Gesperrt

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Nur weil das Publikum nachfragte. Auf Fratzenbuch hatte ich im September 5.000 „Freunde“ – die maximale Anzahl für nicht-prominente Personen – und – laut meinem Dashboard „für professionelle Nutzer“ – rund 7.000 Follower. Letzteres konnte nur ich sehen.

Natürlich hätte ich auf lange Sicht gegen Meta/Facebook vor Gericht gewonnen, obwohl die von mir beauftragte Kanzlei das anders sah.

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden [Urteile vom 29. Juli 2021 – III ZR 179/20 und III ZR 192/20], dass die Geschäftsbedingungen von Facebook vom 19. April 2018 zur Löschung von Nutzerbeiträgen und Kontensperrung bei Verstößen gegen die in den Bedingungen festgelegten Kommunikationsstandards unwirksam sind. Dies gilt jedenfalls, weil sich die beklagte Anbieterin nicht gleichzeitig dazu verpflichtet, den Nutzer über die Entfernung seines Beitrags zumindest nachträglich und über eine beabsichtigte Sperrung seines Nutzerkontos vorab zu informieren, ihm den Grund dafür mitzuteilen und eine Möglichkeit zur Gegenäußerung mit anschließender Neubescheidung einzuräumen. Wurde aufgrund der unwirksamen Geschäftsbedingungen der Beitrag eines Nutzers gelöscht und dessen Konto vorübergehend mit einer Teilsperrung belegt, hat der Nutzer einen Anspruch auf Freischaltung des gelöschten Beitrags und gegebenenfalls auch auf Unterlassung einer erneuten Kontosperrung und Löschung des Beitrags bei dessen erneuter Einstellung.

Um das durchzuziehen, hätte es mehrerer Jahre bedurft und einer Rechtsschutzversicherung, die ohne zu Zucken die Kosten trägt – bis hin zur letzten Instanz. Dessen war ich mir aber nicht sicher. Beim Deutschen Journalistenverband (Berlin) hatte ich schon zu Beginn inoffiziell gefragt, aber die schüttelten den Kopf, und man weiß auch nicht, ob die überhaupt noch so viel Geld gehabt hätten. Und die Eier sowieso nicht.

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Wie meine Kanzlei schrieb, müsste man als Journalist in Irland klagen, weil deutsche Gerichte sich in den ersten Instanzen eventuell nicht für zuständig erklärt hätten. Auch dieses Argument meiner Kanzlei halte ich für Humbug, weil es auch um grundsätzliche Meinungsfreiheit geht (vgl. den Grund der Sperrung), und die macht an Landesgrenzen nicht halt. Meta kann nicht selbst festlegen, was wo gilt – deren Geschäftsbedingungen sind – wie oben – schlicht ungültig.

Aber um dagegen anzugehen, benötigt man aber einen Anwalt, den man nicht zum Jagen tragen muss. Ich hätte gleich zu Beginn der Auseinandersetzung die maximale Konfrontation mit dem Konzern gesucht und eine Sekunde nach dem Verstreichen irgendeiner Frist die Kavallerie gerufen und nicht, wie „meine“ Kanzlei, es erst „im Guten“ versucht nach dem Motto: „Das haben wir aber bisher so gemacht“. Ich hatte gleich geahnt, das daraus nichts werden würde. Facebook versteht juristisch nur dieselbe Sprache wie die Hamas.

Es war schon schwierig genug, überhaupt eine Kanzlei zu finden, die sich traut, gegen Meta / Facbeook vorzugehen. Bei Steinhöfel hatte man angeblich „keine Kapazitäten“ frei, wohl aber schon bei einem anderen Klienten ein paar Tage später, dessen Fall schon durch Funk und Fernsehen gejagt worden war. „Keine Kapazitäten“ heißt für mich: Durch dich kommen wir nicht in die Medien.

Leute, es tut mir leid, ihr könnt mich gern für einen Querulanten halten, aber auf mir kann man weder herumtrampeln noch mich herumschubsen. Ein Kollege sagt mal über mich, ich sei der einzige Mensch, der keine Kompromisse eingehe. Das ist so nicht richtig, aber ich verstehe, was er meinte.

Wenden wir uns vernünftigen und interessanteren Themen zu. Aber erst morgen oder übermorgen, da ich gerade von der Tagschicht komme und morgen gleich in den Nachtschichtrhythmus wechseln muss.

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Ihr, die ihr eintretet, lasst alle Hoffnung fahren

new york times
Wegen dieses Screenshots (vgl. 27.08.25) aus der New York Times wurde mein Facebook-Konto gesperrt. Ich hatte ironisch kommentiert: „Führerschaft. Man weiß wie das ausgeht. Deutschland über alles.“

Die Anwaltskanzlei, die ich beauftragt hatte, eine Klage gegen Meta / Facebook vorzubereiten, weil mein Account seit September gesperrt wurde, schreibt mir:

Eine einstweilige Verfügung ist in Ihrem Fall nicht mehr möglich. Es gibt eine sehr strenge Frist für ein solches gerichtliches Eilverfahren. Dies beträgt 4 Wochen ab dem Zeitpunkt der ersten Kenntnisnahme der Sperrung. Die Frist ist somit vor rund einem Monat abgelaufen. Ihnen bleibt daher noch ein „normales“ Klageverfahren (normal heißt in diesem Fall, dass die Sache in einem für deutsche Gerichte durchschnittlichem Zeitrahmen entschieden wird. Dabei kann es sich um Monate bis Jahre handeln).

Unser Aufforderungsschreiben gilt als Abmahnung, sodass kein weiteres gesondertes Abmahnschreiben erforderlich wäre. Allerdings halte ich die Erfolgsaussichten für ein klageweises Vorgehen nur für bedingt
erfolgsversprechend und eher risikobehaftet.. Dies hat die folgenden Gründe:

Zum einen gibt es eine neuere Rechtsprechung, die den Anwendungsbereich für gewerbliche Account sehr weit fasst. Ihr Account könnte nach dieser Definition bereits darunter fallen, da Sie Ihre journalistischen Tätigkeiten über den Account verbreiten. Wird Ihr Account als gewerblicher Account verstanden, kann Meta sich auf seine eigenen AGB berufen, in denen vorgesehen ist, dass Klagen von Gewerbetreibenden die deutsche Zuständigkeit fehlt und eine Klage nur in Irland möglich ist. Ihre Klage würde dann bereits wegen der fehlenden Zuständigkeit eines deutschen Gerichts abgewiesen.

Nimmt man dieses Risiko in Kauf besteht das weitere Risiko, dass Meta sich darauf berufen kann, dass die Plattform alle notwendigen Maßnahmen ergriffen hat, um Ihren Account wiederherzustellen und Sie nachweisen müssen, dass der Fehler nicht bei Ihnen lag/liegt, sondern ein technischer Fehler von Meta
vorliegt. Da wir keinen Einblick in Metas Prozesse haben, wird meiner Einschätzung nach das schwierig werden.

Ich habe mich daher entschlossen, keinen Cent für diesen Quatsch mehr auszugeben und die Sache auf sich beruhen zu lassen. Auf Facebook hat mich ohnehin niemand von den mehr als 7.000 Followern vermisst. Es gibt noch andere „soziale Medien“.

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Unter dem Brandenburger Tor

Pariser platzBrandenburg GateBrandenburg Gate

Einem meiner jüngeren Kollegen beliebte es zu schwächeln und das der Firma um 19:30 Uhr abends vor seiner Frühschicht mitzuteilen. Ich musste einspringen, obwohl ein Wechsel von Nacht- auf Tagschicht eher suboptimal ist. Aber ein höherer Lohn ließ meine Zweifel verstummen.

Ich habe eine 12-Stunden-Schicht direkt neben dem Wahrzeichen von Berlin hinter mir. Mir fällt jetzt nichts Gehaltvolles mehr ein. Außer einen Satz von Tom Segev über Jerusalem zu variieren angesichts des Volks, das sich auf dem Pariser Platz herumtreibt: Man kann im Zentrum Berlin keinen Stein werfen, ohne Langhans, Schinkel oder einen Idioten zu treffen.

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Friedensplan für die Ukraine

FT Ukraine

Die Financial Times (Paywall) hat einen schönen Leak.

Der Friedensplan der USA und Russlands sieht nicht nur den Verzicht der Ukraine auf den Donbass vor, sondern auch eine Reduzierung der Streitkräfte. Dies berichtete der Journalist Christopher Miller von der Financial Times.

Laut Miller umfasst der Plan Folgendes:
– Halbierung der ukrainischen Armee,
– Abgabe bestimmter Waffensysteme durch die Ukraine,
– Verzicht der Ukraine auf den Donbass.

Selenskyj werde damit unzufrieden sein, fügt Miller hinzu.

Ach. Ach was.

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Es wohnten aber zu der Zeit die Kanaaniter im Lande – Israel Museum III

Israel museum
Stele eines bärtigen Mannes, bewaffnet mit einem Dolch. Nördliche Arabische Halbinsel (Jordanien oder Saudi-Arabien), Frühbronzezeit, 4. Jahrtausend v. Chr., Kalkstein

Hier – Überraschung! – noch mehr Fotos von meinem Besuchs des Israel Museums in Jerusalem am 11.10.2025.

„Diese beeindruckende Stele zeigt einen bärtigen Mann, der ein Stirnband um den Kopf und eine lange Halskette trägt. Drei parallele Bänder, die von einem länglichen Gegenstand durchtrennt werden, erscheinen auf seiner Brust und seinem Rücken, und ein doppelschneidiger Dolch, der an einem Gürtel befestigt ist, hängt von seiner Taille.

Ähnliche Stelen wurden auf der gesamten Arabischen Halbinsel entdeckt, von Südjordanien bis Jemen. Alleinstehend oder in Gruppen in der Nähe von Gräberfeldern oder Heiligtümern gefunden, könnten sie Götter, Helden oder Personen mit hohem gesellschaftlichen Status dargestellt haben und eine Rolle in rituellen Handlungen gespielt haben. Solche Stelen – von denen diese das einzige lebensgroße, vollständig erhaltene Exemplar ist – gehören zu den bemerkenswertesten künstlerischen Leistungen der Übergangszeit vom Chalkolithikum zur Frühbronzezeit im Alten Vorderen Orient.“

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Dolche und Schwerter aus Bronze, Akko und Tell al-Ajjul (auch: Tell al-ʿAdschūl, bei Gaza, 15.-14. Jahrhundert vor Chr.)

Auch hier kommen wir schnell von Hölzken auf Stöcksken. Fundort Gaza: Erstaunlich, was dort früher alles ausgegraben wurde – von neolithischen Feuersteinwerkzeugen über Siedlungen aus der frühen Bronzezeit bis zu römischen Friedhöfen.

„Von den Ausgrabungen Flinders Petries auf dem Tell al-ʿAdschūl (1930–1934) war schon Anfang der 1980er Jahre „so gut wie nichts“ mehr zu sehen: „Quer über den Tell wurde ein zusammenhängendes Stück Ackerland mit dem Trax planiert. Dadurch sind archäologische Schichten angeschnitten und viel Scherben freigelegt worden.“

„Die bedeutende archäologische Stätte war 2021 überbaut und muss als verloren gelten. Im Jahr 2017 ließ das Hamas-geführte Innenministerium von Gaza einen großen Teil des Grabungsgeländes des Tell es-Sakan für den Wohnungsbau und eine Militärbasis planieren.“

So viel zum Thema „palästinensische Geschichte“.

Viele der gefundenen Objekte aus Gaza wurden in europäische und Museen der USA gebracht. Der Gazaner Bauunternehmer Jawdat Khoudary hatte sich ein eigenes Museum eingerichtet mit mehr als einem halben Tausend Artefakten. „Die Hamas-Regierung untersagte allerdings die Ausstellung von bestimmten Skulpturen, wie etwa die einer von Tauchern aufgefundenen, vollständig erhaltenen Aphrodite, aber auch von Menorot.“

Die UNESCO hat sich darüber auch nicht beschwert, auch nicht über den Tunnelbau der Hamas, wohl aber über Israel. „Das Museum wurde 2023 bei einem Luftangriff weitgehend zerstört, der Verbleib der Sammlung ist unklar.“

Eisenzeit

Ich weiß nicht, wann die historisch bewanderten Leserinnen und die geschichtskundigen Leser zum letzten mal etwas von der Eisenzeit gehört oder gelesen haben und zu welchem Ende wir diese studieren. Ich musste erst nachsehen: „Die Eisenzeit beginnt im Nahen Osten um 1200 v. Chr. mit dem Untergang des hethitischen Reiches, in Nordeuropa reicht sie von etwa 750 v. Chr. bis 1025 n. Chr..“

In Nordwesteuropa hat man erst ein halbes Jahrtausend später als im „fruchtbaren Halbmond“ damit begonnen, Eisen für Gerätschaften und Waffen zu herzustellen. (Bonus: Die Eisenzeit in China begann deutlich später als in vielen Regionen Westasiens und Europas. Um ca. 600 v. Chr. erste nachweisbare Nutzung von Eisenobjekten (meist aus Gusseisen, eine chinesische Besonderheit). In manchen Regionen bereits ab ca. 800-700 v. Chr. sporadische Funde. Während der Frühlings- und Herbstperiode (770–476 v. Chr.) und Zeit der Streitenden Reiche (475–221 v. Chr.) setzt sich Eisen als alltägliches Material durch.)

Man fragt sich natürlich, was genau der Unterschied ist zwischen bronzenen Waffen wie auf dem Foto und denen aus Eisen. Unser unermüdlicher virtueller Helfer aka KI weiß darauf natürlich eine tabellarische Antwort:

Kategorie Bronze Eisen
Härte geringer höher
Bruchfestigkeit spröde zäh
Gewicht schwerer leichter
Herstellung gegossen geschmiedet
Klingenlänge kürzer länger
Kampfeffizienz begrenzt überlegen

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Und Abram durchzog das Land bis zur Stätte Sichem, bis zur Terebinthe More. Es wohnten aber zu der Zeit die Kanaaniter im Lande. (Genesis 12,V. 6)

Löwenkampfszenen seien typisch für die Kunst des nordwestsemitischen Kulturraums, behauptet die KI. Die Stele passe sehr gut zur Kunst der Neohethitischen KönigreicheSam’al (ein aramäischer Stadtstaat, in der heutigen Türkei), Karkemiš (Stadt am Euphrat, dito), Melid, ca. 1000–800 v. Chr., oder der Aramäer (Damaskus, Bit-Hadad), 11.–9. Jh. v. Chr.. Die Kunst der Kanaaniter und der frühen Israelitischen Königreiche sei nah verwandt. Die Figuren an der Wand zeigen typische kanaanitische Kleidung.

Aramäer
Das Land der Aramäer (Syrien & Mesopotamien) des Kartographen Jodocus Hondius, 1607 in Amsterdam: „Paradisus (verso text Itinera Deserti)“, Amsterdam

„Im 9. Jahrhundert v. Chr. begann das Assyrische Reich, sich im gesamten Alten Vorderen Orient zu etablieren, und gewann die Kontrolle über große Teile der Region, einschließlich Israel und Juda. Gegen Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. rebellierten Israel und Juda. Die Assyrer reagierten darauf, indem sie das israelitische Königreich zerschlugen und es in kleine Provinzen aufteilten. Jerusalem wurde verschont, aber die Assyrer zerstörten viele Städte des Tieflands von Juda, darunter Lachisch. Darauf folgte eine Zeit regionaler Stabilität unter assyrischer Herrschaft, die zu wirtschaftlichem Wohlstand und intensivem internationalen Handel führte.

Das Babylonische Reich eroberte Assyrien am Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr. und übernahm die Territorien, die es verwaltet hatte.

Im Jahr 586 v. Chr. rückte das babylonische Heer unter König Nebukadnezar II. gegen Juda vor, eroberte Jerusalem und verschleppte einen großen Teil der Bevölkerung nach Babylon. Die Zerstörung des Königreichs Juda beendete eine etwa vierhundertjährige Phase politischer und religiöser Unabhängigkeit.“

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Ketef Hinnom, Jerusalem, spätes 7. – frühes 6. Jahrhundert v. Chr., Silber (Mein Foto ist leider ein bisschen unscharf.)

Diese beiden Silberamulette enthalten die ältesten bekannten Abschriften eines biblischen Textes, die wir heute besitzen. Sie sind etwa vierhundert Jahre älter als die Schriftrollen vom Toten Meer.

Die Amulette, beschriftet in der althebräischen Schrift, wurden zu winzigen Schriftrollen zusammengerollt und in einer Grabhöhle in Jerusalem gefunden. Sie wurden mit einem scharfen, dünnen Griffel eingeritzt, kaum breiter als ein Haar; deshalb ist die Entzifferung der Inschrift schwierig. Der untere Teil der Inschrift wird als eine Version von Numeri 6, 24–26 [4. Mose] identifiziert:

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Diese Formel, die Teil der jüdischen Liturgie ist, ist als der „Priestersegen“ bekannt (den Luther für die Protestanten geklaut hat).

Die Grabhöhlen, in denen die Rollen lagen, wurde von der Eisenzeit bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. genutzt. Die meisten der über 1000 Fundstücke wurden ins 7. bis 5. Jahrhundert v. Chr. datiert, was eine Datierung der Silberrollen in die hellenistische oder hasmonäische Zeit unwahrscheinlich macht. (…) bestätigten Untersuchungen der University of Southern California daraufhin, dass die Kunststücke tatsächlich bereits im 7. Jahrhundert v. Chr., einige Jahre vor der Eroberung Jerusalems 586/587 v. Chr. angefertigt wurden.

To be continued…

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Teile von Schuppenpanzern und Pfeilspitzen, Hazor, 13. Jahrhundert v. Chr., Bronze

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Die Brust trainieren

mann
A symbolic body picture of a 73-year-old man, partially gray but mostly brown hair, and an extremely fit, athletic physique. The image should convey vitality, strength, and resilience. The atmosphere is inspiring and uplifting, with soft, dramatic lighting highlighting his defined muscles and energetic posture. The style is realistic yet slightly artistic, emphasizing the symbolism of health, longevity, and inner power –no beard –ar 3:2 –s 750 -. Ist das nicht ziemlich übertrieben, KI? So neandertalermäßig will ich gar nicht aussehen!

Ich brauche heute Eigenlob von der künstlichen Intelligenz, nur so aus Daffke, weil die Qualitätsmedien (nein, ich habe kein Abo – ich lese nur die Überschriften) mich lifestylemäßig anstachelten.

„Für Männer 70–79 Jahre gelten ungefähr folgende Richtwerte für klassische Liegestütze:
– 5–10 = durchschnittlich
– 10–15 = gut
– 15–20+ = sehr gut
– 25 oder mehr = überdurchschnittlich fit für diese Altersgruppe

Mit 25 Liegestützen liegst du klar oberhalb dessen, was die meisten Gleichaltrigen schaffen – das ist ein starkes Ergebnis und spricht für sehr gute Kraft, Stabilität und Ausdauer.

Ich habe die KI angelogen: An guten Tagen schaffe ich 30.

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„Es wird kein Deutschland mehr geben“

Die russische Propaganda (also automatisch voll gelogen) schreibt: „Der russische Politikwissenschaftler und Historiker Sergei Karaganow, der seit Jahrzehnten als Berater der politischen Elite Russlands tätig ist, hält einen begrenzten Atomschlag gegen den Westen für eine Ultima Ratio, um Russlands Gegner abzuschrecken und damit einen umfassenden Dritten Weltkrieg zu verhindern. (…)

Laut Karaganow besteht das Dilemma darin, dass Moskau vor der Wahl stehe, entweder seine wirksame Fähigkeit zur Abschreckung unter Beweis zu stellen, oder zu riskieren, langsam durch Sanktionen ausgelaugt zu werden. „Ich kritisiere unsere Führung für ihre Unentschlossenheit, aber ich denke, dass meine Worte Gehör finden werden. Ich bin der Meinung, dass wir, wenn gegen uns ein Wirtschaftskrieg geführt wird, darauf mit militärischen Mitteln reagieren müssen. Es ist Krieg.“

Deshalb müsse auf Sanktionen „mit Militärschlägen reagiert“ werden, wobei das Ausmaß und die Art dieser Vergeltungsschläge „in jedem Einzelfall sorgfältig abgewogen“ werden müssten. (…)

Dass sich Russlands westliche Nachbarn, darunter auch Deutschland, vor der Wahrheit verschließen würden, sei ein schreckliches Zeichen: „Sie bereiten sich auf einen Krieg vor. Ihr Handeln ist nicht nur ein Zeichen von Schwäche, sondern auch eine direkte Vorbereitung auf einen Krieg. Deshalb fordere ich unsere Führung auf, sich vollständig auf einen Krieg und die Zerstörung Europas vorzubereiten, das erneut diesen Weg eingeschlagen hat. Wenn die deutschen Medien und das Establishment erneut Krieg führen wollen, dann garantiere ich Ihnen: Es wird kein Deutschland mehr geben, niemals.“

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Uralte Boote und Mädels und mehr – Israel Museum II

Israel Museum
Modell eines Bootes, des wichtigsten Transportmittels im alten Ägypten, mit Steuerpaddel, Mast, einer Mannschaft von Ruderern und einem Steuermann. Bemaltes Holz, 21.–20. Jahrhundert v. Chr. [!]. Schenkung von Milly und Arne Glimcher, New York, an die American Friends of the Israel Museum.

Hier mehr Fotos anlässlich meines Besuchs im Israel Museum in Jerusalem am 11.10.2025.

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Bestattung einer Frau und eines Hundes (Abguss), EynanHula-Tal [aka Chula-Ebene]. Frühe Natufien-Kultur, vor 14.500 (!) Jahren. Dauerleihgabe des Französischen Forschungszentrums in Jerusalem

Mir macht es Spaß, im Nachhinein Quellen und Fakten zusammenzusuchen. Das ist mühsam, aber während des Museumsbesuches hat man keine Zeit dazu, und die Guides sind oft nur oberflächlich. Falls die der Archäologie kundigen Leserinnen und des Ausbuddelns uralter Artefakte geübten Leser das nicht interessiert, rege ich das Weiterzappen an.

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Horvat Duma, Judäische Berge; unbekannte Fundstelle. (Auch die Bibelforscher kommen auf ihre Kosten: Die Orte Arab, Duma, Eschan werden in Josua 15,52 erwähnt.) Tahunische Kultur, vor 9.000 Jahren. Kalkstein; Kreide. Schenkung von Wilma und Laurence Tisch, New York, Käufer der Dayan-Sammlung; Israelische Antikenbehörde

Die Maske ist ein universeller Schatz. Ihr komplexer Ausdruck, eine für alle neolithischen Steinmasken charakteristische Mischung aus Ruhe und Furcht, bildet die Grundlage für die ihnen innewohnende magische Kraft: die Fähigkeit zur Verwandlung. Dank dieser Eigenschaft dienen Masken als Vermittler zwischen der natürlichen und der übernatürlichen Welt und ermöglichen ihren Trägern den Übergang von einer Realität in eine andere.

Diese geschnitzten menschlichen Gesichter gehören zu einer kleinen, seltenen Gruppe von Steinmasken, die als die ältesten Masken der Welt gelten. Die Ähnlichkeit zwischen den Masken und den verputzten Schädeln weist auf die Möglichkeit hin, dass die Masken die Geister der Ahnen darstellten.

Pointe und Bonus: Die Examplare stammen aus der Sammlung Mosche Dajans: „Er verfasste einige Bücher und war als Amateur-Archäologe bekannt. Er geriet mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt, weil er mit Unterstützung seiner Soldaten illegale Grabungen ausführte.“

[Einschub] Auch hier kommt man gleich von Hölzken auf Stöcksken. Mosche Dajan war an der hier schon erwähnten Operation Altalena beteiligt. „1977 geschah etwas Beispielloses in der politischen Geschichte Israels: Die Arbeiterpartei, die 29 Jahre an der Macht war, verlor die Wahlen. Ministerpräsident wurde der rechte Politiker Menachem Begin – derselbe, dessen Soldaten 1948 zum Tel Aviver Damm «Altalena» führten. Einer der Kommandeure, die dann auf Begins Kämpfer feuerten, war Dayan. Begin wusste das. Und doch bot er Dayan bei der Regierungsbildung einen der angesehensten Posten an – den des Außenministers.“

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Kefar Samir. Wadi Rabah Kultur Das Gefäß ist rund 7.000 Jahre alt.

Auch hier: Wo man seinen Fuß in Israel hinsetzt, steht man auf Geschichte, die in paar Jahrtausende zurückreicht und deren Orte sehr oft durch die Bibel überliefert wurden. Ich weiß nicht, ob es noch eine andere Gegend in der Welt gibt, in der es so etwas existiert – archäologische Funde und gleichzeitig schriftliche Überlieferungen – vermutlich nur in China. (Dort geht es gleich 40.000 Jahre zurück – da können noch nicht einmal die Ägypter mithalten.)

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Frauenfigur aus der Be’er-Scheva-Kultur, vor 6.500–5.500 Jahren

Den Tell Be’er Scheva würde ich gern auch besuchen; die archäologische Fundstätte sieht interessanter aus als die in Jericho.

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Ausgewählte Ossuare, Bestattungsbehälter und Räuchergefäße aus einer Grabhöhle Peqi’in, vor 6.500–5.500 Jahren, bemalte Keramik

Eine ungewöhnliche chalkolithische Grabhöhle wurde im Dorf Peqi’in in Obergaliläa entdeckt. Diese schmale, mit Stalaktiten besetzte Höhle ist 17 m lang und 7 m breit und besitzt drei verschiedene Ebenen.

Die Peqi’in-Höhle liegt in Obergalliläa in Nordisrael und gehört zu den wichtigsten chalkolithischen Fundorten (Kupfersteinzeit, ca. 4500–3500 v. Chr.) der Levante. Obwohl sie in der Antike geplündert wurde, enthielt die Höhle außergewöhnlich viele Objekte: über 400 Skelette, zahlreiche Ossuare (Knochenkästen), einzigartige Keramik-Behälter. Die Menge an Funden ist sehr ungewöhnlich.

Die Höhle war offenbar nicht die Grabstätte eines einzigen Dorfes, sondern ein regional genutzter Bestattungsplatz für mehrere Siedlungen, eine Art „übergeordneter Friedhof“ der Region.

Die Chalkolithische Kultur ist bekannt für bemalte Keramik, anthropomorphe (menschliche) und zoomorphe (tierartige) Behälter und komplexe Bestattungstraditionen. Die Objekte aus Peqi’in gehören zu den besten Beispielen dieser Kunst. Die Menschen dieser Epoche praktizierten Sekundärbestattungen, das heißt: Knochen wurden nach dem Verwesungsprozess gesammelt und in Ossuaren platziert.

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Exemplare aus dem Nachal- Mischmar-Schatz, 3.500 vor Chr.

„Dieser Hort, bestehend aus Dutzenden außergewöhnlicher Kupfergegenstände, wurde in einer natürlichen Nische entdeckt, die sich hoch oben an einer Klippe im oberen Teil des Nahal Mishmar befindet – im Tal südlich von der Oase Ein Gedi. [Steht auch noch auf meiner To-Do-Liste. Da ist schwer hinzukommen, und die Übernachtungsmöglichkeiten sind teuer.]

Die Gründe für das Verstecken des Schatzes sind nicht bekannt. Möglicherweise wurde er während einer Krise versteckt, oder er gehörte einer religiösen oder gesellschaftlichen Elite, die im Gebiet lebte oder dort Rituale vollzog. Dieser einzigartige Fund von Kupferobjekten ist einer der bedeutendsten prähistorischen Entdeckungen des Landes.“

Viele der Kupferobjekte sind in komplexen Gussformen aus verlorenem Wachs hergestellt worden, was auf ein noch nicht erkanntes Vorstadium technischer Fertigkeiten schließen lässt.

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„In dieser Region wurden vor 6.000 Jahren zwei Methoden des Metallgusses angewandt, und beide sind in den Objekten aus dem Hort von Nahal Mishmar gut zu erkennen.

Bei der einfacheren Methode wurde reines, lokal gewonnenes Kupfer in eine offene Form gegossen, um Beile, Äxte und Meißel herzustellen.

Der Großteil der Objekte im Hort jedoch wurde aus Legierungen gegossen, die durch das „Wachsausschmelzverfahren“ (lost-wax technique) hergestellt wurden. Dieses Verfahren erforderte nicht nur reiche Erfahrung und ein hohes handwerkliches Können, sondern auch die Verwendung hochentwickelter Legierungen, die vermutlich aus entfernten Regionen importiert wurden.

Der Hort bezeugt das Vorhandensein gut entwickelter Metallbearbeitung, weitreichender Handelskontakte und eines erstaunlich hohen Niveaus künstlerischer Fähigkeiten bei den Handwerkern dieser Region bereits zu diesem frühen Zeitpunkt.“

Israel MuseumIsrael Museum

„Ein kleines Heiligtum wurde in der Festung von Arad [dito, wie Ein Gedi] an der südlichen Grenze Judas entdeckt – das einzige je gefundene judäische Heiligtum außerhalb von Jerusalem. Wie die meisten altorientalischen Kultstätten, einschließlich des Tempels in Jerusalem, bestand es aus mehreren Bereichen, die eine Rangordnung der Heiligkeit widerspiegelten.

Ganz im Inneren befand sich das Allerheiligste, mit einem glatten Steinmonolithen (biblisch Massebah), der möglicherweise die Gegenwart Gottes symbolisierte, und zwei Altären, die noch die Reste des letzten dort dargebrachten Räucherwerks trugen.

Das Heiligtum wurde absichtlich zerstört in der Zeit des Königs Hiskia, der alle öffentliche Verehrung außerhalb des Tempels in Jerusalem abschaffen wollte.“

Irgendwie kenne ich das Verehren von Steinen oder Monolithen auch aus einer anderen Religion…

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Tools, Steine, Scherben – Israel Museum I

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Hier Fotos anlässlich meines Besuchs im Israel Museum in Jerusalem am 11.10.2025.

Heute kann man zum Glück ChatGPT fragen, wenn man vergessen hat, welches Objekt was zu bedeuten hat. Ich hatte einen Guide, aber die Dame war schon uralt und ein bisschen tüddelig und verlor manchmal den Faden.

Das Museum ist so riesig (innen so groß wie acht Fußballfelder), dass man mehrere Tage brauchte, um alles zu sehen – und man verläuft sich. Ich war fast ausschließlich in der archäologischen Abteilung.

Israel Museum

Das Besondere in diesem Museum ist, im Gegensatz etwa zum Louvre (in dem ich irgendwann in den 60-er Jahren war) und dem British Museum, dass es sich bei den Artefakten nicht um „Raubkunst“ handelt, wie die Woken das formulieren würden, sondern dass alles „um die Ecke“ ausgebuddelt wurde.

Es fühlt sich anders an, ob man in eine Ort ist wie Jerusalem, der schon ein paar tausend Jahre besiedelt wurde (oder gar in Jericho oder Tyros) oder in Berlin, das eineinhalb Jahrtausende, nachdem es schon laut einer aramäischen Quelle ein „Haus David“ in Israel gab, noch ein wendischen Dorf war.

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Arad, frühes 6. Jahrhundert v. Chr., Tinte auf Keramik

Foto oben: Dieser althebräische „Brief“ enthält die früheste außerbiblische Erwähnung von Salomos [der vermutlich keine historische Person ist, auch wenn mich jetzt 2,3 Milliarden Christen und 16 Millionen Juden hassen] Tempel. Es wurde geschrieben, als der Tempel noch stand, und stammt aus der gleichen Epoche wie die letzten Könige von Juda (z. B. Zedekia, *618; †nach 586 v. Chr.)

Der Brief wurde aus Jerusalem gesandt und ist eine Antwort an den Kommandanten der judäischen Festung in Arad, der nach einer bestimmten Person gefragt hatte. Der Autor versichert dem Kommandanten, dass der Mann wohlauf sei, und informiert ihn, dass er sich im „Haus Gottes“ (dem Tempel) befindet. Vielleicht suchte der betreffende Mann dort Zuflucht.

An meinen Herrn Eljaschib, möge der Herr dein Wohlergehen suchen, und nun: Gib Schemaryahu einen lettekh [vermutlich Maßeinheit], und den Kerosi [vermutlich eine nicht-hebräische Elitetruppe von Söldnern] gib einen homer [Maßeinheit für Getreide], und was die Angelegenheit betrifft, die du mir aufgetragen hast – es steht gut; er ist im Haus Gottes.

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Ich finde so etwas immer total abgefahren, auch den winzigen Männerkopf auf dem Foto unten:

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Kopf einer Statue, die einen König darstellt, Abel Beth Maacah, 9. Jahrhundert v. Chr., Fayence (glasierter Ton)

Dieser einzigartige Statuenkopf gibt seit seiner Entdeckung im Jahr 2017 in einer Festung auf dem Gipfel des Tel Abel Beth Maacah im Norden Israels weiterhin Rätsel auf. Sein eleganter Stil lässt keinen Zweifel daran, dass er eine bedeutende Persönlichkeit darstellt, wahrscheinlich einen König. Doch da er an der Grenze von drei verschiedenen antiken Königreichen gefunden wurde, wissen wir nicht, ob er König Ahab von Israel, König Hasaël von Aram-Damaskus oder König Ittobaal von Tyros darstellt, Herrscher, die aus der Bibel und anderen Quellen bekannt sind.

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Ich hatte vergessen, mir zu den Sarkophagen Notizen zu machen. Die KI weiß mehr (von mir umformuliert):

Die Objekte auf deinem Foto sind anthropoide Ton-Sarkophage aus Deir el-Balah [Gaza] und eines der eindrucksvollsten Fundensembles im Israel Museum (Archäologie-Flügel).

Es handelt sich um tonneförmige, menschenförmig gestaltete Särge aus Ton (Terrakotta), die im späten 13.–12. Jahrhundert vor (!) Chr. in der südlichen Levante verwendet wurden. Sie gehören zu einer einzigartigen lokalen Tradition, die ägyptische Einflüsse mit regionalen Stilelementen verbindet.

In Deir el-Balah entdeckte man eine große Gräberanlage mit Dutzenden solcher Särge, teilweise mit reichhaltigen Grabbeigaben. Die Gesichter und Details sind modelliert oder aufgesetzt, oft mit stilisierten Frisuren, Masken oder ägyptisch anmutenden Insignien.

Im späten Bronzezeitalter (ca. 1400–1200 v. Chr.) stand die Region unter ägyptischer Kontrolle. Die Elite in Deir el-Balah orientierte sich deshalb an ägyptischen Bestattungsformen, aber statt Stein oder Holz wie in Ägypten benutzte man Ton, und viele Details wirken eher lokal oder „kantiger“, nicht rein ägyptisch.

Einige Forscher vermuten, dass es sich um Angehörige der sogenannten Seevölker handeln könnte, die in ägyptischen Quellen erwähnt sind.

Diese Sarkophage gehören zu den seltensten Grabformen im östlichen Mittelmeerraum und zeigen die Mischkultur der Spätbronzezeit: kanaanäisch und ägyptisch und mögliche Einflüsse der Seevölker.

(Übrigens: Das deutsche Wikipedia schlägt Deir al-Balah dem real gar nicht existierenden „Staat Palästina“ zu.)

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Weibliche Figur, Berekhat Ram, Golanhöhen, vor 233.000 Jahren, Skoria (vulkanisches Gestein)

„Das Merkmal, das den Menschen mehr als jedes andere vom Rest der Tierwelt unterscheidet, ist seine Fähigkeit, verbale Symbole (Sprache) und visuelle Symbole (Kunst) zu schaffen.

Diese weibliche Figur, die vor fast einer Viertelmillion Jahren geschaffen wurde, ist das älteste Kunstwerk der Welt.

Sie zeigt, dass die Ursprünge der Kunst tatsächlich Hunderttausende von Jahren früher liegen, als wir bisher angenommen hatten.“ (Beschilderung im Museum)

Die 3,5 cm große Figur – die Venus von Berekhat Ram – wurde 1981 auf den Golanhöhen (heute Israel) entdeckt und besteht aus Skoria, einem porösen vulkanischen Gestein.

„Bei der Figur handelt sich um einen 35 mm langen, 25 mm breiten und 21 mm dicken roten Tuff, der drei Vertiefungen aufweist, die vermutlich mit einem scharfkantigen Stein eingekerbt wurden. Eine Vertiefung führt rund um das schmalere Ende, zwei weitere verlaufen die Seiten hinunter und werden als Hals bzw. Arme angesehen. Eine detaillierte SEM-Analyse der Figur und von natürlichen und experimentell bearbeiteten Tuff-Brocken aus derselben Fundstelle lassen Francesco d’Errico und April Nowell zu der Schlussfolgerung kommen, dass die Ritzlinien anthropogen sind.“

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Vergleiche, miscellaneous

– Wir haben da noch einen interessanten Vergleich (auf Instagram) zwischen chinesischen und russischen Robotern. Ist der chinesische wirklich echt oder veräppeln die uns oder ist das KI?

– Die Israelis pumpen Wasser in den See Kinneret (Genezareth), der austrocknet. Wait a minute. Warum nicht die Araber Jordanien?

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Vegan

Frühstück

Es geht doch nichts über ein supergesundes veganes Hummus zum Frühstück!

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Was macht eigentlich der US-Imperialismus?

chica venezuela
Mädchen aus Quibor oder El Tocuyo, Venezuela 1998.

Das Center for Strategic and International Studies (CSIS) hat eine detaillierte Analyse formuliert, wie und unter welchen Voraussetzungen die USA Venezuela angreifen könnten.

„Nach dem ersten Angriff würden Drittparteien wie Brasilien, die Vereinten Nationen und die Organisation Amerikanischer Staaten mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Vermittlung anbieten. Die Trump-Regierung könnte eine Vermittlung akzeptieren, wie sie es beim Waffenstillstand im Gazastreifen tat, allerdings nicht bei den Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine. Präsident Trump bevorzugt bilaterale und persönliche Diplomatie. Das würde Gespräche mit Venezuela auf Ministerebene bedeuten. Ungeachtet des diplomatischen Mechanismus gibt es viele Möglichkeiten, das Regime zum Machtverzicht zu bewegen oder zu zwingen.

Sollten die diplomatischen Bemühungen scheitern und Maduro sich widersetzen, wäre es für die Trump-Regierung schwierig, sich zurückzuziehen. Das käme einem öffentlichen Eingeständnis des Scheiterns gleich, und Präsident Trump verabscheut Misserfolge. Stattdessen würde die Regierung eine umfassende Luftkampagne starten, bestehend aus einer Reihe von Angriffen, um das Maduro-Regime zu lähmen und zu destabilisieren. Historisch gesehen waren solche Luftangriffe nur dann erfolgreich, wenn sie mit der Drohung oder dem tatsächlichen Eingreifen am Boden einhergingen.“

Und das – eine Bodenoffensive – kann Trump vermutlich seinen Wählern nicht verkaufen, obwohl das Militär Venezuelas ungefähr so „schlagkräftig“ ist wie das des Irak.

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Parasitismus im Gewand der Frömmigkeit

Klagemauer Western wall
Haredim an der Klagemauer in Jerusalem während des Laubhüttenfestes, fotografiert 11.10.2025

In der Jerusalem Post spricht Jonathan Liebermann Klartext über die Haredim (orthodoxen Juden): Israel könne seine eigene Verunglimpfung durch die Haredim nicht länger finanzieren.

Let’s call it what it is: parasitism dressed up as piety.

„Israels säkulare und traditionsverbundene Bürger tragen mit ihren Steuern die Finanzierung ultraorthodoxer Institutionen. Ihre Söhne und Töchter stehen an der Front, riskieren – und verlieren allzu häufig – ihr Leben, um jeden Israeli zu schützen, selbst jene, die die Soldaten beschimpfen, während diese ihre Viertel sichern. Und doch sind es genau diese jungen Menschen, die von manchen als „Feinde“ diffamiert werden, die diese Demonstrierenden vor der Vernichtung durch Iran, Hamas oder Hisbollah bewahren.

Das ist keine Frage politischer Überzeugungen – es ist eine moralische Zumutung.“

Full ack, euer Ehren.

„Stellt die Finanzierung von Schulen und Jeschiwot ein, die ihren Schülern beibringen, ihre staatsbürgerlichen Pflichten zu vernachlässigen. Zahlt keinen einzigen Schekel an diejenigen, die sich weigern, Beiträge zu leisten. Glaubensfreiheit bedeutet nicht Straffreiheit.“

Das wird der Knackpunkt sein, der Netanjahu zum Scheitern bringen wird. Ohne die Frommen kann er keine Regierung bilden; und die Israelis wissen das.

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Kauft nicht bei Chinesen oder: Melde gehorsamst: Politische Vorgaben eingehalten

g5

Der Kanzler möchte laut Heise gern alles Chinesische weglassen:

„Wir haben innerhalb der Regierung beschlossen, dass wir überall dort, wo es möglich ist, Komponenten ersetzen werden – zum Beispiel im 5G-Netz –, und zwar durch Bauteile, die wir selbst produzieren.

Welche Bauteile produzieren wir denn, und mit wem? Darüber habe ich mich mit der künstlichen Intelligenz unterhalten.

In Deutschland kommt Technik chinesischer Hersteller im 5G-Netz vor — vor allem bei Ausrüstung von Huawei Technologies Co., Ltd (Huawei) und ZTE Corporation (ZTE). Hier die wichtigsten Aspekte:

✅ Was ist bislang bekannt?

– Huawei und ZTE haben Komponenten geliefert, u. a. im Funkzugangsnetz (Radio Access Network, RAN) bzw. in Übertragungs-/Zugangs- und Transportnetzen. (Telekom: „G plus China equals question marks“)
– Die deutsche Bundesregierung hat im Juli 2024 beschlossen, dass „kritische Komponenten“ chinesischer Anbieter im Kernnetz der 5G-Netze bis spätestens Ende 2026 entfernt werden müssen. (Euronews)
– Bei Komponenten im Zugangs- und Transportnetz (also z. B. Basisstationen, Funkzellen, Antennen, Übertragung) gilt eine Frist bis spätestens Ende 2029 für den Austausch. (Reuters)

⚠️ Welche Komponenten genau?

„Komponenten“ ist ein weiter Begriff — hier ist, was darunter fallen kann:

– Kernnetz (Core Network): Datenzentren, Switching, Steuer- und Verwaltungssysteme. Hier gilt das Verbot für chinesische „kritische Komponenten“ ab 2026. (Euronews: „Germany to ban Chinese components from core parts of its 5G Networks“ )
– Transport- und Zugangsnetz (Transport & Access network): Funkzugangsnetzwerke (Basisstationen, Antennenanlagen), Übertragungsleitungen, RAN-Steuerungssysteme. Für diese gilt der Austausch bis 2029. (Reuters: „Germany to phase out Huawei, ZTE components from its 5G core network“)

Warum ist nicht alles genau transparent?
– Es wird nicht öffentlich jede einzelne Komponente offengelegt, welche Bausteine genau von Huawei oder ZTE stammen und in welchem Ausmaß sie eingebaut wurden.
– Darüber hinaus gilt der Begriff „kritische Komponenten“ – also bestimmte Steuer- oder Managementfunktionen – als besonders risikobehaftet. Nicht jede Komponente chinesischer Hersteller wurde automatisch verboten oder ausgetauscht.

Kurz gesagt: in allen drei großen deutschen Mobilfunknetzen stecken (bzw. steckten) vor allem Funk- und Übertragungskomponenten von Huawei, teils auch von ZTE, hauptsächlich im 4G/5G-Zugangs- und Transportnetz. Im Kernnetz ist chinesische Technik inzwischen weitgehend raus oder wird gerade entfernt.

Ich gehe die Netzbetreiber einmal durch und sage dazu, welche Art Komponenten betroffen sind und wie der Stand ist:

1. Deutsche Telekom: Wo kamen / kommen chinesische Komponenten vor?

– Vor allem im Radio Access Network (RAN):
– 4G/5G-Funkbasisstationen (gNodeB/eNodeB)
– Remote Radio Units, Antennen und teils zugehörige Steuertechnik
– Huawei hatte lange einen sehr hohen Anteil am RAN in Deutschland. Eine Studie von 2022 schätzte Huawei auf rund 59 % der 5G-RAN-Ausrüstung in Deutschland insgesamt, mit Telekom als größtem Netzbetreiber. (Reuters: „Germany ups reliance on Huawei for 5G despite security fears -survey“)

– Im Kernnetz (Core):
Telekom selbst sagt, sie habe Huawei seit 2019 aus dem Core in Deutschland entfernt und nutzt dort keine Huawei- oder ZTE-Technik mehr.

Aktueller Stand / Ausbau des 5G-Netzes
Deutsche Telekom entfernt seit 2024/25 an mehreren Tausend Standorten Huawei-Funktechnik und ersetzt sie durch Nokia (teilweise ORAN-basierend). (Reuters: „Nokia gets new telecom contract from Deutsche Telekom, replacing Huawei“)

Hintergrund ist u. a. der Deal mit der Bundesregierung.

– Huawei/ZTE-„kritische Komponenten“ im Core müssen bis Ende 2026 raus,
– im Zugangs- und Transportnetz (Funk, Managementsysteme) kritische Funktionen bis Ende 2029. (BMI Bundesministerium: „Greater security and technological sovereignty for the German 5G mobile network: The Federal Government concludes contracts with telecommunications companies“)

2. Vodafone Deutschland: Wo stecken chinesische Komponenten?

– 5G- und 4G-RAN: Viele Basisstationen/Funkmodule stammen (oder stammten) von Huawei – also genau der Teil des Netzes, der dein Handy mit dem Netz verbindet. (Reuters)

Kernnetz: Vodafone betont inzwischen, dass das Core-Netz bereits Huawei-frei sei. (Die Welt: „Vodafone ersetzt Huawei-Technik durch Samsung“)

Aktueller Stand / Umbau
Vodafone tauscht in einem großen Fünf-Jahres-Programm mehrere tausend Mobilfunkstandorte und ersetzt Huawei-RAN-Technik durch Open-RAN-Lösungen von Samsung (plus andere Anbieter). (Die Welt)

Ziel: Abhängigkeit von Huawei abbauen, politische Vorgaben einhalten (Austausch chinesischer kritischer Komponenten bis 2029).

3. Telefónica Deutschland (o2): Wo sind chinesische Komponenten?

Telefónica Deutschland hat Huawei im 5G-Kernnetz genutzt, dazu Huawei- und evtl. ZTE-Technik im Radio Access Network (Funkzellen, Basisstationen). (Reuters: „Telefonica ditches Huawei’s 5G gear in Spain and Germany; keeps it in Brazil“)

Aktueller Stand / Umbau
Auf Druck der Regulierung ersetzt Telefónica seit 2024/25 Huawei-Core-Technik. Reuters berichtet 2025, dass Telefónica (Mutterkonzern) Huawei-5G-Ausrüstung in Spanien und Deutschland komplett austauscht, um die lokalen Regeln zu erfüllen. (Reuters)

Für das Funknetz ist ebenfalls ein gradueller Austausch hin zu europäischen (z. B. Nokia/Ericsson) oder ORAN-Lösungen vorgesehen, Frist: Ende 2029 für kritische Komponenten. (BMI)

4. Was heißt das konkret für das „auszubauende“ 5G-Netz?

Wenn in Deutschland das 5G-Netz weiter ausgebaut und verdichtet wird, dann gilt aktuell:
1. Core-Netze der großen Betreiber
– Sollen laut Bundesregierung bis Ende 2026 frei von kritischen Huawei/ZTE-Komponenten sein.
– Telekom ist nach eigenen Angaben schon vorher auf nicht-chinesische Core-Technik umgestiegen; Vodafone und Telefónica ziehen nach. (BMI)

2. Zugangs- und Transportnetze (RAN, Antennen, Management)
– Hier stecken heute noch viele Huawei-Funkmodule und Management-Systeme.
– Bis Ende 2029 sollen „kritische“ chinesische Komponenten (z. B. zentrale RAN-Controller, bestimmte Management-Plattformen) ersetzt sein. (TelecomTV: „Germany finally unveils Huawei, ZTE ban plan“)

3. Neue 5G-Standorte / Upgrades
Neue Projekte setzen zunehmend auf Nokia, Ericsson, Samsung und Open-RAN-Anbieter; Huawei bekommt in Deutschland faktisch keine neuen 5G-Aufträge mehr.

Betreiber Ebene Früher: China-Komponenten Stand 2025 Ziel 2026/2029
Deutsche Telekom Core Teilweise Huawei Huawei im Core entfernt Core ohne kritische China-Teile (spätestens 2026)
Deutsche Telekom RAN/Funk Viele 4G/5G-Funkmodule von Huawei Schrittweiser Austausch durch v. a. Nokia Kritische China-Komponenten bis 2029 ersetzt
Deutsche Telekom Transport/Management Teilweise Huawei-Systeme Parallelbetrieb, schrittweiser Ersatz Kritische Komponenten bis 2029 entfernt
Vodafone Core Früher Huawei-Technik Core Huawei-frei Vollständige Erfüllung der Vorgaben bis 2026
Vodafone RAN/Funk Viele Basisstationen von Huawei Austausch hin zu Open-RAN (v. a. Samsung) Kritische China-Teile bis 2029 ersetzt
Vodafone Transport/Management Teilweise Huawei-Systeme Schrittweiser Austausch Kritische Komponenten bis 2029 entfernt
Telefónica (o2) Core 5G-Core stark Huawei-basiert Laufender Austausch des Huawei-Cores Core ohne kritische China-Teile bis 2026
Telefónica (o2) RAN/Funk Huawei-Funkzellen, teils ZTE Schrittweiser Ersatz durch andere Anbieter Kritische China-Teile bis 2029 ersetzt
Telefónica (o2) Transport/Management Teilweise Huawei-Systeme Umbau im Zuge der Vorgaben Kritische Komponenten bis 2029 entfernt

Die Tabelle wurde von ChatGPT erstellt.

Die Bundesregierung kann Netzbetreiber wie Deutsche Telekom, Vodafone oder Telefónica zur Einhaltung der Vorgaben (z. B. Austausch chinesischer 5G-Komponenten) verpflichten, weil das deutsche Sicherheits- und Telekommunikationsrecht ihr die dafür nötigen Befugnisse gibt.
Und wenn sich die Betreiber **nicht daran halten würden**, hätte das spürbare Konsequenzen – bis hin zu massiven Bußgeldern und dem erzwungenen Rückbau.

A) Rechtsgrundlage: Telekommunikationsgesetz (TKG)

Das TKG gibt dem Staat weitreichende Eingriffsmöglichkeiten, wenn es um:
– nationale Sicherheit
– Verfügbarkeit kritischer Infrastrukturen
– Gefahrenabwehr geht.

Netzbetreiber gelten als kritische Infrastruktur.
Daher darf der Staat Sicherheitsanforderungen festlegen, z. B.:
– welche Komponenten sicherheitstechnisch zugelassen sind
– welche Komponenten „kritisch“ sind
. welche Anbieter ausgeschlossen werden
– welche Technik aus Sicherheitsgründen ausgebaut werden muss.

B) § 9b BSIG / IT-Sicherheitsgesetz 2.0

– Betreiber kritischer Infrastrukturen **dürfen bestimmte kritische Komponenten nur nutzen, wenn sie vom Innenministerium genehmigt sind.
– Das Ministerium darf die Nutzung verbieten, wenn nationale Sicherheitsinteressen gefährdet sind.

Das betrifft z. B.:
– Kernnetzkomponenten
– zentrale RAN-Steuerung
– Netzwerkmanagementsysteme

Wenn die Regierung also feststellt, dass Komponenten von Huawei oder ZTE ein Sicherheitsrisiko darstellen, *müssen* Betreiber sie austauschen.

C) Sicherheitsüberprüfungspflicht (Herstellervertrauenswürdigkeitsprüfung“)

Für kritische Netzkomponenten gelten:
– Anbieterrisikoanalyse
– Transparenzpflichten
– Offenlegungspflichten

Wenn ein Anbieter – z. B. Huawei – als nicht vertrauenswürdig eingestuft wird, müssen Betreiber die Technik ersetzen.

Was passiert, wenn Netzbetreiber sich nicht daran halten?

Die Konsequenzen wären ernst und rechtlich abgesichert.
A) Sehr hohe Bußgelder**
Verstöße gegen Vorgaben des TKG oder BSIG gelten als schwere Ordnungswidrigkeit.

Mögliche Folgen:
– Bußgelder bis zu mehreren Millionen Euro
– In besonders schweren Fällen prozentuale Umsatzstrafen
– Wiederholungsfälle können drastisch hoch ausfallen

B) Zwangsmaßnahmen: Rückbau oder Stilllegung

Die Regierung kann:
– Zwangsgelder verhängen
– den Rückbau bestimmter Technik anordnen
– sogar Betriebsteile stilllegen, wenn es um nationale Sicherheit geht

C) Verlust der Betriebserlaubnis
Im äußersten Fall könnte ein Betreiber:
– die Erlaubnis verlieren, kritische Infrastruktur zu betreiben
– neue Frequenzen (z. B. 5G-Lizenzen) nicht mehr erhalten

D) Vertragsrechtliche Konsequenzen
Netzbetreiber sind an:
– EU-Regulierung
– deutsche Sicherheitsgesetze
– Lizenzauflagen der Bundesnetzagentur gebunden.

Die Betreiber verdienen Milliarden mit Mobilfunk – sie werden kein Risiko eingehen.

So weit – zusammengefasst – die KI. (Ich hatte natürlich einige Zwischenfragen gestellt.)

Das Ganze nennt man vermutlich „Freie“ Marktwirtschaft… Und was Merz sagt, sind olle Kamellen.

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Uro, revisited

Puno

Postkarte vom 15.04.1984 aus Puno am Titicacasee, Peru, an die Mitarbeiter der Löwen-Apotheke in Unna [rechts das mit Schiefer gedeckte Haus, der Laden neben McPaper – man erkennt noch den Löwen über dem Eingang]. Die Apotheke gibt es nicht mehr. Meine Mutter hatte dort gearbeitet, und wir hatten uns mit Medikamenten für „die Tropen“ dort eingedeckt.

Tannacomp ist ein Mittel gegen akuten Durchfall.

Auf der Postkarte:
1974. Puno – Peru. Tipicas cocinando en Uros, Lago Titicaca. Typical women cooking in Uros.

Die Uro sind die eigentlichen Ureinwohner der Gegend. Die Inka waren Kolonisatoren, wie man heute zu sagen pflegt. Die meisten Uro sprechen heute Aymara und nicht Chipaya. Uro-Chipaya wird fast nur noch in einigen wenigen und extrem abgelegenen Dörfern am Rand der Salzwüste Boliviens gesprochen.

Puno

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Der Fall von Akkon

Falafel

Ich freue mich schon auf die spannende Lektüre, zumal ich die Reste der Kreuzfahrer-Festung vor zwei Jahren selbst erkundet habe.

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Falafel

Falafel

ich habe mich heute zum ersten Mal an Falafel versucht, inspiriert von Ben-Sira Hummus in Jerusalem.

Die können das natürlich besser, aber ich arbeite daran. Der Geschmack ist schon ganz ordentlich. Sättigungsbeilagen: Hummus, Gurkensalat à la Burks und Paprika.

Zutaten
– 200 g Kichererbsen, getrocknete
– 1 Scheibe/n Toastbrot, altbackenes
– 1 Zwiebel(n)
– 4 Knoblauchzehe(n)
– ½ Bund Petersilie
– 2 TL Korianderpulver
– 2 TL Kreuzkümmelpulver
– Salz und Pfeffer
– 1 TL Backpulver
– 2 EL Mehl
– 1 Zitrone(n)

Zubereitung
Die Kichererbsen in einer Schüssel mit reichlich kaltem Wasser bedecken und 12 Stunden quellen lassen. (Oder welche aus der Dose nehmen.) Abtropfen lassen. Das Brot zerkrümeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und grob zerkleinern. Petersilie waschen und die Blättchen abzupfen. Brot, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und Kichererbsen im Mixer fein zerkleinern.

Das Püree mit Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz abschmecken und mit Mehl und Backpulver verkneten. Aus dem Teig walnussgroße Bällchen formen.

Wenn Falafel in heißem Öl 5 Minuten fritiert werden müssen, um gar zu sein, wie lange dauerte das dementsprechend in einer Heißluftfritteuse und bei wie viel Grad?

Für Falafel aus der Fritteuse (5 Minuten in heißem Öl) gelten in der Heißluftfritteuse andere Zeiten, weil dort keine direkte Ölübertragung stattfindet und die Garung etwas länger dauert.
– Temperatur: 180–200 °C
– Zeit: 10–15 Minuten

15 Minuten sind bei 200 Grad ein bisschen zu lang. Beim nächsten Mal werde ich zwei Minuten weniger nehmen oder nur 180 Grad.

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Sklaven zum Verkauf

slave auction

Das Rollenspiel-Event „Entführung von Kuba“ fand heute ein Ende mit dem Verkauf der Sklaven. Das Interesse war groß – vier Dutzend Interessenten waren gekommen.

An die hier mitlesenden Jugendschutzwarte und Denunzianten: Niemand wurde zu etwas gezwungen, alle machten freiwillig mit.

slave auction

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Heute keine Orangenernte

Jericho
Blick auf Jericho, Westjordanland, Israel [sic], vom Berg der Versuchung

Jerusalem Post: „Security forces block left-wing activists‘ entry into West Bank for Palestinian olive harvest“.

„Seven buses carrying hundreds of left-wing activists and volunteers attempting to enter the olive harvest area in Burin were blocked by security forces outside of Ariel in the West Bank, Israel Police stated on Friday.“

Da bin ich aber froh, dass ich in Jericho keine Orangen ernten wollte.

By the way: Was bedeutet eigentlich genau „left wing“ in Israel? Die CPI? Die Hadash? Die ehemalige PKP? Die Mapai?

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Barcodrod.io

barcodrod-io

Ich hatte jüngst das Problem, dass ich, zwischen zwei riesigen mehrstöckigen Gebäuden eingeklemmt, wieder mal gar kein Internet hatte, aber, eingedenk der Tatsache, dass sich hinter den massiven Mauern das hauseigene WIFI verbarg, dessen Passwort mein Smartphone zwar gespeichert hatte, das aber nicht mehr im Klartext auslesbar war, wollte ich selbiges nutzen. Ich hatte aber nur den Barcode.

Wie liest man mit einem Windows-Laptop (mein „Arbeitstier“, wenn ich nicht zuhause bin, weil klein und leicht und ohne sensible Daten) aber einen QR-Code per Laptop-Kamera ein? Merkwürdigerweise muss man eine Software, die das kann, erst installieren. So etwas sollte doch zur Grundausstattung eines Computers gehören!

Codex von Microsoft müllt einen gleich mit Werbung zu, wenn man kein Abo für knapp 50 Euro jährlich abschließen will. Wer macht so etwas, wenn es freie Programme gibt, die das, was man braucht, auch können? (Die gleiche Frage stellt sich natürlich, warum jemand Windows benutzt und dafür zahlt, wenn es auch Linux gibt – aber da kämen wir von Hölzken auf Stöcksken.)

Heise empfiehlt die Open-Source-Software barcodrod.io.

Das funktioniert hervorragend. Der Output war aber zunächst rätselhaft, so dass ich ChatGPT fragen musste, welcher Teil das Passwort ist (das ich unkenntlich gemacht habe): WIFI:T:WPA;P:xxxxxxxxx;S:FreeWifiXXX;H:false;

Zur Erklärung der Felder:
* T: = Verschlüsselungstyp (z. B. WPA, WEP, nopass für offen)
* S: = SSID (Netzwerkname) → hier FreeWifiXXX
* P: = Passwort → hier xxxxxxxxx
* H: = hidden (true/false), ob das Netzwerk verborgen ist → hier false
Hinweis: Falls in SSID oder Passwort Sonderzeichen wie ; oder : vorkommen, werden diese normalerweise mit einem Backslash \ escaped (z. B. \;).

Wisst ihr Bescheid.

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