Böllerwart in Seitenstraßen

„Die Grünen-Abgeordnete Silke Gebel (…) fordert daher, das Böllern in den meisten Straßen zu verbieten“, berichtet das inoffizielle Zentralorgan des grünen Milieus.

„Deutsch bleibt deutsch, da helfen keine Pillen“, sagte schon Kurz Tucholsky über die Lieblingstugenden des deutschen Untertanen und Spießbürgers: Melden, durchführen und verbieten. Da sind sich von der Antifa bis zur CSU alle ähnlich. Ich bin mal gespannt, wann die Grünen Böllerwarte in Seitenstraßen fordern.

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Kommentare

13 Kommentare zu “Böllerwart in Seitenstraßen”

  1. LinuxProfy am Januar 1st, 2014 11:01 a.m.

    Die Gruenen? Ist das nicht die Splitterpartei die in die Union eintreten wollte, so wie die SPD? Wenn das durchkommt: http://www.berliner-zeitung.de/politik/legislaturperiode-schwarz-rot-will-laengere-wahlperiode,10808018,25739652.html und eventuell ein Nachschlag, weil Der der sowas zusammenwaehlt der braucht auch nicht oefters gefragt werden. Also fuehren wir doch gleich das 1000 Jaehrige Reich ein. Von wegen der Sicherheit und den Kindern. Interessiert sowieso keinen Wer von der Union regiert. Ach so es ging um die Gruenen, hat sich dann mit dem 1000 Jaehrigen Reich erledigt. Die werden dann im Zensurfilter landen. Alles wegen der Sicherheit und gegen den Terrorismus ausserdem in UK funktioniert das ja auch hervorragend: http://en.wikipedia.org/wiki/Cleanfeed_%28content_blocking_system%29
    Spaeter dann damit die Corporate Identity gewahrt bleibt, werden so Abweichler wie Linke und Gruene gefiltert. Abwohl bei Gruen bin Ich nicht so sicher ob das noetig ist. ;*)

  2. Webmole am Januar 1st, 2014 11:05 a.m.

    Wer soll festlegen wo und wo nicht? Wer soll das Gesetz oder die Verordnung kontrollieren? Doch nicht etwa das Ordnungsamt von Berlin oder gar die Polizei.
    Die Frau lebt in einer Welt die sie ihrem Hausarzt erklären sollte.

  3. Ossiblock am Januar 1st, 2014 11:06 a.m.

    Ich unterstütze ab sofort die Grünen. ;-(

  4. flatter am Januar 1st, 2014 12:17 p.m.

    Eine Verlängerung des Böllerverbots um einen Tag wäre eine Veränderung im Promillebereich, das muss man aushalten können. Ebenso ist es sozial unausgewogen, wenn einige glauben, ein Vielfaches der durchschnittlichen Böllerquote verböllern zu dürfen, Hier ist eine Limitierung auf ein bis zwei Böller sinnvoll. Zudem sollte das tier- und kindfeindliche Böllern unattraktiver gemacht werden, zum Beispiel durch eine Böllersteuer, deren Einnahmen der Entwicklungshilfe zugute käme.
    Die Einrichtung von polizeilich kontrollierten Böllerflächen trüge dazu bei, dass nur legales Böllerwerk verböllert würde. Das Betreten kann dann nämlich auch endlich mit einer Bölleranleitung zum sachgemäßen Gebrauch und einer Belehrung zur Ersten Hilfe bei Böllerunfällen verbunden werden. Alkoholisierte Bölleranten können so vorab ausgeschlossen werden. Sofortiges Eingreifen bei unsachgemäßer Verböllerung wäre sichergestellt. Niemand hat etwas gegen Brauchtum, aber die Sicherheit geht nun einmal vor. Wenn auch nur eine Tier- oder Kindergesundheit vor Schaden bewahrt wird, ist es das allemal wert.

  5. Juza46 am Januar 1st, 2014 2:56 p.m.

    Na denn Prost auf 2014 und die kommenden Blockw- äh Böllerwarte!

  6. Herbert am Januar 1st, 2014 3:28 p.m.

    Das muß sie nur erstmal den Soldaten beibringen!

  7. Michael am Januar 1st, 2014 4:23 p.m.

    Klassenunterschiede zeigen ich auch beim Feuerwerken: Die besseren Kreise haben aufwändige Lichteffekte, das Prekariat die billigen Böller. Wer ist nochmal die heutige Hauptklientel der Grünen? Frohes Neues!

  8. nh am Januar 1st, 2014 5:21 p.m.

    Bezeichnend, aus Partikularinteresse(mein Bübchen Hannes) ein Bundesgesetz stricken zu wollen.
    Ich schätze mal so 60 % der Grünen sind von Scientology unterwandert.
    Sonst muss mir mal wer erklären wie man sich zu solchen Attitüden versteigt.
    Ich weiss schon warum ich nicht wähle ->
    keine nachzuweisende Mittäterschaft.

  9. Ludwig der Träumer am Januar 1st, 2014 7:38 p.m.

    Eine Lichterkette mit Weihrauchköfferchen zur Vertreibung der grünen Sektiererei mit ihrem Verbotswahn und gendermainstreamgerechten Kastration aller Lebensfreude und ersatzweise Gutheißung evolutionsfremder sexueller Praktiken, müßte doch auf die Füße gestellt werden können, wenn das Verbot auch noch kommt. Nach dem Verbot ist vor dem nächsten Verbot. Schaffen wir noch den Geburtstag ab. Er ist eh diskriminierend für die neu propagierte Lebensform der Grünen, die keine Geburt und die Vorstufe dazu mehr kennt.

    Vielleicht tue ich denen auch unrecht und sie sind das bindende Glied, das Ulrich Horstmann in seinem ‚Das Untier. Konturen einer Philosophie der Menschenflucht‘ beschreibt. http://tinyurl.com/k4hnqwq Weiteres von mir dort lesen.

  10. Temnitzbiber am Januar 1st, 2014 9:08 p.m.

    Mein schönstes Sylvester war 1999 in Mosambik. da ist so ein Quatsch generell verboten (ein paar Hotels mit Ausland-Dummies haben Ausnahmegenehmigung). Stimmung war 100mal besser als hierzulande. Lustig war 2002/2003 auf Kuba: Langer Tanzabend mit Mädelsband (super Musik!), dann Zurückzählen – und statt Sich-in-den-Arm-Fallen knackte es, eine uralte Ansprache aus dem Radio, danach wurde eine auf einem Seil über den Pool plaziertze Uncle-Sam-Puppe abgefackelt – und danach passierte dasselbe wie 2 Minuten vorher in den Nachbarländern. Hintergrund: Am 1.1.1959 o:oo Uhr hatte Fidel C. den Sieg der Revolution und die Flucht des Diktators verkündet. – Das schlimmste Spektakel erlebte ich dagegen an der Grenze Neukölln-Kreuzberg am 31.12.95. Sinnloses Geballer erinnerte an Krieg. Da hatten einfach zu viel Spinner zu viel Geld.

  11. .... der Trittbrettschreiber am Januar 1st, 2014 9:50 p.m.

    In diesem Punkt denke ich moosgrün.
    Es wird immer enger, die Champangerflöte immer leerer, Gesichtsentgleisungen um 00:00 Uhr immer unkontrollierbarer, sozio-kulturelles Verhalten immer profaner und ich mit dem Böller meines Nachbar-Individuums im Ohr habe gerade noch Zeit, darüber nachzudenken, wie schön diese Nacht hätte sein können, wenn eine andere Koalition gebildet worden wäre.
    Aber da ist dieses tinitusähnliche Zischen…

  12. andreas am Januar 1st, 2014 10:17 p.m.

    gutes neues allerseits. die politikdeppchen und ihre verbloedeten ideen kommentier ich erst ab montag wieder.

  13. admin am Januar 1st, 2014 10:21 p.m.

    Das ist ja wohl Quatsch mit Scientology.

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