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Mein Badezimmer sieht jetzt endlich so aus, dass man keinen Augenschutz mehr braucht, um vor dem 70-er-Jahre-Farben-Feeling geschützt zu sein. Ich habe einen Hektoliter (gefühlt) weiße Farbe verstrichen.
Keep cool and be patient
To keep you informed: Ich habe einige Seminare vor mir und muss mich auch vorbereiten. Wenig Zeit zum Bloggen. Zwischendurch streiche ich auch noch mein Bad.
Morgenstund
So sieht es aus, wenn der Dozent eher da ist als das zu belehrende Publikum. Ich hatte zwei anstrengende Tage, ab morgen blogge ich wieder Texte….
Spülkasten
Bin gerade mit mehreren Dingen beschäftigt…und dann kommt sowas: Das Klo geht kaputt. Einfache Montage? Drei Stunden habe ich dafür gebraucht…
Volksverhetzung und gleichgeschaltete Medien
Der Deutschlandfunk interviewt Winfried Hassemer, den ehemaligen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts. Hassemer ist mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts („eine Ausnahme vom Verbot des Sonderrechts für meinungsbezogene Gesetze“) nicht zufrieden:
„Die Gegner der Freiheit, solange sie nur ihren Mund aufmachen, meine ich, müssten durch einen Diskurs der Gesellschaft bedient werden, wenn es irgendwie ginge, und eben nicht durch das Strafrecht.“
Ja, ich teile seine Meinung. Der Volksverhetzungsparagraf gehört in seiner jetzigen Form abgeschafft. (Vgl. mein Posting vom 1.11.: „Holocaust-Leugner nicht bestrafen“).
Ich finde Hassemers Argumentation politisch und juristisch bestechend. Ich wundere mich um so mehr, dass alle Medien Deutschlands das Urteil des Bundesverfassungsgerichts begrüßt haben – so einhellig, als seien sie gleichgeschaltet. Das kann doch in einer pluralistischen Gesellschaft nicht sein?! Kein deutscher Journalist teilte die Meinung Hassemers? Oder kamen die, deren Meinung nicht dem Mainstream entsprachen, nicht zu Wort? Da staunt der politische Laie und der Blogger wundert sich.
[FAZ, Zeit, Tagesschau, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche, taz]
Im Parteiprogramm der Piratenpartei heisst es schon zum Thema „Bildung“: „Der freie Zugang zu Information und Bildung ist jedoch nicht nur im Hinblick auf die gesellschaftliche Entwicklung notwendig, sondern auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft.“
Ich überlege, ob ich nicht Leute suche, die mit mir zusammen einen Antrag beim nächsten Bundesparteitag stellen, das Parteiprogramm zu ergänzen: „Die Piratenpartei lehnt alle Gesetze ab, die politische Meinungen zensieren. Gesetze, die das Gewaltmonopol des Staates missbrauchen, um missliebige politische Meinungen zu unterdrücken, gehören überprüft und notfalls abgeschafft.“ Zensur (auch der Volksverhetzungsparagraf ist Zensur) widerspricht dem freien Zugang zu allen Informationen, auch zu widerwärtigen und falschen.
Ich fürchte aber, dass ich für eine derart libertäre Haltung in Deutschland, der Heimat des Obrigkeitsstaates, noch nicht einmal in der Piratenpartei eine Mehrheit fände. Deutsch bleibt eben Deutsch, da helfen keine Pillen. Ich fühle mich aber als kleine radikale und extrem demokratische Minderheit, zusammen mit einem Verfassungsrichter, ganz wohl.
Der Koala rennt wieder [Update]
Dass es so etwas gibt: Mein Rechner-Crash ließ sich nicht mehr beheben, trotz der Intervention eines guten Freundes, der alles über Rechnereingeweide und UNIX-Kommandozeilen weiß. Nach knapp drei Stunden gab auch er gestern auf.
So in etwa ging es an’s Eingemachte; aber der Kernel, den ich geladen hatte, verhinderte es irgendwie, dass Grub ihn fand. Selbst ein älterer Kernel, hilfsweise geladen, verweigerte seinen Dienst. Ich bin offenbar nicht der einzige Ubuntu-User, der dieses Problem hatte – aber eine Lösung habe ich noch nicht gefunden.
Jetzt habe ich alles neu installiert und es funktioniert. Nur der Drucker und der Scanner werden noch nicht gefunden, und ich muss noch Truecrypt installiert bekommen. Das geht leider nicht über Synaptic.
Update: kein Sound. Grrrrr.
Update: Hier wird es bestätigt: „die am wenigsten rückwärtskompatible und am schlechtesten funktionierende Ubuntu-Version bisher“.
USA raus aus Washington, DC!
„If you consider that there has been an average of 160,000 troops in the Iraq Theater of operations during the past 22 months, and a total of 2112 deaths, that gives a firearm death rate of 60 per 100,000 soldiers -some of which were accidental .
The firearm death rate in Washington, DC is 80.6 per 100,000 for the same period. That means you are about 25 per cent more likely to be shot and killed in the US capital, which has some of the strictest gun control laws in the US, than you are in a combat zone like Iraq.
Conclusion: „The US should pull out of Washington, DC .“
Via Fefe, aber ich habe die angegebene Quelle überprüft (Australian Shooter Magazine, 17.04.2009). Ist schon etwas älter und mittlerweile ein running gag.
Gave up waiting for root device [2. Update]
Ich bin bei beim Rechner-Crash noch nicht viel weiter gekommen und harre einer brauchbaren Lösung.
Dafür habe ich jetzt ein wenig herumgetrickst und mir auf meinem Laptop (Vista) nach dieser Anleitung und mit Hilfe des Iso Recorders sowie des InfraRecorders eine DVD gebrannt. „InfraRecorder is a free CD/DVD burning solution for Microsoft Windows.“ Auf der DVD ist jetzt ein ISO-Abbild („image“) von Karmic Koala (Ubuntu-Version 9.10).
Die Kiste läuft, ich komme nur weder an mein altes home-Verzeichnis noch das mit Truecrypt verschlüsselte Backup auf der externen Festplatte. Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels.
Gave up waiting for root device [Update]

Mein Arbeitsrechner fährt nicht mehr hoch. Das kommt davon, wenn man unter Ubuntu den neuen Second-Life-Client per Hand installiert. Oder auch nicht. Ich habe keine Ahnung… Sieht so aus, als fände der Rechner seine Festplatte nicht mehr. Wenn ich Ubuntu wähle (ganz oben, schlecht zu erkennen) bleibt der Computer mit der Meldung unten hängen; mit „c“ bekomme ich eine shell mit englischer Tastatur. Ich fummele nicht eher an den Eingeweiden herum, bis ich eine Ahnung habe, was passiert ist.
/scripts/init-top/brltty: 19: grep: not found
svgalib: Cannot open /dev/mem
Gave up waiting for root device. Common problems:
– Boot args (cat /roc/cmdline)
– check rootdelay= (did the system wait long enough?)
– Check root= (did the system wait for the right device?)
– Missing modules (cat /proc/modules; ls /dev)
Alert! /dev/disk/by-uuid/5ab19d8d-47e3-4d30-b091-da3a8f6b0638 does not exist. Dropping to a shell!
Sachdienliche Hinweise werden gern entgegengenommen.

Jäger gegen Killerspiele
Pforzheimer Zeitung (hier noch nie zitiert): „‚Für uns Jäger sind unsere Jagdwaffen ein unverzichtbares Handwerkszeug, das für die Regulierung der Wildbestände benötigt wird‘, sagte Dieter Krail mit Blick auf das verschärfte Waffengesetz. Dies sei zwar mit Blick auf den Amoklauf in Winnenden begründet, andererseits sei auch für die Jäger nicht nachvollziehbar, warum weiterhin die ‚unsinnigen Killerspiele per Computer‘, so Krail, zugelassen werden.“
Etwas für die LogikerInnen und DialektikerInnen: „Jäger gegen Killerspiele“ – ist das ein Paradox, ein Oxymoron, eine Contradictio in adiencto oder einfach nur abgrundtief dämlich?
Wenn man die „unsinnigen“ Killerspiele per Computer verbieten will, was ist mit den sinnigen? Und was mit denen, die nicht „per Computer“ gespielt werden, sondern in Wald, Feld und Flur? (vgl. Sceenshot) Kann es sein, dass hier nicht nur das Wild verblasen wurde, sondern rein zufällig auch die Gehirne der Jäger aus dem Enzkreis?
Heute vor einem Jahr
Bis jetzt hat noch niemand geklingelt, und es ist schon acht Uhr. Heute vor einem Jahr wurden meine Wohnung durchsucht und Rechner beschlagnahmt.
„Schröder wird vorgeworfen, im Internet einen Text mit einer Anleitung zur Herstellung von Explosivstoffen verbreitet zu haben. Die Anordnung der Durchsuchung sei im Hinblick auf den Tatvorwurf und die Stärke des Tatverdachts ‚verhältnismäßig‘, weniger schwerwiegende Maßnahmen zur Erreichung des Untersuchungszieles seien ‚beim jetzigen Stand der Ermittlungen nicht ersichtlich‘, heißt es in dem Durchsuchungsbefehl.“
Die Sache ist immer noch nicht erledigt, obwohl ich in der Zwischenzeit freigesprochen wurde, und meinen Rechner habe ich noch nicht wieder.
Category: Pornography
Dass burks.de in vielen Unternehmen zensiert wird, hatte ich hier schon dukumentiert. Hier in Update: Ein wohlwollender Leser schickte mir diesen Screenshot mit dem Zusatz: „Hab schon an vielen schulen gesehn dass burks.de zensiert wird sogar hier in der schule in jordanien :D“.
Vielen Dank!
Adult Content bei Burks
Gestern schickte mir jemand anonym den Screenshot: „Ich bin fast regelmässiger Leser deines Blogs. Tagsüber bin ich oft zum Arbeiten … [in einem großen deutschen Unternehmen der Finanzbranche]. Wenn ich da versuche, dein Blog zu lesen, bekomme ich mittlerweile eine „Access denied“ Meldung. (…) Du wirst (zumindest in Firmen) zensiert! Ich hab mich auch erkundigt, wie die Filter zustande kommen. Die werden von einer Firma gekauft, die sich darauf ’spezialisiert‘ hat. (…)“
Ich suche immer noch eine Anwalt, der Unternehmen, die derartige Filter einsetzen, in meinem Namen auf Rufschädigung verklagt. Da der Nutzer, dem mein Blog vorenthalten wird, nicht darüber aufgeklärt wird, was „erwachsen“ ist, klingt das irgendwie nach Porn. So etwas Böses und Gefährliches und den Untergang des Abendlands Heraufbeschwörendes wie Pornografie gibt es hier aber definitiv nicht.
Twitter of the day 2
„Wenn twitter mitbekommt, wie wir Deutsche auf Listen abfahren, sollten sie an die Steigerung denken: Formulare!“ (Via BrandNewWelt)
Kein Härtefall
Irgendwie habe ich mit Amtsgerichten zur Zeit Pech. Da schreibt mir doch das zuständige Familiengericht vor einigen Tagen, es weigere sich, mich von meiner Noch-Ehefrau zu scheiden, bevor das Trennungsjahr abgelaufen ist. Die Tatsache, dass sie ein Kind von jemand anderem hat, nicht mehr hier wohnt, sondern bei dem unstrittigen Vater des Kindes und dass wir uns beide scheiden lassen wollen, ist offenbar kein Härtefall. Die Rechtsprechung sieht das anders:
§ 1565 BGB Scheitern der Ehe, Trennungsjahr
(1) Eine Ehe kann geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Die Ehe ist gescheitert, wenn die Lebensgemeinschaft der Ehegatten nicht mehr besteht und nicht erwartet werden kann, dass die Ehegatten sie wiederherstellen.
(2) Leben die Ehegatten noch nicht ein Jahr getrennt, so kann die Ehe nur geschieden werden, wenn die Fortsetzung der Ehe für den Antragsteller aus Gründen, die in der Person des anderen Ehegatten liegen, eine unzumutbare Härte darstellen würde.
Das Amtsgericht mutet mir also zu, die Ehe eventuell fortzuführen? Oder wie darf ich das verstehen?
Independence Bloggen aus dem Bett [Update]
Das ist mein erstes Blog aus dem Bett. Nein, ich bin noch angezogen. Independence Day in der Glotze (nur weil ich den Film noch nie gesehen habe und ich zappe zwischendurch herum.). „Sie sind wie Wanderheuschrecken“, die Aliens. Das kleinste gemeinsam mögliche Niveau des patriotischen Films. Klar, dass das nur ein Deutscher bewältigen konnte.
Auslandsjournal ist besser, aber kürzer und auch zu deutsch: Private Waffen in den USA – irgendwie bleiben deutsche Journalisten bei dem Thema sprachlos.
Internet auf dem Schoß. Nein, das Radio ist nicht an. Auch mein Handy nicht. Das Telefon steht nicht im Schlafzimmer.
Update: Wechsel zu Illner: Journalisten, die lieber Politiker wären. Wird Hajo Schumacher die Piraten erwähnen?
Multimedialer Overkill mit Karmic Koala
Es ist alles gut gegangen. Ich habe einen neuen Rechner, und der „Karmische Koala“ läuft wunderbar. Ich kann jetzt wieder Second Life unter Linux spielen und muss nicht den Rechner wechseln.
Außerordentlich und neu: Mit wenigen Mausklicks lässt sich das home-Verzeichnis (also alle eigenen Dateien und Einstellungen) verschlüsseln. Niemand wird jemals meine Datein lesen können, wenn ich es nicht erlaube. Sogar die TV-Karte wird erkannt, aber was wäre multimedialer Overkill: TV zu gucken, Cybersex in Second Life machen, parallel dazu zu chatten und auch noch seine E-Mails abzurufen und zu twittern…
Kabelsalat ist ungesund
Heute bringen mir sehr liebe Freunde einen neuen Rechner vorbei, dessen Leistung und Grafikkarte ausreichen werden, um Second Life mit high resolution zu spielen und der auch meine TV-Karte akzeptieren wird. Multimedia overkill. Das Kabelgedöns hinter meinen zwei älteren Rechnern kann ich dann endlich entwirren und vereinfachen. Merke: Ubuntu rulez immer noch! Dann werde ich nur nur noch einen Rechner und ein Laptop haben, zwei in Reserve und einen im Exil in der Asservatenkammer des LKA Berlin (Huhu, wir sehen uns hoffentlich bald wieder!)
Endlich hängen sie wieder
Endlich hängen sie wieder – die restlichen meiner zahllosen Süd- und Mittelamerika-Fotos. Wenn ich schlechter Laune bin, muss ich mir sie nur anschauen, und schon geht es mir besser. By the way: Ich muss da unbedingt wieder hin…
Spinner

Diese Spinner haben eines nicht begriffen: Mich kann man weder einschüchtern noch bedrohen noch sonstwas. Funktioniert nicht. Aber das kapieren solche Leute nicht.






























