Details bleiben ein großflächiges Rätsel auf Anwendungsebene

Büro
Büro der Stadtverwaltung in Karlsruhe (Symbolbild)

Bei der Karlsruher Stadtverwaltung sind ein halbes tausend Rechner ausgefallen. (via Günter Born, Golem, Die neue Welle, Fefe, karslruhe.de).

Das ist nicht so aufregend. Interessant aber, dass so ein Event immer nichtsagendes Geschwurbel nach sich zieht, so dass man automatisch denkt, die seien entweder total dämlich und ahnungslos oder wollten einen verarschen auf den Arm nehmen. „…“liegt die Ursache für die Störung bei einer Fehlfunktion in einem Anwenderprogramm.“

Was ist denn ein Anwenderprogramm im Gegensatz zu einem Nichtanwenderprogramm? Ist nun das Programm kaputt, und wer war das? Oder war die Software ab Microsoft Werk schon kaputt? Oder sitzt das Problem wieder vor dem Monitor und hat zwei Ohren?

„Der Name des problematischen Programms sowie der des auf den Systemen der Verwaltung eingesetzten Betriebssystems wurden von der Stadt nicht konkret benannt.“ Vielleicht ist das ja alles gelogen?

Wenn ihr mir nicht sagt, was eigentlich los war, könnt ihr euch die weitschweifigen Erklärungen gleich sparen oder einfach behaupten, es sei wieder ein Cyberangriff aus dem Cyberraum. Überprüft ja eh niemand.

„Der Name des problematischen Programms sowie der des auf den Systemen der Verwaltung eingesetzten Betriebssystems wurden von der Stadt nicht konkret benannt.“

Ach. Um was könnte es sich handeln? Um Windows for Workgroups 3.1/3.11? Um Sinix? Oder Kylin?

Günter Born: „Was da genau passiert ist, liegt für mich im Dunkeln – aber vermutlich liege ich richtig, wenn ich Windows 10 oder 11 als Betriebssystem konstatiere. Im Artikel von die neue Welle heißt es, dass die Störung „seit Anfang der Woche“ auftritt. Da am 8. Oktober 2024 Patchday bei Microsoft war, postuliere ich mal, dass die Updates zum Wochenende frei gegeben wurden und sich beim Einschalten der Rechner am Montag, den 14. Oktober 2024 installiert haben. Dann haben die Nutzer festgestellt, dass etwas nicht mehr auf Anwendungsebene funktioniert.“ (Samt schöner Kommentare!)

Da steh‘ ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!

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Kommentare

8 Kommentare zu “Details bleiben ein großflächiges Rätsel auf Anwendungsebene”

  1. ... der Trittbrettschreiber am Oktober 18th, 2024 9:27 p.m.

    „Und bin so klug als wie zuvor!“

    Das ist ein Hopfenschimmer. Ob wir nun mit Schwurbel-oder Fakenews zugemüllt werden – Hauptsache es zischt ordentlich…hx.

    PS: AI muss einfach her. Ihr werden wir es JEVERdanken, dass wir Genies, gefangen in den Körpern von Vollidioten, gelassen in die Bedeutungslosigkeit wegdämmern werden.

  2. Godwin am Oktober 19th, 2024 6:20 a.m.

    Deutschland halt
    Kannste nichts machen.

    Dafür wird medial die innige Freundschaft zwischen Sleeping Joe und OloveYou betont.
    Na da…

    Und in Halle schafft sich die Linke planmäßig endgültig ab
    https://www.jungewelt.de/artikel/485984.linke-parteitag-in-halle-modifiziertes-weiter-so.html

    (Pellmann tritt sicher aus Gründen nicht nochmal an)

  3. nOby am Oktober 19th, 2024 3:03 p.m.

    Rechner kaputt? Uninteressant.

    Etwas aus der Realität: Beim heutigen Einkauf gab es keine Butter unter 3 Euro zu kaufen. Die von Weihenstein kostete sogar 3,89 € je 250g. Dafür gab es Sanella zu 1,49 € die 400g Schale. RAMA kostete 1,99 €. Frau n0by kaufte gleich 10 Stück von beiden Marken.

    Jetzt wird es aufregend und spannend:

    Mein Interesse an Alfons Schuhbeck – 75 Jahre alt – wurde gestern durch Thomas Gottschalk – 74 Jahre alt – abgelöst. Atombomben-Sandra sagt sich von Thomas Gottschalk los und ein gewisser Ringlstätter, ein Komiker, macht mit, will sich aber nicht los sagen und selbst der merkwürdige Jan Fleischhauer nimmt in einem langen Artikel bei FOCUS Stellung.

    Der Thomas Gottschalk hat ein Buch geschrieben oder schreiben lassen in dem er schreibt oder hat schreiben lassen und später in vielen Interviews mündlich bestätigte, was er in dem Buch schrieb oder hat schreiben lassen, nämlich, er könne heute nicht mehr so locker reden wie früher, weil die Gesellschaft zu schnell empört sei. Darüber empört sich jetzt die Gesellschaft und bestätigt was Gottschalk behauptet. Besonders schlau scheinen viele dieser Kritiker nicht zu sein. Als Meinungsmacher wird der Tommy damit endgültig ausscheiden. Das muss er aushalten als einer, der früher alles sagen konnte in unserer Meinungsfreiheit, damals als Moderator bei BR3 oder gerne als Duo zusammen mit Günther Jauch.

    Gottschalk hat seine Zeit gehabt. Kann sehr gut sein das er schlauer ist als wir alle denken. Gottschalk ist ein Macher, ein Anschaffer wie die in Österreich solche Leute nennen. Das ist ein Talent. Der Mussolini Befreier Otto Skorzeny, ja, ich schweife jetzt ab, galt ebenfalls als Anschaffer. In Wirklichkeit war der mehr Chef einer Räuberbande, aber in jedem Fall ein ganz „gerissener“. Gut möglich das Tommy das alles inszeniert hat, und mit Hilfe der nach Quote geilen Medien noch etwas Kohle abgreifen will und jammert noch gezielt etwas herum. Wenn nicht, dann hat er meinen Respekt das er sich das mit geschätzten 60 Mio. Euro auf dem Konto antut.

    Dieser Skorzeny hatte mit der Planung und der Ausführung der Befreiung nichts zu tun. Er schaffte es sich vor Mussolini mit seinen 5 Mann so in Szene zu setzen, dass der glaubte, dieser Skorzeny sei sein Befreier. Das begeisterte den Adolf dermassen, dass der mit Beförderungen und Orden für Skorzeny und alle seine Männer um sich schmiss. Von den tatsächlichen Befreiern, etwa 80 Mann, bekamen 2 einen Orden und fanden in der Presse, im Gegensatz zu Skorzeny, kaum Erwähnung.

    Frau Maischberger wäre zu DDR Zeiten sicher eine gute SED-Parteisekretärin gewesen, so stramm auf Linie war die Maischberger in ihrer letzten Sendung. In der DDR hätte die Maischberger am Beginn jeder Sendung erst einmal die Beschlüsse des Parteitages der SED bejubelt, egal ob es zum Thema passt oder nicht. Dieses passen oder nicht ist eine kommunistische Eigenschaft, die ich ebenfalls in den Kommentaren dieses Blogs hier und anderswo wiederfinde. :) Jetzt ist die Sandra aber keine Kommunistin. Nur eine „Linke“. Eine „Linke“ von denen, die Millionen auf dem Bankkonto haben. Diese „Linken“ werden in diesem Land immer zahlreicher, genauso wie Multi-Millionäre im Mittelstand.

  4. nOby am Oktober 19th, 2024 3:26 p.m.

    Muß noch nachlegen. Das ist schon Naiv was Du schreibst, Burks.

    Das ist nicht so aufregend. Interessant aber, dass so ein Event immer nichtsagendes Geschwurbel nach sich zieht, so dass man automatisch denkt, die seien entweder total dämlich und ahnungslos oder wollten einen verarschen auf den Arm nehmen. „…“liegt die Ursache für die Störung bei einer Fehlfunktion in einem Anwenderprogramm.“

    Ich bin auf dem Gebiet nicht sehr bewandert. Nur so viel:

    Schau Dir an wer heute im öffentlichen Bereich in der IT sitzt.

    Der Chef ist ein Diplom-Soziologe.

    Seine Vertretung ist vermutlich eine Quotenfrau. Studiert hat die Biologie. Ohne Diplom.

    Der für die Sicherheit zuständige ist ein kongolesischer Migrant. Laut Biografie ein php Programmierer mit diversen Microsoft Certifications.

    Das geht jetzt immer so weiter. Bis runter zur Mitarbeiterin der Lohnbuchhaltung die nebenher irgendwelche administrativen IT Aufgaben in ihrem Tätigkeitsbereich wahr nimmt.

    Wenn Du Dir jetzt anschaust mit welchen externen Firmen die zusammen arbeiten, dann wird Dir sofort klar wer da was macht. Bei Problemen kommt sofort ein externer Spezialist.

    Wenn Du Dir jetzt anschaust wer welches Parteibuch hat und wer vorher was bei wem gemacht hat, dann wird Dir klar wieviel Vitamin P wer genommen hat.

    Wie soll jemand von denen das Problem der IT analysieren? Vermutlich hat der Chef alles delegiert und tatsächlich, also vor dem Gesetz, keine Verantwortung mehr für irgend was und kann auf alle anderen zeigen und behaupten „die haben keine Ahnung, das sind die Versager“.

  5. blu_frisbee am Oktober 19th, 2024 3:35 p.m.

    Als ich Informatik studierte erschien mir der Absturz eines Programms unmöglich.
    Dann las ich core wars im Scientific American.

    Die Leut werden immer blöder. Wer nix von der Sache versteht hält ChatGPT für intellent.
    Immer wenns um Geld geht sinkt die Qualität.

    Ein Hund mag der liebste treueste Freund sein.
    Nur beim Futter kennt er keinen Spaß.
    Beim Menschen ist es Geld.

    Es hat gedauert bis Menschen denken lernten.
    Heutige fühlen die Realität und glauben sie wüßten was.

  6. Thomas am Oktober 19th, 2024 5:14 p.m.

    „Anwenderprogramm“ ist das Programm, dass den Anwender steuert ;)
    Als ich studierte (gerade noch im vergangenen Jahrtausend) ging einer unserer Profs grundsätzlich an die Decke, wenn man von „Anwender-“ oder BenutzerOBERFLÄCHE“ sprach.
    Das, so der Prof, sie DIE HAUT des Anwenders :D

    Gedanke am Rande: Von GRAFISCHER Benutzeroberfläche spricht man dann, wenn der Benutzer tätowiert ist ;) :D

  7. ... der Trittbrettschreiber am Oktober 19th, 2024 6:13 p.m.

    @blu_frisbee

    „Heutige fühlen die Realität und glauben sie wüßten was.“

    Najanun. Es ist ja auch alles kompliziert komplex – und wer schweigt, gilt als dissozial, therapiebedürftig, autistisch, toxisch in der Partnerschaft und am Arbeitsplatz.
    Wer JEVERsucht hat, diesem Zeitgeist in den Arsch zu treten, findet sich in den Kellern der Realität wieder – da wiederum zischt allerdings alles vor nicht nur enzyklopädischem Wissen…hx.

  8. blu_frisbee am Oktober 19th, 2024 7:07 p.m.

    Ein Anwendungsprogramm sieht der Anwender.
    Es nutzt system calls.
    Ein Systemprogramm ist intern. Es wirkt nur.
    Letztlich wird alles durchgereicht auf Hardware.
    Es sollte zueinander passen.

    Früher konnt man Autos noch selber reparieren.
    Alles war mechanisch und durchschaubar,
    Heute schließt die Werkstatt den logic analyzer an, tauscht Module und weiß nix.

    Seit die Leute nimmer glauben glauben sie nicht Nichts sondern Alles.
    Und kommen sich schlau vor.
    Die Welt ist wieder verzaubert von Höheren Mächten.
    Ob die YHWH, Allah oder Ron L Hubbart heißen ist mumpe.
    Marx schrob: Die erste Kritik ist die der Religion.

    Vor 50 Jahren gabs die Grenzen des Wachstums.
    Passiert ist seither nix.

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