Schwellende Brüste oder: Nimm dies, Hisbollah!

Nasrallah

Hassan Nasrallah wird jetzt den 72 Jungfrauen im islamischen Paradies begegnen, die die „groß gewachsene“, „schwellende“ oder „wie Pfirsiche geformte“ Brüste haben.

Seitdem der Koran geschrieben wurde, sind die Jungfrauen aber ein bisschen älter geworden.

„Jedes Mal wenn wir mit einer Huri schlafen, finden wir eine Jungfrau vor. Abgesehen davon erschlafft der Penis der Auserwählten nie. Die Erektion ist ewig; die Empfindung, die du jedes Mal beim Liebe machen fühlst, ist vollkommen köstlich und nicht von dieser Welt und wenn du es in dieser Welt erleben würdest, so würdest du in Ohnmacht fallen. Jeder Auserwählte (also Muslim) wird siebzig [sic] Huris heiraten, abgesehen von den Frauen, die er auf der Erde geheiratet hat, und alle werden anregende Vaginas haben.“ (Al-Suyuti, Al-Itqan fi Ulum al-Qur’an, p. 351)

Gut, dass er weg ist. Danke, IDF!

Nasrallah

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Sempronius Densus oder: Unter Junggrüninnen

Grüninnen
„Show a group of very young female politicians from Germany’s Green Party, who are turning away from their party in frustration and disappointment. They are gesturing helplessly, expressing confusion and uncertainty about what to do next“, weiterbearbeitet durch Burks

Einen hervorragenden Mann sah an jenem Tag unser Zeitalter in Sempronius Densus. Er, der als Centurio einer Prätorianerkohorte von Galba mit Pisos Schutz betraut war, trat mit gezücktem Schwert den Bewaffneten entgegen, warf ihnen ihr frevelhaftes Beginnen vor, lenkte bald durch handgreifliches Vorgehen, bald durch Zurufe die Aufmerksamkeit der Mörder auf sich und gab so Piso, trotz seiner Verwundung, die Möglichkeit zu entfliehen. Dieser gelangte glücklich in den Vestatempel; von einem Gemeindesklaven mitleidig aufgenommen und in der Kammer verborgen, konnte er nicht durch die Heiligkeit und Verehrungswürdigkeit des Ortes, sondern nur durch sein Versteck das drohende Verderben eine Zeitlang aufhalten. Da erschienen plötzlich im Auftrag Othos, der namentlich nach Pisos Blut lechzte, Sulpicius Florus, ein Angehöriger der britischen Auxiliarkohorten, der kürzlich von Galba das Bürgerrecht erhalten hatte, und der kaiserliche Leibwächter Statius Murcus, die Piso hervorzerrten und am Tempeleingang erschlugen. (Tacitus: Historien, 1. Buch 43. Die Passage spielt im Vierkaiserjahr 69 n. Chr., die Historien wurden 110 n.Chr. veröffentlicht.)

Sempronius Densus, Sulpicius Florus und Statius Murcus kennen wir also noch, obwohl sie schon rund 2000 Jahre tot sind. Wer wird sich aber zwei Jahrtausende später noch an Ricarda Lang, Omid Nouripour, Svenja Appuhn und Katharina Stolla erinnern?

Die Herrschaften der Junggrüninnen werden also die Politsekte der „Linken“ beitreten oder selbst eine grünen. Beides ist so bedeutungslos wie ein Sack Reis, der in Fenghuang umkippt. Da lese ich doch lieber wieder Tacitus.

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Zotero

Zotero

Durch Heise wurde ich auf Zotero aufmerksam (auch für Linux). „Zotero is a free, easy-to-use tool to help you collect, organize, annotate, cite, and share research.“ Zotero ist ein Programm zum Literaturmanagement, also zum Verwalten von Quellen, Fußnoten und Literaturangaben. Da ist gerade an zwei Büchern gleichzeitig arbeite mit jeweils sehr viel Sekundärliteratur, kam mir das gerade recht. (Das Heise-Video ist aber fürchterlich – zu schnell und nuschelnd gesprochen, und die Dame hat da irgendetwas Hässliches an der Lippe.)

Bei der Installation musste ich mir ein bisschen von ChatGPT helfen lassen: „Übersetzte ins Deutsche und erkläre es: Run the set_launcher_icon script from a terminal to update the .desktop file for that location. .desktop files require absolute paths for icons, so set_launcher_icon replaces the icon path with the current location of the icon based on where you’ve placed the directory.“

ChatGPT
Übersetzung: Führe das Skript set_launcher_icon über ein Terminal aus, um die .desktop-Datei für diesen Ort zu aktualisieren. .desktop-Dateien benötigen absolute Pfade für Symbole, daher ersetzt set_launcher_icon den Symbolpfad durch den aktuellen Speicherort des Symbols, basierend darauf, wo du das Verzeichnis abgelegt hast.

Erklärung:
In Linux-Desktop-Umgebungen werden .desktop-Dateien verwendet, um Anwendungsstarter zu erstellen, also die Symbole und Verknüpfungen, die Programme starten. Diese Dateien enthalten Informationen wie den Pfad zur ausführbaren Datei und den Pfad zum Symbol (Icon), das für die Verknüpfung verwendet wird.

.desktop-Dateien erfordern, dass der Pfad zum Symbol absolut ist, das heißt, der volle Pfad von der Wurzel des Dateisystems an muss angegeben sein.

Das Skript set_launcher_icon automatisiert den Prozess, indem es den Pfad zum Symbol in der .desktop-Datei aktualisiert. Wenn du das Verzeichnis verschoben hast, in dem das Symbol liegt, sorgt das Skript dafür, dass die .desktop-Datei mit dem neuen, korrekten Pfad für das Symbol aktualisiert wird. So bleibt das Symbol immer an der richtigen Stelle sichtbar.

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Schakschuka im Gwina Feta und Basilikum

Schakschuka

Ich habe mal Schakschuka gemacht nach dem Rezept aus einem Kochbuch, das mir zum Geburtstag geschenkt wurde [worden war]. „Gwina“ (גְבִינָה) bedeutet Käse. Das ausführliche Rezept kann das des Kochens kundige Publikum unten lesen.

Schakschuka

Das Kochbuch stammt von dem religiös-zionistischen Israel heute. Man wird also im Text viel mit Religion und frommen Märchen belästigt, aber das tut dem guten Geschmack keinen Abbruch.

Schakschuka

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You’ve been Germanised

germanized
Make the picture that shows in the foreground a hand holding a huge hot german Bratwurst without bread and in the background the Brandenburg Gate in Berlin

Irgendein Algorithmus spülte mir einen ganz wunderbaren und treffenden Artikel in die Timeline von Fratzenbuch: „8 signs you’ve been Germanised“.

1. Du brüllst völlig fremden Personen mittags „Mahlzeit“ zu.
2. Du zischt, wenn jemand bei Rot über einen Zebrastreifen geht.
3. Du hast immer genug Bargeld dabei.
4. Du zuckst zusammen, wenn jemand etwas in die falsche Recycling-Tonne wirft.
5. Du bist glücklich, wenn die Spargel-Saison beginnt.
6. Zu deiner eigenen Geburtstagsfeier bringst du deinen eigenen Kuchen mit. (Sehr wahr!)
7. Du kennst die exakte Größe deiner Wohnung in Quadratmetern.
8. Du besitzt mindestens ein Kleidungsstück der Marke „Jack Wolfskin“.

Die Autorin Abi Carter („wannabee German“) ist natürlich Britin.

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Bebelplatz und Monarchistische Symbole

Bebelplatz

Ich musste die Jüdischen Kulturtage auf dem Bebelplatz bewachen. In Berlin laufen genug Verrückte und Antisemiten herum. Die Polizeidichte war aber extrem hoch, und dann liefen da noch unauffällige sportlich aussehende Männer herum, die Hebräisch sprachen, etwas im Ohr trugen und vermutlich auch etwas am Gürtel.

Zum Schluss wurde die neue Torarolle zur Synagoge in der Brunnenstrasse gebracht. „Nach 79.980 vorgeschriebenen Wörtern brachte ein Sofer – ein Schriftgelehrter – am Bebelplatz in Mitte die letzten neun Buchstaben auf das Pergament.“

Die Adass Jisroel ist konservativ, aber nicht unbedingt orthodox. Der Senat von Berlin musste per Gericht gezwungen werden, die Gemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts anzuerkennen.

BebelplatzBebelplatz

Welches Wappen war auf dem Dach über der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität angebracht?

ChatGPT: Auf dem Dach der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin war ursprünglich das preußische Wappen angebracht. Dieses zeigte einen schwarzen Adler, der als Symbol für das Königreich Preußen stand. Die Humboldt-Universität, die 1810 gegründet wurde, war während der preußischen Herrschaft stark von der preußischen Geschichte und Symbolik geprägt.

Das Wappen wurde nach dem Ende der Monarchie und insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg entfernt. Heutzutage findet man dort keine monarchischen Symbole mehr.

Bebelplatz

Auf dem Bebelplatz verbrannten die Nazis Bücher, sozusagen eine Vorform der Cancel Culture. Leider findet man nirgendwo einen Hinweis darauf, welche Schriftsteller und Publizisten damals verfemt wurden.

1. Rufer: Gegen Klassenkampf und Materialismus, für Volksgemeinschaft und idealistische Lebenshaltung!
Ich übergebe der Flamme die Schriften von Marx und Kautsky.

Schon klar.

Bebelplatz

Bereits Anfang April 1933 hatte die Deutsche Studentenschaft die Universitäten zur Mobilisierung gegen den «jüdischen Zersetzungsgeist» aufgerufen. Die Studenten als «geistige SA» – an jeder Hochschule wurden «Kampfausschüsse» gebildet. Jeder sollte zunächst die eigenen Regale nach «zersetzendem Schrifttum» durchforsten, Stadt- und Volksbüchereien mussten sich ebenfalls an der Säuberung beteiligen.

Auch heute sind die deutschen Universitäten wieder eine Brutstätte des Antisemitismus, nur nennen die Antisemiten sich anders. „Die Geschichte wiederholt sich immer zweimal – das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce.“ (Karl Marx)

Bebelplatz

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Auf lange Sicht

Havel
Will wer Wassersport wagen? Wieder warmes Wetter! Wohlgesonnene Winde wehen! Wohlan!

Ich hatte so viel Erschöpfendes zu tun, so dass ich das hier ungeduldig wartende Publikum sträflich vernachlässigen musste. Sogar mein Avatar ruhte.

Am Samstag nutzte ich die Klimapokalypse das Kaiserwetter aus dergestalt, dass ich nach Schwanenwerder und zurück nach Tiefwerder paddelte. Ich versuchte, nicht an die schlechteste deutsche Außenministerin seit Joachim von Ribbentrop zu denken, die sich mit Antisemiten und Israelhassern traf, um deren „politischen Argumente“ zu hören. Dabei war auch Emilia Roig („bestselling author“):

Doch Roigs Aktivismus geht über eine blosse Kritik am Vorgehen der israelischen Armee in Gaza weit hinaus. Auf Instagram setzte sie ein «Like» beim Beitrag einer antiisraelischen Gruppe, in der der terroristische Überfall der Hamas auf Israel als «Dekolonisierung» verherrlicht wird. Sie teilte ausserdem ein Video, in dem die krude Theorie verbreitet wird, Israel habe einem Waffenstillstand nur zugestimmt, um die Rabattaktionen am Black Friday nicht zu gefährden.

Da ist vermutlich auch Gendersprache nicht weit. Mehr will ich gar nicht wissen.

Havel

Ach ja, die Wahlen in Brandenburg. So viele Einwohner wie die kleine Großstadt Chongqing in China oder Belo Horizonte in Brasilien, also so irrelevant wie Thüringen. Immerhin haben die Wähler die Glottisschlag-, Tunten- und Transenverherrlichenden Parteien abgewählt die Sache insoweit interessant gestaltet, als alle außer der AfD auf lange Sicht nur verlieren können. Die Wagenknechte wären ziemlich bescheuert, wenn sie jetzt in eine Regierung einträten. Mitgehangen, mitgefangen.

Havel

„Also trotz der Niederlage, ein Sieg auf ganzer Linie, viel Optimismus hier bei den Grünen“. (ZDF-Reporter Carsten Behrendt aka deutsche Qualitätsmedienanstalten) Nicht aufregen. Ich nenne es „einen eindeutigen Kapitalismus-affinen kleinbürgerlichen Klassenstandpunkt haben.“

Havel

Apropos abschieben. Das Originalzitat des Bundeskanzlers, das die AfD gesanglich umgesetzt hat, lautet bekanntlich: „Wir müssen endlich in großem Stil abschieben.“ Jeder weiß, dass das heiße Luft und bloße Propaganda war, eine dumme dazu. Man muss die Gesetze ändern, wenn man das will, ohne die demokratischen Rechte gleich ganz abzuschaffen. Und sogar das Grundgesetz, weil bei manchen Westasiaten Damen und Herren Straftätern, die man im Sinn hat, die deutsche Staatsbürgerschaft vorliegt, die nicht aberkannt werden kann. Die Mehrheiten dafür sind nicht da.

Havel

Die russische Propaganda (also automatisch voll gelogen) merkt an: Das am späten Sonntagabend veröffentlichte vorläufige Ergebnis der Landtagswahl in Brandenburg enthält ein interessantes Detail. Das Verhältnis zwischen den an der Urne und den per Briefwahl abgegebenen Stimmen ist bei den einzelnen Parteien höchst unterschiedlich. Besonders auffällig sind die Ergebnisse bei der AfD. Diese erhielt laut den offiziellen Zahlen 34,8 Prozent der an der Urne abgegebenen Zweitstimmen, aber nur 17,5 unter den Briefwählern.

Das wurde natürlich schon auf Fratzenbuch kommentiert: Mit steigendem Wahlergebnis steigt aufgrund des niedrigen Briefwahleranteils der AfD auch die Differenz zwischen Urne und Brief.
Manchmal sollten Hobbymathematiker einfach mal die Klappe halten. Aber so ein Getöse wird halt mit Aufmerksamkeit belohnt.
Und (full ack dazu): Es gibt kein mathematisches oder statistisches Gesetz, wonach die Briefwahlneigung bei verschiedenen Wählergruppen nicht völlig unterschiedlich sein könnte.
Was nicht heißt, dass es keinen Wahlbetrug gäbe. Aber flächendeckend halte ich das für ausgeschlossen. Dafür müssten ALLE Beteiligten mitwirken UND die Klappe halten.

So was funktioniert nie auf Dauer und theoretisch ohnehin nur, wenn die Leute massenhaft per Brief wählten.

Havel

Apropos russische Propaganda: Kiews Truppen könnten in nächster Zeit die Kontrolle über die Städte Selidowo, Torezk (früherer Name: Dserschinsk) und Ugledar im vorübergehend besetzten Teil der Donezker Volksrepublik verlieren, meint Konstantin Maschowez, ukrainischer Militärexperte, Teilnehmer der Kiewer „Anti-Terror-Operation“ im Donbass und Oberst a. D. Auf seiner Facebook-Seite bezeichnet er ein solches Szenario als „sehr wahrscheinlich“ und schreibt:
„Ich würde unserer Zivilgesellschaft empfehlen, sich moralisch und psychologisch darauf vorzubereiten, dass sich die Streitkräfte der Ukraine aus Selidowo, Torezk und Ugledar zurückziehen.“

Stößenseebrücke
Auf der Stößenseebrücke saßen zahllose Vögel, die immer den gleichen Abstand zueinander hielten, wie von Hitchcock persönlich dressiert.

Was sonst noch geschah: Die üblichen Verdächtigen wollen zum gefühlt fantastilliardensten Mal Verschlüsselung verbieten. Sollen sie. Dann biete ich wieder Steganografie-Tutorials an.

Klein VenedigKlein Venedig

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Hisböllern oder: Unter Älteren am PC und mit Hilfsmitteln

burks
Burks ist stets motiviert, wenn man seinem Lächeln Glauben schenken darf.

Ach, Heise! Laut einem Modell könnte es bis 2035 gelingen, rund 1,5 Millionen 55- bis 70-Jährige für den Arbeitsmarkt zu gewinnen. Denkbar wären Jobs am PC oder Ähnliches.“ Studie: Bananen sind krumm.

Oder Ähnliches? Vielleicht einen Job an einem Pager? Oder meinen die Schreibmaschinen? Kauft keine Elektronik bei der Hisbollah!

Um Menschen in der letzten Phase ihres Berufslebens zu ermuntern, mehr zu arbeiten, länger im Job zu bleiben oder aus dem Ruhestand noch einmal zurückzukehren, sei ein ganzes Bündel an Schritten und Veränderungen erforderlich. Dazu gehörten finanzielle Anreize, arbeitsrechtliche Erleichterungen, Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze, aber auch der Ausbau von Gesundheitsvorsorge, Pflege- und Betreuungsangeboten.

Das ist doch Bullshit-Bingo. Und was ist ein „altersgerechter“ Arbeitsplatz? Darf ich vielleicht als Security einen Taser am Gürtel tragen, um einen Störer umzuhauen, nur weil ich alt älter bin? Ich werde meiner Firma mitteilen, dass ich gern ein Pflege- und Betreuungsangebot hätte, weiblich nach meiner Wahl, und natürlich im Homeoffice!

Mich muss man nicht ermuntern. Ich brauche die Kohle. Dieser Fall scheint aber nicht vorgesehen zu sein.

By the way:
hisböllern (Deutsch) (Hebräisch: השבאוֹלרן)
Worttrennung: his-böllern
Aussprache IPA: [[hɪsˈbœlɐn]]
Bedeutung: Elektronische Geräte von Terroristen mit Sprengstoff präparieren und zur Explosion bringen

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Supply chain attack oder: Fucked Around, Found Out

pager
Explodierender Pager der Hisbollah (Symboldbild), made by AI and Burks

Alle haben schon berichtet: Offenbar hat Israel der Hisbollah kompromittierte Pager untergejubelt. Die sind dann explodiert. Also ein klassischer Supply Chain-Angriff.
Pager detonations wound thousands, majority Hezbollah members, in suspected cyberattack. – Lebanese health officials estimated up to around 4,000 wounded, with 200 in critical condition and 11 killed.

Reuters spricht von neun Toten und rund 3000 Verletzten.

Was ist ein Pager? Watson erklärt: „Im Grunde genommen ist ein Pager eine Mischung aus Funkgerät und Handy, welche aber nur in eine Richtung funktioniert. Wer jemanden «anpagen» will, muss beim eigenen Gerät die Nummer des Empfängers eintippen. Anschliessend gibt man, je nach Art des Pagers, die eigentliche Nachricht ein.“

Pager sind nicht vom Handynetz abhängig und können nicht geortet werden. Deswegen hat sie die Hisbollah seit dem Terrorangriff der Hamas am im Oktober letzten Jahres vermehrt eingesetzt.

Die bürgerliche Presse schreibt: „Die Explosionen ereigneten sich vorwiegend in den Vororten von Beirut und in anderen Gebieten, die Hochburgen der vom Iran unterstützten Hisbollah sind. Auch im Nachbarland Syrien, einem treuen Verbündeten der Hisbollah, sollen sieben Mitglieder der radikal-schiitischen Miliz ums Leben gekommen sein.“

Die Pager enthielten den Sprengstoff RDX, auch Hexogen genannt – eine deutsche Erfindung.

Heise berichtet: „Reuters zitiert einen anonym bleibenden Hisbollah-Offiziellen, der die explodierten Pager als die „größte Sicherheitslücke“ der Gruppe in dem fast einjährigen Konflikt mit Israel bezeichnete. Die betroffenen Pager stammten aus einer neuen Lieferung, die die Gruppe in den letzten Tagen erhalten hatte, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Personen dem Wall Street Journal.“ Jemand kommentierte dort: „Israel illustriert was FAFO bedeutet“.

Das ist ja mal eine starke Ansage aus Israel.

Man erinnert man sich an eine legendäre Meldung der Weekly World News…

Update: Die russische Propaganda (also automatisch voll gelogen) behauptet: „The Model of the pagers that exploded in Lebanon are Gold Apollo AR-924. Apollo Electronic Paging Company is a company based in Taiwan.“

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Ziemlich leicht verwüstet

deutsch des grauens

Lieber „Tagesspiegel“, die „schweren Verwüstungen“ hat Wolf Schneider ausdrücklich verboten, denn wer habe je «leichte Verwüstungen» gesehen?

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Unter Brombeerkoalitionären

Brombeerkolation
A large group of politicians, both men and women, standing together in a gigantic pot filled with blackberries, which reach almost to their necks. Their faces are filled with panic, and they are reaching their hands upward, as if desperately seeking help, as though they are drowning in the mass of blackberries. The politicians are wearing business suits, ties, and formal attire, contrasting with the absurdity of the situation. The scene is surreal and slightly exaggerated, with a mix of humor and urgency in their expressions.“

Der paywallgeschützten bürgerlichen Presse entnehme ich, dass die CDU in Thüringen irgendwie mit dem kümmerlichen Rest der „Linken“ zusammenarbeiten will.

Eine stabile Regierung „aus der politischen Mitte“ will Voigt bilden, aber selbst wenn ein Bündnis mit BSW und SPD gelänge, werden die Parteien an den politischen Rändern, AfD wie Linke, massiven Einfluss auf die Politik im Freistaat nehmen können. Eine stabile Regierung wird es ohne eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der Linken nicht geben. (…)

Das Problem ist, dass auch eine Brombeer-Koalition keine Mehrheit im Landtag hätte, die drei Parteien kommen auf 44 von 88 Mandaten. Voigts geplantes Regierungsbündnis wäre also eine Patt-Koalition. Überstimmt werden wie die noch amtierende Regierung von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) könnte das Brombeer-Bündnis zwar nicht, aber Blockaden sind nur zu verhindern, wenn die Linke mitspielt.

Parteiübergreifende Koalitionen haben in Thüringen bekanntlich Tradition. Wenn es um Pöstchen und die Altersvorsorge als Parlamentarier geht, werden ohnehin alle Beteiligten ziemlich schmerzfrei. Man betrachtet das Schauspiel belustigt.

Merke. Ganz Thüringen hat so viele Einwohner wie die Stadt Yuxi in China (Man kann also Stadt, Land, Fluss auch mit dem Buchstaben Y spielen!), ist daher für die Weltgeschichte ziemlich irrelevant.

PS Ich habe das Thema auch gewählt, weil ich vermutete, dass die AI dazu lustige Bilder machen würde.

Brombeerkoalition

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Berufswunsch: Höchstmöglicher Sprachinspektor

Sprachinspektor
A bustling ukrainian city scene with crowded streets, and people going about their daily routines. Among them are individuals wearing official-looking uniforms, holding clipboards and earpieces, moving through the crowd. These ‚language inspectors‘ are discreetly listening in on conversations, checking to see if citizens are speaking the government-mandated language. When they hear someone speaking an unauthorized language, they make notes and report the violations to the authorities. The atmosphere is tense, as the inspectors blend into the urban landscape, yet their presence is subtly oppressive. There’s an ironic undertone, as the term ‚language inspectors‘ seems almost absurd in this setting, but their role is very real and feared –ar 3:2 –s 750

Vorsicht, Fake News:
FALSCH: „Leider verspüren wir jetzt einen Anstieg der arabischen Sprache in der Stadt und wollen, dass unsere Stadt höchstmöglich deutschsprachig ist“, wird der Bürgermeister der Stadt, Kai Wegner zitiert. Deswegen suche die Stadt jetzt Sprachinspekteure“, die das Verwenden des Arabischen anstelle des Deutschen melden sollen.“

RICHTIG ist: „Leider verspüren wir jetzt einen Anstieg der russischen Sprache in der Stadt und wollen, dass unsere Stadt höchstmöglich ukrainischsprachig ist“, wird der Bürgermeister der Stadt, Ruslan Marzinkiw, zitiert. Deswegen suche die Stadt jetzt „Sprachinspekteure“, die das Verwenden des Russischen anstelle des Ukrainischen melden sollen.“

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Einstürzende Brückenbauten

Augustusbrücke

Ich vermutete, dass ich ein Foto der eingestürzten Brücke in Dresden hatte – und würde fündig. Fotografiert am 25.10.2006. Auch damals gab es Hochwasser.

Augustusbrücke

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Unter Tazenden

taz

Die Taz auf Papier wird 2025 eingestellt. Nur die Wochentaz bleibt.

Ich habe früher viel für die Taz geschrieben. Seitdem aber dort gegendert wird und die Zeitung sich dem reaktionären woken Milieu verschrieben hat, machte das keinen Sinn mehr.

So auch hier. Was soll dieser Quatsch? „Mein Deutschland“? Proletarier haben kein Vaterland. Das Land gehört euch nicht, ihr gefühltlinken Kapitalismus-Reparierer, sondern der herrschenden Klasse, wie der Name schon sagt.

Offen für was? Man merkt, dass auch die Mittelklassenschreiber dort den Kontakt mit dem realen Leben verloren haben, wie auch die „Linken“ und Grüninnen.

By the way: Offene Grenzen sind im Sinn des Kapitals. Nicht nur, dass eine industrielle Reservearmee herangezüchtet wird, die noch nicht einmal weiß, wie man Gewerkschaft buchstabiert. Die Leute werden auch so dumm und verdummt, dass sie alles akzeptieren.

Was soll man dazu sagen, dass viele Leute im deutsch-türkischen Milieu noch nicht einmal in der Lage sind, einen gerade deutschen Satz zu schreiben, obwohl sie hier geboren sind? Es fehlt einfach der Wille dazu. Ich rede nicht von den wenigen, die den sozialen Aufstieg hinbekommen haben und dann in den Talkshows auftauchen. Ich rede vom Proletariat und von der unteren Mittelklasse.

Über die eingewanderten Araber braucht man gar nicht reden. Die haben schon in ihren Herkunftsländern nichts hingekriegt. Failed states, so weit das Auge reicht.

Das alles wird man sowieso nie in der Taz finden. Deren Publikum will das nicht hören. Man will nur hören, dass man zu den Guten gehört. Und vielen Dank für die Globuli.

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Wir sind die künstlich intelligenten Richter

AI
Imagine a scenario where artificially intelligent judges and court employees are deeply analyzing a vast number of court documents. In a room that closely resembles a traditional courtroom, the AI processes and synthesizes the information, distilling complex legal arguments and case details into concise summaries. The environment mirrors a typical court setting, with rows of legal books, a large desk, and an atmosphere of focused diligence. As the AI works, it efficiently aggregates and organizes the case data, providing clear and accessible insights into the vast sea of judicial records. –ar 3:2 –s 750

In Baden-Württemberg soll künstliche Intelligenz „Richtern durch den Aktendschungel helfen“. Fefe hat dazu das Nötige gesagt.

Die nächsten Schritte kann man sich schon ausmalen. Die Polizei wird künstlich intelligent, Gefängnisse auch. Und irgendwann werden alle Strafverfahren automatisiert. Wir sind die künstlich intelligenten Richter. Sie werden verurteilt. Widerstand ist zwecklos.

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Hamas‘ Tunnels Explained

hamas tunnelhamas tunnelhamas tunnelhamas tunnelhamas tunnelhamas tunnel
Credits: IDF/Instagram

Übrigens: Die Genossin Wagenknecht fordert, dass der Krieg „in Gaza“ beendet wird und daher, dass die Tunnel so bleiben, wie sie sind. Wagenknecht möchte auch, dass sich Israel gegen den Terror nicht mehr verteidigen kann.

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Ein Traum oder: Die Versuchung

secondlife

Da wurde Burks vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er acht Stunden gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat herzu und sprach zu ihm: Bist du Burks, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern muss auch viel Fleisch essen.“ Da erzürnte der Teufel, weil er Veganer war, und verließt die Stätte. Und siehe, da traten weibliche Engel zu Burks und dienten ihm.

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Coqui TTS: Was ist meine Lernrate?

Coqui TTS

Wie ich gestern schon schrieb, wollte ich ein bisschen mit Software herumspielen, die Stimmen klonen kann. Ich entschied mich für Coqui TTS.

Die Installation funktionierte ohne große Probleme, aber dann gab es die erste Fehlermeldung:
Running pip as the ‚root‘ user can result in broken permissions and conflicting behaviour with the system package manager. It is recommended to use a virtual environment instead.

So etwas passiert mir immer. Das scheint ein Bug zu sein, den man ignorieren kann:
As of pip 22.1, you can now opt out of the warning using a parameter:
pip install –root-user-action=ignore

Oder ist jemand einer anderen Meinung?

Dann die übliche Frage: Wie startet man das Programm? Die Antwort haut mich erst einmal aus dem Gamer-Sessel. Soll ich mir das wirklich antun? /augenroll

model: Modelldetails wie Name und Lernrate.

Was ist meine Lernrate?

Coqui TTS

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Unter Stimmenklonenden

KI

Ich habe etwas für mich zusammengestellt – ich will damit irgendwann herumspielen. „Mit welcher Software, die von künstlicher Intelligenz gestützt wird, kann ich meine Stimme imitieren? Nenne Beispiele!“

ChatGPT: Es gibt mehrere KI-gestützte Softwarelösungen, mit denen man Stimmen imitieren oder nachahmen kann. Hier sind einige Beispiele:

Descript Overdub
Descript ist eine Audio- und Videobearbeitungssoftware, die Overdub bietet, ein KI-Tool zur Sprachsynthese. Es ermöglicht das Klonen deiner Stimme, indem du eine bestimmte Anzahl an Sätzen aufnimmst. Mit Overdub kannst du dann Text eingeben, und die KI generiert die gesprochene Ausgabe mit deiner Stimme.

iSpeech
iSpeech ist ein Text-zu-Sprache- und Sprach-zu-Text-Dienst, der auch Stimmenkloning bietet. Die Software kann eine Stimme nachahmen, nachdem sie eine Audioaufnahme der gewünschten Stimme analysiert hat.

Respeecher
Respeecher spezialisiert sich auf hochqualitatives Stimmenklonen, das in Filmen und Spielen eingesetzt wird. Es ist dafür bekannt, Stimmen authentisch und realistisch zu imitieren, auch historische Stimmen oder Stimmen verstorbener Personen.

VocaliD
VocaliD bietet ebenfalls die Möglichkeit, Stimmen zu klonen und synthetisch zu reproduzieren. Es wird häufig in der personalisierten Sprachsynthese eingesetzt, etwa für Menschen, die ihre Stimme aufgrund von Erkrankungen verloren haben.

Voicemod
Voicemod ist eine beliebte Anwendung für Echtzeit-Sprachveränderungen und bietet verschiedene KI-gestützte Stimmoptionen. Es ist vor allem bei Gamern beliebt, kann aber auch zur Imitation von Stimmen in Echtzeit verwendet werden.

Adobe Voco (Experimentell)
Adobe Voco war eine experimentelle Software, die es ermöglichte, Stimmen zu imitieren, nachdem nur etwa 20 Minuten Audiomaterial der Zielstimme analysiert wurde. Das Projekt wurde jedoch aufgrund ethischer Bedenken zurückgestellt.

Diese Tools variieren in ihrer Genauigkeit und dem Grad an Kontrolle, den sie über die synthetisierten Stimmen bieten.

KI

Welche der Programme, die eigenes Stimme zu klonen, funktioniert auch mit Linux?

ChatGPT: Von den erwähnten Programmen sind nicht alle plattformübergreifend oder direkt unter Linux verfügbar. Hier ist eine Übersicht, welche Programme zur Stimmenklonung auch auf Linux funktionieren oder Alternativen bieten:

Descript Overdub
Descript ist momentan nur für Windows und macOS verfügbar und unterstützt Linux nicht direkt. Allerdings könntest du versuchen, es über Wine oder eine Virtualisierungslösung wie VirtualBox zum Laufen zu bringen, jedoch kann es hierbei zu Performance-Problemen kommen.

iSpeech
iSpeech ist eine cloudbasierte Lösung, die über den Browser zugänglich ist. Somit kannst du es auf Linux nutzen, solange du einen Webbrowser hast. Es gibt keine native Linux-Anwendung, aber die Web-Plattform funktioniert auf allen Betriebssystemen.

Respeecher
Respeecher ist ebenfalls ein cloudbasierter Dienst, der über den Browser verfügbar ist. Ähnlich wie iSpeech ist es also auch unter Linux nutzbar, da keine spezielle Softwareinstallation notwendig ist.

VocaliD
VocaliD ist ein weiterer cloudbasierter Dienst, der über den Webbrowser genutzt werden kann. Solange du einen Browser auf deinem Linux-System hast, kannst du diesen Service ebenfalls verwenden.

KI-Alternativen für Linux:
Wenn du speziell nach Tools suchst, die auf Linux nativ funktionieren, gibt es einige Alternativen, die Stimmenklonung und -synthese auf Open-Source-Basis ermöglichen:

Coqui TTS
Coqui TTS ist ein Open-Source-Projekt für Text-to-Speech (TTS), das sich auf die Erzeugung synthetischer Stimmen spezialisiert hat. Es ermöglicht dir, deine eigene Stimme mit genug Trainingsdaten zu klonen. Es ist vollständig auf Linux und anderen Plattformen nutzbar.

Mozilla TTS
Mozilla TTS ist ein weiteres Open-Source-Projekt, das für Sprachsynthese entwickelt wurde. Es bietet die Möglichkeit, eigene Modelle zu trainieren und Stimmen zu klonen. Es kann problemlos auf Linux installiert und verwendet werden.

Piper (ehemals Mimic3)
Piper ist ein Echtzeit-TTS-System, das auf Linux funktioniert und ebenfalls für die Sprachnachahmung genutzt werden kann. Es kann direkt von GitHub heruntergeladen und konfiguriert werden, um personalisierte Stimmen zu erzeugen.

KI

Fazit:
Für native Linux-Nutzung sind Coqui TTS, Mozilla TTS und Piper gute Alternativen, die auf Open-Source-Basis arbeiten und flexibel angepasst werden können. Cloudbasierte Dienste wie iSpeech, Respeecher und VocaliD sind ebenfalls über den Browser auf Linux-Systemen nutzbar.

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Einer wird gewinnen

trump harris
„Bild berichtet gewohnt das Wichtigste nach dem Motto „Inhalte überwinden!“ (pro Harris)

Ich muss schamerfüllt bekennen, dass ich eine Dame, die Taylor Swift heißt („gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Musikern aller Zeiten“), gar nicht kannte. Muss ich hoffentlich auch nicht. Ich höre keinen „Country-Pop“. Ich bin aber irrelevant. Es gibt offenbar Leute, die geben ihre Stimme bei Wahlen denjenigen, die von Country-Pop-Sängern empfohlen werden. Nun gut.

Eigentlich wollten wir heute die Berichterstattung der Medien über das TV-Duell zwischen Trump und Harris durchnehmen. Nach der ersten Presseschau gruselte es mich dergestalt, dass ich die Lust auf weitere Lektüre verlor. Deutsche Medien sind grundsätzlich und ausnahmslos für Harris und gegen Trump, sowohl in der Texten als auch in den Fotos. Harris lächelt immer, Trump guckt immer grimmig. In seriösen Medien des Auslands ist das anders.

trump harris
Mother Jones (pro Harris)

Man kann das nicht „Gleichschaltung“ nennen, weil niemand schaltet. Korrekt wäre: „gleicher Klassenstandpunkt“. Aber auch das reicht nicht aus, weil beide Kandidaten, die dem Ausschuss vorsitzen wollen, der die gemeinsamen Geschäfte der Bourgeoisie der USA organisiert, der herrschenden Klasse angehören, nur eben zwei unterschiedlichen Fraktionen, die konkurrieren. Interessant, das auch die großen Medien – als auch die kleineren „liberalen“ wie „Mother Jones“ – ausnahmslos gegen Trump sind.

trump harris
Washington Post (pro Harris)

Zum Erinnern: Es ist völlig wurscht, ob Politiker lügen. Sie müssen das. Lügen und das Volk betrügen ist ein Feature dieser Charaktermasken, kein Bug, den man ausmerzen [sic] könnte.

Nur die Mittelklassen interessieren sich für Moral. Ob jemand Rassist ist, ist eine Frage der Moral. Auch wie jemand sich verhält oder wie er etwas sagt. It’s the economy, stupid. Alles andere ist Feuilleton, also irrelevant. Das werden deutsche Journalisten aber nie verstehen.

trump harris
Titelseite des Berliner „Tagesspiegel“ (pro Harris)

Schaut man sich aber internationale Medien an, merkt man: Es geht auch neutral. Es ist mitnichten die Aufgabe von Journalisten, Flagge zu zeigen irgendeine Haltung zu zeigen und die Welt „einzuordnen„. Das können die Rezipienten ganz allein, wenn sie über ausreichende Fakten und Informationen verfügen, die zu liefern die Journaille verpflichtet ist.

„Tense disputes“ (harte Debatten), die der indische „The Hindu“ es formuliert, ist neutral und steht in guter angelsächsischer Tradition. So war es auch. Was Journalisten meinen, wer „gewonnen“ habe, interessiert mich einen Scheiß feuchten Kehricht. Auch das würde ich selbst entscheiden wollen, wenn ich mir dieses verbale Schauboxen ansähe.

trump harris
The Hindu (neutral)

Auch Israel Hayom („der Tag“) titelt neutral, obwohl jeder in Israel weiß, dass eine Präsidentin Harris eine Katastrophe wäre: „Viele Millionen wollten der Debatte zuschauen“. Geht doch!

Überraschend sachlich ist sogar die russische Propaganda (also automatisch alles voll gelogen): „Trump, wie auch Harris, überraschten wenig in ihrem Agieren, das Inhaltliche musste bei bekannten Standpunkten zu relevanten Terminen zurückstecken. Nickeligkeiten und regelmäßige Versuche, sich gegenseitig zu provozieren, prägten das Gespräch.“

trump harris
Israel Hayom (neutral: „Harris vs. Trump: High-stakes debate showdown attracts millions“)

Übrigens: Peruaner essen auch ihre Haustiere.

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