen zehn Prozent des Haushalts.
Interessant ist vor allem – aber nicht neu in Lateinamerika -, dass das Proletariat zu den Evangelikalen tendiert, wie auch in Chile, deren Ideologie eine Art Calvinismus mit ein paar Jahrhunderten Verspätung predigt. Angeblich sichern Fleiß und Arbeitseifer den sozialen Aufstieg. Die Unterschichten wissen natürlich, dass das gelogen ist, aber die Arbeiterklasse in Lateinamerika hofft, sich den sozialen Status durch entsprechende Verhaltensnormen, die die Evangelikalen verkörpern, erhalten zu können (was auch eine Illusion ist).
In Nordafrika nimmt übrigens der Islamismus diese Rolle ein. Die protestantische Religion schafft soziale Netze, die das System aus Regierung und Katholizismus nicht hinbekommen, und predigt gleichzeitig eine sehr konservative Sicht des Alltagslebens. Das erfüllt einen Zweck für die angesprochenen sozialen Klassen, sonst hätte diese Ideologie keinen Erfolg. Wer hingeben auf Schwule und Lesben setzt oder irgendwelche Lifestyle-Fragen, hat schon verloren, wie die hiesige Linke.
Koordinierung aller möglichen Interessen
Das ist großes Kino! Ein Immobilienmakler will die Regierung stürzen. Was will man von Immobilienmaklern erwarten? Es fällt mir schwer, diese Räuberpistole ernst zu nehmen. Hätte man die Reichsbürger nicht einfach auf der Reichsautobahn einem Parkplatz festkleben können?
Wenn es aber stimmt, dass sie bewaffnet in den Bundestag eindringen wollten (vermutlich von einem Agent Provocateur Verfassungsschutzspitzel verraten, oder die Bande wusste nicht, wie man E-Mails verschlüsselt), muss man das ernster nehmen als bloßen Klamauk.
Ich rate aber zur Vorsicht: die Grenze zwischen wirrem Wahnsinn und dem, was als „normal“ gilt, ist fließend. Die Beschuldigten verbinde – wie für die Reichsbürger-Szene charakteristisch – „eine tiefe Ablehnung der staatlichen Institutionen und der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland“, hieß es. Das sind doch alles sinnfreie Textbausteine. Die „freiheitliche“ (was ist für ein Wort?) demokratische (das ist doppelt gemoppelt – oder gibt es auch unfreiheitliche Demokratien?) Grundordnung (was unterscheidet die Grundordnung von der Ordnung?) ist nicht identisch mit dem Kapitalismus, da bekanntlich die Verfassung, auf die sich die Textbaustein-Facharbeiter beziehen, den Kapitalismus nicht vorschreibt, sondern die Frage offen lässt, wie die Ökonomie gestaltet werden soll. Merke: Man kann den Kapitalismus „tief“ ablehnen und trotzdem auf dem GrundBoden der Demokratie verharren.
Den üblichen Verdächtigen missfällt das selbstredend zutiefst. Der Verfassungsschutz, der nicht die nicht vorhandene Verfassung schützt (gemeint ist das Grundgesetz), ist mitnichten neutral, sondern möchte dem Kapitalismus auf ewig zementieren oder zumindest so lange wie die NSU-Akten geheim sein sollten.

Es wurde auch kein „Adliger“ verhaftet. Die Verfassung der Weimarer Republik ist eindeutig: „Öffentlich-rechtliche Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes sind aufzuheben. Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.“
So etwas wissen Journalisten nur selten. Allgemeinbildung wird nicht mehr gefragt. Viel wichtiger sind die sexuelle Orientierung, das Bekenntnis zur Gendersprache und ob die Vorfahren eingewandert sind.
Zhōngguó tèsè shèhuìzhǔyì, revisited
Das verspricht eine interessante Lektüre zu werden. Trotz des Herausgebers ist das Buch, soweit ich das bis jetzt erkennen kann, gendersprachenfrei (außer dem Umschlag), also lesbar.
Gboard
Ich empfehle selten Apps (für Android). Ich halte die, bis auf wenige Ausnahmen, für Teufelswerk dergestalt, dass ich nie genau erfahre, was die so tun, ohne mir Bericht zu erstatten. Ich habe zwar eine App (seufz), die mir die Rechte der anderen Apps anzeigt, aber ein Smartphone ist eh kein Gerät, dem ein Laie irgendetwas Schützenswertes anvertrauen sollte.
Für Nerds: Ich habe EDS gekauft, nutze es aber so gut wie nie, weil ich nicht wüsste, was meine sensiblen Daten auf meinem Handy zu suchen hätten. (Mit einer Ausnahme, aber diese Daten kann man nicht zuordnen.)
Jetzt empfehle ich schweren Herzens, weil von Google, Gboard – die Google-Tastatur. Die App gibt es seit 2016. Sie macht es möglich, zwischen verschiedenen Sprachen hin- und herzuswitchenspringen (auf die Weltkugel klicken).

Mein Problem war, dass die hier schon erwähnte App Duolingo (die ich jetzt auch gekauft/für ein Jahr abonniert habe) nach ein paar Lektionen auffordert, etwas in Ivrit einzutippen. Das kann ich zwar per copy & paste auf meinen Rechnern, aber auf dem Smartphone wäre das sehr umständlich.
Bei Gboard schaltet man per Einmalklick (auf die Weltkugel) zwischen allen Sprachen um, die man installiert hat. Viele Rezeptionen mäkeln herum, aber wenn man genauer hinschaut, dann merkt man, dass die Mäkler sich auf die „Vorschläge“ oder die Autokorrektur der App verlassen haben, also Paternalismus durch Algorithmen begünstigen. Ich hasse so etwas und habe das in den Einstellungen (die man detailliert Punkt für Punkt durchgehen sollte) ohnehin verboten. Diese Ärgernisse tauchen bei mit nicht auf. Alternativen, die ähnlich nutzerfreundlich sind wie Gboard, habe ich nicht gefunden.
Postscriptum: Duolingo bietet nicht das Lernen der hebräischen Sprache für Deutsche an (har har), man muss die Sache in Englisch angehen.

Wieder das Klimadings
Ich weiß nicht, warum meine Balkonblumen im Dezember blühen und nicht im Sommer. Ist das normal oder das Klimadings? Oder ist Putin schuld? Was meinen die Qualitätsmedien?
Sehr geehrter Nutzer CC
Der Original-Header ist drei Mal so lang….
Unter Ameisenhäuflern

Wenn ich mich in die Twitter-Hölle begebe, wenn auch nur kurz, komme ich mir vor, als sähe ich von oben auf einen Haufen emsig agierender Wesen, deren Tun und Lassen aber nur für sie wichtig ist, aber für sonst niemanden. Man möchte laut rufen, was John F. Kennedy Gary Larson zum Thema sagte.
Ich „folge“ dort komischen Leuten, die wiederum ein sechsstelliges Publikum haben (- also mehr als deutsche Tageszeitungen -), denen ich oft zustimme, deren politische Meinung aber so weit weg von mir ist, dass die Erdkrümmung sie verbirgt. Apropos: Was jemand politisch denkt, ist mir schnurzegal – wenn die Person etwas Richtiges sagt, stimme ich zu.
Richard Meuser, wer auch immer das ist, tweetete: „Daß auch Stunden nach der Festnahme des mutmaßlichen Messermörders von #Illerkirchberg nichts zu seiner Identität gesagt wird, sagt leider mehr als genug über seine Identität aus.“ Ja, Recht hat er. Der Täter stammt übrigens aus Eritra und ist natürlich psychisch gestört.
(Seinen Youtube-Kanal kann ich nicht länger als 30 Sekunden aushalten. Ich glaube nicht, dass dieses Kerlchen eine Weltanschauung hat, aber vermutlich wäre eine Diskussion interessanter als mit den woken Pappnasen oder „diversen“ queerdenkenden Linken.)
Sagt eigentlich die „Linke“ irgendetwas? Auch das wissen vor schon vorher: „Erleichterte Einbürgerung schnell und konsequent umsetzen“.
Das Glottisschlag-Milieu (Gendersternchen löscht schon mein Browser, ich vermute aber, dass die so etwas benutzen) reagiert wie der Pawlowsche Hund – man weiß auch schon vorher, was sie sagen – nur klingt das recht hilflos: Rechts – „Wir zeigen, wer ihnen beim Aufstieg half.“ Klar, die wissen, wie die Welt funktioniert und geruhen, das uns mitzuteilen.
Oder Aya Velázquez: (folge ich wegen des Namens, wegen des Aussehens und weil sie verständlich schreiben kann): „Bedeutungslose Landesregierung verbreitet auf Twitter Fake News („Geimpft ist sicher!) und verabschiedet sich dann von Twitter wegen Fake News. Kannste dir nicht ausdenken.“
Oder Hasso Mansfeld, in meine Timeline gespült: „Ich bin in einer deutschen Großstadt aufgewachsen und war zwischen 15 und 25 fast jede Nacht unterwegs. Ende 70er und Anfang 80er Jahre ist in meinem Umfeld kein Mensch mit einem Messer rum gelaufen. Nicht ein einziger ist damals mit irgendwelchen Waffen in der Gegend rumgerannt.“ Ja, isso.
Oder der Grantler, den der Twitter-Mob anschwärzt, weil er „Kevin KühnBart“ sagte. Zum Glück ist Musk jetzt Eigentümer, und die Denunzianten sollten weitgehend ins Leere laufen (was die Deutschen nicht verstehen können.)
Nein, dann doch lieber Katzen und spärlich bekleidete Damen auf Instagram.

Eine Gegend, revisited
Irgendwo in den Ausläufern der Anden in Peru (1984, vgl. Eine Gegend, 21.06.2021 ). Leider kann ich nicht mehr genau bestimmen, wo das war – entweder im Bus von Cusco nach Lima oder, was wahrscheinlicher ist, von der Ladefläche eines LKWs aus fotografiert auf dem Weg von Puerto Maldonado auf der Interoceanica Sur, zwischen Urcos und Cusco. Es könnte in der Nähe des Parque Arqueológico Tipón gewesen sein.
господин Snowden
Edward Snowden took the oath and got a Russian passport.
On Friday, his lawyer, Anatoly Kucherena, said Snowden had received his passport. “He took the oath,” he said. He of course is happy and thankful to the Russian Federation for his citizenship – he’s now a fully fledged citizen of Russia,” Kucherena said. “And most importantly, under the Russian constitution, he cannot be given up to a foreign state.”
2022 schlug Präsident Putin erweiterte Tatbestände für einen Entzug der Staatsbürgerschaft vor gemäß den Artikeln des Strafgesetzbuches:
– bei angeblicher Tätigkeit als Unerwünschte ausländische Organisationen in Russland Art 284.1
– bei „Diskreditierung der Armee“ Art 280.3
– bei „Verbreitung von „Fälschungen“ über die Streitkräfte der Russischen Föderation“ Art 207.3
– bei öffentlichem Aufruf zur Verletzung der „territorialen Integrität der Russischen Föderation“ Art 280.1..
Weißt du Bescheid, господин Snowden!
Northern Lights
Oben: Dorf Helsund, unten: Dorf Fjell, beide deutsche Gor-Rollenspiel-Sims in Secondlife. #gor #secondlife #roleplay #Torvaldsland #fantasy
Ausgeschiedenes

Die Realität könnte die Bevölkerung verunsichern, daher wurde das Video mit der Rede von den üblichen Verdächtigen wieder gelöscht.
Aber das Wichtigste gestern war das Ausscheiden Deutschlands.

Für alle Freunde der deutschen Sprache….
Die meinen: Was ist Klassenbewusstsein, und wer hat es und warum wer nicht? Oder sie möchten die vereinnahmen, die man Arbeiter der Stirn kennt, die aber weit von sich weisen würden, dass sie Arbeiter sind, die nichts an die Arbeitnehmer [sic] zu verkaufen haben als ihre Arbeitskraft.
Apropos kaufen:
80 Mal Nitro oder: Medienkritik unter beleidigten Leberwürsten [Update]
Das neue „Nitro“-Magazin ist da – die 80-ste Ausgabe. Ich war Chefredakteur von 2004 bis 2007. Darin ein vierseitiger Artikel von mir: „Medienkritik unter beleidigten Leberwürsten“ (hier als Service für die Leserschaft als pdf).
Update: Das pdf ist korrigiert und jetzt vollständig.
Auf einem kleinen Hügel
Das sind die letzten Bilder aus Tarabuco in Bolivien (Mai 1984), die ich noch nicht publiziert hatte. Das obere ist nur ein Scherz, der „Canyon“ war weniger als zwei Meter hoch, und ich habe mich flach hingelegt, um die Perspektive hinzubekommen. Das untere Foto zeigt die Umgebung Tarabucos – trotz der fehlenden Bäume ist es dort wunderschön. Aus meinem Reisetagebuch:
Wir sitzen auf einem nahe gelegenen Hügel, schauen auf die untergehenden Sonne bestrahlten Felder und könnten uns vorstellen, da ein Haus zu bauen. Man könnte ein Sucre ist man auch schnell. Aber das wird – hoffentlich – ein Traum bleiben. Obwohl: Mit der Prämie einer Lebensversicherung könnte ich bis an mein Lebensende – bei jetziger [1984!] Geldrelation – in Bolivien leben, allerdings wohl kaum allein.
Klassenkampf, im katarischen Bademantel beobachtet

Die Zeitläufte erinnerten mich daran, dass ich auch einen katarischen Bademantel besitze.
Es verwundert nicht, dass uns aus sämtlichen Qualitätsmedien nur noch kaum verhüllte Propaganda für das Gute, Wahre und Schöne, das die jeweilige Regierung definiert, entgegenquillt. Ich muss zugeben, dass ich nicht weiß, woher das kommt, da ich an keinen Priesterbetrugs-Masterplan glaube: Der Gruppendruck? Opportunismus? Oder dumm auf die Welt gekommen und so geblieben? Bei bestimmten Personen trifft das Lafontainesche Verdikt auf jeden Fall zu: „Die ist vermutlich wirklich so einfältig.“
Sogar wenn ausnahmsweise jemand zu Wort kommt, der sich beim Thema auskennt wie der österreichische Oberst Markus Reisner, werden dessen Thesen umrahmt von suggestiven Statements des „Interviewenden“.

Die Russen haben von der NATO gelernt. Darf das jemand sagen und dabei die Qualitätsmedien zitieren? Im übrigen halte ich alle Vergleiche Putins mit Hitler für absolut daneben. Wer das macht, relativiert die Shoa. Aber vielleicht ist das die Absicht. Der Deutsche an sich ist glücklich, dass er jetzt den schwarzen Peter los wird. (Darf das Kartenspiel noch verkauft werden oder steht es schon auf der schwarzen Liste?)

Ypern 1916 versus Artyemovsk 2022
– Ich muss Lafontaine widersprechen. „Ohne das Wissen und die Zustimmung Washingtons wäre die Zerstörung der Pipelines, die einen Angriff auf unser Land darstellen, unsere Wirtschaft ins Mark treffen und unseren geostrategischen Interessen zuwiderlaufen, nicht möglich gewesen. Es war ein feindseliger Akt gegen die Bundesrepublik.“ (Längere Zitate natürlich auf RT.de)
Das ist alles wahr. Ich weigere mich aber, hier Possessivpronomen zu verwenden. Ich habe keine „geostrategischen Interessen“, die mit denen der herrschenden Klasse übereinstimmten. Und solange die Wirtschaft nicht vergesellschaftet worden ist, ist es auch nicht „meine“ Wirtschaft. Das Herumvölkischen mag aus Gründen der Propaganda erlaubt sein, um das weltanschaulich wankende Kleinbürgertum der neuen und alten Art zu agitieren, es muss aber klar sein, dass man das als Linker nicht wirklich so meint. Bei Lafontaine bin ich mir da nicht sicher.
– „Im Innenausschuss hat Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Montag angekündigt, noch vor Weihnachten 600 Geflüchtete in die Republik Moldau abschieben zu wollen. So sollten Unterkunftsplätze für Flüchtende aus der Ukraine frei werden.“ Aha. Nach der Opferolympiade , die täglich in Wokistan stattfindet, kommt jetzt die Flüchtlingsolympiade. Aber nach welchen Kriterien? Wird gewürfelt? Oder geht es nach dem Robbenbaby-Effekt? Vielleicht sollt man nur Frauen behalten und alle Männer wegschicken? Weiter „abwärts“: Werden Marokkaner abgeschoben, wenn Moldawier Platz brauchen?

– Bei den Bilder, die zeigen, wie Flüchtlinge Einwanderer aus Nordafrika Brüssel zerlegen, weil sie „feiern“, heulen natürlich unsere braun gebrannten Kameraden, Salonfaschisten, Krawallnudeln und verwandte Seelen auf. „Was könnte aussagekräftiger sein als ein brennender Haufen „grüner“ E-Scooter neben wedelnden Marokko-Fahnen, um den erreichten Ist-Zustand des Abendlandes zu verdeutlichen?“
Schön formuliert, Marco Gallina auf Ijon Tichys „Einblick“, aber das Thema verfehlt. Ich danke für den Tipp, der uns den Unterschied zwischen „links“ und „rechts“ verdeutlicht. Die so genannten „Linken“ hierzulande sind natürlich genau so schlimm, weil sie gar nichts sagen oder „diverse“ Krawalle tolerieren möchten, weil sie es sich leisten können, dort zu wohnen, wo es noch sicher auf den Straßen ist.
Unverblümt gesprochen: Der gesellschaftliche Schaden, den das Kapital anrichtet, dessen Charaktermasken nicht nach Vernunft, sondern nach Profit entscheiden, ist um viele Potenzen größer als der, den der muslimische Mob der so genannten „Flüchtlinge“ und anderer Glücksritter veursachen. Nur sehen die Schadenanrichtenden Schädlinge „normal“ aus, stiften für die Armen und sorgen sich ums Klima. Was ist also ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?

Militärfahrzeuge rollen durch Xuzhou, Volksrepublik China
– Apropos Klassenkampf: Der tobt in Pakistan, in Kasachstan, im Iran sowieso und in Österreich.
Ach ja, und in China. Das ist natürlich spannend. Quizfrage: Gibt es Klassenkampf im Sozialismus? Ja, aber dann müsste es auch eine herrschende Klasse geben, deren Interesse nicht identisch ist mit denen der anderen Klassen. Darüber wird man in China nicht öffentlich diskutieren wollen und dürfen. Das letzte Mal, als das geschah, fand dann die Kulturrevolution statt.
Das Problem ist meines Erachtens nicht die strikte Politik gegen Corona, sondern sind die Impfstoffe, die nicht tun, was sie sollen oder weniger als hier. Es wäre bei der Fähigkeit der Chinesen, etwas massenhaft zu organisieren, ein Leichtes gewesen, die gesamte Bevölkerung temporär zu immunisieren. Das hat offenbar nicht stattgefunden. Jetzt machen sie sich selbst kaputt. Die Aussichten sind gruselig.
Agencias de Loteria und mehr
Straßenszene in Venezuela (1998) – leider weiß ich nicht mehr, wo ich das fotografiert habe. Ich tippe auf Elorza in den südlichen Llanos (Ebenen).


































