Parroquia San Andres Apostol
Parroquia San Andres Apostol in Ajijic am Lago Chapala, Bundesstaat Jalisco, Mexiko, fotografiert im Oktober 1981. „Die Fassade der Iglesia de San Andrés Apostol, einer ehemaligen Konventskirche des Franziskanerordens, zeigt eine nur grobe Steinbearbeitung, was auf eine Bauzeit im 16. Jahrhundert schließen lässt.“
Man kann da heute mit Google vorbeifahren.
Lago Chapala, final
Hier das letzte Foto vom Lago Chapala in Mexiko, Oktober 1981.
Unbekannter Herr [Update]
Dieses Bild kann ich nicht identifizieren. Fotografiert auf jeden Fall 1979 in Mexiko. Es kann in einem Museum in Mexiko-Stadt gewesen sein, was wahrscheinlich ist – also im Museo Nacional de Antropología, oder auch in einem Museum in Oaxaca. Ich weiß auch nicht, ob die Statue olmekisch ist oder von den Maya stammt oder noch etwas anderes.
[Update] Das fachkundige Publikum hat es herausgefunden: Es ist ein aztekischer Krieger, late Post-Classic period (1319-1521 A.D.), Valley of Mexico, Volcanic stone, National Museum of Anthropology, Mexico.
Wo man zu einem Gott wird
Die Sonnenpyramide von Teotihuacán in Mexiko, fotografiert am 07.10.1979. Die Ruinenstadt gilt als das größte Bauwerk der Antike weltwelt. Nur die Pyramide von Cholula und die Cheops-Pyramide in Ägypten sind höher als die Sonnenpyramide.
So gab es in Teotihuacan mehrere palastartige Gebäudekomplexe statt eines einzigen Herrschersitzes, und die gesamte Stadt folgte einem rechtwinkligen Grundplan. Weltweit zum ersten Mal gab es in Teotihuacan auch schon „Mietskasernen“ – Häuser mit mehreren getrennten Wohnungen.
Die Stadt hatte vermutlich zu ihrer Blütezeit [in der europäischen Spätantike] rund 150.000 bis 200.000 Einwohner und war damals einer der größten Städte der Welt. Man weiß fast gar nichts über die Bewohner. Die Azteken fanden Teotihuacan [zur Zeit des europäischen Hochmittelalters] bereits als Ruinenstadt vor, die seit Jahrhunderten verlassen war.
Ich wusste damals gar nichts über Teotihuacán und habe die Stadt nur kurz in meinem Reisetagebuch erwähnt. Ich finde die genaue Perspektive auch nicht wieder; ich habe vermutlich nicht auf der Straße der Toten gestanden, sondern weiter entfernt.
Iglesia desconocida
Ich geb’s auf. Jetzt habe ich eine halbe Stunde meiner kostbaren Lebenszeit verschwendet, um mit allen mir bekannten Methoden herauszufinden, welche Kirche das in Mexiko war (1979 oder 1981). So viele habe ich gar nicht fotografiert. Aus meinem Tagebuch geht es nicht hervor. Guanajuato? Tepic? Mexiko Stadt? Guadalajara? Oaxaca? Cholula? Puebla? Pátzcuaro? Merida? Ajijic? Cholula? San Cristobal de las Casas?
Monte Alban, revisited
Monte Albán, die ehemalige Hauptstadt und das religiöse Zentrum der Zapoteken im heutigen Mexiko in der Nähe von Oaxaca. Das Foto habe ich am 14.10.1979 gemacht (also vor 15967 Tagen). Mein Reisebegleiter musste gerade pinkeln. Damals war Monte Albán noch nicht Weltkulturerbe, und es war kein Tourist weit und breit zu sehen. Ganz hinten ist die südliche Plattform zu erkennen.
Aus meinem Reisetagebuch: [Oaxaca] Kirche Santo Domingo: „die schönste Kirche Mexicos“, sieht auch so aus. Wand- und Deckenmalereien, die Szenen aus der Bibel darstellen, Dominikaner-Stammbaum und Heilige vor dem Altar. daneben Indianermarkt für Touristen.
Monte Alban bis jetzt am schönsten. Ballspielplatz, Südpyramide, „Tänzer“ mit alten olmekischen Resten, Jaguarstele und -tempel, Observatorium. Vieles restauriert, wahnsinnige Aussicht.
Ein Typ spricht uns von weitem an auf „echte Antiquitäten“, hätte er abajo gefunden. Kann Stil erklären. 200 Pesos. Bei einem Vergleich mit den Stücken im Museum: sieht echt aus. Wenn unecht, ist es auch das Geld wert. Gehen zu Fuß durch die Slums zurück.
Immer schön den Zaster zusammenhalten!
Fotografiert am 18.10.1981 in Pátzcuaro, Mexiko, Bundesstaat Michoacan.
Mercado
Marktszene, vermutlich in San Cristóbal de las Casas, Chiapas, Mexiko. Das Foto habe ich in der ersten Novemberwoche 1981 gemacht. Ich war mir nicht ganz sicher, ob es in Chiapas war, aber die roten Ziegel im Hintergrund entsprechen denen auf einem anderen Foto. In Patzcuaro war der Markt von Häusern umstellt, allerdings gab es dort diese hellen Tücher als Regen- bzw. Sonnenschutz, die an Schnüren befestigt waren. Vorn rechts sitzt meine damalige Freundin.
Asymmetrisch
Guanajuato, Mexiko, fotografiert in der ersten Oktoberwoche 1979. Damals hatte ich derartige Architektur noch nicht oft gesehen und was fasziniert von der Asymmetrie.
Gemischtwaren Gebrüder Dominguez
Irgendwo in Mexiko (es könnte in San Cristóbal de las Casas gewesen sein), 1981
Lakamha’
Meine damalige Freundin und ich in Palenque, Mexiko. Das Gebäude im Hintergrund ist vermutlich der Sonnentempel.
Aus meinem Reisetagebuch, 03.11.1981:
Wir sind in Chetumal. Von Cristóbal [de las Casas in Chiapas] fährt nur ein 2.-Klasse-Bus, aber natürlich unpünktlich, weil er schon voll ankommt und noch 30 andere warten. Wir zahlen schließlich ungefähr 85 [mexikanische Pesos], Die erste Zeit müssen wir stehen. Am schlechtesten sind die letzten 15 km vor Ocosingo.
Die Gegend erinnert sehr an europäische Mittelgebirge oder Almen. Man sieht sehr viele Indios in ihren Trachten, noch archaischer als in der Stadt. In Palenque nimmt uns ein Österreich-Kanadier bis zum Trailer-Park mit. Es stehe einige Palm-Leaf-Huts herum. Wir erwischen die letzte [Hütte] mit einigermaßen festem Fußboden,
Am nächsten Tag probiere ich den Kocher aus und koche „Nudeln europäisch“ mit Käse und Eiern, nachdem wir wegen der Sonntagsruhe keine Kartoffeln auftreiben konnten. Jede Nacht gießt es, aber die Hütte ist dicht.
Der Weg hinunter [zu den Ruinen] ist voller Matsch, aber es herrscht eine eigene Atmosphäre, wenn sich morgens die Nebel lichten.
Der aufgehängte Wasserkanister [aus Plastik] bewährt sich. In dem sehr teuren Restaurant quatschen wir ein bisschen, aber die anderen Deutschen reden nur über Pilze etc.. Außerdem ist die Musik wieder unerträglich lauf, obwohl ohne corazon [ohne Schnulzen]. Der Ort Palenque verbreitet eine feindliche, stickige Atmosphäre. Die Leute sehen wohl aus ihren Erfahrungen heraus Touristen nicht allzu gern.
Palenque: Alles ist kleiner, als ich mir das gedacht hatte. Wenig beeindruckend der Tempel der Inschriften. Als man die Treppe hinunter zum Grab vom Schutt befreite, stieß man auf die Skelette von sechs Leuten (vielleicht die eingemauerten Arbeiter?). Unglaublich, wie dick die Stüzen der Decke sind.
Der Palast beeindruckt durch seine mehrgeschossige Anlage. Sie [die Maya] hatten Dampfbäder mit direkter Verbindung zum Aquädukt und einer Art Klimaanlage (die Fenster in T-From als Zeichen des Gottes der Winde funktionieren so). Rätselhaft die Ähnlichkeit mit dem Motiven aus Angkor Wat.
Tempel des Grafen, Bad der Königin und Spinne, die wir ins Wasser werfen, wo sie ein paar Meter weiter ertrinkt. Halb so groß wie ein Schuh.
Am nächsten Tag klettern wir unter unsäglichen Mühen und mit ständig beschlagender Brille den Berg hinauf, finden den mirador aber nicht und steigen auf der falschen Seite wieder hinunter, mehr rutschend als aufrecht. Schließlich wird mir doch mulmig, weil am Fuß des Berges auch wieder nur Dschungel ist. Ich schwitze fürchterlich, stolpere über tausend Lianen und bin ganz nass. Der Kompass hilft, die ungefähre Richtung zu bestimmen. Endlich kommen wir doch wieder zu den Ruinen, haben aber die Uhr verloren und den Hut vorher im Camp…
Mujeres de Mexico
Marktszene in Mexiko, Oktober 1981. Ich weiß nicht mehr, wo genau das war, aber es war derselbe Markt in der Stadt, in der ich den Huichol und die Vögel fotografiert hatte.
Cártel del Golfo tiene armas utilizadas en la guerra en Ucrania
Jetzt wissen wir endlich, wo die Javelin für die Ukraine landen: Bei mexikanischen Drogenkartellen! Hätte uns nur jemand gewarnt… „In Tamaulipas wurde ein mutmaßliches Mitglied des Golfkartells mit einer der exklusivsten und stärksten Waffen aufgezeichnet, einem Javelin, das während der Invasion in der Ukraine verwendet wurde und einen Wert zwischen 20.000 und 60.000 US-Dollar hat“.
Tlatelolco und der Platz der Drei Kulturen
Tlatelolco und der Platz der Drei Kulturen, Mexiko-Stadt, fotografiert 1979. Tlatelolco ist ein Stadtteil von Mexiko-Stadt, in dessen Zentrum die Plaza de las Tres Culturas mit dem Colegio de la Santa Cruz liegt. Der Platz trägt seinen Namen wegen der Bauten aus drei Epochen: einem aztekische Tempel, einem spanischen Kloster und einem modernen Wohngebäude, genannt Unidad Habitacional Tlatelolco.
Reminder: Das Massaker von Tlatelolco (Matanza de Tlatelolco) am 2. Oktober 1968 war ein Massenmord an 200 bis 300 friedlich demonstrierenden Studenten im Stadtteil Tlatelolco von Mexiko-Stadt. Er fand auf dem Höhepunkt der damaligen Studentenproteste statt und wurde vom mexikanischen Militär und anderen Sicherheitskräften verübt. Mit ausgelöst wurde der Massenmord von auf Dächern postierten Scharfschützen aus der Präsidentengarde, die gezielt auf Polizisten schossen. Im Glauben, von den Demonstranten angegriffen zu werden, eröffnete die Polizei daraufhin das Feuer auf die Menschenmenge.
Unter einem Regenschirm, nie wieder
Nationalmuseum für Anthropologie, Mexiko-Stadt, fotografiert am 05.10.1979. Im Zentrum des Patios befindet sich eine beeindruckende Stahlbeton-Aluminium Konstruktion (Regenschirm) von 54 mal 82 Metern und einer Höhe von 16,80 Metern. Weil es so schneller ging, habe ich mein Reisetagebuch zu dem Thema eingescannt. Heute sollte man nicht mehr nach Mexiko reisen. Sogar ich würde mir den Stress nicht mehr antun.
Die Gewalt gegen Frauen ist sprunghaft angestiegen, darunter Morde, sexuelle Übergriffe und Entführungsversuche, auch in den Touristenregionen. Die meisten Straftaten werden nicht aufgeklärt. Schusswaffen sind weit verbreitet, ihr Einsatz erfolgt oft hemmungslos. Dies gilt auch bei Überfällen im stehenden Verkehr und in öffentlichen Bussen. Hier werden erfahrungsgemäß selbst verbale Entgegnungen brutal beantwortet.
Die Ruinen von Na-Chan und der schaffende Mensch
Palenque, Mexiko, eine ehemalige Metropole der Maya, fotografiert Anfang November 1981. Der Gebäudekomplex ist der Palast (ca. 100 x 80 Meter Ausdehnung) mit vierstöckigem Turm, der vermutlich astronomischen Zwecken diente. Alle Gebäude waren ursprünglich rot bemalt.
Palenque hatte seine Blütezeit im 6. und 7. Jahrhundert, also zur Zeit des Frankenreichs in Europa unter den Arnulfingern und Pippiniden – also nach Chlodwig, aber vor den Karolingern. Pakal der Große wurde rund 150 Jahre vor Karl dem Großen geboren. Die Bewohner Palenques ernährten sind übrigens vorwiegend von Meeresfrüchten.
Von allen Ruinenstädten in Mexiko ist Palenque sicher die erste Wahl für Touristen.
Was lese ich da? „Ein Teil des Romans Homo Faber von Max Frisch spielt in der Ruinenstätte und der modernen Stadt Palenque.“ Wann hatte ich den Roman (1957 geschrieben) gelesen? Meine Ausgabe ist von 1978. Werde die rund 200 Seiten noch mal überfliegen; beim Durchblättern habe ich „Palenque“ mehrfach gesehen. Ich habe komplett vergessen, um was es geht: „die Bestimmung des Daseins durch Zufall oder Schicksal“ und „die misslungene Beziehung zwischen den Geschlechtern“. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.
Nonnenklosterviereck [Update]
Das letzte Foto aus der Ruinenstadt Uxmal in Mexiko, am 17.10.1979. Ich habe lange gesucht, um ein ähnliches Foto zu finden, aber vergeblich. Es hat sich nicht viel geändert. Die Ruine gehört zum Nunnery Quadrangle (Cuadrangulo De Las Monjas).
Die Qualität des ehemaligen Dia war bescheiden, aber es ist jetzt nicht mehr so blau, als hätte man es unter Wasser in der Karibik fotografiert. (Noch immer ein gutes Dutzend aus Mexiko unveröffentlicht…)
[Update] Das verehrte Publikum wies auf VanceAI Photo Restorer. Ich habe das mal ausprobiert. Hier das Ergebnis -für private Zwecke würde ich das Wasserzeichen natürlich ausradieren entfernen.
In der Stadt der Engel
Fotografiert im Oktober 1979 in Puebla, Mexiko. Vermutlich habe ich dort fotografiert, weil mir die mit Blumen geschmückten Häuser gut gefallen haben.
Plaza Gertrudis Bocanegra
Das letzte unveröffentlichte Foto aus Pátzcuaro, Mexiko, Bundesstaat Michoacan, vermutlich auf dem Plaza Gertrudis Bocanegra – die Bänke dort sehen so aus. Das Foto habe ich am 18.10.1981 gemacht. Pátzcuaro ist für mich der interessanteste Ort Mexikos, zusammen mit San Cristóbal de las Casas und Ajijic am Lago Chapala. Ich würde aber nicht mehr nach Mexiko reisen, sondern Südamerika vorziehen.
Unter Kakteen
Fotografiert 1981 in Ajijic am Lago Chapala, Mexico. Über Ajijic hatte ich hier schon mehrfach geschrieben. Der Chapalasee ist das größte Binnengewässer Mexikos, ungefähr drei Mal so groß wie der Bodensee.
Ich müsste mal meine Pflanzenbestimmungs-App an den Monitor halten, ob die erkennt, welche Sorte Kaktüsse Kakteen das sind.










































