Santorini 2.0
Sorry, ich baue gerade eine „griechische“ Sim in Secondlife, die ungefähr wie Santorini aussehen soll – nach Wunsch des Auftraggebers. Bin noch ganz am Anfang, aber in eine paar Tagen sind die basics fertig.
Was kommt und was war

US-Vizepräsident JD Vance auf Grönland (Symbolbild)
Gestern schon schrieb ich, aber war zu müde, um es noch aufzuführen und online zu stellen: Die Vertreter der herrschenden Klasse und ihre willigen Helfershelfer verhandeln also um die Plätze im Ausschuss, der die gemeinsamen Geschäfte der Bourgoisie organisiert.
Es wird sicher bald ein Wahrheitsministerium geben. „Falsche Tatsachenbehauptungen“, sagen sie, „seien nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt“.
Doch, sind sie. Aber allein die Tatsache, dass jemand auf diese ungeheuerliche Idee kommt, zeigt schon, was uns blüht.
– Was haben wir noch? Ein Theaterprojekt in Zürich wird nicht gefördert, weil der Hauptdarsteller ein „weißer Cis-Mann“ ist.“ Was ist denn ein Cis-Mann? Gibt’s den auch in anderen Tonarten?
– Ich fordere übrigens, mit Islamist_$%*:Innen über Gendersprache zu reden!
Was ich sagen wollte – gestern wie heute: 7:00 Wecker, duschen und frühstücken, 9:00 Abmarsch (mit E-Bike) zur Lohnschinderei, 19:00 Rückkehr, Essen kochen, in den Pausen dazwischen Spanisch wiederholen und Hebräisch lernen, essen, auch noch Bloggen…o je! Gestern hatte ich keine Lust und habe stattdessen mich in virtuellen Welten vergnügt, inklusive Hauen und Stechen…
„We had an interesting role-playing event yesterday with more than 30 players for more than three hours. We extend special thanks to:
– Levaque Kuhn, Chieftain of Skali, who organized the „bad guys“
– Turlough Fargis, leader of a mercenary troop
– Boundy Schwartzman, who led the, as usual, very large group from Belnend
– the Salt Ubar, who marched incognito but, on the urgent advice of his bodyguards, did not participate in the battle at the Exchange Point of Klima
– our friends from Isfahan and the other members of the Southern Trade Alliance.“
Avatare mit Stil
Ich habe gerade die sechste von sieben Schichten hintereinander abgerissen und keine Lust, mir etwas Vernünftiges auszudenken. Irgendjemand hat von der virtuellen En’Kara-Messe rund 600 Fotos Screenshots auf Google Drive hochgeladen. Die Qualität ist sogar besser als die von mir. Unfassbar, welche Mühe sich manche Leute mit ihrem Alter Ego in einer fiktiven Welt machen.
Das erinnert mich aber an Januar 2009, als ich mit Secondlife kein Geld mehr verdienen konnte und mir nach zwei Jahren auch nichts mehr einfiel, was dort zu tun sei.
Mir waren ein paar Avatare aufgefallen, die im Vergleich zu allen anderen extrem gut aussahen, die Männer waren bis and die Zähne bewaffnet, im Stil des alten Rom, und die Frauen waren halbnackt und extrem attraktiv.
Ich konnte mir diese Diskrepanz zur virtuellen „Normalbevölkerung“ nicht erklären, bis mich jemand informiert, das seien die „Gor“-Rollenspieler, die aber recht abgeschottet wären, und man käme in diese Community nicht so leicht hinein. Das reizte mich natürlich…
Am Morgen blogge ich wieder über etwas Gutes, Schönes, Wahres und Wichtiges.
Avatare schauen dich nicht an, revisited
Goreaner auf der En’Kara-Messe in Secondlife.
Mesh Kreaturen

Ankunft am Fuße des Sardar-Gebirges
Nein, ich will das Publikum nicht schon wieder mit der virtuellen En’Kara-Messe langweilen. Aber man stelle sich vor, diese für die Weltläufte völlig irrelevanten Postings würden einen von tausenden Lesern dazu bringen, sich ebenfalls einen Avatar zuzulegen, um sich dann bei mir als virtueller Bodyguard virtuell zu bewerben? Oder gar eine Leserin als halbnackte Sklavin? Man darf die Hoffnung nicht aufgeben!
Heute ein bisschen Technik unter uns Gamedesignern. (Ist da noch jemand?) Die Messe findet auf sage und schreibe fünf vollen Sims statt, die für einen Monat von irgendjemandem bzw. einer Gruppe gemietet wurden. Der Spaß kostet mehr als 1000 Dollar. Die beiden Designerinnen, die die Messe und das Drumherum „gebaut“ haben, leisteten aber beeindruckende Arbeit: Die „Anlage“ hat zwei Ebenen: Bei der Ankunft ist man zunächst „oben“ und muss den Eingang zum Rollenspiel zwischen Dutzenden von Verkaufsbuden finden. Mittlerweile haben sich die „unsichtbaren“ Experience Teleporter durchgesetzt, weil niemand mehr irgendwo klicken muss, um an einen anderen Ort gebeamt zu werden – man läuft einfach durch und gelangt zum gewünschten (und vordefinierten) Ziel. Ich habe die auch auf meiner Sim; die Installation ist technisch anspruchsvoll, aber machbar.

Die Karte der fünf Sims der En’Kara-Messe in „Draufsicht“, jeder grüne Punkt ist ein Avatar.
Die Gamedesigner hatten folgenden Fantasy-Plot zusätzlich zum Ausstellungsgelände umzusetzen:
Während der jährlichen En’Kara-Messe (zur Zeit der Frühlings-Tagundnachtgleiche) und anderer Messen reisen viele Händler, Sklavenhändler, Krieger und Fremde aus allen Teilen Gors über die Straße ins Sardar-Gebirge. Sie verläuft durch verschiedene Territorien, von Stadtstaaten bis zu wilden Gebieten. Die Landschaft verändert sich je nach Region, von weiten Graslandschaften bis zu raueren Gegenden nahe den Bergen.
In der Nähe von Sardar ist die Atmosphäre mystisch und fast unheimlich. Es gibt Legenden, dass Reisende nahe Sardar manchmal spurlos verschwinden. Manche glauben, dass dies das Werk der Priest Kings sei, während andere behaupten, dass wilde Tiere oder Banditen dafür verantwortlich sind.
Die Straße ist zur Messezeit belebt von Karawanen aus allen Regionen Gors. Händler bringen Sklaven, exotische Waren, Waffen und seltene Güter mit.
Es gibt Gaststätten und Rastplätze, in denen Reisende sich sammeln und Informationen austauschen.
Das ist großartig gelungen. (Empfehlenswert: Firestorm Viewer: World/Environment/Shared Environment – die Designer bestimmen auch das virtuelle Wetter – aber das kann man abschalten.) Die „Straße“ geht auf dem oberen Level über alle fünf Sims. Man sieht kaum etwas wegen des Nebels, und das Gelände ist total unübersichtlich. Ich habe mich mehrfach „verlaufen“, weil zu einem Fantasy-Environment natürlich keine Orts- und Hinweisschilder passen. An manchen Stellen sind virtuelle Lagerfeuer und Camping „Wohnwagen“ der Wagenvölker. Alles sehr realistisch und macht Spaß. Irgendwann findet man dann doch den „Pass“ hoch oben in den Bergen… (und den unsichtbaren Teleporter nach unten). Ich brauchte dazu fasst eine Stunde.
Über Reittiere: Im Gor-Segment von Secondlife gibt es fleischfressende Eidechsen, auf denen man reiten oder denen man Lasten aufbürden kann und die albern mit den virtuellen Beinen schlackern, um das Gehen zu simulieren. Und u.a. die Tierchen, die wie eine Mischung aus Pferd und Kamel aussehen und Reißzähne und Klauen haben und die die Avatare ebenfalls reiten können.
Das ist aber technisch extrem schwierig umzusetzen (Ich kann so etwas nicht.) Entweder wird das Viehzeug so gescriptet, dass man es rezzt (etwas aus dem Inventar auf den Boden stellen) und sich dann draufsetzt und es steuert. Nachteil: Wenn man von einer Sim zur anderen teleportiert, kommt das Tier meistens nicht mit. Oder man „zieht es an“ wie ein Kleidungsstück oder eine Waffe. Letzteres hat den Nachteil, dass das Tier wieder im Inventar verschwindet, wenn man absteigt. Es gibt auch Kaiila-Avatare, in die ein Mitspieler schlüpfen muss. Auf dem galoppiert man dann durch die Gegend.
Jetzt aber gab es den Durchbruch und einen Quantensprung des virtuellen Reitens – die Teeglepet Animesh Pets.
Can I customize my horses to look different from one another?Absolutely! Whether you are using no-copy or copy, each horse can be individually customized with different skin textures, manes, tails, tack, accessories, and even animations. You can make your horses look as different as you want!
Ein Pferd kostet rund vier Euro, und man muss allerlei Accessoires hinzukaufen, um es zu einer goreanischen Kaiila „umzurüsten. Dann noch Sattel, Zaumzeug und Satteltaschen usw.. Aber das Viehzeug bewegt sich realistisch und kann mehrere Gangarten inklusive Galopp. Wenn man der Avatar absteigt und eine Weile weg ist, legt es sich selbständig auf den Boden und „schläft.“ Oder es wandert durch die Landschaft. Das ist wahrhaft die Hohe Schule des Scriptens.
Ich habe mir ein „andalusisches“ virtuelles Pferd zugelegt, Auf dem Screenshot unten komme ich damit gerade auf dem ground level der Messe an.
Unter virtuellen Messebesuchern
Vom 10. bis zum 23. März findet das wichtigste Ereignis der Gor-Rollenspieler in Secondlife statt: die En’Kara-Messe mit zahlreichen Veranstaltungen. Das Motto ist: Sehen und gesehen werden, die virtuelle „Heerschau“ der Goreaner, die sich auf rund 170 Sims (virtuelle Spielstätten) verteilen. Es wird wieder proppenvoll werden, so dass man manchmal gar nicht mehr hineinkommt. (Der Eingang ist hier – mein Zelt ist das gelbe auf dem unteren Screenshot. Man braucht übrigens eine Altersüberprüfung wegen der vielen spärlich bekleideten weiblichen Avatare…)
The En’Kara Fair is one of four huge trade fairs that are held quarterly in the shadow of the Sardar Mountain Range. Each young person of Gor is expected to make a pilgrimage to the foot of the Sardar Mountains before he or she reaches their 25th birthday. This year’s fair starts with the excitement of voyaging to the fair, arriving just in time for the opening ceremony on March 14th at 4pm. Throughout the week we’ll be hosting a variety of events representing all the various aspects of our culture.
Avatarinnen sehen dich an, revisited
Flug zum Mond, gescriptet
Ich wollte gestern den Weltläuften entfliehen (für die des anspruchsvollen Deutschen Kundigen: Ich wollte die Weltläufte fliehen) und kaufte mir einen wiederverwendbaren Mondflug (gut vier Euro) in Secondlife. Ich hatte schon vor mehr als zehn Jahren vom „Hersteller“ etwas Ähnliches erworben; es funktioniert immer noch und ist immer noch außergewöhnlich. Die verkaufen cooles Zeug.
Für diejenigen, die kleinen blassen Schimmer haben, wie das funktioniert: Das virtuelle Objekt erscheint nach dem Kauf als Symbol im Inventar des Avatars (das sich durchsuchen lässt). Hier also LAUNCHER_LACUS-MORTIS_MOON-BASE. Das Objekt kann aus nur einem Prim (Polygon) sein oder aus Dutzenden oder gar Tausenden. Man rezzt es, das heißt: Es erscheint in der virtuellen Welt, vorausgesetzt, man hat die Rechte, das zu tun. (Ich habe eine eigene Sim und darf das natürlich.)
Hier erscheint eine Rakete aus ca. 30 Prims. Der Avatar kann sich auf einen der Sitze platzieren und dann auf Buttons drücken, etwa „launch“ oder „start engine“. Das funktioniert über Scripte, der der Schöpfer der virtuellen Objekts vorher eingebaut hat. (Mittlerweile beherrscht sogar ChatGPT die Secondlife-interne Scriptsprache.) Ein Script kann sehr einfach sein wie ein „Giver“-Script, etwa nur einen Text ausgeben, wenn der Avatar auf das Objekt klickt.
In diesem Fall verhält sich der „Mondflug“ zu einem „Giver“-Script wie ein hypermoderner Panzer zu einem Holzauto. Wenn die Rakete auf eine vom User/Avatar per Menu definierte Höhe geflogen ist, sieht man plötzlich ziemlich realistisch den Weltraum, Erde und Mond. Das zu scripten, muss höllisch aufwändig gewesen sein und wird durch eine kugelförmige Projektion im Inneren eine riesigen Prims erzeugt. Nicht nur das: Das Raumschiff, in dem der Avatar sogar herumlaufen kann, fliegt in Richtung „Mond“ und braucht dazu eine knappe Viertelstunde, während die Oberfläche des virtuellen Erdtrabanten immer näher kommt.
In der Mondumlaufbahn wird ein Teil des „Raumschiffs“ weggesprengt und verschwindet (die Kugel ist der „Ereignishorizont“ – man sieht nichts außerhalb des Riesenprims). Der Rest landet auf der Mondoberfläche, wo man eine kleine Raumstation vorfindet, die man betreten kann. Es gibt sogar einen Mondrover, mit dem der Avatar durch die Gegend düst, wenn er will. Und natürlich eine Reminiszenz an „Odyssee im Weltraum“ und „Stargate“ und noch ein paar Überraschungen. Man kann sogar zurückfliegen und landet dann dort, wo man herkam.
Ich habe keine Ahnung, wie man so etwas hinbekommt – das müssen unzählige und höchst komplexe Scripte sein. Das ganze Szenario verbirgt sich in dem einen Prim im Inventar. Chapeau! kann ich nur sagen. Ganz großes Kino und große Scriptkunst.

Ausschnitt aus dem Inventar – also das, was mein Avatar mit sich herumschleppt und was immer verfügbar ist.
Willst du Ärger?
Es gab schon vergleichbare Fälle…
Klatsch im Schein einer Öllampe
Saß gestern in später Nacht in einem Cafe und plauderte angeregt mit einer (italienischen) Dame. Der Mann mit den weißen Haaren ist ein Killer (Assassinen – die absolute Elite im virtuellen Hauen und Stechen), aber der tut mir nichts, weil ich ihn unter Vertrag habe als Bodyguard. #secondlife #roleplay #Gor #fantasy #roleplayer #oasisoflamekaiila
Mal eine Frage: Macht das eigentlich kein Mensch außer mir?
Jetzt volljährig
Meinen ältesten, jetzt 18-jährigen Avatar spiele ich so gut wie nie. Es ist zwar lustig, wenn der Avatar denselben Namen hat wie die Person, die ihn bewegt, aber eigentlich möchte man jemand anderes sein als in der Realität – das ist die Idee. Dieser Avatar ist auch kein netter Kerl, was seinen Charakter angeht, also ganz das Gegenteil von mir.
Wanderer, kommst du nach

Schreibe ein Gedicht in Hexametern, das einen einsamen Wanderer durch die Wüste beschreibt, der endlich in der Ferne, von Sandstürmen umtost, eine kleine Oase erblickt, mit alten, aber sehr schönen Gebäuden, und mache das Gedicht im Stil von Friedrich Schiller: „Wanderer, kommst du nach Sparta“.
Einsam wandert der Mann, von der glühenden Sonne gepeinigt,
Dürr ist der Boden, und heiß erhebt sich der Staub um die Füße.
Sandstürme toben, verwehen den Weg und verhüllen den Himmel,
Keinen Schatten gewährt ihm der dürre Tamariskenbusch mehr.
Durst brennt wild in der Kehle, die Lippen sind spröde wie Scherben,
Doch in der Ferne erglimmt ein Schimmer im goldenen Staube,
Wagt er den Blick, und siehe, es hebt sich im flirrenden Dunstmeer
Grünendes Leben empor, ein Wunder im endlosen Öde.
Datteln wiegen sich sanft in der Krone der uralten Palmen,
Klares Wasser entspringt aus steinernen, moosigen Becken.
Mauern, gezeichnet von Zeit, doch reich in erhabener Schönheit,
Künden vom Ruhm jener Tage, da Kunst hier die Wüste belebte.
Sachte betritt er den Ort, doch Ehrfurcht hemmt seine Schritte,
Staunend lauscht er dem Flüstern des Windes in Säulenarkaden.
„Ruhe,“ so scheint es zu rufen, „erschöpfte Seele, verweile!
Fremdling, das Leben erblüht, wo der Mühsal Gnade erstrahlet.
Wie man unschwer erkennen kann, hat meine Bibliothek ihren Platz gefunden.
Unter Second-Life-Mobile-Beta-Testenden, revisited
Ich revidiere schnell zwischendurch – der Fairness halber – mein Verdikt vom 22.11.2024 über die neue mobile App für Secondlife. Jetzt funktioniert alles hervorragend, und auch Mesh-Avatare werden pixelkorrekt gerendert.
Vermutlich musste man sich bei Lindenlab Mühe geben, da der Standing-alone-Gamer-PC nicht mehr der Standard ist und die Kunden oft nur mit Smartphone unterwegs sind. Textviewer wie Radegast laufen zwar auch auf uralten Möhren schwachbrüstigen Uralt-Computern und Handys, aber erinnern eher an IRC oder Lynx. Dafür loggt man sich aber nicht in 3D-Welten ein.
Die Bedienung ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber wenn man die unzähligen Features und die Einstellung durchprobiert hat, läuft der Avatar sogar ziemlich smooth.
Guten Rutsch!
Ich wünsche den wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2025!
Während der frisch gemachte Kartoffelsalat erkaltet, habe ich meinen Avatar schnell noch etwas auf meiner Sim in Secondlife bauen lassen. Nach vier 12-stündigen Nachtschichten war mir nicht nach ausgelassenem Feiern, zumal meine Freunde entweder im Ausland, im Urlaub oder sonstwo sind und ich ab morgen noch drei Nachtschichten vor mir habe.
The #Oasis of Lame Kaiila in #Secondlife has a new building in which lectures can be held. The builder is happy! #Gor #fantasy #roleplay
Ihr könnt die Freude meines Avatars als Video auch auf Youtube oder Instagram ansehen.
Unter virtuellen Agenten, dreistellig

The virtual agents present themselves as shadowy and enigmatic, their personas cloaked in secrecy and intrigue. They frequently operate under elaborate pseudonyms, creating an air of mystery to mask their true identities. Their avatars are often dressed in dark, nondescript clothing, projecting an image of someone skilled in covert operations. However, their lack of professionalism becomes evident in their actions. They often miss critical details in their assignments, misinterpret simple instructions, or fail to maintain basic operational security. For instance, they might use poorly encrypted communication tools, inadvertently reveal sensitive information, or leave obvious digital footprints that make them easy to trace. Their mysterious demeanor is frequently undermined by comical missteps. They might try to appear intimidating but end up exposing their lack of preparation during a simple interrogation or surveillance mission. They are also prone to internal squabbles over trivial matters, further eroding their credibility. Despite their shortcomings, they remain deeply committed to their roles, often compensating for their lack of skill with exaggerated theatricality. Their antics can sometimes lead to unintended successes, making them more of a curiosity than a genuine threat to adversaries. –ar 3:2 –
„Der sächsische Innenminister Armin Schuster (CDU) hat auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag offengelegt, dass der Verfassungsschutz des Freistaates derzeit eine beträchtliche Anzahl von Fake-Accounts in sozialen Medien unterhält. Die Zahl dieser Accounts liege „im dreistelligen Bereich“. Schuster lehnte es jedoch ab, genauere Angaben zu machen, etwa zu den spezifischen Plattformen oder der Zahl der involvierten Mitarbeiter. Er begründete dies mit dem andernfalls gefährdeten „Einsatzerfolg“.“ (Apollo News, MDR)
Im Video des MDR ist von „virtuellen Agenten“ die Rede. Das schreit natürlich nach eine adäquaten Bebilderung.
Ich hoffe nicht, dass diese virtullen Verfassungsschützer in Secondlife auftauchen. Da könnte ich sie umhauen – ich habe 17 Jahre Erfahrung im virtuellen Schwertkampf.
Frage an das Publikum: Sind Blogs eigentlich „soziale Medien“?
Krieger, Zehnägel mit Dolchen und nützliche Sklaven
Da wir schon bei Modelleisenbahnen waren, können wir auch andere, total relevante Themen durchnehmen wie Wüstenkrieger, die sich nicht die Zehnägel schneiden müssen (das sind übrigens die Füße meines Avatars), und Sklaven, die sich nützlich machen, was löblich ist.
Kulturell angeeignet
Der Kerl (im wahren Leben „weißer“ US-Amerikaner) spielt meinen „Bruder“ in Secondlife. (Mein Avatar ist auch dunkelhäutig und hat Rasta-Locken.) Darf der das? Das ist doch bestimmt kulturelle Aneignung!
Zum Glück schert das in Secondlife niemanden. Deswegen gibt es auch so wenige deutsche Rollenspieler. Und welche Rolle die Dame spielt, will ich am besten gar nicht erwähnen. Den Screenshot kann ich aus Gründen nicht in sozialen Medien verbreiten, aber hier…
Abgelenkt
Ich war in den letzten Tagen durch mancherlei Dinge abgelenkt, obzwar ohne Lohnschindereipflicht. Man könnte über viele Dinge räsonnieren – aber ist das wirklich wert? Schauen wir doch mal im 12. Buch des Diodor nach, was mitteilungswürdig ist:
Als in Athen Aminias Archon war, wählten die Römer zu Consuln den Lucius Julius und Lucius Papirius. In diesem Jahr fielen die Einwohner von Scione, den Athenern wegen der Niederlage bei Delium Trotz bietend, zu den Lacedämoniern ab und übergaben die Stadt dem Brasidas, dem Heerführer der Lacedämonier in Thracien. Die Flüchtlinge von Lesbos, die bei der Eroberung von Mitylene durch die Athener in großer Zahl der Gefangenschaft entgangen waren, und die schon lange versuchten, Lesbos wieder einzunehmen, vereinigten sich jetzt und besetzten Antandrus; von dort machten sie Ausfälle und gritfen die Athener an, welche Mitylene inne hatten. Darüber aufgebract sandte das Volk der Athener die Feldherrn Aristides und Symmachus mit einem Heer gegen sie aus. Diese machten, als sie in Lesbos ankamen, beständige Angriffe auf Antandrus und eroberten die Stadt. Die Flüchtlige wurden von ihnen theils getödtet, theils verjagt.
Oder ist das hier wichtiger?
Dutzende Journalisten und Autoren sowie eine Reihe von gesellschaftlichen Institutionen in Deutschland haben gemeinsam ihren Abschied vom Kurznachrichtendienst X angekündigt. Darunter sind die Fernsehmoderatoren Dunja Hayali und Jo Schück ebenso wie Bestsellerautorin Anne Rabe sowie etwa mehrere NS-Gedenkstätten wie das NS-Dokumentationszentrum in München und die Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz in Berlin. Insgesamt trägt die Liste mehr als 60 Unterschriften.
Denkt man daran noch nach mehr als zwei Jahrtausenden? Oder an die F.D.P.?
Nein, ich habe am Wochenende eine großes virtuelles Hauen und Stechen organisiert, das zwei Stunden dauerte. Wie man sieht, durchkämmen Avatare Wüstenkrieger eine heiße, abgeschiedene Gegend in der Nähe der Kasbah, um die Überreste einer überfallenen Karawane zu finden. Das taten wir nach einiger Zeit, aber die bad guys waren auch noch da. Deshalb gab es ein Pfeil- und Armbrustschießen und Schwerthieben vom Feinsten. Wir verließen jedoch siegreich die Walstatt. Und gestern mussten wir noch zahlreiche Dinge besprechen…
Das alles war interessanter und unterhaltsamer als sich mit „Prominenten“ wie Frau Chebli oder – wie hieß noch der von der F.D.P.? – zu beschäftigen. Darauf einen Lumumba!
Uschi vom Bahnhofsklo

Avatar Uschi vom Bahnhofsklo auf der Sim (Vabel) Dortmund City in Secondlife
Die gute Nachricht zuerst: Die Stadt Dortmund ist irgendwie in Secondlife. Die schlechte Nachricht: Der virtuelle Auftritt ist eine Katastrophe.
Hätte, hätte, Fahrradkette: Dortmund hat etwas zu bieten, Rombergpark (wo ich als Kind oft war), Westfalenpark, die Reinoldikirche und vieles mehr. („Seite nicht gefunden“ kommt, wenn man „Phoenixsee“ auf der Websites Dortmunds anklickt.)
Und was sieht man, wenn man als Avatar in „Dortmund“ aufläuft? Ein pott[sic]hässliches Sammelsurium von Dingen, die man schon im realen Leben verabscheut, triste Parkplätze, einen Fernsehturm, der nur rendert, wenn man nahe heranzoomt (Leute: ich habe einen Gamer-PC und eine sehr gute Grafikkarte!), die architektonische „Perle“ Bürgerbüro und Uschi vor dem Bahnhofsklo. Man fasst es nicht.
Da lasst man besser einen goreanischen Sim-Builder ran. Übrigens: Was sollen das für Berge sein, die das virtuelle Dortmund umrahmen? Das Sauerland oder die Alpen, die sich verlaufen haben?
Unter Second-Life-Mobile-Beta-Testenden
Secondlife hat eine neue mobile App.
„Thousands of exciting 3D spaces await you: dance clubs, stores, art, role playing, community hubs, and more. Now you can visit all of Second Life on your mobile device!“ Jaja, aber wozu habe ich einen Gamer-PC mit hervorragender Grafikkarte und kann weiter und besser „sehen“ – sogar ultra und unlimited – als viele andere?
Vermutlich ist der Unterschied zwischen der neuen App und Text-only-Viewern wie etwa Radegast wie der zwischen IRC und ICQ (kennt das noch jemand?): Die Leute wollen eher etwas Buntes und Herumzappelndes. IRC ist für schnatternde Kaltduscher, neue Chatformen boten/bieten mehr.
Die Radegast-Macher kleinen Hirse gemacht): Mein (Mesh-)Avatar sieht aus wie ein übergewichtiger gekreuzigter Sumo-Ringer, während er, betrachtet man ihn mit einem normalen Viewer, eher daherkommt wie ein zehnkämpfender modellathletischer Bob Marley.
„Linden Lab is seeking feedback (https://feedback.secondlife.com/mobile-public-beta-bugs) on the App, particularly if issues are encountered / persistent.“ Und was sieht man da? „You do not have permission to access this page“, sogar wenn man sich einloggt.
Es wird also mit dem „Beta“ noch eine Weile dauern.
Wenn ihr mich besuchen kommt (vorher Adult-Check machen! Es geht immerhin manchmal um politisch inkorrekten Sex und Gewalt für Senioren!), dann sagt Bescheid, wenn ihr mit dem Handy in Secondlife unterwegs seid. Es wäre nicht fair, wenn ich euch mit Leichtigkeit umhaute, weil mein Rendern und mein Ping um Klassen besser sind
(Das hat wieder total viele Leute interessiert….)




























































