Innerhalb der Fehlermargen

Die russische Propaganda aka Pjotr Akopow (also automatisch voll gelogen) schreibt:

„Nach den jüngsten Umfragen liegt Trump in fünf der sieben Bundesstaaten in Führung – überall außer in Wisconsin und Nevada (und im erstgenannten Bundesstaat holt er allmählich auf). Ja, sein Vorsprung ist gering und reicht von 0,3 Prozent in Pennsylvania bis 0,9 Prozent in Arizona. Das liegt doch innerhalb der statistischen Fehlermarge, oder? Ja, aber es lohnt sich, einen Blick auf die Umfragen der beiden vorangegangenen Wahlen in diesen Staaten zu werfen.

Und dabei stellt sich heraus, dass Trump jetzt eine viel stärkere Position hat als 2016 und 2020. Vor acht Jahren zum Beispiel lag er in Pennsylvania mehr als neun Prozentpunkte hinter Clinton und gewann am Ende mit 0,7 Prozent. Vier Jahre später gaben Umfragen Biden einen Vorsprung von mehr als sieben Prozent gegenüber Trump, aber Donald verlor mit nur 1,2 Prozent.

Das Gleiche gilt für Michigan und Wisconsin – Trump hatte [in den Umfragen] deutlich hinter Clinton gelegen, aber gewonnen, und der Verlust gegen Biden war deutlich geringer als versprochen. Und das in einem Umfeld, in dem Clinton und Biden in den Umfragen deutlich vor Trump lagen und Harris nun hinter ihm liegt oder auf gleichem Niveau zurückbleibt.

Wenn das derzeitige Muster in den verbleibenden drei Wochen vor der Wahl anhält (obwohl es wahrscheinlich nur noch günstiger für Trump wird), dann wird Trump am 5. November Harris in fünf von sieben Staaten sicher besiegen und am Ende 296 Wähler gegenüber 215 haben. Allerdings hat er gute Chancen, auch einen sechsten Staat, Wisconsin, zu gewinnen – und dann wird die endgültige Zahl noch höher sein.“

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Kommentare

2 Kommentare zu “Innerhalb der Fehlermargen”

  1. Godwin am Oktober 19th, 2024 6:58 p.m.

    die Ösis bringen es ganz gut auf den Punkt
    man hat die Wahl zwischen Versagern und Verhetzern

    nach Migranten und gefühlter „Working Class“ wird diesmal wohl DIE große Frage, die zur Primetime medial durch das Dorf getrieben wird, wie Frauen und Erstwähler entscheiden…

    und man wird wieder nach den „Gründen“ fragen

  2. nOby am Oktober 20th, 2024 2:09 p.m.

    Der verstorbene Ehemann meiner Patentante in den USA war ein Republikaner. Der hat mir damals den Reagan etwas näher gebracht, den ich wegen seiner schauspielerischen Leistung für einen Idioten hielt, der aber kein Idiot war und gewisse Dinge regeln konnte, die kein anderer Politiker regeln konnte. Das lag in seiner Natur. Der hat einfach mit denen von der anderen Seite geredet und hat sich dafür die Zeit genommen.

    Ich hatte damals auch keinen blassen Schimmer von Reagan’s politischer Vorgeschichte. Der war irgendwie und ganz plötzlich „Mr. President“. Bis ich ein Video von Reagan sah. Er war damals Sprecher oder Vorsitzender der Schauspielergewerkschaft in den USA und stand mit einem Zettel, der halb so groß wie eine Postkarte war, auf einem Podest und sprach zu den vor ihm stehenden (!) Schauspielern. Jemand hatte das gefilmt. Der Film dauert 46 Minuten lang. Reagan redete 44 bis 45 Minuten lang ohne Unterbrechung oder Verhaspelung und das in einem für mich verständlichen Englisch und er benutzte einfache Sprache. Ab und zu baute er eine Anekdote oder einen Witz ein. Das heißt, ich mit meinen schulisch-englischen Sprachkenntnissen habe verstanden was der wollte und was nicht.

    Mit Trump ist das anders aber irgendwie ähnlich. Ich habe mir drei seiner Wahlauftritte angeschaut. Drei von vor seiner letzten Wahl und einen von vor 4 Monaten. Der spricht ähnlich einfache Sprache und ist nebenher unterhaltsam bis vulgär ordinär.

    Er ist das völlige Gegenteil eines Friedrich Merz. 97% der Mitglieder des deutschen Bundestag sind das Gegenteil dieses Trump. Da gibt es keine Gemeinsamkeit. Nichts. Vergleiche ich jetzt den Reagan oder den Trump mit Erich Honecker, der hier im Blog von einigen der Leser und Leserinnen augenscheinlich noch immer sehr geliebt wird, dann begebe ich mich mit einem Vergleich nicht nur in die Satire sondern in den Slapstick. Da gibt es keine Gemeinsamkeit. Wer kürzlich den Frank-Walter Steinmeier neben Joe Biden stehend sah, der weiß was ich meine. Honecker und Steinmeier sind für mich der gleiche Typ.

    Wer gewinnt ist schwer zu sagen. In den USA gibt es die Wahl per Computer und 30% oder mehr „american citizen“ dürfen nicht wählen. Das Ergenis einer solchen Wahl ist für mich per se unglaubwürdig. Bei uns darf jeder mit einem deutschen Pass wählen, aber es gibt die Briefwahl. Damit wird die Wahl genauso unglaubwürdig. Dem Wahlbetrug sind keine Grenzen gesetzt. Der Blogger Klonovsky führte bei der letzten Bundestagswahl nach der Auszählung aller Stimmzettel aus den Wahlurnen in seinem Wahlbezirk. Nach der Auszählung der Briefwähler war das Ergebnis egalisiert und sein Mitbewerber hatte sogar doppelt so viele Stimmen wie Klonovsky. Bei der letzten Wahl im Osten soll es mehrfach ähnliche Wahlergebnisse gegeben haben. Ob das stimmt weiß ich nicht.

    Neben Thomas Gottschalk wird gerade der Elon Musk von den deutschen Leitmedien als bösartig und Feind der Demokraten aufgebaut. Das ZDF hat eine Umfrage zu Trump’s Wahlchancen gestartet. Demnach sind 75% der Befragten der Meinung das diese Frau die Wahl gewinnt. Dazu schreibt Musk bei X

    „Das passiert, wenn die Leute mit staatlicher Propaganda gefüttert werden.“

    Nachzulesen bei der BILD-Zeitung.

    Zum Abschluß wieder die BILD-Zeitung mit etwas Unterhaltung. Die Firma adidas hatte vor der letzten Fussball-Weltmeisterschaft ein neues Trikot für „die Mannschaft“ „designed“. Bis auf das Trikot mit der Nummer 44 war das OK. Eigentlich war auch die Nummer 44 OK. Der Deutsche Fussball Bund hatte die Nummer 44 als OK abgenommen. Erst nach Intervention des wachsamen DJV wurde die Nummer 44 aus dem Verkehr gezogen. Dieses Trikot mit der Nummer 44 wird jetzt als Fälschung in Spanien verkauft. In dem Artikel der BILD-Zeitung ist das zweite Foto von oben das Original. Das bunte Trikot das Fake. Warum passiert das immer in diesem Land? Ich verstehe das nicht. Und die BILD versteht nicht warum das in Spanien im Beisein deutscher Touristen verkauft werden darf. :)

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