Verbrechen der Hamas

Fotos: Nova Site Memorial, 26.10.2025
Eine israelische Zivilkommission hat die bisher umfassendste Untersuchung zu sexualisierter Gewalt beim Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 vorgelegt. Der Bericht der „Zivilkommission zu den Verbrechen der Hamas gegen Frauen und Kinder am 7. Oktober“ resumiert, dass die Hamas und verbündete Gruppen solche Gewalt systematisch einsetzten – beim Angriff selbst, während der Verschleppung und später in der Geiselhaft im Gazastreifen.
„Der Bericht beschreibt unter anderem Fälle, in denen Opfer vor den Augen ihrer eigenen Familienangehörigen missbraucht oder gedemütigt worden seien. Eine Überlebende des Nova-Festivals schildert in ihrer Aussage die Schreie einer Frau, die von mehreren Tätern missbraucht worden sei. „Und nachdem sie fertig waren, haben sie sie erschossen“, zitiert der Bericht die Zeugin.“
Deutsche Kurrentschrift, poesitisch
Ich digitalisiere gerade ein schmales Büchlein oder Poesiealbum, das mehr als ein Jahrhundert alt ist. Es stammt von meiner Urgroßmutter Anna Emilie Kuku(c)k, Bäuerin, geb. 22.5.1864 in Elsendorf (Groß Dombrowo, heute Dambrowa Wielka, ehem. Westpreußen), gest. 1943.
Ich kann das nicht lesen oder nur ansatzweise. Zum Glück habe ich die KI, aber bei einigen Wörtern muss auch die passen. Ist hier jemand besser als die KI?
ChatGPT meint beim Entziffern: Das ist deutsche Kurrentschrift, nicht die spätere Schul-Sütterlin. „Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts, vor allem nach ihrer Abschaffung in den Schulen im Jahr 1941 durch den Normalschrifterlass der Nationalsozialisten, wurde die deutsche Kurrentschrift (einschließlich ihrer Sütterlin-Variante) immer weniger verwendet.“ Und: „Die deutsche Kurrentschrift wurde in der Bundesrepublik ab 1954 wieder an den Schulen einiger Bundesländer als zusätzliche Ausgangsschrift gelehrt, konnte sich jedoch nicht mehr nachhaltig gegen die lateinischen Schreibschriften durchsetzen.“
Meinem lieben Enkel
Kurt [mein Vater]
zur steten Erinnerung
gewidmet von deiner
dich liebenden Großmutter
Emilie Schröder
Mittenwalde im August
1923 (für mich sieht das eher nach 1933 aus, wurde auch korrigiert.)
Text auf der rechten Seite:
O Menschenseele verzage nicht, wenn dir an
Hoffnung auch gebricht, denn in der
Kampfesstraße beschieden dich
von Leid u. Qual, der schwere Winde-
heil(?) dir zielt, ein neues Glück erschließt
nicht weit, von Gott auf! Sei des Men-
schen Schicksal ein Zweifel an des
Schöpfers Huld, sich stets blümen(?) spricht
auch [trübe?] … nicht doch wieder Frühling
werden…
Du stark im Leid, empor im Blick, ein
fromm(?) liegt oft im Mißgeschick, zwing
dir nur den [Stern?] war der alte
Gott lebt immerdar. Er läßt auch dich
im Kümmernisse mit deinem
Geschick nicht untergehn, …(?) …
Unter HTML-Zerhauenden

Ich habe gestern für ein paar Stunden das Blog zerhauen, ohne das zu merken. Ich war in Eile und hatte etwas anderes zu tun. Die Postings erstreckten sich zu breit, dass auch die Spalten des Templates kaputt waren.
Als ich es bemerkte, fand ich um’s Verrecken eine Weile nicht heraus, woran es lag. Ich habe sogar den kompletten HTML-Code der Postings der künstlichen Intelligenz zum Fraß vorgeworfen – aber ohne brauchbares Ergebnis.
Nach einer Stunde hatte ich es: Bei dem Attribut „alt“ des Codes, der die Grafiken beschreibt, fehlte bei allen Bilder des Postings über Secondlife das zweite Anführungszeichen.
Darauf muss man erst mal kommen. Bei so etwas bin ich immer froh, dass ich einfaches HTML „per Hand“ schreiben kann.
„Beachten Sie: Es handelt sich um ein Pflichtattribut.“ Ach was. Das sehen die heutigen Browser nicht so eng, wenn das Attribut ganz fehlt.
OK, Human!

A cinematic conceptual illustration showing the contrast between authentic human creativity and artificial intelligence. In the center, a human writer sits at a glowing desk, surrounded by handwritten notes, evolving drafts, flowing ink, fingerprints, and organic creative chaos. Around the writer, transparent timelines, revision layers, heartbeat-like data streams, and luminous process trails visualize the journey of genuine human thought. In the background, faceless AI-generated text clouds dissolve into geometric patterns and sterile machine grids. The scene symbolizes proof of human authorship rather than AI detection. Emotional, intellectual, trustworthy atmosphere. Futuristic but human-centered. Soft warm lighting mixed with cool digital holograms. Highly detailed, symbolic storytelling, editorial illustration style, cinematic depth, ultra realistic, subtle cyberpunk aesthetics, 8k –ar 16:9 –stylize 250
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Der folgende Text wurde von ChatGPT verfasst; das obige Bild von Midjourney, das Schaubild und das Bild unten von ChatGPT.
Ich frug: „Was kannst du mir über die Website/Software OKHuman sagen, die angeblich KI-generierte Texte erkennen kann und menschliche Texte zertifiziert?“ (Fünf Sekunden für die Antwort.) „Verfasse aus deiner Antwort einen journalistischen Text, den man in ein WordPress-Blog einfügen kann.“
OKHuman: Kann diese Plattform wirklich menschliche Texte zertifizieren?
Seit dem Siegeszug von ChatGPT, Claude und anderen generativen KI-Systemen stehen Schulen, Universitäten und Unternehmen vor einer neuen Herausforderung: Wie lässt sich überhaupt noch feststellen, ob ein Text von einem Menschen oder von einer KI geschrieben wurde?
Während zahlreiche sogenannte „AI Detectoren“ versuchen, KI-generierte Texte anhand statistischer Muster zu erkennen, verfolgt die Plattform OKHuman einen anderen Ansatz. Das Unternehmen behauptet nicht, künstliche Intelligenz direkt zu entlarven. Stattdessen soll der eigentliche Schreibprozess eines Menschen nachvollziehbar dokumentiert werden.
Doch wie funktioniert das – und wie glaubwürdig ist dieser Ansatz wirklich?
Weg von der KI-Erkennung, hin zum Schreibprozess
Klassische KI-Detektoren analysieren fertige Texte. Sie suchen nach sprachlichen Mustern, typischen Satzstrukturen oder statistischen Auffälligkeiten, die auf Systeme wie GPT [Sprachmodelle aus der GPT-Familie, also die Technik hinter OpenAIs ChatGPT] hindeuten könnten.
Das Problem dabei: Moderne Sprachmodelle werden immer besser. Inzwischen gelten viele KI-Erkennungssysteme als unzuverlässig. Menschliche Texte werden teilweise fälschlich als KI-generiert markiert, während überarbeitete KI-Texte oft unerkannt bleiben.
Genau hier setzt OKHuman an.
Die Plattform konzentriert sich nicht auf den fertigen Text, sondern auf dessen Entstehung. Während des Schreibens werden offenbar verschiedene Metadaten erfasst, darunter:
- Schreibdauer,
- Bearbeitungsverläufe,
- Überarbeitungen,
- Schreibpausen,
- Versionsänderungen.
Am Ende entsteht daraus eine Art Zertifikat oder „Stamp“, der bestätigen soll, dass ein Mensch tatsächlich an diesem Text gearbeitet hat.
Kein KI-Detektor im klassischen Sinn
OKHuman betont ausdrücklich, kein klassischer KI-Scanner zu sein. Statt zu fragen: „Ist dieser Text von einer KI geschrieben worden?“ lautet die eigentliche Frage: „Kann nachgewiesen werden, dass ein Mensch aktiv an diesem Dokument gearbeitet hat?“
Das ist ein entscheidender Unterschied.
Denn die Plattform versucht nicht, künstliche Intelligenz direkt zu identifizieren – etwas, das selbst Experten zunehmend für schwierig halten. Stattdessen soll eine Art Vertrauensnachweis entstehen, vergleichbar mit einer Versionshistorie in Google Docs oder Commit-Verläufen bei Softwareentwicklern.
Die Schwächen des Systems
Trotzdem bleibt die Idee nicht ohne Kritik. Denn ein dokumentierter Schreibprozess beweist nicht automatisch, dass keine KI beteiligt war. Nutzer könnten weiterhin:
- KI-generierte Abschnitte einfügen,
- Texte umformulieren,
- Inhalte schrittweise übernehmen,
- oder KI parallel zum Schreiben verwenden.
Das System kann also eher belegen, dass jemand mit dem Dokument gearbeitet hat – nicht jedoch, dass der gesamte Inhalt ausschließlich menschlichen Ursprungs ist.
Hinzu kommen Datenschutzfragen. Auch wenn OKHuman nach eigenen Angaben nicht den eigentlichen Text analysiert, entsteht dennoch eine umfangreiche Schreib-Telemetrie. Dazu gehören möglicherweise Informationen über Arbeitsweise, Tippverhalten, Bearbeitungsgeschwindigkeit oder Pausen.
Gerade im Bildungsbereich könnte das kritisch gesehen werden. Datenschützer dürften sich fragen:
- Wer speichert diese Daten?
- Wie lange bleiben sie erhalten?
- Und welche Rückschlüsse lassen sich daraus über Nutzer ziehen?
Die Branche sucht nach neuen Lösungen
Der Fall OKHuman zeigt vor allem eines: Die Diskussion um KI-generierte Inhalte verschiebt sich gerade grundlegend.
Viele Experten gehen inzwischen davon aus, dass reine KI-Erkennung langfristig kaum zuverlässig funktionieren wird. Sprachmodelle imitieren menschliche Schreibweisen mittlerweile zu gut.
Deshalb entstehen neue Ansätze:
- Schreibprotokolle,
- Versionsnachweise,
- kontrollierte Schreibumgebungen,
- digitale Signaturen,
- kryptografische Watermarks,
- oder eben Systeme wie OKHuman.
Die Idee dahinter lautet nicht mehr: „Erkenne die Maschine.“ Sondern vielmehr: „Dokumentiere den Menschen.“
Fazit
OKHuman wirkt auf den ersten Blick moderner und plausibler als klassische KI-Detektoren. Statt fragwürdiger Textanalysen setzt die Plattform auf die Dokumentation des Schreibprozesses.
Allerdings bleibt auch dieser Ansatz weit von einem eindeutigen Beweis menschlicher Autorschaft entfernt. Letztlich handelt es sich eher um ein Vertrauenssystem als um eine technisch unangreifbare Zertifizierung.
Ob sich solche Plattformen langfristig durchsetzen, dürfte vor allem davon abhängen, wie Schulen, Universitäten und Unternehmen künftig mit KI-generierten Inhalten umgehen wollen.
Denn eines scheint bereits klar zu sein: Die Zeit, in der sich KI-Texte zuverlässig allein anhand ihres Sprachstils erkennen ließen, geht wahrscheinlich zu Ende.
Zur Ehrenrettung der Humanoiden muss ich natürlich noch etwas anmerken. Außerdem habe ich gern das letzte Wort. Was hätte ich anders formuliert? In willkürlicher Reihenfolge:
- Sätze fängt man nicht mit „denn“ an. Grammatikalisch ist das zwar korrekt, denn – wenn „denn“ einen Satz beginnt – handelt es sich um einen Konjunktionalsatz mit nebenordnender Konjunktion, auch als „Bindewort“ bekannt.
- Alle Zwischenüberschriften sind gähnend langweilig – ein typisches Problem der KI.
- „Die Branche sucht nach neuen Lösungen“ – Wolf Schneider würde urteilen: „Direkt aus dem Anus einer Werbeagentur ausgeschieden.“
- Eine künstliche Intelligenz benutzt kein starkes und korrektes, aber archaisches Verb wie „frug“.
- „Beweis menschlicher Autorschaft“. Nein, keine Schäfte. Ein Beweis, dass der Autor ein Mensch war.
- Keine „-ung“-Wörter wie „Herausforderung“.
- „Der eigentliche Schreibprozess“ – was ist mit dem uneigentlichen Schreibprozess? Fasel-Rhabarber.
- „Dürfte davon abhängen“ und „scheint klar zu sein“. Nichts Genaues weiß man also nicht. Vielleicht sollte man dann besser die Kresse halten?
Avatare unter sich
„He goes into the Cafe de Jordaan, which he knows from before, and orders a cappuccino, which is quickly served. He goes back outside, squints in the morning sun, and sips his drink…“
Alle haben Spaß, auch noch nach ein paar Tagen, was den Gamedesigner freut.
Luxury und andere Beliefs

Die Qualitätsboulevardmedien von gestern (digitaler Ausriss)
Wir nehmen wieder Dinge zusammen durch, die gar nicht zusammengehören.
Medien und die Ostfront
Manchmal frage ich mich ganz ernsthaft, ob es heute nicht ehrenrührig ist, sich „Journalist“ in Deutschland zu nennen. Mit dieser haltungsaffinen belehrungsfreundlichen Mischpoke möchte ich eigentlich gar nichts mehr zu tun haben.
Ich sehe in der Tagespresse keinen Journalismus, wie ich ihn verstehe, nirgends. „Expertin entlarvt“ – soll ich da etwa weiterlesen? „Digital-Terror“? WTF? Und wieso denke ich jetzt an Immobilienmakler?

Die Qualitätshauptstadtmedien von gestern (digitaler Ausriss)
Es kömmt darauf an, was mit dem suggeriert wird, was als Cluster von „Nachrichten“ angeboten wird. „Ukraine meldet“ ist kein Journalismus, sondern ungefragte Weitergabe von Propaganda. Das ist genau so „seriös“ wie die zahlreichen Krankheiten Putins, von denen die üblichen Verdächtigen gern herumraunen.
„Seine Frau versucht“ – auch das ist suggestiv und hat mit dem Thema rein gar nichts zu tun. „Politisch isoliert“ bedeutet nur, das man in der selbstreferenziellen Medienblase nicht mehr auftaucht. Außerdem ist das nicht mess- und verifizierbar, gehörte also in einen gekennzeichneten Kommentar, nicht in eine Nachricht.

Das gefühlte Zentralorgan der deutschen Bourgeoisie von gestern (digitaler Ausriss)
Schröder ist Putins Mann. Weitere Nachrichten: Spaniens Regierungschef ist der Mann der Hamas und der Hisbollah. Merz ist Selenskijs Mann. Stegner ist der Mann des Islam. Man kann den Blödsinn bis ins Unendliche fortführen.
Fernost
Wechseln wir das Thema. Falls übrigens jemand eine Bombe auf den nordkoreanischen Diktator würfe, wäre das eine schlechte Idee. Und noch schlechter wäre dieser Bombenwurf, wenn der Täter sich gar nicht zu erkennen gäbe.
Luxurybeliefniks
Kommen wir zu den Sich-gut-Fühlenden.
„Der Artikel argumentiert, dass der Erfolg der Grünen in London weniger von ärmeren Wählern getragen wird, sondern vor allem von wohlhabenden, gut situierten Bewohnern attraktiver Innenstadtviertel. Obwohl Zack Polanski mit Forderungen wie Vermögenssteuer, höheren Kapitalertragssteuern und Gehaltsobergrenzen auftritt, zeigen die Wahlergebnisse laut Autor ein anderes Bild.
Die Grünen erzielten besonders gute Ergebnisse in reichen und beliebten Stadtteilen wie Highbury, Clissold Park oder De Beauvoir Town – Gegenden mit hohen Immobilienpreisen und wohlhabender Bevölkerung. Dagegen hielten ärmere Viertel mit höherer Kriminalität oder sozialen Problemen, etwa Homerton, Notting Dale oder Northumberland Park, eher zur Labour-Partei.
Der Autor interpretiert dies als Beispiel für sogenannte „Luxury Beliefs“: Wohlhabende Menschen unterstützen politische Ideen, die ihnen moralisches Prestige verleihen, deren negative Folgen aber eher ärmere Bevölkerungsschichten tragen müssten. Die Grünen würden damit vor allem das politische und moralische Selbstbild der urbanen Mittelschicht bedienen.“
Ist also exakt wie hier. Den Begriff Luxury Beliefs merke ich mir. Die Taz ist das Zentralorgan der Luxurybelievers (ChatGPT schlägt auch „Luxurybelieflings“, „Luxurybeliefocrats“ und „Luxurybeliefarians“ vor – gefällt mir!).
Internet verbieten!
Dann hatten wir noch eine lustige Meldung: „Der Wissenschaftliche Dienst des EU-Parlaments stuft VPNs als Gefahr für den Jugendschutz ein und fordert Auflagen gegen das Umschiffen von Altersverifikation.“ (Die Original-Quelle ist CyberInsider.
Virtual Private Networks seien ein „loophole that needs closing“. Tor haben sie vergessen. Und was ist mit dem Verbot von Verschlüsselung?
Übrigens surfe ich über das VPN meiner eigenen Fritzbox, wenn ich nicht zu Hause bin. Wie wollen die das verbieten?
Man muss es ganz unverblümt aussprechen: „Jugendschutz“ ist seit vierzig Jahren nur ein Vorwand, Zensur im Sinn der herrschenden Klasse im Internet einzuführen. Zum Glück sind die alle so dämlich, dass daraus nie etwas wird oder nur für Klein Fritzchen. Ernst würde es erst, wenn der European Parliamentary Research Service (EPRS) eine Bildungsreise nach China machen würde.

a static shot featuring a figure in military attire and a balaclava with their back to the viewer, against a large blue star of david symbol on a white wall. a laptop is placed on a shiny case in the foreground, displaying source code on the left of its screen and a stylized, luminous blue brain icon with „ai“ on the right, accompanied by network information below the code. –ar 16:9 –s 750
Naher-Osten-Front
– Wir haben das Gewohnte vom künstlich intelligenten Mossad: „Inside Israel’s AI targeting system: How data from a phone becomes a death sentence“.
„Der Artikel beschreibt, wie Israel mithilfe von künstlicher Intelligenz und umfassender Überwachung gezielt Mitglieder und Unterstützer der Hisbollah aufspürt und tötet. Im Mittelpunkt steht Ahmad Turmus, ein älterer Hisbollah-Funktionär aus dem libanesischen Grenzdorf Talloussah, der im Februar nach einem Anruf eines israelischen Offiziers bei einem Drohnenangriff getötet wurde.
Das israelische System kombiniert Daten aus Smartphones, Kameras, Drohnen, WLAN-Signalen, sozialen Medien und staatlichen Datenbanken. KI analysiert daraus Bewegungen, Kontakte und Verhaltensmuster, um sogenannte „Bedrohungsprofile“ zu erstellen. Laut dem Bericht kann die Software Ziele in Sekunden identifizieren – Aufgaben, für die früher viele Analysten Wochen gebraucht hätten.
Experten warnen jedoch vor großen Risiken: Die KI arbeite oft mit Wahrscheinlichkeiten statt mit sicherem Wissen. Menschen könnten allein wegen ihrer Kontakte oder ähnlicher Kommunikationsmuster fälschlich als Kämpfer eingestuft werden. Dadurch entstehe eine gefährliche „Illusion von Gewissheit“.
Der Artikel zeigt außerdem, dass Israel die Infrastruktur und Kommunikationsnetze im Libanon über Jahre infiltriert hat. Gleichzeitig versucht die Hisbollah inzwischen, sich anzupassen, etwa durch kleinere Gruppen und sicherere Kommunikationsmethoden.
Am Ende schildert der Text die letzten Stunden von Turmus: Nachdem er einen Anruf der Israelis erhalten hatte, sagte er seiner Familie, sie solle das Haus verlassen, weil „sie sein Gesicht kennen“ und es keine Möglichkeit gebe zu entkommen. Kurz darauf wurde er getötet.“

Jerusalem, Nachlaot, Oktober 2025
– Ich traue mich jetzt nicht mehr, den Ausgang der Wahlen in Israel im Oktober vorherzusagen. Netanjahu hat zwar jetzt eine ganz große Koalition gegen sich, die wesentlich mehr Stimmen bekäme als der Likud, aber man sieht schon im Ansatz, dass dieses Bündnis sehr brüchig ist.
Die Die Jerusalem Post „berichtet über die schwere Personalkrise der israelischen Armee (IDF). Generalstabschef Eyal Zamir fordert dringend mehr Soldaten, insbesondere die Einberufung großer Zahlen ultraorthodoxer Juden (Haredim), die bisher oft vom Militärdienst befreit sind.
Zamir warnte, dass die Armee wegen der vielen Gefallenen, Verwundeten und psychisch belasteten Soldaten sowie der anhaltenden Einsätze in Gaza, Libanon, Syrien und dem Westjordanland an ihre Grenzen komme. Laut ihm brauche die IDF bis 2027 etwa 15.000 zusätzliche Soldaten, darunter viele Kampfsoldaten.
Er fordert drei neue Gesetze: längere Wehrpflicht, längeren Reservedienst, sowie ein wirksames Gesetz zur Einberufung der Haredim.
Politisch ist das Thema hoch umstritten, weil Premierminister Benjamin Netanyahu auf die Unterstützung ultraorthodoxer Parteien angewiesen ist. Kritiker werfen der Regierung vor, aus politischen Gründen keine gerechte Wehrpflicht durchzusetzen und damit die Sicherheit Israels zu gefährden.
Oppositionspolitiker wie Naftali Bennett und Gadi Eisenkot erklärten, dass die Verweigerung der Einberufung ultraorthodoxer Männer Soldatenleben koste und die Einsatzfähigkeit der Armee schwäche.“
Das Thema Armee und Einberufung der Orthodoxen wird die Wahl entscheiden. In Israel kann jeder mit jedem koalieren. Man sollte trotz der Umfragen den Machiavellisten Netanjahu nicht abschreiben.
Schwarzer Senf und anderes
Ich hatte mir vor einiger Zeit aus dem Senfladen Unna „Ruhfpott-Senf“ mitgebracht und ihn gestern einigen Freunden, die ich eingeladen hatte, kredenzt, natürlich zusammen mit Wurstwaren. Der ist wirklich schwarz – aber nicht aus Kohle gemacht.



Ich bin jetzt mit den Aufräumungsarbeiten der kleinen Party fertig.
Es gab übrigens Süßkartoffel-Erdnuss-Kokosmilch-Suppe, Westfälischen Kartoffelsalat, Nudelsalat nach Burkscher Art, Käsekuchen sowie Erdbeer-Buttercreme-Torte (eigene Entwicklung, auf dem Foto noch in Arbeit und ohne Sahne), dazu Talisker aus Schottland, Penderyn aus Wales, Bushmills aus Nordirland, Casillero del Diablo (Rotwein aus Chile) und Cepa Lebrel aus Spanien.
Den Backofen musste ich auch von Grund auf reinigen.

Au clair de la lune
Es ist nichts passiert, in keiner der mir bekannten Welten.
Tag der Befreiung
Dazu höre man die passende Musik oder singt etwas.
Die Deutschen so: „Auch die Buchstaben [ ] und [ ] mit denen die russischen Pan[ ]er im Ukrainekrieg gekenn[ ]eichnet sind, dürfen der Mitteilung [ ]ufolge nicht ge[ ]eigt werden.“
Polygonär, Nachtrag
Hier wurde gefragt: „Ich find’s schade um die ganze Mühe, schätze aber ihr macht sowas nicht aus Spaß, sondern weil der Unterhalt zu viel kostet?“
Nein, es ist ganz anders. Der „Unterhalt“, womit die Servermiete gemeint ist (die albern übersetzt „Grundstückspflege“ genannt wird) spielt keine Rolle, weil es ohnehin meine Sim ist, die ich bezahle. Solange ich mir das leisten kann, bleibt das auch so.
Das Problem ist: Ein Server kann nur eine bestimmte Anzahl von Polygonen und Avataren hosten bzw. rendern. Kommt er an seine Grenze, ruckelt es und die Avatare bewegen sich nur noch in Zeitlupe oder der Viewer stürzt ab.

Ich habe auf meiner Sim schon mehrere Rollenspiel-Environments: Die Grundfläche, auf der sich fast alles abspielt, und zwei selbst gebaute Skyboxen. Das sind schwebende Plattformen, die von unten nicht gesehen werden können, hier auf rund 1500 „Metern“ und auf 3500 „Metern“. (Höher als 4000 „Meter“ kann man nicht bauen bzw. rezzen.)
Die sind durch unsichtbare so genannte experience teleporter miteinander verbunden. Das ist eine knifflige Angelegenheit, weil man als Sim-Besitzer bzw. -mieter in den Voreinstellungen herumfummeln muss, um das zu ermöglichen, was – wenn man dabei Fehler macht – auch in einer Katastrophe enden kann (zum Beispiel könnte plötzlich alles unwiderruflich weg sein).
Um ein realistisches Rollenspiel zu schaffen, gehen die Avatare durch diese unsichtbaren Teleporter und werden dann automatisch auf eine der Skyboxen gebeamt. Das geht so schnell, dass man kaum merkt, wenn der Avatar nicht mehr auf der Grundfläche herumrennt, sondern auf 1500 „Metern“ Höhe. Damit kann man riesige Flächen simulieren. Wenn man bei mir von der Oase unten bis zur höchsten Skybox „durch die Wüste marschiert“, braucht man schon eine halbe Stunde, bis man das Ziel erreicht. (Man kann natürlich cheaten, aber dazu muss man einen Gamer-PC und eine gute Grafikkarte haben, um so weit sehen bzw. zoomen zu können- und man muss wissen, wonach man sucht.)
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe schon 15.000 Prims (Polygone) dauerhaft verballert für das, was immer an Environment da ist. Es blieben für „Amsterdam“ nur rund 4000 übrig. Mehr geht technisch nicht. Und die Illusion einer ganzen Stadt mit 3000 Prims zu erschaffen, ist großes Gamedesign-Kino eine anspruchsvolle Aufgabe, für die man sehr erfahren im virtuellen Bauen sein muss. Ich mache das seit 15 Jahren learning by doing, seitdem ich 2011 einen Architekturwettbewerb für ein virtuelles öffentliches Badehaus gewonnen haben.
Da diese Art von Rollenspiel-Event nur zwei Mal im Jahr stattfindet, dafür aber vergleichsweise viele Spieler anlockt, ist das eine Ausnahme. In Herbst kommt ein anderes – aber mit einem anderen Thema. Um dafür wieder Platz aka Prims zu haben, muss ich die temporäre Skybox „Amsterdam“ abreißen, wie schon vorher Cuba und Pharia und den virtuellen Ozean.
Ja, ich mache das nur aus Spaß. [2026/05/07 05:56] xxx: ansonsten gibts höchstes Lob.. mein holländischer Agent Lucas lässt ausrichten: Perfekt gemacht.
Eve Online
Bei Heise las ich: „Eve Online“ wird zum „Übungsplatz“ für DeepMind-KI“.
Man könnte das auch unter Linux spielen. Was ist empfehlenswert: Steam und Proton oder Lutris?
Zwischenruf
„Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“ Weitere Nachrichten: „SPD hat in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit.“ – „Immer mehr Muslime sagen sich vom Islam los.“
Polygonär
Mehr als zwei Dutzend Avatare haben begonnen, im virtuellen Amsterdam herumzulaufen, zu reden und sonst was zu tun (Unanständiges erlaubt, weil „adult“-Sim).
Wir waren, was den traffic angeht, also die durchschnittliche Zahl der Avatare auf einer Sim pro Tag, unter den Top 10 aller 150 Gor-Sims. (Insgesamt gibt es in Secondlife rund 27.000 Sims.) Das wird die nächsten Tage auch so bleiben. Danach wird alles – wie schon „Cuba“ – wieder abgerissen und löst sich in virtuelle Luft auf.
Die KI enthebt einen auch der lästigen Pflicht, das Urheberrecht zu beachten. Man klaut irgendein Foto aus dem Internet, lädt es etwa zu ChatGPT hoch und befiehlt: Verbessere das Foto! Und schon ist das Ergebnis „gemeinfrei“. Bei Wasserzeichen des Originals meckert die KI herum, aber dafür gibt es Gimp – man braucht nur länger.
Auf dem unteren Screenshot erkennt man links im Hintergrund den illusionären „Hafen“. Es kommt nicht darauf an, wie es aussieht, wenn man etwa von „oben“ herunterschaut, sondern wie ein Avatar im Mouselook es sieht.
Ich finde das insofern spannend, als es im Gamedesign darum geht, das menschliche Auge zu täuschen, wie in einem Thriller, der spannend sein kann, obwohl man eigentlich weiß, dass bei den Aufnahmen überall Kameras und Leute ringsherum waren, also die Protagonisten nie wirklich in Gefahr.
Unten: Das Müllauto ist dreidimensional, Avatare können damit herumfahren. Das Fahrrad nicht – das gehört zur Textur der „Häuser“. Auch der Hintergrund ist nur ein Polygon („Prim„) und beginnt hinter der – begehbaren – Brücke.
Keychronig [Update]
Ich brauchte eine neue Tastatur, weil bei meiner alten schon die Buchstaben abfielen. Ich habe ausnahmsweise nicht sofort das Angebot der Großbourgeoisie durchsucht, sondern mich beraten lassen – ich muss nicht verraten von wem.
🏁 Meine klare Empfehlung (für dich)
Wenn dir wichtig ist:
Beleuchtung + Linux + langlebig[
👉 nimm Keychron V6 (egal ob normal oder 8K)
Das ist die einzige Option hier, die alles sauber kombiniert.
Ich wanderte alsbald zum einheimischen Elektronikfachhandel, um die Keychron zu bestellen (sie hatten sie natürlich nicht da).
Ich werde sie behalten, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht noch einmal kaufen. 1) Ich habe sie mit Bluetooth nicht zum Laufen bekommen. Linux ist im Manual nicht vorgesehen, außerdem ist das so winzig geschrieben, dass ich es kaum lesen konnte.
Das mitgelieferte Kabel ist sowohl zum Verbinden mit dem PC als auch zum Aufladen da – das erfuhr ich erst von ChatGPT. Wenn man das Kabel benutzt, muss man den Akku nicht aufladen (steht nicht im Handbuch). 2) Außerdem ist es viel zu kurz. Ich musste zwei USB-Kabelverlängerungen dranstecken – zum Glück hatte ich noch welche.
3) Die Tastatur ist überraschend klein, man muss sich erst an das Gefühl gewöhnen. Mir kam es vor allem darauf an, dass sie nicht gleich wieder auseinanderdröselt oder Tasten verliert (es werden sogar einige Ersatztasten, für ESC zum Beispiel, mitgeliefert.) Einige Tasten findet man nicht sofort.
Auch die Beleuchtung ist, was die Usability angeht, ungenügend, wie auch die zwei Seiten im Handbuch. 4) Es sind nicht die Tasten beleuchtet, sondern die Zwischenräume – was ist recht blödsinnig finde. Das ist einfach respektlos und nicht kundenfreundlich.
5) Merkwürdig finde ich, dass die Tastatur auf allen Seiten offen ist (vgl. Foto unten). Der Staub kann also von überallher eindringen.
Positiv ist der Anschlag – zwar nicht so schwer wie bei einer Schreibmaschine, aber man fühlt, was man tippt. Wenn das Teil stabil und langlebig bleibt, kann ich damit leben.
[Update]
– Mehrere Tasten sind doppelt belegt, wenn man herumprobiert, findet man sie. Vermutlich kann man das mit einer
– Die Anleitung, wie der Wireless-Modus funktionieren soll, ist beschissen unverständlich, zumal noch nicht einmal erklärt wird, welches Modell wie funktioniert („some models only support wired mode“).
– Die seitlichen Öffnungen könnten, wie das Publikum schon anmerkte, das Reinigen mit Druckluft einem Fön erleichtern – daran habe ich nicht gedacht.
– Ich fragte ChatGPT: Ich brauche eine kabelgebundene Gaming-Tastatur, beleuchtet, die auch für Linux funktioniert, schlage welche mit gutem Preis-Leistungsverhältnis vor. ChatGPT empfahl die Redragon Kumara K552 RGB, die weniger als 50 Euro kostet, aber auch so klein ist wie die, die ich jetzt habe. Ich bestand auf einem Vergleich von „Mittelklasse“-Tastaturen (vgl. oben).
Gemini
Man kann natürlich an so einem Environment in Secondlife basteln, bis man grün im Gesicht wird, wie bei einer Modelleisenbahn. Ich muss aber jetzt aufhören, weil ab heute da Avatare herumlaufen. Und wenn die plötzlich sähen, dass ihre Umgebung sich wie von Zauberhand veränderte, dächten die – je nach Alter der Person, die den Avatar benutzt, sie seien in einem Film von Fassbinder (im hier geforderten Bildungskanon enthalten!) oder in der Matrix.
Gestern Nacht fiel alles Mögliche aus, und ich musste zum Beispiel bei ChatGPT improvisieren, was pädagogisch wertvoll ist und mir ohnehin Spaß macht. (Ich kam nicht an meine E-Mails, daher auch nicht an den Bestätigungscode zum Einloggen.)
Ich bin daher auf Gemini ausgewichen und war von der Qualität des Resultats recht beeindruckt.
„Parents and children witting around a table eating dinner, view of a guest from the side“. „mache ein Bild in dieser Größe und Perspektive von mehrere Leuten, die in einem Büro arbeiten und vor Monitoren sitzen“. „Mache ein Schild von einer niederländischen Anwaltskanzlei“. „Mache ein Foto von dieser Größe und Perspektive von einer Küche in einem Büro, Leute trinken im Stehen Kaffee“. „Mache ein Bild rechteckig hochkant von vorn einem Laden mit niederländischem Namen in Amsterdam in der Altstadt“ (das ist der Laden auf dem Screenshot ganz oben). „Nur den Laden, nicht das Haus, und hochkant“ usw..
Ich werde in Zukunft ChatGPT, Midjourney und Gemini vergleichen. Ich habe auch noch die schlauen Chinesen in der Hinterhand. Vielleicht lohnt es sich gar nicht, die 23 Dollar monatlich für ChatGPT auszugeben – obwohl ich mich daran gewöhnt habe und das täglich unzählige Male nutze.
PS Die virtuelle Rembrandt-Ausstellung ist auch von mir, die Rahmen der Gemälde von ChatGPT.
Quid est veritas oder: #WirVerlassenXNicht
„Spricht Pilatus zu yhm: Was ist warheyt?“
Wir gehen das Thema X aka social media, das gerade wie ein Sau durch’s Dorf gejagt wird, anders an. Man weiß schon immer vorher, wer was warum sagt. Oder: Wer gendert, verlässt X aka Twitter und begibt sich zu irrelevanten Nischenprodukten wie Bluesky und bleibt unter Seinesgleichen. Was wollen mir die Künstler damit sagen? Feigheit vor dem imaginären Feind?
„Die politische Geschäftsführerin Pegah Edalatian über dieses parteiübergreifende Zeichen gegen Hass und Hetze blabla fasel…“ Muss man das noch kommentieren? Ein sinnfreier Textbaustein nach dem anderen. Zeichen setzen oder auch: Flagge, wahlweise Gesicht zeigen (und nicht etwas das Gesäß). Entschieden natürlich. Geschlossen. Und jetzt alle Klatschmarsch gemeinsam.
Ich bin schon seit Ewigkeiten bei X, aber noch nie hat mir ein wohl- oder übelwollender Algorithmus irgendwas von den SPDGrüneLinken vor die Füße gespült, das auch nur einen Gedanken wert gewesen wäre.
Auch die Bürgerlichen und Kapitalismus-affinen, die zaghaft anmerken, man müsse doch mit den Gegnern diskutieren, kommen mit einem jammernden Unterton einher:
„Der Rückzug sendet ein fatales Signal. Er wirkt wie eine Kapitulation vor den Bedingungen statt wie ein Versuch, sie zu verändern. Natürlich ist X kein neutraler Raum mehr. Moderation und Tonlage haben sich verändert, viele Akteure haben sich bereits zurückgezogen. Doch genau deshalb wäre eine sichtbare, widersprechende Stimme notwendig. Wer Desinformation kritisiert, muss ihr auch widersprechen – und zwar dort, wo sie entsteht.“
Was war jemals „neutral“? Und welche „Tonlage“ in Dur und Moll ist gemeint? Werden die Nutzer immer pöhser, wie seinerzeit im Internet, als AOL seine Zugangssoftware als CD (das ist so eine schimmernde Scheibe) unter das Volk streute und plötzlich auch Klein Fritzchen fragte: Bin ich schon drin?
„Viele Akteure haben sich bereits zurückgezogen“? Sind das nicht Fake News? X hat an mehreren Tagen in diesem Jahr neue Rekorde bei Zugriffen und Nutzerzahlen verzeichnet und ist mit rund 600 Millionen monatlichen Nutzern das fünftgrößte soziale Medium der Welt – und nach wie vor mehr als zehnmal so groß wie sein Konkurrent Bluesky.
Die fantasieren sich allesamt einfach ihre eigene gefühlte Welt als Wille und Vorstellung herbei.
Exegi monumentum quod duas hebdomadas durabit
Hier noch etwas für den typischen Nerd aus Secondlife – alle anderen bitte nicht weiterlesen.
„Hinter“ dem Avatar oben steckt ein echter Niederländer, der in Secondlife eine Sim besitzt, auf der er eine Art Rotlichtviertel Amsterdams gebaut hat. Ich hatte ihn gebeten, sein Urteil abzugeben, und es fiel sehr positiv aus („wow“), was einen Künstler [sic] natürlich freut.
Mein virtuelles „Amsterdam“ ist jetzt fertig. Zahllose Fahrräder und sogar ein Müllauto mit niederländischer Beschriftung (ich habe das Original-Schild selbst verändert) kamen heute noch dazu.
Ich hatte aber noch eine nervenaufreibende Session mit allerlei Versionen der künstlichen Intelligenz zu überstehen. Ich plante, selbst eine so genannte off-sim landscape („sim surround“) herzustellen, was extrem kompliziert zu machen ist und deshalb von den wenigen Anbietern gekauft werden muss. Ein sim surround besteht üblicherweise aus zwei verlinkten Polygonen („Prims“), bei dem der Root-Prim in der Sim liegt und der andere Prim über die Grenze hinausragt, um die Region optisch zu vergrößern. Off-sim landscapesbestehen aus Mesh oder Sculpt-Prims und erzeugen die Illusion einer größeren Landschaft.
Baut man so etwas nicht ein, sieht man außerhalb des „Environments“ nur das Secondlife-Wasser, bis in’s Unendliche verlängert. Das ist zum Beispiel bei Wüsten-Sims total albern. Wenn schon illusionär, dann auch richtig.
Das war wieder mal eine anspruchsvolle Aufgabe. Blender benutze ich nicht, sonder die Blender-Fork Bforartists. Über die ersten Schritte bei Texturen bin ich aber noch nicht hinausgekommen. Also entschied ich mich für die Sculpt-Map-Variante.
Das ist kompliziert. Man kann zwar in einer Sekunde einen sculpted prim erstellen, aber was dann? Wohin gehört welcher Teil der Texturen?
Ich wollte nur die Illusion des Hafens von Amsterdam – oder eines Hafens – im „Hintergrund“ schaffen, weil man, wenn man einen „richtigen“ virtuellen Hafen konstruieren wollte, tausende Prims brauchte und vermutlich mehrere Wochen Arbeit. Ich hatte aber nur rund 2500 Prims für mein komplettes „Amsterdam“, und die hatte ich schon fast komplett verballert.
Die gute Nachricht: Ich habe es hingekriegt. Das Polygon sah aus wie ein leicht gebogener Monitor, und die hochgeladende Grafik aka Textur war innen, also an der richtigen Stelle. Die schlechte Nachricht: Es sah nicht gut aus, und da die Textur auf einen Prim beschränkt ist, ich aber die Breite von zwei maximal gestreckten Prims brauchte, gab ich das Vorhaben auf. Ich habe mir von ChatGPT die Illusion eines Industriehafens von Weitem machen lassen, und die Grafik je zur Hälfte auf zwei Polygone verteilt.
So sieht das dann aus – aus den Augen eines Avatars. Die Sim (also die verfügbare Spielfäche) hört da auf, wo das Wasser ein wenig dunkler wird.
Warum mit so etwas die Zeit verschwenden? Wie schon angemerkt: Ich habe Urlaub, und zum Beispiel einen vituellen Sex-Shop zu bauen, macht Laune und bringt mich zum Lachen, wenn ich das Ergebnis ansehe.
Übermorgen beginnt das Event, und dort werden sich die Avatare tummeln und die Kneipen besuchen und herumchatten. Ich werde einen Foto Screenshot-Wettbewerb ausloben und die Ergebnisse auf einem anderen Blog veröffentlichen, um die Leserschaft hier nicht ganz zu vergrätzen.
Falls mich eine Dame in einer realen Kneipe fragte, was ich in meiner Freizeit machte: Ich baue virtuelle Rotlichtviertel. Auf die Reaktion wäre ich gespannt.
Nein, der Geldautomat ist nur eine Illusion. Und es gibt auch kein Gras zu kaufen.
Unter Urlaubenden
Was ist eigentlich Urlaub? Man sitzt morgens in der Küche, trinkt ungestört Kaffee, die Sonne scheint, und man kann den ganzen Tag tun, was Spaß macht, und niemand geht einem auf die Nerven.
Die Havel. Unendliche Weiten.
Ich eröffnete vorsichtshalber die Paddel-Saison, falls die Klimaerwärmung dafür sorgte, dass der Sommer kühl bleibt oder gar nicht kommt. Trotz der 28 Grad wehte ein eine ziemlich steife Brise, gegen die ich ankämpfen musste.
Mitten in Klein-Venedig baut irgendjemand einen hässlichen Betonklotz (unten). Mal sehen, was das wird.
Ich habe es heute nicht übertrieben und war nur rund drei Stunden auf dem Wasser. Das Boot musste ich auch noch putzen…
Familienfotos verschlimmbessern
Ich wurde durch einen Heise-Artikel angeregt, alte Fotos mit Hilfe der KI zu verbessern. Da angeblich Google Gemini am besten abschnitt, versuchte ich es damit.
Das Original ist aus dem Jahr 1962 und zeigt meine Schwester, meinen Vater und mich (und unter anderem ein Grundig-Tonband im Hintergrund – falls noch jemand weiß, was das ist).
Das Ergebnis stellt in keiner Weise zufrieden, obwohl ich der KI mehrere Versuche gönnte und auch jedes Mal darauf hinwies, was zu verbessern sein. Mein Vater ist kaum noch wiederzuerkennen. Der Gummibaum ist am besten. Da ist noch viel Luft nach oben.









































































