Bandenmässiger Betrug unter Beteiligung von Juristen

Aus dem Heise-Forum:

Richter geben dem Eingiff in die Rechte unbescholtener Personen statt, weil eine Briefkastenfirma über ein PHP Script mitloggen kann, dass ein Browser einen Stream startet, dessen Nutzungsrechte eine Firma für sich proklamiert und weil sich ein Anwalt findet, der bereit ist den Anschlussinhaber dafür abzumahnen, dass ein Browser gestartet wurde, der dank Trafficredirection auf einem Server mit einem PHP-Script gelandet ist, der einen Datenstrom weiterleitet dessen Empfang eigentlich nicht abgemahnt werden kann, weil es kein Download ist und der Abmahnende auch gar nicht die für die Abmahnung benötigten Rechte an dem Werk besitzt, was höchstwahrscheinlich ohnehin irrelevant wäre, da Pornos nur „den sexuellen Akt zeigen“ und ihnen somit die Schöpfungshöhe fehlt, die nötig wäre um das Werk schützenswert zu machen.
Angesichts dieser Umstände bleibt nur die Frage, in wie weit es sich bei der Tätigkeit von Juristen um geistige Onanie handelt und falls ja, ob die Berufsbezeichnung Jurist, dank der dann fehlenden Schöpfungshöhe überhaupt schützenswert ist.

Bandenmässiger Betrug, § 263 StGB:
(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,

Meines Erachtens trifft das auf viele „Massenabmahnanwälte“ zu, die sich auf das Urheberrecht berufen. Und man sieht, welchen Abschaum die heilige Kuh des Kapitalismus im Zeitalter des Internet auf den Plan ruft.

The Murder of Meredith Kercher

Zahlreiche Fakten zu Amanda Marie Knox und dem Mord an Meredith Kercher gibt es auf der Website The Murder of Meredith Kercher.

Unter Beklopften

klop-therapeuten

Da wir ohnehin die Bekloppten durchnehmen: Was und zu welchem Ende klopft man therapeutisch wohin? Diese Esoteriker haben ja eine Art pseudoreligiösen Geheimcode: „Autor und Seminarleiter“ bin ich auch – was ist das jetzt für eine Qualifikation?

In Rixdorf ist ein Fahrrad umgefallen

müll

Und schon stellt jemand einen Sack Müll daneben. Wieso eigentlich?

Üble Nachrede vom Amt

Junge Welt (via Fefe): „Bank kündigt Konto einer Kundin wegen »Erkenntnissen« über ihren politisch aktiven Sohn. (…) Vermutlich habe der Verfassungsschutz die Finger im Spiel.“

By the way: Ich bin auch dafür, Banken zu vergesellschaften. Mal sehen, wann mein Konto gekündigt wird – und mit welcher Begründung. (Oha, meine Bank ist ja schon so gut wie sozialisiert.)

Das Ulfberht-Schwert

Ulfberht-Schwert

Foto: Torana (Wikipedia)

Aus dem Arte-Programm von heute: „Die Wikinger zählten zu den gefürchtetsten Kriegern aller Zeiten. Einige ihrer Elitekämpfer trugen die ultimative Waffe, das Ulfberht-Schwert. Das Material, aus dem diese legendenumwobenen Schwerter geschmiedet wurden, war den europäischen Feinden der Wikinger jahrhundertelang unbekannt. Ulfberht-Schwerter waren Kunstwerke und Hightech-Waffen zugleich. Über tausend Jahre nach ihrer Erschaffung zählen diese Schwerter immer noch zu den besten, die jemals hergestellt wurden. Dabei ist vieles im Zusammenhang mit der Konzeption, der Fertigung und dem Gebrauch dieser Waffe bis heute ungeklärt. Die Dokumentation lüftet die Geheimnisse um das Ulfberht-Schwert.“

Bei KPBS Public Broadcasting, San Diego, USA, lesen wir am 25.09.2013: „The Vikings were among the fiercest warriors of all time, and a select few carried the ultimate weap- on: a sword nearly 1,000 years ahead of its time. But the secrets behind this super sword’s design, creation and use have remained hidden for centuries. Now, through a mix of science, archeology, metallurgy and history, a new NOVA/National Geographic co-production unravels the mystery and re- creates this Viking uber-weapon—the Ulfberht sword—to kick off the new fall season of NOVA.“

Gut, dass es ausländische Medien gibt, von der deutsche Medien ohne Quellen-Angabe übernehmen können.

Waiting

warten

Keine durchgeknallte Frau

Pressemeldeung des Bundesverfassungsgerichts: „Die Bezeichnung als ‚durchgeknallte Frau‘ kann, abhängig vom Kontext, eine ehrverletzende Äußerung sein, die nicht mehr vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt ist.“

Aus der Begründung wird klar, wer die Klägerin war, auch wenn deren Name nicht genannt wird.

Mäuse-Mem

mäuse

Auch wenn dieser Mem(e) schon älter ist, ich finde es trotzdem lustig.

Christliche palästinensische Israelis

Al Jazeera berichtet über christliche palästinensische Israelis. Das Thema ist vermutlich für deutsche Medien zu anspruchsvoll, denn die Deutschen an sich denken, „Palästinenser“ seien Muslims und Israelis seien allesamt Juden.

Triage oder: Burasi bekleme yeri değildir

Triage

Ich hätte nicht gedacht, dass ich meinen Wortschatz noch würde erweitern können, zumal ich annahm, ich kennte mindestens so viele Wörter wie Jacob und Wilhelm Grimm, Johann Wolfgang von Goethe oder Thomas Mann oder sogar noch mehr (zum Beispiel „Internet“).

Da ich während des Studiums Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch gelernt habe, sind mir auch Wörter und Formen nicht fremd, die niemand mehr gebraucht, die aber noch korrekt wären. Mein Opa, Bauernsohn und Bergmann, benutzte noch den starken Imperativ das starke Imperfekt von „fragen“ – „frug“ -, und nannte eine Jacke für Männer „Wams“. Dafür hätte er mit „Sneakers“ nichts anfangen können.

Gestern begegnete mir „Triage„: „Die Triage (frz. trier ‚sortieren‘), deutsch auch Sichtung oder Einteilung, ist ein aus der Militärmedizin herrührender Begriff für die – ethisch schwierige – Aufgabe, etwa bei einem Massenanfall von Verletzten oder anderweitig Kranken darüber zu entscheiden, wie die knappen Mittel (personelle und materielle Ressourcen) auf sie aufzuteilen seien. Es handelt sich dabei um ein Stratifikationsverfahren vor erster Diagnose.“

Jetzt muss ich etwas einschieben. Wie meine Freunde schon wissen, arbeite ich drei Mal in der Woche als Sicherheits-Verantwortlicher in der – oft turbulenten – Rettungsstelle eines großen Berliner Krankenhauses, das im Einzugsbereich von gleich zwei so genannten „Problembezirken“ liegt – nur Nachtschichten und die zwölf Stunden. Das bessert meine Finanzen auf, gibt mir Zeit, um meine zwei (oder waren es drei?) Bücher in der freien Zeit zu schreiben und löst auch die von den wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern schon oft heimlich erörterte Frage, warum der Betreiber dieses gesellschaftlich irrelevanten Blogs, das vom deutschen Blogger-Mainstream komplett und zum Glück ignoriert wird, vor einiger Zeit die Sachkundeprüfung nach § 34 a Gewerbeordnung abgelegt habe und auch noch Kampfsport betreibe. Nein, ich bekomme mehr als den Mindestlohn.

Der Job ist spannend, aber manchmal auch sehr anstrengend, zumal ich der einzige Security-Mann dort bin. Es gibt keine festen Regeln und keine „Dienstanweisung“, und ich muss alles selbst herausfinden. Ich muss nur das medizinische Personal beschützen entlasten und für Ordnung sorgen. Eigentlich müsste man Psychologie und Völkerkunde studiert haben, Türkisch und Arabisch können, Sozialarbeiter sein, Nerven wie Drahtseile haben, sich mit den Risiken und Nebenwirkungen aller bekannten psychotrophen Substanzen für den Publikumsverkehr auskennen, und natürlich auf gestresste und bis zum Hals mit Adrenalin vollgepumpte junge Männer einschüchternd beruhigend wirken oder auf Jugendliche, die nicht wissen, dass man sich mit Alkohol auch umbringen kann.

Daher begegnete mir „Triage“ – das steht dort auf einer Tür, und das ist dort auch das Thema.

Jetzt muss ich etwas einschieben in den Einschub: Wie mir neulich berichtet wurde – sogar Namen wirden genannt -, gibt es in den Berliner Journalistenvereinen immer noch Charaktere, die mich bis aufs Blut hassen und die jede Gelegenheit ausnutzen, gegen mich zu intrigieren oder die versuchen, mir eins auszuwischen, aus Rache dafür, dass sie mich während der turbulenten Zeit im DJV Berlin nicht kleingekriegt haben und weil ich danach Recht behalten habe mit dem Zitat meines Hausphilosophen Georg Christoph Lichtenberg: „Es gibt manche Leute, die nicht eher hören können, bis man ihnen die Ohren abschneidet.“ Denen, die mich hassen, aber sage sich: Wieviel ist sieben Tage geteilt durch zwei? Genau. Burks arbeitet immer noch als Journalist und Schriftsteller, es gibt keinen Grund zu versuchen, mich wieder ausschließen zu wollen, weil man theoretisch nur Mitglied des DJV sein kann, wenn man „hauptberuflich“ als Journalist werkelt.

Jetzt habe ich ganz vergessen, worüber ich eigentlich bloggen wollte. Hatte ich die zahlreichen hübschen Ärztinnen und Krankenschwestern schon erwähnt? Ich trinke jetzt erst einmal Kaffee, den ich bitter nötig habe.

Unverweslich

unverweslich

Zu welchem Berliner Gebäudekomplex gehört dieses Haus?

Präzisionssportart

minigolf

Wieso ist ein Minigolfplatz im Winter immer so ein trauriger Anblick? Und im Sommer eigentlich auch… so was von Siebziger. (Das Originelle bei diesem – am Rixdorfer Hertzbergplatz – ist immerhin das „ö“ in der Domain.)

Manga, Manga, oder: Sex und Ismus

hentai

Liebe Jugendliche unter 18 Jahren! Bitte klickt um einen höheren Wesens willen nicht auf dieses höchst gefährliche Bild! Wenn ihr das dennoch gegen meinen Rat tut, gefährdet das Eure seelische Entwicklung, ihr beibt retardiert, Euch fallen die Haare aus und Ihr werdet als Erwachsene negativ-dekadente Persönlichkeiten. Zu weiteren Details fragt bitte jugendschutz.net oder die Bundesprüfstelle für jugendgefährende Medien.

Mal sehen, wann wir das letzte Mal den Begriff „Sexismus“ in den Medien hatten, um die Verkaufszahlen Klickraten zu erhöhen. Welt online (05.01.2014): „Milch, Sexismus und slawisches Blut“. Frankfurter Rundschau (09.01.2014): „Italien: Ein bisschen weniger Sexismus“. Spiegel online (heute): „Sexismusvorwurf“.

Die Methode kann dieses kleine familienfreundliche Blog auch: Man schreibt darüber, dass jemand anderes das jeweils gefühlt Böse getan habe, dass sich die höheren Töchter, die gerade keine Heime für „gefallene Mädchen“ errichten, aufregen künstlich erregen, so dass ein Anlass vorliegt, den Voyeurismus der lechzenden LeserInnen bebildernd zu befriedigen. Die Alice-Schwarzer-Variante: Man findet ein paar PappnasInnen, die sich moralisch entrüsten, um dann das eigene Buch zu promoten, das „zufällig“ gerade zum Thema erschienen ist.

Aktuell geht es um ein wissenschaftliches Magazin aus Japan, das ein Manga-Comic auf dem Titelblatt zeigt. Darüber hat sich eine Frau in den USA aufgeregt (die auch „zufällig“ gerade ihr Werk promoten will). Ansonsten ist gerade kein Sack Reis umgefallen, den man mit nackten Titten bebildern könnte.

„Man“ darf also keine Frauen abbilden, die im Haushalt arbeiten und gleichzeitig ein Buch lesen? Sozialanthropologen könnten sicher über das Thema „Magie der Bilder“ einiges sagen. Das erinnert ein wenig and die spanischen Konquistadoren, die den Indianern Heiligenbilder zeigten und hofften, damit bewirkten sie irgendetwas. Verwandte Themen sind auch die nichtssagenden Textbausteine „Flagge zeigen“, „Gesicht zeigen gegen Rechts“ und das Tragen von Fackeln bei Nacht Lichterketten.

Wenn ich ein wissenschaftiches Magazin herausgäbe, dann würde ich mich damit befassen, warum das Essen von Kakerlaken in so genannten gefakten „Dschungelcamps“ angeblich nicht die Jugend sittlich gefährdet, nackte Comic-Figuren, die den Akt der von der Evolution vorgesehenen geschlechtlichen Vermehrung in dümmlicher Form thematisieren, aber schon.

Ihr seid doch allesamt ein verlogenes und heuchlerisches Pack. Ich will „Sexismus-Vorwurf“ in den Medien weder lesen, hören noch sehen. Meine Klicks kriegt ihr nicht.

Nicht nur Fusspflege

fusspflege

Ich bin doch mal gespannt, ob jemand weiß, was das ist auf dem Foto…

Pofalla erklärt Bahn-Verspätungen für beendet

„Pofalla wechselt in den Verschiebebahnhof Bahn-Vorstand„. Weitere Meldungen: „Mehdorn wechselt in den Vorstand der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum.“ – „Ratzinger wechselt in der Vorstand der Evangelischen Kirche in Deutschland.“ – „Til Schweiger wechselt in den Vorstand der Schauspielschule ‚Ernst Busch‘.“

Immer diese Verschwörungstheorien

conspiracy

Böllerwart in Seitenstraßen

„Die Grünen-Abgeordnete Silke Gebel (…) fordert daher, das Böllern in den meisten Straßen zu verbieten“, berichtet das inoffizielle Zentralorgan des grünen Milieus.

„Deutsch bleibt deutsch, da helfen keine Pillen“, sagte schon Kurz Tucholsky über die Lieblingstugenden des deutschen Untertanen und Spießbürgers: Melden, durchführen und verbieten. Da sind sich von der Antifa bis zur CSU alle ähnlich. Ich bin mal gespannt, wann die Grünen Böllerwarte in Seitenstraßen fordern.

Der Himmelüber Dahlem

himmel

Und wozu dient dieses Gestänge im Vordergrund?

Frauenbild

frauenbild

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