Diese Elemente

Scarlett Johansson

Auch damals war man schon gegen Hetze.

Unter Ängstlichen

„Wenn Sie vor Ihren eigenen Wählern Angst haben, gibt es nichts, was Amerika für Sie tun kann“ – definitiv schon jetzt der Satz des Jahres.

Unter Fehlleistenden

selenskij

Sigmund Freud, ick hör dir trapsen…

Radikalenerlass, reloaded

Lisa Pöttinger auf X: „Es ist offiziell: Ich habe ein #Berufsverbot bekommen. Weil ich eine marxistische Analyse der #Klimakrise vertrete. Ich stehe dazu: Die Wirtschaft muss demokratisiert werden, damit nicht einige wenige Superreiche für ihre Profite den Planeten zugrunde richten können.“

Ich sehe da zwar keine „marxistische Analyse“, aber Berufsverbote („Radikalenerlasse“) waren zu meiner Studentenzeit an der Tagesordnung. Sie können es nicht lassen…

No Firewalls

Vance hat doch mit jedem Wort recht. Deswegen heulen hierzulande auch alle auf.

I believe that dismissing people, dismissing their concerns or worse yet, shutting down media, shutting down elections or shutting people out of the political process protects nothing. In fact, it is the most sure-fire way to destroy democracy. Speaking up and expressing opinions isn’t election interference. Even when people express views outside your own country, and even when those people are very influential — and trust me, I say this with all humour — if American democracy can survive 10 years of Greta Thunberg’s scolding you guys can survive a few months of Elon Musk.

But what no democracy, American, German or European will survive, is telling millions of voters that their thoughts and concerns, their aspirations, their pleas for relief, are invalid or unworthy of even being considered.

Democracy rests on the sacred principle that the voice of the people matters. There is no room for firewalls.

(Rede im Volltext)

Konfrontativ

Israel

And now for something completely different.

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben mittlerweile zwei Drittel des von ihr besetzten Gebiets in der russischen Region Kursk wieder verloren. „Ein Diktat-Frieden wird niemals unsere Zustimmung finden.“ (Scholz) ….“konfrontative Rede“ von Trump-Vize Vance erwartet. USA halten Nato-Mitgliedschaft der Ukraine und Rückkehr zu alten Grenzen für „unrealistisch“. „Es ist der Ukraine niemals versprochen worden, dass sie einmal zur Nato gehören wird.“ (Rutte, NATO-Chef) USA und Russland beginnen am Freitag Ukraine-Gespräche in München.

„Ob Analena Baerbock, Boris Pistorius oder Roderich Kiesewetter: Sie alle eint die Empörung darüber, dass es zu einem Frieden „über ihre Köpfe hinweg“ kommen könnte.“ (Russische Propaganda, also automatisch voll gelogen.)

Trump über Abd al-Fattah as-Sis Abdullah II. bin al-Hussein Selenskij: „I’m gonna make him an offer he can’t refuse.“

Tja. Hätte uns nur jemand gewarnt!

Unverzüglich

rt deutschwelt

Was soll man sagen? Das hätte viel früher kommen müssen. Aber wir haben ja unsere „Egal, was meine deutschen Wähler denken“-Fraktion. Nun kann sich Selenskyj ein Haus in London oder Miami kaufen – jetzt verhandeln die Erwachsenen.

„I just had a lengthy and highly productive phone call with President Vladimir Putin of Russia. We discussed Ukraine, the Middle East, Energy, Artificial Intelligence, the power of the Dollar, and various other subjects. We both reflected on the Great History of our Nations, and the fact that we fought so successfully together in World War II, remembering, that Russia lost tens of millions of people, and we, likewise, lost so many! We each talked about the strengths of our respective Nations, and the great benefit that we will someday have in working together. But first, as we both agreed, we want to stop the millions of deaths taking place in the War with Russia/Ukraine.“ (Donald Trump)

Wer sagt es jetzt den deutschen Medien und den Grüninnen?

Antifaschismus der herrschenden Klasse

hateaid
Klimaschützerin vor Hate-Aid-Plakat, frühes 19. Jahrhundert (Symbolbild)

Die Geschichte wiederholt sich, hier zwei Mal als Farce. Ich schrieb 2008
„Wir befinden uns im Jahre 2008. In ganz Deutschland sitzen die Ultrarechten in den Parlamenten. In ganz Deutschland? Nein, ein kleines Dorf von unbezwinglichen Lichterkettenträgern schafft es immer wieder, Neonazi-Aufmärsche zu verhindern, anständige Aufstände in Permanenz zu veranstalten und das Böse juristisch zu verbieten. (…) Dennoch: der „Kampf gegen Rechts“ ist gescheitert.

Das ist nicht schlimm, denn in Wahrheit hat es einen solchen Kampf nie gegeben, geschweige denn einen Aufstand der Anständigen. Das gute alte Wort „Aufstand“, das so gar nicht zur deutschen Leitkultur passt, legt nahe, die Untertanen stürzten soziale Hierarchien um, enteigneten die Herrschenden ihrer Produktionsmittel und schafften Raum für das Gute, Schöne und Wahre. Davon war nie die Rede. Und ein „Kampf gegen Rechts“ setzte eines voraus: dass ein Konsens darüber bestünde, gegen wen oder was sich dieser Kampf richten könnte. Aber dem ist nicht so.“

Reden wir also heute über das kleine Dorf Campact, das stellvertretend steht für die Finanzierung des so genannten „Antifaschismus“ aka „Kampf gegen Rechts“ durch die herrschende Klasse. Verschwörungstheorie? Nein, ich zitiere die Augsburger Allgemeine, die Stuttgarter Zeitung (2024), den Berliner Kurier und die BZ. Zudem Nius (2024) und Apollo News, laut „links“ ein Wutmedium, sowie die Qualitätsboulevardzeitung Bild:

„‚Zusammen gegen Rechts‘ ist ein Netzwerk, das derzeit in den sozialen Medien massiv gegen die CDU mobil macht. (…) Das Bündnis war auch Organisator des ‚Aufstands der Anständigen‘ letzten Sonntag in Berlin. Hinter dem Netzwerk steckt der Verein Campact mit Sitz in Verden an der Aller (Niedersachsen).

Pikantes Detail: Campact ist Hauptgesellschafter der gemeinnützigen HateAid GmbH, einer Organisation, die seit 2020 über 2,5 Millionen Euro aus dem Bundesfamilienministerium von Lisa Paus erhalten hat. [Der Wikipedia-Artikel liest sich wie eine Presseverlautbarung von HateAid – kein kritisches Wort. Daher ein Appell zum Indizieren an die Google Bots: CAMPACT KRITIK BURKS.DE]. Seit 2020 hängt HateAid am Tropf der Bundesregierung – so bekam die Organisation bisher insgesamt fast 2,5 Millionen Euro aus dem Bundesfamilienministerium von Lisa Paus (56, Grüne).“

Wie das medienkompetente Publikum unschwer erkennt, sind die oben genannten Medien genau das Gegenteil vom Zentralorgan der Gendersprecher, der „Taz“, vom Tagesspiegel, der Frankfurter Rundschau und der „Zeit“. Erstere werden von den zweiten als „rechts“ bezeichnet, letztere von ersteren als „links“. Damit ist alles klar, weil man lechts und rinks bekanntlich nicht velwechsern kann.

Erst wenn man marxistisch formuliert, fällt auf, wie merkwürdig es klingt: Die „Antifa“ und die üblichen Genderklimanaturschutz-Apokalyptiker lassen sich von der herrschenden Klasse bezahlen? [Einschub: Der Begriff „herrschende Klasse“ ist in Deutschland freiwillig verboten wie „Neger“ – alle Medien halten sich ausnahmslos daran wegen Schwefelgeruchs.] Das ist zwar ein bisschen leninistisch, aber verändert man so die Welt? Der Revoluzzer erhält Bürgergeld, bevor er auf die Barrikaden steigt, alles umstürzt und Laternenlieder singt?

Machiavelli würde das pragmatisch sehen. Man muss nehmen, was am kriegen kann. Und: Man muss mit dem kämpfen, was man hat. Aber: Keine der oben genannten Organisationen möchte den Kapitalismus auch nur ansatzweise abschaffen. Was soll der ganze „gegen Rechts“-Quatsch also? Dazu passt ein Zitat, das den wohlwollenden Lesern und geneigten Leserinnen schon aus den Ohren quillt, weil hier oft, aber nicht ganz wortgetreu verwendet:

„Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern. Es gehören hierher: Klimaaktivisten, Ökonomisten, Philantrophen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Omas gegen Rechts, HateAid, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art.“

Putin! Putin! Putin!

„Deshalb unterstützen wir den IStGH und deshalb braucht der IStGH unsere Unterstützung. Wenn der IStGH seine Arbeit jetzt nicht weiterführen könnte, wäre das doch eine der größten Freuden für Putin.“

Guckst du hier: „Länder wie China, Indien, die Vereinigten Staaten, Russland, die Türkei und Israel haben das Römische Statut entweder gar nicht unterzeichnet, das Abkommen nach der Unterzeichnung nicht ratifiziert oder ihre Unterschrift zurückgezogen“

Nie gab es mehr zu tun

failure
Credits: Bundesarchiv, Bild 183-R80329 / CC-BY-SA 3.0

Mir ist heute so nach inspirierenden Wahlplakaten!

Kinder stark machen!

Kinder

Unter Vertriebenen

Journalist
Deutscher Journalist, mutmaßlich Mitglied des DJV, beim Lesen einer Nachricht über Donald Trump, was dieser über Gaza gesagt habe (Symbolbild).

Ich musste heute beim Frühstück herzlich lachen, als ich das Statement Donald Trumps las: „Wir werden den Gaza-Streifen übernehmen. Er wird uns gehören“.

„Unklar blieb jedoch, was mit den im Gaza-Streifen ansässigen Menschen passieren soll. Denn, das machte er klar, die sollten nicht mehr mehrheitlich dort wohnen. „Meine Vision ist, dass Menschen vieler Nationalitäten dort leben.“, so Trump. Die, die das Gebiet zerstört hätten, sollten es jetzt nicht wieder aufbauen.“

Man kann natürlich vorhersehen, was die deutschen Qualitätsmedien jetzt von sich geben. Die Taz entblödet sich nicht, sogar die Hamas zu zitieren – als hätten Zeitungen vor 1977 einen Pressesprecher der Roten Armee Fraktion zu Wort kommen lassen: „Sind Sie für ein Verbot terroristischer Anschläge?“ – „Nein, da sind wir strikt dagegen!“

Ein Kommentator beim Tagesspiegel hält das für eine „Wahnsinnsidee“. Haben die ganz vergessen, dass Israel 1967 den Gaza-Streifen erobert hatte und erst 2005 wieder abzog?

Wie viele Deutsche wurden ab 1944 aus den ehemaligen deutschen Gebieten Westpreußen, Pommern, Ostpreußen und Schlesien vertrieben?

ChatGPT: Die Vertreibung der Deutschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten (Westpreußen, Pommern, Ostpreußen und Schlesien) ab 1944 war eine der größten erzwungenen Migrationsbewegungen in der Geschichte Europas. Die genaue Zahl der Vertriebenen ist schwierig festzulegen, da verschiedene Quellen unterschiedliche Schätzungen liefern.

Gesamtzahl der Vertriebenen:
Nach Schätzungen der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wurden etwa 12 bis 14 Millionen Deutsche aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße-Linie vertrieben, darunter aus Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland.
Das Statistische Bundesamt nennt eine Zahl von ca. 12,5 Millionen Vertriebenen aus diesen Gebieten.
Aufteilung nach Regionen (ungefähre Schätzungen):
Ostpreußen: ca. 2,2 bis 2,5 Millionen
Westpreußen und Danzig: ca. 1,2 bis 1,5 Millionen
Pommern: ca. 1,5 bis 2,0 Millionen
Schlesien: ca. 3,0 bis 4,5 Millionen
Zusätzlich wurden Deutsche aus anderen Gebieten wie dem Sudetenland (ca. 3 Millionen), dem Baltikum, Bessarabien und anderen osteuropäischen Ländern vertrieben.

Diese Vertreibungen wurden durch die Beschlüsse der Alliierten auf der Potsdamer Konferenz (1945) formalisiert und führten zur Neugestaltung der Grenzen in Mittel- und Osteuropa.

Geht also. Und damals fragte niemand nach dem Völkerrecht. Warum sollte das nicht in Palästina inklusive Gaza funktionieren, zumal die Araber bekanntlich nicht in der Lage sind, mit Israel friedlich auszukommen?

Hoher Muot

codex Manesse

Wahlwerbung der „Grünen“, 13. Jahrhundert.

Cuauhtemoc, revisited

Cuauhtémoc
Cuauhtemoc, Bundesstaat Chihuahua, Mexiko, vgl. 25.05.2013.

Cuauhtemoc, Mexico, 25.9.81
Liebe Eltern!
Da wir in den nächsten zwei Wochen keinen Brief loswerden können, schon mal eine erste Nachricht. Nach 4 Tagen New York und anschließendem sehr mühevollen Tramp-Versuchen haben wir bei Sonnenuntergang mitten auf einem Autobahnkreuz beschlossen, mit dem Bus direkt bis zur mexikanischen Grenze zu fahren. Das dauerte zwar 58 (!) Stunden, aber jetzt sind wir endlich in Mexico bei den Mennoniten und essen fleißig Bratkartoffeln.

mennoniten
Hof von Mennoniten in Cuauhtémoc, im Hintergrund eine ihrer typischen Kutschen. Die orthodoxen Mennoniten benutzen keine Autos. Vgl. 25.08.2020.

Wir haben in den USA schon über 1000,- [DM] ausgegeben und werden vorläufig da nicht wieder hinfahren. Montag fahren wir mit einem Zug ins Gebirge, wo wir zwei Wochen Reit“urlaub“ machen werden. [Daraus wurde nichts.] Danach werden wir ausführlich schreiben, auch noch mal über die bisherigen Erlebnisse. (…)

brief

Adresse: „B. Schröder c/o Redekop, Av. A. Belgar 450, Cuauhtemoc“. Vermutlich war es die Avenida Agustín Melgar – da ist heute nichts mehr von dem Haus (unten) zu sehen, in dem wir damals gastierten.

brief

Apropos Redekop: Dazu habe ich ein interessantes Video gefunden: „Evangelische Abendversammlungen mit Ältester Peter Redekop in der Mennoniten Gemeinde zu Rosenthal in Cuauhtemoc, Chihuahua, Mexico“. Man hört auch das etwas merkwürdige Deutsch, das die dort sprechen. Und erst der Chor! Ob das einer der Knaben ist, die ich damals in Belize fotografiert habe? Die Familie ist später nach Cuauhtemoc zurückgekehrt. Von den Videos gibt es noch mehr, bist jetzt eine einstellige Zahl von Aufrufen. Die werden sich wundern, woher jetzt die Zugriffe kommen….

redekop
Frau Redekop vor ihrem Haus – ich habe das Foto (ehem. Dia) in dem ramponierten Zustand belassen, weil es außer mir eh niemanden interessieren wird.

Über die Vorgeschichte – warum die Mennoniten aus Russland nach Mexiko auswanderten – berichtet das Magazin Mennonite Historian – auchj dort wird der Familienname Redekop genannt.

„The David Redekop family left the Irapuato area in 1927 and settled in Cuauhtemoc (then
called San Antonio de las Arenales). Here he started peddling goods among the Old Colony Mennonites. In 1928 he started a retail store in town, and soon expanded his enterprise with a creamery, cheese factory and elevator. When other Russian Mennonites made this town their abode and came looking for a job, he would hire them. His son, William, wanted his children to have a better education, so in 1945 they emigrated to Canada. David passed away in 1953, and son Aron took over the business.“

Der Mann, der mir 1979 anbot, bei ihnen zu wohnen und den ich 1982 noch einmal besucht habe, hieß auch Aaron. Vom Alter her würde das hinkommen.

44 und Zitate, die die Welt braucht oder auch nicht

ron prosor

Sehr geehrter Herr Kurbjuweit,
am 27 Januar 2025 versammelte sich die zivilisierte Welt, um der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und der Opfer des Holocaust zu gedenken. Dennoch entschied sich Der Spiegel an diesem Gedenktag dazu, die Schlagzeile „Der Holocaust ist Israels Anleitung zur Unmenschlichkeit“ zu veröffentlichen. (…)

Aus dem altbekannten Chor aus von Selbsthass zerfressenen Israelis und antisemitischen Juden, wie Meron Mendel, Deborah Feldman und Omri Boehm, war es dieses Mal Omer Bertiv, der seinen großen Soloauftritt hatte. Er hat die Erinnerung an den Holocaust missbraucht, um eine verdreht, hasserfüllte Botschaft zu verbreiten. Wenn Der Spiegel doch nur den Mut hätte, diese Behauptungen selbst zu schreiben, statt sich hinter Interviewpartnern zu verstecken. (…)

Schämen Sie sich!
______________________________________

„Die Ablehnung des Zustrombegrenzungsgesetzes ist ein Rückschlag für die Sicherheit in unserem Land. Es hätte der Bundespolizei ermöglicht, ihre Aufgaben im Bereich der Aufenthaltsbeendigung effizienter wahrzunehmen und den illegalen Zustrom von Drittstaatsangehörigen nach Deutschland zu begrenzen. Insbesondere das Abstimmungsverhalten der SPD in Bezug auf die Zuständigkeitserweiterung der Bundespolizei verwundert doch sehr, da die SPD in der 19. Wahlperiode einem gleichlautenden Gesetz bereits zugestimmt hatte.“ (Deutsche Polizeigewerkschaft)
______________________________________

„Nach den aktuellen Zahlen wären Regierungsmehrheiten bereits mit 44 Prozent möglich. Laut Insa-Chef Hermann Binkert hat eine große Koalition aus CDU/CSU und SPD mit zusammen 47 Prozent eine klare Mehrheit, während Schwarz-Grün mit 42 Prozent rechnerisch nicht reichen würde.“ (Bürgerliche Presse aka Welt)
______________________________________

„Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine sind mehr als eine Million Kriegsflüchtlinge zu uns gekommen. Das ist eine völlig überschaubare Zahl.“ (Jan van Aken, von der so genannten „Linken“)
______________________________________

„Natürlich machen sie nicht den Mund auf, wenn 3000 Islamisten den Deutschen den Tod und sich selbst ein Kalifat wünschen: Gotteskrieger verstehen sich auf eine Art zu artikulieren, der klassische linke Lauchs nichts entgegenzusetzen haben. Daher nimmt Rot-Grün auch Randale in Universitäten hin. Islamisten sind stark und offen gewaltbereit, die plätten so einen Soziologen wie ein Gänseblümchen…“ (Don Alphonso, Couponschneider)

Dem Volke dienen

bild

Die Qualitätsboulevardmedien bringen es auf die Punkt, wie wir kommunistischen Studenten vor einem halben Jahrhundert (har har). Aber ist das im Kapitalismus nicht immer so, dass der Wille des Volkes zuungunsten des Willens der herrschenden Klasse zurückstehen muss?

Die hervorstehendsten Merkmale des Kleinbürgertums

„Die Tatsache, daß die S.P.D. in ihrer gesamten Politik eine kleinbürgerliche Partei geworden ist. bring tes eben mit sich, daß sich in ihr auch die hervorstehendsten Merkmale des Kleinbürgertums bemerkbar machen, und dazu gehört notwenigerweise der Antisemitismus.“ (Die Rote Fahne 172, 18. April 1921, zit. n. Olaf Kistenmacher: Arbeit und »jüdisches Kapital«. Antisemitische Aussagen in der KPD-Tageszeitung Die Rote Fahne während der Weimarer Republik, 1916)

Einstürzende Brandmauern

brandmauer

Beschreibe eine so genannte Brandmauer, eine symbolische Grenze zwischen politischen Parteien, von der die eine mit der anderen nichts zu tun haben will.

ChatGPT: Stell dir eine gewaltige, unüberwindbare Mauer vor – nicht aus Ziegelsteinen, sondern aus purem politischem Eigensinn. Sie ragt hoch in den Himmel, verstärkt durch Empörung, Pressemitteilungen und scharf formulierte Tweets. Das ist die sogenannte politische Brandmauer – eine symbolische, aber erbittert verteidigte Grenze, die zwei Parteien oder Fraktionen trennt, die angeblich nichts miteinander zu tun haben wollen (trotz gelegentlicher verdächtiger Ähnlichkeiten).

Auf der einen Seite rufen Politiker: „Wir werden niemals mit denen zusammenarbeiten!“ Auf der anderen Seite rufen ihre Gegner: „Wir erkennen deren Existenz nicht einmal an!“ Währenddessen stehen Journalisten, Wähler und die ein oder andere verwirrte Taube daneben und fragen sich, wie lange diese Mauer wohl halten wird, bevor jemand eine praktische Leiter findet.

Natürlich hat auch diese Brandmauer ihre Schwachstellen. Manchmal finden heimliche Verhandlungen im Verborgenen statt, oder ein abtrünniges Mitglied wird dabei erwischt, wie es über die Grenze flüstert. Und wenn Wahlen anstehen… nun ja, plötzlich ist die Mauer doch nicht mehr ganz so unüberwindbar.

Am Ende geht es bei dieser politischen Brandmauer weniger um Sicherheit als vielmehr um Drama – eine große Bühne, auf der beide Seiten ihre Treue zur ideologischen Reinheit inszenieren… bis Kompromisse plötzlich politisch nützlich werden.*

brandmauern

Die Genossin Wagenknecht, die leider einen völkischen Knall hat, wenn es um Israel geht, und dessen Existenz auf’s Spiel setzen würde, laut der bürgerlichen Presse: „Wagenknecht nennt die Debatte und die Proteste gegen die Union gar eine „heuchlerische und verlogene Inszenierung“. Die AfD sei auch wegen der Fehler der Ampel-Koalition so stark geworden – in der Wirtschafts- wie der Migrationspolitik.“

Reden wir also über die Brandmauer. Ich schrieb 2020: Vermutlich muss ich jetzt Mary Douglas‘ Reinheit und Gefährdung noch einmal lesen [Deutsch: Mary Douglas: Reinheit und Gefährdung – eine Studie zu Vorstellungen von Verunreinigung und Tabu, Berlin 1988]. Es geht also um Purifikation eines politischen Standpunkts, wenn wir nicht über den Inhalt, sondern über die Form reden.

Vorab: Die AfD ist nicht die NSDAP. Die Nationalsozialisten waren die Antwort der herrschenden Klasse auf die reale Gefahr, die Arbeiterklasse, als sie noch organisiert war, würde die Macht übernehmen können. Faschismus ist immer eine Option, aber heute absolut unnötig. Faschismus heißt primär: Die organisierte Arbeiterbewegung zerschlagen, Gewerkschaften in gelbe Gewerkschaften verwandeln, die Opposition, die sich nicht beugt, einsperren oder umbringen, und einen äußeren oder einen inneren Feind suggerieren, den es in Wahrheit gar nicht gibt.

Die AfD ist hingegen eine klassische rechtspopulistische Partei, von denen es sehr viele unterschiedliche Sorten gibt: Sie nimmt das auf, was die Mehrheit der Leute will (was eigentlich die „Linke“ tun sollte), und macht dennoch eine Politik zugunsten des Kapitals. Die AfD ist nur erfolgreich, weil die so genannte „Linke „hierzulande weltanschaulich verblödet, verkleinbürgert und ideologisch verwahrlost ist.

brandmauern

Wer 30 Prozent der Wähler verbieten will, demoliert die Demokratie und ist auch kein Demokrat, sondern ein hyperventilierender Moralhysteriker. Und arrogant wie das Lastenfahrrad-Milieu: Wir wissen, was gut ist, und ihr müsst alle erzogen werden. Was ist an der Idee, illegale Massenmigration zu erlauben, moralisch gut? Illegale Einwanderung kann man eh nicht verhindern. Außerdem ist das Kapital nicht gegen sie, weil eine industrielle Schattenarmee unorganisierter Arbeiter auf die Löhne drückt.

Aber man kann Einwanderung organisieren und zu verwalten versuchen, anstatt eine Bürokratie zu haben, die schon bei kleinsten Problemen über die eigenen Füße stolpert und völlig versagt. In Großbritannien ist es übrigens nicht anders. Auch die Reaktionen, das Problem zu lösen, sind standardisierte moralisierende Textbausteine: „Menschenrechtsgruppen kritisierten diese Ansätze als «mangelhaft» und «entmenschlichend».“ Lösungen haben sie nicht. Nur Herumgefasel eben wie von einer evanglischen Bischöf*_In beim Tunten– und Kirchentag.

trans

Ich finde es komisch, welche Themen angesagt sind. Sowohl Einwanderung als auch sexuelle Orientierung sind doch nicht das Wichtigste? Wichtig ist die Lage der arbeiten Klasse, am besten nach eigner Anschauung und authentischen Quellen. (Ja, Oliver Twist sollte Pflichtlektüre sein.) Aber Tunten und Transen? Wie viele gibt es davon?

Warum regen sich die Rechten in den USA eigentlich so auf? Warum reden sie mehr über Schwule und Lesen und Tunten und Transen anstatt über den tendenziellen Fall der Profitrate oder die Vergesellschaftung der Produktionsmittel? Natürlich ist der Genderquatsch ein Ausfluss kleinbürgerlicher und protestantisch geprägter moralinsaurer Verhaltenssauce: Sei „gut“, und wehe, du bist das nicht! Dann wirst du bestraft! Ich wünsche jedem, der behauptet, es gäbe nur zwei Geschlechter und das nicht ausschließlich biologisch meint, einen Ladyboy an den Hals.

gender
_______________________________

* ChatGPT: Imagine a massive, impenetrable wall—built not of bricks, but of pure political stubbornness. It stretches high into the sky, reinforced with outrage, press statements, and strongly worded tweets. This is the so-called political firewall—a symbolic, yet fiercely defended boundary that separates two parties or factions that claim to have absolutely nothing in common (despite occasional suspicious similarities). On one side, politicians insist: „We shall never cooperate with those people!“ On the other side, their opponents exclaim: „We don’t even acknowledge their existence!“ Meanwhile, journalists, voters, and the occasional confused pigeon watch from the sidelines, wondering how long the wall will hold before someone finds a convenient ladder. Of course, like all firewalls, this one has its vulnerabilities. Sometimes, secret negotiations happen in the shadows, or a rogue member gets caught whispering across the divide. And when elections come around, well… suddenly, the wall isn’t so impenetrable anymore. Ultimately, this political firewall is less about security and more about drama—a grand stage where both sides perform their commitment to ideological purity… until compromise becomes politically convenient.

Ukraine ist dabei, diesen Krieg zu verlieren

#ukrainer

Wie immer informativ: Oberst Reisner zur militärischen Lage: „Ukraine ist dabei, diesen Krieg zu verlieren“.

Shitbürgertum Allstars und eine wundervolle Idee

die deutschen

– Wir haben das Qualitätsmedium Fox News: Meta ends fact-checking program as Zuckerberg vows to restore free expression on Facebook, Instagram.

Man kann sich ausmalen, wie woke Medien in Deutschland mit den Zähnen knirschen. Und was ist jetzt mit den Hassrednern im Internet? Dürfen die das? Das Ende ist nahe! Und außerdem würden Arbeitsplätze bei der deutschen Zensurindustrie vernichtet!

– Die gefühlt Guten machen wieder Fackelzüge aka Lichterketten, bejubelt vom Zentralorgan des Lastenfahrrad- und Glottisschlag-Milieus. Die Fahnen hoch, und die Reihen der Anständigen fest geschlossen.

Die bürgerliche Presse schreibt: In Aschaffenburg wird ein zweijähriges Kind und ein Mann, der es beschützen wollte, von einem ausreisepflichtigen Afghanen erstochen und drei Tage später badet sich Berlin in einem „Lichtermeer gegen den Rechtsruck“. Man kann das alles eigentlich nicht mehr erfinden. (…)

Dazu passte bereits die Rednerankündigung für diese Selbstergriffenheitsfeierei ganz wunderbar: Nebst der Publizistin Carolin Emcke fand sich dort die Präses der Synode der EKD, Anna-Nicole Heinrich sowie das Klima-It-Girl Luisa Neubauer, es stimmte einfach wirklich alles. Shitbürgertum Allstars.

– Free Gaza from Arabs! Donald Trump möchte alles leerräumen in Gaza. Trump schlug vor, zusammen mit arabischen Staaten neue Wohngebiete an einem anderen Ort zu schaffen, „wo die Menschen vielleicht endlich einmal in Frieden leben können“. Die Umsiedlung könnte „vorübergehend oder langfristig“ sein, so der Präsident laut AP.

Was sagt Smotrich? After 76 years in which most of Gaza’s population has been forcibly held in harsh conditions to maintain the aspiration of destroying the State of Israel, the idea of helping them find other places to start new and better lives is a wonderful idea. After years of glorifying terrorism, they will be able to build new and good lives elsewhere…

Har har.

image_pdfimage_print

← Next entries — Older entries