Klein Burks
Das bin ich Weihnachten 1954.
Burks
Das bin ich im Februar 1954, zusammen mit meiner Cousine.
Meine Rechner sind besenrein!
Wer meine Computer beschlagnahmt oder klaut, wird gar keine Dateien auf denselben finden, weder Texte noch Bilder. (Der Linux-Rechner ist eh komplett verschlüsselt.) Das gilt für alle drei Rechner (oder waren es vier?). Natürlich denkt der Mensch, der etwas zu verbergen hat (deutsche Journalisten, bitte wegzappen! Das ist nichts für euch!), an Truecrypt. Ja, bei mir ist alles digital verrammelt und verriegelt.
Mir fiel eben unangenehm auf, dass die ältere Festplatte, auf der die Daten meines auch schon sehr alten Laptops (Windows XP, igitt!) gesichert sind, gar nicht abgedichtet war. Also habe ich sie komplett formatiert und mit Truecrypt verschlüsselt.
Jetzt warte ich auf eine „Online-Durchsuchung.“ Mein Lieblingszitat: „Den meisten Computernutzern ist es nicht klar: Aber wenn sie im Internet surfen, können Verfassungsschützer oder Polizei online bei ihnen zu Hause auf die Festplatte zugreifen und nachschauen, ob sie strafbare Inhalte dort lagern – zum Beispiel Kinderpornographie oder auch Anleitungen zum Bombenbau.“
Nur zu! Die Kollegin Annette Ramelsberger hat weder widerrufen noch bezweifelt sie den Unfug, den sie dort 2006 verzapft hat.
Burks
Das bin ich im Dezember 1958 1952.
RAL 5010, repainted
Wieso streiche ich eigentlich immer nach einer Ehe oder einer beendeten Liebschaft meinen Küchenfußboden blau? Das letzte Mal war es nach der erfolgreichen Scheidung. Das ist ja auch schon wieder zwei Jahre her. Irgendwie gefällt mir dieser Rhythmus nicht, aber der Küche tut es gut.
Zankende Frauen am Pranger
Deutsche Kulturbilder der Berliner Morgenpost Februar 1929 – diese „Postkarte“ ist eine Quittung der Berliner Morgenpost „über 60 Pfennig für die 9. Woche vom 24.2. bis 2.3.1929.“
Ich habe davon mehr als hundert Exemplare geschenkt bekommen und werde sie nach und nach einscannen. In der Tat sagen die Motive und die Text sehr viel über die deutsche Kultur aus.
Die „zwei zankenden Frauen am Pranger“ sind die Illustration zu dem Thema „Landfriedensgesetze“. Auf der Rückseite (vgl. verlinktes pdf) geht es um den Sachsenspiegel.
Zensur findet statt
Lesenswerter Artikel in der Jungle World: „Buchhändler müssen nicht zensieren – Eine Reihe von Verfahren gegen die Geschäftsführer linker Buch- und Infoläden in Berlin wurde in der vorigen Woche eingestellt. Die Buchläden »M99«, »Schwarze Risse« und »Oh 21« hatten im vergangenen Jahr mehrfach Besuch von der Polizei, die verschiedene Ausgaben der Interim beschlagnahmte. Auch wegen der Zeitschrift Prisma und eines antimilitaristischen Flugblatts wurden die Buchläden durchsucht, in einigen Fällen wurden dabei auch die Computer mitgenommen. Neu war an den Durchsuchungsbeschlüssen, dass seit Mitte vorigen Jahres nicht mehr gegen ‚unbekannt‘, also gegen die Hersteller der Zeitungen und Flugblätter, sondern gegen die Geschäftsführer der Buchhandlungen ermittelt wurde. Sie sollen mit dem Auslegen der Schriften zu Straftaten aufgerufen und gegen das Waffengesetz verstoßen haben. Dieses Vorgehen der Staatsanwaltschaft läuft der bisherigen Rechtsprechung zuwider.“
Noch einmal zum Mitschreiben: Die Berliner Staatsanwaltschaft wollte, dass Buchhändler die Bücher, die sie verkaufen, vorher lesen, um Verbotenes dann zensieren zu können. Im Ernst! Das ist das Deutschland von heute!
Diese Nachricht wird natürlich in den Mainstream-Medien und in der regimetreuen Presse nicht auftauchen, da es eine Lobby gegen Zensur hierzulande nur als Spurenelement gibt. Eine Mehrheit der Deutschen ist für die Zensur des Internet und für die real gar nicht existierende Durchsuchung ihrer privaten Rechner seitens der Obrigkeit. Wir leben in einem – das demokratische Bewusstsein betreffend – politischen Entwicklungsland.
By the way: Die Entschädigung, die mir im letzten Jahr per Gericht zugesprochen wurde wegen der Beschlagnahme meines Rechners und wegen der Länge des Verfahrens, das von der Staatsanwaltschaft laut Urteil „rechtstaatswidrig“ verzögert wurde, habe ich immer noch nicht bekommen. Wie man sieht, hat die Staatsanwaltschaft offenbar „Besseres“ zu tun.
(Vgl. auch burks.de vom 9.3.2011)
Ich weiss, was ich gestern getan habe
Ich habe einen Vogel
…müsste ich zu mir selbst sagen, da ich bei wunderschönem Osterwetter vom Joggen heimkehre und jetzt hungrig bin, aber auch eine Dusche brauche, dennoch vor dem Rechner sitze, obzwar mir nichts einfällt zur Weltlage und zu den Weltläuften (kennt jemand das Wort oder weiß gar, was es bedeutet? Bitte melden!), und versuche zu bloggen, was mir inhaltlich ohnehin misslingt, da ein Tarn (liebe Kinder – den gibt es nicht wirklich, obwohl ich bzw. mein Avatar – der Kerl rechts – darauf sitzen und herumfliegen kann!) in Gor (nein, Gor gibt es auch nicht, obwohl einige Idioten das missverstanden haben!) nicht wirklich für einen literarisch und bloggerisch anspruchsvollen Inhalt steht, sonder das Missfallen der wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser auf sich ziehen wird, da diese zu Recht annehmen, der Autor dieses kleinen familienfreundlichen und zensurfeindlichen Blogs sollte sich lieber diesem und jenem anspruchsvollem journalistischen Sujet (bedaure, auch dieses Wort gehört zu meinem francophilem – nein, nicht der Diktator, sondern die Sprache – aber heißt das so? – Wortschatz), wenn nicht gar einem literarischen Projekt widmen, das, wie das Publikum zu Recht vermutet, schon seit langem in meinem Kopf schlummert, wenn nicht gar davon mehrere, aber partout (zum drei Mal geschwänzten sarrazinischem Hugenotten: gleich sage ich auch noch Chaiselonge!) nicht hinauswill, was zwar bedauerlich, aber durch Gewalt jedweder Form nicht zu ändern ist (Herrschaftszeiten, will denn dieser vermaledeite Satz nie aufhören!?) dergestalt, dass ich mich selbst nicht in den Allerwertesten treten, sondern nur auf eine Muse hoffen kann, wobei mir einfällt, dass ich noch jemanden anrufen wollte.
Gib Gas, Bulle!
Der Tagesspiegel: „Bei einer Kundgebung der NPD sprühte ein Polizist einem vermeintlichen Autonomen Pfefferspray ins Gesicht. Der Mann war der bekannte Chef der Berliner Versammlungsbehörde, Joachim Haß.“
Made my day. Aber ausser seinem Namen sieht der Hass nun wirklich nicht wie ein „Autonomer“ aus. Der Polizist wird sich gesagt haben: „Wir sind alle irgendwie autonom, also sprüh ich mal.“
Vernunfthoheit staatlicher Organe [Update]
Das Bundesverfassungsgericht hat Teile des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes über den Vollzug freiheitsentziehender Maßregeln (Maßregelvollzugsgesetz MVollzG) für verfassungswidrig erklärt.
Mehr zum Hintergrund gibt es auch bei Juris: „Der Beschwerdeführer befindet sich seit 1999 aufgrund einer Verurteilung wegen im Zustand der Schuldunfähigkeit begangener Gewalttaten im Maßregelvollzug. Die Maßregelvollzugsklinik kündigte ihm schriftlich die Behandlung ‚mit einem geeigneten Neuroleptikum, das eventuell auch gegen Ihren Willen intramuskulär gespritzt wird‘, an. Den hiergegen gerichteten Antrag des Beschwerdeführers auf gerichtliche Entscheidung wies das Landgericht mit der Maßgabe zurück, dass eine zwangsweise medikamentöse Therapie mittels atypischer Neuroleptika für einen Zeitraum von sechs Monaten zulässig sei.“
Aus der Entscheidung: „Die medizinische Behandlung eines Untergebrachten gegen dessen natürlichen Willen (Zwangsbehandlung) greift in besonders schwerwiegender Weise in dessen Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ein. Dem Gesetzgeber ist es nicht prinzipiell verwehrt, solche Eingriffe zuzulassen (…) sofern der Untergebrachte zur Einsicht in die Schwere seiner Krankheit und die Notwendigkeit von Behandlungsmaßnahmen oder zum Handeln gemäß solcher Einsicht krankheitsbedingt nicht fähig ist. Soweit unter dieser Voraussetzung ausnahmsweise eine Befugnis zur Zwangsbehandlung anzuerkennen ist, eröffnet dies keine ‚Vernunfthoheit‘ staatlicher Organe über den Grundrechtsträger dergestalt, dass dessen Wille allein deshalb beiseite gesetzt werden dürfte, weil er von durchschnittlichen Präferenzen abweicht oder aus der Außensicht unvernünftig erscheint.“
Manchmal erfährt man erst durch die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, in welchem Staat wir leben und was dort im Verborgenen gang und gäbe ist. Neuroleptika werden also zwangsweise verabreicht – „wegen im Zustand der Schuldunfähigkeit begangener Gewalttaten“. „Eine zwangsweise medikamentöse Therapie mittels atypischer Neuroleptika für einen Zeitraum von sechs Monaten“ hatten alle Vorinstanzen für rechtmäßig erklärt. Mich gruselt es.
Update: Ein Leser wies mich auf diese Links hin:
http://www.die-bpe.de/forensik (als pdf: http://www.die-bpe.de/forensik/stellungnahme_scharmer.pdf
2.
Taz-Interview mit dem RA Schneider-Addae-Mensah:
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/kriminelle-in-weissen-kitteln/
Danke übrigens

Burks.de: Access Denied

Ein Leser schreibt mir: „Ich habe gestern abend auf dem Flughafen Kingston, Ontario das kostenlose Internet genossen und bekam beim Aufruf von Deiner Seite die als Screenshot beigefügte Meldung. Ich hab’s zwar nicht ausprobiert, weil ich prinzipiell nie auf die Idee käme, bild.de aufzurufen, aber ich möchte wetten, daß die echten Haß- und Intoleranzseiten dort nicht gesperrt sind. ;-)“
Schöne Frauen sind gegen Atomkraft

Da das Private auch politisch ist, habe ich einen alten Liebesbrief hervorgekramt. Sogar den Umschlag hatte ich noch aufbewahrt. Meine damalige Freundin schrieb ihn mir im September 1977. Unstrittig war die schöne B. damals the most sexiest woman in Hamburg by far und musste nur mit den Augen rollen, damit die linksextremen und auch andere Herren sich im Minutentakt vorstellten. Naja, und irgendwie wusste sie das auch. Eines der beiden Bildchen, die sie auf den Umschlag geklebt hatte, war abgerissen worden, als der Brief bei mir ankam, vielleicht als Andenken vom Briefträger oder aus Ärger wegen der politischen Agitation. Ihre (und auch meine) politische Meinung ist nach 34 Jahren noch aktuell…
Raubkopierer sind keine Verbrecher! oder: Trendsportart Demohacking
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„Ich möchte gern von Herrn Guttenberg regiert werden…“ Bruahahahaha. Ich wüsste nur gern, ob die fragende Reporterin gemerkt hat, wer mit ihr spricht. Oder gehört die auch zur Hedonistischen Internationalen? „Die deutsche Medienmacht muss gebrochen werden…diese linken Schmierblätter FAZ und Welt…“ (Mehr Bilder zur Pro Guttenberg Demo in Berlin, hier auch)
Telnet- und IRC-Sperren sind auch Augenwischerei
Heise: „‚Es ist Augenwischerei zu meinen, mit Sperren würden wir Kinder besser schützen‘, sagte die Ministerin am Mittwoch bei einem Besuch auf dem CeBIT-Stand des Heise Zeitschriften Verlags (…) Es gebe ‚gute Argumente‘ gegen diese Maßnahmen, ‚die letztendlich zu absoluter Verunsicherung im Netz führen, ohne einen Mehrwert an Sicherheit und Erfolge bei Kinderpornografie zu haben‘.“
Seit wann geht es bei diesem Thema um Argumente? Das exorzistische Ritual „Websperren“ (was ist mit Usenet-Sperren oder IRC-Sperren? Oder gar E-Mail- oder Telnet-Sperren?) ist so rational wie ein Regenzauber, Hexenverbrennnungen, die Prohibition oder das Verbot von Cannabis. Sperren errichtet man gegen die Flut des Bösen; das Böse ist das, wovor man Angst hat; und Angst hat man vor dem, was man nicht kennt.
Warum sollte ich überhaupt mit Leuten diskutieren, die den Unterschied zwischen „Web“ (gemeint ist das World Wide Web, dessen Akronym WWW ist und nicht „Web“) und „Internet“ nicht kennen? Die also den Unterschied zwischen einer Lokomotive und einem Auto für irrelevant erklären, weil sich beides doch bewege – und die glauben, dieses „Wissen“ qualifiziere sie als „Verkehrsexperte“?
Und FDP wähle auch nicht – trotz Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Blogroll International
Ich habe auf Rat eines Stammlesers (danke Serdar) meine internationale Blogroll (rechts unten auf dieser Website) aktualisiert. Enthalten sind jetzt:
al-Samidoun – Kommentare und Berichte zu Politik, Religion und Kultur mit Fokus auf den Nahen Osten.
alsharq.de – Nachrichten und Hintergründe rund um den Nahen und Mittleren Osten – Von Mauretanien bis Iran, von Aleppo bis Sanaa
Angry Chinese Blogger – wie der Name schon sagt
Daily Kos – kritisch und unabhängig über die USA
enlazeZapatista – Mexico aus der Sicht der Zapatistas
Erotica Curiosa – in französischer Sprache
Ethan Zuckerman’s – Afrika – „my heart it’s in Accra“
Internet Censorship Explorer
internet haganah – Andrew Weisburg über „Islamisten“
Media Bloggers Association
Periodistas 21
Politech – Politik und Technik
Registan.net – über Zentralasien (Central Asia)
Sawtuna – Institut für Arabistik und Islamwissenschaften Universität Münster (aktuell: eine interessante Analyse über die Proteste in Marokko, die von den Medien weitgehend unbeachtet bleiben)
Röchel, Hust
Mich hat’s erkältungsmäßig schwer erwischt, bin hoffentlich bald wieder fit…
Unter PR-Huren, äh, Bloggern
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Sascha Pallenberg verbreitet auf Horoskop-Niveau viel heiße Luft darüber, wie man angeblich mit Bloggen Geld verdienen kann. Btw Ich glaube kein Wort davon.
Was lese ich bei Sistrix als eine der Reaktionen auf einen Heise-Artikel über bezahlte Links auf Blogs?
„Die Aufregung zielt primär darauf ab, dass Werbekunden Blogger dafür bezahlen, ihre Produkte und Angebote in einem positiven Licht erscheinen zu lassen, folglich wird auch häufig von Schleichwerbung gesprochen. Und genau hier liegt das Missverständnis vor: den Werbekunden ist der Inhalt der Blogpostings egal, sie kaufen lediglich einen Link innerhalb des Textes. Damit ist keine positive Hervorhebung der Marke oder des Produktes verbunden – das steht so übrigens auch in dem mittlerweile veröffentlichen Vertrag. (…) es gibt eine Liste mit Begriffen und URLs, die mit diesem Begriff verlinkt werden sollen. Wenn ein Blogger, der an dem Netzwerk teilnimmt nun ein neues Posting schreibt, in dem einer dieser Begriffe vorkommt, verlinkt er die vorgegebene URL und erhält ab diesem Zeitpunkt für den Link jeden Monat Geld. Eine Einflussnahme auf die Inhalte findet hierbei nicht statt…“
Bruhahaha. Für wie doof halten die die Leute eigentlich? „Kooperation“ heisst also: Die Werbefuzzys kaufen Links, und der Blogger, der die Links setzt, bekommt dafür Geld. Was er drumherumschreibt, ist egal, aber über den Vertrag [Vorsicht – ein Word-Dokument!], den er unterschreiben muss, darf er nichts verraten. Besser kann man also Schleichwerbung nicht beschreiben, theoretisch ein absolutes Nonogehtüberhauptnicht für Medien, die auch nur den Hauch eines journalistischen Anspruchs haben (gilt für viele Holzmedien in Deutschland natürlich nicht).
Noch mal die Fakten. „Die Blogger sollten Links mit passenden Keywords auf ihren Sites platzieren und dafür 25 Euro pro [Korrektur: Monat und] Link erhalten. Diese Links durften nicht als Werbung gekennzeichnet werden. Außerdem verpflichtete Onlinekosten.de die Blogger zur Geheimhaltung über diese Verabredung, ansonsten drohe eine Vertragsstrafe von 5001 Euro.“
Alles klar soweit? Einige deutsche Blogger sind also bestechlich. So nenne ich das. Laut Meedia „steckt die Internetfirma Onlinekosten.de GmbH, Betreiberin des berühmten Blogs Basicthinking.de, hinter dem Schleichwerbesumpf.“ Btw im Werbeneusprech heisst „Schleichwerbung“ jetzt „Linkbuilding“.
Berühmtes Blog. Bruhahaha. „Berühmt“ heisst nach der Google-„Logik“: oft verlinkt. Das sagt aber gar nichts darüber aus, ob Inhalte relevant sind, obwohl viele Blogger und andere Aufmerksamkeitshuren sich diese „Logik“ zu eigen gemacht haben, warum auch immer (vgl. Video oben).
Sascha Pallenberg, („es kommt auf den coolen Content an“) der selbst behauptet (ohne dass das jemand nachgeprüft hat), vom Bloggen leben zu können, hat dazu noch einige Details publiziert. „Es geht hier nur darum, dass im grossen Stil Schleichwerbung geschaltet wurde, die verwendeten Keywords waren vor allen Dingen wichtig fuer das Google-Ranking der werbetreibenden Firmen. Dieses Link-Building ist in der SEO-Industrie seit Jahren ein fester Bestandteil des Business.“
(Ein fester Bestand des Bloggens ist, eine supercoole Kopfbedeckung auch in geschlossenen Räumen zu tragen und ein gepflegtes Pidgin-Denglisch zu sprechen.)

Sehr schön ein Kommentar bei Heise: „Würden alle mit etwas Charakter auf das Anbringen von diesen Scheininfomationen verzichten, wäre das Thema schnell ausgestanden. Aber vielen ist das bequeme Geld mehr Wert als Ihr guter Ruf – PR-Huren halt. Obgleich ich mir nicht sicher bin ob Huren in diesem Wortspiel nicht unrecht getan wird.“
Nur um es klarzustellen: Ich bin nicht bestechlich. Und ich mache auch keine bezahlte Werbung auf meinem Blog.



























