Gamedesign oder: Oase der lahmen Fantasy-Reittiere

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Alles selbst gebaut…

Ich musste mich heute entscheiden: Tue ich etwas Nützliches oder Sinnloses? Hier liegen auch mindestens 20 Bücher, die ich noch lesen muss, darunter der schon bekannte Parzinger, dessen letzten Teil wir noch nicht durchgenommen haben.

Ich entschied mich für Mr. Spock: Faszinating, but higly illogical macht mehr Spaß. Ich werde also an meiner Wüsten-Sim herumdöseln und sie für das nächste Roleplay-Event mit Hauen und Stechen vorbereiten. Ich habe sie upgedatet, was aber nur 40 Euro mehr im Monat als bisher kostet – jetzt passen rund 100 Avatare drauf, ohne dass der Rechner in Kalifornien, der das rendern muss, die Grätsche macht. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Ohne jetzt angeben zu wollen: Ich bin richtig gut, also so auf Bundesliga-Niveau beim Gamedesign, aber es gibt noch bessere, wahre Künstler, deren Niveau ich nie erreichen werde.

Unter Drachenreitenden

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Abendlicher Ausritt im Dort Aretium mit schönem Blick über die Weinberge. Man gönnt sich ja sonst nichts. Das Reittier ist dem Ambiente angemessen.

Stimme von Gor

voice of gor
Die Titel-Grafik für die Voice of Gor: in den 38 SchundRomanen John Normans gehen die virtuellen freien Frauen verschleiert herum, während die Sklavinnen mindestens halb nackt sind und jedem Mann jederzeit zur Verfügung stehen. Alle Frauen sind natürlich superattraktiv. Die Szene unten rechts symbolisiert einen Killer aka Assassinen, der von einer Frau Goldmünzen für einen Auftragsmord annimmt. Alles ist so, als hätten sich Alice Schwarzer, Hieronymos Bosch und Hengameh Yaghoobifarah zusammengetan, um eine Hölle für politisch korrekte Woke zu erschaffen.

Bitte: dieser Artikel ist ausschließlich und nur für die zweieinhalb Leser, die sich für Secondlife und insbesondere das Segment Sex und Gewalt für Senioren der Gor-Rollenspieler interessieren. Also ist das hier – angesichts der aktuellen Weltlage und ihrer langhaarigen Helden – nicht nur irrelevant, sondern auch komplett überflüssig. Nur für mich nicht.

voice of gor
Mein Avatar gibt im Archiv der „Voice of Gor“ ein Interview.

Warum? Die monatliche Zeitung, die ausschließlich „inworld“ gratis zu haben ist, erscheint seit mehr als 15 Jahren. Ich kann es selbst kaum glauben, obwohl ich der Herausgeber bin. Aktuell ist die Ausgabe 364! Sollte ich darauf stolz sein? Ein bisschen schon. Sie hat rund 2000 Leser, das ist mehr als mein Blog.

Vielleicht will der eine Leser (die anderen eineinhalb Leser sind schon weggezappt) wissen, was darin steht? Vergiss es – du würdest das nicht verstehen. Das letzte Editorial zum Beispiel:

A warm welcome to the pages of the 364th issue of the VOICE OF GOR!
Merchants and travelers by ship to Genesian Port will be surprised: The port is blocked with a powerful chain. There is a war between Genesian Port and Telnos on Cos. And the great city of Turmus has sided with Genesian Port. How will this end?
[14:04] xxx (xxx): [from Turmus] As I was saying, Telnus is bulling Genesian Port and us so the Ubar signed a trial military alliance with Genesian Port.
We hope you enjoy reading the VOICE OF GOR!
– REMINDER The last information from the Counter Earth Grid is from January. As long as I don’t have any new information, I can’t publish anything about it. I don’t have enough time to research everything myself.
– As before, you can find the links to the sims‘ websites on the VOICE OF GOR blog. I am grateful for any help.
– This issue contains the list of Gorean sims 132.0 (September 2024).

voice of gor

Die „Zeitung“ ist „physisch“ nur eine so genannte Notecard, also eine Textdatei, in die man aber andere Texte, Bilder (auf die man aber erst klicken muss, um sie zu sehen) oder so genannte „Landmarks“ hineindröseln kann. Die Landmarks teleportieren den Avatar bei einem Mausklick darauf zu der gewünschten Sim, also einem Environment für Spieler. Die Zeitung publiziert bei jedem Erscheinen eine Liste aller Spielorte für die Gor-Community. Es gibt also zur Zeit knapp 170 Gor-Sims. Das ist mit Abstand die größte Rollenspiel-Community in Secondlife.

Der „Leitartikel“ der Ausgabe 364 handelt davon:

TRENDS AND TENDENCIES

As you can see from the sim list, we have lost Sais and Thentis. Instead, there are now three Port Kars. I don’t know what people are thinking. The Port Kar, consisting of five sims, had been planned for a long time and was already under construction when suddenly another one opened… But: A cluster of five sims is already a statement to the competition. I’ll take bets on which Port Kar will survive. Hear, hear, Harry Horchester!

I have to admit that I haven’t played in Thentis for a long time. There’s a reason for that: Nobody will ever force me to use OOC things like huds to buy black wine beans. With all due respect, I think that’s bosk shit.

Nevertheless, it is very unfortunate that we no longer have a Thentis sim. This situation occurred years ago. Back then, The Soaring Herlit took on the role of Thentis and traded in black wine beans. I’ll bet that there will soon be smugglers of black wine beans. The prices will definitely rise to an immeasurable level.

voice of gor

The Genesian Port cluster has shrunk again. Port Andros has been eliminated and is now opening its own sim under the name Aretium. I think that’s wrong because clusters offer more possibilities, especially since Aretium no longer has a port. People complain that the GP cluster offers no advantages because only OOC events are offered anyway. Not my business, I’m just the messenger. Everyone has to research that for themselves.

Very good news is that Rarn, the city of copper has opened on the Olni cluster. Rarn is as important for copper as Thentis is for silver. Unfortunately, Olni had bad luck with other cities like Ti and Vonda and they were closed again. Gosh, the memories: The new Rarn is on the last remaining sim of the old Vonda (Gildred Roses, Vonda closed 14 years ago, the last Rarn closed 10 years ago.)

Port Victoria, the headquarters of the Vosk League, is closed. I heard a rumor that a new one is being built. But the sim that was supposed to take place on is for sale. It will be interesting to see what happens. Victoria is important for the entire Vosk region. If anyone plans to open a port/sim on the Vosk, it should be Victoria./i>

Which cities are we missing in particular? Treve (you need a group of warriors for that, otherwise it won’t work). City of Tor: the most important city on the edge of the Tahari! Tor was one of the oldest sims ever. Turia – but the previous ruler of Turia is unfortunately in the open grid. Brundisium – the largest port in Thassa and the gateway to the Outer Islands and the Pani and maybe also Mytilyne (the sim exists!) My advice: before opening another sim with a fantasy name, you should choose one that is well known. Just my 20 copper tarsk bits.

Hallooo? Ist noch jemand da? Das muss belohnt werden:

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AI photo by Mariko Marchant

Es gibt noch einige Zeitungen in Secondlife, die sich des Themas „Gor“ annehmen – und übrigens zwei Radiosender! Die Gazette of Gor erscheint nur online. Daneben haben einige Sims sogar eigene kleine Zeitungen, die aber nur sporadisch herauskommen und schwer zu bekommen sind.

So, jetzt weißt du Bescheid, Leser!

Ein Traum oder: Die Versuchung

secondlife

Da wurde Burks vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er acht Stunden gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat herzu und sprach zu ihm: Bist du Burks, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern muss auch viel Fleisch essen.“ Da erzürnte der Teufel, weil er Veganer war, und verließt die Stätte. Und siehe, da traten weibliche Engel zu Burks und dienten ihm.

Unter virtuellen Agenten

Yuroki Uriza
Werbung für meine virtuelle Detektei in Secondlife (2008)

In der bürgerlichen Presse lese ich über die Zensurwünsche der Grünen: „Nun schlägt Grünen-Politiker Anton Hofreiter vor, auch hierzulande die Nutzung zur Onlineplattform X einzuschränken. Zudem brauche es mehr „virtuelle Agenten“, um gegen Straftäter vorzugehen.“

Wir müssen die Verbreitung menschen- und verfassungsfeindlicher Inhalte im Internet stoppen. Online-Netzwerke, die sich der Durchsetzung von Recht und Gesetz verweigern, müssen zu Rechenschaft gezogen und notfalls gesperrt werden.

Das möchte ich sehen, wie Hofereiter Elon Musk „zur Rechenschaft zieht“.

Secondlife Combat 2.0

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Screenshot von Secondlife Combat 2.0 (Lindenlab)

Inara Pay berichtet über das neue SL Combat System 2.0.

As a very, very small thumbnail of the updates, the following are now available with Combat 2.0:
– Damage events (llDamage) and healing (incl. objects having health).
– Better control over what happens on death.
– Spawn points.
– A new and dedicated combat log – “Brigadier Linden” combat region owners can leverage in administrating combat in their regions.
– region-wide settings available to combat region owners.
– new LSL functions and events.

„“No Mans Land“ [eine Sim] ist das Epizentrum des Kampfes. Es umfasst ein Netz von Schützengräben im Stil des Ersten Weltkriegs, offenes Land für PvP und Deckung für PvE gegen bewaffnete Luftdrohnen. Für Kämpfe im Team gibt es in der Region rote und blaue Flaggen für Angreifer bzw. Verteidiger. Wer mitmachen möchte, muss sich nicht selbst ausrüsten. Wer neu im Kampf in SL ist oder aus Neugier zurückkehrt, kann verschiedene kostenlose Waffen bekommen die von den Entwicklern der Second Life-Kampfgemeinschaft zur Verfügung gestellt werden“ (von mir übersetzt).

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Kampfszene im Gor-Segment von Secondlife (2016) – Angriff einer Gruppe von Torvaldslandern auf die Stadt Olni.

Für Veteranen wie mich ist das keine Nachricht, die einen aus dem Gamersessel haut. Combat gab es in Secondlife schon immer. Für diejenigen, die weder Gamer sind noch sich in virtuellen Welten auskennen: Der Avatar an sich ist unsterblich und unverwundbar. Das kann man durch gescriptete Attachments ändern. Es konkurrieren mehrere Systeme miteinander; die mit Abstand populärsten sind zCS und GM.

Die Details des Combat-System sind natürlich interessant, vor allem auch für Gamedesigner wie mich, die die Environments bauen, in denen die Kampfe dann stattfinden, sei es mit ernsthaftem Rollenspiel-Plot oder just for fun.

Im Jahr 2012 schaffte Lindenlab die zum Beispiel Splash-Funktion bei Waffen ab. „In Second Life bezog sich die „Splash“-Funktion auf eine spezielle Art von Schaden oder Angriffseffekt bei Waffen, die in der virtuellen Welt eingesetzt wurden. Diese Funktion verursachte Schaden, der auf einen großen Bereich (Area of Effect, AoE) um das Ziel herum verteilt wurde, anstatt nur das primäre Ziel zu treffen. Dies bedeutete, dass nicht nur der direkte Treffer eine Wirkung hatte, sondern auch Avatare oder Objekte in der Umgebung betroffen sein konnten.

Solche „Splash“-Waffen wurden oft als unfair angesehen, weil sie es ermöglichten, mehrere Spieler gleichzeitig zu treffen, ohne genau zielen zu müssen. Der Missbrauch dieser Funktion führte dazu, dass sie als eine Form von „Griefing“ (absichtliches Stören anderer Spieler) betrachtet wurde, was schließlich zur Abschaffung dieser Mechanik in vielen Bereichen von Second Life führte.“ (ChatGPT)

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Schwertkampf in Kasra (Sim mittlerweile geschlossen, 2019)

Einen Tag, nachdem „Splash“ nicht mehr funktionierte (März 2012), hatte ich als Warlord ein mehrstündiges Hauen, Schießen und Stechen zu leiten, bei dem wir unsere – uns vielfach überlegenden – Gegner abschossen wie die Tontauben, weil diese irrig meinten, sie könnten uns oben auf der Stadtmauer treffen, indem sie auf die Mauer selbst zielten, was aber nicht mehr funktionierte.

Alle Gamedesigner in Secondlife waren damals gezwungen, die Stadtmauern und andere virtuelle Befestigungsanlagen umzubauen.

Aktuell gibt es in Secondlife – außer im „adult“-Segment von Gor, der mit Abstand größten Rollenspiel-Community, kaum nennenswerte Combat-Regionen. Bei der großen Konkurrenz von Computerspielen, deren Nutzerzahlen um ein Vielfaches größer sind als die in Secondlife, muss sich Linden Lab natürlich etwas überlegen, um mithalten zu können.

Das unlösbare Problem wird bleiben: Um ein interessantes Spielerlebnis mit gutem Rendering zu haben, braucht man entsprechende Hardware und auch einen akzeptablen Ping, was in Deutschland noch immer ein Problem ist. So was hat aber die Masse der Nutzer nicht. Und mit einem Smartphone gewinnt man keinen Schwertkampf.

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Goreanischer Auftragsmörder (Assassine) auf einem Kriegstharlarion (so ein Tierchen, auf dem Avatare reiten können, kostet rund zwei Euro).

By the way: Ich bin offenbar der einzige Mensch in Deutschland, der über dieses Thema bloggt. Warum eigentlich?

Unter Producenden [Update]

e-mail

Ich bin ja gar nicht so bürokratisch, aber man sollte sich schon ein wenig Mühe geben, wenn man mich kontaktiert. Schlampiges Deutsch, überflüssiges Denglisch, fehlende Kommata und Gendersprache – dann hat man absolut keine Chance.

Außerdem ist das Gendersprachen-Milieu antisemitisch verseucht – warum sollte ich meine Zeit verschwenden, wenn ich keinen Cent damit verdiente?

Morgen habe ich zum Beispiel einen Termin mit einem Redakteur eine großen deutschen Wochenzeitung. Der versuchte es mit SMS als Erstkontakt, was funktionierte. „Ich habe Ihre Telefonnummer von“ – da ist aber noch Luft nach oben. „Ich habe nach Ihnen recherchiert und Ihr Impressum im weltweiten Internet gefunden“ – das klänge besser.

Unwiderstehlich wäre natürlich eine journalistische Anfrage, die jemand stellte, der sich für ein Gespräch mit mir einen kostenlosen (weiblichen?) Avatar in Secondlife besorgte und plötzlich auf meiner Sim oder in den Salzminen der Oasis of Klima (vgl. Screenshot unten) auftauchte.

secondlife

[Update] Link im Impressum zu meinem PGP-Key repariert.

Unter geistig Unangestrengten

lazy
Beschreibe ein Foto auf Englisch, das symbolisch die These darstellt: „In general, people do not really like mental effort.“ ChatGPT: The photo depicts a scene in a cozy living room. In the center, there’s a comfortable couch with a person lounging, dressed in casual clothes, holding a TV remote and looking relaxed. The background features a bookshelf filled with books, but they are covered in dust, symbolizing neglect. On a side table, there’s an untouched, thick book next to an open bag of snacks. The lighting is warm and soft, enhancing the atmosphere of comfort and ease. This image symbolizes the idea that, in general, people tend to avoid mental effort, opting for more passive and less intellectually demanding activities. –s 750

Nach der Auswertung zahlreicher Studien erklären Fachleute: »Im Allgemeinen mögen Menschen geistige Anstrengung nicht wirklich.«

Das kann ich gar nicht verstehen. Aber vielleicht bin ich auch nicht „allgemein“ genug. Ich treibe mich sogar in meiner Freizeit in virtuellen Bibliotheken herum.

library

On the way to the Kasbah

KasbahKasbah

Das musste jetzt auch mal wieder sein. Das Reittierchen ist ein Großer Tharlarion, wie ich schon schrieb, und mein Avatar sucht sich einen Weg durch die Tahari zur Kasbah in der Nähe der Oasis of Red Rock.
#roleplaying #secondlife #Gor #tahari #tharlarion #Fantasy

Wüstenreiter und andere

avatare

Trotz der interessanten Äußerungen von Mitgliedern der herrschenden Klasse der USA hier aus Zeitmangel wegen Zeitmangels eine Sammlung von Avatar-Profilbildern. Dafür gibt es ein Script, das das automatisch macht, wenn ein Avatar eine Sim in Secondlife betritt. Der Wüstenreiter links oben ist übrigens das Profilbild meines Avatars.

Unter Echsenreitenden

gor

Manchmal muss man einfach auf großen Echsen reiten. #secondlife #fantasy #roleplay #Gor #Turmus

Unter Avataren, zum xten Mal

Secondlife

Nach der Marmelade hatte ich noch einen wichtigen virtuellen Termin. Die Gruppendynamik ist manchmal wie im frühen Usenet. Da niemand weiß, wer wirklich hinter dem Avatar steckt, sind „out of character“ Pöbeln, die Attitude der beleidigten Leberwurst und übergroße unsubstantiiert eitle Egos an der Tagesordnung.

Ich hatte eine Sitzung der Delegationen der goreanischen Southern Trade Alliance (in Secondlife) anberaumt, weil es Streit und Drama schon im Vorfeld gegeben hatte, ob bestimmte Leute sich der Handelsallianz würden anschließen können oder nicht.

The idea of this trade alliance is to increase the roleplay of your sim and to offer some interesting storylines for your merchants – for example the salt decrees. The storyline of the STA started October 2011. The Southern Trade Alliance was created (after the war between Ianda and the 19 cities) June 2012

Eine ganz schön lange Zeit für eine virtuelle Gruppe, deren Mitglieder oft wechseln. Wir haben 90 Minuten herumgelabert herumgerollenspielt, und alles blieb überraschend friedlich… Und danach bin ich ins Bett gefallen.

Virtuelles Business

Port Andros

Geschäftliche Besprechung mit dem Administrator von Port Andros, in Gegenwart seiner Gattin und einer Schreiberin. #Secondlife #roleplay #Gor #fantasy

Schwer bewaffnete muskulöse Männer und ein paar verschleierte Frauen

March to the Oasis of Klima

Ganz einfach: Ich wollte nichts über Transen aus Südafrika hören, die syrische Wachmänner töten. Auch nichts von Dmitri Suslow: „Es ist Zeit für Russland, eine Atombombe abzuwerfen„.

Ich wollte gar nichts mehr hören, sondern in Ruhe gelassen werden. Also marschierten ich mein Avatar zusammen mit anderen quer durch die virtuelle Wüste zur virtuellen Oase von Klima. Was dort vor sich ging, versteht es keiner. Alle hatten zwei Stunden Spaß. #secondlife #fantasy #Gor #roleplay #roleplaying #Tahari

By the way: Braucht jemand einen Cyberbunker?

March to the Oasis of Klima

Alles nach Plan

salt Ubar

Ich finde wieder keine Zeit für nichts, eine Verpflichtung jagt die andere. Jeden zweiten Tag Lohnschinderei; übermorgen muss ich einen Vortrag in meinem ersten Beruf halten und den noch vorbereiten.

Virtuell war gestern allerhand los. Ich habe ein klandestines Event in Secondlife gehostet, von dem nur wenige wussten, und musste es auch noch vorbereiten. (Wenn das bekannt geworden wären, hätte man uns vermutlich virtuell überfallen.)

Der junge blonde Mann Avatar, der im realen Leben Franzose ist, übernahm einen wichtigen, aber auch gefährlichen Titel und erschien gleich mit zwei schwer bewaffneten Bodyguards, die auch noch virtuell schlecht gelaunt zu sein schienen. Aber alles lief nach Plan…

Virtuelles Nerd-Treffen

secondlife

So sehen virtuelle Treffen von Nerds in Secondlife aus (via Inara Pey). Thema: Scripting.

Please refer to the video for:
A discussion on HTTP request throttling.
A discussion om script modules / libraries.
General thoughts on region crossings.

Ich muss ganz uneitel zugeben, dass ich ein bisschen stolz bin verstanden zu haben, warum es hier geht.

Regentanz gegen rechts an einem bescheidenen Tag

regentanz gegen rechts
Teutsche Frauen mit Protestantismus-Hintergrund berauschen sich lichterkettenumkränzt im Kampf gegen Rechts auf der Leipziger Buchmesse

As the moon cast its gentle glow upon the clearing in the forest, a peculiar sight unfolded before your eyes. A group of individuals stood in a circle, their faces adorned with foolish grins, as they held aloft strands of twinkling fairy lights. With an air of misplaced solemnity, they raised the lights towards the heavens, swaying in unison as if engaged in some arcane ritual. Their belief was unwavering – as though by some absurd mimicry of a rain dance, they thought these lights could ward off evil spirits lurking in the shadows. Yet, amidst their laughter and jubilation, there lingered a sense of earnestness, a shared conviction that their actions held the power to repel darkness. And so they danced on, oblivious to the bemused glances of onlookers, their faces aglow with the fervent hope of protection against the unseen forces of malevolence.

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Nein, ich streite mich nicht auch noch mit der künstlichen Intelligenz herum. Der ganze Tag war beschissen. Noch vor dem Weg zur kapitalistischen Lohnschinderei weigerte sich der Akku meines E-Bikes, grüne Lichtlein zu geben, und ich musste kurzerhand in strömendem Regen auf den Roller umsteigen. Zum Glück ist die Stadtmitte am Wochenende nicht so total voll, dass ich noch rechtzeitig kam.

Den ganzen Tag stand eine riesige Schlange vor dem Naturkundemuseum, manchmal mehr als hundert Leute. Wir zwei Kassierer (das war heute mein Job) konnten in den acht Stunden keine Sekunde Pause machen außer den tarifvertraglichen vorgeschriebenen, und ich hatte noch fünf Euro Minus, weil mich ein Mensch überredet hatte, ich hätte ihm fünf Euro zu wenig Wechselgeld herausgegeben, was sich am Ende als falsch herausstellte.

Ich war schon müde, als ich nach Hause kam, wo meine Gemüsesuppe mit Kasseler und zahlreichen
Würstchen auf mich wartete, die ich weise schon für drei Tage im voraus zubereitet hatte. Ich las aus Versehen dazu einen total dämlichen Artikel auf Israel heute von einem messianisch gesinnten Verehrer höherer Wesen, der auch von Jehovas Zeugen stammen könnte, wenn die Website nicht jüdisch wäre.

Ich wollte eigentlich über einen anderen Artikel bloggen, der mit Cyberkenntnissen bramabarsiert („sich in Kameras hacken“) und der mir viel heiße Luft zu enthalten scheint. Man müsste die Aussagen auf Fakten untersuchen, was ich aber der cyberaffinen Leserschaft überlasse.

Bei meiner täglichen Duolingo-Hebräisch-Lektion war ich zum ersten Mal seit 426 Tagen unter 50 Prozent bei den Wiederholungen, was mich total nervt, weil ich intrinsisch motiviert ehrgeizig bin.

Jetzt bin ich so schlapp, dass mein Avatar viele virtuelle Veranstaltungen auf der virtuellen En’Kara-Messe verpassen wird, was natürlich irrelevant ist, aber auch virtuell gilt manchmal „sehen und gesehen werden“, sogar wenn es keinen Sinn macht.

Morgen muss ich schon wieder an die Kasse. Die Sonntage sind besonders schlimm, obwohl es schlimmer als heute kaum vorstellbar ist. Und Montag, wenn ich einen ganzen Tag frei habe, muss ich dann zum Fahrraddoktor meines Vertrauens, der mir hoffentlich nicht eröffnen will, dass der Akku im Gesäß ist…

Avatarinnen sehen dich an

avatarenkara

Leider schon wieder keine Zeit, etwas Vernünftiges zu Bloggen. Ich bin auf einer Messe mit ein paar hundert Leuten, natürlich alles virtuell. Vor einem Jahr – und davor auch – schrieb ich hier:

In der Gor-Community findet gerade die größte Messe des Jahres statt – die En’Kara Fair. Man muss sich dort sehen lassen, wenn man wer ist. Jeder der rund 200 „Orte“ sendet Vertreter dort hin. Vermutlich ist das mit Abstand das größte Rollenspiel-Event in Secondlife. Jeden Tag – zwei Wochen lang – gibt es Dutzende von Veranstaltungen.

By the way: Gibt es außer mit irgendeinen deutschen Blogger, der etwas über Secondlife schreibt? Das kann doch nicht sein? Übrigens ist vor ein paar Tagen die 362-ste Ausgabe der Online-Zeitung (größtenteils in Englisch) erschienen, die ich publiziere, aber nur „inworld“. „The VOICE OF GOR is a Gorean newspaper since 2009…“

Der obige Screenshot zeigt drei Rollenspiel-Sims (Gor, „adult“, man kommt nur mit Altersnachweis dort hin) vor ein paar Minuten in Secondlife „von oben“. Jeder grüne Punkt ist ein Avatar. Dort findet die Messe statt.

Jemand hält gerade die Eröffnungsrede. Das ist wieder nur etwas für Eingeweihte. Sollt ihr gar nicht lesen.

[16:04] Collin Daines shouts: Tal to everyone that has traveled so far to attend this wonderful event, where all the people of Gor can come together to celebrate.

[16:05] Collin Daines shouts: I am Collin Daines, Ubar of Genesian Port.. the host city for this years fair… many of our people have traveled to be here with us. Standing with me is the lovely Ubara of Genesian Port Lady Annike.

[16:06] Collin Daines shouts: Also in the arena is the Blessed One, High Initiate of the Oasis of Two Scimitars. The Blessed one will be central to each of our days here at the fair. I want to thank him and all of you for being here.

[16:07] Collin Daines shouts: We are here at the gates of the Sardars for those of us that are of southern origin to focus on our own beliefs. But this fair is open to all and we want to also celebrate our entire community. I just want to urge everyone to explore all the tents and camps. All the stalls and meet new people! Really take in all that everyone has brought to this fair.

[16:08] Collin Daines shouts: I want to think past cities and groups that have organized this event. We have built on their successes and I think you can see that we have taken it even a bit further and we hope that other cities and groups in the future can build on what we have done.

[16:09] Collin Daines shouts: As you know the fair is one of peace. There is no combat here except in this arena, and no one should be enslaved. The Marshals of the fair will enforce the peace of the fair, after all It is a time to celebrate and come together. (…)

[16:59] Collin Daines waits for the crowd to settle down a bit. „So as leader of the organizing city, Genesian Port. It is my honor to hereby formerly declare the En’Kara Fair officially open.“

#Fantasy

exchange Point of Klima

A large Kaiila caravan carrying food for the oasis of Klima arrives at the Exchange Point. #Tahari #Secondlife #Gor #Roleplay #roleplaying #fantasy

Heute habe ich überhaupt keine Lust, etwas Vernünftiges über die Weltläuftelage zu posten. (Da steht übrigens mein Avatar herum. Alle Herren sind, ortsüblichen Sitten folgend, bis an die Zähne bewaffnet.)

Doch besser Rosa

Oasis of Klima

Da komme ich nach einer Neun-Stunden-Schicht nach Hause, schaue schnell auf das RAF-Fahndungsplakat im Flur (man kann heutzutage nie wissen), gehe kopfschüttelnd weiter, mache schnell einen Käsekuchen, danach die Suppe aus gelben Erbsen, Kasseler und Würstchen heiß, die ich gestern schon vorgekocht hatte, welchselbige ich alsbald verzehre, währenddessen der Kuchen im Ofen ist, mache den Abwasch, lerne 20 Minuten Hebräisch, werfe den Computer an, logge mich in Second Life ein und bemerke erstaunt, dass meine Sim voll ist und zahlreiche Avatare sich gegenseitig hauen, schießen und stechen, ohne dass ich das höchstderoselbst wie gewohnt organisiert hätte, – zu Übungszwecken, wie man mir mitteilte und weil das virtuelle Environment so super konstruiert sei -, ein Lob, welches das Gamedesignerherz natürlich höher schlagen lässt, beobachte auch, wie ein Avatar ziellos durch meine selbst gebauten labyrinthischen Höhlen rennt und sich verläuft, was die Idee des Ganzen war, beschließe aber, da mir ein Blick auf diverse Zeitmesser sagt, dass es – verflixt noch mal! – schon halb elf ist, mich ins Bett zu begeben eingedenk der Tatsache, dass drei Wecker um 6:30 Uhr mich aus dem Schlaf reißen werden, aber nicht ohne mir vorher einen Teil der dritten Staffel mit der höchst attraktiven und süß, aber selten lächelnden Sarah Spale aka Rosa Wilder auf Berndeutsch (was es nicht alles gibt!) reinzuziehen.

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