Unter Vertriebenen

Deutscher Journalist, mutmaßlich Mitglied des DJV, beim Lesen einer Nachricht über Donald Trump, was dieser über Gaza gesagt habe (Symbolbild).
Ich musste heute beim Frühstück herzlich lachen, als ich das Statement Donald Trumps las: „Wir werden den Gaza-Streifen übernehmen. Er wird uns gehören“.
„Unklar blieb jedoch, was mit den im Gaza-Streifen ansässigen Menschen passieren soll. Denn, das machte er klar, die sollten nicht mehr mehrheitlich dort wohnen. „Meine Vision ist, dass Menschen vieler Nationalitäten dort leben.“, so Trump. Die, die das Gebiet zerstört hätten, sollten es jetzt nicht wieder aufbauen.“
Man kann natürlich vorhersehen, was die deutschen Qualitätsmedien jetzt von sich geben. Die Taz entblödet sich nicht, sogar die Hamas zu zitieren – als hätten Zeitungen vor 1977 einen Pressesprecher der Roten Armee Fraktion zu Wort kommen lassen: „Sind Sie für ein Verbot terroristischer Anschläge?“ – „Nein, da sind wir strikt dagegen!“
Ein Kommentator beim Tagesspiegel hält das für eine „Wahnsinnsidee“. Haben die ganz vergessen, dass Israel 1967 den Gaza-Streifen erobert hatte und erst 2005 wieder abzog?
Wie viele Deutsche wurden ab 1944 aus den ehemaligen deutschen Gebieten Westpreußen, Pommern, Ostpreußen und Schlesien vertrieben?
ChatGPT: Die Vertreibung der Deutschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten (Westpreußen, Pommern, Ostpreußen und Schlesien) ab 1944 war eine der größten erzwungenen Migrationsbewegungen in der Geschichte Europas. Die genaue Zahl der Vertriebenen ist schwierig festzulegen, da verschiedene Quellen unterschiedliche Schätzungen liefern.
Gesamtzahl der Vertriebenen:
Nach Schätzungen der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wurden etwa 12 bis 14 Millionen Deutsche aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße-Linie vertrieben, darunter aus Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland.
Das Statistische Bundesamt nennt eine Zahl von ca. 12,5 Millionen Vertriebenen aus diesen Gebieten.
Aufteilung nach Regionen (ungefähre Schätzungen):
Ostpreußen: ca. 2,2 bis 2,5 Millionen
Westpreußen und Danzig: ca. 1,2 bis 1,5 Millionen
Pommern: ca. 1,5 bis 2,0 Millionen
Schlesien: ca. 3,0 bis 4,5 Millionen
Zusätzlich wurden Deutsche aus anderen Gebieten wie dem Sudetenland (ca. 3 Millionen), dem Baltikum, Bessarabien und anderen osteuropäischen Ländern vertrieben.
Diese Vertreibungen wurden durch die Beschlüsse der Alliierten auf der Potsdamer Konferenz (1945) formalisiert und führten zur Neugestaltung der Grenzen in Mittel- und Osteuropa.
Geht also. Und damals fragte niemand nach dem Völkerrecht. Warum sollte das nicht in Palästina inklusive Gaza funktionieren, zumal die Araber bekanntlich nicht in der Lage sind, mit Israel friedlich auszukommen?
Kommentare
21 Kommentare zu “Unter Vertriebenen”
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„Wie viele Deutsche wurden ab 1944 aus den ehemaligen deutschen Gebieten Westpreußen, Pommern, Ostpreußen und Schlesien vertrieben?“
Sorry Digga, aber jetzt fabulierst du wirklich im Fieberwahn und verlässt den Weg des noch halbwegs Ernstnehmbaren.
Wir haben auch mal voller Inbrunst und Überzeugung Hexen verbrannt.
Haben die Amis auch gemacht (Salem).
Warum soll das heute also nicht auch funktionieren?
Is klar
Was ist der Unterschied zu heute?
@Godwin & Burks
Das wüsste ich jetzt auch gerne.
BTW: Sind es nicht gerade die Linken, die ständig auf die Vergangenheit, speziell die deutsche des 20.Jhds. argumentativ zurückgreifen?
„zumal die Araber bekanntlich nicht in der Lage sind, mit Israel friedlich auszukommen?“
Zumal Israel bekanntlich nicht in der Lage ist, mit den Arabern friedlich auszukommen.
Sollte nicht Etwas einfach abgeschoben werden, das sich einfach nicht ordentlich in die Region integrieren kann, nach der hier sonst vom Autor präsentierten Logik?
Sollte das im Niedergang befindliche Imperium es tatsächlich noch schaffen, den Gaza-Streifen zum sogar offiziellen neuen Bundesstaat zu machen, ist das PR-technisch natürlich ungünstig, weil man dann nicht mehr so gut auf den Holocaust zurückgreifen kann. Aber vielleicht braucht man das dann auch gar nicht mehr, wenn man erst mal Fakten geschaffen hat.
Die Jahreszahl.
@Detlef
Die Araber im Gazastreifen und die Hamas hatten jetzt zwanzig Jahre lang die Wahl. Entweder ne Wirtschaft und ein funktionierendes Sozial-, Bildungs- und Wirtschaftssystem aufbauen oder, nun ja, das tun was sie getan haben: ihre Mitmenschen zu knechten, die Aufbauhilfen und humanitären Maßnahmen in Geld und Raketen zu verwandeln und damit Israel zu beschießen. Die erste Variante wäre doch schöner gewesen, findest du nicht? Nicht, dass die Deutschen nach dem Krieg ne Wahl gehabt hätten, aber sie haben nicht Polen und Tschechien terrorisiert und sind halbwegs vernünftig geblieben über die Jahrzehnte. Was man von den Israel umgebenen Arabern nicht gerade behaupten kann
Die ganze Welt lacht über Trump, aber Burks nimmt ihn ernst. Genau dann wenn er den größten Stuss labert.
Gut, kann man machen, juckt eh keinen wenn man sowas nicht bei Lanz ablassen kann.
Was ist daran so schwer zu kapieren?
Das Unrecht, das zugefügte Leid von früher als Rechtfertigung heranzuziehen, um heute wieder Scheiße zu bauen, ist einfach nur bescheuert.
Die linken ziehen die Geschichte heran, um aus den Fehlern zu lernen.
Burks propagiert ja das „war schon immer so – also mach mer weiter so“
Einige AfD’ler argumentieren ja auch, sie würden nur sagen und fordern was die CDU/CSU vor 20-30 Jahren gefordert habe.
Ja – aber die Union hat vopn 30 Jahren auch schon nur Scheiße gefordert. Fertig.
Ja Burks, Dein Vergleich mit 1944 bis 1946 ist [Pieeeep]. Wirklich [Pieeeep].
Ich mach Dir einen besseren Vorschlag, den jetzt nur noch jemand dem Trump begreiflich machen muß.
Alle zu Dir nach Berlin mit den Palästinensern. Das müßten um die 2 Mio. sein, also eine völlig überschaubare Anzahl. Ich hatte das bereits mehrfach im Burksblog in meinen Leserkommentaren gefordert. Ich bin sicher das diese Forderung noch vor der Bundestagswahl von irgend einem Linken kommen wird.
Mach schon mal Deinen Hinterhof – der Platz wo Du Deine vielen Fahrräder abstellst, wo die Mülltonnen stehen und die Reste vom umgestürzten Baum liegen – frei. Da passen 2 Wohncontainer hin. Den Strom spendest du denen und einer Deiner Nachbarn das Wasser.
Das paßt schon.
Weil das Judentum in diesem Land Staatsräson ist, deswegen sollte UnsererDemokratie gleich noch 25.000 Soldaten in den Gaza schicken. Natürlich nur zu Ausbildungszwecken, so wie es Fetty mit seinen Soldaten im Ukrainekonflikt macht. Wenn dann dort klar Schiff gemacht worden ist, dann wird Gaza zur westasiatischen Riviera ausgebaut. Gaza wird demnach in seinen früheren Zustand rückgebaut.
In 50 Jahren oder so, sieht dann UnsererDemokratie aus wie der Libanon und Gaza heute und der Nachfolger von Marcus Lanz berichtet fassungslos darüber.
Lanz kritisierte gerade das neue Buch von Björn Höcke und forderte Chubralla auf sich davon zu distanzieren. Björn Höcke schreibt laut Lanz:
Lanz sagt dazu
Demnach sind Palästinenser in Berlin und Düsseldorf oder Sonthofen OK!
Burks, paß auf das Dich niemand vergewaltigt. Nicht wegen Deines [Peeeeep!] Vergleichs von 1944 sondern wegen der Statistik und die besagt das die Anzahl der Vergewaltigungen in Berlin enorm gestiegen ist. Sogar Männer sind Opfer.
@blu frisbee
Ist wohl auch der Einzige.
@Jim
Sehr gut zusammengefasst, Danke!
@NonKon
Ich dachte, die „ganze Welt zittert“ vor Trump? Was denn nun? Und welche Bedeutung soll Lanz denn haben?
Endlich wieder Urlaub an der Riviera machen.
@Godwin
| Was ist daran so schwer zu kapieren?
| Das Unrecht, das zugefügte Leid von früher als | | Rechtfertigung heranzuziehen, um heute
| wieder Scheiße zu bauen, ist einfach nur |bescheuert.
Das hätten Linke ja auch mal den Palis verklickern können — die selbe Soße halt.
| Die linken ziehen die Geschichte heran, um aus den Fehlern zu lernen.
Habe eher den Eindruck, daß Linke, „Linke“ & „woke-Linke“ ziemlich lern-resistent sind —
außer zum Thema, wie man an die „Fleischtöpfe“ kommt.
@nOby
| Burks, paß auf das Dich niemand vergewaltigt.
Nö, der rupft denen, die es versuchen die (kümmerlichen) Eier ab.
@noby
Immer so’n Wortwurstsalat von dir. Kiffst du?
Mensch, der Kommentarbereich hier hat wirklich seine Eigenheiten. Ich merke, dass mir ein Kommentar von Albärt R. fehlt à la wenn die Muslime erst mal hierher kommen könnte der Klassenkampf in D endlich losgehen, denn der friedliebende Islam ist die einzige Religion die blablabla….
Hier würde seine Trollshow voll passen!
Die Vertriebenen Deutschen sind Nazis und Kolonisatoren gewesen die in Osteuropa nichts zu suchen hatten.
Die Palästinänser sind dagen ein autochones Volk das schon seit Jahrtausenden in Palestina ansässig ist und unter dem Kolonialismus der Israelis leidet.
Was würdet denn ihr machen wenn auf einmal große Mengen Fremder in Deutschland einfallen und sagen „ab heute leben wir hier, das ist jetzt unser Land“?
Auch die Deutschen würden wie die Palästinänser mit ihrem Blut ihren Boden verteidigen.
„Friedrich Merz, Vorschlag zu Güte: Unbezahlte Überstunden aus Palästinasolidarität“
wenns um die Zinsknechtschaft geht kennen die deutschen kein halten XD
@Albärt R.
Da bist du ja schon! Danke für den Schmunzler, so kenn‘ wa dich!
Aber im Ernst: Meinst du die Deutschen, die zwischen 1939 und 1945 ihr Blut in ihren angestammten Landen verteidigen mussten? Am Ärmelkanal, kurz vor Moskau, bis an den Kaukasus ran, in Nordnorwegen? War alles schon immer deutsch? Nee? Ach so, die haben jahrelang fässerweise Blut von anderen fließen lassen und sich hinterher irgendwie kaum gewundert, dass sie tierisch auf die Mütze bekommen haben. Als Besiegter muss man sich wohl fügen, wenn man massig Scheiße baut und die Augen vor der Realität verschließt. Aber du bist so einer, stimmt’s? Trollerei hin oder her.
Ich hoffe, dass du auch das nächste Mal kommst wenn ich pfeife. Oder nee. Bleib lieber weg. Ganz weg.
Sowiesaussieht kann Kapitalismus nicht mehr weil zu viel Zukunft verliehen und die Gegenwart nicht mehr zahlen kann.
Kapitalismus mutiert zur direkten Plünderung, Aneignung mit Gewalt ohne Anschein von „gerechtem“ Gleichtausch.
https://www.lrb.co.uk/the-paper/v47/n02/brett-christophers/so-much-for-paris
Was in Amiland passiert ist Raub, nach heutigen Begriffen kriminell.
https://prospect.org/power/2025-02-06-private-equity-hatchet-man-leading-lost-boys-of-doge/
Der Gerechtigkeitsfasel ist subjektiv wie der Glaube an Gott: ein neuronales Geschehen unter der Schädeldecke.
Gewalt ist Definition von Politik:
„the strong do what they can and the weak suffer what they must“
https://en.wikipedia.org/wiki/Siege_of_Melos#Melian_Dialogue
https://de.wikipedia.org/wiki/Schimpansenkrieg_von_Gombe
Wo treibt sich Burks geistig rum?
Choices are used by the strong to deceive the weak.
Unrecht mit Unrecht rechtfertigen, so die Figur.
Ausgleichende Unrechtszufügung (Jurateo für Strafe) damit die transzendentale Gerechtigkeitswaage wieder im Ausgleich ist.
Alttestamentarisch: Auge um Auge.
Es gibt noch den Begriff Notwehrexzess, wenn das Maß überschritten wurde von Strafe zur Rache.
@Jim
„Die erste Variante wäre doch schöner gewesen, findest du nicht? “
mmmh… die menschen lieben doch rumsbums und wumms – manche sogar Zischs.
Bringt ja medial auch die besten Quoten. Ueber Dresden empoeren sich die Gutmenschen heute noch.
Und lange soll das Gemetzel dauern, weil „Frieden“ einfach schnell in Langeweile umschlaegt – ist ja auch nur scheinbar Ruhe, wenn man nicht hinter die Kulissen sieht. Die Ukraine ist das Paradebeispiel fuer die Verlogenheit des helfenden Westens.
Wann geht uns denn uns endlich das Bier aus, waere doch mal ein Teaser ….hx?
auch wenn – oder gerade weil – Burks sich dem verweigert:
https://www.arte.tv/de/videos/120904-012-A/mit-offenen-karten-im-fokus/